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Gast

  • #1

Ich habe ein Kind und mein neuer Partner auch...

beide sind Kleinkinder. (3 und 5). War noch nie in so einer situation. Hat jemand erfahrung mit dieser art von familienzusammenfuehrung? Was sollte man beachten wenn es beispielsweis darum geht zusammenzuziehen?
 
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Gast

  • #2
Als zugegebenermassen mit Erfahrung in der Richtung völlig "Unbelasteter" würde ich sagen, dass es da wenig Probleme geben sollte die nicht jede "normale" Familie auch hat.
Die Kleinen werden anfangs vielleicht etwas heftigere Geschwisterkriege ausfechten als wenn sie von Beginn an miteinander aufgewachsen wären. Aber wenn Ihr als Eltern beide gleich behandelt und irgendwelche "Mein Papa - Deine Mama"-Anwandlungen von Anfang an unterbindet müsste diese Phase auch irgendwann vorbei sein.
Ältere Kinder wären da vielleicht problematischer.
Ich war damals 5 als mein Bruder dazu kam. Irgendwo hab ich mal gelesen, an fünf Jahren Abstand kann man das älteste Kind als Einzelkind zählen was die Prägung angeht. Keine Ahnung ob das stimmt und was das im Detail bedeuten soll, aber jedenfalls habe ich mich bis heute immer sehr gut mit ihm verstanden - und als Kinder lagen wir uns natürlich regelmäßig in den Haaren, das wär ja nicht normal wenn nicht ;-)

Auf organisatorischer/juristischer Ebene wäre es vielleicht sinnvoll, früher oder später ein paar Fragen in Richtung Sorgerecht zu klären. Spätestens beim Thema Schule oder Arzt könnte es sonst mal zu Komplikationen kommen.
 
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Gast

  • #3
Ich glaube, daß ist zu einfach, #1. Plötzlich nicht nur einen neuen Lebenspartner des Vaters/der Mutter vorgesetzt zu bekommen sondern auch noch ein völlig fremdes Kind welches man dann "Bruder" nennen soll, ist sicher eine starke psychische Belastung und je älter ein Kind ist, desto stärker wirkt sowas...
 
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Gast

  • #4
Wenn ich mal von meinem 6-jährigen Sohn ausgehe: der wünscht sich sehnlichst Bruder oder Schwester... sicherlich ohne irgendwelche Konsequenzen abzuschätzen - aber das tun die Zwerge ja eh nicht. Erstmal leben sie für den Moment - und der sollte für den Anfang so harmonisch und unterhaltsam wie möglich gestaltet werden.

Kinder sind ja zunächst mal sehr offen. Problematisch könnte es eigentlich nur werden, wenn die Zwerge sich ernsthaft nicht ausstehen können (Rambo trifft Lillifee). Allerdings sind in dem Alter diese Art Entscheidungen ja nicht revidierbar. Ich würde sagen: Positiv angehen und das Annehmen des jeweils anderens Kindes beidseitig vorleben. Klappt schon!