• #61
Liebe @Laleila
Den Frauen sagt er offen, dass er verheiratet ist und bleibt. Das alles damit er mit den Affärenfrauen keine Probleme hat und am Ende ihnen sagen kann - zurecht: "ich habe dich von Anfang an informiert, dass sich immer verheiratet bleiben werde!"
Aber der Mann tut doch seinen Beziehungsstatus ganz offen kund und er zeigt auch keinerlei Handlungen oder macht Aussagen, dass er sich gerne trennen würde oder die FS sich Hoffnungen machen sollte. Also wie klarer soll er sich denn noch verhalten? Würde er ihr sagen, dass er sie liebt oder Hoffnungen auf eine gemeinsame Zukunft machen, dann würde jedem doch auch einleuchten, dass da irgendwas faul ist. Wenn du im Supermarkt deine Waren aufs Band legst, musst du doch der Verkäuferin auch nicht erst einmal erklären, dass du gedenkst, dass alles zu kaufen. Deine Handlungen sind doch eindeutig und diese Eindeutigkeit zeigt für mich der Mann auch in Bezug auf die FS.
Übrigens: immerhin kennt Laleila persönlich Menschen, die einen Swingerclub besuchen und pflegt auch selbst einen offenen Liebesstil - im RL sozusagen, das macht ihre Aussagen wesentlich glaubwürdiger.
 
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  • #62
Die entscheidende Frage für ist: hat dieser Mann ihr klipp und klar gesagt: "ich bin verheiratet/fest verpartnert und ich werde es immer bleiben, damit du dir keine Hoffnungen für eine Zukunft machst"
Das ist eben nicht die entscheidende Frage. Die FSin hat selbst eine bindende Partnerschaft. Sie spricht selbst von einer 1-Jahr-Affäre, damit hat sie grds. kein Problem!

Für sie ist das entscheidende Problem, dass zwischen ihrer Affäre am Beginn alles vertrauensvoll und ehrlich schien.
Sie meinte, da ist nur die Partnerin meiner Affäre und mein Partner, eine geschlossene 4-Konstellation und eine Exklusivität zwischen den 4 Beteiligten.
Nun kommt heraus er geht zusätzlich in Swingerclubs. Zum einen, weiß sie doch nicht alles von ihm, wie sie es gedacht hat und zum anderen, da er sie in der Zeit zwischen den Treffen ignoriert, weiß sie nicht, welchen Stellenwert sie neben den anderen Frauen haben könnte. Sie hat sich durch diese Erkenntnis plötzlich gedanklich von der Nr. 2, nach seiner Partnerin, weit nach hinten platziert, an Stelle 7, 8, 9... Entweder nimmt er ihr nun nicht ihre Minderwertigkeitsgefühle oder sie glaubt ihm nicht. Ist auch gleichgültig, dass einmalige und vertrauensvolle innige geschlossene System, hatte nie existiert und dass ist jetzt auch der FSin klar geworden.
 
  • #63
Für sie ist das entscheidende Problem, dass zwischen ihrer Affäre am Beginn alles vertrauensvoll und ehrlich schien.
Sie meinte, da ist nur die Partnerin meiner Affäre und mein Partner, eine geschlossene 4-Konstellation und eine Exklusivität zwischen den 4 Beteiligten.
Nun kommt heraus er geht zusätzlich in Swingerclubs. Zum einen, weiß sie doch nicht alles von ihm, wie sie es gedacht hat und zum anderen, da er sie in der Zeit zwischen den Treffen ignoriert, weiß sie nicht, welchen
Das stimmt auch wieder. Nur warum muss sie das schockieren, wo sie beide doch verpartnert sind und wenn beide sowieso ihre Partner nicht verlassen wollen, dann sollte sie das gar nicht schockieren? Viel vertrauensvoller müsste man eigentlich in der eigenen festen Partnerschaft miteinander umgehen.

Ausser sie möchte mit diesem Mann eine feste Beziehung haben und wartet vielleicht darauf, dass er ihr das sagt, damit sie ihren eigenen Partner verlässt. Sie würde es vielleicht tun, ihren Partner verlassen, aber im Moment kann sie und will sie das nicht, um nicht alleine dazustehen. Dann wäre ich in ihrer Situation und ich würde meinen Partner lieben und niemals verlassen wollen dann wäre es mir egal was mein Affärenmann macht. Ich würde die Haltung haben: "ich bleibe bei meinem Partner den ich liebe und es ist mir egal was der andere macht."

Deswegen fragte sie ihn auch, welche Rolle sie in ihrem Leben spielt und wo sie steht.
Ich habe das Gefühl sie möchte lieber mit ihm eine Beziehung haben jetzt vielleicht weniger als sie erfahren hatte dass er in Swingerclubs geht und vermutlich war das durch einen Zufall (eine Begebenheit). Jetzt ist ihre Welt quasi zusammengebrochen.

@Tulaya es gibt einen Riesen grossen unterschied, ob der Mann sagt: "ich habe eine Partnerin" (er weiss auch, dass sie einen hat) oder ob er noch zusätzlich sagt: "...., und ich werde meine Frau niemals verlassen.

Im 1. Fall besteht immer noch Raum für Hoffnung im 2. nicht mehr! Er sagt das, damit sie bleibt als Bett Gespielin. Er hat auch vielleicht seine Katze im Herzen aber mit ihr hat er kein Sex! Menschen die miteinander Sex haben und der eine sagt dem anderen du bist in meinem Herzen dann ist es klar, dass dieser Hoffnung auf mehr hat! Völlig logisch und verständlich!
 
  • #64
Menschen die miteinander Sex haben und der eine sagt dem anderen du bist in meinem Herzen dann ist es klar, dass dieser Hoffnung auf mehr hat! Völlig logisch und verständlich!
Im Kontext mit seinen Handlungen (nämlich seltene Treffen etc.) ist es weder logisch noch verständlich sondern grenzenlos blind und naiv. Wenn ich (noch dazu als selbst verpartnerte Person) eine Affäre mit jemanden eingehe, der einen festen Partner hat, dann ist es vielmehr selbstverständlich, dass man es artikuliert, falls man gedenkt, den eigenen Partner zu verlassen. Der Mann scheint ihr gegenüber doch keinerlei Anstalten zu machen, seine Beziehung zu seiner Frau in Frage zu stellen - keinerlei Taten oder Handlungen diesbezüglich, scheinbar nicht mal negative Aussagen über seine Partnerschaft. Warum könnte die FS noch erwarten sollen, dass er sagt, dass er die Frau keinesfalls verlässt. Es lässt doch nix drauf schließen und die Frau scheint ja keineswegs völlig verblödet zu sein.
 
W

wahlmünchner

  • #65
Sie brauchen die Wahrheit und manchmal bekommt man sie indirekt mit einem Trick.
Da wird doch das Pferd von hinten gesattelt.
Als erstes könnte/ sollte die FS mal ihren Partner in ihren Betrug einweihen.
Dann kann sie immer noch schauen ob sie noch so viel Nerv hat über einen Affaierenmann nachzudenken...
Ich verstehe nicht wie jemand Wasser predigen und Wein trinken kann.
An der Stelle des Affairenmanns würde ich denken die FS in hat einen an der Waffel.
Betrügt selbst, weiss das es eine Affaire ist und steigert sich künstlich rein.
 
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  • #66
Sollte dennoch mal eine "anstrengend"werden, sprich, dich verlieben, häufigere Treffen einfordern etc. Überlässt er die Problemlösungsstrategie seiner Frau, welche dafür ein Händchen hat. Die Damen wissen dies jedoch nicht.
Wow, das ist wirklich ausgebufft. Affärenmanagement durch die Ehefrau. Danke, habe wieder was gelernt. So ist das also in offenen Beziehungen, wo ja alle so tolerant angeblich frei von Dingen wie Eifersucht sind. Das dürfte sich dann wohl nur auf sexuelle Eifersucht beziehen. Die Macht- und Besitzverhältnisse sind ganz klar abgesteckt, sogar die Kommunikation mit der Affäre wird offengelegt( wohl ohne Einverständnis der Affäre). Die Affäre ist nur Mittel zum Zweck und wird wie eine Ware gehandelt, aber klar, sie weiss ja Bescheid, deshalb gibts auch nix zum Beschweren.
 
  • #67
@Pfauenauge
Eifersucht ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft. Worauf sie sich bezieht kann sehr unterschiedlich sein.
Was die (selteneren) funktionierenden offenen Beziehungen so stabil macht, ist eben auch die Offenheit zwischen den Partnern. Sie genießen jederzeit gegenseitige Priorität und, wenn auch nicht unbedingt sexuelle, Exclusivität, die der Loyalität zum Beispiel.
Die Affäre wird nicht wie eine Ware gehandelt, aber sie ist, wie jede heimliche Affäre auch, Mittel zum Zweck. Zum Zweck des Vergnügens, der sexuellen Abwechslung.
Mein Partner erfährt alles was er wissen will, wenn er möchte kann er auch an der Kommunikation teilhaben. Mein Affärenmann weiss es nicht. Es geht ihn auch nichts an. Ihm war von Anfang an klar, dass ich glücklich verheiratet bin, es war seine Entscheidung sich auf mich einzulassen.
Jemand, der sich auf einen gebundenen Partner einlässt sollte sich darüber im Klaren sein, dass er in den allermeisten Fällen unter 'ferner liefen' gehandelt wird.
Macht- und Besitzverhältnisse... Du klingst verbittert.
Auch in einer monogamen Beziehung gibt es ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Eine intime emotionale Zweisamkeit. Warum sollte dies in sexuell offenen Beziehungen anders sein.
Affärenmanagement durch die Ehefrau ist natürlich ebenso überzogen formuliert wie unsinnig, aber das man sich auch in dem Bereich, so angebracht, als Partner unterstützt, ist für mich das Normalste der Welt.
Den Schock der FS kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Wohl aber die Wahrung der Illusion, als Geliebte etwas Besonderes zu sein, die Ausnahme für den sonst treuen Ehemann, weil unwiderstehlich. ;-)
 
  • #68
Jemand, der sich auf einen gebundenen Partner einlässt sollte sich darüber im Klaren sein, dass er in den allermeisten Fällen unter 'ferner liefen' gehandelt wird.
Ist das so? Gehen die Menschen wirklich so fies miteinander um? Muss man sich richtig schlecht fühlen, falls man mal sich auf jemanden anderen eingelassen hat?
Man sollte trotzdem noch respektvoll miteinander umgehen. Und dazu gehört auch, dass man mit offenen Karten spielt, ob man den anderen nun wirklich mag oder nur Sex konsumieren will und dem anderen etwas Falsches vorspielt. Ich finde ihn sehr unehrlich, fast schon nicht glaubwürdig, mit Versprechungen machen und sich zurückziehen. Das ist doch nicht normal.

Nicht klar ist doch auch, auf welchen Seiten sie sich kennengelernt haben. Ich habe auch manchmal Internet Kontakte, die mich anbaggern, obwohl ich wirklich nicht Flirtkontakte suche, auch nicht auf diesen Seiten unterwegs bin. Ich kann mir also sehr gut vorstellen, wie sich so etwas entwickeln kann, ohne dass man explizit danach gesucht hat.
 
  • #70
Die Affäre wird nicht wie eine Ware gehandelt, aber sie ist, wie jede heimliche Affäre auch, Mittel zum Zweck. Zum Zweck des Vergnügens, der sexuellen Abwechslung.
Mein Partner erfährt alles was er wissen will, wenn er möchte kann er auch an der Kommunikation teilhaben. Mein Affärenmann weiss es nicht. Es geht ihn auch nichts an. Ihm war von Anfang an klar, dass ich glücklich verheiratet bin, es war seine Entscheidung sich auf mich einzulassen.
Das ist eben gar nicht so klar für die Affären (ob gebunden oder Single), denn auch gebundene und verheiratete Männer verlassen ihre Frauen für eine Geliebte - sogar nach Jahren! Schröder oder auch Gauck oder Holande o.a. prominente Beispiele. Das ist auch der Grund weshalb manche Geliebte sogar jahrelang hoffen! Wenn 100% niemand den Partner jemals für jemand anders verlassen hätte, dann ja, dann wäre das sicher, wie das Amen in der Kirche. Klare Ansagen: "ich bleibe immer beim Partner" sind 100% sicher und unmissverständlich für die Affärenperson!

Logisch ist man glücklich man lebt mit einem Mann aber hat Sex mit einem anderen - outsorced Sex. Wie kann Frau sich derart spalten und ins Bett zum Ehemann schlüpfen, wo man doch vorher Sex mit dem anderen hatte, als hätte man nur feines Glacé, wie die Schweizer zum Eis sagen, gegessen? So tun als wäre nichts passiert und dem Partner in die Augen schauen?

Wahrscheinlich muss man die Sexualität als Essen betrachten und ohne grosse Bedeutung und Wichtigkeit handhaben. Wie ein Ex der mir sagte: "Sex ist wie Sandwich essen." Völlig banal.
 
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  • #71
Da wird doch das Pferd von hinten gesattelt.
Als erstes könnte/ sollte die FS mal ihren Partner in ihren Betrug einweihen.
Dann kann sie immer noch schauen ob sie noch so viel Nerv hat über einen Affaierenmann nachzudenken...
Ich verstehe nicht wie jemand Wasser predigen und Wein trinken kann.
An der Stelle des Affairenmanns würde ich denken die FS in hat einen an der Waffel.
Betrügt selbst, weiss das es eine Affaire ist und steigert sich künstlich rein.
Die Frage ist doch, warum haben die zwei eine Affäre begonnen, wenn sie so sehr glücklich mit ihren Partnern sind und ihre Bedürfnisse in der eigenen Beziehung vollkommen befriedigt sind (und bei ihm noch mehr als die normalen Bedürfnisse befriedigt sind, weil er auch noch in den Swinger Club geht). Er würde vermutlich seine Partner nicht verlassen, denn wo findet er wieder schnell eine, die mit ihm in den Swinger Club es geht?

Bei ihr zumindest scheint das Problem zu sein, dass sie doch nicht so glücklich ist mit ihrem Partner ansonsten, wäre es gar nicht zu der Affäre kommen. Logisch oder? Niemand - egal ob er verheiratet ist oder Single - weiss in wen er sich eventuell verliebt!

Auch Verheiratete verlieben sich in einander und verlassen ihre (Ehe)Partner. Das hatte doch die Moderatorin Ulla Kock an Bring auch getan: verliess ihren Partner für Theo Baltz, der seinerseits seine Frau Sabine Christiansen für Ulla verliess. Mittlerweile ist auch das schon Geschichte, da er Ulla verliess.

Das Leben ist doch überhaupt nicht planbar, warum soll sie plötzlich eine an der Waffel haben, falls sie sich eventuell in ihn verliebt hatte? Kann man das wirklich rational steuern und ist man dann noch ein Mensch, der fähig ist zu lieben und sich zu verlieben? Wer das wirklich kann gleich zu meiner Meinung nach einem emotionslosen Roboter oder einem - ich entschuldige mich für die Bezeichnung - einem
Primaten. Nur Tiere können sich nicht verlieben und lieben aber sehr wohl Menschen!

Dass damit aber beide ihre Partner betrügen steht ausser Frage.
Aber eben im Leben ist doch alles möglich und plötzlich wird eine Frau lesbisch, obwohl sie bis dato heterosexuell war.
 
  • #72
Vielleicht ist die FS verliebt. Oder auch nur sehr berechnend und wenig selbständig. Denn sie hatte sich wohl ausgerechnet, dass es eine Zukunft mit dem Affärenmann geben könnte. Und nach den neuesten Erkenntnissen ist das ziemlich ausgeschlossen. Darum fällt sie aus allen Wolken und nicht deshalb, weil der Mann in den Swingerclub geht. Ihr ganzes schönes Traumgebilde ist zusammengebrochen.

Ich bin allerdings ziemlich mitleidlos, denn die FS betrügt ohne irgendwelche erkennbaren Gewissensbisse ihren Partner und würde ihn jederzeit abservieren und warmwechseln, wenn sie einen anderen Dummen findet, der sie finanziert. Denn das ist vermutlich der Grund, warum sie sich nicht trennt: Sie braucht das Geld ihres Partners oder kommt aus anderen Gründen nicht alleine klar.
 
W

wahlmünchner

  • #73
@Mandoline
Man kann sehr wohl steuern in wen man sich verliebt.
Vor allem ganz im Gegenteil zu den Tieren haben wir die Möglichkeit den Trieb zu hinterfragen...und dem ev nicht! nachzugehen.
Ich meine ganz ehrlich: ich merke doch ob ich mich zu jemanden hingezogen fühle. Dann entscheide ich doch ob ich um den Mensch einen Bogen mache oder es intensiviere.
Ich finde es seltsam und ungut wenn Menschen ihren Gefühlen und vor allem Trieben so ausgeliefert sind, ihnen nachgehen und dann auch noch behaupten sie seien besser als Tiere , weil sie lieben.
Also sorry: so ein Schmarren
Tiere können auch lieben und die selbstlose Liebe gibt es nicht. Auch nicht bei Menschen. Das ist echt Unfug
 
W

wahlmünchner

  • #74
Die Frage ist doch, warum haben die zwei eine Affäre begonnen, wenn sie so sehr glücklich mit ihren Partnern sind und ihre Bedürfnisse in der eigenen Beziehung vollkommen befriedigt sind (und bei ihm noch mehr als die normalen Bedürfnisse befriedigt sind, weil er auch noch in den Swinger Club geht)
Meine Meinung dazu: weil sie psychisch nicht gesund sind, weil sie egoistisch sind, weil sie Dinge tun ohne die Konsequenzen tragen zu wollen.
Bei jemanden der in einer Beziehung ist, bei dem ein Partner trinkt denkst man an eine Coabhängigkeit. Bei jemanden der chronisch fremdgeht kommt keiner auf die Idee, dessen seelische Gesundheit zu hinterfragen. Verwunderlich.
 
  • #75
So funktioniert leider nicht die menschliche Physche! Jeder Mensch hat Bedürfnisse nach Achtung, Annerkennung, Respekt, Liebe, körperlicher Nähe (Sexualität). Entsteht in der eigenen Beziehung Mangel an etwas: Aufmerksamkeit, Respekt oder körperliche Nähe so wird der Mensch die Unlust und Unwohlsein zu vermeiden/eliminieren versuchen und sich die Befriedigung ausserhalb suchen. Dann ist oft der erst beste gut genug, der diese Bedürfnisse zu stillen vermag. Egal ob verheiratet oder nicht. Es gilt dabei Lust im weitesten Sinne zu gewinnen! Damit sind positive Gefühle gemeint.

Der Mensch braucht zum Überleben keine Liebesbeziehungen, Umarmungen, Streicheln und Küssen und Sexualittät im weitesten Sinne! Das alles braucht er nur um sich körperlich und seelisch wohl zu fühlen und gesund zu bleiben. Säuglinge können ohne Berührungen und Streicheln (Liebkosungen) sogar sterben.

Dumm ist nur, dass der Mensch sich nicht vorher trennt, weil er eben auch das Bedürfnis nach Sicherheit braucht und die hat er solange es mit einer neuen nicht läuft und sich keine Stabilität und Sicherheit abzeichnet. (Deshalb wird fast immer warm gewechselt). Die Sicherheit ist in der alten Beziehung gegeben egal, ob dabei (die)andere(n) Bedürfnisse unerfüllt bleiben.

So komplex ist die menschliche Psyche, komplexer als uns lieb ist.
 
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