• #31
@#28: Danke für Deine Antwort! -- Ja, genau das ist der Grund, warum es so viele Religionen gibt. Könnte man sie widerlegen, wäre Schluss mit lustig. Übrigens in vielen Fällen wirklich gute Beispiele dafür, dass man sich unschwer nicht-widerlegbare Konstrukte ausdenken kann. Solange sie stimmig klingen (zumindest für die Gläubigen), kann man nur glauben oder zweifeln. Genau so ist es auch mit dem ganzen esoterischen Zeugs.
 
C

Caelum

  • #32
Ich glaube hier verwechseln einige den esoterischen Biorythmus Quark mit dem auch von echten Wissenschaftlern untersuchten Circadianen Rythmus von Zellen/Fliegen etc (s. F.Weber, BZH Uni Heidelberg). Natuerlich hat jedes Lebewesen einen eigenen R. , der wird aber von bestimmten Proteinen ausgelöst, die entweder durch Licht/Temperatur oder sonst einen anderen sehr komplexen Regelkreis gesteuert werden. Dass zb nachts um 2-3h die meisten Unfälle passieren ist ebenso klare Wissenschaft wie die Tatsache, dass Frauen die zusammenleben ihren Menstruationszyklus synchronisieren. Das ist kein Hokuspokus sondern wird durch Hormone (im Schweiss) ausgelöst. Und wenn man das Zeug (Genetik,Biochemie usw) studiert hat glaubt man eh an die Macht der Hormone und Gene ;-) Im ernst, der Einfluss diverser Mutationen im Genom halte ich doch für weitaus dramatischer als der Einfluss der Sterne oder diverser künstlicher Rythmen oder Schwingungen...
 
  • #33
@#31: Ja, das sind anerkannte und beweisbare Phänomene. All diese biologischen Rhythmen unterliegen aber Schwankungen, lassen sich aus dem Trab bringen und können beeinflußt werden. Sie sind offen für Experimente und viele von ihnen sind wirklich schon recht gut verstanden!

Diese Rhythmen haben aber mit dem hier diskutiertem esoterischen Biorhythmus rein gar nichts zu tun!
 
G

Gast

  • #34
#32 Es gibt keinen esoterischen (Schimpfwort) Biorhytmus.Der Biorhytmus wurde statistisch aus Reihenuntersuchungen ermittelt. Z.B #9 .Hör endlich mit diesem Klamauk auf. Mach Dich mal klug.
 
  • #35
@#33: Mit Verlaub, der esoterische Biorhythmus stammt bereits aus dem 19. Jahrhundert. Die Erzählungen aus #9 sind ohne die zugehörigen Studien beweislos und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich nicht methodisch einwandfrei.

Wie wäre es denn mal, auf die Argumente aus #27 einzugehen?
 
G

Gast

  • #36
Ich wehre mich generell gegen die "Beweisbarkeitstheorie".

Beweis und Experiment sind nur in der Naturwissenschaft gefordert, in allen anderen Disziplinen bleibt die Beweisbarkeit auf der Strecke. Was ist z.B. Liebe - wie willst du die beweisen? Willst du Experimentreihen aufstellen, Blindtstudien durchführen, mal mit mal ohne Placebo um am Ende wissenschaftlich beweisen zu können, was nun Liebe ist?... Ist nun alles, was naturwissenschaftlich nicht beweisbar ist, deswegen nicht existent? Gibt es das Göttliche oder gibt es es nicht?Es gibt überall Grenzen der Beweisbarkeit und dennoch ist offfensichtlich etwas trotz Unbeweisbarkeit existent, weil es für viele Menschen eine Wahrheit ist. Jeder Mensch weiß in seinem ureigenen Kern was Liebe ist, wie sich Liebe anfühlt, obwohl er es nie gelernt, nie bewiesen bekommen hat. Liebe kann man allenfalls ausdrücken oder zeigen, aber beweisen kann man ihre Existenz nicht.

Somit genügt es doch, gegenteilige Meinungen einfach stehen zu lassen und nicht mit "Argumenten" den anderen überezeugen zu wollen. Das stört mich hier einfach. Hier muss keiner den anderen überzeugen, sondern hier sollen lediglich unterschiedliche Meinungen zusammengetragen werden, oder? Dabei gilt die eine Meinung genauso viel wie die andere. Warum muss der eine den anderen für dumm verkaufen wollen? Wo also ist das Problem?
 
  • #37
@#35: Erstens hat niemand behauptet, dass Dinge nicht existieren, nur weil man sie nicht beweisen kann. Solche Dinge gibt es auch im naturwissenschaftlichem Bereich! Deine Aussage ist ein Trugschluss durch falsche Umkehrung der Logik.

Zweitens existieren Dinge nicht, nur weil Menschen an sie glauben. Ob und wieviele an etwas glauben oder nicht, verändert nicht die Tatsachen.

Drittens hast Du recht, dass ausgerechnet Begriffe wie Liebe wirklich schwer fassbar sind. Hier stößt die Wissenschaft noch an ihre Grenzen, obwohl es auch dazu schon Studien gibt und zum Beispiel Verliebtheit durchaus auch physiologische Konsequenzen hat. Die Wissenschaft ist weder fehlbar noch allmächtig noch allumfassend.

Viertens ist der Fall hier anders gelagert: Behauptet werden klare Effekte und Phänomene, die sich beweisen lassen sollten, falls sie zuträfen. Genau das ist der springende Punkt! Außerdem sollte es einem zu denken geben, wenn sich derartige Hypothesen mit gesicherten Kenntnissen widersprechen oder bereits in sich inkonsistent und willkürlich erscheinen, siehe Geburtstermin oder die fehlenden Schwankungen und äußeren Einflüsse, die für biologische Systems zu erwarten wären. Das Konzept des Biorhythmus ist vom Kern her unglaubwürdig und willkürlich. Es widersteht nicht einmal einfachsten wissenschaftlichen Angriffen und fügt sich nicht in das Weltbild ein, in dem es selbst behauptet zu gelten.
 
G

Gast

  • #38
zu #36 von #35

Na und? dann lass doch jedem sein Konzept...wenn jemand mit dem Biorhythmus gut klar kommt, gute Erfahrungen macht bei seiner Partnerübereinstimmung, dann lass ihn doch!
Dem einen wird von Pfefferminztee übel, der andere schwört drauf! Ist doch egal, oder?
Ich wehre mich nur dagen, das du deine Meinung (und nicht nur hier )anderen aufdrängen möchtest...
 
  • #39
@#37: Also da hast Du wirklich recht. Natürlich darf jeder seine Partnerwahl so betreiben, wie er möchte. Wer würfeln will, würfelt, wer Biorhythmen braucht, nimmt die, und wer auf Charakter oder Aussehen achtet, macht das halt so. Ganz meine Meinung. Hoffentlich treffe ich niemals auf jemanden, der mich wegen des Biorhythmus oder seiner Tarotkarten möchte.
 
G

Gast

  • #40
#38 Jetzt haben wir Deine Meinung hinreichend zu Kenntnis genommen. Vielleicht möchte jedoch jetzt der Eine oder die Andere Ihre Erfahrung kund tun zumal bei EP sogar das Sternzeichen und "Wer passt zu mir? " eingebaut ist. Ich würde mich freuen.