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Gast

  • #1

Ich will keine Sex-Beziehung mehr. Wie kann ich verhindern, dass sich das wiederholt?

Ich (w,Ü30) bin Single und mir persönlich ist Sex eigentlich wichtig und ich konnte mich in der Hinsicht bisher auch in meinen Beziehungen nicht beklagen. Außer: Der Bereich hat wohl zu viel Raum eingenommen. Ergebnis: Jede Beziehung verkam irgendwann zur Sex-Beziehung. Es wird ja immer behauptet, dass der Sex im Laufe der Zeit seltener/schlechter würde und ein Gradmesser für die Beziehungsqualität sei – kann ich leider nicht bestätigen. Dafür hat es in anderen Bereichen umso mehr gefehlt. Die Herren haben sich da drüber nie beklagt und wollten auch gar nicht anders. Nun bin ich als Akademiker und Frau nicht gerade stolz da drauf, außerdem ist das nicht das, wo ich landen will. Es ist zwar schön, wenn der Bereich so unkompliziert ist und jeder seinen Spaß dabei hat, leider geistert mir jetzt schon durch den Kopf, dass sich beim Nächsten alles wiederholen wird. Könnte man dem schon bei der Suche/Anbahnung vorbeugen? Gänzlich darauf verzichten will ich aber auch nicht.
 
  • #2
Hm, ich glaube, Dein Problem ist gar nicht der gute Sex, sondern die schlechte Partnerschaft.

Achte um Gottes Willen nicht auf wenig Sex, sondern bemühe Dich umgekehrt, die Partnerschaft zu pflegen, viel Zweisamkeit zu leben und ganz viel zusammen zu unternehmen, sich sehr viel gegenseitig zu erzählen, den anderen am Leben und den tagtäglichen Erlebnissen teilhaben zu lassen.

Guter Sex schadet nicht. Was schadet, ist Distanz, Unabhängigkeit, wenig gemeinsame Freizeit.
 
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Gast

  • #3
Sex ist das beste wo gibt. Theater, Oper, Museum, kannst Du alles mit Freunden machen. Sex ist die Essenz jeder Beziehung, der Klebstoff, der zement, die Basis, das Leben, die Freude. Beziehungen ohne Sex sind doch so unangenehm fad, wie nur irgendwas. ich bin lieber einer sexualität verfallen, als dass ich mich ständig geistreich unterhalten möchte.. Geniesse es, Du Glückskind!
 
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Gast

  • #4
@ 2,

das mit dem Glückskind könnte man auf den ersten Blick zwar so meinen, tatsächlich hängt da aber noch eine ganze Menge mehr dran.

Gut, es ist ja schön, wenn man ein gemeinsames Hobby hat, wo sich beide leidenschaftlich reinhängen. LEIDER hat das aber auch immer dazu geführt, dass das irgendwann alles andere verdrängt und kompensiert hat.
Man kann Probleme auf Dauer einfach nicht permanent wegvögeln (platt ausgedrückt).
Und es mag ja super und bequem sein, wenn die schönste Freizeitgestaltung jederzeit spontan und günstig in allen Varianten abgewickelt werden kann, sodass auch wirklich nie Langeweile aufkommt, aber irgendwo verliert man dabei doch echt auch die Fähigkeiten, mehr Aufwand in andere Aktivitäten reinzustecken, was auf den ersten Blick vielleicht weniger Spaß macht. Das kann dann plötzlich schon eine ganz schöne Hürde werden und ehrlichgesagt geht auch ganz schön viel Lebensqualität dabei verloren.

Was die Essenz/den Klebstoff oder die Basis betrifft - irgendwo muss das ja stimmen, weil anders kann man sich nicht erklären, wie das so lange "gutgehen" konnte (es waren ja immerhin etliche Jahre), aber es muss doch auch wirklich mehr geben.
Mal abgesehen davon - die Bedürfnisse ändern sich auch im Laufe der längeren Zeit. Wie bitte soll man da dann noch Änderungen/Neuerungen einführen, wenn auch nur einer davon schon fast gar nicht mehr anders kann oder will.
 
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Gast

  • #5
Liebe ist eher das fundamentale Bindeglied,die Basis,das Leben,die Freude. Wenn das von Leuten über Sex definiert wird ist klar warum wir so elend gelandet sind.
 
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Gast

  • #6
" Die Kunst den Mann fürs Leben zu finden" - kauf Dir dieses Buch.
 
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Gast

  • #7
Liebe Fs,

nein, kauf´ Dir NICHT den Buchtip von #5, sondern ließ statt dessen:

"Wann kommt denn endlich der blöde Prinz auf seinem dämlichen Gaul! " von Oliver Stöwing.

Ich glaube, in Deinem Fall wäre das hilfreicher.

Viel Erfolg !
 
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Gast

  • #8
Sie sollte überhaupt keine so dämlichen Ratgeber lesen sondern ihr normales Leben leben und Dinge tun, die ihr Spaß machen! Dann trifft sie schon den Richtigen (oder wenigstens jemand nettes erstmal) - vermutlich nicht im Internet sondern im richtigen, zufälligen Leben ;-)
 
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Gast

  • #9
Hallo #7, aber ihr Problem ist doch eben, das sie zu viel von den "Dingen, die Spaß machen", getan und ihr "normales Leben" gelebt hat. Genau das möchte sie jetzt ein Stück weit ändern. Lies doch ruhig noch einmal ihren Beitrag!
 
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Gast

  • #10
Was sind Deine Ziele und Träume.-
Überlege sie Dir, und schreibe sie auf....
besprich sie mit Freunden, verwirkliche sie wo möglich.-
Was sind Deine Hobbys, Interessen....über Liebe und Partnerschaft hinaus?
Was soll Dein Leben einmal ausmachen....
Wi viele Menschen werden einmal mit Freude an Dich denken...
und nicht nur Männer.
w51
 
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Gast

  • #11
Liebe FS, ich verstehe dich so gut. Leider ist das bei mir zeitlebens so ein Thema gewesen....

Jetzt, mit Mitte Vierzig, wird Frau auf "ihre sexuelle Aktivität" nur noch reduziert, bevor sie für die Männerwelt wahrscheinlich endgültig unsichtbar wird.

Mein Tipp:
Mach nur das, wobei DU dich wohlfühlst und nicht zum Gefallen der Männer, oder um nicht alleine zu sein.
w/45