• #31
Hallo sunflower26,

ich war 15 Jahre verheiratet und habe damals den Nachnamen meines Mannes angenommen. Ich fand den Namen nicht sooo toll, aber auch nicht schlimm. Ich habe es aber mit Trauer um meinen Namen getan, denn der eigene Nachname hat nach meiner Meinung durchaus mit der eigenen Identität zu tun. Es wurde "irgendwie" auch von mir erwartet (war so, als wäre es selbstverständlich), dass ich meinen Namen aufgebe.
Ich würde das NIE mehr tun und rate jeder Frau davon ab!
50 % der Ehen in D werden geschieden. Bei ü. 90 % der Fälle bleiben die Kinder bei der Mutter. Das heißt: ich hatte nach meiner Scheidung ein sehr großes Bedürfnis, meinen Mädchen-Namen (das Pendant hierzu wäre: "Buben-Namen"..Achtung Ironie) wieder anzunehmen und habe das getan. Nun ist es so, dass ich anders heiße als mein Kind (mein Kind hat ja den Familiennamen, also Nachnamen des Vaters). Das führt in vielen Situationen, wo du als Mutter unterschreiben musst (z.B. etwas für die Schule des Kindes, Arzt etc.), zu Verwirrung. Es ist schmerzlich: ich habe mein Kind ausgetragen und ziehe es groß, der Vater kümmert sich wenig...und dann hat mein Kind noch nicht mal meinen Nachnamen. Liebe Sunflower26: behalte ja deinen Namen und deine Kinder sollten ebenfalls unbedingt DEINEN Namen tragen, denn du wirst sie in DEINEM Körper austragen. So sieht für mich Gerechtigkeit aus. Liebe Grüße!
 
G

Gast

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  • #32
Ich kann Dich sehr gut verstehen liebe FS. Ich habe 1997 meinen Namen auch nicht ersetzt, sondern behalten. Und es was gut so. Mein Mann hatte aber auch keine Probleme damit. Für mich ist das keine Selbstverständlichkeit, weil es eben mein Name ist. Ich wollte nie anders heissen. Und ich hätte mich nicht überreden lassen, hat mein Mann aber auch nie versucht. Wenn Du nachgibst, wirst Du Dich danach höchstwahrscheinlich nicht gut fühlen.
 
  • #33
Warum überhaupt sowas konservatives, aus tiefster Vergangenheit stammendes machen wie heiraten? Nur um Besitzansprüche am Partner anzumelden? Braucht die Liebe sowas? Ich denke wenn hier argumentiert wird, das annehmen des Namen des Mannes ist rückwärtsgewandt, kann auch das Konzept Ehe als ganzes hinterfragen.
 
  • #34
Ich teile die Meinung deines Verlobten und finde die Tradition, den Namen des Mannes anzunehmen, sehr schön.
Das ist auch meine Meinung, hat mit Vertrauen und mit unserer Kultur zu tun!
Naja wenn man es genau betrachtet, dann ist das ganze Thema Heiraten sehr Patriarchat.
FS, wem von Euch beiden ist die Heirat wichtig?
Ich als Frau finde, wenn man heiratet, dann sollte man auch den selben Nachnamen haben.
Sehr vermutlich wie sonst allgemein immer noch üblich, ist sicherlich hier die Frau am Werk wenn es um den Begriff Heirat geht! Ich würde unter diesen Namens-Umständen mit solchen Gedanken als (m) schon mal gar nicht heiraten, das ist Pkt. 1 und Pkt. 2 sollten alle Männer einmal überlegen, was heut zutage heiraten überhaupt noch für Mann an positiver Bedeutung hat! Die Steuervorteile sind doch um ein vielfach mehr futsch bei Scheidung! Jede 2. Ehe geht in die Brüche, vielleicht ist das der Hintergedanke, warum so viele Frauen den Namen des Mannes nicht mehr annehmen wollen, dass sie unproblematisch ihren Namen unverändert und ohne weitere Kosten weitertragen können. Ich als Mann bin mir echt zu schade, mich für eine paar Jahre (sind heute im Durchschnitt keine 7 Jahre mehr, eher 3-5!) für eine Frau herzugeben, nur damit sie ihre biologischen Kinderwünsche rechtlich (finanziell) absichern kann, mich notfalls ausnehmen kann und Punkt! Wer möchte schon eine solche Abhängigkeit? Männer guckt euch bei eurem Umfeld rum, liest hier und bedenkt und handelt klug! Ich bin ebenso fest überzeugt, dass wenn die Frauen an Stelle des Mannes also umgekehrt ihre Rolle einnehmen würden, sich keine in diese Abhängigkeit, wie sie es vom Mann verlangt bringen würde!
 
  • #35
Ich sage dir auch bloss nicht nachgeben! Ich würde wenn ich heirate niemals meinen Nachnamen aufgeben, weil er mir auch so gefällt aber auch, weil das meine Identität ist.

Wenn ich ein Künstlername wähle, dann ist es etwas anderes aber ich will ja nicht den Nachnamen meines Mannes, weil ich nicht sein Besitz bin. Diese alte Tradition ist nicht schön diese Tradition ist patriarchalisch und signalisiert, wie in noch vielen anderen muslimischen Ländern, dass die Frau das Eigentum des Mannes ist.

Ob die Traditionen gut oder schlecht sind wird nicht hinterfragt.
Argumentiere damit, dass du diesen Namen seit deiner Geburt hast genauso wie er und frage ihn, ob er auf seinen Namen aus Liebe zu dir verzichtet und deinen annimmt. Sage ihm das du nicht anders heissen kannst denn das würde für dich bedeuten die Identität zu wechseln genauso, wie das für ihn vermutlich gleich sein würde, wenn er deinen Namen annimmt.
Kämpfe um deinen Namen und nehme nicht seinen an! Wenn er dich wirklich liebt, dann würde er dich auch verstehen und nicht darauf bestehen, dass du seinen Namen nimmst.

Ich weiss nicht, ob es in Deutschland möglich ist das dann die Kinder den Nachnamen beider Eltern tragen. In Spanien haben alle Menschen den Nachnamen vom Vater und von der Mutter. Das konservative katholische Spanien ist sogar fortschrittlicher! Auch die Homo-Ehe ist dort erlaubt.
 
G

Gast

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  • #36
Wieso verlobt und heiratet man denn dann überhaupt, wenn man nicht den Namen annehmen, sich nicht zum Altar führen lassen will? Das ist ja megazickig in dem Alter.

Früher, als ich geheiratet habe, konnte man seinen Namen gar nicht behalten, nur so einen bescheuerten Doppelnamen annehmen.
Ich hätte es auch eigenartig gefunden, anders zu heißen als meine Kinder und mit Mitte 20 hat man ja nicht so viele Dokumente, die wegen des Namens geändert werden müssen. Ich habe auch nicht nach einem Jahr eine Identitätskrise bekommen (so ein Quatsch!), aber ein eigenes Konto behalten für das mein Mann keine Vollmacht hatte, denn das ist wichtig für die Eigenständigkeit, doch nicht der Name!

Ich verstehe sowieso nicht, warum man heute noch heiratet, das bringt doch nur Nachteile für den vermögenderen Teil, Unterhaltsverpflichtungen und Haftung für teilweise ruinöse Pflegekosten des Partners im Krankheitsfall, Koma o.ä.

Wenn man nicht einmal den Namen des Mannes annehmen will, obwohl ihm das wichtig ist, sollte man sich mal klarwerden, dass eine Ehe ein unkalkulierbares Risiko ist und einen finanziell komplett ruinieren kann, trotz Ehevertrag, denn man bekommt alles unter dem Hintern weggepfändet, wenn tausende Pflegekosten monatlich zu zahlen sind (der Selbstbehalt ist nicht hoch). Wie naiv sind einige eigentlich? Regen sich über so etwas wie einen Namen auf und unterschreiben locker ihr mögliches wirtschaftliches Todesurteil.
 
G

Gast

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  • #37
Liebe FS
Ich habe meinen Namen auch nicht aufgegeben und meine Kinder heissen nicht gleich. So what! Für mich gehört mein Name zu meiner Person.
 
  • #38
Ich habe nach meiner Hochzeit den Nachnamen meines Mannes angenommen, weil es mir wichtig war, Verbundenheit nach aussen zu zeigen. Mein jetztiger Nachname ist eher ein kurzer 08/15-Name und mein voriger Name war da schon etwas seltener. Mein Mann hat mir aber die Wahl gelassen, ob ich seinen Nachnamen annehme oder nicht. Er hätte es auch akzeptiert, wenn ich meinen Namen behalten hätte.
 
  • #39
Ich (m) hätte nichts dagegen, wenn meine Ehefrau ihren Nachnamen beibehalten würde. Ich denke da sehr praktisch. Man muß weniger ändern, und bei Scheidung kann sie ihren bisherigen Namen weiter führen, ohne Änderungen.

Mein Nachname ist länger als zwei Silben, und relativ unpraktisch. Wolle ich also nicht zumuten.

Welcher Nachname für die gemeinsamen Kinder - könnte ich jetzt noch nicht entscheiden. Denn würden sie heißen, wie ihre Mutter, könnten die Leute denken, dass es nicht meine leiblichen Kinder sind.

Wenn der Mann verlangt, dass die Frau seinen Namen annehmen soll,
dann ist das für mich schon eine Art von Gewalt. Denn er nimmt dadurch seiner Frau ihren eigenen Nachnamen weg. Gegen ihren Willen ? Was will er künftig seiner Frau noch Alles "weg nehmen" ?

In den Köpfen steckt immer noch "Herr + Frau ....." = ein Name.
Jedoch behalten inzwischen einige Ehepaare ihre eigenen Namen. Das ist nicht mehr ungewöhnlich.
 
  • #40
Wir hatten damals zuerst jeder seinen Nachnamen behalten. Haben danach gemerkt dass wir uns damit nicht so wohl fühlen. Dann meinen Nachnamen für uns beide als Ehenamen gewählt. Mein Mann war nicht dagegen, aber ich wäre auch nicht abgeneigt gewesen es anders rum zu machen. Damals war auch gegen Doppelnamen - heute denke ich, Doppelname ist die beste Lösung. Man zeigt damit zusammengehörigkeit, aber kein Name wird ausgelöscht.
 
  • #41
Die Begründung des Partners, dass es angeblich dazu gehöre, dass die Frau den Namen des Mannes anzunehmen habe, ist ungefähr genauso schwachsinnig wie die Begründung vieler Frauen, dass Ehe und Kinder angeblich zu einer Beziehung gehören würden und daher wie selbstverständlich eingefordert werden dürften.

Die Beziehungsnormen von gestern gibt es heute nur noch dann, wenn es sich beide wünschen. Keiner hat einen Anspruch darauf, dass der andere seine Wünsche erfüllt, wenn er es nicht genauso selbst möchte.

Ich finde es daher völlig in Ordnung, wenn jeder seinen Namen behalten möchte.

Vielleicht kann die FS ihren Partner ja damit überzeugen, dass sie ihm auch etwas benennen kann, was er nicht leisten möchte, was in den Beziehungen von gestern ebenfalls noch recht selbstverständlich gewesen ist (z.B. dass er sein Geld auf ein Gemeinschaftskonto zahlt / sich nach außen um ihre Dinge zu kümmern / von ihr bei unangenehmeren Dingen vorgeschickt zu werden / ...).
 
  • #42
Die FS schreibt von Identität, nicht von Emanzipation. Ich finde, das ist ein gravierender Unterschied.

Stimmt. Gut, beleuchten wir die Sache doch mal unter dem Blickwinkel der "Identität". Will die FS tatsächlich heiraten und Kinder bekommen, wird sie ihre bisherige Identität ein Stück weit aufgeben müssen, um sich in eine neue Richtung zu entwickeln. Und das nicht nur auf dem Papier, sondern ihre tatsächliche Persönlichkeit betreffend.

Selbstverständlich wird dieser Identitätswandel (ein viel einschneidender, als es der Namenswechsel jemals sein könnte) nicht verurteilt, da erwünscht ...

Und was ist mit der gemeinschaftlichen Identifikation als Familie? Das "wir-Gefühl" geht doch durch unterschiedliche Namen zumindest ein Stück weit verloren.

Für viele Frauen sind Heirat und Familiengründung ultimative Liebesbeweise. Manche können sich das Zusammenleben mit einem Mann ohne beides auf Dauer gar nicht vorstellen. Besonders wichtig scheint der Damenwelt dabei, so kann man es zumindest entsprechenden Threads entnehmen, dass man sich offiziell und amtlich als Paar outet.

Tja, hier erhalten Frauen mal die Gelegenheit, sich in aller Öffentlichkeit zu ihrem Gatten zu bekennen ...
 
  • #43
Briefe an meine Grosseltern wurden wie folgt adressiert ( und analog dazu wurden sie bei Empfängen so vorgestellt etc. )
'An Herrn und Frau Dr. X von X'

Cool, nicht ? Meine Großmutter hatte zwar keinen eigenen Vornamen mehr, aber dafür mit der Hochzeit gleich ne hübsche Promotion dazu bekommen.
( Das war ein Scherz ! Ich meine, dass ich das cool finde ).

Zum Glück ist diese Tradition inzwischen überholt. Die Frau existiert als Mensch auch nach der Heirat noch und nicht nur als Anhängsel des Gatten.
Stellt euch diese Anrede heute vor. Absurd, nicht ?
Mal sehen, wie unsere Enkel es finden, dass die Frau mit der Heirat den Nachnamen aufgibt. Vielleicht auch absurd.

w 48
 
  • #44
Ich kann es sehr wohl nachvollziehen wie dein Verlobter denkt....

Er ist also nicht gut genug um seinen Familiennamen anzunehmen, aber um eine Vertrag zu unterzeichnen der ihn defakto entrechtet im Falle einer Trennung und zum Zahlesel macht, reichts..... Na schönen Dank auch....

Ja, da wär ich auch verschnupft und würde mir genau überlegen ob ich sone Frau noch heiraten will...

Wobei ich das Problem vor allem darin sehe, dass du ihm das nach der Verlobung gesagt hast wodurch er sich vor den Kopf gestossen fühlt. Besser wäre es gewesen das schon lange vorher mal einzuwerfen, ich denke nicht dass es am Antrag was geändert hätte aber er hätte sich ja vorher schonmal Gedanken machen können dazu.

Nur jetzt hat er sich eben schon ausgemalt dass wie du Zukünftig heissen wirst, dass du zu ihm "gehören" wirst und da kann einem schon warm ums Herz werden.

Es hat weniger mit "besitzen" oder sonem Blödsinn zu tun, als mit dem Stolz: Schaut her alle Welt, diese wunderschöne Frau mag mich so sehr dass sie meinen Namen trägt!!

Ich finde deinen Wunsch total legitim, keine Frage. Dir muss aber auch klar sein dass du ihm gerade einen der letzen positiven Aspekte die eine Ehe für einen Mann in diesen Zeiten des "mach mal den halben Haushalt, und wenn ich gehn will zahlste" Zeitgeist präventiv genommen hast.

Ja wenn für den Mann dann gar nichts schönes mehr übrigbleibt, warum soll er sich dann ne Heirat antun? Wenns so weitergeht bleibt dann als einziger Grund noch dass die Frau aufhört zu meckern.....

Merkt ihr Damen eigentlich noch wie sehr ihr den Bogen teils überspannt?!? Ich fürchte nicht....

Das schlimmste ist dass du ihm das nach der Verlobung an den Kopf knallst, besser wäre vorher gewesen dann hätte er sich schonmal damit anfreunden können evtl. deinen Namen zu tragen oder ähnliches...

Aber so kommt das nur mal wieder so raus dass die Frau sagt "spring" und der Mann das Arschloch ist wenn er nicht fragt "wie hoch, Schatz?"

Merkt ihrs eigentlich noch?!?
 
G

Gast

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  • #45
Liebe FS,
obwohl ich einen seltenen und klangvollen Namen habe, ist meine Identität mehr und was anderes als mein Name.
Ich habe mich bei meiner Eheschließung für einen Doppelnamen entschieden (mein Name stand vorn). Mir war nicht klar, warum mein Exmann unbedingt den Familiennamen seines ungeliebten Stiefvaters beibehalten wollte (vermutlich, damit keiner sagt, dass er sich von einer Frau was sagen lässt), aber ich sahk einen Grund, ein Drama draus zu machen. Insbesondere wenn man geminsamen Kinder will ist ein gemeinsamer Familienname bzw. ein Doppelnamenkonstrukt im Alltag einfacher zu handhaben- zeigt die Zusammengehörigkeit. Wir hatten keine Kinder und ich habe den Doppelnamen gewählt, weil ich mir im wissenschaftlichen Umfeld unter meinem Namen bereits vor der Ehe einen gewisen Ruf erarbeitet hatte. Unter diesem Namen war ich wegen der Seltenheit auch mit Doppelnamen auffindbar. Der akademische Ruf gehört zu meiner Identität - nicht mein Familienname.

Für meine Kollegen war es einfach - sie blieben bei meinem Namen, weil der Doppelname wirklich lang war. Nach der Scheidung und meiner Rückbenennung müsste sich niemand umgewoehnen.

Ich fand die Lösung gut während der Ehe, undogmatisch und einfach rückabwickelbar bei Scheidung. Aus solchen Trivialitaeten mache ich keinen Paarkonflikt.
 
G

Gast

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  • #46
Immer unsere "Kulturfanantiker". Echt, ich kann es nicht mehr hören in unserem Land. Behalte dienen Namen und gut ist! Was gibt es da zu diskutieren?

Ein Mann der solche Forderungen stellt ... da bleibt mir die Spucke weg. Ja, das passt zu unserem Land.
 
  • #47
Hier die FS!
Liebe/r #33, der Heiratsantrag kam von ihm und ich habe ihn überglücklich angenommen, meinem Verlobten und mir war schon immer klar, dass wir heiraten würden, da uns das beiden wichtig ist. Mir indirekt vorzuwerfen, dass ich bestimmt die treibende Kraft hinter der Heirat bin und er mich sicherlich nicht heiraten wolle - weil ja deiner Ansicht nach die wenigsten Männer das wollen - schlägt dem Fass echt den Boden aus. Was nimmst du dir hier eigentlich heraus? Zu deiner Information: Er war der Erste, der den Heiratswunsch äußerte! Zudem finde ich es extrem vermessen von dir, hier eine allgemeine Diskussion darüber zu starten ob man heiraten sollte oder nicht. Das tut überhaupt gar nichts zur Sache und hat mit meiner Frage nichts zu tun! Anscheinend hältst du nicht viel von der Institution der Ehe - schön und gut, das ist deine Sache, aber überlasse deinen Mitmenschen doch bitte ihren freien Willen! Ob man heiraten will oder nicht hat jedes Paar allein zu entscheiden, das geht dich schlicht und ergreifend nichts an. Wenn du nichts zum eigentlichen Thema beizusteuern hast, lass es einfach.

An alle anderen: Danke erst mal für die Antworten. Leider hat man mich hier glaube ich etwas missverstanden: Mein Verlobter macht mir keinen Druck und versucht auch nicht, mich zu überreden, seinen Namen unbedingt anzunehmen. Mein Argument mit der Identität hat er nachvollziehen können und sagte, dass er meine Sicht auch verstehen kann. Seitdem sprach er das Thema auch nicht mehr an. Nur merke ich, dass er nach wie vor noch ein wenig gekränkt ist deshalb. Aus diesem Grund wollte ich hier nachfragen, wie Außenstehende meine Situation sehen und bewerten. Ich habe dieses Forum hier immer als sehr geistreich empfunden, allerdings bin ich teilweise verwundert über manche Antworten hier, wie eben über oben genannten oder etwa über den Rat, dass ich es mir ja genau überlegen sollte, ob ich ihn wirklich heiraten möchte.. Zwischen uns ist alles wunderbar und wir lieben uns sehr. Von einer kleinen Meinungsverschiedenheit direkt auf ihn als Menschen zu schließen halte ich für extrem übertrieben.
Übrigens: Aus beruflichen Gründen scheidet die Möglichkeit für ihn, meinen Namen anzunehmen, aus... Unsere Kinder sollen später ruhig seinen Namen bekommen, damit hätte ich kein Problem.
 
G

Gast

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  • #48
Sie will meinen Namen nicht annehmen, weil sie nicht anders heißen will, wie ihre Kinder. Ich will aber ihren Namen auch nicht annehmen, weil es der vom geschiedenen Ex ist. Hmmm, echt schwierig :).
 
  • #49
Ich (m) hätte nichts dagegen, wenn meine Ehefrau ihren Nachnamen beibehalten würde. Ich denke da sehr praktisch. Man muß weniger ändern, und bei Scheidung kann sie ihren bisherigen Namen weiter führen, ohne Änderungen.

Mein Nachname ist länger als zwei Silben, und relativ unpraktisch. Wolle ich also nicht zumuten.

Welcher Nachname für die gemeinsamen Kinder - könnte ich jetzt noch nicht entscheiden. Denn würden sie heißen, wie ihre Mutter, könnten die Leute denken, dass es nicht meine leiblichen Kinder sind.

Wenn der Mann verlangt, dass die Frau seinen Namen annehmen soll,
dann ist das für mich schon eine Art von Gewalt. Denn er nimmt dadurch seiner Frau ihren eigenen Nachnamen weg. Gegen ihren Willen ? Was will er künftig seiner Frau noch Alles "weg nehmen" ?

In den Köpfen steckt immer noch "Herr + Frau ....." = ein Name.
Jedoch behalten inzwischen einige Ehepaare ihre eigenen Namen. Das ist nicht mehr ungewöhnlich.

Mir fällt da auch noch die muslimische Variante aus meinem Bekanntenkreis ein, dort wird , wenn Dritte über eine bestimmte Frau sprechen, grundsätzlich nur über "die Frau von.. xyz..." gesprochen, so als hätte sie nichtmal einen Vornamen. Das hägt mit den kulturellen/gesellschaftlichen Gepflogenheiten zusammen und umschreibt den Status treffend . (Ist nicht boshaft, wird tatsächlich so kommuniziert) !
Dann gibt es auch noch die Frau Doktor (den sie nicht hat).....
 
  • #50
Ich glaube, dass sich das Thema bei euch einfach mal setzen muss. Entweder du wachst eines Tages auf und hast einfach kein Problem mehr mit dem Namenswechsel, oder er lässt den Gedanken los, weil er sich damit abgefunden hat oder es auch nicht mehr so wichtig findet. Eins von beiden wird sicher passieren. Wenn man einen Nachnamen hat, der einem was bedeutet will man ihn behalten. Alleine die Vorstellung plötzlich alles mit einem anderen Namen zu unterschreiben kommt mir schon seltsam vor. Deutsche Doppelnamen fand ich auch schon immer krampfig, die klingen komisch und oft sind sie zu lang. Gerne werden ausgerechnet lange Nachnamen gekoppelt. Dem haben die meisten Formulare zusätzlich zu meist langen E-Mailadressen noch nicht mal bis heute Rechnung getragen. Klingelschilder und Briefkastenschilder ... Im Grunde wollte doch nie jemand Platz für diese Doppelnamen in der Gesellschaft machen. Ich kenne Paare die haben jeder ihren eigenen Namen, daran dass sie verheiratet sind gibt es absolut keinen Zweifel. Ich kann mir beide Namen merken. An der Ehe hat es nichts verschlechtert oder ausgemacht. w48
 
  • #51
Stimmt. Gut, beleuchten wir die Sache doch mal unter dem Blickwinkel der "Identität". Will die FS tatsächlich heiraten und Kinder bekommen, wird sie ihre bisherige Identität ein Stück weit aufgeben müssen, um sich in eine neue Richtung zu entwickeln. Und das nicht nur auf dem Papier, sondern ihre tatsächliche Persönlichkeit betreffend.

Selbstverständlich wird dieser Identitätswandel (ein viel einschneidender, als es der Namenswechsel jemals sein könnte) nicht verurteilt, da erwünscht ...

Und was ist mit der gemeinschaftlichen Identifikation als Familie? Das "wir-Gefühl" geht doch durch unterschiedliche Namen zumindest ein Stück weit verloren.

Für viele Frauen sind Heirat und Familiengründung ultimative Liebesbeweise. Manche können sich das Zusammenleben mit einem Mann ohne beides auf Dauer gar nicht vorstellen. Besonders wichtig scheint der Damenwelt dabei, so kann man es zumindest entsprechenden Threads entnehmen, dass man sich offiziell und amtlich als Paar outet.

Tja, hier erhalten Frauen mal die Gelegenheit, sich in aller Öffentlichkeit zu ihrem Gatten zu bekennen ...

Super Aussage, total auf den Punkt gebracht!!

Wo fängt die Identität an, wo hört sie auf? Manche gehen heute zu Schönheitschirurgen und lassen Bauch, Nase, Ohren und vieles mehr operieren. Hier redet keiner von „Identität aufgeben“! Ist meine Nase, die mir von Gott / der Natur gegeben wurde, nicht noch viel mehr ein Teil von mir, als mein Name, der mir (in der Regel) von meinen Eltern gegeben wurde?
 
  • #52
Ich bin zwar der Meinung, dass wer ein Problem mit der Übernahme des Namen des Mannes und gar mit einem Doppelnamen hat auch das Konzept der Ehe generell in Frage stellen sollte.
Allerdings wundert mich am meisten, wie denn dann die Kinder heißen sollen? Wenn sie auch deinen Namen tragen sollen, inwiefern ist dann erkennbar dass es Kinder aus einer Ehe mit diesem Mann sind? Also was soll denn dann noch das Geheirate, wenn die in der Ehe geborenen Kinder nichtmal zum Teil den Namen des Vaters tragen? Auch wenn ich vom Heiraten ohnehin nicht viel halte, würde ich mich als Mann ganz klar aus diesem Grund nicht darauf einlassen. Wenn die Kinder nicht meinen Namen tragen, gibts auch keine Heirat. Denn wenn schon konservativ, dann doch bitte in aller Vollständigkeit, und nicht so, wie es der Frau gerade am besten in ihr Konzept passt. Schließlich wird er als Mann ja wahrscheinlich auch den Löwenanteil zum gesamten Unterhalt beitragen, sowie dich im Falle des Arbeitsausfalles bei Schwangerschaft und während des Kleinkindalters finanzielll tragen.

m/36
 
G

Gast

Gast
  • #53
Ich bin fasziniert durch was man heute alles eine Identitätsktise bekommen kann!

Ich hätte eher damit ein Problem, wenn meine Kinder anders heißen würden als ich.

FS, wenn Du und Dein Partner die Heirat nicht infrage stellt und wenn ihr das beide wolltet, dann musst Du Dich nicht rechtfertigen und auch nicht darüber aufregen, wenn andere eine andere Meinung haben.

Ich finde, wenn man heiratet, dann sollte man das nach außen auch mit dem selben Nachnamen zeigen.

Du solltest Dich schon fragen, warum Dir die Heirat wichtig ist. Ist es Dir wichtig, Dich zu Deinem Partner zu bekennen? Oder willst Du Dich durch die Ehe absichern?

Wenn Dein Partner aus beruflichen Gründen den Namen nicht ändern kann oder es große Nachteile für ihn mitbringen aber ihm der gleichen Name mit Dir wichtig ist, dann ist es doch was anderes, als wenn er Dir seinen Stempel aufdrücken will.

Frag ihn, was ihm wichtig ist. Möchte er in erster Linie den selben Namen tragen wie Du oder ist ihm der Anspruch auf Dich wichtig.

Wenn ihm der Name als Zeichen nach außen wichtig ist, dann mach ihm dieses Geschenk.

Die Erklärung, es gehört sich so, würde mir auch nicht gefallen.
 
  • #54
Ich habe meinen Namen behalten und bin sehr froh darüber.

Wenn Kinder da sind, muss man sich auf einen Namen einigen (bei uns heissen die Kinder nach mir); sie dürfen keine unterschiedlichen Nachnamen haben, d.h. ihr könnt da nicht abwechseln.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #55
Tja, hier erhalten Frauen mal die Gelegenheit, sich in aller Öffentlichkeit zu ihrem Gatten zu bekennen ...

Das ist der beste Satz des ganzen Threads. In der Tat sind es doch in vielen Fällen die Frauen, die Wert darauf legen, dass sich der Mann zu ihnen bekennt, ihnen einen Antrag macht (auch wenn dann hier oft betont wird, dass "er" gefragt hat).
Unabhängig davon, dass man die Namenswahl diskutieren kann - mit wie viel Vehemenz sich hier gegen das "Anhängsel" gewehrt wird, ist schon bezeichnend...
 
  • #56
...Auch wenn ich vom Heiraten ohnehin nicht viel halte, würde ich mich als Mann ganz klar aus diesem Grund nicht darauf einlassen. Wenn die Kinder nicht meinen Namen tragen, gibts auch keine Heirat. Denn wenn schon konservativ, dann doch bitte in aller Vollständigkeit, und nicht so, wie es der Frau gerade am besten in ihr Konzept passt. Schließlich wird er als Mann ja wahrscheinlich auch den Löwenanteil zum gesamten Unterhalt beitragen, sowie dich im Falle des Arbeitsausfalles bei Schwangerschaft und während des Kleinkindalters finanzielll tragen.
m/36

Hiert nochmal Lilliane
wie ich in #30 schonmal erwähnt habe sind die klaren Tatsachen (die in den ersten rosigen Beziehungs-/Ehejahren für die Liebenden nicht vorstellbar sind) folgende: fast 50 % aller Ehen in D werden geschieden. Die Kinder aus der Beziehung bleiben zu über 90 % ! bei der FRAU.
Also: WARUM sollen die Kinder (rechnen wir hier doch mal ganz logisch!) dann den Namen des Mannes bekommen?
Männer lieben doch logische Schlussfolgerungen und Handlungen. Also: Familiennamen sollten, nach den mom. statist. und tatsächlichen Zahlen, an der Frau und Mutter der Kinder ausgerichtet sein.
Und noch zu einem Kommentator der schrieb, "der Mann trage ja den Löwenanteil der Finanzen"....ich sehe es ein kliiiiiezekleines bisschen anders so als Frau...im 50ig prozentigen Fall der Trennung (Wahrscheinlichkeit) tragen fast 90% der Muttis den Löwenanteil zum Unterhalt des Kindes. UND: sie haben ihren Körper hergegeben um die Kinder auszutragen, oft die Karriere aufgegeben, eben viel mehr von sich aufgegeben als der Mann. Ich vote für Gerechtigkeit. Das bedeutet: diese Tradition der Namensausrichtung nach dem Mann sollte weg (die Tradition hat nur mit "Besitz" zu tun, nicht mit Liebe, nicht mit Gerechtigkeit und am wenigsten mit Logik in irgendeiner Form).
 
G

Gast

Gast
  • #57
Hier mal die Sicht eines Mannes: Ich hätte damals auf keinen Fall den Namen meiner Frau angenommen. Aber natürlich habe ich es ihr freigestellt, ob sie meinen Namen annehmen möchte - ich halte das für selbstverständlich.
Warum hättest du ihren Namen nicht angenommen? Vielleicht aus denselben Gründen, wie die meisten Frauen sie haben, weil der eigene Name die eigene Identität ist, unverwechselbare Identität? Zu Recht hättest du ihren Namen nicht angenommen, denn dann wärest du nicht du und dieses Recht haben auch die Frauen
Sie hat ihn angenommen, denn sie findet es signalisiert Verbundenheit nach aussen.
Und wenn du ihren Namen angenommen hättest, hätte das keine Verbundenheit signalisiert?

Wir alle kennen das Zeugenschutzprogramm bei welchem Menschen zu ihrem Schutz eine ganz neue Identität bekommen mit einem neuen Vornamen und Nachnamen! Es ist sehr schwer einen neuen Vor- und Nachnamen zu bekommen aber bei drohender Lebensgefahr wird den Betroffenen eine neue Identität verliehen.

Daran zeigt sich die besondere Bedeutung des eigenen Namens für die Identität und die Einzigartigkeit eines Menschen! Und ja diese Tradition ist patriarchalisch und hat wie Constanze schreibt mit Unterwerfung und Selbstaufgabe zu tun.

Genau wie ein Mann seine Identität nicht verlieren will, so möchte das auch keine Frau oder fast keine!
 
G

Gast

Gast
  • #58
Unabhängig davon, dass man die Namenswahl diskutieren kann - mit wie viel Vehemenz sich hier gegen das "Anhängsel" gewehrt wird, ist schon bezeichnend...
Volle Zustimmung. Es ist bezeichnend dafür, dass Frauen heutzutage anders leben können und wollen als noch die Generation unserer Eltern (Ende 70) . Damals stellte sich die Frage für Frauen nicht.
Sie wurde Anhängsel von z.B. Herrn Dr. Meyer. Das wollen die Frauen nicht mehr, wollten sie früher wahrscheinlich auch nicht, aber damals war "es nunmal so".
Ich kenne auch kaum eine Frau, die noch erwartet, dass der Mann einen Heiratsantrag macht. Viele Frauen fragen sich, ob sie einen machen sollen, wissen aber, dass ihr Partner sehr wahrscheinlich auf Grund alter Rollenverständnisse ein Problem damit haben würde. Und lassen sie es deshalb lieber sein. Einige wenige haben sich inzwischen aber darüber hinweggesetzt und ihrem Liebsten einen Antrag gemacht.
Aber da sind wir ja schon wieder mitten in der Diskussion, dass es eben schwierig ist heute, sich in den Geschlechterrollen vollkommen gerecht und gleichberechtigt zu bewegen. Es gibt zu viele Deutungsmöglichkeiten (a.G. von Erfahrungen, Erziehung, etc.), die man negativ interpretieren könnte als jeweils anderes Geschlecht.
W
 
G

Gast

Gast
  • #59
Denn wenn schon konservativ, dann doch bitte in aller Vollständigkeit, und nicht so, wie es der Frau gerade am besten in ihr Konzept passt. Schließlich wird er als Mann ja wahrscheinlich auch den Löwenanteil zum gesamten Unterhalt beitragen, sowie dich im Falle des Arbeitsausfalles bei Schwangerschaft und während des Kleinkindalters finanzielll tragen.
Wenn schon konservativ ...was? Konservativ heiraten?
Es gibt kein Gesetzt, in dem Heirat vollständig beschrieben wird. Die Vollständigkeit der Namensgebung durch den Namen des Mannes haben sich Männer (!) ausgedacht. Ich dachte, wir sind schon einen Schritt weiter? Ich dachte, es gibt schon Mitgestaltungs- und Mitspracherecht für die Frauen?
Natürlich muß einer von beiden den Löwenanteil des Unterhaltes beitragen, der andere kümmert sich um den Löwenanteil der Familienarbeit. Beides ist gleichwertig anzusehen. Wenn ein Mann sich übervorteilt sieht, weil er denkt, er muß Geld verdienen und die Frau macht sich ein gemütliches Leben....ja dann kann er doch zu Hause bleiben und die Frau geht arbeiten, wo ist das Problem?
Ach ja, da war ja noch was....Frauen werden schlechter bezahlt, kriegen schlechter Positionen, ....
Aber das wäre ja nur ein finanzieller Aspekt, den man ruhig beiseite lassen kann, wenn man als Mann wirklich interessiert daran ist, Familienarbeit zu leisten.:)
W
 
  • #60
Daran zeigt sich die besondere Bedeutung des eigenen Namens für die Identität und die Einzigartigkeit eines Menschen! Und ja diese Tradition ist patriarchalisch und hat wie Constanze schreibt mit Unterwerfung und Selbstaufgabe zu tun.

Genau wie ein Mann seine Identität nicht verlieren will, so möchte das auch keine Frau oder fast keine!
Der Name symbolisiert die Identität - okay, da sind sich hier fast alle einig. Mit einer Heirat "bekennt" man sich zu einem anderen Menschen und ein gemeinsamer Name symbolisiert das nach außen. Wer seine Identität und Einzigartigkeit ausschließlich über seinen Namen ausdrücken kann, der hat im Leben grundsätzlich wohl irgendwas falsch gemacht. Liebe FS, ich kann dich nachvollziehen. Als ich vor fast zwei Jahrzehnten meinen Mann kennengelernt habe, habe ich ähnlich argumentiert: Mein Nachname gehört schon so lange zu mir, ich identifiziere mich mit ihm und folglich behalte ich ihn. War bei der Heirat kein Problem. Mittlerweile sehe ich das anders. Wir sind zusammengewachsen, haben uns mitteinander weiterentwickelt, ein Teil Selbstaufgabe ist zwangsläufig immer dabei - schon alleine wenn dann Kinder kommen. Ich würde mir heute sehr häufig wünschen, wir hätten den selben Namen. Auch wenn ich dass anfangs mit Skepsis betrachtet habe (patriarchalische Tradition und der ganze Kram, wo bleibt meine Identität), ich bin stolz darauf, die Frau meines Mannes zu sein und freue mich, wenn mich jemand mit seinem Namen anspricht. Ich fühle mich ihm dann noch mehr zugehörig und habe gar kein Problem mehr damit, mein eigenes Ich und meine Identiät leiden gar nicht darunter. Wenn man tatsächlich ein Problem mit den patriarchalischen Strukturen einer Heirat hat, müsst man konsequenterweise ja auch ablehnen von "meinem Mann"; "meiner Frau" zu sprechen usw. Mein Fazit: über die Jahre hat sich meine Einstellung relativiert, heute würde ich mich auch namenstechnisch ganz für meinen Mann entscheiden. Außerdem ist die ganze Erklärerei über unsere Namensverhältnisse irgendwann echt auch nervig, obwohl nicht sehr zeitaufwendig.
 
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