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  • #1

Ich kann mich nur bei Affären fallen lassen

Hallo Foristen!
Wie schon oben geschrieben, hab ich das Problem bei mir festgesttelt. Jetzt such ich nach dem Grund und brauche Anregungen. Ich habe eine langjährige Beziehung hinter mir und bin seit knapp 4 Jahren mit Unterbrechung Single. In dieser Zeit hatte ich Affären, wo der Sex super war. Ich trennte mich von dem Mann, weil ich Gefühle entwickelte. Dann war ich mit einem Mann ( 6 Mon.) fest liiert da war der Sex schlecht. Jetzt habe ich eine alte Bekanntschaft aufleben lassen und der Sex ist gut gewesen. Besser als damals wo ich eine Beziehung zu ihm wollte und er weniger. Was stimmt mit mir nicht? Bleibt es so oder werde ich irgendwann wieder "normal"?

Frohe Festtage allen und danke für Eure Hilfe. W32
 
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  • #2
Ich bin kein Psychologe, aber bei Männern gibt es ähnliche Störungen, die als "Madonnenkomplex" bekannt sind.

Vielleicht steckt eine Art Scham dahinter, mit einem Menschen den man liebt, seine komplette Sexualität auszuleben. Und natürlich ist der Sex dann auch "schlecht", wenn der Mann sich aus Rücksichtnahme dem (sag ich mal) "niedrigen Niveau" anpasst.
 
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  • #3
Was stimmt mit mir nicht? Bleibt es so oder werde ich irgendwann wieder "normal"?

Also auf mich wirkst du wie eine "normale" Frau, die im Moment noch keine Familie bzw. feste Beziehung anstrebt und gerne unverbindlichen, guten Sex hat.
Dass der Sex in einer reinen Sex-Beziehung besser erscheint, liegt auf der Hand, weil man die Mühen des Alltags nicht hat. Man trifft sich, hat schöne Stunden und keine Probleme.

Wenn du keine feste Beziehung möchtest ist doch alles wunderbar.

m
 
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  • #4
Dann lerne, deine Verklemmtheit bei normalen Männern abzulegen. Es könnte sonst tatsächlich in die Richtung führen, dass dir Sex irgendwann nur noch Spaß mit möglichst fremden Männern macht und die Beziehung dich langweilt. Ist alles eine Frage der Gewohnheit. Fixiere dich weniger auf Affären und sonstige anonymen Männern.
 
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  • #5
Das wollten Sie jetzt sicher nicht wissen (/hören/lesen):

Geben Sie da in ein Forum zusammen mit Ihren Kontaktdaten. Sie werden sich nicht mehr retten können vor der Nachfrage mancher (/vieler?) Männer.

Im Ernst. Der erste Schritt wäre es vielleicht, Affären einzustellen. Sie habe wirklich ein Problem, solange jedenfalls, als Sie von einer (befriedigenden, dauerhaften) festen Partnerschaft träumen.

M50
 
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  • #6
Vielleicht standest du auf die Affärenmänner einfach mehr, und hast den Beziehungsmann nur so rational als Partner hingenommen?

Es gibt nicht für alles eine tiefe Erklärung, die in dir selbst zu finden ist. Das Naheliegendste ist, dass du auf den einen stehst, und den anderen nicht.

Du kannst dir natürlich auch mit aller Mühe ein Problem einreden lassen, und dich heilsam in eine "gutdurchdachte Beziehung" begeben, aber glücklich wirst du darin nur, wenn du den Gedanken an guten Sex verdrängst.

Wenn dir die Verdrängung nicht so liegt, wäre es das Naheliegendste, mit dem Mann eine Beziehung zu führen, den du wirklich magst und auch begehrst! Wenn du wirkliches Begehren kennst, wirst du dir auch kein Begehren mehr einreden können, weil du immer wissen wirst, dass es nur ein zurechtgeredetes Vernunftding ist. Aber es wird auch Männer geben, die du begehrst, UND mit denen du eine Beziehung führen kannst.

Auf jemanden, der dir einredet, wie unwichtig Sex sei, wirst du nach deinen Erfahrungen wohl kaum Lust haben...
 
  • #7
Oft sind es dieselben Charakterzüge, die in der einen Richtung einen guten Beziehungspartner und in der anderen einen guten Sexpartner ausmachen.

Wild, leidenschaftlich, hemmungslos? Solide, verlässlich, immer taktvoll und gefasst?

Der Macho jagt einen durch's Bett, bis der Arzt kommt, der Brave ist immer für einen da, wenn man traurig ist. Dafür kann man sich auf den Macho nicht verlassen, und der Brave besteht darauf, das Licht auszumachen beim Blümchensex.

Vielleicht gibt es ihn/sie ja, der/die alle diese Eigenschaften zum richtigen Zeitpunkt umschalten kann. Aber halt nicht oft...
 
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  • #8
Vielleicht gibt es ihn/sie ja, der/die alle diese Eigenschaften zum richtigen Zeitpunkt umschalten kann. Aber halt nicht oft...

Ich finde, das gibt es sehr oft. Wenn die Eigenschaften wirklich in der Tiefe ausgeprägt sind, und nicht unr oberflächlich, ist es nämlich gar kein Widerspruch. Immer gefasst, will keiner. Wie langweilig. Aber warum sollte man sich auf eine leidenschaftliche Person nicht verlassen können. Wenn das ein Widerspruch ist, ist sie nicht wirklich leidenschaftlich, sondern verwechselt Leidenschaft irgendwie mit etwas anderem. Das Gefühl sollte die Grundlage bilden, aber auch Machos haben Gefühle. Es ist kein Widerspruch.

Wenn es mit einem Macho nicht klappt, dann will er vielleicht einfach nicht mehr, während der Brave vielleicht froh ist, endlich eine Freundin zu haben. Mehr ist das nicht, der Macho ist nicht perse schlechter. Und viele Brave, Unsichere können auch richtig fies sein. Eigenschaften "umschalten" muss man jedenfalls nicht, um sich seinen Gefühlen hinzugeben, und zugleich auch auf die anderer Rücksicht zu nehmen, wenn man möchte. Möchte man vielleicht nicht immer.
 
  • #9
Legt mich nicht fest auf die paar Beispiele... trotzdem: Die etwas verrückte Frau/der entsprechende Mann kann einem den besten Sex des Lebens bereiten, eben durch ihre/seine Experimentierfreude, aber vielleicht will man für die Familiengründung jemand seriöses, präsentables. Ich nicht, war nur ein Beispiel, YMMV.

Was ich meinte ist: Jede Medaille hat zwei Seiten, jeder Charakterzug kann Vorteile und Nachteile haben. Was in der einen Situation ein Vorteil ist, ist in der anderen ein Nachteil. Vielleicht war das ja bei der FS auch so?
 
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  • #10
lieber themenersteller, das ist so weil du deinen partner auf ein podest hebst und dich ihm gegenüber nicht mehr frei fühlen kannst, zb. in dem du denkst etwas falsch zu machen oder er dich weniger gern haben könnte wenn du zb. etwas mäöchstest was von der in den medien propagierten sexuellen vereinheitlichten abweicht.

das kenne ich auch zu genüge, habe ich aber irgwendwann ablegen können, irgendwann erkannte ich halt das menschen anderen geschlehcts nicht per se besser sind als man selbst.
 
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  • #11
Vielleicht bist du zu enttäuscht wegen schlechter Erfahrungen aus vorherigen Beziehungen. Oder du hast Angst zu vertrauen oder generelle Bindungsangst schon aus deiner Kindheit heraus entwickelt. Drittens könnte es auch Zufall sein, klingt zwar komisch, aber Sex ist manchmal mit einem Mann ganz toll, was ja eher die Ausnahme ist, kommt drauf an, wieviel Einfühlungsvermögen der Mann mitbringt, das ist zumindest meine Erfahrung. Auch Sex in einer Affäre kann erstaunlich schlecht sein, glaubs mir...
 
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  • #12
Bei mir ist es umgekehrt. Nur dann wenn ich das Gefühl habe der Mann bleibt gern mit mir und bei mir
und ist bei mir wegen mir persönlich kann ich mich beim Sex wirklich gut fallen lassen.

Bei Affärensuchern komme ich wahrscheinlich als puritanische Person rüber aber das macht mir nichts aus !

Ich würde an deiner Stelle in mich gehen und meine Gefühle aufschreiben, z.B. im Tagebuch.
 
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  • #13
Mir geht es genauso. In Beziehungen ist zu viel Vertrautheit, dass das Fallenlassen und die Geilheit bei mir abnimmt und nicht so schön ist, wie mit einem anonymen Mann, bei dem es egal ist, ob man sich blamiert.

w
 
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  • #14
Das ist schade-geht mir aber auch so.
Ich habe einfach weniger Hemmungen, und mein Affärenmann zieht mich wegen seines schönen Körpers an-als Beziehungspartner würde ich ihn nicht wollen (sehr, sehr schwierig).
Ein bisschen bekloppt ist genial für Sex-da brechen die Emotionen, die Leidenschaft hervor. Im Alltag würde man sich da schnell umbringen;-)
das ist nichts Pathologisches, sondern natürlich.
w
 
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