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Gast

  • #1

Ist das üblich wenn der Mann seine Frau aus steuerlichen Vorteilen in seinem Unternehmen anstellt?

Was passier aus diesen Vorteilen die man gemeinsam genossen hat ,nach der Trennung?Wenn er alleine der Boss ist kann er mich sofort kündigen?Ist das gescheit wenn ich selbst kündige? Nach der Scheidung wird die Firma nicht geteilt, wie komme ich zu der Ablöse vom jetzigen Wert der Firma, den er aufgebaut hat in der Zeit wo ich die Kinder zu hause betreut habe und Ihm den Rücken über 10 Jahre frei gehalten habe? Ich habe keine Absicht ihn finanziell zu schaden, aber ich möchte eine Absicherung , daß ich die drei Kinder groß erziehen kann und nicht immer anklopfen muß ,wenn das Geld zu knapp wird.Habe ich zum Unterhalt, Alimenten und der hälfte von vorhandenen Ersparnissen das Recht nach eine Wertschätzung seine Firma?
 
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Gast

  • #2
Achtung MANN! Hier wird Abzocke betrieben! Wenn das schon so anfängt, dass en detail geklärt wird, was kann ich rausholen und wo kann ich meinen Vorteil ausschlachten. Wenn ich Mann wäre, der Ehevertrag wäre gesalzen oder ich würde dich garnicht erst heiraten und auch um Himmels willen keine Kinder mit die in die Welt setzen! Denn dass du mit deinen Forderungen am Ende noch die Firma ruinierst, unter dem Deckmäntelchen - ich habe doch mitarbeitet, mit aufgebaut, das steht mir zu - von diesen ungenierten Damen hat es leider mehr als genug! Die braucht kein Mensch - und ein Geschäftsmann braucht soetwas schon garnicht!
 
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Gast

  • #3
Es kommt doch darauf an was Ihr für ein Bündnis geschlossen habt als Ihr die Ehe angetreten seit... Vermögensteilung / trennung alles zusammen etc...Wenn alles zusammen, dann hast Du auch Anrecht auf den Wert der Firma...evtl zahlt er Dich aus oder beteiligt Dich als Teilhaber am Gewinn. Anrecht hast Du auf alles was gemeinsam aufgebaut und angeschafft wurde. der festgestellt werden müsste...Wenn Gütertrennung im Ehevertrag stand, hat wohl einer Pech gehabt jetzt. Was das Angestelltenverhältnis angeht.. Angestellte genießen den Schutz so wie es der Staat eben mit Gesetzen vorgibt.. Einfach rausschmeißen ist also nicht.. evtl. gegenseitiger Aufhebungsvertrag mit Abfindung?
Ein entsprechender Anwalt würde das checken und Dich entsprechend beraten...
 
  • #4
Der einfachste Weg ist, einen Ehevertrag zu schließen. Dies kann man jederzeit, auch nach Eheschließung, erledigen. Darin kann man Unterhalt, Versorgung und Aufteilung der Güter festlegen.

Aber ehrlich: Wenn Du zuhause bleibst und Kinder erziehst, dann versorgt er Euch doch komplett von Essen, Haus über Autos und Urlaub. Das ist die Investition des Mannes. Du investierst Deine Zeit und Arbeit. Das halte ich für fair. Warum sollte er Dir zusätzlich auch noch Anteile seiner Firma überschreiben? Weil Du Kinder erziehst? Ist das in Deinen Augen wirklich fair, dafür Firmenanteile zu verlangen?

Ich glaube, Deine Wünsche gehen an der Lebensrealität komplett vorbei. Wäre ich ein Mann, würde ich sicherlich jeglichen Unterhalt (außer für Kinder) ausschließen. Man heiratet doch nicht des Geldes wegen, also wirklich.

Ach ja, zur steuerlichen Behandlung: Ja, viele Selbständige stellen ihre Partnerin an. Bei Körperschaften lohnt sich das Spiel aber in der Regel nicht und auch im Vergleich zum Splitting ist das Ehegattengehalt längst nicht immer lohnend. Hier müßte ein Steuerberater den Einzelfall durchrechnen und gut beraten.
 
  • #5
Da kann ich nur empfehlen, einen Anwalt aufzusuchen.
 
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Gast

  • #6
"wie komme ich zu der Ablöse vom jetzigen Wert der Firma, den er aufgebaut hat in der Zeit wo ich die Kinder zu hause betreut habe"

Du willst kassieren, wenn dein Mann die Firma voranbringt? Was hat das mit Kindererziehung zu tun?

Wenn du einen Angestellten heiratest und Kinder erziehst, gibt es nichts zu kassieren obwohl du die gleiche Aufgabe erledigts.

Wenn du einen Unternehmer heiratest und Kinder erziehst, ist die gleiche Leistung plötzlich mehr wert?

Warum sollte das so sein? Du scheinst gierig zu sein und dich an fremder Leistung bereichnern zu wollen.

So oder so ernährt und versorgt dich dein Mann während der gemeinsamen Zeit. Das ist doch auch nicht ohne.

_________________
MODERATOR: Provokation entfernt
 
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Gast

  • #7
Das ist Abzocke ohne Gleichen! Ich bin nicht #5, aber bei so einer Einstellung wie die der Fragestellerin - Männer zieht euch warm an. Und das Schlimme ist, es gibt diese geldgeilen Personen zuhauf - Mann soll das nicht unterschätzen - denn die deutsche Rechtssprechung zieht nach wie vor die ach so arme Frau vor... denn Recht bekommen ist bei diesem Thema leider nicht Recht haben!
 
  • #8
@ 5

Ich hoffe sehr, daß eine Partnerin eines Unternehmers nicht nur Mutter seiner Kinder und Leiterin seines Privathaushaltes ist, sondern auch Gesprächspartnerin, Vertraute, Ratgeber - und das auch in beruflichen Dingen. Ich jedenfalls kann mir vorstellen, daß ein patenter Partner auch mit dazu beitragen kann, daß ein Unternehmer erfolgreich ist bzw. erfolgreicher wird.
Wenn ich alleine daran denke, wie oft ich in der Familie Gespräche und Diskussionen bis spät in die Nacht selbst mitbekommen habe, wie das komplette Leben und das der Kinder nach dem Unternehmer ausgerichtet wure, wie über lange Zeit Nacht- und Wochenendarbeit und berufliche Unterstützung geleistet wurde, wie Entscheidungen wieder und wieder durchgekaut wurden, wie Finanzierungen und Investitionen hin und hergeschoben wurde, wie versucht wurde, dem unternehmerischen Teil größtmöglichen Rückhalt und Unterstützung zu geben, wie schwierige Situationen mit von der Familie aufgefangen wurden, wie auf gemeinsame Freizeit verzichtet wurde, etc. Nicht umsonst heißt es, daß hinter einem erfolgreichen Menschen ein starker Mensch steht.
Damit will ich nur etwas den Blick dafür öffnen, daß eine so strikte Aufgaben- und damit auch Finanzaufteilung nicht immer wirklich gemacht werden kann. Im von mir beschriebenen Fall wäre es nur allzu gerecht, wenn der nicht unternehmerische Partner im Fall einer Trennung (die glücklicherweise nicht zur Debatte steht und wo eh Gütergemeinschaft besteht) auch am Erfolg des Untermehmens beteiligt würde. Es kommt halt wie so oft darauf an.

Mary - the real
 
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Gast

  • #9
@Mary: Wie kommst du darauf, dass eh Gütertrennung besteht und eine Trennung nicht zur Debatte steht?!?!? Habe ich da etwas überlesen???
 
  • #10
@Fragestellerin
Ich nochmal. Hör nicht auf den ganzen Quatsch hier und such Dir, wenn Du schon in Trennung bzw. Scheidung lebst, einen Anwalt mit Schwerpunkt Familienrecht bzw. einen Fachanwalt für Familienrecht. Er wird Dich fragen, ob ein Ehevertrag existiert, da man ohne diese Angabe zu Deinen Fragen überhaupt keine vernünftige und seriöse Antwort geben kann.

Sollte es erst mal um die prinzipielle Frage gehen und Du lebst noch mit dem Mann zusammen, solltet Ihr einen Ehevertrag schließen. Dafür müsst ihr aber ohnehin zum Notar und den solltet ihr gemeinsam aussuchen.
 
  • #11
@#7: Ja, Mary, so stelle ich mir auch die Zusammenarbeit in einer Unternehmerfamilie vor. Genau so sollte es sein. Aber die Tatsache, dass man alles bespricht, sich vollkommen vertraut und mit in Entscheidungen einbezieht, bedeutet doch noch lange nicht, dass man deswegen an dem Unternehmen partizipiert.

Wer nicht bereit ist, unternehmerische Risiken zu tragen, also im Falle von Wertverlust auch den Wertverlust zu teilen, der darf eben auch nicht erwarten, im Falle einer Wertsteigerung von der Wertsteigerung zu profitieren. Diese unternehmerische Grundregel ist absolut unumstößlich. Nur Profite teilen kann jeder. Risiken zu teilen ist viel charakterstärker!

Außerdem gehören gemeinsame Entscheidungen und Gespräche eben zu einer Partnerschaft dazu. Das ist gratis und muss gratis bleiben. Ein Angestellter, der nach langen Diskussionen und aufwendigen, gemeinsam erstellten Bewerbungsunterlagen einen viel besser bezahlten Job ergattert, muss ja auch nichts mit seiner Partnerin teilen. Bestimmte partnerschaftliche Aspekte gehören einfach dazu. Wenn man die bezahlt haben möchte, dann kann man sich auch für Sex bezahlen lassen... :) OK, etwas übertrieben, aber gar nicht mal so weit weg.
 
  • #12
@#10: Bezeichnest Du unsere sinnvollen Diskussionen hier als Quatsch? Reiß Dich mal bitte etwas zusammen.

Die Frage erfordert sicherlich steuerrechtliche und gestalterische Beratung, aber deswegen sind die anderen Antworten ja nicht Quatsch -- ganz im Gegenteil beleuchten sie sehr geschickt die anscheinend merkwürdigen Vorstellungen der Fragestellerin, sich an ihrem Gatten bereichern zu wollen. Zumindest wirkt es doch ganz so.
 
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Gast

  • #13
Oh, ein heißes Thema habe ich aufgeworfen.ok,ich versuche es besser zu formulieren.
Wir sind seit 16 Jahren verheiratet, die Firma ist 10 Jahre alt.Gemeinsame Ersparnisse zur Gründung angewendet.Ich will ja keine Anteile nur eine gewisse zeit Prozente aus dem Gewinn bis ich wieder arbeiten gehen kann.Die drei Kinder sind zu klein und ich kann im Moment nicht mehr arbeiten als 15-20 st/wo. Mein Anwalt hat mir geraten mit Ihm zu verhandeln ein Unterhalt bis zum 10 Lebensjahr des jüngsten Kindes klingt doch vernünftig.
Ehevertrag gab's nicht wir waren beide jung ohne Vermögen und jetzt bei der Trennung ist die Firma unsere Mutterkuchen.Wie soll ich sonst die Kinder erziehen ohne finanzielle Sicherheit?Muß ich für immer mit diesem Mann zusammen bleiben,wenn wir uns nicht mehr lieben,achten und ehren?
Er hält mich an der Leine wie einen Hund und glaubt,daß ich mir das gefallen lasse weil ich in seinen Augen keine Wahl habe
 
G

Gast

  • #14
@Philipp: Soll ich dir so eine Frau wünschen?!? Eigentlich schon! Und dann ist der Katzenjammer groß. Ich gehe davon aus, hinter "Philipp" steckt kein Mann, sondern eine Frau. So kann kein Mann, der etwas zu verlieren hat, denken und beraten. Außer, du hast eine Unternehmerin als Frau und könntest selbst davon profitieren. Denn sonst verbünden sich so nur Frauen, die in gleicher Art und Weise denken und eiskalt agieren.
 
  • #15
@11
Ich kann antürlich nicht behaupten, dass alles, was hier zwischenzeitlich geschrieben wurde, Quatsch ist. Das war auch nicht beabsichtigt. Vielmehr bezog sich das Wort "Quatsch" hier auf die Beiträge, die der Fragestellerin in übelst platter Art und Weise eine Abzockermentalität unterstellten. Nicht gemeint waren die Beiträge von Dir und Mary. Denn ob es nun legitim ist, was der Fragestellerin vorschwebt, ist sicherlich diskutabel.

Zum Thema: Von Gütergemeinschaft war seitens der Fragestellerin nicht die Rede. Wenn sie keinen Ehevertrag hat, dann wird sie im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben und kann selbstverständlich einen Zugewinnausgleich verlangen. Wer den Zugewinn für sich nicht in Anspruch nehmen will, weil er meint, am unternehmerischen Risiko nicht zu partezipieren, der sollte das mit dem Partner frühzeitig regeln. Ich finde allerdings nicht, dass sich das so einfach trennen lässt.
 
  • #16
@13
Falsch geraten. Aber bei mir gibt es ohnehin noch nichts zu holen, da ich dafür noch nicht lange genug selbständig bin. Im Übrigen hat meine Exfrau mir den Rücken gekehrt, weil ich mich selbständig gemacht habe. Da wäre mir jemand wie die Fragestellerin leiber gewesen. Nur das ich einen Ehevertrag geschlossen hätte
 
  • #17
@#12: Liebe Fragestellerin, so stellt sich die Lage schon ganz anders dar. Warum nicht gleich so erzählt? :)

Dennoch finde ich es ungeschickt, prozentuale Anteile aus dem Gewinn zu fordern. Entweder gehört die Firma ihm oder nicht. Verhandele doch eher über einen nachehelichen Unterhalt in angemessener Höhe (unter Berücksichtung Deiner 20 Wochenstunden und dem ehelichen Lebensstatus) bis zum 10. Geburstag des jüngsten Kindes in einer exakt benannten Höhe, die wahlweise vielleicht auch als Einmalzahlung geleistet werden könnte.

Wie sieht Dein Anwalt denn Deine rechtlichen Ansprüche an der Firma Deines Mannes?

Aus reiner Neugier würde mich auch interessieren, woran denn die Ehe zu zerbrechen droht? Ist da keine zumindest zeitweilige Lösung möglich, die zumindest den Kindern etwas länger eine Familie bescheren würde?
 
B

Berliner30

  • #18
Ein halbwegs gescheiter Unternehmer wird nur mit Gütertrennung und Ehevertrag heiraten. Spätestens hier würdest du dich offenbaren und er dich noch vor der Ehe loswerden wollen. War der Unternehmer nicht so gescheit, dann kann man ihm nicht helfen.
Kaufmännischer Grundkurs: Angestellte haben keine Verantwortung und werden mit ihrem Gehalt entlohnt und nichts weiter. Manager haben meistens noch Provisionen für gute/extra Umsätze/Gewinne. Jeder Angestellte mit einem Arbeitsvertrag hat damit gesetzliche Kündigungsfristen.
Der Unternehmerlohn setzt sich aus mehreren Teilen zusammen, an denen du gar nicht beigesteuert hast und somit auch keinen Anspruch darauf hast: Er setzt viel Geld für seine Firma ein (er könnte es ja auch zur Bank bringen und Zinsen kassieren) und trägt die Verantwortung für alles sowie seine zahlreichen Arbeitsstunden.
Wie zuvor beschrieben, zahlt er dir ja Miete, Essen und Kleinigkeiten während du dich um die Kinder kümmerst, was willst du mehr und glaubst du wirklich deine Ansprüche sind fair? Ich würde sagen nein und wäre ich derjenige, würde ich dich in der Kennenlernphase vor die Tür setzen.
 
  • #19
@#16: Dann nehme ich an, dass Du einen derart gestalteten Ehevertrag geschlossen hättest, dass Ansprüche wie die der Fragestellerin nicht möglich wären. Nun kann ich Deinen Standpunkt noch schlechter nachvollziehen...

@#15: Das beruhigt mich. Danke für die Klarstellung. Dass bei einer derart formulierten Frage Gedanken an Abzocken auftauchen, wundert mich allerdings nicht. Zum Glück hat die Fragestellerin ja jetzt die Lage präzisiert.
 
G

Gast

  • #20
Wenn ich das mit dem ehelichen Lebensstandard höre, könnte ich platzen. Warum soll Frau von Seiten des Mannes - den sie ja verlassen möchte - diesen Standard erhalten und weiter finanziert bekommen? Das ist doch lächerlich. "Wie soll ich meine Kinder erziehen, ohne finanzielle Sicherheit" - Ha, geh arbeiten, wie andere auch und sorge für dich selbst und für deine Kinder. Wenn er dich auszahlen muss oder ähnlich, geht vielleicht die Firma mit den Bach runter. Dann hast du garnichts, auch keinen Kindsunterhalt mehr!

Nachehelicher Unterhalt - schön einfach macht ihr Frauen euch das! Und die Männer können bluten. Nicht ok, nein, nicht ok!

und sorry Philipp - das IST Abzockermentalität. Komm du mal in diese Lage, dann sprechen wir uns wieder!
 
  • #21
@#17
Ob ich einen derartigen Ehevertrag geschlossen hätte, weiß ich nicht. Aber ich hätte sicherlich eine Regelung getroffen bzw. würde das für den Fall, dass ich wieder heirate, machen, glaube aber kaum, dass ich meine zukünftige Partnerin vollkommen von einer Partizipation ausschließen würde. Schließlich will ich ja niemanden an mich knebeln. Das habe ich im Gegensatz zu manchen meiner Geschlechtsgenossen nicht nötig. Der einzige Vorteil wäre für mich, dass so die Verhältnisse von vorneherein klar sind und ich auch kalkulieren kann.

Im Übrigen waren meine Beiträge keine Darstellung eines persönlichen Standpunkts, sondern vielmehr eine Art professioneller Rat, den die Fragestellerin aus meiner Sicht nötig hat. Denn ihr Anwalt scheint mir nicht der richtige zu sein, wenn er sie da so im Regen stehen lässt, dass sie meint, sich hier Ratschläge holen zu müssen.
 
  • #22
@#20: Mal ehrlich, Du würdest Deine nächste Gattin an den Gewinnen oder an der Firmen beteiligen? Oder dauerhaften Lebensstandard nach Beendigung der Beziehung versprechen? Warum solltest Du das tun? Inwiefern wird eine Frau an Dich geknebelt, wenn sie nach der Beziehung eigenverantwortlich leben müßte?

@#19,20:
Ich muss jetzt für mich selbst sorgen. Wenn ich einen Partner habe, sorgen wir gemeinsam für uns. Wenn ich dann wieder keinen Partner habe, sorge ich wieder für mich. Warum sollte mir ein Mann einen Lebenstandard emöglichen, den ich weder vor ihm hatte noch mir selbst nach ihm leisten kann? Schon dieser Gedankengang ist nicht nachzuvollziehen. Ich hoffe doch, dass ich damit auch #19 beruhigen kann! ;-)
 
  • #23
@#19
Die Fragestellerin sagt doch selbst, dass sie ihren Mann nicht abzocken will und sie wäre auch schlecht beraten, wenn sie ihn abzocken wollte. Da gebe ich Dir recht. Ansonsten kann ich Deinen Standpunkt nicht teilen.
 
G

Gast

  • #24
@21: so ist unsere Rechtssprechung - die Frau hat ein Anrecht auf die Erhaltung des ehelichen Lebensstandards - dass der Mann dadurch vielleicht in der Gosse (respektive 2-Zimmer-Whg) landet, danach fragt keiner!!! Denn er hat kein Anrecht darauf? Wo ist das gerecht?
 
  • #25
@#21Frederika
Ich würde eine Regelung treffen, die den Interessen aller Beteiligten gerecht wird, wobei diese unterschiedlich aussehen würde, je nachdem ob gemeinsame Kinder vorhanden sind und wie alt diese zum Zeitpunkt der Trennung sind. Wie diese Regelung dann im Detail aussehen würde, darüber mache ich mir Gedanken, wenn es soweit ist.

Im Übrigen ist es nach einer Trennung nicht so einfach, wieder einen Job zu finden, zumal wenn man Kinder hat. Und wie es denen dabei geht, dass scheint mir von vielen hier weder bedacht zu sein noch scheint es sonderlich zu interessieren. Wenn ich lese, die Fragestellerin solle arbeiten gehen, kann ich nur antworten, geh Kinder hüten (geht nicht an Dich, Frederika)
 
G

Gast

  • #26
@22: Schön wenn sie das zwar jetzt, im Nachgang sagt, nachdem viele ihr den Kopf gewaschen haben. Doch die Realität sieht anders aus. Wer bereits so denkt, der wird auch alles daran setzen, genau so zu handeln. Selbst wenn erst mal nur die Sicherheit der Kinder im Vordergrund steht. Das Leben schreibt die schlimmsten Geschichten, gerade, wenn es um Geld geht. In vordergründiger Einvernehmlichkeit zum einseitig angezettelten und mit Anwaltshilfe geführten Krieg...
 
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Gast

  • #27
@24.2: Ich habe ein Kind und ich gehe arbeiten - schon immer! Ich bin kein Schmarotzer! Wer arbeiten will, der findet auch Arbeit!!! Auch in den jetzigen Zeiten. Nur Rosinen rauspicken, gilt dann jedoch nicht. Aber das möchten viele Frauen, die so denken!
 
  • #28
@#23
Nur mal zur Klarstellung: Wenn dem so wäre, wie Du sagst, dann wäre es sicherlich nicht gerecht. Ich kann dazu nichts sagen, da mir da die Expertise fehlt. Aber vielleicht sprichst Du ja aus eigener Erfahrung und kannst uns dazu mal aufklären.

Ganz allgemein gebe ich dazu mal zu bedenken, dass der Mann zu der Situation ja auch sein Schärflein beigetragen hat. Sonst wäre die Ehe nicht gescheitert. Aber dazu gehören sicher immer zwei.
 
  • #29
@#25
Nein, sie hat bereits eingangs gesagt, dass sie ihrem Mann nicht schaden möchte. Trotzdem wurde ihr der Kopf gewaschen und ihr eine Abzockermentalität unterstellt. Im Übrigen muss ich auch Dich fragen, woher Du Deine Expertise über die Realität beziehst?
 
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Gast

  • #30
Jeder gescheite Unternehmer der bereits erfolgreich ist, wird gar nicht heiraten! Deren Eheverträge werden regelmäßig bedingt durch das strukturelle Ungleichgewicht für (teil-)nichtig erklärt....


Im vorliegenden Falle hat die Ehefrau tatsächlich jedoch Geld und Zeit(durch die Kindeserziehung) ins Unternehmen investiert, insofern finde ich es schon richtig das Frau ihren Anteil davon erhält.
 
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