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Sphynx

  • #61
@58 -

Ich glaube, die die im Nebenthread die Bestrafung des Ehebruchs verlangen, hier aber eine Frau "massakrieren", weil sie verletzt durch jahrelange Untreue ihres Mannes nun schwer verletzt reagiert, sind noch jung und glauben, Ihnen kann das nicht passieren.
Sie sind vieleicht noch jung und hübsch und glauben, dass ihre Liebe ewig hält.
Ihnen kann das nicht passieren, weil sie sexuell vielleicht aufgeschlossen sind. Schuld an seinem Schicksal ist frau immer nur selbst.

Ich habe das schließlich auch geglaubt. Beide Hände hätte ich für meinen Mann ins Feuer gelegt - eben weil ich jung und hübsch war und sexuell sehr aufgeschlossen.
Wo kriegt Mann das denn heute?
Antwort: Überall...und es kann jeder Frau passieren, dass ihr Mann sie betrügt. Alle die, die die FS hier so angreifen kommen hoffentlich niemals in diese unglücksselige Lage.
Und ja...ich kann die FS verstehen, obwohl ich es anders gemacht habe.
Kein Krieg um Unterhalt..nur zukunftsorientiert an sich und seiner Situation arbeiten. Konzentration auf den Beruf. Froh sein, dass man so ein Ar...l... los geworden ist. Und den Kopf hoch tragen - nicht die Nase. Kein Selbstmitleid erlauben.
Dann ist frau da schneller durch und kann wieder selbstbewust ihr Leben leben.
Alles Gute
 
G

Gast

  • #62
Ich kann die Einstellung der FS sehr gut verstehen. Wie kann man davon reden, dass die FS von ihrem Ehemann durchgefüttert wurde. Meine Generation - Alter 62 - war es selbstverständlich das die Ehefrau für Haus und Kinder da war.

Nicht jede Frau macht karriere.

Ich brauchte keine 6 Jahre, sondern nur ein paar Wochen bis ich dahinter kam, dass mein Mann eine Affaire hat.

Einer der das nicht mit gemacht hat, weiss gar nicht was das für demütigungen sind. Deshalb will ich auch soviel wie möglich darausholen. Aber der finanzielle Aspekt liegt bei mir etwas anders als bei der FS.
 
G

Gast

  • #63
@59 unglaublich was du da vom Stapel läßt - der mann tut dir leid, ich fasse es nicht. vielleicht erlebst Du auch mal JAHRE des Betrugs, vielleicht erlebst du auch nonstop demütigungen, vielleicht hängst du auch mal immer wieder im loch, weil du an deinen mann nicht mehr herankommst, du dann soweit bist alles auf dich zu nehmen, meinen nicht zu genügen etc etc und dann kommst du dahinter dass er nebenher seit jahren eine andere frau hat, ob Du da dann noch solche Sprüche klopfen wirst?! Das meiste was ich hier lese ist feindlich. Feindlich gegen die FSin. Betrug ist nicht schlimm, neiiiin. Das interessiert niemanden, nein. Die FSin wird als Luxusweib hingestellt und böseste Dinge fallen wie "der Mann hat dich durchgefüttert". Ich kann wirklich nur den Kopf schütteln und sagen: arme Gesellschaft, verkümmert, verbraucht. Ich war auch nur für Kinder (4), Mann und Haus da, hab von morgens bis abends gerackert und er ist abgehauen mit einer jungen Frau. Er hat mir mein Leben genommen. Ich wollte mich nie trennen. ich dachte ich bleibe immer mit ihm. Dass ich so dumm war, dass ich noch solche Werte hatte wie Treue etc. dafür hab ich die Strafe bekommen. Hab meinen Beruf für Kinder, Haus und Karriere Mann aufgegeben im guten Glauben an unsere Ehe und jetzt mit 58 steh ich allein da, mit einer Rentenerwartung von max. 400 von ihm (er zahlte nie Rente, war immer selbständig) und es gibt kein Zugewinn, weil er alles ganz schlau bereits vor der Trennung verschoben hat. Meine Zukunft sieht alles andere als rosig aus und das ist einfach so passiert. Mein Mann hat einfach unseren Vertrag gebrochen und jetzt steh ich genauso blöd da wie die FSin. w/58
 
G

Gast

  • #64
Liebe Fragestellerin, zunächst mal möchte ich mich bei Dir entschuldigen, weil ich Deine Frage für einen Fake hielt (ich bin die #6).

Du schreibst, dass Du Geisteswissenschaftlerin bist und diese genau genommen "nichts" verdienen. Dann hättest Du doch vermutlich -wenn Du nicht geheiratet, sondern immer für Dich selbst gesorgt hättest- ebenfalls "nichts" verdient, oder? Möglicherweise stehst Du Dich jetzt sogar besser, wenn Du die häftigen Rentenansprüche, die Dein Mann in seine Rentenanwartschaft gezahlt hat, bei der Scheidung von ihm erhältst.

Von Deinem Verdienst hättest Du Dir wahrscheinlich ein Haus, wie Du es bewohnst, gar nicht leisten können. Und das bewohnst Du sogar völlig kostenlos. Das ist doch toll! Du darfst nicht neidisch darauf sehen, was Dein Mann und seine Lebensgefährtin sich alles leisten können, sondern Du musst lediglich DEINE Verdienstmöglichkeiten betrachten, wie sie in der Vergangenheit gewesen wären und wie sie jetzt sind. Dann wirst Du feststellen, dass Du wahnsinnig viel Glück hattest, dass Du so komfortabel leben konntest in den letzten Jahren. Jetzt musst Du Deinen Lebensstandard halt wieder auf Normalmaß zurück schrauben. Es bringt Dir auch nichts, wenn Du erwähnst, dass Dein Mann noch weitere Mieteinnahmen hat. Ich kenne auch Leute, die das haben und neide es ihnen nicht!

Ich war auch immer berufstätig, habe allerdings sehr gut verdient, habe aber dennoch jede Menge Menschen in meinem Freundeskreis, die mehrmals im Jahr Urlaub machen, rasch mal für 1 verlängertes Wochenende nach St. Moritz fahren oder sich gegenseitig zum Geburtstag einen SLK oder Maserati (schreibt man den überhaupt so???) schenken, ja und? Ich kann doch nicht mein Leben lang auf die neidisch sein, denen es finanziell besser geht als mir. Da würde ich ja völlig irre!

Also, sei dankbar, dass Du bisher ein schönes Leben führen konntest. Sei dankbar, dass Deine Kinder bei Dir leben. Sei dankbar, dass Du und Deine Kinder gesund sind! Sei dankbar, dass Du nicht auf Sozialhilfe angewiesen bist. Sei dankbar, dass Du wieder Arbeit gefunden hast! Viele wären für das, was Du hast, SEHR DANKBAR, denn sie haben all das nicht!

Das Leben ist schön, man muss nur bereit sein, diese Schönheiten auch zu sehen!

w/ 61, Brustamputation durch Krebs, nach 30 Ehejahren vom Ehemann betrogen und verlassen (allerdings keinen Rosenkrieg geführt!), hier neue Liebe gefunden und äußerst dankbar dafür, das alles erlebt und überlebt zu haben!
 
G

Gast

  • #65
Liebe Fragestellerin,
es ist richtig, dass Dein Mann einer ausgebildeten Vollzeit-Kinderpflegerin etwa 1.800 Euro brutto hätte zahlen müssen. Nach Abzug der Lohnnebenkosten hätte die Kinderpflegerin dann vielleicht 1.400 oder 1.300 Euro verdient.
Das wäre aber kein Luxus-Geld gewesen, sondern sie hätte davon ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen.
Die Kinderpflegerin kann sich von ihrem Netto-Gehalt gerade mal eine kleine (!) Wohnung mieten und einen alten Gebrauchtwagen fahren. Vielleicht kann sie auch Urlaub an der Ostsee machen....eine Woche in einer preiswerten Pension.

Ich vermute mal, dass Du ein weitaus komfortableres Leben geführt hast, oder ?

Es tut weh, betrogen zu werden, das kann ich gut verstehen. Es tut auch weh, zu sehen, dass Dein Mann jetzt dieses flotte Leben mit einer anderen Frau führt.
Deine finanziellen Ansprüche kann ich trotzdem nicht wirklich nachvollziehen.

w49
 
G

Gast

  • #66
Hallo! Ich muss sagen, dass ich dich sehr gut verstehe, da ich in einer ähnlichen Situation bin. Es geht hier nicht nur um die "frustrierte Ehefrau, die sich von ihrem Mann durchfüttern lässt". Da machen es sich einige Poster zu einfach! Ich werde 50, habe wegen unserer vier Kinder meine Berufstätigkeit zum Großteil aufgegeben, habe also auch keine Versicherungsjahre für eine Pension. Im Gegenzug dazu hat mein Mann beruflich Karriere gemacht und verdient jetzt rd. 7000,-Nun habe ich vor ca. einem Jahr wegen seiner zahlreichen Eheverfehlungen die Scheidung eingereicht. Plötzlich will er nun "alleinerziehender Vater" sein, Teilzeit arbeiten, mir das Sorgerecht entziehen lassen usw. - das volle "Programm" eben. Wenn eine Ehefrau ihrem Mann über lange Zeit vertraut und zu den gemeinsamen Kindern, die ja beide wollten, steht, für sie sorgt, ebenso für den Haushalt - und ihrem Mann den Rücken für den Job und die Karriere frei hält, kann es ja wohl nicht sein, dass sie sich dafür alles gefallen lassen muss und so einer destruktiven Ehe "aushalten" muss! Ich wünsche Ihnen auf alle Fälle ganz viel Kraft, Ruhe, gute Nerven - und einen guten Anwalt bzw. Anwältin!
 
G

Gast

  • #67
Ich fasse mal zusammen:

* Die Beziehung zu Deinem Mann ist gescheitert und mündete in einem über 6jährigen Betrug. Das tut weh. Über die Gründe können wir natürlich nur spekulieren, aber Du hast selbst ein paar Hinweise gegeben: Nach dem 2. Kind warst Du abends oft müde und hattest keine Lust mehr auf Sex. Es gab auch keinerlei Eigeninitiative von Dir, dass Du Dir außerhalb des Hauses Bestätigung, z.B. durch einen erfüllten Job gesucht hast, was einem einen anderen Auftritt ermöglicht hätte und auch für Deine (Selbst-)Achtung wichtig gewesen wäre. Wenn ich mir das mal bildlich vorstelle, kann ich durchaus nachvollziehen, dass Du für Deinen Mann an Attraktivität und Respekt verloren hast.

* Dein Mann zahlt Dir und Deinen Kindern Unterhalt. Zudem lebst Du im gemeinsamen Haus. In der Vergangenheit war für Dich ein Leben komplett ohne Geldsorgen mit hochwertigem Essen, opulenten und häufigen Urlauben etc. Normalität. Du findest es ungerecht, dass er nunmehr über spürbar bessere finanzielle Möglichkeiten verfügt, wie Du es tust.

Wie das auf mich wirkt?

Dass man im Nachgang zu einem Betrug sehr verletzt ist, kann ich verstehen. Das ist allerdings das einzige Maß an Verständnis, was ich in mir entdecke. Ansonsten wirkst Du auf mich extrem wehleidig, neidisch auf Menschen, die mehr als Du haben, wenig agil, was die Verwirklichung eigener Lebensinteressen und -ziele anbetrifft und vor allem scheinst Du nicht in der Lage zu sein, vernünftige Lösungen bei Problemen zu finden: Wieso hast Du, als Dein 2. Kind geboren wurde, keine Lösungen für DEINE Probleme gefunden. Abends oftmals müde und keine Lust auf Sex. Dageben konntest Du etwas tun! Du hast es aber nicht getan! Und sorry, wenn ich es mal so deutlich sage: Es schaffen andere Menschen auch, dass sie neben der Kindererziehung und der "Hauspflege" noch Freiräume für SICH finden. Warum klappte das bei Dir nicht? Vor allem bei dem finanziellen Background? Wie würdest Du mit einem Partner umgehen, der ständig müde ist und keine Lust zum Sex mehr hat? Temporär ist das o.k., aber längerfristig unerträglich. Vielleicht hat sich Dein Mann auch einfach mal gewünscht, dass Du Dein Leben (endlich) selbst in die Hand nimmst und somit etwas markanter und interessanter als Mensch, ja als Frau wahrgenommen werden kannst.

Das kannst Du jetzt ja tun und somit (wieder) etwas Stolz auf Dich entstehen und wachsen lassen. Es ist nie zu spät.
 
  • #68
@#51: Sachlich überwiegend falsch.

Du behauptest: "Der hätte doch nie so Karriere machen können, hätte ich mich nicht um unsere Kinder ganztags gekümmert" -- Er hätte ohne Dich vielleicht nicht einmal die Kinder? Und wenn, dann würde er sie in einen Ganztagskindergarten geben oder eine Tagesmutter bezahlen, die allemal billiger wäre als Bruchteile von dem, was Du jetzt verlangst.

Es ist NORMAL, dass man Kinder zu ZWEIT hat und mindestens die HÄLFTE der Arbeit war also ohnehin Deine ganze normale MUTTERPFLICHT. Für die andere Hälfte hat er Dir doch ein tolles luxuriöses Leben ermöglicht WÄHREND der Ehe.

Wenn Du argumentierst, wie das Leben ohne Dich gewesen wäre, hast Du denn umgekehrt mal drüber nachgedacht, wie Dein Leben ganz ohne ihn gewesen wäre? Mit Kindern, aber ohne so einen Mann, der toll verdient? Nun vergleiche das mal mit dem ach-so-harten und bemitleidenswerten Leben, das Du tatsächlich hattest. Sorry, da habe ich wirklich Null Mitleid.

Du sagst ferner, "während er nach wie vor Geld hat ohne Ende, auch ohne die Mieteinnahmen aus dem geerbten Mietsobjekt" und ich frage: Ja, warum soll er denn nicht weiter hart arbeiten und gut verdienen? Warum soll er die Erträge aus seinem Erbe nicht nutzen? Hast Du denn ein Erbe? Missgönnst Du ihm jetzt auch noch das? Das ist schon starker Tobak, den Du hier ablässt.

Das Leben ist nicht "dumm gelaufen für Dich". Als Geisteswissenschaftlerin, so hast Du selbst weiter oben festgestellt, würdest Du wahrscheinlich eh nicht viel verdienen und hättest schon IMMER ein schlechteres Leben gehabt, als Du jetzt hast. Jetzt verfluchst Du die luxuriösen Zeiten, nur weil sie nicht andauern? -- Undankbarkeit ist der Welten Lohn. Man kann wirklich nur den Kopf schütteln.

Hättest Du wirklich, wie Du Dir wünschst, ein Nettogehalt für Deine Tätigkeit als Ehefrau, Mutter und Haushälterin bekommen, und zwar in ANGEMESSENER Höhe zu den Tätigkeiten, also nicht etwa zum Verdienst des Mannes (denn davon hängt es ja wohl nicht ab, wieviel Arbeit die Kinder machen...), dann möchte ich Dich mal sehen, wenn Du davon dann anteilig all Eure Urlaube, die halbe Hausmiete, Dein Essen und die Hälfte des Unterhalts Deiner Kinder hättest zahlen sollen.

Du blickst einfach nicht durch, wie gut Du es hattest!
 
G

Gast

  • #69
Liebe FS! <MOD> Nach dem mein noch Mann eine Frau nach dem anderen wechselt und mir noch zu dem ganzen gesagt hat ich und die Kinder wären ihm egal, ist mein geduld auch am ende. Verhandlungen sind für mich vorbei. Am Anfang habe ich mein Arbeitspensum erhöht, ein Teil auf Unterhalt verzichtet, aber jetzt ist schluß. Ich habe einen tollen Anwalt für Rechtliche und Psychische. Ich würde ihn dir empfehlen wenn dies hier ginge. Mitleid verdienen nur Menschen die sich selbst Fair verhalten.
 
G

Gast

  • #70
@Frederika von #66: Kompliment. Klartext. Klasse Beiträge.

Mir ist schleierhaft, wie sich Menschen derartig "verrennen" können und tatsächlich auch noch davon zutiefst überzeugt sind, dass sie komplett im Recht sind und lediglich die Menschen um sie herum falsch und ungerecht handeln. Unglaublich.
 
  • #71
die Geschichte mit dem Rücken frei halten ist ja auch nicht wirklich wahr. Wenn beide Partner arbeiten und sich die Betreuung teilen, dann können auch beide ihren Teil der Arbeit im Hause machen. Da man sich im Haushalt helfen lassen kann duch eine Putzfrau oder Ähnliches.

Es ist für die erfolgreiche Karriere eines Mannes in keiner Weise nötig oder Vorraussetzung, dass eine Ehefrau zu Hause ist udn das Haus und die Kinder hütet.

Und ich möchte zusätzlich zu bedenken geben, dass du doch auch deinen Teil des Vertrages auch nicht mehr erfüllst, oder bringt dein mann weiter seine Wäsche zu Dir und du gehst sein Haus putzen? Ich denke eher nicht. Mir ist es schleierhaft, warum du es gerecht findest und glaubst das dir von seinem Geld etwas zusteht und warum du nach der Ehe so weiter leben könntest wie in der Ehe. Aber zum Glück wird ein Gericht darüber entscheiden ob du im Recht bist oder nicht.

Und nur am Rande, dass du in der Ehe zu Hause geblieben bist und dich so heldenhaft aufgeopfert hast, das war deine freie Entscheidung. Freue dich doch lieber daran, dass du einen Mann hattest, der dir einige Jahre ein sorgenfreies Leben ermöglicht hat und jetzt ist eben die Zeit gekommen, dass du dich, wie alle erwachsenen Menschen, wieder um dein eigenen Leben kümmern musst.

Ich kann ja verstehen, dass man traurig und auch ein bisschen wütend ist, wenn man einen Lebensstandard verliert, den man sehr genossen hat. Aber das ist doch nur natürlich und nicht die Schuld deines Mannes.Man sorgt halt nur in der Ehe für einander, später dann sorgt jeder wieder für sich. Und da kann man sich eben nur noch leisten, was man selber bezahlen kann
 
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Gast

  • #72
@#69:

"Verrennen" ist das nicht! - Es sei denn, man spricht von BEIDEN Seiten.

Die FS ist in einer Situation, die andere nicht kennen und deshalb nicht nachvollziehen können. Sie steht mit ihren Wünschen und Ansichten auch nicht alleine da, wie du unschwer lesen kannst.
Wer eine solche Lebenssituation nicht kennt, "verrennt" sich eben auch leicht leicht in theoretische Überlegungen. Diese haben allerdings auch ihre Berechtigung, um ein Ziel und die Wertvorstellungen für sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren.

Was (in meinen Augen) der größte Unterschied in dieser Diskussion ausmacht, ist die Bewertung der Familiensituation mit einer Arbeitsstelle. Das eine ist Arbeit, das andere ist das Leben, für das man das ganze Herzblut her gibt. In einer Familie geht es um Liebe, Vertrauen, Gefühle und um Wünsche und Hoffnungen für die gemeinsame Zukunft.Hier investieren Menschen, Männer wie Frauen, normalerweise ALLES!

Vielleicht auch deshalb die emotionsgeladene Diskussion.
 
G

Gast

  • #73
Interessant finde ich ja insbesondere Beitrag #48 der Fragestellerin, in der sie eigentlich klipp und klar den Mann von wenigstens einem Großteil der Schuld befreit.

Sie sagt, daß sie nach dem zweiten Kind, vor also nunmehr 13 Jahren, signifikant weniger Lust auf Sex hatte und öfters mal verweigert hat. Daß sich der Mann sein Recht genommen hat, interpretiere ich an dieser Stelle mal "es kam notgedrungen doch zum Sex"; von strafbaren Handlungen oder daß der FS ein Messer an den Hals gehalten worden wäre, steht hier ja nichts.

Auch wenn es viele Frauen nicht gerne hören wollen oder das jetzt als brutales Macho-Statement empfinden werden: ganz so einfach ist das mit dem "ich will keinen Sex mehr" in der Ehe nun mal nicht. Selbstverständlich kann Sex nicht erzwungen werden, schon gar nicht unter Androhung oder Ausübung von Gewalt. Verweigerter Sex kann allerdings, beispielsweise bei einer Trennung, sehr wohl zu einer erheblichen Herabsetzung der Unterhaltsansprüche führen. Dazu gibt es Urteile und eine relativ klare rechtliche Ansicht und juristische Lehrmeinung, Da wird sich - käme es zu einem Unterhaltsprozeß - die Fragestellerin schön warm anziehen und die eine oder andere persönliche Frage gefallen lassen müssen. Übrigens gehören auch regelmäßig zum gleichen Zeitpunkt auftretende Kopfschmerzen und Co als Weigerung, die Geschlechtsgemeinschaft im Rahmen der Ehe aufrechtzuerhalten.

Welche Rolle der Ehemann bei dem ganzen Spiel innehat, läßt sich hier nicht klären, da er ja nicht hier anwesend ist. Allerdings wäre die FS sicher gut beraten, mal etwas kleinere Brötchen zu backen - mit etwas bösem Willen könnte man nach dieser Offenbarung die Schuld für die Affäre des Mannes und das Scheitern der Ehe auch ins Verhältnis 2/3:1/3 oder gar 50:50 setzen.
Kurz gesagt: wer zu viel will, bekommt manchmal gar nichts. Aus diesem Grund sollte die FS durchaus zufrieden sein mit dem Status Quo!
 
G

Gast

  • #74
Ich sehe das vollkommen anders! Wenn man heiratet und gemeinsam beschließt, dass - ganz klassisch - die Frau "zu Hause" bei den Kindern bleibt, so kann man, wenn die Ehe vorbei ist, nicht sagen: "Sie hat eh ihren Luxus-Lebensstandard gehabt, jetzt soll sie schauen, wo sie bleibt" oder so ähnlich. Es entsteht daraus selbstverständlich ein Unterhaltsanspruch des weniger oder gar nicht verdienenden Ehepartners! Dass Ihr Mann sich abseilt und fremdgeht, ist nach wie vor eine Eheverfehlung. Bei uns in Österreich ist es gesetzlich so, dass bei einer "strittigen Scheidung" sehr wohl nach einem Verschuldensprinzip vor Gericht entschieden wird. Wenn Ihr Mann also schuldig geschieden wird, ist er verpflichtet, Ihnen 33 % von seinem Netto-Jahresgehalt an Unterhalt zu zahlen, und zwar unbegrenzt, d.h. dass sich für Sie daraus auch ggf. ein Anspruch auf "Witwenpension" ergibt. Nach 3jähriger Trennung haben Sie ebenfalls Unterhaltsanspruch. Natürlich gibt es auch eine Zumutbarkeit, eine Arbeit anzunehmen, wenn die Kinder größer sind. Das wird auch mit einbezogen. (Je nachdem, wie alt Sie sind und ob Sie noch Job-Chancen haben usw.)
Ich kann Ihnen nur dringend raten, sich rechtlich beraten zu lassen, z.B. auf dem Bezirksgericht und bei Frauenberatungsstellen, im Internet usw.
 
G

Gast

  • #75
Hier ist nochmal #66 und #69:

Zum Lebensmodell Hausfrau: Ich zolle beispielsweise meiner Großmutter großen Respekt. Sie hatte ihr Kind, ein Haus mit großen Garten und einen Stall mit diversen Nutztieren 'gemanaged'. Das Waschen wurde mit der Hand erledigt, anstatt mit einer coputergesteuerten Waschmaschine. Schweine mussten morgen gefüttert werden, Leckeres Essen wurde zeitafwändig ohne Zurhilfenahme von Tiefkühlkost zubereitet, usw., usw, ... Hut ab! Wenn die Dame sich abends ins Bett legte, konnte sie zufrieden und erfüllt einschlafen.

Ich halte dies Modell in der heutigen Zeit nicht mehr für anwendbar. Es führt zwangsläufig zu Unzufriedenheit. Es fehlt einem der Rückblick auf einen erfüllten Tag. Eine Frau, die diese nicht mehr in die heutige Zeit passende Rolle einimmt, wird Tag für Tag, Monat für Monat an Format und Selbstachtung verlieren, da sie letztlich keine Aufgabe wahrnimmt, die echte Zufriedenheit zu stiften vermag. Bemerkenswerterweise melden sich bei Elternabenden zumeist diejenigen für freiwillige Aufgaben, die eh schon berufstätig sind. Anscheinend bekommen es die Nur-Hausfrauen einfach nicht mehr gebacken. Ich rede hier ausdrücklich nicht von Müttern, die in den ersten drei/vier Lebensjahren ihres Kindes auf einen Job verzichten.

@#71: Du hast geschrieben, dass man als Nur-Hausfrau ganz viel Liebe und Herzblut geben kann - und hast dies als Leben im Vergleich zur Arbeit bezeichnet. Ohne meine obigen Zeilen zu revidieren, ist dies sicherlich mitunter so. Auf die FS trifft des jedoch nach ihren eigenen Schilderungen nicht zu: Sie war abends oftmals müde und hatte zumeist auch keine Lust mehr auf Sex. Dies war keine temporäre Erscheinung, sondern ein nachhaltiges Verhalten, mit dem sich ihr Mann offenbar arrangieren sollte. Wie man angesichts dieser Situation von "Herzblut" sprechen kann, ist mir schleierhaft. Es ist das Gegenteil dessen.
 
G

Gast

  • #76
#61 Die Demütigungen haben aber auch Männer eingesteckt,was durften sie bestmöglichst rausholen als ihre Frauen eine Affäre hatten/fremd gingen-NICHTS.Sie mußten dafür noch Zahlen-Bei Trennung liegt das Nehmen fast ausschließlich auf Frauenseite-also ist deine Aussage sachlich nicht fair und korrekt.
Ich finde auch FS ist haßerfüllt und bekommt den Hals nicht voll genug.Ihr finanzieller Rahmen(Unterhalt)ist groß genug-aber sie fordert wie mit der "Richterskala"-nach obenhin offen-es ist wirklich miese Abzocke-dafür habe ich absolut kein Verständnis.
Wenn beide arbeiten gegangen wären,wäre auch Geld für Haushalthilfe und Nanny da gewesen-beide hätten Karriere machen und würden gleichermaßen viel "Schotter" verdienen.Oder war Hausfrau dann doch für FS die schönere,persönlichere und zukunftorientiertere Wahl!
Ja man muß sich nicht wundern,daß Männer das Vertrauen in das eheliche Bündnis verloren haben...bei soviel Unverfrorenheit zB.dieser FS.
So werden NoGo´s geboren...

m48
 
G

Gast

  • #77
Ich bin fassungslos, wie hämisch und "unter der Gürtellinie" hier einige Poster auf dein Eintrag, die Frage reagieren - obwohl ja niemand wirklich die Zusammenhänge kennt. Da sieht man wieder mal, dass oft Frauen anderen Frauen gegenüber die ärgsten Feinde sein können - von den Negativ-Beiträgen der Männer hier mal ganz zu schweigen!
 
  • #78
#74
nur kurz zu deinem Argument "früher wurde die Wäsche mit der Hand gewaschen, heute mit computergesteuerten Waschmaschinen".

Früher hat man Unterwäsche 1x wöchentlich gewechselt (nach dem samstaglichen Vollbad), die Kinder haben ihre Schulkleidung nachmittags gegen Spielkleidungkleidung ausgetauscht und es gab Sonntagskleidung. In gutbürgerlichen Haushalten war eine Zugehfrau für gröbere Arbeiten Standard, ebenso eine Näherin die 2x jährlich ins Haus kam und eine Wasch- und Bügelfrau.

Interessant ist, daß du selbst einen Aspekt anführst, der mir wichtig ist.
Durch dieses schnell-schnell haushalten und Kinder laufen mehr oder weniger nebenher, verliert sich eine wichtige Kultur.
Wer kann heute noch Socken stopfen oder selbst ein Kleid nähen?
Wer ein aufwändiges Menue oder nur ein zutatenreichen Eintopf zubereiten oder Brot und Kuchen (nicht aus der Tüte!) backen?
Wer weiß noch, wie Vollholzmöbel oder unversiegelte Holzböden zu behandeln sind?
Wer hat noch Zeit, mit seinen Kindern Drachen zu bauen und an einem windigen Nachmittag auf dem Feld steigen zu lassen? In wieviel Haushalten gibt es noch Haustiere?

Der Trend geht zu pflegeleichten Wohnsituationen, pflegeleichten Kindern und zu Schnellgerichten - alles möglichst billig und einfach. Wie es aussieht (an Stelle von einem oder zwei Klassenclowns in einer Schulklasse sprechen Lehrer heute von fast 50% gestörten Kindern in einer Klasse) funktioniert das nicht so gut, wie man sich das theoretisch vorstellt.
Was von Schnellgerichten zu halten ist, werden wir in ein paar jahren wissen - dann werden sich die Störungen zeigen, die chemische Zusatzstoffe in der Nahrung langfristig auslösen.
 
  • #79
@#74:
Gemeinsam erwünschtes, zukunftsorientiertes Engagement und die Liebe zur die Familie sollten doch auch einer längeren Krise Stand halten!

Dass die FS für eine gewisse Zeit kein Interesse an Sex hatte, ist eine ganz andere Geschichte, und hat mir Herzblut für die Familie rein gar nichts zu tun. Hätte sie sich etwa zwingen sollen? Nein, dieses Problem gemeinsam anzugehen, wäre Sache des Paares gewesen! Er allerdings hatte offensichtlich für sich die einfachste Lösung gefunden: Zweitfrau! Ob die gefühlsmäßige Distanz zur Ehefrau Ursache oder Wirkung des sexuellen Desinteresses war, können wir schließlich hier nicht beurteilen.

Für eine gewisse Zeit kein Bedürfnis nach Sex zu haben ist nicht das Gegenteil von "Herzblut" für die Familie einbringen. - Merkwürdige Einstellung...
 
G

Gast

  • #80
Forderungen kann Frau immer stellen. Ich würde es auch tun. Auch wenn jemand behauptet das das eine billige Rache ist. Na und . Nur zu.
Vielleicht wird dein Mann ein einsehen haben. Auch wenn die Kinder groß sind, dann musst Du noch für sie da sein. Lass Dir ein Abfindung zahlen, das steht dir zu. Jeder Arbeitnehmer bekommt ein Gehalt und nach Kündigung wenn möglich noch eine Abfindung. Ja, greife zu. Jeder Manager bekommt für zweifelhafte Leistung ein riesiges Gehalt, warum solltest Du nicht auch dementsprechend entlohnt werden. Lass den Neid dieser Forumsteilnehmer an Dir abprallen, Du warst für Deinen Mann lange Zeit das alles Wert, also bist Du das auch Wert. Viel Glück und mache Dir ein schönes Leben. Auf Kosten Deines Mannes.Ist nur Richtig so.
 
G

Gast

  • #81
@77-siri:
Was du schreibst, klingt wie ein Plädoyer für alle Frauen, die zuhause bleiben und nicht arbeiten und daraus einen Anspruch erheben nach der Ehe finanziell versorgt zu werden.
Das klingt so, als wenn alle berufstätigen Frauen nur Schnellgerichte zubereiteten, ihre Kinder irgendwie nebenher, so pflegeleicht wie möglich herumlaufen ließen und auch sonst ihren Kindern keine wirklich substantielle, bodenständige Erziehung oder gar ein ruhiges, strukturiertes, liebevolles Zuhause geben könnten.

Dem ist nicht so.

Und wenn du fragst :
"Wer kann schon..." u.s.w ...ich will das alles gar nicht wiederholen...
dann kann ich dir sagen :
I c h kann... das alles, und noch viel mehr, und ich habe dennoch nur 7 Tage nach dem Kaiserschnitt meines Sohnes geruht und dann wieder angefangen zu arbeiten und meine Kinder sind sowohl psychisch wie körperlich sehr gesund und lebensfroh, wie ich selbst übrigens auch und ich bin finanziell völlig eigenständig .

Und : das Wichtigste:
Ich bin keine Ausnahme!

Ich kenne so viele Frauen, die ähnlich viel leisten, erfolgreich und glücklich sind und für solche unangemessenen Ansprüche, wie die FS sie stellt, kein Verständnis haben.
Sie sollte mehr leisten - das macht glücklicher.
 
A

Angie

  • #82
@ 79
Deine letzten drei Sätze sind die Bankrotterklärung schlechthin. Als wäre eine Frau zu blöd, sich aus eigener Kraft und eigenen Stücken ein angenehmes und schönes Leben zu gestalten. In welchem Jahrhundert lebst du denn? Geht das immer nur noch mit finanzieller Unterstützung eines Mannes? Selten so etwas billiges gelesen!
 
  • #83
@siri: Ich leiste alle die von Dir geschriebenen Arbeiten mit Ausnahme von Nähen und Stopfen. Stopfen von Socken zu einem Preis von 2 Euro ist unökonomisch. Mein Stundensatz beträgt 30 Euro.
Nicht nur das: ich streiche am WE auch noch den Kindergarten und entlacke die Haustür, baue Einbauschränke. Ich bin jeden Tag mit dem Kind draußen, wir bauen, basteln, malen und versorgen unsere Kaninchen.
Wo ist das Problem?
 
S

Sphynx

  • #84
@82 - wann bist Du mit dem Kind draußen? Nachts?
Wenn Du tagsüber all das andere machst (und vllt sogar noch VZ arbeitest), dann hat Dein Tag wohl wirklich 36 Stunden
 
G

Gast

  • #85
300 Euro für Luxus???... mir bleiben die nicht mal zum leben!!!
 
G

Gast

  • #86
@84

Ja und? Wo ist dein Problem? Weil dir keine 300 fürs Lebens bleiben, müssen andere auch darauf verzichten - oder wie?
Was hat denn dein Fall mit diesem Fall zu tun?
Mein Chef hat sich neulich für 150.000 ein Zweitauto gekauft - ich habe soviel nichtmal im Jahr an Gehalt - was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?
 
G

Gast

  • #87
Also wenn man manche Schwachfug-Argumentation hier liest, bekommt man einen dicken Hals. Die Frau hat sich um die Kinder gekümmert, "durfte" dafür im "Luxus" leben, obwohl sie ihre eigentliche berufliche Laufbahn dafür in den Hintergrund gestellt hat. Und nach 15 Jahren wird dann gesagt, ja, nun geh mal arbeiten! Der Mann hingegen konnte jahrelang Geld scheffeln, sich ggf. im Job hocharbeiten und damit sein Leben mit 2.Frau finanzieren. Und die Frau soll nun sehen wie sie klar kommt? Nach 15 Jahren einfach mal so in den Job zurück, geht meistens nicht einfach mal auf die Schnelle. 1. wird sie immer die Neue im Betrieb sein, eine Gehaltsangleichung oder Erhöhung die ersten Jahre gleich 0. Bei anspruchsvollen Berufen ist sie nach 15 Jahren nicht mehr up to date, heisst also entsprechende Qualifikation wieder erwerben um auf aktuellen Stand zu kommen. All das garantiert letztlich nicht, dass sie überhaupt einen Job bekommt, die liegen bekanntlicher weise nicht auf der Straße. Sie hat also ganz enorme Einschränkungen, wenn sie nach all den Jahren wieder ins Jobleben einsteigt, ihr Ex hingegen muss sich mit seinem Dauerjob und Aufbau in all den Jahren darüber keine Sorgen machen, muss sich weder beruflich verändern, noch irgendeine Stelle annehmen, nur um überhaupt einen Job wieder zu bekommen. Wer Kindererziehung abwertet und wer der Meinung ist, ja es ging einem doch gut im Haus, der sollte sich mal von seinem anspruchsvollen Job als Hausmann degradieren und mal schauen, wie lange er dieses Niveau aushält. Nicht jeder genießt tagaus, tagein einen stressigen Kinderjob, Hausputz etc. wo er doch in einem ausgefüllten Arbeitsleben seine Erfüllung gefunden hätte. Dieser Verzicht muss ganz klar entschädigt werden, denn von Luxus kann man von einem stupiden Arbeitsalltag als Hausfrau nicht reden!
 
G

Gast

  • #88
@#86

So what? Der berufstätige Mann hat sich in deinem Szenario ja auch um das Geldbeschaffen für die ganze Familie konzentriert, also sehe das Aushalten durch ihn als finanzielle Entschädigung für deine Haus- und Kinderarbeit an. Du hast ja auch für bspw. 15 Jahre effektiv null Kosten gehabt.

Aber warum sollte ein Mann, bspw. nach einer Scheidung, weiterhin den Lebensstandard der Ex aufrechterhalten? Schließlich ist der Deal geplatzt und nicht mehr existent. So hart es vielleicht für dich klingen mag, aber meiner Erachtens kann eine Frau nicht das Aufrechterhalten desselben Lebensstandard von ihrem Ex-Mann verlangen, denn schließlich macht sie für ihn nicht mehr die Hausarbeit. Und für die Kinderarbeit gibt es ja das Kinder-Unterhaltsgeld.

Heißt also im Endeffekt: Ja, die Frau müsste evtl. eine geringer-qualifizierte Arbeit annehmen, wohlwissend das ihr das nicht den gleichen Lebensstandard wie vorher sichert. Such is life.
 
G

Gast

  • #89
Tut mal nicht so,als würde jede Frau die dann nicht die Hausfrauenrolle gespielt hätte eine dicke fette berufliche Karriere erreichen.Der Mann soll "Kohle" nach Hause bringen,für alle in der Familie sorgen-er soll die Hausarbeit und Kinderbetreuung bis zu 50% unterstützend erledigen und wenn Madame die Beziehung nicht mehr möchte-wird nach Kohle geschrien.
Geld was man als Hausfrau/mann aus dem gemeinsamen Topf,aber vom Alleinverdiener ausgibt-ist der Lohn für die erbrachte Arbeit im Haushalt.Nur kapieren die meisten Hausfrauen das nicht und das Leben scheint ohne berufliche Arbeit nicht so schlecht gewesen zu sein, somit fordert man mehr Unterhalt und sucht nach Rechtertungen um den Arbeitsmarkt nicht sehen zu müssen.Total abgedreht,mehr gibts dazu nicht zu sagen.Bei vielen ein großes Nein zu Kindertagesstätten,aber ein fettes forderndes JA bei Unterhaltsforderungen!Passt nicht,aha der Wolf im Schafspelz.

m48
 
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Gast

  • #90
Tut mal nicht so,als würde jede Frau die dann nicht die Hausfrauenrolle gespielt hätte eine dicke fette berufliche Karriere erreichen.Der Mann soll "Kohle" nach Hause bringen,für alle in der Familie sorgen-er soll die Hausarbeit und Kinderbetreuung bis zu 50% unterstützend erledigen und wenn Madame die Beziehung nicht mehr möchte-wird nach Kohle geschrien.
m48
Echt? Sorry, aber ich kenn die Sitution komplett anders. Frauen sollen arbeiten, den Haushalt erledigen und sich um die Kinder kümmern. Männer sind meist schon mit dem arbeiten komplett überfordert und sehen es meist auch gar nicht ein, sich mehr als notwendig um die Kids zu kümmern.
 
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