• #1

Ist bei erwachsenen Menschen Naivität mangelnde Lebenserfahrung,

mangelndes Selbstbewusstsein, Blauäugigkeit oder einfach nur Unbeholfenheit zuzuordnen oder worauf noch kann man sie zurückführen?

Liebe BesucherInnen dieses EP Forum,

Kinder sind auch naiv. Du sagst ihnen was und sie nehmen es für bare Münze. Aber bei Erwachsenen ist Naivität eher eine gewisse Blauäugigkeit.

Das können ganz unterschiedliche Gründe sein. Oft ist es neben einem Mix aus den von mir genannten Gründen auch Verbohrtheit, mangelnde Fähigkeit zu reflektieren und auch eine geringe Lernbereitschaft, aus Fehlern zu lernen. Sicherlich gibt es viele Ursachen die Handlungsweisen der Menschen beeinflussen.

Auch könnte eine verstärkt ausgeprägte Gutmütigkeit vorhanden sein, um so oft enttäuscht zu werden!

Übertriebene Gutmütigkeit hat oft mit der Sucht nach Anerkennung und "gebraucht werden" zu tun. Mangelndes Durchsetzungsvermögen ist oft eine Erscheinung keine Verantwortung übernehmen zu wollen und immer abwarten, was wohl der andere als nächster Schritt tut! Agieren ist sicherlich besser als meist nur zu reagieren!

Auch vermute ich eine starke Unbeholfenheit, gerade in den Bereichen Herzensbildung, emotionale Intelligenz, schwaches Bauchgefühl, das ist meine Beobachtung, etc. pp.

Über Meinungen und Beiträgen freue ich mich!
 
  • #2
Nur weil man an Tag x plötzlich 18, 30 oder 40 Jahre alt geworden ist, hat man nicht plötzlich Weisheit erlangt - es kommt auf die LebensERFAHRUNG an, die man machen musste.

Wer wohlbehütet aufwuchs, dem Anstand und Werte vorgelebt wurden und für den diese Werte selbstverständlich sind, mangels gegenteiliger Erfahrung, wird viel leichter zu manipulieren sein, weil er an das Gute glaubt, als jemand, der frühzeitig schlechte Erfahrungen machte.

Wer mit 18 heiratet und bis 40 glücklich ist hat nunmal weniger Erfahrungen in Bezug auf das andere Geschlecht als jemand, der seine 20iger auf Partys und in Discos verbringt, alle 2 Jahre eine neue Beziehung hat und dazwischen die Zeit mit Affären und ONS rumbringt.

Ich finde es schlimm, wie hier immer wieder die wenig oder schlichtweg anderes erfahrenen als naiv = dumm beschimpft und degradiert werden.

Trotz gewissen Alters kann es einem an -schlechten- Erfahrungen fehlen.

Aber ist es wirklich schlecht, keinen schlechten Erfahrungen gemacht zu haben und nicht so abgestumpft zu sein ?

Ich finde solche Menschen eigentlich gerade anziehend, weil sie so
 
W

wahlmünchner

Gast
  • #3
Da wäre noch zu klären was du jetzt alles als naiv einordnest.
Anscheinend ziehst du irgendwelche Schlüsse aus dem Verhalten mancher hier im Forum.
 
  • #4
Eine gewisse Naivität zu behalten, auch als Erwachsener, finde ich wertvoll, ich möchte gar nicht immer alles nur von einer lebenserfahrenen Seite betrachten, vor allem in neuen Begegnungen mit anderen Menschen, man wird im Zweifelsfalle noch früh genug von der Realität eingeholt.
Wenn ich so drüber nachdenke, meinst Du aber vielleicht etwas Anderes, ein hartnäckiges Wiederholen von bereits gemachten Fehlern, ohne daraus etwas Lernen zu wollen oder zu können. Da gehe ich mit Deinen Überlegungen und glaube inzwischen, wenn ich mal im Sinne der Lebenspläne - Familie, Partnerschaft - denke, also speziell meiner ;-), dann habe ich sicher Dinge wiederholt, die ich hätte irgendwie eher begreifen können, es brauchte seine Zeit, sich dessen bewusst zu werden. Manchmal reichen einmalige Erfahrungen nicht aus, es braucht erst die Wiederholung, um wahrzunehmen, dass etwas schief läuft, dass man bei sich selbst schauen muss, reflektieren, wie Du schon sagst und nicht mehr sowas wie - es war der "Falsche" - als Abkürzung nehmen zu können.
Ja, irgendwann sollte man anfangen, aus Fehlern zu lernen und sei es auch nur, um die Fähigkeit zu erlangen, sich mit seinen Fehlern auszusöhnen und sich anzunehmen.
Gruß, meta
 
C

clausie82

Gast
  • #5
Ich finde, das ist im Großen und Ganzen eine ganz schön negative Auslegung menschlichen Verhaltens. Man könnte es auch so sehen: Menschen, die gemeinhin als naiv oder gutgläubig bezeichnet werden, haben vielleicht in ihrer Kindheit gelernt, anderen Menschen zu vertrauen. Diese Fähigkeit haben sie sich vielleicht ins Erwachsenenleben hinübergerettet, das, obwohl vermutlich jedem Menschen in seinem Leben auch unschöne Dinge passieren. Stellt euch vor, es soll Leute geben, die sich schlicht und ergreifend weigern, misstrauisch durch die Welt zu laufen und hinter jedem Menschen böse Absichten zu vermuten. Auch auf die Gefahr hin, dass dies ausgenutzt bzw. verletzt wird. Ich betrachte das eher als Stärke, denn Menschen, die sich diese Fähigkeit bewahrt haben und mir so begegnet sind, waren insgesamt mit sich zufriedener und ruhten eher in sich selbst, als andere, die man gemeinhin als helle Köpfchen bezeichnete, denen man zwar nichts so schnell vormachen kann, die dafür aber dauernd an sich und anderen zweifeln.
 
  • #6
Wenn ich so drüber nachdenke, meinst Du aber vielleicht etwas Anderes, ein hartnäckiges Wiederholen von bereits gemachten Fehlern, ohne daraus etwas Lernen zu wollen oder zu können.
Ja, genau du hast verstanden!

Ja, irgendwann sollte man anfangen, aus Fehlern zu lernen und sei es auch nur, um die Fähigkeit zu erlangen, sich mit seinen Fehlern auszusöhnen und sich anzunehmen.
Ja, genau so ist es! Ich frage mich schon sehr lange, warum so manche Menschen lieber leiden, sich quälen, statt daraus zu lernen und sich neu einzustellen?
Anscheinend ziehst du irgendwelche Schlüsse aus dem Verhalten mancher hier im Forum.
Ich ziehe meine Erfahrungen aus dem Verhalten von vielen Kontakten allgemein zu Menschen! Es geht nicht ausschließlich hier im Forum, sondern auch und gerade im RL!
Eine gewisse Naivität zu behalten, auch als Erwachsener, finde ich wertvoll, ich möchte gar nicht immer alles nur von einer lebenserfahrenen Seite betrachten, vor allem in neuen Begegnungen mit anderen Menschen, man wird im Zweifelsfalle noch früh genug von der Realität eingeholt.
Wow, dann träumen wir eben mit Blauäugigkeit weiter mit der rosaroten Brille auf der Nase bis wir echt nicht mehr können ist auch eine Lebenseinstellung!
Aber dann bitte keine Beschuldigungen an andere austeilen, denn wir stehen immer im eigenen Spiegelbild zu uns selbst!
Ich merke, wie auch hier sich so manche sehr schwer tun um zu begreifen, worum es bei diesem/meinem Thema geht! Schade!
 
  • #7
Ich finde es schlimm, wie hier immer wieder die wenig oder schlichtweg anderes erfahrenen als naiv = dumm beschimpft und degradiert werden.
Ich finde es noch viel schlimmer, wen man selbst weiß, dass man so ist, jedoch nicht bereit ist, daran was zu ändern! Natürlich ist es viel einfacher alles beim Alten zu belassen, so wie man es kennt - mach der Gewohnheit - , ohne an sich zu arbeiten, ohne an sich über Erfahrungen zu lernen und sich neu zu justieren! Klar!
Ich finde solche Menschen eigentlich gerade anziehend, weil sie so sind
Klar es ist weniger anstrengend als sie kritisch zu beleuchten, ob es passen könnte, ob eine notwendige Kompatibilität gegeben ist, ob es passen könnte! Alle Wirkungen haben Ursachen und zwar gleich zu Beginn! Dann brauchst du dich nicht wundern, wenn du immer wieder neu belogen und neu missbraucht wirst, bitte dann keine Klagen!
Ich frage mich, warum sich so viele Menschen so viel Leid antun? Meine Antwort: weil sie nicht genügend gelitten haben, nicht genügend Reife haben, nicht genügend Persönlichkeitsentwicklung haben, nicht genügend Erfahrungen im Leben gesammelt haben und genau deshalb sich innerlich weigern daraus zu lernen!
"Mir ist meine Zeit mein wertvollstes Gut neben der Gesundheit in meinem einmaligen Leben!" Zeit - u. Energievampire haben bei mir heute 0,000 Chancen, da ich sie schneller durchschaue, bevor sie aktiv werden können! Und, anstatt mit solchen über irgendeinen wiederholten und wiederkehrenden Nonsens kostbare Zeit zu verplempern und vergebens zu diskutieren, bin ich lieber alleine, lege ich mich viel lieber in meinen Garten oder auf den Balkon, lese ein gutes Buch, höre eine inspirierende Musik und genieß die Sonne und das Leben und Punkt! So einfach. So simpel! Und genau das gleiche kann ich auch hier nur bestens weiter empfehlen
 
  • #8
Ich finde solche Menschen eigentlich gerade anziehend, weil sie so sind
Jede Minute, die du mit falschen Leuten verplemperst, ist eine verlorene Minute. Und du bekommst diese verplemperte Minute NIE wieder zurück! Wie alt muss man denn werden, um das zu begreifen? Die allermeisten Lebensprobleme auch und gerade hier im Forum mach ich fest am mangelnden SELBSTWERT und ungenügendem SELBSTBEWUSSTSEIN! Ich möchte statt mit Miesepeter/Energieräuber doch viel lieber mit Leuten zusammenkommen, die wissen wer sie sind und wissen, was sie wollen, die nach vorne schauen und Energie geben!
Ich frage mich schon sehr lange, warum bestimmte Menschen lieber soo viel Leid ertragen, ohne dass sie bereit sind daraus zu lernen und lieber die Blauäugigkeit/Unfähigkeit weiterhin freiwillig behalten wollen und sich deshalb massiv weigern, das eigene Verhalten umzustellen, bevor es über Krankheit oder andere Schicksalen passieren wird!
 
S

Stierchen

Gast
  • #9
So ganz klar finde ich deine Einführung auch nicht.

Naivität hat ja was mit Unvoreingenommenheit und fehlender Bösartigkeit zu tun und dadurch alles immer etwas zu positiv sehen.

Du reihst hier unterschiedliche Aussagen aneinander, die für mich erst einmal gar nichts mit Naivität zu tun haben.

Jemand, der kein gutes Bauchgefühl hat, ist deswegen nicht naiv. Er ist kopflastig. Er würde wahrscheinlich denjenigen mit Bauchgefühl für naiv halten. Gutmütigkeit hat für mich absolut nichts mit Naivität zu tun, sondern mit Güte und Langmut.

Ebenso Verbohrtheit, mangelnde Relexionsfähigkeit, geringe Lernbereitschaft sehe ich überhaupt nicht im Zusammenhang mit Naivität. Genau das Gegenteil müsste eigentlich auf naive Menschen zutreffen.

Vielleicht meinst du ja tatsächlich eher das, was Meta (# 6) anspricht.

In dem Fall muss man aber bedenken, dass wir alle in eine Familie mit einem von den Eltern vorgegebenes psychisches Gerüst geboren werden, was wir dann als selbstverständlich und allein gültige kennen lernen. Und damit ist die Grundlage für Abertausende von Glaubenssätze gelegt.

Wenn wir das Glück haben, bekomme wir die Chance im Leben, diese Glaubenssätze zu hinterfragen und vielleicht auch loszulassen. Dies setzt Lernbereitschaft voraus und auch das Vermögen dies umzusetzen. Dies ist aber nicht so einfach, weil vieles, was mal als Kind "inhaliert" hat, einem gar nicht bewusst ist.

Selbst wenn es für Außenstehende offensichtlich ist, heißt dies nicht, dass der Betroffene (jeder von uns), dies sehen kann. Deswegen ist der Mensch nicht naiv. Er kann es einfach nicht erkennen.
 
G

Gast

Gast
  • #10
Ich würde da nicht nur negative Eigenschaften aufzählen.

Wenn Dir ein bestimmter Charakter noch nicht begegnet ist, wie willst Du denn dann die Erfahrung haben damit?

Ich hatte mich z.B. bevor ich 29 war noch nie in einen verheirateten Mann verliebt. Habe ich natürlich nicht gecheckt, dass er nichts von mir wollte außer Bestätigung, und zum Glück hatte ich nichts mit ihm angefangen, was für mich natürlich der Beginn der Beziehung gewesen wäre, für ihn sicher nicht.
Eigentlich war er aber nötig, weil ich eine Menge auf ihn projiziert habe, was ich in meinem Leben lösen musste. Also das wäre sowieso keine lange Beziehung geworden, er war nur ein Spiegel für mein eigenes Problem.

Weiterhin gab es in meiner Kindheit einen Vorfall, der mir eine "normale" sexuelle Entwicklung unmöglich machte. Dementsprechend habe ich kaum Erfahrungen mit Jungen gehabt und habe mich in meiner ersten Beziehung, die von seiner Seite aus auch keine war, ziemlich verarschen lassen. Der Typ hatte eine Freundin, aber da ich niemals lügen würde in dieser Sache, habe ich ihm geglaubt, auch wenn mein Gefühl mir was anderes hätte sagen müssen, wenn ich es gehört hätte.

Ein Bauchgefühl zu haben, worauf man sich verlassen kann, ist was sehr Wertvolles. Wenn es Dir als Kind immer ausgeredet wird, damit Erwachsene ihr Gesicht wahren können, oder wenn Du allein gelassen wirst, wenn ein großes emotionales Problem auftritt, womit Dir vermittelt wird, dass da nichts ist und Du aufhören sollst, davon zu reden, woher soll das Bauchgefühl dann kommen?

Es gibt natürlich auch eine gewisse Einfältigkeit. Z.B. wenn eine Frau Mitte 40 noch der Meinung ist, wie 20 auszusehen und alles glaubt, was man ihr über ihr Aussehen sagt. Solche Menschen kann man leicht manipulieren, weil man ihnen nur schmeicheln muss.
 
  • #11
Ich finde, das ist im Großen und Ganzen eine ganz schön negative Auslegung menschlichen Verhaltens. Man könnte es auch so sehen: Menschen, die gemeinhin als naiv oder gutgläubig bezeichnet werden, haben vielleicht in ihrer Kindheit gelernt, anderen Menschen zu vertrauen.
Grundsätzlich ist mein Vertrauen in die Menschheit groß und so glaube ich meist, - jedoch nicht immer - was man mir sagt. Immer wieder war ich aber in der Vergangenheit erschüttert und enttäuscht, wenn herauskam, daß mich jemand belogen und betrogen hat. Ich war jahrelang sehr gutgläubig, sehr naiv, sehr blauäugig? Heute weiß ich, einfach nicht immer alles zu glauben denn es ist kein Verbrechen einmal misstrauisch zu sein und Sachen zu hinterfragen ob es denn auch so stimmt und wahr ist, denn es tut dir ja selber nicht gut wenn dir immer wieder weh getan wird und du entäuscht wirst! Oder?
Blauäugig, naiv, kindlich, ursprünglich, einfältig, bleibt man, falls man aus seinem Leben nicht viel gelernt hat, den geringsten Weg des Widerstandes geht, keine eigene Verantwortung übernimmt, aus Gewohnheit alles beim Alten lässt und man seine Persönlichkeitsentwicklung vernachlässigt hat.
Deshalb fehlt dann einem die notwendige Einsicht in seinen Handlungen und man ist in dieser Naivität und in dieser Leichtgläubigkeit unwissend schnell und leicht verführbar! Ist das so gut?

Als ein positiver und optimistischer Mensch sehe ich zunächst das Gute im Menschen. In Naivität endet das höchstens, wenn ich trotz der Einsicht nicht ein Mindestmaß an Sorgfalt im Umgang mit Menschen walten lasse. Jeder wie er meint!
 
  • #12
Ein Kaufvertrag versprechen aber ein Mietvertrag liefern. Das ist bewusste Täuschung und ist sogar strafbar.
Auf den Menschen bezogen stimmt das so nicht!
1. Kann ich keinen Menschen kaufen!
2. Kann ich keinen Menschen mieten!
Allein solche Gedanken zu haben, uns hier mitzuteilen; ein absolutes NOGO!
Ich glaube einfach, dass sehr viele Menschen eine falsche und/oder keine Vorstellung haben, wie man mit der Liebe grundsätzlich und vor allem in einer Beziehung umzugehen hat!
Ich nenne dir 7 Themen, die man mit einem Kaufvertrag oder mit einem Mietvertrag weder versprechen noch mit Geld kaufen kann:
1. Liebe
Die Beatles sangen es mit großem Erfolg: "Money can't buy me love!" Liebe kann man nicht kaufen!
2. Zeit
Die Uhr tickt unaufhörlich, das Leben ist nicht unendlich lang und lässt sich auch mit viel Geld nicht verlängern!
3. Glück
Bin ich eigentlich mit mir selbst glücklich?
Eine Frage, die sich früher oder später im Leben wahrscheinlich jeder stellt. Doch ein glückliches Leben hat nichts mit dem Stand des Bankkontos zu tun. Sicherlich ist vieles einfacher, wenn man keine Geldsorgen hat. Doch automatisch glücklich ist man deshalb noch lange nicht. Doch wenn es nicht das Geld ist, was macht dann eigentlich glücklich? Um es mit Buddhas Worten zu sagen: "Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklich sein ist der Weg.
4. Intelligenz (emotionale Intelligenz und rationale Intelligenz)

Was einen Menschen wirklich interessant und aufregend macht, ist nicht etwa ein prall gefülltes Konto, sondern vielmehr ein prall gefülltes und gefühltes gute Menschenherz und ein prall gefülltes Gehirn mit erlerntem und noch viel mehr mit selbst erlebtem Wissen!
5. Gesundheit

Wenn man jung ist, macht man sich über die Gesundheit so gar keine Sorgen. Und alles Geld der Welt bringt uns im Leben nichts, wenn unsere Gesundheit nicht mitspielt und uns erlaubt, das zu tun, worauf wir gerade Lust haben. Darum sollten wir bei allem, was wir tun, immer eines im Kopf behalten: Die Gesundheit - unser höchstes Gut - geht vor!
 
  • #13
Ein Kaufvertrag versprechen aber ein Mietvertrag liefern. Das ist bewusste Täuschung und ist sogar strafbar.

6. Wahre Freunde

Sie sind diejenigen, die uns eine Hand reichen, wenn der Rest der Welt uns den Rücken zukehrt: unsere wahren Freunde. Mit ihnen gemeinsam lachen und weinen wir, durchleben gute wie die schlechte Zeiten. Freundschaft ist immer ein Geben und Nehmen - doch eines ist wahre Freundschaft garantiert nicht: käuflich. Und die Freunde, die man tatsächlich mit Geld kaufen kann, sind ihren Preis mit Sicherheit nicht wert.
7. Persönliche Zufriedenheit
Zum Abschluss möchte ich noch eine ganz wichtige und persönliche Erkenntnis mit auf den Weg geben:
"Zufriedenheit ist für mich der größte Reichtum"!
Wer mit sich selbst und seinem Leben im Reinen ist, ist reicher als jeder Millionär. Darum sei immer du selbst, steh hinter den Dingen, die du tust und verbiege dich nicht für andere. Innere Zufriedenheit ist mehr wert, als alles Geld der Welt! Die innere Zufriedenheit ist der Schlüssel für alles: für sich selbst, für andere, (Beziehung, Partnerschaft, Job etc. pp.) Alle haben immer dasselbe Grund - Problem als Ursache, wenn etwas schief läuft, nämlich: "die innere eigene Unzufriedenheit!" Obwohl fast jeder für sich bei seinem Problem glaubt, er hätte ein ganz spezifisches und ein ganz persönliches Problem, ja hat er: "die innere eigene Unzufriedenheit!" Eine Frage des Bewusstseins!
 
G

Gast

Gast
  • #14
Ich frage mich schon sehr lange, warum so manche Menschen lieber leiden, sich quälen, statt daraus zu lernen und sich neu einzustellen?
Weil es noch nicht reicht, was sie an negativer Erfahrung in dieser Sache gesammelt haben. Diese Menschen sind dann aber so gestrickt, dass sie eine größere Leidensfähigkeit haben, bevor sie ihre inneren Konflikte lösen.
Ich denke auch oft: Sowas würde ich mir nie antun.
Aber solange die Menschen das selber gut finden, was sie erleben, und freiwillig bleiben, ist die Erkenntnis eben noch nicht ausgereift. Das kann einem auch keiner abnehmen, weil es sich falsch anfühlt, wenn man geht, bevor man nicht "genug gelitten" hat.

Ich habe eine Freundin die über zehn Jahre Geliebte eines Mannes war, der in dieser Zeit 4 oder 5 Partnerinnen hatte. Jedesmal war sie am Boden zerstört, wenn Schluss mit der einen war und er sich ne andere statt sie als Freundin nahm.
Sie war eben noch nicht sauer genug oder immer noch so verblendet von ihm oder sie hat es sich so gewünscht, dass sie zusammen kommen, dass ihre Vorstellung statt der Realität ihr Handeln antrieb. Wer weiß, mein Stolz reicht aus, den Mann gleich abzuschießen, wenn er eine andere Frau vorzieht.
Aber meine Freundin hat innerlich irgendwas mit sich geklärt, als sie das hat mit sich machen lassen.

Wer will das entscheiden, wann es genug ist?
 
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