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Gast

  • #1

Inwiefern darf/soll/kann man Kinder in die Partnersuche miteinbeziehen?

 
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Gast

  • #2
Hallo liebe FS,
das kommt natürlich immer auf das Alter der Kinder an. Bei kleinen Kindern würde ich erst einmal abwarten, wie sich die Beziehung zu einem Partner wirklich entwickelt. Sie haben ja schon eine Trennung hinter sich und du willst ihnen sicher nicht so schnell wieder ein zumuten. (falls dann aus der Beziehung nichts Festes wird) Mein Sohn ist jetzt in der Pubertät und "gönnt" mir meine neuen Kontakte, aber vielleicht auch deshalb, weil ich ihn bisher mit diesem Thema Partnersuche nicht so konfrontiert habe. In die Suche selber kannst du kein Kind mit einbeziehen. Das ist allein deine Entscheidung und die Entscheidung deines Partners. Wenn das eine gute Basis hat, kannst du das Kind ganz langsam auf die Veränderung vorbereiten. Gehe aber nicht davon aus, dass es das toll findet. Es muss ja schließlich wieder einen Teil "hergeben" von dem, was mit dir alleine vertraut war. Da versuchen die Kinder ziemlich genau heraus zu finden, wo deine Liebe für sie noch ist. Dies kann für die neue Beziehung sehr anstrengend sein.
Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen dabei :)
 
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Gast

  • #3
Gar nicht. Überhaupt nicht, nie und schon dreimal nicht, wenn es sich dabei um eine Parntersuche handelt.

Kinder sind Kinder. Sie haben ein Recht darauf, sich an die Erwachsenen anzulehnen und von den Erwachsenen gestützt zu werden.

Was erwartest Du von Deinen Kindern bei deiner PArntersuche? Ihre Meinung? Haha, wer verliebt sich denn da wohl? Ihre Unterstützung? Siehe oben, ich halte es für unverantwortlich, sich als Erwachsener an die Kinder anzulehnen! Finde Deinen Parntner bitte selber!

Naja, Du hast sehr wenig zu den Umständen geschrieben. Das oben gesagt war so mein erster Impuls. Wie alt sind Deine Kinder? Wiv viele sind es? Wie oft haben sie schon einen Deiner Partner kennengelernt? Es hängt alles ein bisschen davon ab... Aber grundsätzlich halte ich es nicht für günstig, die Probleme der Eltern den Kindern aufzuladen. Und selbst wenn Du sie "in die Entscheidung" einbeziehen willst, abhängig von ihrem Alter überforderst Du sie, drückst dich vor deiner eingenen Entscheidung oder, wenn sie dann mal groß genug sind, kann es ihnen egal sein.
 
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Gast

  • #4
Gar nicht! Kinder sind damit überfordert, und Partnersuche ist auch nicht ihr Thema. Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen. Du sollst ihnen Wege zeigen, nicht sie dir.

Etwas anderes ist es, Kinder mit dem neuen Partner vertraut zu machen. Wenn es soweit ist, sollte aber die Partnerschaft auf stabilen Füßen stehen.Es ist der falsche Weg, den Kindern einen Partner nach dem anderen vorzustellen, und zu testen, ob es funktionieren könnte.
 
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Gast

  • #5
Ich finde, es reicht schon, wenn die Kinder mitbekommen, dass man bei Elite unterwegs ist.
Das bleibt leider nicht aus, wenn plötzlich fremde Herren anrufen.
Ich sehe dann zu, ICH schneller am Telefon bin, als meine neugierigen Kinder. Bevor ich meinen Kindern ein Mann vorstelle, muß für mich von vorne hereinklar sein, dass beide Seiten die Beziehung eingehen wollen. Dh. es müssen schon vorher etliche Treffs geschehen sein, bevor ich auf die Idee käme, diesen potienellen Partner mit ins Haus zu bringen und ihn meinen Kindern vorzustellen.
Kinder in die Partnersuche miteinzubeziehen finde ich unmöglich!! Da sich in meinem Alter (48) so viele gestörte herumtreiben, würde sich ihr Männerbild garantiert sehr zum negativen verzerren! Das möchte ich ihnen auf jeden Fall ersparen!!
 
  • #6
gar nicht. Was ist das denn für eine Frage? Wie stellst du dir denn das Einbeziehen in den Zusammenhang vor? Da kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln. Und wieder mal ein Tread wo der FS sich wohl auch nicht mehr melden und erklären wird
 
  • #7
Wie in aller Welt sollte man Kinder darin einbeziehen, in wen man sich verliebt und mit wem zusammen eine Partnerschaft führen möchte? Also manchmal kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln.

Wichtig ist, den neuen Partner behutsam und geschickt einzuführen und alle miteinander vertraut zu machen. Dabei sollte aber eines klar sein: Die Kinder haben nicht zu maulen und nichts schlechtzumachen.
 
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Gast

  • #8
In einer Sache muss ich Frederika widersprechen, obwohl ich dem Grundtenor des Threads zustimme:
Die Kinder dürfen sehr wohl maulen, und zwar dann, wenn sie unter dem neuentdeckten Selbstfindungsdrang und der befreiten "Ich hol mich jetzt ganz viele Partner und guck mal was ich mache"-Haltung des Elternteiles leiden. Wenn der Partner die Kinder nicht gut behandelt, wenn die Kinder für die neue Partnerschaft stark (!) zurückstecken müssen. Denn das ist nicht in Ordnung.

Ansonsten werden Kinder NICHT mit in die Partnersuche einbezogen. Du überforderst Kinder in den meisten Altersklassen damit. Erwachsene Kinder über 20 werden dir ihre Meinung vermutlich auch selbst mitteilen.
 
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Gast

  • #9
Vorsichtig und zeitgerecht einbeziehen ist wichtig. Es ist schwierig, aber machbar.
Geschickte positive verbale Darstellung der Kinder dem potenzieller Partner und umgekehrt in der Anfangsphase, so das Interesse/Akzeptanz ensteht.
Dann Kontakt zwischen Partner und Kinder vorbereiten, erzeugen und hoffen dass es "klappt".
Kinder sollen glauben dass sie mitentscheiden..
m52
 
  • #10
@#7: Ja, da stimme ich Dir zu.