• #1

In welchen Fällen trennt sich ein Mann von seiner Frau?

Meist ist es ja so, dass Männer sich aufgrund der Umstände (Kinder, Finanzen etc.) nicht von ihrer Frau trennen und sich eine Affäre suchen, sollte die Ehe nur noch freundschaftlich sein (kaum Sex). Es gibt allerdings auch Männer, die ihre Frau verlassen (für eine andere Frau). Was unterscheidet einen Mann, der sich von seiner Frau trennt und eine neue Beziehung mit einer anderen Frau eingeht, von einem Mann der in einer unglücklichen Ehe bleibt und nebenbei Affären hat?
 
  • #2
Plump geschrieben - die Bequemlichkeit....

Finanzielle Einbußen

Im großen und ganzen will jemand in so einer Situation von allem ein bisschen haben. Vor vielen Jahren war ich einmal die Affäre eines dreifachen Vaters und Ehemann. Arzt, wahnsinnig charmant und eine sehr angenehme Gesellschaft.

Für ihn war es die kleine Auszeit. Vor mir gab es andere und auch danach. Er war meine erste Affäre und es hielt paar Monate, Treffen immer in seinem Stadtzimmer. Für mich stand damals lustigerweise fest ich brauche das nicht mehr, aber wenn würde es immer wieder er sein....

Aus mir ist dann jedoch jemand geworden der sich trennt und lieber neu anfängt als so viel Zeit mit jemandem zu vergeuden der keine Liebe mehr ist.
 
  • #3
Naja, wie immer eine Frage der Perspektive. Muss eine Beziehung zwangsläufig unglücklich sein, wenn die freundschaftliche Basis i.O ist und „Nur“ kein Sex vorhanden ist ? Ich denke, dass es unzähligen Paaren so geht, dass die Umstände schwierig sein können. Und was unterscheidet eine Frau, die Affären von Männern toleriert, um in einer „glücklichen“ Beziehung zu bleiben, von anderen, die keinen Wert auf körperliche Nähe legen, aber bei einem harmlosen Flirt des Mannes durch die Decke gehen ? Schlussendlich ist es eine Frage des Charakters, wie man selbst sein möchte und vor allem aber, auf welche Prioritäten man in einer Partnerschaft wert legt. Zudem kann man ohnehin nicht pauschal sagen, was den den einen Mann vom anderen unterscheidet, denn er alleine trifft kaum die Entscheidung. So kann er bei der einen Frau hart bleiben und sich für die Familie entscheiden, und bei der nächsten erwischt es ihn so sehr, dass er anders wählt. Schlussendlich sind wir alle nur das Puppenspiel unserer und Hormone. Das hört sich sehr trocken an, ich weiß, aber mMn ist es die Wahrheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #4
Ich bin zwar kein Mann aber ich könnte mir vorstellen sie bleiben aus Bequemlichkeit und wenn es zu „bunt“ wird gehen sie oder wenn sie eine andere Frau kennen gelernt haben, die sie besser finden.
Vielleicht bleiben die Männer mit der Affäre auch einfach weil es ihnen so gefällt wie es ist oder aus Gewohnheit.
Es gibt doch in jeder langjährigen Beziehung/ Ehe hier und da mal eine „anstrengende“ Phase, die sich vielleicht legt, vielleicht aber nicht und dann trennt man sich bevor es einen zu viel wird.

W 26
 
  • #5
Ich kenne durchaus Männer, die ihre Frau trotz finanzieller Einbußen oder sogar trotz geliebter Kindern verlassen haben. Dann haben sie die Frau wirklich nicht mehr geliebt und die neue war für sie die Traumfrau. Oft ist eine Affäre aber eben einfach nur eine Affäre, ohne wirkliche Liebe, sondern liefert was, was fehlt: Sex, Aufregung, angehimmelt werden, usw. Da geht es vielen Männern dann nicht um die Frau an sich, sondern um das, was ihnen diese Beziehung an Mehrwert bietet, auch wenn sie der Frau Liebe vorflunkern, damit sie bei der Stange bleibt. Warum sollten sie da ihre Ehe aufgeben, so ist’s doch perfekt?

Klar gibt es auch welche, die aus Bequemlichkeit und Vorteilen nicht gehen, trotz Liebe.
(Gibts sicher alles auch andersrum, nur hier wurde ja nach Männern gefragt.)
w, 37
 
  • #6
Was unterscheidet einen Mann, der sich von seiner Frau trennt und eine neue Beziehung mit einer anderen Frau eingeht, von einem Mann der in einer unglücklichen Ehe bleibt und nebenbei Affären hat?
Interessante Frage, ich denke, es gibt mehrere Antworten und unglücklich muss der Mann gar nicht sein, wenn er Affären hat. Das wäre schon mal das erste, wo Du aufspalten musst.

Wenn einer wirklich unglücklich ist, kann es sein, dass ihm das aber nicht wichtig ist und er ja auch gerade Abhilfe schafft mit der Affäre. Also er sitzt nicht mehr in der Misere, er behandelt sie gerade mit einem "Pflaster". Deswegen ist die Affärenfrau auch immer gekniffen, weil sie perfekt sein muss, damit er bei ihr nicht auch noch unglücklich wird, und weil sie SEIN Unglück mit der Ehefrau mildert, statt Druck zu schaffen, damit er sich trennt. Denn wenn er ohne Hoffnung in seiner Ehe sein müsste, wäre sie ja viel unerträglicher.

Es gibt Menschen, die halten einfach an einem Ding fest, egal, wie schlecht es ihnen damit geht. Drumrum ist dann vielleicht was, das ihnen mehr bedeutet als ihr Leiden (das nicht selten mit Alkohol oder anderen Ablenkungen "behandelt" wird - auch mit Affären). Wenn einer die Familie und das Bild der geschlossenen Familie hoch hält und sehr konservativ denkt, wäre das für ihn ein Alptraum, wenn das ganze Ding zerfällt. Also ist das die oberste Priorität, es zu erhalten, und alles, was nicht auszuhalten ist, wird so behandelt, dass es das Idyll nicht stört.

Es gibt ja Menschen, die unbedingt die Heirat brauchen, um sich geliebt zu fühlen. Und wenn sie einen noch so ehrlich und intensiv liebenden Menschen an ihrer Seite haben, wenn der nicht heiraten will, dann liebt er nicht, Punkt. Also ist die Heirat ihnen wichtiger als das, was sie fühlen. Bzw. sie können nichts mehr glauben an Gefühlen, wenn der andere nicht heiraten will, und fühlen dann selbst nichts mehr. Oder so ähnlich. (ich kann es vom Gefühl her nicht nachvollziehen, wohl aber vom Gedanken her, dass man den anderen absichern will und wenn der Mann nicht heiraten will, will er nichts absichern, also denkt er, er könne mich auch schnell wieder loslassen, dh. er liebt nicht.)

Ich will damit sagen, dass GEFÜHLE, also REIN die GEFÜHLE, für manche Menschen untergeordnet zu sein scheinen unter Formsachen wie Heirat oder Nutzdenken wie "ich würde ja sonst meinen Besitz teilen müssen" oder anderem, wie Familienvater oder -mutter zu sein, das ihnen mehr gute Gefühle für ihr Ich, ihr Ego, ihr Wesen gibt als eine erfüllte Partnerschaft (Z.B. eben das Familienbild und in einer Familie geborgen zu sein).
Für mich gilt das nicht, also es ist nur was, das ich mir DENKE, weil ich es mir nicht anders erklären kann, dass man so unglücklich mit dem Partner sein kann, aber dennoch nicht Schluss macht. Ich würde kaputtgehen in so einem Konstrukt, weil ich lieber allein bin als "falsch verpartnert". Aber diese anderen Leute vielleicht nicht.
 
  • #7
Meiner Erfahrung nach trennen sich Männer fast nie.
Ich glaube, dass sind eigentlich immer die Frauen.
Ich wüsste im Bekanntenkreis nicht einen einzigen Fall, wo es der Mann war.
 
  • #8
Wann würde sich meiner Ansicht nach ein Mann von seiner Partnerin trennen? (Da sind jetzt nicht Männer mit einbezogen, die sowieso von Frau zu Frau springen. Aber die heiraten ja auch nicht.)

1. Wenn er mit der Beziehung schon so weit abgeschlossen hat, dass er nicht mehr darum kämpfen will. Er "schläft" quasi auf dem Trockenen, bis er auf einmal sieht, dass es die Liebe doch noch für ihn geben kann. Dann hat er aber nicht lange ne Affäre mit der Frau.

2. Wenn er Liebe und Beziehung am wichtigsten findet und nicht etwa auch mit einer nicht so passenden Partnerin klarkommt, sich Freiräume sucht, um sie nicht dauernd ertragen zu müssen, und sich an dem erfreut, was ihm am wichtigsten ist (Besitz, Ansehen, Familie). UND wenn er dazu eine Frau getroffen hat, in die er sich wirklich verliebt hat. Also nicht etwa denkt, seine Beziehung sei doch top, nur der Sex würde fehlen und weil der ja soooo unwichtig ist, hat man ihn halt woanders. Also er muss schon meinen, ein erfülltes Sexleben sei Bestandteil einer Beziehung und nicht etwa "NUR"Sex, wie es öfter mal heißt.

Mehr fällt mir gerade nicht ein. Wenn 1. nicht erfüllt ist, wird er noch Hoffnung haben, dass sich alles in Wohlgefallen auflöst, hat eine Affäre und die ist dann am Ende vielleicht noch der Anlass, dass sich die Eheleute/Partner mal an einen Tisch setzen und richtig reden. Dann machen sie vielleicht ne Therapie, sie finden gereifter zueinander, alles wird gut, nicht mal Dank an die verliebte Affärenfrau, dass sie die Ehe ja eigentlich mit kittete, aber tschüss auf Nimmerwiedersehen.
Wenn 2. nicht erfüllt ist, naja, sieht man ja selbst, dass es dann keinen Handlungsbedarf gibt. Einmal gewählt, für immer vermählt.

Doch, mir fällt doch noch was ein, aber mal andersrum geschrieben - weshalb sich einer NICHT trennt. 3. Wenn er sowieso denkt, dass alle Frauen gleich sind. Also sein Unglück sich wiederholen würde und er wieder ne Affäre zur Bewerkstelligung bräuchte. Da kann er ja gleich bleiben. Und das führt mich auch zu 4.: Wenn er denkt "mit ner neuen Partnerin ergäben sich zwar andere Probleme, aber eben auch Probleme. Die vorhandene Partnerin und die Probleme, die sie macht, kenne ich, also ist das Gras auf der anderen Seite auch nicht grüner, also lieber bei dem Gewohnten bleiben, das ich irgendwie schon händeln kann". Auch irgendwie undifferenziert. Aber so schlimm ist die Ehefrau dann auch nicht.
Also wann würde er sich trennen?
3. wenn er ein differenziertes Frauenbild hat, sieht, was wirklich an Unpassendem in seiner Partnerschaft ist. Dh. er hat sich und seine Bedürfnisse gut kennengelernt und weiß, dass er das Unpassende in dieser Beziehung nicht mehr aushält. Schließt ein, dass er nicht mehr drum kämpfen will, die Partnerin zu ändern, dass es besser mit ihnen passt.
4. Wenn bei ihm 3. als Erkenntnis vorliegt und die neue Frau wirklich als passender erkannt wird. Und der Mann nicht bequem ist.

Vielleicht müssen auch mehrere Punkte gleichzeitig da sein, damit sich einer trennt.
 
  • #9
Was sie unterscheidet? der Leidensdruck und die Finanzen.

Ich denke die meisten Männer wägen sowas ganz rational ab: was ist mir wichtig? was habe ich? was bekomme ich besseres? was kostet mich das?

Ich denke es gibt nur sehr wenige, die ohne Sinn und Verstand der Liebe wegen alles hinwerfen und alles verlieren.

Eine Affäre ist ja immer so ein Ding zwischen drei Personen, jeder spielt dabei eine bestimmte Rolle, ohne die das ganze Gefüge zusammenbricht.

Ich denke, es kommt somit auch auf das Verhalten der Affäre an, wenn der Mann sie einfach haben kann, wird er sich nicht trennen.
 
  • #10
Hier wurden nun einige Punkte genannt. Ich denke aber, dass es weniger die finanziellen Gründe sind, warum Partner bleiben.
Männer haben ähnliche Ängste wie Frauen.
Zum Beispiel ihre Kinder zu verlieren.
Die Beziehung aufzugeben, fühlt sich auch für manche Männer an, wie ein Versagen. Dennoch kann das sexuelle Verlangen groß sein.
Solange sie diese Verlangen der Liebe, oder Ehe, unterordnen, wird sich ein Mann nicht trennen. Wenn er sich jedoch stark verliebt, wird er auch einen Ausweg suchen. Manche Ehen sind nach Jahren auch "unerträglich".
Da muss nicht mal groß was im Argen liegen. Vielleicht verträgt der eine oder andere einfach die Nähe nicht mehr.
Es gibt derlei viele Gründe, warum Beziehungen zerbrechen.
Ich denke, da unterscheiden sich Männer und Frauen auch wenig.
Was man immer wieder liest, als ein häufiger Trennungsgrund, ist die hormonelle Flaute, nachdem die Familienplanung abgeschlossen ist.
 
  • #11
Erstens muss eine Ehe trotz Affaire nicht unglücklich sein.
Zweitens sind die Gründe so unterschiedlich wie die Männer.
Drittens gibt es bei Kindern eine grosse Bandbreite beim Alter.

Also -was soll diese Frage ?

Meine präferierte Antwort:
Die Affaire ist steinreich, bezahlt Scheidung und Abfindung, gibt ihm ein paar Millionen obendrauf und ihr gehört das Internat, in dem die Kinder aufwachsen .....
 
  • #12
Was unterscheidet einen Mann, der sich von seiner Frau trennt und eine neue Beziehung mit einer anderen Frau eingeht, von einem Mann der in einer unglücklichen Ehe bleibt und nebenbei Affären hat?
Die Frage ist etwas zu kurz gesprungen. Man könnte auch fragen, was hat die Frau für die ein Mann sich trennt und was hat die Frau nicht, die nur Affäre bleibt.

Es kann viele Gründe haben, warum sich jemand nicht trennt:
- finanzielle Gründe, weil langverheirateter Durchschnittsverdiener mit unterhaltspflichtigen Kindern, der das Hausfrauen/Nebenverdienstmodell gelebt hat. Der Mann kommt lange über den Selbstbehalt nicht hinaus, verliert einen erheblichen Teil seiner Altersversorgung, den er nicht mehr auffüllen kann, d.h. auch im Alter ein wenig erfreuliches Leben. Das muss die neue Frau wert sein oder es abfedern können und wollen.
- wenig Ansprüche an die Beziehungsqualität. Der Mann braucht einne Frau für Sex, einen ordentlichen Haushalt, ggfs. für ein Familienleben. Die Idee, eine Frau könnte echte Partnerin/Lebensgefährtin sein ist ihm komplett fremd.
- s.o. die neue Frau ist den finanziellen Verlust/Trennungsstress nicht wert
- kein Interesse an Veränderung im Leben,

Wer sich trennt hat hohen Leidensdruck (welchen auch immer), den er beenden möchte. Und er möchte ein neues Leben beginnnen, auch wenn es Probleme zu lösen gibt. Ich glaube der Hauptgrund ist ein anderes Verständis von Lebensqualität, andere Vorstellungen von Beziehung und eine Bereitschaft zu Veränderung.
 
  • #13
Meiner Erfahrung nach trennen sich Männer fast nie.
Das ist auch meine Erfahrung - und der Rundblick in mein Umfeld bestätigt das.
Ich glaube nicht, dass es mehrheitlich an den Finanzen liegt, eher daran, dass viele (nich alle!) Männer wissen, dass der »Frauentausch« früher oder später wieder an dem Punkt ankommt, den er in der gerade gelebten Beziehung bereits erreicht hat.
Also lenkt er sich ab, nicht unbedingt mit einer Affäre, es kann auch irgendein Hobby sein, ein tolles neues Auto, ein neuer Sport, ein neuer Job - also einfach eine neue Herausforderung.

Während Frauen (oft) recht gut alleine leben können, gelingt das nur wenigen Männern, zumindest denen nicht, die längere Zeit mit einer Frau zusammen gelebt haben.
So lange vieles in der eingefahrenen Beziehung stimmt (die Frau achtet auf sich, er wird von seinen Freunden um sie beneidet, sie schaut zu ihm auf, uvm.), hat er sich zu Hause »eingerichtet«, sieht keinen Grund, daran etwas zu ändern. Den Sex holt er sich im Bedarfsfalle woanders, erfährt auch dort noch, dass eine - zusätzlich - zu ihm aufschaut. Sucht er den intellektuellen Austausch, kann er diesen im Job oder unterwegs mit einem engen Freund bekommen. Daheim läuft ja alles rund, er muss sich keine Sorgen machen.

Ich glaube, ein Mann trennt sich nur dann, wenn er tatsächlich woanders die große Liebe entdeckt. Wenn er sich ernsthaft vorstellen kann, dass sich sein Leben positiver (als bisher) entwickeln könnte.

Und wenn er mutig genug ist.
 
  • #14
Ich habe es so erlebt, wie @Tom26 es schreibt. Die Affäre bot Prestige, Einfluss, Aufwertung, Luxus oder die Ehe war Gewohnheit und längst totgelaufen und eine wirklich hübsches junges, gebildetes Modell (Männertraum) kam um die Ecke, wo man selbst als Frau denkt, boah da hat einer richtig Glück gehabt, dann war der Mann weg, denn die zu erwartenden Vorteile überwiegen die meist finanziellen Nachteile, die man mit der Abwicklung der alten Ehe hinter sich lässt, doch man fährt nicht unbedingt schlechter.
Es ist wie im Job, den Status halten und wenn Neues, dann will man sich nicht verschlechtern, weder finanziell, noch in seinen Kompetenzen und Privilegien. Deshalb bieten viele Frauen, als Affäre nicht den Anreiz, dass der Mann sich trennt; durchschnittlich hübsch, mit weiblichen Attributen und fraulichen Qualitäten, die alle Frauen gleichsam bieten (Fürsorge, kochen, putzen, auf eigenen Beinen stehen, unabhängig von Mann sein, etc.) und somit austauschbar bzw. gar nicht genau wissen, ob der Mann genau dies überhaupt bei einer Frau oder Affäre sucht.
Aber nicht alle Männer sind auf Vorteile aus, manche verlieben sich wirklich oder beenden die Beziehung, weil es sie unzufrieden und unglücklich macht. Ich kenne auch Männer, die halten auf Biegen & Brechen an einer nervenaufreibenden Beziehung fest, wie schon die meisten Foristen schrieben, Bequemlichkeit oder die Macht und Planbarkeit des Gewohnten, aber auch das sie das Drama wohl brauchen oder die Eheschwierigkeiten, für Versöhnung, für eigene Ausreden, für Affären... um sich irgendwas vorzumachen und als Grund, ohne sich tiefer mit sich, der Ehepartnerin und Ehe auseinander zu setzen, das sind dann auch gelebte Machtspielchen und man nimmt sich Freiheiten innerhalb der Ehe raus, die man dem anderen nicht gönnt, wo man wieder bei Privilegien wären.
 
  • #15
Was unterscheidet einen Mann, der sich von seiner Frau trennt und eine neue Beziehung mit einer anderen Frau eingeht, von einem Mann der in einer unglücklichen Ehe bleibt und nebenbei Affären hat?
Nichts. da wird mal wieder ein Gegensatz konstruiert den es nicht gibt.
Ich hatte Affairen und eine feste Freundin über Jahre. Dann habe ich während einer Affaire mit meiner festen Freundin Schluß gemacht.
Also ich kann Beides.

@Pe7er hat es schön ausgedrückt:
Zudem kann man ohnehin nicht pauschal sagen, was den den einen Mann vom anderen unterscheidet, denn er alleine trifft kaum die Entscheidung. So kann er bei der einen Frau hart bleiben und sich für die Familie entscheiden, und bei der nächsten erwischt es ihn so sehr, dass er anders wählt.
 
  • #16
Pauschale Antworten gibt es mal wieder nicht, Männer wie Frauen trennen sich dann, wenn die Ehe unerträglich ist oder/und eine andere Person eine deutlich bessere Alternative bietet.

Die Männer in meinem Umfeld, die sich trennten, und ich kenne mehrere, haben eine nicht mehr funktionierende Ehe oder Beziehung beendet. Trinkende Frau, Frau wirft das Geld zum Fenster raus, Frau nörgelt ständig, sonstwie unerträgliche Situation. Solange die Ehe einigermaßen "rund" läuft, bringt die Affäre das, was vielleicht fehlt.

Sich für eine Affäre trennen, bringt da nicht viel. Da die Affäre ja gerade den Vorteil bietet, dass sie frei ist vom Alltagsstress, macht man mit dem Wechsel der Frau gerade diesen Vorteil zunichte.
Und machen wir uns nichts vor: die Frauen, die sich auf Affäre einlassen, haben ja auch einen Grund dafür, keine verbindliche Beziehung zu suchen oder gezielt einer anderen Frau den Mann abspenstig machen zu wollen.

Denn:
.... viele (nich alle!) Männer wissen, dass der »Frauentausch« früher oder später wieder an dem Punkt ankommt, den er in der gerade gelebten Beziehung bereits erreicht hat.
Ich halte auch die Motivation, eine Beziehung zu beenden, weil eine andere, "bessere" Frau auftaucht, für fragwürdig. Die Affärenfrau erscheint schlicht interessanter, weil die Ehe langweilig geworden ist.
 
  • #17
Ja pauschal kann ich auch nicht antworten....eher zeitliche Beobachtungen habe ich.

Wenn ein Mann sich verliebt hatte, verliess er in den Fällen die ich kenne, seine Frau innerhalb der ersten 4 Monate.
Danach ist eher Affäre aufgeflogen und die Frau hat sich getrennt oder die Entscheidung gefordert
 
  • #18
Ich habe nicht alles hier durchgelesen zu dem Thema, möchte aber trotzdem etwas beisteuern: die Affairenfrau STABILISIERT die bestehende Ehe, sie gefährdet sie nicht. Mit der Affaire hat der fremdgehende Ehemann alles was er braucht, warum sollte er also etwas ändern. Und wenn die Affaire zu quengelig wird, sucht man sich halt eine neue. So einfach ist das.
W55
 
  • #19
. Mit der Affaire hat der fremdgehende Ehemann alles was er braucht, warum sollte er also etwas ändern. Und wenn die Affaire zu quengelig wird, sucht man sich halt eine neue. So einfach ist das.
Du vergisst die Ehefrau welche nunmehr nicht mehr mit allen angestrebten Gütern einer Ehe (z.B. gemeinsamer Sex) versorgt wird, weil der Partner ja andere Möglichkeiten hat.

Neben eigenen Einflussmöglichkeiten, die sie bisher hatte (klar ist Sex -und Sexentzug - auch ein sehr wirksames Druckmittel, das weiß jede Ehefrau) verliert sie auch eigene sexuelle Möglichkeiten.

Die Ehefrau verliert in dieser Konstellation also stets massiv. Egal wie herum man das dreht.
 
  • #20
Die Ehefrau verliert in dieser Konstellation also stets massiv. Egal wie herum man das dreht.
Ich denke eher, dass ein Fremdgänger versuchen wird, die Frau nicht merken zu lassen, dass er woanders rumspielt, also für sie wird sich nichts ändern.

Und ich denke auch, dass die Affäre in den meisten Fällen nur gesucht wurde, weil die Ehefrau was nicht geben konnte, das er sucht, weil sie nicht der Typ dafür ist oder nicht will. Oder der Grund für die Affäre des Mannes ist, dass eine Beziehung auch nicht geben kann, was er sucht, wenn er den Alltag mit ner Frau zu unromantisch findet. Dann wäre ein Alltag mit der Affärenfrau auch nicht lebbar für ihn, er braucht das "süße Geheimnis".
Das hieße, dass die Frau sowieso nichts mitbekommt vom Fremdgang, weil sie gar nicht weiß, dass er die süßen Heimlichkeiten braucht. Oder eben merkbefreit ist bzgl. dessen, was der Mann braucht, wenn sie von sich aus schon nicht geben kann, was er braucht und nicht hinsieht und -hört, wenn er es mal anmerkt. In beiden Fällen kriegt die Frau nichts mit von der Affäre.

Ich denke aber auch, dass sie massiv was verliert bzw. dass die Beziehung durch die Affäre massiv was verliert. Die Vertrauensbasis. Dafür muss die Frau es nicht mal merken. Der Mann weiß es ja, dass er dauernd lügen muss, wenn er keine gespaltenen Wesenszüge hat und das irgendwie trennt. Er muss was zurückhalten und kann sich emotional nie offen einbringen in die Beziehung.

Ich bezweifle, dass es Sexentzug als Strafe für den Mann überhaupt gibt, weil ich denke, eine Frau hätte liebend gern schönen Sex und Orgasmen, also wenn sie nicht will, ist sie nicht in Stimmung oder findet den Sex mit dem Mann generell nicht schön.
Wenn sie ihm die Wäsche nicht macht, kein Essen kocht oder das Bier vergisst (oder was auch immer er trinkt), dann halte ich das für eine Strafe. Aber Sexentzug als Strafe wäre doch so, als würde der Mann Kuschelentzug als Strafe einsetzen. Das würde er ja nur machen, wenn es ihm generell nichts gibt. Wenn er gern kuschelt, würde er sich ja selbst damit bestrafen.

Also irgendwie kommt mir die Sichtweise "es gibt Sexentzug als Strafe für den Mann" gerade so vor, als wäre es Bestandteil des Denkens, dass eine Frau vom Sex gar nichts haben muss, er sollte aber trotzdem stattfinden in einer Beziehung, weil der Mann ja zufriedenzustellen ist. 🤔
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #21
Neben eigenen Einflussmöglichkeiten, die sie bisher hatte (klar ist Sex -und Sexentzug - auch ein sehr wirksames Druckmittel, das weiß jede Ehefrau) verliert sie auch eigene sexuelle Möglichkeiten.
Ich denke, in nicht wenigen Fällen haben die Ehefrauen die Karte mit dem Sexentzug mehr oder weniger voll gezogen.

Aus meiner Sicht gibt die Frau mit der Anwendung des Druckmittels "dann kein Sex mehr" auch die Freigabe für "dann halt woanders". Für eine Beziehung natürlich ein Problem, aber Druck erzeugt eben Gegendruck...

Also irgendwie kommt mir die Sichtweise "es gibt Sexentzug als Strafe für den Mann" gerade so vor, als wäre es Bestandteil des Denkens, dass eine Frau vom Sex gar nichts haben muss, er sollte aber trotzdem stattfinden in einer Beziehung, weil der Mann ja zufriedenzustellen ist. 🤔
Ich finde die Denkweise auch schräg. Aber wenn Du hier die Threads so verfolgst, dann wird Sex von Frauenseite doch öfter mal als "Leistung" deklariert, für die eine Gegenleistung eingefordert wird. Und vor dem Hintergrund kann ich mir dann schon vorstellen, dass die eine oder andere Frau versucht, das als Druckmittel einzusetzen.
Abgesehen davon: in einer Beziehung sind letztlich beide verantwortlich dafür, dass beide auch sexuell zufrieden sind. Nicht als Verpflichtung, sondern als Bestandteil einer guten Beziehung...
 
  • #22
als wäre es Bestandteil des Denkens, dass eine Frau vom Sex gar nichts haben muss, er sollte aber trotzdem stattfinden in einer Beziehung, weil der Mann ja zufriedenzustellen ist.
Es reicht ja wenn sie weniger davon hat, als er.
Das kann qualitativ und/oder quantitativ sein.

Und vor dem Hintergrund kann ich mir dann schon vorstellen, dass die eine oder andere Frau versucht, das als Druckmittel einzusetzen.
Ihr stellt das beide nun so dar, als würde die Frau das mit maximaler Berechnung so machen.
Das halte ich auch für eher die Ausnahme.

Ich denk,e eine langjährige Ehefrau sie wird dieses Druckmittel zur Erreichung eigener Ziele knapp über und unterhalb ihrer eigenen (und vielleicht manchmal auch seiner) bewussten Wahrnehmungsgrenze einsetzen.
Wenn das (wie z.B. im Film "Feuerzangenbowle" angedeutet) in einem gewissen Rahmen erfolgt, ist das ein verkraftbarer Druck.
Aber oft sind Männer da ziemlich empfindlich und werden auch im grunde halbwegs unbewusst eine andere exteren Frau heranziehen.

Damit ist der Schaden für die Ehefrau eingetreten, weil jetzt das System aus dem Gleichgewicht ist.


Das hieße, dass die Frau sowieso nichts mitbekommt vom Fremdgang, weil sie gar nicht weiß, dass er die süßen Heimlichkeiten braucht. Oder eben merkbefreit ist bzgl. dessen, was der Mann braucht,
Ach , sowas kommt doch fast immer raus. In Zukunft sogar noch öfter, weil wir alle stärker vernetzt sind.

Und eines regt mich immer auf:

Man (nicht nur ein Mann) kann sich auch selbst mal etwas motivieren, mal wieder Sex zu haben.

Deswegen muss der Sex noch lange nicht schlecht oder vergeblich sein.
Schließlich haben beide Partner als Menschen ja auch alle Möglichkeiten, Einfluss auf einen schönen Lustgewinn zu nehmen....

Ich als Mann kann das und ich sehe nicht ein, warum eine Frau das nicht könnten sollte. Außerdem sehe ich für mich als Partner und auch für jeden Ehemann da irgendwo auch eine Pflicht. Deswegen muss diese "Pflicht" ja nicht nachteilig sein.....
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #23
dann wird Sex von Frauenseite doch öfter mal als "Leistung" deklariert, für die eine Gegenleistung eingefordert wird.
Ja, kann ich nicht nachvollziehen und denke, diese Frauen meinen entweder, dass sie wirklich keine Lust auf einen Mann haben, der sie ignoriert oder sonstwas Schlechtes tut, aber auf einmal Befriedigung braucht, als sei nichts gewesen, oder aber dass die Frauen selbst nie was vom Sex haben und es wirklich einsetzen wie Wäschemachen oder Bierkaltstellen - es ist nur Stillhalten für den Mann und frau kann es wirklich entziehen wie eine ansonsten selbstlose Gabe.

Ich denke, in nicht wenigen Fällen haben die Ehefrauen die Karte mit dem Sexentzug mehr oder weniger voll gezogen.
Kannst Du Dir nicht vorstellen, dass die Frau WEGEN SICH SELBST den Sexentzug macht, statt dem Mann damit irgendwas antun zu wollen? Denkst Du, dass sie selbst vor Sexverlangen brennt, aber dem Mann eins reinwürgen will und deswegen "die Karte 'Sexentzug'" ausspielt?
Oder versteh ich Dich gerade falsch, weil Du meinst, dass die Frau durch ihre Lustlosigkeit auf den Mann bewirkt, dass ihm nichts besseres als Betrug einfällt? Könnt sich ja auch trennen, bevor er seine Frau besch***ßt.

Abgesehen davon: in einer Beziehung sind letztlich beide verantwortlich dafür, dass beide auch sexuell zufrieden sind. Nicht als Verpflichtung, sondern als Bestandteil einer guten Beziehung...
Genau.

Kann für mich nur heißen, dass es darum geht, dass möglichst alle Menschen von klein auf eine frei entwickelbare, gesunde Einstellung zu ihrer Sexualität entwickeln können (auch ein Gesellschaftsproblem, Opferschutz usw.), so dass sie die Kompatibilität und Nicht-Kompatibilität merken können und mit einbeziehen in die Partnerwahl wie den Punkt, ob man z.B. humormäßig harmoniert. Ansonsten stehen sie ja doch vor dem Problem, dass es zumindest einem irgendwann nichts mehr gibt. Mal ganz abgesehen von den Frauen, die nur rumliegen, und den Männern, die nur rein-raus können.
 
  • #24
Es reicht ja wenn sie weniger davon hat, als er.
Das kann qualitativ und/oder quantitativ sein.
Der Mann muss sich doch aber wundern, wenn sie ihn nicht sexuell mehr will und sich mal fragen, was er falsch macht oder was ihr Problem ist?! Irgendwas ist im Argen, egal, ob er sie nicht betrügt oder doch, und wenn er sich dabei nichts denkt, wenn die Frau keine Lust auf ihn hat, passt doch was Entscheidendes nicht und er ignoriert das. Es ist ein großes Beziehungsproblem, das man lösen kann oder nicht, und dann steht die Frage an, ob man zusammenbleiben kann. Genau das würde die Frau mit dem Problem hier nicht tun, weil sie das Problem ignoriert oder aufgehört hat, dem Mann erklären zu wollen, was ihre Lust killt. Aber dann sollte sie sich trennen.
* Dass man sich nicht trennen will, ist für mich der Anfang vom Betrug. Egal, wer die Trennung nun aussprechen sollte. Das muss immer der tun, der reifer ist und das Problem daher reifer betrachtet.

Aber oft sind Männer da ziemlich empfindlich und werden auch im grunde halbwegs unbewusst eine andere exteren Frau heranziehen.
Was? :D
Unbewusst? Ich kann Dir nicht folgen. Das Bild, das ich gerade habe ist: Da haben zwei eine Beziehung, ein Raum, und ein Problem, also ein Klotz im Raum und stolpern dauernd drüber. Aber beide gucken immer an die Wände oder in die Luft, um den Klotz nicht zu sehen, obwohl sie sich ständig dran stoßen. Entweder sie räumen das Problem aus ihrer Beziehung oder sie gehen raus aus ihrer Beziehung, also aus dem Raum.

Ich glaube, ich weiß, was Du meinst. Die sind nicht reflektiert genug, ihre Beziehung bewusst zu führen und wieder aufzulösen, wenn sie feststellen, dass sie nicht mehr glücklich sind. Wie schon oben * geschrieben.
Aber dann Betrug zu begehen, ist für mich was anderes, als unbewusst ein Problem nicht zu erkennen. Dass der Mann falsch handelt, weiß er ja. weil es ein wirklich bekanntes "Beziehungsverbrechen" ist. Das ist nichts Unbewusstes.

Damit ist der Schaden für die Ehefrau eingetreten, weil jetzt das System aus dem Gleichgewicht ist.
Du meinst, das Machtgleichgewicht, denke ich mal. Hm, die ganze Beziehung ist für mich schlecht, wenn es nur darum geht, den anderen irgendwie zu erziehen oder unter Druck setzen zu können. Ich denke schon, dass viele Beziehungen so sind, z.B. wenn sie schon lange dauern und man denkt, man MUSS zusammenbleiben, warum auch immer. Die Entwicklung beider Persönlichkeiten ist schon ewig blockiert, bricht sich aber immer mehr Bahn, was heißt, dass sich das Unpassende immer mehr herausstellt und nicht mehr ignoriert werden kann, aber immer noch soll. Das artet manchmal in für den Außenbetrachter grauenhaftes Verletzen der Partner aus, während die äußere "Ehehülle" irgendwie noch funktioniert.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #25
Aber beide gucken immer an die Wände oder in die Luft, um den Klotz nicht zu sehen, obwohl sie sich ständig dran stoßen. Entweder sie räumen das Problem aus ihrer Beziehung oder sie gehen raus aus ihrer Beziehung, also aus dem Raum.
Warum so zugespitzt ?

In den meisten Fällen wird der Mann sich über die vorliegende Problem seiner Ehe (und die Ehefrau meist auch, die meisten können ja nichtmal ihr eigenes Sexdefizit erkennen) sich tatsächlich nicht im Detail im Klaren sein.

Der Fremdgeher ja nicht mit dem Vorsatz "jetzt nehme ich einen andern her, weil es mit dem Partner keine Sex mehr gibt"), sondern das Unterbewusstsein lässt den Betrug zu, weil ein gewisser Bedarf da ist.

Das wird doch schon alleine bei den ganzen Fragen zu diesem Thema im Forum immer und immer wieder deutlich:

Die Betrüger (und genauso die Affären dann auch) sind sich doch der Probleme und Versäumnisse der eigentlichen Beziehung oftmals gar nicht klar und schwafeln herum von "idealen Partnern" und irgendwelchen "Seelenverwandschaften"
Sie berichten vielleicht von Streits in ihren Beziehungen, erkennen aber nicht (und können sich das auch gegenseitig nicht logisch vortragen, weil sich zudem die Geschlechter nicht wirklich verstehen können) die eigentlichen Probleme.
 
  • #26
Meiner Erfahrung nach, trennt sich ein Mann, wenn er die andere Frau wirklich liebt, sich eine Zukunft vorstellen kann und die Dame die Nummer nicht lange mitmacht. Also selbstbewusst genug ist, die Affäre ohne viel Drama zu beenden.

In der Regel merken die Ehefrauen das sehr wohl, dass der Ehemann besser gelaunt, oder mal öfter mit den Gedanken woanders ist. Aber wie willst du etwas zur Sprache bringen, was du lediglich vermutest Bzw erspürst, aber keinerlei Beweise hast? Zumal solch kaputten Ehen auch nicht selten größere Kommunikationsprobleme aufweisen.
bei den Frauen, die es gar nicht bemerken, hatte ich eher den Eindruck, dass da einfach null Verbindung mehr zum Mann vorhanden ist. Fast schon eine Gleichgültigkeit vorhanden. Die nehmen so eine Affäre auch eher zum Anlass, die Ehe aufzulösen. Also kämpfen da auch um nichts groß...
An die Damen, die sich auf vergebene Männer einlassen: überlegt es euch gut, ob ihr wirklich in der Lage dazu sein werdet, einem solchen Mann jemals zu vertrauen.
selbst wenn der Mann sich für einen entscheidet, so hat das Ganze einen sehr faden Beigeschmack. Schließlich hat man ja miterlebt, wozu der Gute imstande ist.
Hinzukommt, dass der Mann seine Probleme mit in die neue Beziehung nimmt. Denn durch den warmen Wechsel, gab es auch keinerlei Lerneffekt für ihn.

natürlich kann es passieren, dass man Sich in jemand anderes verguckt. Aber meiner Erfahrung nach, steigt ein Mann nicht mit einer Frau ins Bett, wenn ihm ein Eheversprechen auch nur irgendwas bedeutet. Das würde ihm maximal einmal passieren und dann würde er seine Konsequenzen daraus ziehen. Im besten Fall macht er sich eben vorab Gedanken, ob er an seiner Beziehung noch festhalten, oder der neuen Frau eine Chance geben mag.
Aber er fährt nicht zweigleisig ....
 
  • #27
Erstens muss eine Ehe trotz Affaire nicht unglücklich sein.
Sorry wenn ich dich wahrscheinlich falsch verstanden habe. Das kann evtl sogar sein. Aber das klappt ja dann nur wenn beide sich auf eine offene Beziehung geeinigt haben. Für mich wäre das jetzt nichts. Ich will aber niemanden dafür verurteilen der so leben möchte. Falsch ich dich falsch verstanden habe möchte ich mich dafür entschuldigen. Ich persönlich würde mir nie eine Affäre suchen. Bei wahrer Liebe hat man sowas gar nicht nötig.
 
  • #28
Aber das klappt ja dann nur wenn beide sich auf eine offene Beziehung geeinigt haben.
Ich vermute, dass es genügend Ehen gibt, die nur noch bestehen, weil einer von beiden fremdgeht und der andere einfach gute Gründe hat, das nicht zu sanktionieren. Manchmal wird sicher auch lieber nicht gefragt...

Das plakative Beispiel dazu ist die Ehefrau, die dank prestigekräftigem Mann ein luxuriöses Leben führt, eh keine Lust mehr auf Sex hat und deswegen froh ist, solange sich nichts ändert.
 
  • #29
Das plakative Beispiel dazu ist die Ehefrau, die dank prestigekräftigem Mann ein luxuriöses Leben führt, eh keine Lust mehr auf Sex hat und deswegen froh ist, solange sich nichts ändert.
Ja aber meinst du es etwa im ernst, dass solche Frauen dann nicht auch einen Liebhaber haben? Sie wird sich in dem Fall nicht scheiden lassen, da sie ja sonst auf den Luxus verzichten müsste. Ich denke, dass es etwa ausgeglichen ist wer fremd geht. Ich meine Mann oder Frau.
 
  • #30
Bereits zu Beginn unserer Beziehung analysierten wir gescheiterte Beziehungen in unserem Freundes- und Bekanntenkreis. Bei den meisten war ein stark verändertes Sexualleben einer der Hauptgründe des Scheiterns. Hatte man in der Kennenlernphase und erste Zeit der Beziehung noch häufigen, abwechslungsreichen Sex reduzierte sich dies nach bereits kurzen Jahren dramatisch und überhaupt arg, wenn die Familienplanung abgeschlossen war.
Mit dieser Erkenntnis kamen wir überein, Konflikte nicht über unser Sexualleben auszutragen, sodass wir auch jetzt noch, beide 60 +, altersbedingt regen Sex haben, wobei meine Partnerin noch täglich zum Sex bereit wäre, Medikamente meine Libido jedoch reduzieren.
Das Sexualleben war und ist rege, abwechslungsreich und befriedigend, also von daher kein Grund, die Beziehung zu beenden.