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  • #1

Ich kriege die Trennung nicht hin. Was tun?

Es ist mir (m39) mittlerweile klargeworden, dass meine (EP-) Beziehung (33) nach 1 Jahr keine Zukunft mehr hat, bevor wir zusammenziehen. Mein Verstand sagt: Wir sind zu verschieden, und ich will ihree subtilen einseitigen Ansprüche und Erwartungen nicht erfüllen. Sie erfüllt meine Nähe- und Sexbedürfnisse nicht... sie stresst mich nur. Ich vertraue ihr auch nicht wirklich, glaube, dass sie irgendwann fremdgehen könnte. Ich kann sie nicht rauchen sehen, habe zwischendrin mal aus Symphatie versucht ,damit anzufangen, hat aber nicht geklappt, gibt mir nichts. Also alles ganz klar: Trennung! Nur, ich mag mich nicht trennen, weil ich das als Niederlage empfinde. Mein Ego sagt mir, dass wenn schon, sie an mir scheitern soll, nicht ich an ihr; aber auch nicht um sie kämpfen soll. Hat einer einen Ratschlag für mich, wie ich von ihr wegkomme?
 
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Gast

  • #2
Naja, ich glaube kaum, dass hier ein Ratschlag wirklich hilft, denn wenn Sie dies als Niederlage empfinden... Warum Niederlage? In manch einer Beziehung wird es früher oder später deutlich, dass man nicht zusammen passt. Und warum sollte es andersrum für Ihr Ego ganz toll sein, wenn sich die Partnerin trennt? Das könnte man ja auch so sehen, dass mit Ihnen keine Beziehung geführt werden kann. Machen Sie sich unabhängig von solchen Gedanken. Sie selber haben sich die Argumente klar dargelegt. Oder liegt die Angst vor dem Alleinsein dahinter? Vielleicht probieren Sie „für den Anfang“ die Trennung auf Zeit? Auf jeden Fall: miteinander reden!!! Viel Glück!
 
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  • #3
Hast Du Eltern, die lange zusammen sind? Uns siehst dies als Vorbild?
 
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  • #4
Aha, ich habe das immer genau anders rum gesehen,
der, der sich trennt, ist der "Stärkere" - wenn man es schon von der Ego-Sicht
aus betrachtet.

Wieso scheiterst du dadurch an ihr?
Aus meiner Sicht ist es so, dass wenn sie noch die Beziehung beibehalten möchte,
du aber nicht, scheitert sie an dir.

Siehst du es allgemein als Erfolg, eine Beziehung zu führen?
Und als Versagen, aufzugeben? Es geht dir bzw. deinem Ego mehr um die Beziehung an sich?
Hattest du schon öfters schlechte Erfahrungen mit Beziehungen?
Hast du das Gefühl, es lag an dir?
Dann verstehe ich deine Gedankengänge.

Vielleicht kannst du versuchen, ein bisschen in dich reinzufühlen, was sich unterhalb der
Ego-Ebene befindet und dich dann fragen bzw fühlen,
was du wirklich willst und das für wichtiger nehmen als die Schicht darüber, das Ego
- eine Beziehung nur wegen des Egos aufrecht zu erhalten, obwohl es dir innerlich nicht
gut tut, ist hm:(

Wenn das mit dem Fühlen nicht so gut klappt, dein Verstand sagt dir ja eh schon das Richtige,
dann ist es vielleicht am geschicktesten, du versuchst deine Perspektive zu ändern,
sodass du trotz bzw sogar durch die Trennung deinen Stolz aufrecht erhalten kannst.

Vielleicht helfen dir dabei die ersten Sätze meines Beitrags.

w, 26
 
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  • #5
@FS
Du hattest ja in der Vergangenheit schon einige Threads zu deinem Beziehungsdilemma gestartet!
Nun sei auch endlich mal konseqeunt und werd' erwachsen - gib der Frau den Laufpaß und fertig!
Ich weiß auch gar nicht, warum du das als Niederlage assoziierst?
Ihr passt beide offensichtlich nicht zusammen...
 
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  • #6
Fs zu #2
Ja habe ich ... und nein, es müssen für mich keine Vorbilder sein.

Was ich weiss ist, dass Zähigkeit und Durchhaltewille wohl zu meinen Eigenschaften zählen. Vielleicht liegt es daran auch.
Verlustangst habe ich, glaube ich, eher nicht.
 
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  • #7
FS,

hm, deine Zeilen klingen nach einem hilflosen kleinen Jungen, aber nicht nach einem Mann, der 39 Jahre alt ist.

Sind Niederlagen, Scheitern für dich so zerstörerisch, dass du nicht mal eine Beziehung beenden kannst, die dir nicht mehr gut tut? Hast du schon mal überlegt, wo die wahren Ursachen dieses Denken liegen?

Hast du keine Ansprüche an SIE? Also, irgendwie scheint mir, dass du einige Probleme hast, die mit der Frau an sich gar nichts zu tun haben.

Hole dir doch notfalls proffesionelle Hilfe, wo man mit dir gemeinsam besprechen wird, wie du emotional reif und mit Respekt die Beziehung beendest, ohne die Trennung im Interesse beider als Niederlage zu empfinden.

w 47
 
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  • #8
Dann frage ich mich, wieso du überhaupt ein Jahr mit dieser Frau zusammen warst. Was war am Anfang anders?
 
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  • #9
@6 - was für eine bescheuerte Aussage, sorry. Es sind die Mütter, die Jungs erziehen, obwohl sie von der männlichen Psyche keine Ahnung haben. Dort werden die falschen Knöpfe gesetzt.

@FS - wenn DU Dich trennst, dann obwohl Du sie gern hast und willst, dass es ihr gutgeht - ohne Dich. Sie kann dann das ausleben, was sie möchte. Du bringst Ihr Respekt entgegen, das ist Größe. Du stresst sie nicht mehr und tust Dir nebenbei einen großen Gefallen.

Trennung ist immer blöd und kann schmerzhaft sein - vielleicht schafft Ihr es, Euch in gegenseitigem Einvernehmen zu trennen. Vermeide dabei Sätze, die mit "Du ..." anfangen und sprich von Dir und Deinen Empfindungen. Mach Ihr klar, was Du willst bzw. nicht mehr willst. Du musst Dich nicht rechtfertigen - es ist nur eine Erklärung aus Deiner Sicht.

Wenn das alles nicht hilft, gibt es nur noch einen Ausweg: Du sagst Ihr, dass Du Dich in eine andere Frau verliebt hast. Dafür kann niemand etwas, das kann jeder verstehen - die meisten Frauen ziehen sich dann zurück. Es gibt da aber auch noch die schlechten Verliererinnen ...

(m)
 
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Gast

  • #10
Ja, indem Du versuchst, nicht an Dir selbst zu scheitern.

Es hilft weder Dir noch ihr, wenn Du an ihr oder sie an Dir scheitert. Das ist der falsche Ansatz, denn es schadet eher beiden.

Du hast erkannt, daß ihr nicht zusammen passt. Und da hast Du nun zwei Möglichkeiten: entweder Du versuchst mit der Situation zurechtzukommen, was vermutlich nicht funktioniert und Dir auch nicht gut tut oder Du versuchst, neue Wege für Dich selbst zu erarbeiten. Die Trennung wäre dann der erste Schritt.

Wenn Du Dich von ihr rational und emotional unabhängig machst, dann wirst Du die Trennung auch nicht als Niederlage empfinden. Du wirst dann eben nicht mit ihr zusammenziehen, sondern alleine wohnen (für Dich und bei Dir -im übertragenen Sinn). Sobald Du diesen Schritt gedanklich gemacht hast, wirst Du sehr schnell Deine Möglichkeiten erkennen und dann auch umsetzen können.
 
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  • #11
Trenne Dich fair, auf Augenhöhe, mit Respekt!!!!! Sag Ihr vielleicht nict en detail, dass Du dieses und jenes nicht magst/erträgst/vermisst. Sag Ihr, dass Du so nicht glücklich bist und findest, dass es nicht harmoniert. Das ist niemals eine Niederlage,sondern ein Auseinandergehen auf gleicher Ebene. Nehme an, Du würdest Dir umgekehrt auch von einer Frau wünschen, die sich evtl., von Dir trennen möchte, dass das mit Achtsamkeit erfolgt, auch wenn´s vielleicht weh tut. Willst Dir doch ins Gesicht sehen können, oder.... Mein Ex hat mich per SMS "abgeschossen"....Er war der grösste Moralapostel vor dem Herrn...Oder ausschlechen, oder sich einfach nicht mehr melden, oder mal so richtig schön daneben benehmen....Dann merkt Sie es schon...Alles selbst erlebt. Diese Menschen demaskieren sich selber und mit so einer wiederwärtigen menschlichen Niedertracht, möchtest Du doch wohl nicht verschwinden, oder? Also Hintern hoch und gespräch gesucht. Das hat erwachsenen Stil und ist keine Niederlage, sondern hat menschliche Grösse, wie man sie in einem "erwachsenen Alter", in dem Du Dich befindest, "erwarten" sollte..
 
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Gast

  • #12
Fs. zu 7
Verliebtheit.... und eine völlig andere Lebenswelt kennenzulernen....

Fs zu#6 und allen.
Erstmal Danke für eure Antworten!

Das Problem ist nicht, dass ich endgültige Entscheidungen nicht treffen könnte; das habe ich schon getan und werde es wieder tun (auch Trennung).

Das Problem ist aber, ich hänge noch an ihr und sie liebt mich.
Herz schlägt Kopf... oder so ähnlich.

"Hilfloser kleiner Junge" ist übrigens auch ganz nett geschrieben (wenn auch sicherlich so nicht gemeint) .... Aber nun, ich finde eigentlich, dass wir alle unsere Eigenschaften aus Kindertagen ruhig ein bischen erhalten sollten.
Wenn ich einfach nur reif und abgebrüht (also z.B. nur nach dem Kopf , wie #6 suggeriert) meine Entscheidungen treffen würde, dann wäre ich schon längs getrennt... und müsste ich mir wohl Sorgen machen, mich jemals wieder verlieben zu können.
 
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  • #13
Mache Dich unbedingt von der Vorstellung frei, es ginge ums Gewinnen oder Verlieren. Solche Vorstellungen sind unreif und führen zu den bekannten schmutzigen Trennungskriegen, bei denen Beide wirklich nur verlieren können.

Es geht auch nicht ums Recht haben, es geht nicht darum, dem Anderen noch irgendetwas zu beweisen. Nein, es geht darum, mit Anstand aus diesem Beziehungsversuch herauszukommen. :

Ihr habt es versucht. Das war richtig. Es hat nicht funktioniert. Das kommt tausendfach vor. Es ist gut, daß ihr noch rechtzeitig gemerkt habt, das eine Beziehung nicht funktionieren würde. So erspart ihr Euch die Nerven, die emotionalen Belastungen, vielleicht auch das Geld, das eine spätere Trennung hätte kosten können.

Mache ihr keine Vorwürfe, sage ihr, daß Du sorgfältig darüber nachgedacht hast und das es nicht funtionieren würde. "Unvereinbarkeit der Charaktere" ist eine zutreffende Begründung, wie es aussieht. Siehe zu, das Ihr mit Würde auseinander kommt. Ohne Beschimpfungen und ohne weitere Verletzungen.

Wenn ihr das schafft, bist Du am schnellsten wieder fähig, auf die Suche zu gehen.
 
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  • #14
Ich würde es eher als erwachsen, souverän und stark bezeichnen, wenn Du die Konsequenz aus deinen Feststellungen ziehen würdest. Lass nicht zu, dass diese Frau weiterhin, im Glauben an euere Beziehung und im Vertrauen auf deine Liebe zu ihr, für einen anderen Mann blockiert ist und tu dir selbst auch diesen Gefallen. Handle entsprechend und verschwende nicht weiterhin euer beider Lebenszeit.
 
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  • #15
reif sein heißt überhaupt nicht, dass man dann abgebrüht ist. Ganz im Gegenteil, dann kann man sich in denanderen auch einfühlen und trägt ganz bewusst Verantwortung für sein Tun.
 
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Gast

  • #16
FS, ich denke schon, dass die Vewendung "Hilfloser kleiner Junge..." schon ernst gemeint war. Du scheinst es sogar noch toll zu finden, wenn man solche Attribute aus der Kindheit auch noch als Erwachsener beibehalten sollte..... Vielleicht liegen die Probleme nicht bei deiner Freundin, sondern bei dir?, denn wenn du dich wie ein kleiner hilfloser Junge fühlst, wirst du dich auch ihr gegenüber so verhalten und dementsprechend auch nicht ernst genommen.

Da du anscheinend oft wie ein kleiner hilflsoer Junge tickst, empfindest du die Ansprüch von deiner Freundin als unangemessen und einseitig. Vielleicht sind sie das aus der Sicht eines Erwachsenen gar nicht so, aber so scheinst du ja nicht ganz zu denken?

Dazu hast du noch Angst, dass sie dich verlassen könnte.... Kann es sein, dass die wahren Ursachen deiner "Probleme" irgendwo in deiner Kindheit/Pupertät zu suchen sind?

Wie schon von jemand anders geschrieben, vielleicht wäre es wirklich sinvoll proffesionelle Hilfe zu suchen. Schaden tut es auf keinen Fall. Oder willst du in der nächsten Beziehung bei Problemen wieder wie ein kleiner hilfloser Junge wirken?
 
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  • #17
FS zu #15
Weiss nicht recht, was du mir mit diesem Post aussagen möchtest.
Vermutlich zielt deine These darauf ab, das ich, basierend auf Erfahrungen meiner Jugend und Pubertät zuwenig Selbtwertgefühl haben könnte, um eine Beziehung zu führen.
Das kann ja vielleicht so sein; oder auch nicht; war aber nicht Gegenstand der Fragestellung.

Ich kann sicherlich die Hilfe eins Therapeuten in Anspruch nehmen (für die Trennung wird es dann wohl eher nicht notwendig);
wollte mit meiner Frage hier aber eigentlich nach Erfahrungen fragen, wie man am einfachsten aus einer (objektiv) unpassenden Beziehung aussteigt, wenn man (subjektiv) den Partner noch liebt.

Sorry, aber darauf habe ich in diesem Thread so richtig gar keine Antwort bekommen.
Aber, was soll's, keine Antwort ist auch eine Antwort, oder?
 
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Gast

  • #18
ich will ihree subtilen einseitigen Ansprüche und Erwartungen nicht erfüllen
> die sehen genau WIE aus?

Sie erfüllt meine Nähe- und Sexbedürfnisse nicht... sie stresst mich nur.
> inwiefern?

Ich vertraue ihr auch nicht wirklich, glaube, dass sie irgendwann fremdgehen könnte.
> DEIN Problem - das liegt nicht an ihr und eurer Beziehung. Dein Vertrauen ist WO?

Ich kann sie nicht rauchen sehen, habe zwischendrin mal aus Symphatie versucht ,damit anzufangen, hat aber nicht geklappt, gibt mir nichts.
> Ihr scheint wahrhaft offen und erwachsen miteinander zu kommunizieren: Wie wär's wenn du sie fragst, ob sie dir zuliebe aufhören kann? (Aber umgekehrt: DU fängst ihr zuliebe an - tstststs...Du bist echt ein Held)

weil ich das als Niederlage empfinde.
> Dein Selbstbewusstsein ist WO? (s. Rauchen)

Mein Ego sagt mir... sie an mir scheitern soll, nicht ich an ihr; aber auch nicht um sie kämpfen soll
> das ist ja total krank!

Hat einer einen Ratschlag für mich, wie ich von ihr wegkomme?
Ja. Mach ne Therapie und lass die Arme in Ruhe. Du bist ein Egomane bei dem es nur um Kampf geht.
 
  • #19
@ FS:

Entschuldige, aber bei allen Windungen, die du hier veranstaltest, kann dir doch niemand wirklich einen Rat geben. Du weißt doch selbst nicht, was du willst, Und, falls du es doch wissen solltest, bist du einfach zu feige, um Klartext mit ihr zu reden.

Was soll dir den auf diese Aussage geraten werden? "...wollte mit meiner Frage hier aber eigentlich nach Erfahrungen fragen, wie man am einfachsten aus einer (objektiv) unpassenden Beziehung aussteigt, wenn man (subjektiv) den Partner noch liebt?"

Mit 39 J. solltest du wissen, dass eine Trennung wirklich niemals 'einfach' ist. Das mit 'objektiv' nicht passen und 'subjektiv' noch lieben, das glaubst du doch wohl selbst nicht! Das ist doch totaler Unsinn!

Entscheide dich, sag's ihr oder lasse alles so, wie es jetzt ist. Aber du bist wirklich alt genug, um nicht so herum zu lamentieren.

Wenn du dich in eurer Beziehung aber auch so verhältst, wie du hier schreibst, kann es schon sehr gut sein, dass deine Freundin dir die Entscheidung bald abnimmt und von sich aus geht. - Was dir ja eh am liebsten wäre... wie dir dein 'Ego' sagt. - Ach ja, es ist auch der 'einfachste' Weg - jedenfalls für dich!
 
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  • #20
nochmal 17 an 16/FS:

wie man am einfachsten aus einer (objektiv) unpassenden Beziehung aussteigt, wenn man (subjektiv) den Partner noch liebt.
> Meine Güte, WOVOR hast du eigentlich Angst??? Dann bleibe doch mit ihr zusammen, SO unvereinbar kann deine vermeintliche Unpassung gar nicht sein. Langsam kommt es mir so vor, dass du ihrer einfach überdrüssig bist und eine Ausrede dirselber gegenüber suchst, etwas mit jemand anderem anzufangen.

Sollte aber - rein hypothetisch - der Fall so liegen, dass sie wesentlich älter ist als du, sie keine Kinder mehr haben will, weil ihre eigenen schon erwachsen sind, du vielleicht ein gewisses Suchtverhalten hast und ggfs. sogar eine Sozialphobie hast - DAS wären m. E. objektive Kriterien für eine Trennung. Allerdings von ihrer Seite aus - und da hätte sie mein vollstes Verständnis.
 
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  • #21
FS zu #17
Ich habe in diesem Thread nicht geschrieben, das dieses oder jenes an mir oder ihr liegen könnte. Das war nicht der Inhalt der, sondern nur die Erklärung für die Fragestellung.

Aber was soll's bitte, hier noch gewünschten Erläuterungen

zu ihrem Domnanzverhalten:
Sie gibt in Diskussionen niemals nach, ich will mich aber auch nicht dominieren lassen und gebe meistens auch nicht nach. Einige Punkte sind bis heute offen.
Ihre Lebensumstände sind immer wichtiger, als meine. Bei ihr ist alles besser; sie weiß auch alles besser. Da lohnt das Diskutieren kaum....

zu Sex- und Nähebedürfnis:
Sie besucht mich nur ganz selten, immer fahre ich zu ihr.
Dafür haben wir aber ilZ nur selten Sex, was für mich besonders schlecht ist, da ich für erfüllenden Sex mit einer Frau regelmäßige "Übung" brauche, (in der Anfangszeit der Beziehung war er jedoch sehr schön).
So selten ist der Sex noch nicht mal gut (für beide Seiten).

Fs zu #18 Angeline
Entschuldigung, jetzt habe ich das Gefühl, ich müsse mich für die Fragestellung entschuldigen.

Wir hatten letztes Jahr viele große Streitereien, wie ich sie bezügl. Intensität und Vehemenz in meiner vorigen Beziehung in 10 Jahren (so lange ging diese) nicht hatte... .
Ja, da habe ich ganz ruhig "Klartext" geredet ! (Das war immer der Ausgangspunkt für die Streiterien)
Glaubt mir, ich habe alles angesprochen, was hier thematisiert wurde. Damit konnte sie gar nicht umgehen....wurde schnell laut.

Selbstverständlich habe ich ich sie gebeten, mit dem Rauchen aufzuhören, zumal sie von mir noch ganz andere Dinge verlangt hat. Aber sie ist süchtig danach, sie kann eh nicht aufhören.

Also bitte, die Konstallation passt so einfach nicht...(objektiv) .... leider liebe ich sie noch.

Na klar, ich muss hier nicht "rumlamentieren", die Entscheidung habe ich ja auch schon gefällt; bin ja "alt genug".
Stimmt, schließlich habe ich das in meinem Leben auch schon zwei- oder dreimal getan. ... da hatte ich mich aber immer schon "entliebt" .

Ich danke euch trotzdem für alle eure Antworten.
 
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Gast

  • #22
Fs an #19
Haha, der letzte Absatz ... nicht schlecht .....*grins* .....Jetzt ist der Thread sogar recht unterhaltsam geworden.
Lies doch mal die Frage (Kinderwunsch war übrigens da...
Nanu, wer ist denn süchtig...nicht ich....).
Übrigens habe ich auch keine Angst, jedenfalls nicht mehr oder weniger als sonst.

Aber immerhin gibst du eine Antwort, auf die ich auch schon gekommen bin:
Etwas zur Ablenkung mit einer anderen Frau anzufangen. Diese Möglichkeit besteht.

Klar, das würde zum Entlieben gut funktionieren. Möchte ich aber nicht, weil ich das dann einfach nur machen würde, "um es ihr zu zeigen". Das ist dann mal wirklich albern.
 
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  • #23
Machtspielchen...

Lieber Fragesteller,

ich glaube, deine Freundin respektiert dich nicht. Und das weißt du. Deshalb versuchtest du, für sie das Rauchen zu beginnen. Deshalb versuchtest du, sie in Diskussionen von dir zu überzeugen - Diskussionen, in denen es vermutlich gar nicht mehr so sehr um die Sache ging.

Unter dieser vermuteten Voraussetzung ist eine, von dir ausgehende, Trennung tatsächlich ein Ego-Problem - subjektiv. Denn schon wieder müsstest klein beigeben...

Du willst sie so weit treiben, dass sie die Nase voll hat? Wozu? Gewonnen?
Pfff...
Es ist egal! Eine Beziehung darf kein Machtkampf sein! Und vielleicht achtet sie dich gerade dann, wenn du endlich geradlinig bei dir bleibst. Es ist dann zwar vorbei, aber ihre Achtung könntest du erlangen. Und deine Selbstachtung.
 
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  • #24
#19 an FS: Ich klinke mich hier jetzt aus, weil ich dir irgendwie dein ganzes Problem nicht recht glaube. Sooo schlecht wie du es hier subjektiv schilderst kann deine Freundin ja wohl nicht sein, sonst wäret ihr doch nicht zusammengekommen. Oder bei dir sind am Anfang mehr die Hormone durchgegangen und jetzt versuchst du, durch deine (m. E. unmöglichen) "Anschuldigungen", die hier sowieso keiner nachprüfen kann, aus der Nummer wieder rauszukommen. Wenn du nur Bestätigung für DEIN korrektes Verhalten und IHR "unmögliches" Verhalten suchst, dann hast du irgendwie echt ein Problem.
Ich schreibe deswegen so harsch, weil ich genausojemand wie dich mal kannte: Stellte sich immer als den armen Bemitleidenswerten hin und die Freundin (mich) als die Unmöglichkeit in Person. Dabei war er ein eiskaltes, berechnendes, linkes ...
Um der Glaubwürdigkeit willen: Wie wär's, wenn du deine Freundin an diesem Thread teilnehmen lässt? Dann dürfte sich dein Problem ziemlich schnell erledigt haben.
 
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Gast

  • #25
Fs zu #22
Ich glaube nicht, dass ich von ihr irgendwelche Achtung brauche, solange mich mich selbst achte.
Am Schluss erst recht nicht.
Und das ist auch eine wesentliche Erkenntnis aus dieser Beziehung :
Glaube an das, was du selbst machst; entweder der Partner akzeptiert das, (oder er lässt es eben, dann war er nicht der Richtige) . Diskussionen nützen nichts, wenn der andere nicht kompromißbereit ist.
Ich mag mich selbst, und dass das schon immer so war, habe ich über mich im letzen Jahr gelernt.
 
G

Gast

  • #26
In einer guten Beziehung müssen die "Machtverhältnisse" ausgeglichen sein. Dies scheint mir bei euch nicht der Fall zu sein. Sie scheint dir auf der Nase herumzutanzen, du lässt es mit dir machen, weil du an ihr "hängst". Da liegt der Knackpunkt. Das ist keine gleichberechtigte Liebe,das ist ein subtiles Abhängigkeitsverhältnis. Da liegt eine (unterbewusste) Verwechslung vor.... Überprüfe dein Verhältnis zu deiner Mutter. Hast du ihr am Rockzipfel gehangen? Woltest du ihr lieber braver Junge sein, damit sie dichendlich respektiert und liebt? Hattest du das Gefühl, dass deine Mutter dir die Streicheleinheiten vorenthalten hat, die der kleine Junge gebraucht hätte? ...usw
Werde "erwachsen", nimm deine Selbstermächtigung an, werde emotional unabhängig - dann wird Liebe erst möglich, auf Augenhöhe. Dann wird dich diese Frau entweder respektieren, niemals dominieren, oder du wirst dich guten Gewissens mit absoluter Klarheit und Souveränität von ihr trennen. So ist es emotionale Abhängigkeit, von Liebe jedoch weit entfernt. Das sollte dir die Entscheidung leichter machen. Viel Glück!
 
U

Ulrike

  • #27
@ 24

Jeder braucht die Achtung seines Partners.
Du machst dir einiges vor.
 
G

Gast

  • #28
#23 an #26: Stimmt Ulrike. Vermutlich achtet ER sie nicht. Daher die seltsamen Überlegungen, Rechtfertigungen und Absolutionserheischungsversuche.

FS: Könnte sich deine Freundin inzwischen mal zu Wort melden, wie sie die Sache sieht? Oder hat sie schon die Flucht ergriffen vor soviel Überheblichkeit? Randbemerkung: Wenn eine Diskussion nicht klappt, ist nie nur einer schuld und der andere ein Heiliger. Wenn eine Beziehung nicht klappt, ist es genauso.
 
G

Gast

  • #29
Lieber FS, haben dir die Gedanken von #25 vielleicht ein Stück weiter geholfen, deine Frage für dich beantworten zu können? Ich finde, es sind gute und passende Gedanken von #25.

Ist dir es immer noch nicht klar, dass ein Mann in deinem Alter wissen muss, wie man fair und mit Respekt eine Beziehung beendet. Letztendlich ist doch egal, wer "Schuld" hat oder nicht. Du bist aber hin und hergerissen, weißt nicht so recht und bist hilflos. Das gibt mir und auch anderen hier zu denken. Das sollte dir m.E. auch stark zu Denken geben.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Selbstfindung.

w 47
 
  • #30
Ich verstehe Dich sehr gut, dass Du das Ende der Beziehung als Niederlage empfinden würdest. Wir wünschen uns alle einen Partner an unserer Seite mit dem wir am liebsten gemeinsam alt werden können. Auch ich musste meine 8-monatige Beziehung aufgeben, was ich auch nicht wollte, denn ich wollte nicht als beziehungsunfähig dastehen.

Du musst einfach in dich hineinschauen und spüren, wie du dich fühlst bei ihr zu sein: Hast Du Freude an ihr?, Bekommst Du Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit?, Kann sie sich in Dich einfühlen und Dich verstehen? Eigentlich ist die simple Frage: Bin ich mit ihr glücklicher als ich noch alleine war? Wenn die Antwort nein lautet würde ich gehen. Glaube mir: kein Mensch hat verdient, wegen eines anderen zu leiden. Die glückliche Beziehung verleiht uns Flügel, macht uns stärker, selbstbewusster, glücklicher, freier...

Ich bin Rollstuhlfahrerin und habe sehr viel körperliches Leid und zahlreiche andere Schicksalsschläge erlitten, dass ich mich manchmal frage woher ich die Kraft nahm weiterzuleben.

Darum trennte ich mich auch von meinem Freund, der nikotin- und alhoholabhängig war, nach nur 8 monaten. Obwohl ich weiss, dass es für mich sehr viel schwieriger ist einen Partner zu finden, riskiere ich mit dem Ende der Beziehung für immer alleine zu bleiben und alleine zu sterben. Es ist keine Niederlage sondern Selbstliebe. Nur wenn sich selbst gern genug hat, geht auch sorgsam mit sich um. WIR HABEN KEINEN EINFLUSS AUF KRANKHEITEN UND UNFÄLLEN, WELCHE LEID MIT SICH BRINGEN KÖNNEN, ABER WIR KÖNNEN DAS LEID IN EINER BEZIEHUNG JEDERZEIT BEENDEN. Das sind wir uns selber schuldig.