• #1

Ist die beste Freundin ein Fluch?

Vrab möchte ich die provokante Überschrift entschuldigen. Sollte nur der Aufmerksamkeit dienen. Ein Nachbar Thread hier brachte mich auf diese Frage.

Viele Frauen in einer Ehe/Beziehung haben ein beste Freundin. Jedoch ist es bei Männern ja etwas anders als bei vielen Damen. Wir würden nie Händchen halten, kuscheln oder Dinge die Freundinnen halt so machen. Ich habe schon einige Male mitbekommen, dass beste Freundinnen während einer Ehekrise in der sich die Freundin befindet, nicht wirklich hilfreich gewirkt haben. Eher das Gegenteil bewirkt hatten.

Ein Beispiel aus eigener Erfahrung, welche einer meiner guten Freunde gerade selbst erfährt. Als sich bei meiner Exfrau und mir eine Krise anbahnte und unsere Ehe ( mit Kind) drohte zu zerbrechen, war die beste Freundin meiner Ex der wichtigste halt von ihr. Alles soweit gut. Kennen und brauchen wir ja alle. Die beiden waren schon immer sehr sehr eng miteinander befrweundet. Auch gut. Aber in einer Zeit in der man seinem Freund zu Seite steht und versucht zu helfen und für ihn da zu sein, hat man auch eine gewisse Verantwortung, wenn man sich in solche Geschichten mit einbringt.

Die Freundin meiner Ex hatte wie ich später erfahren durfte, kein Verantwortungsgefühl. In einer Zeit als es Wichtig für uns beide war an unserer Ehe zu arbeiten ging meine Ex mit Freundin feiern. In dieser Zeit, die entscheidend für ein gemeinsames weiterleben war, betrog sie mich. Beim Kennenlernen mit diesem Männern war die beste Freundin immer dabei. Und noch unzählige andere Dinge die meine Ex auf andere Gedanken brachte. Mein Freund erlebt gerade eine sehr ähnliche Situation.

Meine Frage: Hat die beste Freundin nicht auch die Verantwortung, wenn sie sich mit einbringt, dann zumindest die Dinge die nicht fördlich für eine Rettung der Beziehung ist auch kritisch zu sehen. Will sagen, wenn ich meinem besten Freund die Ohren vollgeheult hätte, wie sehr Angst ich habe meine Frau zu verlieren und hätte im selben Atemzug eine solche Lebensweise an den Tag gelegt. Er hätte mich in den Hintern getreten. Heute steht meine Ex vor einem emotionalen Scherbenhaufen und leidet sehr darunter. Die beste Freundin hat ja nach wie vor ihren Mann zu Hause. Wissen beste Freundinnen oft nicht, was für eine Wirkung sie haben und setzen sie falsch ein, weil es sie ja nicht wirklich betrifft.? Ich sehe sehr viele Übereinstimmungen in der Krise meines Freundes.

Hat jemand eigene Erfahrungen machen müssen?
 
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Ga_ui

Gast
  • #2
Wie kommst du darauf, dass beste Freundinnen Händchen halten und kuscheln? Entweder entspringt das einer kollektiven Männerphantasie oder es handelt sich hierbei um sehr pubertäre Girlies.
Eine erwachsene Frau würde das echt niemals machen.

Ich finde das hat nichts mit dem Status "beste Freundin" zu tun. Jede Frau und jeder Mensch kann ein Störenfried in eurer Beziehung sein. Menschen sind gewohnt, in das Revier anderer einzudringen, es abzuchecken, und ihre Grenzen auszutesten!

Eine beste Freundin hat den Zweck, dass man sich gegegen anstacheln, antreibt und auch mal Situationen kritisch beäugt, damit die andere Freundin daran wachsen kann und voran kommt.

Wenn eine außenstehende Person schon so viel Macht hat, eure Ehe zum Kriseln zu bekommen, dann müsst ihr viel mehr an eurem Verhalten und Vertrauen arbeiten. Viel mehr Gespräche führen. Dadurch lassen sich solche Sachen nämlich lösen und vermeiden. Nur wer nicht ausgiebig diskutieren kann oder will in Beziehungen, macht seine Beziehung selber kaputt.
 
  • #3
Die beste Freundin hat keinerlei moralische oder andere Verantwortung für die Beziehung ihrer Freundin. Sie steht hinter ihrer Freundin, das soll sie ja auch.
Keinesfalls kann man ihr irgendeine Verantwortung geben für das Handeln, die Untreue, oder was auch immer ihrer Freundin.
Ziemlich absurde Frage, find ich.
 

Laleila

Cilia
  • #4
Auch ich habe meine beste Freundin dabei unterstützt herauszufinden, dass ihr Partner und Kindsvater fremdgeht und intensiv dBei geholfen zügig und ohne Verluste aus der Beziehung herauszukommen. Heisst, heimlich eine neue Wohnung und Kita zu suchen, ihr Alibi bei Jobsuche zu sein. Sie meldete sich und das Kind stillschweigend um, so dass, als sie tatsächlich auszog und er den Schock langsam verdaut hatte, seine Einspruchsfrist bzgl. des Kindeswohnortes abgelaufen war.
Natürlich animierte ich sie auch auszugehen und mit anderen Männern zu flirten.
Einen Tag, nachdem sie mit ihrem Wissen konfrontierte (sie gab ihn vorher mehrmals sie Gelegenheit ehrlich zu sein) zog sie mit Kind, Sack und Packard in ihre Heimatstadt zurück.
Während er auf Arbeit war. Auch hierbei halfen ihre Freunde, welche gemeinsam mit ihren Eltern die neue Wohnung bereits bezugsfertig machten.
Dies Alles ist nun fast 4 Jahre her. Obwohl sie bislang keinen neuen Partner hat, findet sie noch immer, es war die beste Entscheidung ihres Lebens.
Er hat rum geheult, sie uns mich für die Zerstörung seines Familienglücks verantwortlich gemacht.

Würde ich wieder so handeln? Natürlich.
Als beste Freundin bin ich nur ihr verpflichtet und werde alles unterstützen was ihr wichtig ist und ihr guttut.
 
  • #5
Wir würden nie Händchen halten, kuscheln oder solche Dinge die Freundinnen halt manchmal so machen.
Habe ich nie mit einer Freundin gemacht. Werde ich auch nie machen.

Hat die beste Freundin nicht auch die Verantwortung, wenn sie sich schon mit einbringt, dann zumindest die Dinge die nicht fördlich für eine Rettung der Beziehung ist auch kritisch zu sehen.
Die Frau in der Krise ist ja nicht unmündig, also entscheidet sie aus dem Angebot der Freundin selber, ob sie es machen will, was diese vorschlägt oder nicht.
Und Du kannst ja nicht erwarten, dass irgendein Mensch, der vielleicht keine Selbstreflexion betreibt oder mal über den Tellerrand hinaus denkt, plötzlich Einsichten und Verantwortung zeigt.
Freundinnen sind auch nicht dazu da, die Beziehung unbedingt zu erhalten.

Ich finde, dass Deine Frau sich selber in den Schlamassel geritten hat. Man entscheidet selber, mit wem man Umgang pflegt. Die Freundin wird ja nicht nur in dieser Situation so gehandelt haben, wie sie gehandelt hat. Also es ist ihr Charakter, und Deine Ex hat sie als Freundin gewählt. Nicht irgendeine "vernünftige Veranwortungsbewusste", wenn man mal davon ausgeht, dass Du sie richtig einschätzt.

Heute steht meine Ex vor einem Emotionalen Scherbenhaufen und leidet sehr darunter. Die beste Freundin hat ja nach wie vor ihren Mann zu Hause.
Aber es kann doch nicht sein, dass "Mann zu Hause" alles aufwiegt, was in der kaputtgegangenen Beziehung das Negative war? Ich meine, eure Krise hatte ja einen Grund. Wärst Du jetzt der Mann zu Hause, wäre sie dann glücklich, dh. war die Krise unnötig, weil ihr doch das passende Paar seid? Und wärt ihr dann nicht noch zusammen?
 
  • #6
Wir würden nie Händchen halten, kuscheln oder solche Dinge die Freundinnen halt manchmal so machen.
Männer und Frauen sind unterschiedlich und das ist gut so. Wenn ich auf meine 2 besten Freundinnen gucke, verhalte ich mich sehr unterschiedlich: mit der einen ist es sehr kuschelig und mit der anderen eher männlich-kumpeliger Umgang. Es sind einfach die verschiedenen Temperamente. Gefühlsmässig sind sie mir beide gleichermaßen wertvoll.

Ich habe schon einige male mitbekommen das beste Freundinnen während einer Ehekrise in der sich die Freundin befindet, nicht wirklich hilfreich gewirkt haben......
Die Freundin meiner Ex hatte wie ich später erfahren durfte, kein Verantwortungsgefühl. In einer Zeit als es Wichtig für uns beide war an unserer Ehe zu arbeiten ging meine Ex mit Freundin feiern.
Naja, das ist Deine Interpretation, dass der Beitrag der Freundin kein konstruktiver war, weil Du dabei verloren hast.
Als ich mich von meinem Exmann getrennt haben, hätte keine Freundin mich zu einem Ablenkungsmanöver überreden können, das ich nicht selber gewollt hätte. Wenn ich mit anderen Männern hätte flirten wollen und die Freundin mit mir in die Partymeile gegangen wäre, hätte ich es getan. Ich wollte das aber nicht (will es bis heute nicht) und so hätte sie Null Chancen gehabt, wenn sie es versucht hätte. Untrschätz' mal die Frauen nicht in ihrer Selbstbestimmung.

Du entmündigst Deine Ex. Sie hat entschieden, dass sie lieber feiern geht, statt an Eurer Beziehung zu arbeiten. Die Freundin war nur Deko vom Typ "sprich mich nicht an oder Attacke..." und das entscheide ich als Frau in Trennung oder Überdenken der Beziehung mit wem ich ausgehe und wohin.

Will sagen, wenn ich meinem besten Freund die Ohren vollgeheult hätte wie sehr Angst ich habe meine Frau zu verlieren .... Er hätte mich in den hintern getreten.
Aber woher weißt Du, dass Deine Ex ihrer Freundin vorgeheult hat, dass sie Angst hat, Dich zu verlieren? Das hatte sie nicht, wenn sie auf Party gegangen ist. Da wollte sie ihren Marktwert testen, was sie bekommen kann, was besser ist als Du.

Heute steht meine Ex vor einem Emotionalen Scherbenhaufen und leidet sehr darunter.
Das sagt aber auch nicht, dass es ihr mit Dir besser gehen würde.
 
  • #7
Guten Morgen,
Ich habe leider selten beobachten können, dass eine Freundin, auch nicht die Allerbeste, positiv auf Beziehungsdramen einwirken konnte..
Frauen neigen eher dazu, über alles zu debakeln und auseinander zu nehmen und bleiben selten objektiv.
Ich wußte, warum ich grundsätzlich nie, auch nicht mit meiner allerbesten Freundin über Beziehungsprobleme gesprochen habe und spreche.Ich behalte diese Dinge, für mich.. Zum einen wäre es für mich ein großer Vertrauensbruch meinem Partner gegenüber, zum anderen, weil mir klar ist, dass ein anderer nicht objektiv sein kann.
Eine wirklich gute Freundin hält sich, wenn sie schon involviert wird und ist, bedeckt und fair und das ist sehr selten der Fall, leider.
Der Buhmann, in diesem Falle der Mann, dient oft auch noch als Projektionopfer der Freundin mit ihren eventuellen eigenen Beziehungsproblemen.
 
A

ak18

Gast
  • #8
Meiner Meinung nach hängt das davon ab, ob die sogenannte beste Freundin Single oder in einer soliden Partnerschaft lebt und ob sie eine Fun- oder Krisenfreundin ist.

Auch ich habe erlebt, dass die besten Freundinnen meiner Ex, die mit einer Ausnahme alles Langzeitsingles sind, eher darauf hingewirkt haben, dass ihnen meine Ex ganz egoistisch wieder zur Freizeitgestaltung zur Verfügung steht. Empathie war von dieser Seite aus nicht zu erwarten.
Da gibt es dann eher Ablenkung als Reflexion. Und natürlich wird oft eher Nähe zu Personen gesucht, die das eigene Ego streicheln und schmeicheln als zu denen die einem vielleicht sogar mal den "Rost runterholen". Die Freundin, die in einer guten Beziehung lebt, wurde in dieser Zeit kaum besucht. Sie hätte auch andere Worte gefunden, und sie hatte natürlich auch nicht so viel Zeit, wie die Singlefrauen.

Meine Ex hat sich dann auch in die Gruppe der Langzeitsinglefreundinnengruppe eingeklinkt, die auch durchweg asexuell lebt.
 
  • #9
Mir geht es dabei auch nicht mehr um mich, sondern eher um die Situation meines Freundes! Wo ich ein ähnliches Verhalten der Freundin erkenne. Anstatt an der Krise aktiv mit zu arbeiten, verbringt seine Frau nur noch Zeit mit der Freundin. Und es werden Dinge gemacht die nicht zu einer Lösung des Problems beitragen. Obwohl seine Frau erzählt wie sehr Sie unter einer bevorstehenden Trennung leidet und ihn nicht verlieren möchte. Das ist doch nicht normal. Warum verhalten sich diese Menschen so?
 
N

nachdenkliche

Gast
  • #10
Also ich hab auch noch nie gesehen, dass beste Freundinnen kuscheln und knuddeln und Küsschen geben :)..Du wirst das auch nicht wörtlich gemeint haben? Ich bin , was Berührungen betrifft sowieso etwas spröde, bei Freundinnen sowieso! Ich brauche eine wirklich enge Freundin zum Reden..und zwar über alles. Ich hatte einer guten Freundin noch nie zu einer Trennung "verholfen", wenn sie es nicht möchte. Wenn sie es möchte, ist das ganz allein ihre Sache. Ich fühle mich als beste Freundin zum Zuhören und Trösten da. Ich versuche auch neutral zu bleiben und ihr, der Verlassenen Denkanstöße zu geben. :)
 
M

Meeresrauschen

Gast
  • #11
Eine "beste Freundin" habe ich seit dem Erwachsenenalter nicht mehr. Frauenfreundschaften sind oft von Neid und Missgunst unterwandert. Ich habe die größten Enttäuschungen mit engen Frauenfreundschaften erlebt. Ich brauche sowas nicht mehr. Freunde zu haben ist mir sehr wichtig und ich habe auch gute Freunde, aber ich bleibe mehr auf Distanz als früher. Ich habe auch erlebt, dass die beste Freundin einer Freundin von mir heimlich in deren Partner verliebt war. Sowas kommt oft vor, wird aber natürlich nicht thematisiert. Ich kann dein Misstrauen nachvollziehen
 
  • #12
Hallo neverever,

also, ich muß vorweg sagen, ich bin w und habe keine "beste Freundinnen".Ich habe zwei beste Freunde, beide männlich.Und ich bin auch lediglich die beste Freundin eines Mannes und keiner Frau.Von daher kann ich die Situation vielleicht aus persönlicher Erfahrung nicht ganz so nachvollziehen, wie evtl. erwünscht :) aber ich kann Dir zumindest wertfrei und geschlechterneutral meine Meinung dazu sagen...

Hat die beste Freundin nicht auch die Verantwortung, wenn sie sich schon mit einbringt, dann zumindest die Dinge die nicht fördlich für eine Rettung der Beziehung ist auch kritisch zu sehen.

Nein, hat sie m.M.n. defintiiv nicht.I.d.R. bringt sich ja ein bester Freund/beste Freundin nicht ungebeten ein, sondern wenn er/sie um Rat gebeten wird.Das ist das eine.Und dann ist eben dieser Ratgeber/Ratgeberin keine professionelle Person, die dazu dient, anderer Leuts Beziehungen ggfs. zu kitten (wie speziell für solche Situationen ausgebildete Paartherapeuten), sondern in allererster Linie eine Privatperson mit eigener Weltanschauung, die einfach dem Freund/der Freundin mental/seelisch unterstützend zur Seite steht und vielleicht ein bischen vom Liebeskummer ablenkt.

M.M.n. sind Deine Erwartungen an einen besten Freund/Freundin der Partnerin falsch/zu hoch, dafür ist kein "best buddy" zuständig.Und was das genannte Beispiel betrifft, wird wohl kaum die beste Freundin Deiner Ex den Nebenbuhler nackt ins Bett gelegt haben...
 
  • #13
Ich bin für den seelischen Zustand meiner Freundin "verantwortlich" und versuche, wenn sie leidet, sie da rauszuholen, abzulenken. Aber ich bin kein Vermittler in Beziehungskrisen und es ist mMn auch nicht ratsam, sich da einzumischen.

Händchen halten mit der Freundin habe ich zum letzten Mal mit 14 gemacht.
 
  • #14
In einer Zeit als es Wichtig für uns beide war an unserer Ehe zu arbeiten ging meine Ex mit Freundin feiern. In dieser Zeit die Entscheidend für ein gemeinsames weiterleben war, betrog sie mich.
Hiermit unterstellst Du, daß Frauen grundsätzlich nicht in der Lage sind, ihre Entscheidungen alleine für sich selbst zu treffen und unmündige, manipulierbare Menschen sind.
Wenn Deine Frau lieber feiern ging und Dich betrogen hat, dann mußte sie dazu mit Sicherheit nicht überredet oder gar gezwungen werden. Sie ganz alleine hat sich so entschieden. Sie ganz alleine ist mit einem anderen Mann ins Bett gegangen und ich unterstelle mal, das Ganze im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte.
Eine Frau kann schon sehr wohl für sich alleine entscheiden, ob sie an ihrer Ehe/Beziehung arbeiten will. Dazu bedarf es keinerlei Empfehlungen von außen.
Davon abgesehen hört der Mensch sowieso nur auf Ratschläge, die ihm selber auch passen.
Und noch unzählige andere Dinge die meine Ex auf andere Gedanken brachte.
Deine Frau ist ebenfalls nicht verpflichtet, den Gedanken nachzugehen, die Du gerne hättest, welchen sie nachgeht...
 
  • #15
Anstatt an der Krise aktiv mit zu arbeiten, verbringt seine Frau nur noch Zeit mit der Freundin. Und es werden Dinge gemacht die nicht zu einer Lösung des Problems beitragen.
Das ist DEINE Meinung. Vielleicht möchte die Frau gar nicht mehr "aktiv an der Krise mit arbeiten" (wie Du es nennst)... Ohne zu wissen, warum sich die beiden getrennt haben, ist es hier mitunter auch sehr schwer, Lösungsansätze zu benennen.
Hat Dein Freund beispielsweise seine Frau betrogen, könnte es auch so sein, dass diese Frau zwar unter der Trennung und dem Geschehenen leidet, nicht jedoch, daß sie an einer Fortführung der Beziehung interessiert ist.
 
  • #16
Anstatt an der Krise aktiv mit zu arbeiten, verbringt seine Frau nur noch Zeit mit der Freundin. Und es werden Dinge gemacht die nicht zu einer Lösung des Problems beitragen.
Es ist doch aber bevormundend, wenn Du das verlangst, dass nur noch Dinge gemacht werden, die Du richtig fändst zur Lösung des Problems. Jeder entscheidet doch selber, ob und wie er ein Problem lösen will oder nicht. Du willst Deinem Freund helfen, klar, aber die Frau dann zu beurteilen, was sie dafür tun könnte und was nicht?
Obwohl seine Frau erzählt wie sehr Sie unter einer bevorstehenden Trennung leidet und ihn nicht verlieren möchte.
Dann sollte vielleicht der Mann mal was tun? Was tut Dein Freund, damit sie wieder zurückkommt? Hast Du mal geschaut, ob ER Dinge tut, die zur Lösung beitragen, außer sich zu fragen, warum sich die Frau so "irrational" verhält? Vielleicht versucht sie nur, ihren Frust loszuwerden.

Ich will Dir nicht Unrecht tun, aber mir klingt das so, als säßest Du und mit Deinem Freund da und würdest mit ihm, statt ihn als Teil des Problems zu begreifen und zu überlegen, was er machen müsste, darauf warten, dass die Frau Vernunft annimmt und Bedingungen stellen, unter denen sie wieder als Partnerin akzeptiert wird.
 
  • #17
Ich habe einen "besten Freund", den ich gerne in kritischen Lebenssituation befrage. Obwohl wir uns schon ewig kennen, ist er analytisch, fragt- und hakt nach, übernimmt gerne die Rolle des advocatus diaboli und wirft mir knallhart seine objektive Meinung vor die Füße.

Er darf und er soll das, wenn ich den Wald vor Bäumen nicht mehr sehe und wenn ich mich scheuklappenblind verrenne - dafür schätze ich ihn!

Köpfchen streicheln, unreflektiert meine Meinung nachplappern und mich unwidersprochen in meinen Fehleinschätzungen bestärken brauche ich nicht!

Aus meiner Erfahrung neigen gerade weibliche "beste Freundinnen" zu letzterem.
 
  • #18
Ich habe einen "besten Freund", den ich gerne in kritischen Lebenssituation befrage. Obwohl wir uns schon ewig kennen, ist er analytisch, fragt- und hakt nach, übernimmt gerne die Rolle des advocatus diaboli und wirft mir knallhart seine objektive Meinung vor die Füße.

Er darf und er soll das, wenn ich den Wald vor Bäumen nicht mehr sehe und wenn ich mich scheuklappenblind verrenne - dafür schätze ich ihn!

Köpfchen streicheln, unreflektiert meine Meinung nachplappern und mich unwidersprochen in meinen Fehleinschätzungen bestärken brauche ich nicht!

Aus meiner Erfahrung neigen gerade weibliche "beste Freundinnen" zu letzterem.
seine subjektive Meinung, meinst du wohl.
Tja ist nichts neues daß Männer und Frauen anders kommunizieren und ihre Freundschaften ganz anders gestaltet sind. Wo hab ich das kürzlich gelesen - man wird nie 2 Frauen sehen, die miteinander angeln gehen. Wie wahr.
 
  • #19
Es macht Sinn die Tipps der engsten Freundinnen wohlwollend zu prüfen und zu hinterfragen, so sehr man sie auch schätzt. Sie tun freilich was sie können, wollen helfen und beistehen, sind aber schließlich auch nur Menschen und in Sachen Paarberatung zumeist nicht professionell geschult und dementsprechend objektiv.
Der eigene gesunde Menschenverstand sollte also nicht durch Freundinnen außer Kraft gesetzt werden. Man kann der besten Freundin der Frau das Scheitern der Ehe also nicht anlasten. Im besten Fall hilft sie lediglich die eigenen Gedanken zu klären.

PS: ich kuschle auch nicht mit meiner engsten Freundin oder halte Händchen. Wo außer vielleicht bei Teenagern beobachtet der FS so etwas?
 
  • #20
Nach meiner Erfahrung kann ich sagen: Die schlimmsten Feinde eines Partners sind die Schwester und die beste Freundin seiner Partnerin. Beide sind dauernd in Beziehungsgesprächen mit der Partnerin und drängen dabei auf Trennung. Wenn er mal nicht aufmerksam war, zuhause gestresst reagiert hat, nicht geschaftt hat, sie während seiner Geschäftsreise anzurufen, sagen Schwester und beste Freundin: "wie respektlos er Dich behandelt! Wenn er Dich lieben würde ... Usw" . Sie unterstützen jede Fremdgeherei. Meine Schwester und beste Freundin waren überdies stets verständnislos für Wiederversöhnung. Beide "Feinde" der Beziehung verstecken sich hinter einem vermeintlichen Beschützerbedürfnis. Die Partnerin klagt ihnen in getönter Art und Weise vor, so dass die Hetze nur konsequent ist. Sie ist Ausdruck von Solidarität, aber oft sehr schädlich für die beratene Partnerin, die manchmal auch mal zu Verständis und Geduld angehalten werden könnte und vielleicht sogar beruhigt werden möchte. Konstruktivere Berater sind die Mutter, der Bruder und ein guter männlicher Freund der Partnerin.

Dasselbe spiegelt sich übrigens hier im Forum. Hier tummeln sich sehr viele beste Freundinnen und Schwestern.
 
  • #21
Nach meiner Erfahrung kann ich sagen: Die schlimmsten Feinde eines Partners sind die Schwester und die beste Freundin seiner Partnerin. Beide sind dauernd in Beziehungsgesprächen mit der Partnerin und drängen dabei auf Trennung. Wenn er mal nicht aufmerksam war, zuhause gestresst reagiert hat, nicht geschaftt hat, sie während seiner Geschäftsreise anzurufen, sagen Schwester und beste Freundin: "wie respektlos er Dich behandelt! Wenn er Dich lieben würde ... Usw" . Sie unterstützen jede Fremdgeherei. Meine Schwester und beste Freundin waren überdies stets verständnislos für Wiederversöhnung. Beide "Feinde" der Beziehung verstecken sich hinter einem vermeintlichen Beschützerbedürfnis. Die Partnerin klagt ihnen in getönter Art und Weise vor, so dass die Hetze nur konsequent ist. Sie ist Ausdruck von Solidarität, aber oft sehr schädlich für die beratene Partnerin, die manchmal auch mal zu Verständis und Geduld angehalten werden könnte und vielleicht sogar beruhigt werden möchte. Konstruktivere Berater sind die Mutter, der Bruder und ein guter männlicher Freund der Partnerin.

Dasselbe spiegelt sich übrigens hier im Forum. Hier tummeln sich sehr viele beste Freundinnen und Schwestern.
Nicht alle Frauen sind so mißgünstig und hintertreibend. Meine Freundinnen sind positiv und unterstützend, nicht negativ.
 
  • #22
Lieber FS, wie kommst du darauf, dass beste Freundinnen Händchen halten und kuscheln? In welcher Welt lebst du?

Wenn dich deine Ex betrogen hat und lieber Party machte, dann weil sie es selber wollte. Du warst ihr wohl nicht mehr so wichtig. Und nur weil dein Ego und das deines Freundes das nicht wahrhaben wollen, wird es auf den schlechten Einfluss der Freundin geschoben.

Männer wollen einfach nicht genau auf die Situation hinschauen...und dann wundern sie sich alle, warum die Frau plötzlich weg ist.
 
  • #23
Naja, das ist Deine Interpretation, dass der Beitrag der Freundin kein konstruktiver war, weil Du dabei verloren hast.
Vikky, dass ist nicht ganz Richtig. Denn ich bin gegangen. Und dabei gibt es keine Gewinner, sondern nur verlierer.
Hiermit unterstellst Du, daß Frauen grundsätzlich nicht in der Lage sind, ihre Entscheidungen alleine für sich selbst zu treffen und unmündige, manipulierbare Menschen sind.
Das ist doch blödsinn. Du dichtest mir hier ein Frauenbashing an. Hier geht es um positiven und negativen Einfluss.
Dann sollte vielleicht der Mann mal was tun? Was tut Dein Freund, damit sie wieder zurückkommt? Hast Du mal geschaut, ob ER Dinge tut, die zur Lösung beitragen, außer sich zu fragen, warum sich die Frau so "irrational" verhält?
Stell dir vor! Das war meine erste Frage an ihn. Was tust du für Eure Beziehung.?
Es ist doch aber bevormundend, wenn Du das verlangst, dass nur noch Dinge gemacht werden, die Du richtig fändst zur Lösung des Problems.
Nein ist es nicht. Denn ich Persönlich hätte mir lediglich gewünscht, dass sie überhaupt irgendetwas dazu beiträgt, also die eigene Frau! Nicht das was ich möchte. Das konnte ich sehr gut selbst.
Aber woher weißt Du, dass Deine Ex ihrer Freundin vorgeheult hat, dass sie Angst hat, Dich zu verlieren?
Weil diese beste Freundin es mir selbst sagte, wie auch andere engste Familienmitglieder!
Die beste Freundin hat keinerlei moralische oder andere Verantwortung für die Beziehung ihrer Freundin.
Doch hat sie. Und zwar dann, wenn sie sie sich in eine solche Situation einbringt und mit Ratschlägen herum experimentiert, ohne einschätzen zu können, was dies bei der Freundin bewirkt.
Um das klar zu stellen. In der Verantortung für eine Krise sind immer nur die beiden Partner. Aber es gibt " beste Freundinnen" die ihre Wirkungen sehr unterschätzen. Sie richten Schaden an.
Und das macht gerade ebenfalls die beste Freundinn, der Partnerin eines Freundes.. Es tut mir leid da zu zu sehen. Aber ich bin kein Seelenklempner und werde nicht das selbe machen wie die Freundinn.
m44
 
  • #25
Ich wußte, warum ich grundsätzlich nie, auch nicht mit meiner allerbesten Freundin über Beziehungsprobleme gesprochen habe und spreche.Ich behalte diese Dinge, für mich.. Zum einen wäre es für mich ein großer Vertrauensbruch meinem Partner gegenüber, zum anderen, weil mir klar ist, dass ein anderer nicht objektiv sein kann.
Danke. Das nenne ich Haltung.
Über Interna meiner Beziehung rede ich grundsätzlich nicht mit einem (auch keinem "besten") Freund, denn es IST ein schwerer Vertrauensbruch. Sowas gab es genau einmal in meiner Historie - und da waren es nur noch wenige Wochen, bis ich die Trennung aussprach - eine der besten Entscheidungen, die ich je traf.
Nachdem ich das hinter mir hatte: eine Frau mit einer "besten Freundin" vom hier beschriebenen Typus hätte ich als potentielle Partnerin kategorisch ausgeschlossen. Die Gründe sind oben beschrieben; das dominante Thema lautet: "wem gehört die Loyalität meiner Frau?" Und das muss die Frau schon selber wissen.
 
  • #26
Stell dir vor! Das war meine erste Frage an ihn. Was tust du für Eure Beziehung.?
Ja. Aber was war die Antwort? Vielleicht ist es genau das falsche, weil es auf der Schiene weitermacht, auf der das Problem entstanden ist.

Denn ich Persönlich hätte mir lediglich gewünscht, dass sie überhaupt irgendetwas dazu beiträgt, also die eigene Frau! Nicht das was ich möchte. Das konnte ich sehr gut selbst.
So von außen was zu sagen, ist schwierig. Du klingst sehr rational. Ich will damit sagen, dass man sich gegen eine Beziehung entscheiden kann, und trotzdem hinterher emotional fertig sein kann, weil man das nicht bekommen hat, was man sich wünscht und gern die Illusion wieder hätte, die einen damals noch glauben ließ, dass es funktioniert. Das bedeutet dann aber nicht - auch wenn man in schwachen Momenten zurückwollen würde und dem Ex was vorheult - dass es besser wäre.
Ich sehe das so: Wer keine Energie investiert, der will auch nicht oder hat nie gelernt für das, was er will, zu kämpfen.

Das sind die Menschen, die man gut in eine Richtung lenken kann, die anpassungsfähige Frau oder die, die zu allem "ja" sagt, weil sie selber nicht weiß, was sie will. Das zeichnet sich aber vorher schon ab, wenn eine Frau so ist. In anderen Fällen ist sie dann auch passiv und lenkbar.
Ein Mensch, der so von einer Freundin beeinflusst werden kann, ist i.A. generell beeinflussbar, wurde vermutlich vorher genauso gut von seinem Partner so beeinflusst, als es noch keine Krise gab, denke ich.

Haben Du und Dein Freund klare Vorstellungen von Beziehung und Frauen und habt ihr vielleicht Frauen gehabt, die aus Verliebtheit erstmal zu allem "ja" sagten, was ihr als Bedingungen für die Beziehung vorgegeben hattet?
 
  • #27
Vikky, dass ist nicht ganz Richtig. Denn ich bin gegangen. Und dabei gibt es keine Gewinner, sondern nur verlierer.

Das ist doch blödsinn. Du dichtest mir hier ein Frauenbashing an. Hier geht es um positiven und negativen Einfluss.

Stell dir vor! Das war meine erste Frage an ihn. Was tust du für Eure Beziehung.?

Nein ist es nicht. Denn ich Persönlich hätte mir lediglich gewünscht, dass sie überhaupt irgendetwas dazu beiträgt, also die eigene Frau! Nicht das was ich möchte. Das konnte ich sehr gut selbst.

Weil diese beste Freundin es mir selbst sagte, wie auch andere engste Familienmitglieder!

Doch hat sie. Und zwar dann, wenn sie sie sich in eine solche Situation einbringt und mit Ratschlägen herum experimentiert, ohne einschätzen zu können, was dies bei der Freundin bewirkt.
Um das klar zu stellen. In der Verantortung für eine Krise sind immer nur die beiden Partner. Aber es gibt " beste Freundinnen" die ihre Wirkungen sehr unterschätzen. Sie richten Schaden an.
Und das macht gerade ebenfalls die beste Freundinn, der Partnerin eines Freundes.. Es tut mir leid da zu zu sehen. Aber ich bin kein Seelenklempner und werde nicht das selbe machen wie die Freundinn.
m44
Wieso stellst Du hier eine Frage rein, wenn Du sowieso alles besser weißt, und die Antworten nur versuchst zu widerlegen? Willst Du streiten oder andere Meinungen hierzu kennen lernen?
 
  • #28
Beim Kennenlernen mit diesem Männern war die beste Freundin immer dabei.
Dann war sie eine sehr schlechte „beste Freundin”. Es gibt halt auch unter den besten Freundinnen solche und solche: die eine hält es für ihre Pflicht, stabilisierend auf das Glück des Paares einzuwirken (so soll es nämlich sein, es sei denn, der Mann ist ein ausgemachtes A..loch), die andere steht mehr auf Frauensolidarität und unterstützt schon aus Prinzip die Distanzierung vom Mann. Vielleicht, weil sie auch selber nicht glücklich ist mit ihrem.
 
  • #29
Das
Dann war sie eine sehr schlechte „beste Freundin”.
glaube ich noch nicht einmal. Ich denke eher sie war sich gar nicht bewusst, welchen Einfluss sie Wirklich auf sie hatte. Sicher machen Menschen was sie selbst möchten. Aber es gibt Momente wo wir alle einmal Hilflos sind und nicht weiter wissen. Und wenn dann einem jemand vorbettet, bestimmte Dinge würden einem Gut tun und ablenken, ist man beeinflußbar.
m44
 
  • #30
Beziehungsprobleme, sind in meiner Welt innerhalb der Beziehung zu lösen. Dritte haben da rein gar nichts zu suchen.

Wenn ich mit Dritten, und seien es auch gute Freunde/innen, über meinen Partner schwadronieren muss, dann bin ich schon gegangen ... oder er ... selbst dann finde ich es nicht ok (aber mitunter nötig im Sinne von Beziehungsverarbeitung)
 
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