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  • #31
Ich stehe einfach auf Hochdeutsch und möchte auch meine Kinder auf keinen Fall in Dialekt erziehen. Dialekt wirkt auf mich einfach anachronistisch und bildungsfern. Ich suche einen Partner, der hochdeutsch spricht und fertig.

Zum Glück kann das ja nun wirklich jeder individuell entscheiden.
 
G

Gast

  • #32
@#26
wirklich richtig schlimm finde ich Schwäbisch.

@#29
Rheinländisch ist auch nicht schön, da stimme ich dir zu. Und der Karneval sollte besser auch im Rheinland bleiben.
 
P

Persona grata

  • #33
@29. Ooch, ich mag die Rheinländer und insbesondere die Kölner in ihrer Art sehr! Die hätten z.B. nie einen solch verbitterten/ verbiesterten Kommentar geschrieben, weil die immer sagen: "Lebe un lebe lasse" oder "et kütt wie et kütt". Einfach klasse. Und die gehen zum Lachen auch nicht in den Keller, was ich bei Dir stark vermute. Hat Dein Fernseher nur einen Kanal, so dass Du geplagtes Wesen Dir den Kölner Karneval ansehen m u s s t ????
 
G

Gast

  • #34
zu #30 Frederika: Du wirst gar nicht verhindern können das Deine Kinder auch einmal zumindest ein bisschen Dialekt sprechen werden! Spätestens im Kindergarten oder in der Schule werden Sie sich dem regionalen Dialekt anpassen. Einfach auch um dazuzugehören! Dialekt hat überhaupt nichts - aber auch nicht mal im Ansatz(!) - etwas mit Anachronismus oder Bildungsfremdheit zu tun! Dialektbildung ist ein völlig normaler Prozess dem jede Sprache in jedem Land unterworfen ist. Selbst das von Dir so geschätzte Hochdeutsch ist diesem Prozess unterworfen. Lies doch zB mal alte Bücher. Wobei man wissen sollte, dass Hochdeutsch eine Erfindung war. Es ist keine "gewachsene" Sprache.
 
G

Gast

  • #35
Kleiner Tipp, sag es vorher mit max. 7 Worten:

Das Besondere an mir ist dass...,
ich sächsischen Dialekt nicht ausstehen kann
mich sächsischer Dialekt total abtörnt
ich einen Mann möchte, der hochdeutsch spricht

Du musst dich nicht verändern. Wenn es ist, wie es ist, dann spar dir doch Kontakte, aus denen eh nichts werden kann durch klare Ansage in deinem Profil. Vielleicht findest du dadurch sogar jemanden, dem deine "Allergie" sympathisch ist.
 
  • #36
@#33: In Norddeutschland spricht quasi niemand Dialekt in Kindergarten oder Schule. Was ich meint war einfach: Ich kann mir keinen Partner mit "krassem" Dialekt vorstellen, also Bayrisch, Schwäbisch, Sächsisch etc. Das man bei vielen Leute noch eine gewisse Klangfärbung heraushört, obwohl sie seit langem Hochdeutsch sprechen, das ist ja etwas anderes und vielleicht inb der Tat nicht vermeidbar. Wirklich Dialekt zu sprechen, ist aber eine ganz andere Größenordnung und davon war hier ja die Rede.

Für mich ist z.B. die harte Grenze dadurch gegeben, dass nicht nur Aussprache, sondern auch Grammatik und Vokabular sich vom Hochdeutschen unterscheiden. Das ist für mich nicht akzeptabel.
 
  • #37
Mir geht es wie #35 Frederika. Aber im TV kommen dann auch noch in den Nachrichten so unkorrekte Begriffe wie "Stundenkilometer" statt Kilometer pro Stunde, die ich nur mit verkrampttem Magen hören kann.
Dialekt ist ja schön und gut - nur das Hochdeutsch sollte wirklich nicht verunstaltet werden und auch das Denglisch finde ich solle man einbremsen. Überhaupt fällt mir auf, daß in keinem anderen Land auf die eigene Sprache so heruntergeschaut und auch so verunstaltet wird, wie in Deutschland. An die Rechtschreibreform darf ich gar nicht erst denken.
Ich finde, es sollte jeder den Unterschied von Dialekt zu richtigem Hochdeutsch wissen und auch beides können (wenn er denn schon Dialekt spricht). Dann würden wirklich viele Rechtschreibfehler gar nicht gemacht werden. Und um Stuttgart rum erlebe ich so einige, weil die Menschen schwäbisch schreiben.

Und es hat auch mit Respekt dem Gesprächspartner gegenüber zu tun. Mich nervt es sehr, wenn ich bei einer Freundin immer nachfragen muß, was sie denn soeben sagte, nur weil sie irgendwelchen Kauderwelsch vor sich hinmurmelt. Spätestens wenn es in einem Gespräch mehr als 3 mal vorkommt, sollte man einfach aus Höflichkeit in der Lage sein, ins Hochdeutsch zu wechseln. Hat wohl auch mit mit Erziehung zu tun.

Mary - the real
 
G

Gast

  • #38
Die Kölner, die ich kenne, sprechen alle wunderbares Hochdeutsch. Gut, vielleicht nicht die ältere Generation, aber die gehört auch nicht zu meiner "Zielgruppe". Hier im Ruhrgebiet wird eigentlich gutes hochdeutsch überall gesprochen (bitte keine Migrantensprüche darauf folgen lassen) und ich selber spreche nur ein bisschen pott, wenn ich schon ordentlich was getrunken habe. Das beschränkt sich aber auf so Sachen wie nit oder Tach oder wat, was auch für Auswärtige noch problemlos zu verstehen ist ;) Lustiger wird es schon bei Redensarten und einzelnen Begriffen wie "den Kaffee auf haben", die hier so gang und gäbe sind, dass man sich wundert, dass andere Leute dann verwirrt nachfragen.
 
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Gast

  • #39
@#37: Na ja, was mir die Süddeutschen manchmal so als Hochdeutsch verkaufen wollen, ist aber schon abenteuerlich. Ein Freund von mir wohnt im Frankenland und meint immer, er würde mit mir am Telefon Hochdeutsch sprechen. Nur komisch, dass ich mich bei ihm immer besonders konzentrieren muss, wenn ich ihn verstehen will. :)

"Den Kaffee auf haben" - was heißt das denn jetzt? Ihn ausgetrunken haben oder neuen Kaffee aufgesetzt zu haben? Interessant finde ich ja auch immer die unterschiedlichen Uhrzeitangaben. 8:45 heißt bei uns viertel vor neun - in vielen Gegenden Deutschlands heißt es aber dreiviertel neun. Dürfte aber wohl nicht beziehungsrelevant sein. :)
 
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Gast

  • #41
@ThomasHH
Ja, was die Süddeutschen so als Hochdeutsch bezeichnen, ist teilweise schon abenteuerhaft - das stimmt! Aber es gab ja hier auch paar Kommentare bezüglich der Kölner und das entspricht meiner Meinung nach nicht der Realität.

Also im übertragenen Sinne ist gemeint: einer Sache überdrüssig sein; keine Lust mehr haben; verärgert / eine Sache leid sein - oder wie man hier sagen würde: Faxen dicke haben, die Schnauze voll.

Sinngemäß: Ausdruck des Überdrusses. Man hat ihn (den Kaffee) aufgetrunken und wünscht keine weitere Tasse mehr.

Und hier im Ruhrgebiet hat mans nicht so mit auf und aus.

Das mit der Uhrzeitangabe sorgte bei mir ganz schön für Probleme in einer Beziehung mit einen Berliener, ich bekam davon immer einen Knoten im Kopf!
 
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