• #1

Ich werde nie von meine Lebensgefährten Kinder bekommen. Wer weiß Rat?

Hallo zusammen,
Bin total kaputt!!
Ich befinde mich in einer festen Beziehung (10Jahre). Am Anfang wollten wir keine Kinder..Seit 5 Jahre haben wir Kinderwunsch.
Leider leidet mein Partner an Azoospermie.. Es wurden nach TESE Spermien gefunden, die Ez wurde per icsi befruchtet, leider ist nichts gewachsen..
5 Icsi habe ich hinter mir. Bei mir stimmt alles.
Frage an euch: was würde ihr machen an meiner Stelle? Ich möchte meine eigenen Kinder gebären..
Für Adoption sind wir zu alt(ich 43 er 45). Fremde Samenbank?
Fremder Mann? Ich hoffe, dass jemand das liest und mir vielleicht einen guten Rat geben kann.
Es tut so weh......
Danke
 
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  • #2
Liebe FS
Erst einmal tut es mir leid, dass ihr beide seid 5 Jahren keinen Erfolg habt. Das schmerzt ganz bestimmt sehr, wenn man sich etwas so sehr wünscht und es klappt nicht, egal wie sehr man sich bemüht.
Da du und dein Partner dieses Kind zusammen aufziehen würdet, kann ich im Grunde nicht nur dir einen Rat geben. Es hängt von euch beiden ab, was die richtige Lösung ist. Für dich ist wichtig, dass das Kind dein leibliches Kind ist. Wie geht es denn deinem Partner beim Gedanken, ein Kind aufzuziehen, dass nicht leiblich von ihm ist? Wie war es für ihn, diese 5 Durchgänge zu machen? Ist er noch voller Hoffnung auf ein Baby, würde er noch einen sechsten Durchgang wollen, oder ist es ihm gar nicht so wichtig, ob ihr überhaupt Kinder habt? Ihr habt sicher viel über diese Themen gesprochen, aber es ist weiterhin sehr wichtig, dass ihr als Paar das Projekt "Kind" angeht, wenn ihr denn auch beide dafür verantwortlich sein wollt.
Am Unkomplizierten wäre es aus meiner Sicht wohl, ihr würdet zu einer Samenbank gehen. Denn dann gibt es bestimmt keinen weiteren Mann, der Anspruch auf das Kind erheben könnte. Aber eben, wie gesagt: Hört einander als Paar zu, ob das für beide stimmig ist.
 
  • #3
Du hast viele Möglichkeiten:
1. ihr könntet kinderlos leben
2. ihr könntet mittels Samenspende oder Embryonenspende schwanger werden
falls dein Mann beides nicht will:
3. du könntest als Single mittels Samenspende oder Embryonenspende schwanger werden
4. du könntest von einem ONS schwanger werden
5. du könntest dir eine neue Beziehung suchen und von deinem neuen Mann schwanger werden

ich habe die Punkte mal nach Umsetzbarkeit geordnet. Punkt 5 halte ich für extrem schwer. Männer mit Kinderwunsch suchen sich keine Ü40-Frau.

Ich wünsche euch viel Erfolg, egal für was ihr euch entscheidet.
 
  • #4
Zunächst mal solltet ihr miteinander reden und klären, wem was wichtig ist. Wenn es für ihn ok ist, dass das Kind nicht sein leibliches ist, dann besteht zB. die Möglichkeit der Samenbanken.

Außerdem gibt es Seiten im Internet, auf denen Menschen mit Kinderwunsch miteinander in Kontakt treten können. (nur zum Kinderkriegen, nicht zur Paarbildung)
Die Gründe, warum es bei denen nicht auf "natürlichem" Weg klappt sind vielseitig, die Mehrheit dort dürfte jedenfalls homosexuell sein. Manche Männer wollen dann übrigens keinen Kontakt zum Kind, auch diese Rubrik gibt es dort.

Letzteres könnte für euch einfacher sein, da ihr ja bereits zu zweit seid und eventuell den biologischen Vater nicht in eurem Umfeld wollt - oder wäre das auch eine Option für euch?
 
  • #5
Hallo @grazy ,

ich stimme @annie83 zu, dass die Samenbank wohl die beste Alternative wäre.

Allerdings würde ich - auch wenn das natürlich teurer ist, da nichts von der Krankenkasse übernommen wird - ins Ausland gehen, wo es auch die Möglichkeit eines "offenen Spenders" gibt, also eines Spenders, der damit einverstanden ist, dass das Kind mit 18 seine Identität erfahren und ihn kennenlernen kann.

Einem Kind
a) zu verheimlichen, dass es von einer Samenspende abstammt,
oder
b) zuzumuten, dass es seinen genetischen Vater nie kennenlernen oder "bestenfalls" vor Gericht durchsetzen kann, dessen Identität zu erfahren,
fände ich unverantwortlich.

Alles Gute dir bzw euch und dass du bald mit dickem Bauch unterwegs bist!
 
  • #6
Sorry, ich will niemandem zu nahe treten, aber ist das eine Fakefrage?
Mit 43 seit 5 Jahren Kinderwunsch? Seit 10 Jahren mit dem Partner zusammen?
Waren Dir die biologischen Grenzen nicht so bekannt? Du warst 33 , als Du Deinen Partner gefunden hast. Okay, Dein Partner hat Probleme, auf "normalem Wege" Kinder zu zeugen, aber das fällt ja relativ spät auf, oder?
ch möchte meine eigenen Kinder gebären..
Für Adoption sind wir zu alt(ich 43 er 45).
Die Aussage "beißt " sich ja auch irgendwie. Eigene Kinder gebären und Adoption schließt sich gegenseitig aus.
Insgesamt denke ich, wenn man bis 38 die Komfortzone "Kinderlos" nicht verlassen wollte und erst ab diesem Alter Kinderwunsch entwickelt, man mit den natürlichen Grenzen rechnen muß.
Ob da nun der Mann oder die Frau nicht in der Lage ist, Kinder zu zeugen, finde ich ziemlich egal.
Wenn ich lese, ich betone, ich lese nur, kommt mir hier eine Frau schon ziemlich verstört vor. Mir kommt der Gedanke...der arme Mann....
Ich würde Dir nicht empfehlen, eine Samenbank zu benutzen.
Ich würde Dir empfehlen, Dich mit der späten Entscheidung für ein Kind auseinanderzusetzen.
Du bist 43 Jahre alt. Das ist schon richtig alt für eine geplante Schwangerschaft. Vielleicht klappt deshalb auch keine künstliche Geschichte mehr.
W
 
T

Toi et moi

  • #7
Ich würde auch erstmal mit Samenbank versuchen und nicht aufgeben, wenn es beim ersten Mal nicht klappt. Persönlich kenne ich einige, die es geschafft haben. Adoption ist auch eine andere Option oder Patenschaft. Es gibt so viele Hilfsbedürftige Kinder, warum eigentlich nicht. Ihr könnt auch ein Pflegekind aufnehmen. Das scheint für mich am unkompliziertesten zu sein.
 
  • #8
...die Vorstellung bei noch so weit geöffneten Horizont eines Mannes, dass die Frau, die er liebt, sex mit einem anderen hat weil sie sich Kinder wünscht... das verkraftet kaum ein Mann... da kenne ich sogar drei Fälle. Am Ende bist DU, Diejenige, die das Kind austrägt und gebärt. Und bei einer Fremdspende weiss er davon und kann bei einer schweren Krise sogar das Kind ablehnen. Ist schon oft vorgekommen. Das hört sich negativ an. Aber weisst Du, stelle Dir das einmal vor... Menschen können sich so verändern wenn sie irgendein Problem schieben, was der Gegenpart gar nicht nachvollziehen kann. Es bleibt Euch bei Eurem späten Kinderwunsch das Risiko einen eventuell kranken Kindes oder die Samenspende oder Invitro.
 
  • #9
Für Adoption sind wir zu alt(ich 43 er 45). Fremde Samenbank?
Fremder Mann?
Andere Sorgen hast du nicht? Ist das Leben jetzt vorbei nur weil du keine eigenen Kinder hast, haben wirst?

Du steigerst dich m. E. extrem hinein, denkst sogar daran einen anderen Mann für eine Befruchtung heranzuziehen. Schon mal daran gedacht wie sich dein Mann dabei fühlt!?

Man, schalte den Kopf ein. Du bist gesund, dein Mann ist hoffentlich trotz dieses kleinen Problemchens gesund, ihr führt eine gute Partnerschaft. Euch geht es also gut! Liebst du ihn? Wenn ja, ist das nichts? Schau dir das Elend auf der Welt an, aber nein, dafür hast du keinen Blick, denn du hast Scheuklappen auf, guckst nicht rechts und nicht links.

Außerdem hast du inzwischen ein Alter, da ist es für Kinder so oder so und eigentlich langsam zu spät. Du musst ja nicht nachmachen was manche Promi-Dame fabriziert.

Mein Rat: Engagiere dich beruflich dort wo du mit Kindern zu tun hast. Selbst im Kindergarten werden gerne Frauen stundenweise eingestellt, die keine entsprechende Ausbildung haben. Dadurch kommst du auf andere Gedanken. Und wenn alle Stricke reißen, suche einen Psychologen auf. Den sollte man nie zu schnell aufsuchen, aber auch du bist derart gefangen in deinem hausgemachten Problem, da hilft nur noch die Couch.
 
  • #10
Liebe grazy,

Mein ganz tiefes Mitgefühl.

Eine Lösung, die für Euch(!) beide stimmige Lösung werdet Ihr selbst finden müssen.
@annie83 hat sehr viel Nachdenkenswertes geschrieben.

Ich möchte Dir noch ein paar Fragen mitgeben. Bitte ohne Wertung, Urteil verstehen.
Wie sieht Dein Alltag aus, kannst Du Dich noch freuen, genießen? Wie verarbeitest Du die Fehlversuche? Welche sonstigen Träume, Ziele hast Du? Oder ist inzwischen das Thema Kind nur noch das Einzige, was geblieben ist?
Die gleichen Fragen für Deinen Partner, für den als " Verantwortlichen" es garantiert schwer ist.

Wie sind Euer Paarzeiten? Wie sieht Euer WIR aus, Nähe, Zärtlichkeit, Sexualität Kommunikation? Was macht Ihr gemeinsam, was sind Eure Paarziele?
Kreist da evtl. nur alles um das Thema Kind? Schwingen Vorwürfe mit, oder könnt Ihr das als Situation akzeptieren?
Würde ohne Kind die Ehe auseinander brechen? (Wenn hier ein ehrliches Ja käme, dann solltet Ihr es lassen, so schmerzhaft es wäre.)

Habt Ihr psychologische Begleitung?
Es ist fast unmenschlich, was Ihr Euch die diesen Wunsch an tut.
Ihr geht beide kaputt.

Zumindest die psychologische Unterstützung würde ich an Eurer Stelle hinzu nehmen, einerseits zum Verarbeiten des Gewesenen, aber auch um andererseits eine für Euch beide wirklich gute Lösung zu finden.
Evtl. sogar die Akzeptanz, dass sich im Leben nicht alles erfüllt, extrem schwierig in Eurem Fall.

Nicht nur Euch zuliebe, sondern auch einem möglichen künftigen Kind.
Das braucht nämlich ein liebevolles Elternhaus, in dem die Eltern nicht nur als Eltern sondern auch als Paar funktionieren.
Und Eltern, die die Kraft haben für das Abenteuer Kind.

Dir viel Kraft, pass auf Dich auf.
 
  • #11
Liebe FS,
deine Traurigkeit kann ich sehr gut nachvollziehen, aber die Situation lässt sich nun mal nicht ändern und du solltest versuchen, deinen Blick für dich und eure Situation zu verändern.

Ihr habt euch beide erst recht spät für Kinder entschieden, was eure Chancen auf natürlichem Weg schwanger zu werden schon von daher erschwert hat. Versuche bitte nicht deinem Mann die Schuld für deinen unerfüllten Kinderwunsch zu geben, denn keiner weiß, ob es unter normalen Bedingungen geklappt hätte.

Viele gute Möglichkeiten habt ihr nun leider nicht mehr, es sei denn, IHR habt kein Problem mit Fremdsamen und ein Kind groß zu ziehen, welches genetisch von einem fremden Mann ist. Stelle ich mir für deinen Mann sehr schwierig vor. Dränge ihn nicht in etwas, was er nicht möchte. Geht vor lauter Wunsch manchmal recht schnell. Dir geht es ja nicht um ein Kind an sich, du möchtest es auch austragen, weshalb Adoption nicht in Frage kommt. (Wäre vielleicht im Ausland noch möglich) Welchen Weg ihr auch geht, ihr müsst ihn gemeinsam gehen! Redet miteinander.

Ich an deiner Stelle würde versuchen mich auf das Positive in meinem Leben zu konzentrieren! Ihr hattet schon eine gemeinsame Zeit vor dem Kinderwunsch, ihr habt euch- eine funktionierende Partnerschaft ist auch ein Glück und versuche zu sehen was ihr ohne Kinder für Möglichkeiten habt, euer Leben zu gestalten. Als kinderloses Paar malt man sich das Leben mit Kind immer rosarot aus. Das ist es aber nicht. Es hat alles vor und Nachteile und wenn der Kinderwunsch so groß ist wie bei dir, neigt man dazu, alles von diesem Kind abhängig zu machen, von einer Sache, von der man nicht weiß, wie es sich wirklich anfühlen würde. Kinder sind toll, keine Frage. Eine Schwangerschaft kann toll sein, muss es aber nicht. Das kann auch ein sehr negatives Erlebnis werden, mit viel Übelkeit, Bettruhe und Ängsten. Dein Leben und dein Glück sind nicht von einem Kind abhängig! Du bist der Schlüssel dazu. Wenn du es schaffst das zu verinnerlichen, klappt es vielleicht auch mit dem Kinderwunsch, denn wenn man zu verkopft ist, blockiert man sich oft selber und es klappt deshalb nicht. Der Mensch funktioniert in der Gesamtheit von Körper und Geist. Du hast hier gerade ein großes Ungleichgewicht und das solltest du ändern.... Dann klappt es vielleicht doch mit dem schwanger werden, wäre nicht das erste mal.

Alles Gute für dich! Ich hoffe ich konnte dir helfen.
 
  • #12
4. du könntest von einem ONS schwanger werden
Und da behaupte noch jemand, Frauen würden beim Kinderwunsch noch rational denken.

Hier wird geraten, einfach einem x-beliebigen Mann (ONS) ein Kind mit allen Verpflichtungen anzuhängen, weil die Frau schon zu alt für eine Adoption ist.
Was das für den Mann bedeutet (wirtschaftlich, emotional und sozial) ist ja sowas von egal - zumindest für eine Frau - nicht wahr?

Hier wendet sich der Gast mit Grausen:
So kann ich hier nicht ferner hausen,
Mein Freund kannst du nicht weiter sein.
(Schiller)
 
  • #13
Liebe grazy,
was "wir", also jemand anderes, an deiner Stelle tun würde, ist meiner Meinung nach ziemlich wurscht. Es ist nämlich DEIN Leben und DU musst für DICH die passende Lösung finden. Idealerweise finden du und dein Mann eine Lösung für EUCH gemeinsam. Was möchte er eigentlich? Redet ihr noch miteinander über das Kinderwunschthema oder kocht inzwischen jeder sein eigenes Süppchen?
Gibt es einen Plan B? D.h., wie stellst du dir dein/euer Leben ohne Kind vor? Wieso möchtest du UNBEDINGT ein Kind? Diese Frage mag so manchen befremden, jedoch ist sie in Fällen von unerfülltem Kinderwunsch mitunter sehr hilfreich, um sich mal selber zu sortieren und verborgene Wünsche und Hoffnungen auszuloten, die mit einem eigenen Kind vermeintlich in Erfüllung gehen (-sollen).
Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass du bereits 43 Jahre alt bist, könnte es gut sein, Plan B zu konkretisieren. Ihr seid als Paar fünf Jahre lang Patienten in der Kinderwunschklinik gewesen, wahrscheinlich ist die Info für dich nichts Neues: Die Wahrscheinlichkeit für eine 43jährige Frau, nach ICSI ein Kind zur Welt zu bringen, liegt bei pro Versuch bei unter 5 %, bei anderen Verfahren und nach TESE noch niedriger (s. deutsches IVF-Register). Will sagen: Selbst, wenn ihr auf Fremdsamen zurückgreift (-was rechtlich bei euch kein Problem darstellen würde), ist die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, für dich trotzdem nicht hoch (Glückstreffer natürlich nicht eingerechnet). Und: Käme das für deinen Mann überhaupt in Frage?!
Die größte Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft würdest du wahrscheinlich noch am ehesten mit einer Eizellspende erreichen können. Aber das ist erstens in Deutschland nicht zulässig, da müsstest du aufs Ausland ausweichen und zweitens auch nicht ganz ungefährlich (-mit Spermien hat das Immunsystem der Frau - meist - kein Problem, die werden zwangsläufig toleriert, mit fremden Eizellen sieht das mitunter anders aus).

Zusammenfassend: Bleibe mit deinem Mann im Gespräch! Als selbst Betroffene (ähnliche Situation wie bei dir) weiß ich durchaus, dass das nicht immer leicht ist.
Entwickelt einen Plan B für ein Leben ohne Kind! Sieh den Tatsachen ins Auge: Die Wahrscheinlichkeit, dass du mit 43 noch ein Kind zur Welt bringen wirst, ist in keinem Fall hoch.
Setze dich damit auseinander, wieso ein Kind (unbedingt?) für dich sein muss!
Suche dir/sucht euch professionelle Hilfe, wenn ihr allein nicht weiterkommt! Z.B. über BKID.
Alles Gute!
 
  • #14
Mein 1. Rat an Dich FS wäre:

an das Wohl des (ungeborenen) Kindes zu denken, das heißt, Dir mal vorzustellen wie traumatisch es sein wird für ein Kind/ Teenager/ Erwachsenen, irgendwann zu erfahren, daß es ein "Experiment" ist aus einer Samenbank oder vom ONS etc.

Das dient doch nur dazu den Erwachsenen bei ihren Wünschen zu helfen aber selten den der Kinder. Jedes Kind wird irgendwann erwachsen und seine Wurzeln kennenlernen wollen und wird sich möglicherweise schämen daß es einem ONS enstammt oder Identitätsprobleme bekommen wenn ein anonymer Samenspender der Erzeuger ist.

2. Rat:

in Deinem Alter bist Du alt genug zu erkennen, daß frau nicht alles haben kann was das Leben so bietet. Ein Kind ist Dir wohl nicht vergönnt wie Hunderttausenden anderen Paaren auch.

Diese schmerzhafte Erkenntnis gilt es hinzunehmen wie auch später mögliche Krankheiten und andere Schicksalsschläge.

Versuche einfach auf eine andere Art und Weise Leben & Liebe zu schenken - das kannst Du schon so einfach indem Du liebevoll mit Deiner Umgebung umgehst, für jemand sorgst, vielleicht fremde Kinder betreust oder unterrichtest. Sei eine tolle Patentante, zu der andere Kinder Vertrauen haben.

Das Mütterliche wird eine Frau immer in sich tragen. Du kannst das zum Ausdruck bringen durch ein sanftes Wesen bei jeder Begegnung mit anderen Menschen. Dazu braucht frau keine Geburtswehen durchgemacht zu haben.
 
  • #15
sind Euer Paarzeiten? Wie sieht Euer WIR aus, Nähe, Zärtlichkeit, Sexualität Kommunikation? Was macht Ihr gemeinsam, was sind Eure Paarziele?
Kreist da evtl. nur alles um das Thema Kind? Schwingen Vorwürfe mit
Für mich liest es sich so, dass sich zumindest für die FS alles nur noch uns Kinder kriegen dreht. Für den Mann ist das schrecklich, denn in ihrem Fall wird sie ihm unterschwellig die Schuld dafür geben. Sie wird es vielleicht nicht einmal merken.
Ich könnte mir vorstellen, dass der Kinderwunsch die Ehe scheitern lässt, nicht weil es vielleicht nicht klappt mit dem Kind, sondern weil Sexualität, Alltag, Alles sich nur noch darum dreht. Wie entspannt und lustvoll mag Sex noch sein, wenn sich im Kopf alles um das Thema Schwangerschaft dreht? Wie fühlt es sich für den Mann an, wenn er merkt, dass das Leben mit ihm ohne Kind scheinbar nichts für seine Frau zu bieten hat? Wo ist die Liebe die eigentlich am aller wichtigsten ist im Leben? Zählt diese noch etwas?

Nicht falsch verstehen, ich weiß sehr wohl wie schlimm sich ein unerfüllter bzw lange hinziehender Kinderwunsch anfühlt und ich weiß auch, dass man schnell nur noch diesen einen Gedanken hat und keinen Blick mehr für andere Dinge... das schöne Leben welches man führt, die Gesundheit die man hat, der eigene Mann der einen liebt und mit leidet.

ME nach ist die FS in ihren Gedanken gefangen und mutet ihrer Ehe und ihrem Partner sehr viel zu. Sie zieht sogar in Erwägung einen anderen Mann heran zu ziehen für den Plan vom Kind! Das muss man sich mal vorstellen.
Macht es dann überhaupt Sinn an dieser Ehe fest zu halten, wenn nur ihre Bedürfnisse zählen? Für mich ist das schon fast" über Leichen gehen" was die FS sich da überlegt.

Ich habe oben schon geschrieben es wäre an der Zeit mal los zu lassen, sich auf das schöne im Leben zu besinnen und zu versuchen sich an den Gedanken zu gewöhnen kinderlos zu bleiben. Vielleicht hat es seinen Grund warum es so ist? Es gibt keine Garantie auf ein Kind und auch nicht auf ein gesundes Kind. Der Kinderwunsch kam ja erst sehr spät bei der FS und heute ist er alles was zählt und das Leben ausmacht. Gab es denn vorher kein glückliches Leben? Darauf sollte die FS sich mal besinnen.
 
  • #16
die Ez wurde per icsi befruchtet, leider ist nichts gewachsen..
5 Icsi habe ich hinter mir. Bei mir stimmt alles.
Ich verstehe Deinen Wunsch, ein eigenes Kind zu gebären. Ich bin mit späten 39 Mutter geworden, meine Tochter ist jetzt knapp 13 und ich bald 52. Wenn ich vieles früher gewusst hätte, hätte ich mehr überlegt, ob ich meinem Kind eine so "alte" Mutter zumuten kann.
Nicht falsch verstehen, um nichts in der Welt würde ich das Rad zurückdrehen wollen und meine Tochter ist auch glücklich, so wie es ist. Aber manchmal merke ich einfach, dass andere Mütter mit Kindern im gleichen Alter, die so ca. 40 sind, einfach mehr Energie und Spaß an gemeinsamen Aktivitäten haben als ich.

Warum ich Dich zitiert habe oben, ich finde mit 43 (und wie lange wollt Ihr es noch versuchen?) ist es bestimmt auch für Dich schwerer, schwanger zu werden. Das hat die Natur so eingerichtet. Die Aussage "bei mir stimmt alles" würde ich mal ein wenig anzweifeln.
Ich habe an Deinem Text nicht verstanden, ob Ihr die Invitro (ich kenn mich mit den Fachausdrücken nicht so aus) mit Deinen eigenen Eizellen gemacht habt oder mit fremden.
Mein Arzt hat es mir damals so erklärt: ein weibliches Wesen wird mit der Anzahl seiner Eier geboren. Das heißt, mein befruchtetes Ei war 38 Jahre alt. Das Risiko, ein Kind mit Trisomie oder einen der anderen Defekte zu bekommen, ist gegeben. Sogar eine Frau, die bereits gesunde Kinder hat, kann im fortgeschrittenen Alter ein behindertes Kind bekommen. Russisches Roulette nennt man das.
 
  • #17
Es scheint, die Zeit rennt Dir davon. Und dass es nur an Deinem Mann liegt, das glaube ich nicht. Und es kann bei Dir auch gar nicht alles "in Ordnung" sein, denn Du bist 43.

Dass bei Frauen mit 43 Jahren auch mit künstlicher Befruchtung und maximaler Therapie pro Zyklus die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit nur bei zehn Prozent liegt und nur etwa sechs von 100 Frauen in dieser Altersgruppe pro Zyklus dann „ein Baby mit nach Hause“ nehmen, ist den Wenigsten bekannt.

Stelle Dir vor, Du trennst Dich und suchst einen neuen Partner, der sich dann auch auf das ganze Prozerere einlassen muß: wie alt bist Du dann?

Nur mal so eine Zahl: Geburten in Deutschland jährlich etwa 667000. Davon Mütter über 45: etwa 550. Mütter über 50: etwa 60.

Ich würde gar nicht sagen, dass nur Dein Mann an der ganzen Misere "schuld" ist. Schließlich wart Ihr es beide, die die Zeit verbummelt habt. Und jetzt ist der Zug so gut wie abgefahren.
 
  • #18
Liebe FS,
lass dich nicht von den vielen Schwarzmalern hier im Forum entmutigen. Frauen bekommen seit hunderten Jahren Kinder mit ü40, auch wenn das heute sicher häufiger vorkommt, weil wir länger leben und länger gesund sind. Und auch mit Anfang 20 kann man ein Kind mit Downsyndrom oder anderen Krankheiten bekommen.

Und was das für das Kind bedeutet, ältere Eltern zu haben? Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich eine tolle Kindheit hatte. Kinder reden über solche Dinge kaum und gehänselt wurde ich deshalb nie. Meine Eltern sind jetzt mit Ende 70, Anfang 80 fit und versorgen sich allein. Aber klar eine Garantie dafür gibt es nicht - aber auch nicht, wenn meine Eltern jünger wären. Wir können alle jederzeit krank werden, einen Unfall haben etc.

Das war ja aber eigentlich auch nicht deine Frage, sondern es ging dir darum, dass du von deinem Lebensgefährten keine Kinder bekommen kannst.
Hier schließe ich mich den Worten einiger anderer an und würde sagen, dass du mit IHM besprechen musst, welche Alternativen für IHN akzeptabel wären. Die einfachste wäre sicherlich eine Samenspende. Vielleicht braucht er auch etwas Zeit, sich mit dem Gedanken anzufreunden.

Im Internet gibt es für Samen- und Eizellspende einige Foren, wo sich Betroffene austauschen, wo auch Kinder, die durch Samenspende entstanden sind, zu Wort kommen, so dass ihr einfach mal die verschiedenen Perspektiven kennenlernen könnt, bevor ihr eine Entscheidung trefft, die für EUCH die richtige ist. Dort bist du mit deiner Frage sicherlich besser aufgehoben als hier im Elitepartner-Forum.

Lass dich auf jeden Fall nicht entmutigen. Holt Euch einfach so viel Infos wie möglich und trefft dann eine Entscheidung, die sich für euch beide richtig anfühlt.

Alles Gute für dich!
 
  • #19
Du bist 43 Jahre alt. Das ist schon richtig alt für eine geplante Schwangerschaft. Vielleicht klappt deshalb auch keine künstliche Geschichte mehr.
Nunja, gerade geistert die Meldung durch die Presse, daß eine 101-jährige Greisin ein Kind - per Embryoneneinpflanzung hineingelangt - gesund geboren hat.

43 ist da noch seeeeehr weit weg, obwohl ich selber das Ansinnen der FS schon nahe am Wünschenswerten sehe. Ich selber würde bei einer FRau im Interesse des Kindes die Grenze irgendwo Ende 40 setzen wollen.
Aber rein techisch ist noch keine Grenze überschritten.
 
  • #20
Aber rein techisch ist noch keine Grenze überschritten.
Für mich ist es die Frage, ob man technisch nachhelfen sollte, wenn man erst so spät überhaupt Kinderwunsch entwickelt hat. Was war denn in den 5 Jahren vorher? Kinderloses Leben genießen? Oder was war der Grund , erst mit 38 darüber nachzudenken? War scheinbar kein Kinderwunsch vorhanden.Wissen wir jetzt natürlich nicht, deshalb kann ich nur das nehmen, was ich hier lese.
Ich finde es fast schon -sorry- egoistisch, jetzt mit allen Hilfen der Technik und fremden Spenden nachhelfen zu wollen. Offensichtlich klappt es ja mit Hilfe auch nicht.
Natürlich gibt es natürliche Schwangerschaft in dem Alter, keine Frage. Aber die FS macht auf mich -durch die wenigen Zeilen- einen fast zwanghaften Eindruck.
Sie will ein eigenes Kind bekommen, eine Adoption schließt sich da aus, dazu sind auch beide schon zu alt.
Soll sie es mit einer Samenspende versuchen, aber das würde ich in einer Paartherapie entscheiden, das ist so eine große Geschichte, ich kann mir vorstellen, dass dort ganz andere Dinge eine Rolle spielen werden.
W
 
  • #21
Liebe FS,
ich glaube, Dir wird mein Rat nicht gefallen, aber: Ich finde du solltest den Kinderwunsch loslassen. Natürlich kann ich den Wunsch nach Kind(ern) verstehen, aber das krampfartige darauf "hinarbeiten" ist meiner Meinung nach kontraproduktiv. Es gibt genügend Beispiele von Frauen, die - nachdem sie sich mit dem unerfüllten Kinderwunsch abgefunden haben, doch noch schwanger wurden.
Auch solltest du deine Partnerschaft, vorausgesetzt es ist eine gute, über den Kinderwunsch stellen.
Mir selbst ist es passiert, dass ich mich von meinem langjährigen Lebensgefährten (und übrigens auch großen Liebe) getrennt hatte, da er unbedingt ein Kind wollte. Er hatte vor mir schon vergebliche Versuche gestartet, Vater zu werden. Da ich (inzwischen wurde ich schon 39) bereits ein Kind habe, wollte ich einfach keines mehr. Er war besessen von dem Wunsch nach einem Kind. Irgendwann hatte ich das Gefühl, ihm ging es nur noch darum, dass irgendeine Frau sein Kind auf die Welt bringt. Ich habe damals schweren Herzens die Beziehung beendet und ihn freigegeben. Er ist jetzt mittlerweile 46 Jahre und hat immer noch kein Kind. Ich glaube einfach, manchmal muss man sich mit den Gegebenheiten abfinden und das Beste daraus machen.
Alles Gute
Fleur, 47
 
  • #22
Immer wieder liest man hier von Frauen Mitte Vierzig die jetzt unbedingt ein Kind wollen.
Sorry, aber dafür habe ich kein Verständnis.

Du hattest 25 Jahre Zeit Kinder in die Welt zu setzen, aber wahrscheinlich war der Job, das Geld, der Urlaub, die finanzielle Sicherheit etc. viel wichtiger als ein Kind zu bekommen...

Denn den richtigen Partner hattest du ja schon, also lag es daran nicht.

Und wenn man erst Ende dreißig merkt - oh, da fehlt jetzt noch ein Kind oder sogar mehrere Kinder zu meinem Glück, weil die biologische Uhr erbarmungslos tickt...

Sorry, kein Verständnis.
Du solltest es sein lassen, denn es gibt im Leben eine richtige Zeit für alles, und ihr habt sie sinnlos mit materiellen Dingen verstreichen lassen.

Ich habe mit 40 mein drittes Kind bekommen, und glaube mir es war kein Spaziergang...

Wir hatten es drauf ankommen lassen ob noch ein Kind zu uns möchte - hätte es nicht geklappt so hätte ich es niemals erzwungen.

Soviel Vertrauen in die Schöpfung sollte man schon haben.

Für meine Kinder habe ich auf viele materielle Dinge und Freizeit verzichtet - das hast du nicht und jetzt zahlst du den Preis dafür.

Man zahlt für jede Entscheidung im Leben einen Preis. So ist das halt.
 
  • #23
Liebe FS,
ich kann nicht verstehen, dass man sich hier derart massiv auf dein Alter "einschiesst". Natürlich wünschen sich die meisten Menschen bis spätestens Ende 30 ihren Kinderwunsch zu realisieren, aber wenn dies nun leider nicht klappte, so ist dies nicht zu ändern und etwas Spielraum hast du du doch zeitlich wirklich noch. Also kein Grund aufzugeben (danach kann man sich ja immer noch Lebensplan B, C, D widmen oder ihn parallel als kleinen (!) Gedanken im Hinterkopf behalten).
Erst jüngst las ich wieder, dass laut statistischem Bundesamt in Deutschland im Jahr 2015 2268 Babys von Frauen über 45 Jahren geboren wurden, im Jahr 1965 waren es ähnlich viele, nämlich 2491 Babys bei den ü45-Müttern. Warum also sollst nicht demnächst du eine davon sein? Gab es zu allen Zeiten, wird es sicher immer geben und muss für dich, ein Baby und eure Beziehung kein gravierend großes Problem darstellen.
Meine Schwester und ich z.B. hatten nach außen hin ideale Bedingungen mit verheirateten, Mitte 20 Jahre alten Eltern. War leider überhaupt kein Garant für eine glückliche Eltern-Kind-Ehebeziehung.
Zu deiner eigentlichen Frage, die sich ja nicht auf das Alter bezog, wurden meiner Meinung nach schon zahlreiche gute Tipps gegeben.
Ich wünsche euch hierbei den für euch besten Weg zu wählen, mit dem ihr dann schlussendlich alle prima leben könnt!
 
  • #24
Für Adoption sind wir zu alt(ich 43 er 45). Fremde Samenbank?
Fremder Mann? Ich hoffe, dass jemand das liest und mir vielleicht einen guten Rat geben kann.
Ich bin noch etwas älter als ihr, möchte auch Kinder und habe noch nicht einmal die richtige Frau dazu gefunden!

Wenn ich eine ungefähr alterspassende Frau finde, ist die Wahrscheinlichkeit leider nicht so gering, dass wir auch nicht so einfach mehr Kinder bekommen können, sondern eine Eizellspende in Anspruch nehmen müssen. (ich selber habe, durch andere Umstände, mal "social freezing" betrieben) Da ich es gerne möchte, dass man nicht nur Merkmale meiner Familie, sondern auch die meiner zukünftigen Frau in unseren Kindern wiederfindet, würde ich die EZS nur in Ländern machen lassen, in denen man seine eigene Spenderin mitbringen kann und diese sollte aus der genetischen Verwandschaft meiner Frau stammen.

Das selbe könntest Du bei einer Samenspende auch tun! Vielleicht hat Dein Mann ja einen netten Vetter, bei dem Du sogar schon Ähnlichkeiten zu Deinem Mann festgestellt hast! Evtl. könnt ihr ja auch mal einen Versuch mit einer Eizelle aus deiner Verwandschaft starten. Mit 43 könnte es auch an Dir liegen, ohne dass echte pathologische Gründe vorliegen.

Und lass' Dich nicht von diesem Forum verunsichern! Gianna Nanini hat mit 53 ihr erstes Kind bekommen. Ihr habt also noch 10 jahre Zeit, alle möglichen medizinischen Möglichkeiten auszuschöpfen!

V.m47
 
  • #25
Ich befinde mich in einer festen Beziehung (10Jahre).
...was würde ihr machen an meiner Stelle? Ich möchte meine eigenen Kinder gebären..... Fremde Samenbank? Fremder Mann?
An "Deiner" Stelle würde ich das mit meinem Partner besprechen, um "unseren" Weg zu finden. Was soll die Alternative sein? Dass Du Dich trennst und Dich von einem fremden Mann sofort schwängern lässt? Dass Du Dich nicht trennst und ihm ein Kind "unterschiebst"? Ich befürchte, auch Dein Alter und Dein doch sehr später Kinderwunsch sind problematisch. Es bleibt nicht die Zeit, um in Ruhe eine Lösung zu suchen und die dann umzusetzen. In Torschlusspanik "erstmal" ein Kind zu bekommen, halte ich für keine gute Lösung.
 
  • #26
Wenn die Natur etwas nicht will, dann ... sollte man es nicht erzwingen.
Schau mal ... in jeder Frau sind in den Eierstöcken bereits von Geburt an alle Eier angelegt. Und somit das Erbgut aller ihrer Ahnen.
Mit der Geschlechtsreife springt jeden Monat ca. 1 Ei von diesen vielen Hunderttausend Eiern und macht sich auf den Weg in die Gebärmutter. Die Wissenschaft kann nicht sagen, warum ausgerechnet dieses oder jenes Ei reift und sich auf den Weg macht.
Bereits hier hat die Natur selber entschieden.
Das befruchtungsfähige Ei wird beim Zeugungsakt von zigtausend Spermien 'umzingelt' ... und es ist das Ei, welches entscheidet, welchem dieser Spermien es sich öffnet.
Das Ei entscheidet und nimmt eines (manchmal auch mehrere) Spermien an ... das Ei wählt aus. Offensichtlich weiß die Natur welche Gene in absehbarer Zeit mal sinnvoll sein werden.
Vielleicht trifft die Natur diese Entscheidungen vorausschauend für mehrere zukünftige Generationen? Wir wissen es nicht.
Und die Wissenschaft kann nicht erklären, warum das Ei sich ausgerechnet diesem oder jenem Spermium FREIWILLIG öffnet und es 'empfängt'.
Auch wenn der Kopf der Menschen es gerne anders hätte.
Die Natur trifft ihre eigenen Entscheidungen.
Vertraue ins Leben.
Und mache es aus dem, was dein Leben dir freiwillig gibt, etwas Schönes.
 
  • #27
was würde ihr machen an meiner Stelle? Ich möchte meine eigenen Kinder gebären..
Ich würde mich in die Rolle des geplanten Kindes begeben und mich fragen, ob es unter diesen Umständen auf der Welt sein wollte.

Leider kommt dein Wunsch nicht geerdet, liebevoll und entspannt genug rüber, um so ein "Abenteuer" zu bestehen. Ich vermisse neben dem Mutterwunsch eine gesunde, natürliche Einstellung zu Liebe und zu Kindern. Und die braucht jedes Elternpaar, denn die Herausforderungen und Überraschungen sind enorm und vorher durch niemanden abschätzbar. Wäre es dein zweites Kind, würde ich das anders sehen. Hättest du deinen Partner erst mit 40 kennengelernt und es wäre bei beiden ein lang gehegter Wunsch, wäre das Alter auch zweitrangig. Aber so?

Ich kann dir nur raten, wieder runterzukommen, zu innerlich Abschied zu nehmen. Verschöner dein Leben durch eine andere Form der Kinderliebe, beispielsweise durch eine Patenschaft oder ein Ehrenamt. Genieße die Sexualität mit deinem Partner, denn das ist wichtiger Bestandteil einer Liebesbeziehung. Und manchmal geschehen noch Zeiten und Wunder. So manchem Paar, dem "Zeugungsunfähigkeit/ Unfruchtbarkeit" diagnostiziert wurde, wurde auf natürlichen Wege unverhofftes Kinderglück zuteil, nachdem der ganze Druck weg war.
 
  • #28
Hier wird geraten, einfach einem x-beliebigen Mann (ONS) ein Kind mit allen Verpflichtungen anzuhängen, weil die Frau schon zu alt für eine Adoption ist.
Was das für den Mann bedeutet (wirtschaftlich, emotional und sozial) ist ja sowas von egal - zumindest für eine Frau - nicht wahr?
@veritar Also bitte, ein Mann, der es schafft, einen One Night Stand zu schwängern, hat das deshalb geschafft, weil er so doof war, beim wildfremden Verkehr kein Kondom überzuziehen. Mal Piano mit der männlichen Entrüstung - wer einen auf Besenkammer-Besamung macht bzw. schon bereitwillig ungeschützt Sex mit Menschen hat, deren Charakter er nicht lange genug abgeklopft hat, braucht sich dann nicht am Kopf kratzen, wenn er auf eine Boris-Becker-Konstellation trifft.

An die FS: ich würde es lassen. Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, welch schmerzvoller Schritt das wäre, jedoch würde ich dem Kinderwunsch nicht alles Andere unterordnen und evtl. sogar meine Partnerschaft gefährden. Man kann auch auf andere Weise Erfüllung finden.
Darüber hinaus finde ich den Trend mit sehr alten Erstgebärenden bedenklich. Nicht aus Elternsicht, denn da ist es ja hip und angesagt, mit grauen Strähnchen am Spielplatz zu stehen, sondern aus Kindersicht. Der Vater einer Freundin ist an Alzheimer erkrankt, als sie 20 Jahre alt war. Das ist dann ganz plötzlich nicht mehr toll, schon gar nicht für die Tochter. Klar können Eltern auch durch andere Zufälle wie Verkehrsunfälle ums Leben kommen, aber gerade solche Konstellationen muss man nicht auf Zwang herbeiführen. Das Leben ist manchmal schon schlimm genug.

W, 26
 
  • #29
... in denen man seine eigene Spenderin mitbringen kann und diese sollte aus der genetischen Verwandschaft meiner Frau stammen. (...) Vielleicht hat Dein Mann ja einen netten Vetter, bei dem Du sogar schon Ähnlichkeiten zu Deinem Mann festgestellt hast!
Ich stelle mir grad bildlich vor, was meine Nichte für ein Gesicht ziehen würde, wenn ich ihr sagen würde, sie solle mir eine Eizelle schenken, die dann vom netten Vetter meines Freundes befruchtet wird, und die ganze Chose würde ich als mein Kind austragen. Lieber @Valmont, spätestens jetzt bin ich mir sicher: Du willst uns alle veräppeln.

Ach, liebe Grazy, ich stelle mir künstliche Befruchtungen mit dem ganze Brimborium wahnsinnig unschön und belastend vor. Du schreibst, du bist kaputt, und deinem Mann geht es wohl auch nicht besser. Fünf schlimme Jahre mit Hoffnungen und umso bittereren Enttäuschungen hab Ihr hinter Euch. Lohnt es sich wirklich, weitere Jahre weiterzuleiden? Könnte es nicht sein, dass Ihr grad total Euer Leben verpasst?

Frau 50
 
  • #30
Eine Möglichkeit wäre, innerhalb der Familie des Mannes nach einem Samenspender zu suchen; vielleicht hat er einen Bruder? Dann kommt das Kind nicht auf die Idee, aufgrund der Abweichung im Aussehen ein Spenderkind zu sein, und du würdest deinen Mann gefühlsmäßig im Kind wiedererkennen. Und der Kontakt zwischen Kind und Realvater wäre damit quasi natürlich und ganz selbstverständlich gegeben.