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Gast

  • #31
@28: Aus der Realität selbst! Genau so passiert. Erst einvernehmlich und alles bestens - dann Kriegerklärung!
 
  • #32
@#29
Danke. Endlich mal jemand, der zu einer differnzierten Betrachtung in der Lage ist.
 
  • #33
Eine Frau investiert durch Kindeserziehung doch nicht in ein Unternehmen! In was investiert sie denn, wenn ihr Mann Angestellter ist? Worin unterscheidet sich die Leistung der Frau?

Eine Frau leistet mit der Kindeserziehung Arbeit. So weit stimmt es, und zwar Arbeit für ihre Partnerschaft und für ihr Kind, aber nicht für den anderen und schon gar nicht für das zufällig im Besitz des Mannes befindliche Unternehmen. Wenn der Mann die Frau und sein Kind während dieser Zeit komplett versorgt, einschließlich Ernährung, Wohnung oder Haus, Autos, Urlaube, Kleidung und so weiter, dann leistet er genau die komplementäre Arbeit: Die Frau arbeitet mit Kind und Haushalt, er versorgt alle. Das ist fair. Warum müßte der Mann hinterher die Frau nochmals doppelt für die Kindeserziehung entlohnen? Das ergibt keinen Sinn.

Kein Wunder, wenn immer weniger Männer heiraten wollen. Solche verqueren Gedanken führen gerade dazu, dass man als Frau kaum noch heiratswillige Männer findet, weil alle zurecht das finanzielle Fiasko ahnen, das mal drohen könnte. Bei besseren, soll heißen moderneren Gesetzen, wäre dies nicht mehr der Fall. Die letzte Unterhaltsreform war ein Schritt in die richtige Richtung. Viele weitere müssen folgen.
 
  • #34
@#32
Warum denn ihr Kind? Ist es nicht das gemeinsame? Und sind denn nicht beide gemeinsam zur Erziehung und zum Umgang mit dem Kind berechtigt und verpflichtet? Ich denke doch. Und genau aus dem Grund leistet Frau auch einen Beitrag zum Unterhalt der Familie. Und der Lohn der Frau für diese geleistete und abgenommene Arbeit in Haushalt und Erziehung ist die Versorgung mit Obdach und Brot durch den Mann? Da würdest Du Dich aber mit wenig zufrieden geben, meine liebe Frederika. Naja, schön für Deinen zukünftigen Gatten.

Recht gebe ich Dir allerdings, was die Gesetzeslage angeht. Es müsste endlich einmal anerkannt werden, dass die Leistung der Frau bei Erziehung der Kinder und im Haushalt auch Arbeit ist, für die es Geld und Rentenansprüche gibt. Dann hätten wir die ganze Diskussion nicht.
 
  • #35
@#33: Also Philipp, Obdach und Brot klingt nach so wenig. Nimm Kleidung, Urlaub, Auto, Haus und Garten und alle Haushaltungskosten dazu: Der Mann muss schon eine ganz schöne Last schultern -- nämlich alleine für drei oder vier Personen arbeiten.

Wenn ich mir das umgekehrt vorstelle (was theoretisch möglich wäre!), dann würde mir das ganz schön schwer ankommen, statt meines ganzen Gehaltes für mich plötzlich auch seinen Urlaub zu bezahlen (und ich mache tolle Urlaube!), eine große Wohnung für vier Personen alleine zu tragen oder ein Haus zu unterhalten, einen Zweitwagen zu finanzieren und sogar seine Anzüge und Schuhe zu bezahlen. Ne, mir kommt es komisch vor, dass Du das wörtlich als "mit wenig zufrieden" bezeichnest. Mir käme das so herum gesehen mächtig viel vor. Sparen könnte ich dann wahrscheinlich nur noch wenig.

Umgekehrt, wenn ein Mann für mich und unsere gemeinsamen Kinder aufkommen würde und selbst nichts mehr sparen könnte von seinem Gehalt, dann würde ich seine Leistung anerkennen und nicht denken: Wow, hat der es gut.

Von welchem Geld sollte er mir denn zusätzlich noch einen Lohn zahlen? Zahle ich ihm denn auch etwas, wenn er Gartenarbeit leistet? Oder mein Auto repariert? Oder die Wohnung streicht?

Ich finde es furchtbar, wenn Alltagstätigkeiten aufgerechnetw erden. Jeder muss leben, waschen, rasenmähen, streichen, kochen, putzen... Arbeit, die man für sich selbst oder für die eigene Familie leistet, kann doch nicht abgerechnet werden. Wer bezahlt mir als Single meinen immensen Pflegeaufwand für die Wohnung? Niemand!

Leben muss jeder selbst. Und wenn man sich das Leben teilt, dann teilt man sich eben auch die Verpflichtungen. Und wenn bei kleinen Kindern die Frau zuhause ist und der Mann für alle vier arbeitet, dann ist das ein fairer Tausch.
 
  • #36
@#34
Dann nehmen wir einmal an, der Mann ist der einzige, der in einer Familie mit Kinder arbeiten geht. Unsere kleine Musterfamilie leistet sich ein schmuckes Eigenheim. Das zur Finanzierung aufgenomme Darlehen zeichnet nur der Mann (was natürlich in der Realität nicht vorkommt) und auch er steht nur im Grundbuch.

Unser braver Mustermann geht also ebenso brav täglich seine Brötchen verdienen (und natürlich die der übrigen Familienmitglieder) und zahlt das Darlehen ab. Frau trägt dazu rein monitär nichts bei. Jetzt kommt es aus irgendeinem Grund dazu, dass die Ehe in die Brüche geht. Was ist denn dann Deiner Meinung nach mit dem schicken Haus?
 
  • #37
@#35: Na, ganz einfach: Wenn er das Haus alleine bezahlt hat, dann gehört es natürlich ihm. Gar kein Problem. Wenn er wirklich so viel verdient, dass wir alle ein tolles Leben haben und auch noch Geld für das Abzahlen des Hauses durch seinen Job hereinkam, dann war es eben SEIN Job, der es bezahlt hat.

In der Praxis sieht das aber natürlich anders aus. Hypothek und Grundbuch auf beider Namen, weil die Bank das so will. Die Frau geht ab Einschulung mindestens wieder halbtags wenn nicht gar ganztags arbeiten und das Haus wird mit Mühe von beiden abbezahlt. Dann ist es gemeinsamer Besitz. Auch logisch.

Der Irrtum der ach so wertvollen Kindererziehungszeiten liegt vor allem in einem Denkfehler: Egal wieviel der Mann verdient, die Kindererziehung scheint immer gerade genau die Hälfte wert zu sein. Wenn ich einen mäßig verdienen öffentlich-besoldeten Akademiker heirate ist meine Arbeit der Kindererziehung offensichtlich maximal 2500 im Monat wert. Wenn der gleiche Mann eine Stelle in der Industrie hat, ist die gleiche Kindererziehung seltsamerweise bis zu 5000 wert und wenn es ein Unternehmer ist, dann ist sie monatlich schwankend immer gerade halb so viel wert, wie er Gewinn macht -- außer er macht Verlust, dann ist sie trotzdem mehr wert. Sollte mein Mann arbeitslos werden, dann ist auch meine Kindererziehung nichts mehr wert. Leute, der Denkfehler ist doch offensichtlich!

Leben muss man einfach selbst. Wenn ich meinen Rasen mähe, habe ich keinen Wert geschaffen, aber trotzdem Arbeit geleistet, die mir niemand bezahlen wird, weil ich Single bin. Wenn ich unseren gemeinsamen Rasen mähe, soll ich dafür aber anteilig Geld von ihm bekommen. Obwohl er anteilig meine Glühbirnen wechselt...?!
 
  • #38
@Frederika
Richtig, der Denkfehler ist offensichtlich. Denn der Sinn eines Zugewinnausgleichs ist nicht die Entlohnung für irgendetwas, jedenfalls nicht ausschließlich.

Übrigens ist es auch ein Irrtum, dass das Haus in meinem Beispiel beiden gehörte, wenn beide zur Abzahlung beitragen.
 
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Gast

  • #39
Ich muß mich wieder melden,viele aufgeworfene offene Fragen stehen im Raum.
Also ich wolltete das Geld für die zukünftige Erziehung meiner drei kl.Kinder.Während der aufrechte Ehe haben wir es so geregelt, daß mein Mann Steuer sparen wollte und deswegen hat er mich angestellt,daß meine Pension Jahre laufen und das diese Summe 800,-€ unseres Fam.Geld ist.Wenn er sich mehr auszahlen würde, würde er aus der Summe mehr Steuer zahlen als ich.Ich hatte Karenzgeld+ Fam.Geld 800,-€ für ( Nahrung,Windeln,Kindermädchen,Kleidung von uns allen,Taschengeld,Freizeit,ab und zu Diesel,alles außer Fix Kosten).Übrigens wir hatten kein Kredit und kein Eigenheim,nur eine Mietwohnung.Wenn er in eine 80m2 Wohnung lebt, ist es genug groß für eine Person.Ich muß in eine 3 ZI WG umziehen mit den drei Kindern.Wir hatten nie ein hohes Lebensstandart.(Haus,Urlaube,Kultur,Soc.Kontakte).Er hat mich so intensiv beschäftigt mit dem Haushalt,Kinder(3,5,11) ,daß ich mich gar nicht von zuhause entfernen konnte.Die Firmen Einstellung war nur pseudo-,ich habe nicht gearbeitet.Man braucht ja Geld so bald man weiter als zum Spielplatz geht,nicht war?
Ich habe es drei Monate Probiert zu arbeiten im KH und bekam ich den Laufpaß, weil meine Kinder und dann auch ich in der Probe Zeit krank wurden.Sie haben ständig versucht meine Dienstzeiten zu ändern bis mein Man sagte " jetzt hört sich dein Spaß aus, ich kann nicht 3xWO mit den Kindern Morgen Ritual alleine machen, meine Dienstreisen stornieren usw."
Ich werde wieder arbeiten,wenn die Buben Schulpflichtig sind.Bis dahin möchte ich Unterhalt in der Höhe,das ich neben meinen Fixkosten auch die Haushaltskosten bezahlen kann.
Ich werde es nicht wollen,daß die Summe aus seine Firma ,das bis jetzt erfolgreiches Unternehmen gefährdet.Ich will auch nicht soc. Fall werden.Er liebt die Kids und wenn ich in denen jungen Alter 30-40 st/wo arbeiten gehen muß, werden sie aufwachsen wie Gras neben dem Haus.Ich meine, ich werde wenig Zeit für sie haben und Hilfe von fremden Leuten benötigen,die mir mehr kostet, als ich verdienen kann.
ich habe seit 11 Jahren 3 Urlaube mit der Fam.gemacht und sie waren purer Streß.Mein Mann dagegen macht Reisen auf Kosten der Firma.Er fliegt zb. nach China, seinen Bruder zu besuchen und macht irgendeinen Business Termin dort.Er schreibt das in die Buchhaltung und fertig. Ich dürfte keines Wochenende alleine verreisen,weil ich kein extra Geld hatte und weil er mit den drei Buben nicht alleine ausgekommen ist.Klar, daß mir der Kragen platzt, es ist Beziehung ohne Sauerstoff.
 
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Gast

  • #40
Und da wundern sich die Männer, wieso keine Frau mehr Kinder kriegt :)

Mein Mann darf übrigens dann die Kinder hüten, wenn er mir auf die Tour kommt. Vom Selbstbehalt kann man zwar keine großen Sprünge machen, aber ich wette, dann sieht er das bald ganz anders mit den ungerechtfertigen Ansprüchen.
 
  • #41
@37: Der gesetztliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft stand hier ja auch nicht zur Debatte, sondern ob wir eine derartige Regelung bezogen auf Unternehmen sinnvoll finden -- was ich nicht so sehe. Über die Auslegung der aktuellen Gesetze sind wir beide uns bestimmt einig, nicht aber ob wir sie gut und richtig finden. Im übrigen ist ausgerechnet die Zugewinngemeinschaft für Unternehmer aus naheliegenden Gründen auch ein ungeeigneter und selten gewählter Güterstand.

Die Abzahlung der Raten verändert natürlich nicht die Eigentumsverhältnisse. Hättest Du richtig gelesen, würdest Du erkannt haben, dass ich selbstverständlich auch "Grundbuch und Hypothek auf beide Namen" geschrieben habe. Alles klar?

Wenn überhaupt, sollte sich die Zugewinngemeinschaft nur auf das private Vermögen richten. Kein Angestellter muss seinen Arbeitsplatz oder seine Besoldungsgruppe teilen und genauso wenig sollte ein Selbständiger seine berufliche Basis teilen müssen -- also den Wert der Firma.
 
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Gast

  • #42
@ die Männer hier, die der Fragenstellerin eine "Abzockermentalität" unterstellen:
Ich finde es eine Frechheit, wie ihr hier eine Ehefrau, die ihrem Mann jahrelang den Rücken freigehalten hat und auch noch eigenes Geld in die Firma investiert hat, um ihren gerechten Anteil auch noch prellen wollt!!! Da ihr euch in den meisten Fällen gar nicht um die Kinder kümmert und auch nicht kümmern wollt und vor der Ehe auch von der Frau verlangt, dass sie ihren Beruf aufgeben soll und sich damit von euch abhängig macht, seit ihr doch fein heraus!

Liebe Frauen hier: Macht euch bloss niemals von einem Mann abhängig und inverstiert in eine Partnerschaft! Zum Dank bekommt ihr einen Tritt in den A... und dürft dann auch noch betteln gehen.
 
G

Gast

  • #43
@41: Es sind nicht nur die Männer, die der Fragestellerin eine Abzockermentalität unterstellen. Ich bin eine Frau und habe dies hier lautstark angeprangert, weil es mehr als offensichtlich ist. Genau diese Art Frau, die erst lieb und nett, dann lieb im Bett, dann viele Kids und dann Geld abzocken und scheffeln wollen finde ich persönlich zum K..... Klar ist Kindererziehung Arbeit, doch ich habe auch ein Kind, zusätzlich meine eigene Firma und regle alles für mich alleine. Und ich mag diese Opferhaltung dieser Frauen nicht. Es sind keine armen Frauen, sie hatten meist ein gutes Leben - und wollen nun, wenn sie den Mann - aus welchen Gründen auch immer- nicht mehr haben wollen, aber von ihm die finanzielle Sicherheit. Das ist doch unglaublich frech und ungerecht! Und leider gibt die Rechtssprechung diesen Frauen auch noch Recht. Ich hoffe sehr, dies wird bald geändert, damit diese Frauen auch mal wieder auf den Boden der Realität zurück kommen.
 
G

Gast

  • #44
@ #32

"Eine Frau investiert durch Kindeserziehung doch nicht in ein Unternehmen! In was investiert sie denn, wenn ihr Mann Angestellter ist? Worin unterscheidet sich die Leistung der Frau? "

Ich bin die Tochter eines Unternehmers. Wie oft habe ich gesehen, dass meine Eltern sich die Nacht um die Ohren geschlagen haben um Probleme des Unternehmens zu lösen, wie oft habe ich gesehen, dass meine Mutter meinem Vater den Rücken stärkt, ihn in seinen Entscheidungen unterstützt, ihm jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite steht. Wie oft hat sie sehen müssen wie ihm die Sorgen um das Unternehmen und das Überleben seiner Familie den Schlaf geraubt hat, hat ihn darin bestärkt private Güter zu versetzen um den Lohn der Angestellten zahlen zu können. Ich weiß nicht ganz wie sich das manche vorstellen- die Frau eines Unternehmers zu sein. Wenn man nicht gerade das Glück hat einer der ganz wenigen zu sein dessen Mann ein Unternehmen führt, dass keine Probleme hat in den schwarzen Zahlen zu bleiben dann ist das ein täglichen Hoffen, dass sich alles ausgeht, man ist immer wieder gefordert und einer Belastung ausgesetzt von denen ein Angestellter nur beten kann, dass er sie nicht spüren muss. Und auch wenn die Frau selbst nicht körperlich im Unternehmen anwesend ist so trägt sie diese Belastung immer auch mit. Der Spruch "hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau" beinhaltet sehr viel Wahrheit. Mir ist klar, dass das nicht auf jede Unternehmersfrau zutrifft. Aber in diesem Beispiel: mein Vater sieht sehr wohl die Leistung meiner Mutter und weiß ganz genau, dass er heute nicht stehen würde wo er steht wenn er nicht eine Frau hätte die in JEDER Lebenslage zu ihm stand und steht.
 
  • #45
@#43: Dem kann ich sogar völlig zustimmen und Deine Erzählung spiegelt durchaus den Alltag vieler Familienunternehmen wieder. Aber erwirbt eine Frau dadurch Anspruch auf einen Teil der Firma? Siehst Du das wirklich so?

Mal ganz abgesehen davon, dass in dem aktuellen Thread die Lage offensichtlich anders ist und die Frau keine derartige Leistung erbracht zu haben scheint.

Wenn Du Unternehmerstochter bist, dann wirst Du auch nachvollziehen können, dass man nur an Unternehmensgewinnen partizipieren kann, wenn man auch bei Verlusten bereit ist, seinen Anteil zu tragen. Keine unternehmerischen Chancen ohne die zugehörigen Risiken. Ohne diese goldene Regel geht's einfach nicht.
 
G

Gast

  • #46
@ #44

Auch wenn die Frau nicht im täglichen Betrieb gearbeitet hat, dann hat sie dennoch über Jahre eine Leistung erbracht die nicht unherblich zum Gelingen eines Unternehmens beigetragen hat. Diese Leistung lässt sich nicht anhand von Dokumenten nachweisen und es ist durchaus schwer diese Leistung an einen Betrag festuzmachen, noch dazu wo sie bei jedem anders aussieht. Und, ja, ich bin der Meinung, dass diese Leistung anerkannt und gesehen werden soll und auch entlohnt wird. Mir ist vollkommen klar, dass es Unsinnig ist ihr einen Teil der Firma zu überlassen oder ihr eine Art Abfindung zu bezahlen- ersteres würde in puren Hass enden, das andere wäre das Aus für das Unternehmen. Jedoch haben beide Partner ihren Teil dazu beigetragen, haben dieses Leben gemeinsam aufgebaut und ich sehe nicht ein, dass die Frau im Falle der Trennung sehen muss wo sie bleibt. Ohne finanzielle Rücklagen, nach Jahren oder gar Jahrzehnten wo sie nicht im normalen Arbeitsleben stand. Wie will man denn ein neues Leben aufbauen? Wie hoch ist denn die Chance mit Mitte 40 noch einen Job zu bekommen, noch dazu wo man in seinem Beruf vielleicht 15-20 Jahre nicht mehr tätig war?

Nebenbei möchte ich das eigentlich gar nicht an Mann/Frau festmachen- es geht um Anerkennung und Respekt. Man kann seinen Lebenspartner nicht erst in Sicherheit wiegen, solang bis er einen Teil seiner Selbstständigkeit aufgiebt (und das tut man nun mal wenn man zuhause bleibt, mit kindern usw- man wird abhängig) und ihn dann auf die Straße setzten und jede Form der Unterstützung verweigern.
 
G

Gast

  • #47
@45 Hier will die Frau gehen - nicht der Mann setzt sie auf die Straße! Das ist ein sehr großer Unterschied.

Noch schlimmer ist es und damit die exzellente Steierungsform, wenn Frau - bei ihrer vielen Zeit und Langeweile zuhause - fremd geht, dann den Mann verlässt und noch zusätzlich - die ihr zustehende - Kohle abkassiert! ...um das Geld mit dem neuen Lover zu verbrassen - ach ja, Kinder sind beim Abkassieren mehr als hilfreich...
 
G

Gast

  • #48
@#46 Achso, klar... wenn sie selbst gehen möchte steht ihr natürlich nichts zu, weil immerhin könnte sie ja bleiben, ist klar, welch eine Logik.

Wenn man eine Frau als das geldfressendes Monster sehen will, ohne Moral und Gewissen dann kann man das gerne tun... sinnvoll ist was anderes.
 
G

Gast

  • #49
@47: Nein sie kann gerne gehen - dann soll sie aber auch verantwortungsbewusst genug sein, für sich selbst zu sorgen! Hier wird niemand festgehalten in einer Beziehung, die er / sie nicht möchte!

Schmerzlicher Erfahrungswert: Leider sind einige / viele Frauen in diesen Positionen ohne Moral und Gewissen - bzw. sie wurden im Laufe der Beziehung oder kurz danach dazu, warum auch immer! Vielleicht aus Raffgier? Geldgeilheit? Haß? Diese Antwort suche ich noch! Freue mich auf Feedback aus dem Forum! Damit auch ich es verstehen kann!
 
G

Gast

  • #50
@#48 und was ist mit dem Verantwortungsbewusstsein des anderen der erst die Aufgabe der Selbstständigkeit unterstützt oder gar gefordert hat?
 
B

Berliner30

  • #51
@41 und alle ähnlich denkenden Frauen
Wenn eine Frau ihrem Mann beisteht, so bekommt sie einen gutgelaunten Partner (Sorry das ich das so deutlich schreiben muss) und hat eine gute Beziehung (viel reden und so). Sie trägt aber kein Finanzielles Risiko, sie hat kein Geld in die Firma investiert (siehe mein Text oben -Kapitalverzinsung) und trägt auch keine Verantwortung für z.B. rechtliche oder sonstige Schwierigkeiten und hat damit auch keinen weiterführenden Anspruch. Wäre sie keine Ehefrau sondern ein externer Berater, würde man ihr Geld bezahlen (Honorarrechnung). Als Ehefrau wäre sie gut beraten einen Teil während der Ehe z.B. für gemeinsame Private Zwecke zu verlangen (wie schon beschrieben: Wohnung, Essen, Kinder etc.) ... weiterführende Ansprüche/Forderungen z.B. Anteile am Unternehmen sind aber absurd und würde ich als Abzocker bezeichnen.

@42 bist mir sehr sympathisch, eine Frau mit so einer Einstellung ist leider selten
 
  • #52
@#50: Ich stimme Dir komplett zu. Ich denke, ich habe diese Sachverhalte in meinen vorigen Beiträgen bereits genug beschrieben -- genau so ist es einfach.

Wenn ich als Frau eine ganze Familie finanzieren müßte, würde mir das keineswegs wenig vorkommen Manche Frauen machen selbst mir Angst. Sie verderben den Partnermarkt durch derartige Gier und unreflektierte Ansprüche. Einfach nur traurig.
 
G

Gast

  • #53
@Frederika: Stimme dir zu - sie verderben den Partnermarkt! Kann man aus Männersicht auch gut verstehen. Trotzdem viel Glück! Manch einen netten, ehrlichen Mann gibt es noch!

@Berliner30 - danke!
Und es stimmt, das ist leider selten - mein Expartner und auch mein neuer Partner wissen es jedoch sehr zu schätzen!

Gruß #42
 
G

Gast

  • #54
ich war heute bei eine Beratungsstelle.Sie hat es mit dem Unternehmen so erklärt: Nur wenn der Mann bei eine Scheidungsverhandlung sich unkooperativ zeigt, beim normalem Unterhalt der eine Hausfrau zusteht bremst, (Lohnzetteln,Bilanzen,Gewinne von drei Jahren nicht frei gibt) hätte Sie mir geraten die Firma schätzen zu lassen und danach den Unterhalt berechnet.Es gibt ja Formel wie man den Unterhalt offiziell berechnet, ich bin damit ganz zufrieden, wenn ich das bekomme was mir zusteht, damit ich weiter hin normal ( kein Luxus) leben kann.Ich bin auch keine Arbeit abgeneigt im meinem Beruf.Ich habe gerade einen guten Job verloren, wegen meine unflexibilität ,was die Kinder betrifft.
Ich möchte auf keinen Fall, die Kommunikation mit dem Kindesvater vergiften wegen dem Streit um die Firma.Ich lasse alle Sachverständiger in Ruhe und spare mir das Geld für wichtigerer Angelegenheiten.Er soll nur einsehen, das die Ehe kaputt ist und das wir nach vorne kommen wollen getrennte Wege.Saubere Trennung für mich wäre :ich habe die Kinder + Unterhalt und er hat sein Unternehmen, daß er weiter mit Erfolg erweitern kann.Ich wünsche Ihm alles gute und mir nur eine aufrechterhaltende Kommunikation ohne die Kinder zu instrumentalisieren.
 
  • #55
@#53: Ja, das klingt doch fair angesichts der gesetzlichen Lage. Hoffentlich sieht er die Lage ein und Ihr beide einigt Euch gütlich.
 
G

Gast

  • #56
Und hoffentlich Fragestellerin - bleibst du bei deinen jetztigen Absichten! Auch, wenn dein nächster Partner oder sogenannte gute Freunde dich von etwas "Besserem" belehren möchten. Erinnere dich bitte dann auch an den guten Willen!
 
G

Gast

  • #57
@#50: Die Fragestellerin hat doch gesagt, dass gemeinsame Ersparnisse, also auch ihre, in die Firma investiert wurden. Ich würde schon sagen, dass ihr dann genau dieser Anteil bei einer Trennung auch wieder zusteht! Oder eine andere gerechte Kompensation. Nicht mehr und nicht weniger. Hat nichts mit "Abzocke" zu tun, sondern mit meinem Gerechtigkeitsempfinden. Kein Mensch verlangt, daß ein Unternehmer Anteile an Leute auszahlen soll, die nichts einbezahlt haben. Oder daß der oder die Ex für immer durchgefüttert werden muss. Darum geht es doch in diesem Fall auch gar nicht.
Ich hoffe für die Fragestellerin, dass sie ihren Anteil abgesichert hat, sonst wird sie es schwer haben, das auch zu beweisen. Für mich sieht ihr Problem nach purer Schikane seitens des Ehemannes aus, weil sie ihn verlassen will.

Gruss, #41
 
G

Gast

  • #58
Danke,du hast das richtig interpretiert.Er will mich beherschen, wenns möglich finanziell kurz an der Leine halten,dass ich jo nicht einen anderen Mann kennenlernen kann.Am besten wenig Freunde und wenig Zeit für die Pflege von vorhandenen soc.Kontakten.
 
G

Gast

  • #59
@56 und 43: ganz Eurer Meinung.
An all die Heiratswütigen unter den Teilnehmern (ich gehöre dazu nicht): ich dachte immer, ein Eheversprechen beinhaltet zusammenzustehen in guten und in schlechten Zeiten?? Sie hat ihre Ersparnisse in die Firma mit eingebracht. Er auch. Sie hat ermöglicht, daß er die Firma leiten kann wie er es getan hat und ihm häuslich den Rücken freigehalten. So bin ich auch der Meinung, daß ihr ein Anteil der Firma zusteht - im Verhältnis wie ihre finanzielle Einlage zu seiner zu Beginn der Ehe war. In dem Sinne: die Firma ist doch ihr gemeinsames "baby".
Bin w/38 und selbst freiberuflich / alleinerziehend mit Kind.
 
G

Gast

  • #60
@45 Hier will die Frau gehen - nicht der Mann setzt sie auf die Straße! Das ist ein sehr großer Unterschied.

Noch schlimmer ist es und damit die exzellente Steierungsform, wenn Frau - bei ihrer vielen Zeit und Langeweile zuhause - fremd geht, dann den Mann verlässt und noch zusätzlich - die ihr zustehende - Kohle abkassiert! ...um das Geld mit dem neuen Lover zu verbrassen - ach ja, Kinder sind beim Abkassieren mehr als hilfreich...

Mit anderen Worten, ein Mann könnte gehen und die Frau nicht, auch wenn es ihr in der Ehe nicht mehr gut geht. Es soll auch Männer geben, die zwar bei ihren Frauen bleiben, diese aber extrem unter solchen Bedingungen leidet. Nicht jeder, der gehen möchte, hat einen Lover und Langeweile. Was für eine naive und bösartige Unterstellung, die vielleicht auf eigenen schlechten Erfahrungen basiert. Eine Frau, die 3 Kinder großzieht, nicht arbeiten kann, weil sie durch die schon extreme Belastung ihres Mannes durch die Firma, stark eingespannt ist, muß sich Gedanken machen über Eventualitäten und Rente. Vielleicht nicht in dieser Form, aber sie muß es tun. Und nch dem Statement der FS scheint die Ehe nicht besonders zu verlaufen. Hat jemand von Euch schon drei Kinder, hat sich jemand schon mit einem Partner auseinandersetzen
müssen, der so stark eingespannt ist, daß er sich nicht beteiligen kann oder will an der Haus-und Erziehungsarbeit? ich denke, die wenigsten hier.
 
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