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  • #1

Ich (w,33) wohne wieder bei meinen Eltern – wie abschreckend ist das für Männer?

Ich musste nach der Trennung zügig die gemeinsame Bude verlassen. Zum Glück haben meine Eltern ein großes Haus, also bin ich übergangsweise wieder eingezogen – in mein Kinderzimmer. Vorteile liegen auf der Hand: Mietfrei und Familienanschluss (alleine macht mir keinen Spaß). Ich würde selber keinem in dem Alter raten, zurück zu den Eltern zu ziehen und wohl auch komisch gucken wenn mir das jemand erzählen würde. Meine Eltern sind aber froh, dass ich nach 12 Jahren wieder da bin, es läuft harmonisch/freundschaftlich, ich kann sie unterstützen und ich bekomme hier auch etliche Dinge geregelt, die ich vorher nie so erledigen konnte als ich pendeln musste. Ich habe hier auch ein Arbeitszimmer. Die Dringlichkeit eines Auszugs ist nicht gegeben und würde eher Nachteile und einen Verlust gemeinsamer Zeit bedeuten, was mir auch wichtig ist. ABER: Wie schwer wiegt das bei der Partnersuche für den männl. Altersbereich 30-38? Einfach so jemanden mit nach Hause bringen kann ich nicht.
 
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  • #2
Such dir am Besten einen Mann, der auch noch bzw. wieder bei den Eltern wohnt!
Dann könnt ihr euch noch wie damals im Teenie Alter verlieben!
Alle schön heimlich...;-)
Stell' ich mir sehr romantisch vor!
 
  • #3
Na ja, Du klingst nach einer sehr vernünftigen, pragmatischen, praktisch-veranlagten Frau und suchst daher gewiss auch genau so einen Partner. Die gute Nachricht ist, dass dieser Typ von Mann dafür mehrheitlich Verständnis haben wird. In der Kennenlernphase würde ich empfehlen, das überhaupt gar nicht zu thematisieren und wenn es ernster wird, wird keiner mehr deswegen abspringen und Ihr könnt dann ja einfach zu ihm gehen. Du solltest dann aber auch darauf achten, keine unnötigen Gelegenheiten zu schaffen, in denen er verfrüht Deine Eltern kennenlernt oder zu Dir nach Hause muss.

Sicherlich gibt es aber sehr viele Männer, die so eine Wohnsituation stören würde oder für die es selbst dermaßen undenkbar ist, dass sie es auch bei einer Frau nicht verstehen können. Glücklicherweise glaube ich, dass solche Typen eher weniger zu Dir passen werden.
 
  • #4
Ich kann nur umgekehrt Antworten, da ich eine Frau bin: Ich bin Männern über 30, die noch oder wieder zuhause wohnen, gegenüber skeptisch, viele haben oder entwickeln ein Defizit an Selbständigkeit. Hinzu kommt, dass man sich nicht ungestört bei diesen Menschen treffen kann, so dass dann immer meine Wohnung, ein Hotel oder ein öffentlicher Ort herhalten müsste. Das alles sorgt für wirklich ungünstige Schieflagen in einer Partnerschaft und ist darum m.E. sehr wohl ein Hindernis.
 
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  • #5
Man(n) könnte es aber auch so sehen, dass Du mit 30+ es weder emotional noch finanziell auf eigenen Beinen zu stehen. Mich würde das eher abtörnen, weil ich das Gefühl hätte, eine Versorgungs- und Betreuungspartnerschaft eingehen zu müssen. Aber meine Altersklasse ist hier eh nicht gefragt.

M/40+
 
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  • #6
Sorry, das geht mal sowas von gar nicht. Für mich würdest Du nicht in Frage kommen. Denn anders rum würden auch die Frauen die Hände über den Kopf zusammenschlagen, wenn ein 33 jähriger Mann noch bei den Eltern wohnen würde.

Und dein letzter Satz besiegelt ja wohl alles....

M,37 (der seit 19 nicht mehr zu Hause wohnt)
 
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  • #7
Hi, ich bin die Fragestellerin.

Kleine Anmerkung: Ich habe sehr wohl Arbeit und ich erledige hier auch meine Aufgaben selber. Also nix da mit Unselbständigkeit oder Versorger spielen müssen. Die Situation hatte sich einfach daraus ergeben, dass ich so schnell wie möglich weg mußte und so schnell fand man einfach keine akzeptable kleinere oder preislich sinnvolle Bude in der Gegend zu der Jahreszeit. Ist eine Studentenstadt. (Die Wohnungssituation könnte sich allerdings demnächst ändern.)
Meine Platzansprüche sind einfach echt nicht hoch, und wer will schon unnötig mehrere Hunderter zusätzlich Monat für Monat aus dem Fenster werfen für Raum, der auch noch aktiv gefüllt werden muss.

Ich habe durchaus auch Erfahrung damit alleine zu wohnen (war zwar schön am Anfang, auf Dauer aber recht öde, wenngleich ich mich auch ganz gut mit mir alleine beschäftigen kann).
Ähnliche Situationen kenne ich ebenfalls aus meinem Bekanntenkreis - die müssen quasi notgedrungen dauernd etwas mit anderen draußen unternehmen, um selber nicht daheim zu versumpfen. Und wenn ich mir deren Geschichten so anhöre, ist denen selbst das noch langweilig weil das auch immer dasselbe ist.
Wenn die nicht zu 70% männlich wären und selber in arbeitsbedingt recht wechselden Wohnsituationen leben oder Partnerschaften über 2 Single-Haushalte führen würden, würde ich ja selber fragen, ob man sich da nicht zusammen tut. *g

Theoretisch habe ich auch eine kleine Eigentumswohnung in direkter Nähe.
Den Mieter wegen Eigenbedarf rauszuwerfen wäre aber recht verwerflich, da der schon ziemlich gebrechlich ist und fraglich bleibt, wie lange der überhaupt noch für sich selber sorgen kann. Auch für den würde es ziemlich schwer werden, wenn der noch mal seinen Bekannten- und Familienkreis verlassen und sich irgendwo einleben müßte.

Was ich mir auch überlegt habe - eine WG.
Hätte den Nachteil, dass ich wieder umziehen müßte (auch fraglich wie lange man dann dort bleibt), die Vorteile von momentan fallen weg, ich falle hier wieder weg und wahrscheinlich hätte ich lauter Studenten um mich rum. Auch nicht so ganz das Gelbe vom Ei, für mich aber dennoch in Ordnung.
Nur: Wie käme das dann an? Ich bin auch keine 23 mehr.
 
  • #8
@#6: Also die Mehrheit der seriösen Partner wird eine WG ganz erheblich mehr ablehnen als Deine derzeitige Wohnsituation. Eine WG geht echt nur für Studenten, nicht für erwachsene Menschen.

Ich glaube nicht, dass Dir Deine aktuelle Wohnsituation so sehr bei der Partnersuche im Wege sein wird. Fang doch erst einmal an, Dich nach einem Partner umzusehen... und thematisiere das Wohnen nicht allzu früh. Meiner Erfahrung nach fragt so gut wie keiner früh nach der Wohnung.
 
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  • #9
@FS: Du sagst, es ist vorübergehend. Ich sehe das als eine Notlösung, pragmatisch eben, und Du richtetst Dich ja nicht auf ewig in Hotel Mama ein. Wäre in meinen Augen nicht gerade ideal, aber auch kein Grund zum Ablehnen eines Partners, wenn sonst alles passt. Du wirst ja nicht ewig so wohnen, sondern Dir irgendwann wieder eine eigene Bleibe suchen, oder?

@Frederik #7: Das mit den WGs stimmt nicht ganz. Gerade in teuren Städten wie Hamburg ist es beinahe schon üblich, dass sich erwachsene Ü40er Singles eine Wohnung teilen. Nicht im Studenten-WG-Lifestyle, sondern einfach pragmatisch und gepflegt.
 
  • #10
Ich bleibe dabei: Ich sähe Probleme. Wenn mir ein Mann mit Deinen Argumenten käme, würde ich denken

- mietfrei: Geldmangel? Geizhals? Opportunist?
- geringer Platzbedarf: Es gibt auch sehr schöne 1-Zimmer-Wohnungen, ich habe auch eine (nicht, weil ich mir nicht mehr leisten könnte, sondern weil ich nicht so viel Platz "aktiv füllen" will). Also: Ausrede?
- gerade keine Wohnung zu finden: zu faul zum weitersuchen? zu faul für einen Umzug?
- fraglich, wie lange man in einer Wohnung bliebe: null Risikobereitschaft?
- Familienanschluss: Verwöhnt von Mama und Papa, die ja doch hier und da mal was übernehmen? Unfähig zum Alleinsein? Und dann redet einem die Familie überall rein: Es fängt damit an, dass den Partner nicht nach Hause bringen kann und hört vielleicht auch bei der Einmischung in andere Lebensfragen nicht auf.

Mein Fazit wäre: Nein danke, kein Bedarf, kein Interesse.
 
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  • #11
Wie sieht denn Deine Planung aus?
Möchtest Du so lange bei Deinen Eltern leben bis Du einen Partner gefunden hast mit dem Du dann zusammen ziehen kannst?

Was machst Du wenn Dich eines Tages Dein nächster Partner verlässt und Deine Eltern nicht mehr da sind?
Du solltest lernen auch alleine leben zu können.

Du bist 33 und kannst niemanden mit nach Hause bringen... Das ist einfach inakzeptabel und peinlich.

Such Dir eine Wohnung, werde selbständig und unabhäbgig. Ich bin sicher Du wirst es genießen sobald es soweit ist!
 
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  • #12
Bin dei FS.

Natürlich soll die Situation hier vorübergehend sein.
Fraglich ist, wie lange vorübergehend ist.
Momentan dauert die Situation hier 2 Monate so an und war und ist sicher auch nicht über mehrere Jahre geplant.

Momentan läuft alles bestens und momentan machen meine Eltern den Eindruck, dass sie das selber so gut finden. Meine Mutter ist schon alleine deshalb begeistert weil sie noch einen Gesprächspartner mehr hat, der immer wieder frischen Wind rein bringt, mein Vater ebenfalls und die profitieren auch insofern von meiner Anwesenheit, dass ich Internet mit in die Bude gebracht habe und sie so nebenbei in die Nutzungsmöglichkeiten des ganzen "neuen Technikkram" einweihe. Ich bin ja selber froh, dass die jetzt endlich mal beide den Schritt ins nächste Jahrtausend schaffen.

Dann natürlich noch sämtlicher juristischer Kram weil hir noch eine jüngere pflegebedürftige Person mit in der Familie lebt, für die ich eigentlich auch Mitverantwortung trage. Eine Partnerschaft wäre davon eigentlich nicht betroffen sein sollte, weil sich eine Aufgabe eben hauptsächlich im juristischen Bereich abspielen wird. Aber das muss ja auch erst mal alles geklärt und abgesichert werden und wenns geht noch bevor einer meiner Eltern stirbt. Über 2 Wohnungen verteilt war das recht aufwendig und langwierig, vor allem dann wenn man sich nur alle paar Wochen sieht.

Mal abgesehen davon - wir hatten hier früher auch unsere Querelen und eigentlich freut sich doch gerade jeder darüber, dass das Zusammenleben so gut klappt.

Wie gesagt - momentan läuft alles bestens (was sich aber sicher theoretisch auch wieder ändern kann) und es hat fast nur Vorteile eine Weile hier zu bleiben. Zwar nicht für immer, aber im nächsten halben Jahr hier wieder krampfhaft die Kurve zu kratzen erscheint mir mittlerweile ebenfalls als recht fraglich.
 
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  • #13
Vielleicht sollte ich aber tatsächlich schauen, dass ich in absehbarer Zeit hier in direkter Nähe was Kleines aber Abgetrenntes finde. Ist zwar auch nicht so leicht, kostet wieder Geld und wird sicher auch nur für verhältnismäßig kurze Zeit bewohnt, aber wenns besser ist und der Sache dienlich sein sollte ...
 
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  • #14
Mit 33 noch bei Mami und Papi? Um Geld zu sparen für die Miete? Weils den Eltern auch sooo gefällt? Tschuldige, aber das ist der Abtörner schlechthin.

@7. Keine seriösen Erwachsenen in einer WG? Nunja, geh mal auf Wohnungssuche in London, Zürich, NY. Ist halt anders als in einer Kleinstadt.

So long,
m/42
 
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  • #15
Für mich kommt es ausschließlich auf die Frau an und die gegenseitige Sympathie.
Wenn beim ersten Date die Wellenlänge stimmt und es Folgetreffen gibt, dann ist mir doch die Wohnsituation völlig egal hoch drei, da jeder normale Mensch dies ändern kann.
Und ein gemeinsames Wochenende im Wellnesshotel oder in der Südsee zum Relaxen kann man sich auch noch gerade so leisten.
Probleme haben offensichtlich nur die einsamen Herzen in ihren kalten Buden und langen Nächten, weil sie das harmonische Familienleben der FSin nicht gönnen !.
 
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  • #16
Ich (m) würde das jetzt nicht so verbissen sehen. Klar diese Lösung ist suboptimal aber ich interpretier da jetzt nicht soviel hinein wie andere dies hier tun. Ich würde vielleicht kurz schmunzeln aber keine Rückschlüsse auf die Persönlichkeit ziehen. Blöd wäre nur das wir dann immer zu mir gehen müssten und ich früh nicht einfach abhauen könnte, aber damit kann man leben.
 
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  • #17
Liebe Fs,

ich(m) würde vielleicht kurz stutzen, aber es wäre kein Problem.

Als Partnerin kämest Du ohne weiteres nach wie vor in Frage. Es hätte einfach keinen Einfluß auf eine Entscheidung.
 
  • #18
für mich würde jemand, der noch zu Haue wohnt nicht in Frage kommen. Bei allem Verständnis und vor allem nicht, wenn du keinen mann mit nach Hause bringen kannst. Ich finde das krank und will mit solchen Leuten nichts zu tun haben
 
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  • #19
Hey FS, wenn ihr eine "coole Truppe" seid - warum nicht? ;-)
Ich würd's nicht so haben wollen - aber bei mir ist ja auch alles geklärt ;-)
 
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  • #20
Liebe FS,
setze Dir ein Datum zum Auszug bei Deinen Eltern und teile ihnen dieses Datum mit.
Es ist für alle Beteiligten eine schwammige Angelegenheit.
Natürlich sollst Du Dich wieder fangen wegen der Trennung und auch finanziell.
Ich würde 6 Monate dafür ansetzen.
Du solltest also zwischen Juni - Oktober 2011 einen Umzug planen und diese Tatsache auch Deinen Eltern mitteilen. Sonst sind sie vor den Kopf gestossen, wenn Du von einer Woche auf die nächste ausziehst.
Du kannst ja nun jeden Monat 500 Euro zur Seite legen, die hast Du dann als Polster für Makler etc. Arm scheinst Du ja nicht zu sein, wenn noch eine Eigentumswohnung vorhanden ist.

Vermutlich bist Du aus dem Elternhaus in eine Partnerschaft gezogen und hast noch nie alleine gelebt? Probier das unbedingt aus. Menschen mit Angst vor dem Alleinesein sind nach meiner Erfahrung nicht für eine Partnerschaft geeignet. Sie klammern und lassen dem Partner keine Luft zum Atmen.
Du kommst gerade aus einer Beziehung und denkst bereits darüber nach, wen Du nach Hause bringen kannst?
Wozu das denn? Von einem Bett ins nächste hüpfen aus Angst vor dem Alleinesein? Verdaue doch erst mal die alte Beziehung.
Nimm Dir nun die Auszeit bei Deinen Eltern und kümmere Dich um Dich, dann ziehe in eine schöne kleine 2- Zimmer-Wohnung und mache Dich auf Partnersuche. Wenn das gut läuft, kannst Du an Familiengründung denken, ab 35 Jahren tickt die Uhr.
Alles Gute
 
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  • #21
Wenn die Sprache auf die Wohnung kommt, erwähnst Du Besichtigungstermine, da Du bald ausziehen willst.

Wenn das dann ein bisschen dauert, ist ja nicht dramatisch- aber der Mann sollte schon spüren, dass Du auf eigenen Beinen stehen willst. Wenn sich zufällig in einem halben Jahr ein Kontakt wirklich toll entwickelt, kannst Du ja ein wenig zögern- vielleicht sucht ihr dann ja gemeinsam?

Viel Glück!
 
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  • #22
Kleine Anmerkung der FS

Nein, ich bin nicht von zu Hause aus in die Partnerschaft gezogen.
Ich bin ausgezogen und hatte dann ziemlich schnell wieder eine Partnerschaft.
Der Zusammenzug ein Jahr später war aber auch recht praktisch orientiert. Wenn man eh schon permanent zu zweit aber gleichzeitig immer in jeweils einer von zwei Wohnungen lebt ...

Eigentlich bin ich ausgezogen weil es hier hinten und vorne nur den typischen altersbezogenen Knatsch gab und ich mich ziemlich eingeengt und kontrolliert und belabert fühlte.
Dem ist jetzt aber nicht mehr so. Wobei ich mir anfangs ganz schön Sorgen gemacht habe, dass sowas passieren würde. (Naja, vielleicht kommts ja noch)

Bis auf die Tatsache, dass ich hier niemanden so einfach mitbringen könnte ist eigentlich alles in Ordnung.
Da redet mir im Prinzip aber keiner rein, ich hätte nur selber bedenken, was andere davon halten könnten und die räumliche Verteilung ist nun doch nicht so, dass man sich da so gänzlich abschotten könnte um die Situation zu entschärfen.

Das größte Problem wäre damit wohl tatsächlich das Raumkonzept und das Denken der anderen heute.
Das dürfte alles in allem vielleicht doch ein bisserl zu viel Zumutung für andere sein, die ins kalte Wasser geworfen würden.

Aber mal schauen, wie ich es machen werde. :)
 
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  • #23
Wenn man (Mann oder Frau) mit 33 noch zu Hause wohnt, gibt es nur zwei Möglichkeiten:

1) die Eltern sind sowas von toll/fortschrittlich/harmonisch/verständnisvoll, dass es praktisch jeder potenzielle Partner schwer haben wird, mit seiner eigenen Persönlichkeit in den Wettbewerb einzusteigen

2) die Eltern sind so dominant, dass der Daheimwohnende jegliche Aversion gegen die elterliche Distanzlosigkeit in den hintersten Winkel seines Unterbewusstseins schieben muss, was ein potenzieller Partner in der Regel nicht mitmachen will

m41
 
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  • #24
War selbst in deinem Alter nochmal für ein Jahr bei meinen Eltern eingezogen (eigene Wohnung im Haus), was auch sehr gut funktioniert hat. Ich hatte alle Annehmlichkeiten und alle Freiheiten. Was einer Partnersuche aber im Weg gestanden hat, war ich selbst. Ich konnte mir eine Beziehung in der damaligen Situation einfach nicht vorstellen. Einen Mann mit nach Hause nehmen etc. fiel völlig aus. Also pass auf, dass es nicht zu schön und bequem wird, sonst siehst du am Ende gar keinen Anlass mehr, dich umzuschauen.
W
 
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  • #25
Ich wohne mit 33ig seit ein paar Monaten auch wieder bei meinen Eltern. Möchte hier jetzt nicht alle Gründe nennen. Da sie vielschichtig sind.
Bis jetzt hatte ich nicht das Gefühl, dass Männer deshalb das Interesse an mir verloren hätten.
Ausserdem hatte ich Männer kennengelernt, welche eine eigene Wohnung haben. Trotzdem noch in der Nähe der Eltern wohnen. Und die Mutter macht ihnen noch die Wäsche. kocht öfters für sie. Ich koche auch bei meinen Eltern, mache die Wäsche selber und beim Einkaufen wechseln wir uns ab.

Werde sicherlich nicht ewig bei meinen Eltern bleiben, Doch momentan gibt es für mich andere Prioritäten.
 
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  • #26
Eigentlich ist von meinen Vorschreibern alles gesagt worden...ich finde es zb. inakzeptabler wenn ein 33jähriger Mann noch bei Mutti und Vati leben würde -

Es ist eben nicht ganz so leicht, Deinen Partner zu Dir in die Wohnung mitzunehmen, weil dort die Eltern leben, die ihn logischerweise gleich kennenlernen würden - sprich, er hätte sofort ungewollten Familienanschluss, das ist auch nicht jedermanns Sache. An Deiner Stelle würde ich Dir raten, spätestens beim zweiten Date zu sagen, dass Du _vorübergehend_ zuhause lebst und gerade auf Wohnungssuche bist, das klingt aktiv und entspannt die Situation, die ein wenig aussergewöhnlich ist, etwas. Zudem kannst du ja in der Zeit, wo du bei den Eltern lebst, Geld zurücklegen für eine zukünftige Bleibe - ich würde Dir langfristig raten, wieder auf eigenen Beinen wohnungsmässig zu stehen - langfristig gesehen ist das eher ein Abtörner und bietet zukünftig für Diskussionsgespräche.

w
 
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  • #27
Mach dir doch bitte keine Gedanken, wie deine jetzige Wohnsituation auf Männer wirken könnte.
Du kannst dir immer noch eine Wohnung nehmen, wenn ein Mann in dein Leben tritt und du Möglichkeiten haben willst mit ihm Tage und Nächte bei dir in den 4 Wänden zu verbringen. aber auch das sollte bei dir im Hause der Eltern möglich sein.

Deine Wohnsituation steht dir nicht auf der Stirn geschrieben und wenn sich ein Mann in dich verliebt, ist die mangelnde eigene Wohnung mit Sicherheit kein Grund, mit dir Schluss zu machen.
Außerdem kann es noch sehr lange dauern, bis Mr. Right auftaucht. Du aber fühlst dich wohl bei deinen Eltern, du sparst dir Geld für andere schöne Dinge, hast eine funktionierende Wohngemeinschaft, solltest du das alles jetzt aufgeben? Ich denke : nein!
Vielleicht empfindet es ein zukünftiger Partner sogar als Vorteil, dass du keine eigene Wohnung hast, so könntest du viel unkomplizierter zu ihm ziehen oder ihr sucht euch gemeinsam eine größere Wohnung.
 
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  • #28
Für mich wäre es auch ein NoGo, wenn Frau noch oder wieder bei den Eltern wohnt,als Kurzzeit/Notlösung akzeptiert-aber es macht so den Eindruck,als wärst du ein weibliches "Mamasöhnchen"!Du scheinst dich nur wohl zu fühlen,wenn jemand für dich sorgt und da ist-die Liebe und Partnerschaft spielt da nur 2.Geige und ist vermutlich nur Mittel zum Zweck.Ich bin Selbstständigkeit gewohnt und daher ist die Bequemlichkeit bei Mama auch absolut kein Reifezeugnis-Nö geht garnicht bei der Partnersuche.
Es gibt genug Wohnungen derzeit im Angebot,aber die Eigenbewirtschaftung ist nicht so dein Ding-ich glaube du bist Unselbstständig und sehr materiell/finanziell eingestellt....zum Geld ausgeben und bewirtschaften möchtest du einen Partner,zum Einnehmen oder Relaxen brauchst du nur dich.Mein Eindruck,....
Nimm dir eine eigene Whg,egal wie klein-dafür die Chancen umso größer bei der Partnersuche.

m48
 
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  • #29
ich finde es zum teil sehr drakonisch was hier so geschrieben wird! und wie sehr direkt von der wohnsituation auf die persönlichkeit und den charakter geschlossen wird.

ich habe schon menschen kennengelernt, die eine (eigene) wohnung finanzmittelbedingt in einem großen wohnhaus hatten, wo es stank, wo der müll im flur lag und die wohnung ausgesehen hat wie nach dem letzten tomatenfestival in villa bacho. ...aber diese leute müssen ja qua "eigener wohnung" selbständiger und in ihrer persönlichkeit reifer sein....hmmm!?

ich bin selbst 33, habe eine eigene wohnung im (großen) haus meiner eltern und lebe dort derzeit noch, weil ich mir nach meinem studium erst einmal ein gewisses finanzpolster schaffen wollte. bin die woche über lange im büro, am wochenende oft unterwegs und mache viel sport und für zu schlafen und gewisse freie zeiten zu verleben, so reicht(e) mir dies vollkommen aus. wesentlich war für mich auch immer der hintergrund des "miete sparens". vernünftige wohnungen sind im bereich köln/düsseldorf nun einmal nicht wirklich billig. warum man jedoch aufgrund der wohnsituation im elternhaus nicht kochen, putzen, waschen oder bügeln können soll, ist mir auch ein rätsel.

side-kick: es gibt auch nicht wenige frauen, die mit 18 ausgezogen sind, und dies trotz jahrelanger selbstverantwortung bis heute nicht beherrschen...(sorry, gehört aber auch zur wahrheit)

diese im thread genannten bedenken haben auch mir ggü. bisher noch nie freunde/frauen/freundinnen o.ä. geäußert. daher wundern mich diese a-priori rückschlüsse auf die ausbildung des charakters und die vermeintliche selbständigkeit doch ein wenig.

das dies nicht die idealform des lebens ist sehe ich auch so - ja! der auszug steht auch für mich bald an. dies fällt mir jedoch mit den nun vorhandenen finanziellen spielräumen deutlich leichter, wie mit dem diplom in der hand und auf jobsuche vor einigen jahren.
 
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  • #30
@W33

Also ehrlich, warum machst DU Dir darüber Gedanken, ob einer es blöd findet, dass Du daheim bist. Denn wenn DER Dich besser kennenlernen möchte, dann erfährt er genau die Gründe und Argumente dafür ... die Du selber schreibst.

Selber bin ich mit 34 und Baby !!! nach Hause geflohen, meine Eltern - vor allem meine Mama - hat mir durch die Scheidung beigestanden, war meine Freundin und Psychiaterin ... (sie ist (m)eine Überfrau) und steht mir immer noch bei im Rosenkrieg ... mietfrei, super Auskommen miteinander, Gesellschaft ... was will man denn mehr? Wenn da einer daherkommt und Dir blöd kommt von wegen Lebenssituation, dann kannst ihn eh vergessen. (Oder hak mal nach, wie seine Familiensituation ausschaut ...)!

Sorry, meine Meinung.