• #1

Ich habe das Gefühl, dass er die Ex mehr geliebt hat

Hallo, wie würdet ihr damit umgehen oder kennt ihr dieses Gefühl:
Mein Partner hatte eine intensive Beziehung, 7 Jahre lang. Er hat jede freie Minute bei ihr verbracht, war voll integriert in ihre Familie und machte mit ihr laufend Sachen, die er angeblich gar nicht mag (shopping, wandern, usw.).

Sie lebt etwa 70km entfernt und er fuhr täglich und die ganzen Wochenenden und Feiertage zu ihr. Letztlich hat dann doch das zusammenziehen gefehlt und es gab Streit und er hat Schluss gemacht.
Mit mir sieht die Welt nun ganz anders aus: er genießt es, wieder zu Hause zu sein, in seiner Heimatgemeinde. Das bedeutet aber auch, dass er mir das Gefühl gibt, dass alles andere wichtiger ist, als ich. Wir hatten in einem Jahr keinen einzigen gemeinsamen ganzen Tag. Ganz anders war das ja bei der Ex auf der er das ganze Wochenende geklebt ist.
Was soll ich davon halten bzw denke ich mir, dass quasi jede, die einen "gebrauchten" Mann hat, der womöglich seine große Liebe schon hatte, dieses Thema haben wird?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Du weißt ganz genau, dass er nicht zu dir passt, dann sei konsequent und beende den Kontakt, so geht keine Beziehung!
 
  • #3
Wir hatten in einem Jahr keinen einzigen gemeinsamen ganzen Tag.
Wenn das wirklich so sein sollte, dann wäre es für mich das sichere Zeichen, das ich nur das Tröstefix bin, dass ihn von seinem Kummer ablenken soll.
Was soll ich davon halten bzw denke ich mir, dass quasi jede, die einen "gebrauchten" Mann hat, der womöglich seine große Liebe schon hatte, dieses Thema haben wird?
Es soll durch aus Menschen geben, die ihre Schiffbrüche verarbeiten und danach sehr glückliche Beziehungen führen :)
Es gibt aber sicher genau so viel Menschen, die das nicht getan haben. Die Leidtragenden sind immer die nachfolgenden Partner, so sie sich auf emotional nicht verfügbare Männer einlassen.
Es ist deine Entscheidung, unter diesen Bedingungen mit ihm in einer Beziehung zu bleiben.
ICH würde im Leben keinen Mann Daten, der in einem Jahr keinen ganzen Tag Zeit hat. Ich würde so etwas aber auch gar nicht erst Beziehung nennen. Es ist eine Affäre, wenn du mich fragst.
 
  • #4
Hallo, wie würdet ihr damit umgehen oder kennt ihr dieses Gefühl:
Mein Partner hatte eine intensive Beziehung, 7 Jahre lang. Er hat jede freie Minute bei ihr verbracht, war voll integriert in ihre Familie und machte mit ihr laufend Sachen, die er angeblich gar nicht mag (shopping, wandern, usw.).

Sie lebt etwa 70km entfernt und er fuhr täglich und die ganzen Wochenenden und Feiertage zu ihr. Letztlich hat dann doch das zusammenziehen gefehlt und es gab Streit und er hat Schluss gemacht.
Mit mir sieht die Welt nun ganz anders aus: er genießt es, wieder zu Hause zu sein, in seiner Heimatgemeinde. Das bedeutet aber auch, dass er mir das Gefühl gibt, dass alles andere wichtiger ist, als ich. Wir hatten in einem Jahr keinen einzigen gemeinsamen ganzen Tag. Ganz anders war das ja bei der Ex auf der er das ganze Wochenende geklebt ist.
Was soll ich davon halten bzw denke ich mir, dass quasi jede, die einen "gebrauchten" Mann hat, der womöglich seine große Liebe schon hatte, dieses Thema haben wird?
Wenn dir das zu wenig ist, beende es. Vergleiche dich nicht mit der Exfreundin und gehe nicht davon aus, dass alle Männer gleich sind und/oder ihre große Liebe schon hatten - das kann sein, siehe @Valmont, aber als allgemeingültig würde ich das nicht betrachten - insbesondere wenn ER sich getrennt hat.

Jede Beziehung ist anders, Vergleiche bringen nicht viel. Du kannst nur davon ausgehen, was du möchtest, es ansprechen und wenn das alles nichts bringt, damit leben oder es beenden.
 
  • #5
Was soll ich davon halten bzw denke ich mir, dass quasi jede, die einen "gebrauchten" Mann hat, der womöglich seine große Liebe schon hatte, dieses Thema haben wird?
Ab einem gewissen Alter gehören "gebrauchte" Männer im Leben dazu, weil " ungebraucht" will frau ja auch nicht.

Bei Dir lesen sich die Unterschiede allerdings sehr eklatant.
Zu ihr fuhr er täglich 70 Km und Ihr hattet in einem Jahr keinen einzigen Tag zusammen? Das gäbe mir an Deiner Stelle auch zu denken. Entweder übertreibt er masslos mit seiner Ex - Darstellung oder Du hier im Forum oder Du hast nicht den Stellenwert, den die Ex hatte.

Ich würde das an Deiner Stelle gar nicht mit der Ex vergleichen. Du solltest aber Dich fragen, ob die momentane Lage für Dich ausreichend Nähe bedeutet. Scheinbar nicht. Keinen einzigen Tag in einem Jahr, wäre mir ganz klar zu wenig.

Mit ihm reden, ob eine Änderung in Sicht ist und dann handeln - wären meine Vorschläge.
W,57
 
  • #6
Wie lange ist denn die alte Geschichte her? Wie lang liegt die Trennung von der Ex zurück??
 
  • #7
Ich habe auch 14 Jahre lang einen langen Arbeitsweg auf mich genommen für Mutter (nahe Arbeit) und Ex (Wohnort,sein Haus) und mich damit ganz schön verausgabt und ein Stück weit auch betrogen. Sowas hätte ich im Leben kein zweites Mal im selben Umfang betrieben.

Ein Jahr ist aber auch ne ordentlich zu lange Zeit, um sich klar zu machen wo die Fronten sind. Ich hatte (leider) recht schnell wieder einen Freund, wir sind nach der Fasnets-ONS aneinander hängen geblieben und waren dann "zusammen ". Der Schuh passte uns beiden nicht wirklich. Weder verbrachten wir für mich ausreichend seiner Freizeit zusammen (er hat zig Hobbys und jeden Tag verplant) noch konnte ich ihn so lieben, wie er es verdient hätte. Es passte nicht, kurzum. Nach einem kurzen Urlaub nach 6 Monaten hab ichs beendet.

Die viel beschriebene Kennenlernphase ist meist nach wenigen Monaten ein guter Zeitpunkt, um Entscheidungen zu treffen
 
  • #8
Es ist doch völlig egal, was er mit der Ex gemacht hat und wie er sich dort verhalten hat. Vielleicht hat hat er daraus Schlussfolgerungen gezogen was ihm nicht gefallen hat und was er künftig in seinem Leben anders handhaben will.

Warum musst du das auf dich ummünzen, das hat im Zweifelsfall überhaupt nichts mit dir zu tun!

Mein letzter Partner war auch nach kurzer Zeit ständig bei mir und meine Konsequenz daraus ist, dass ich das nie wieder haben will, weil ich damit nicht glücklich war.

Warum sollte ich einen neuen Partner daher weniger lieben, nur weil ich so eine Konstellation, die mich nicht glücklich gemacht hat, nicht mehr will ?!

Du musst schauen, dass deine Wünsche und Bedürfnisse in der00 Beziehung erfüllt werden. Kann er dem nicht genügen,sind die Gründe dafür egal, dann ist er einfach der falsche Partner für dich.

Mach dich doch nicht selbst mit solchen sinnlosen Vergleichen und Selbstsabotage fertig!
 
  • #9
Was soll ich davon halten bzw denke ich mir, dass quasi jede, die einen "gebrauchten" Mann hat, der womöglich seine große Liebe schon hatte, dieses Thema haben wird?
Ob große Liebe oder nicht - ich sehe hier mehr das Problem der Übergangsfrau. Ja, seine neue große Liebe scheinst Du nicht zu sein, aber als Betthäschen wohl ok.
Wenn er mal die "richtige" Frau trifft, ist er weg wie nix.
Ich empfehle die Trennung - in einem Jahr keinen ganzen Tag miteinander verbracht - was ist das denn??
ErwinM, 53
 
  • #10
Ich finde es irgendwie immer blöde sich mit der oder dem Ex zu vergleichen. Eine neue Beziehung ist ein neuer Abschnitt und kann doch anders sein als zuvor mit der oder dem Ex.

Ich würde auch gerne erfahren wie lange die Trennung her ist?
Vielleicht hat er jetzt auch mal wieder Luft um sich um alte Kontakte zu kümmern die er hat schleifen lassen während der Ex, du bist örtlich gesehen viel näher dran als die Ex, man kann sich schneller und einfacher besuchen.
Wenn du dir mehr gemeinsame Zeit, gemeinsame Ausflüge wünschst, würde ich dir vorschlagen du sprichst offen mit ihm darüber aber am besten ohne die Ex zu thematisieren, einfach deine Wünsche äußern und vielleicht sogar Vorschläge machen was man unternehmen könnte.

W 28
 
  • #11
Danke für eure Antworten. Vielleicht habe ich es zu wenig auf den Punkt gebracht: für mich ist der Vergleich mit der Ex allgegenwärtig, er entspringt aus dem Gedanke "Moment mal, weswegen war er dort so anhänglich und bei mir nicht?". Ich kann das nicht einfach stoppen.
Wie machen das andere, zB wenn jemand seine große Liebe geheiratet hat und schönste Jahre erlebt hat und hat dann die Nachfolgerin nicht immer das ungute Gefühl, ob sie gut genug ist?
In meinem Fall war die Beziehung zur Ex wohl schon nicht mehr so stimmig und wir trafen aufeinander. Beide haben wir uns freigemacht und sind quasi nahtlos zusammen gekommen. Man könnte sagen, er hat wegen mir Schluss gemacht, wobei er nach eigenen Aussagen innerlich schon abgeschlossen hatte. Wir hatten dann schon schöne gemeinsame Stunden, aber ein ganzer Tag war nicht möglich, geschweige denn ein Wochenende.
 
  • #12
Sie lebt etwa 70km entfernt und er fuhr täglich und die ganzen Wochenenden und Feiertage zu ihr. Letztlich hat dann doch das zusammenziehen gefehlt und es gab Streit und er hat Schluss gemacht.
Mit mir sieht die Welt nun ganz anders aus: er genießt es, wieder zu Hause zu sein, in seiner Heimatgemeinde. Das bedeutet aber auch, dass er mir das Gefühl gibt, dass alles andere wichtiger ist, als ich. Wir hatten in einem Jahr keinen einzigen gemeinsamen ganzen Tag
Das hört sich so an, als sei er von der Ex emotional komplett abhängig gewesen und habe sein eigenes Leben deswegen weitgehend aufgegeben. Das führt in aller Regel zum Schlussstrich durch die Frau.

DIESEN Fehler will er auf keinen Fall mehr machen und er hält daher seine Unabhängigkeit eisern aufrecht. Mag sein, dass er durch diese traumatische Erfahrung einen dauerhaften Knacks abbekommen hat und emotional weitgehend unnahbar geworden ist. Mag sein, dass er sich mit der Zeit besser auf dich einlässt. Kann aber wohl auch sein, dass du es nicht bist, und du nur als Übergangslösung, als vorübergehendes Trostpflaster dienst.

Wenn das schon ein Jahr lang so läuft, sehe ich tatsächlich nicht mehr so viel Hoffnung auf Besserung.
 
  • #13
Wie machen das andere, zB wenn jemand seine große Liebe geheiratet hat und schönste Jahre erlebt hat und hat dann die Nachfolgerin nicht immer das ungute Gefühl, ob sie gut genug ist?
Warum machst Du Dich so klein? Wenn es die große Liebe wäre, hätt es keine Trennung gegeben.

Man könnte sagen, er hat wegen mir Schluss gemacht, wobei er nach eigenen Aussagen innerlich schon abgeschlossen hatte.
Mir persönlich würde das nicht gefallen, ich mag nicht als Ausrede hinhalten, wenn jemand nicht selbstständig Entscheidungen treffen kann. Und Du bekommst zudem noch das Päckchen aufgeschultert, nie die selben Erwartungen oder Anforderungen wie die Ex zu stellen.

Das Ergebnis siehst Du jetzt, Du fühlst Dich klein, ihm untergeordnet, seine Bedürfnisse wären wichtiger als Deine.

Er hat Dich bequem als Absprungbrett benutzt.
 
  • #14
er entspringt aus dem Gedanke "Moment mal, weswegen war er dort so anhänglich und bei mir nicht?".
Vielleicht war seine letzte Beziehung krankhaft. Er tat damals alles, was sie wollte und die Beziehung ging dennoch auseinander. Diesmal mit dir möchte er eine gewisse Autonomie bewahren. Er möchte vielleicht diesmal mit entscheiden und eine gewisse Selbstkontrolle auf das Ganze haben. Du sollst dich nicht mit deinen Vorgängerinnen vergleichen. Da würde ich die S-Werte wieder ins Leben rufen 😊. Du bist du und er ist dein Freund. Wenn du es schaffst diese Tatsache zu akzeptieren, gewinnst du ansonsten wirst du immer kleiner.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #15
@Verwirrt1111, DAS klingt irgendwie plausibel, denn er gibt selbst an, dass er vor der Ex (nennen wir sie M) emotional verkümmert war. M hatte ihn da wohl voll im Griff.
Dennoch bin ich der Meinung, dass man in einer neuen Partnerschaft gerade am Anfang viel Zweisamkeit will und nicht ständig andere Leute um sich versammeln? Er meint dazu, dass er genau das vermisst hat, in der Zeit als er täglich diese 70KM weg war.
Ich frage mich halt: wenn ihm die Leute in seiner Heimat so wichtig sind, weswegen ist er dann täglich dort hin gefahren? Das muss doch eine außerordentlich große Anziehung/Liebe gewesen sein, die ich jetzt vermisse.
@Thanis, mache ich mich klein? Ist mir gar nicht klar. Die Trennung war wohl hauptsächlich wegen der räumlichen Distanz. Wir hatten beide Beziehungen und waren wohl gegenseitiges Absprungbrett. Darin sehe ich nichts schlimmes...
 
  • #16
Da würde ich die S-Werte wieder ins Leben rufen
habe S-Werte gegoogelt, komme aber nicht drauf, was du meinen könntest.
Er versichert mir seine Liebe, macht Geschenke, und macht mir wirklich den Hof. Er hat mich sofort seiner Familie vorgestellt und hätte am liebsten gehabt, dass ich sofort bei ihm einziehe (was ich nicht getan habe). Natürlich verbringen wir Abende miteinander und auch mal einen Sonntagnachmittag. Aber es gibt halt keinen Tag, an dem nicht auch Dritte Personen auf dem Programm stehen, während bei der Ex nur sie das Zentrum des Universums war.
 
  • #17
habe S-Werte gegoogelt, komme aber nicht drauf, was du meinen könntest.
Sehr süß 😊… « S-Werte » ist ein stehender Begriff im Forum, der noch nicht zu Wikipedia geschafft hat. Der Begriff entstand im Forum nach dem ein Forum-Mitglied seit Jahren die fünf Eigenschaften, die alle mit S beginnen, für elementaren Bestandteil jeder erfolgreichen Beziehung hält. Diese sind Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstliebe, Selbstachtung…und viele weiteren Wörter in dieser Richtung….., jedenfalls bedeutet es, dass man sich selbst lieben muss, dann klappt es im Leben 😊.
 
  • #18
Du weißt schon, dass Du niemals die Position haben wirst, die seine Ex hat. Er liebt Dich nicht wirklich. Er verwechselt da einiges. Irgendwann, wenn seine Wunden geheilt sind, wird er sich neu verlieben und Du bist dann passé. Er wird sich bedanken für die tolle Zeit, blablabla... Ich kann Dir nur raten, Abstand zu halten.
 
  • #19
In meinem Fall war die Beziehung zur Ex wohl schon nicht mehr so stimmig und wir trafen aufeinander. Beide haben wir uns freigemacht und sind quasi nahtlos zusammen gekommen
Das ist das Problem, ihr habt beide Eure Partner betrogen, Eure jeweilige schlechte Partnerschaft erst beendet, als Ihr was neues hattet, und jetzt traust Du ihm nicht, klar, er könnte entweder zur Ex zurück, oder wieder was Neues finden.
Es trägt nicht, wenn eine Partnerschaft mit Betrug anfängt.
 
  • #21
ständig andere Leute um sich versammeln? Er meint dazu, dass er genau das vermisst hat, in der Zeit als er täglich diese 70KM weg war.
Das ist für mich eine Rationalisierung für sein geringes Bedürfnis nach mehr Nähe zu dir - sorry.
Auf gut Deutsch: die Begründung trifft nicht zu.
Das muss doch eine außerordentlich große Anziehung/Liebe gewesen sein, die ich jetzt vermisse.
Vielleicht eher eine ungute Abhängigkeit. Getriebensein. Bei dir ist das nicht so bzw schlägt das in die andere Richtung aus.
Als erstrebenswert würde ich so eine Art von „Liebe“ nicht erachten, für beide Seiten nicht.
Schau einfach ganz unabhängig auf diese Beziehung jetzt. Werden deine Bedürfnisse erfüllt?
Sprich es direkt an, dass du zB gerne mehr Zeit mit ihm verbringen würdest. Wenn er dann was von seinen Freunden faselt - maximaler Rückzug deinerseits. Keine Vorwürfe, Trennung vorbereiten.
 
  • #22
Du weißt schon, dass Du niemals die Position haben wirst, die seine Ex hat. Er liebt Dich nicht wirklich. Er verwechselt da einiges. Irgendwann, wenn seine Wunden geheilt sind, wird er sich neu verlieben und Du bist dann passé. Er wird sich bedanken für die tolle Zeit, blablabla... Ich kann Dir nur raten, Abstand zu halten.
das sind harte Worte. Sind Beziehungen wirklich so einfach?
 
  • #23
Das ist das Problem, ihr habt beide Eure Partner betrogen, Eure jeweilige schlechte Partnerschaft erst beendet, als Ihr was neues hattet, und jetzt traust Du ihm nicht, klar, er könnte entweder zur Ex zurück, oder wieder was Neues finden.
Es trägt nicht, wenn eine Partnerschaft mit Betrug anfängt.
Nein das haben wir nicht. Wir haben uns zwar während der Kennenlernphase frei gemacht, aber zusammen gekommen sind wir erst, als beide single waren.
 
  • #24
Du hast das Gefühl ........

.... und genau damit fängt dein Drama an.
Denn du überlegst nicht .....
- damals waren es "ihre Leute" , die eben mit auf der Agenda standen ... ihre Eltern und Freunde. Jetzt kümmert er sich wieder um sein Umfeld. Und das scheint ihm gut zu tun .....
- DU könntest ja auch einen Urlaub, ein WE zu zweit oder was auch immer vorschlagen

Sorry Daniela, aber wer etwas will muss dafür etwas tun.
 
  • #25
'Wir hatten in einem Jahr keinen einzigen gemeinsamen ganzen Tag'. Allein dieser Satz wäre für mich ein Grund für die Trennung.

Gerade heute Morgen habe ich gehört, dass sich die meisten Menschen nicht trennen, weil sie sich nicht eingestehen, das es einfach nicht passt. Das man sich selber etwas vormacht und denkt, der andere wird sich schon ändern. Dabei muss man die eigene Einstellung ändern und nicht die des Partners. Willst Du glücklich sein, bist es aber nicht? Dann trenne dich. Werde dir bewusst, was Du für eine glückliche Beziehung brauchst und handele danach.
 
  • #26
Hast Du möglicherweise das Liebe-Mädchen-Syndrom und wartest ab, bis Dein Partner mit Dir irgendwas macht? Denn dann kannst Du noch bis in 1000 Jahren warten.

Du kennst die Ex nicht und ob sie nicht darauf bestanden hat, dass er dies alles macht. Welcher Mann kommt schon von sich aus auf die Idee, mit der Frau shoppen zu gehen oder zu wandern? Da ist viel Überredungskunst von einer erfahrenen Frau notwendig.

In der Regel kommen Unternehmungen von Frauen. Die Männer ziehen nur mit.

Mein Mann war genauso, bis ich dann den Ton angab. "So, ich habe Tickets für diese Veranstaltung, Reise etc. Wir gehen am Samstag dorthin." Mein Freund weiß, bei mir gibt es keine Widerworte, dafür hat er sich schon zu viele Fettnäpfchen in der Beziehung geleistet.
Mein Freund ist nämlich so ein Typ, der gerne blumige Versprechungen macht, aber nichts davon hält. Er weiß aber auch, das zieht bei mir nicht mehr. Was gesagt wird, wird gemacht und wenn er Sonntagmorgens kaputt ist, ist mir das egal. Da bin ich streng.

Klingt jetzt hart, aber so funktionieren langjährige Beziehungen und nur solche Frauen kommen auch zu was in der Beziehung.
 
  • #27
Hast Du möglicherweise das Liebe-Mädchen-Syndrom und wartest ab, bis Dein Partner mit Dir irgendwas macht? Denn dann kannst Du noch bis in 1000 Jahren warten.

Du kennst die Ex nicht und ob sie nicht darauf bestanden hat, dass er dies alles macht. Welcher Mann kommt schon von sich aus auf die Idee, mit der Frau shoppen zu gehen oder zu wandern? Da ist viel Überredungskunst von einer erfahrenen Frau notwendig.

In der Regel kommen Unternehmungen von Frauen. Die Männer ziehen nur mit.

Mein Mann war genauso, bis ich dann den Ton angab. "So, ich habe Tickets für diese Veranstaltung, Reise etc. Wir gehen am Samstag dorthin." Mein Freund weiß, bei mir gibt es keine Widerworte, dafür hat er sich schon zu viele Fettnäpfchen in der Beziehung geleistet.
Mein Freund ist nämlich so ein Typ, der gerne blumige Versprechungen macht, aber nichts davon hält. Er weiß aber auch, das zieht bei mir nicht mehr. Was gesagt wird, wird gemacht und wenn er Sonntagmorgens kaputt ist, ist mir das egal. Da bin ich streng.

Klingt jetzt hart, aber so funktionieren langjährige Beziehungen und nur solche Frauen kommen auch zu was in der Beziehung.
Geil! Das heißt, ich muss ihn an der Kandarre nehmen, ihn dirigieren beizeiten die mütterliche Peitsche schwingen und kann auf keinen ebenbürtigen, aktiven bzw. lebensneugierigen Partner hoffen. Dann lieber Single, sorry! :cool:
 
  • #28
Beide haben wir uns freigemacht und sind quasi nahtlos zusammen gekommen. Man könnte sagen, er hat wegen mir Schluss gemacht, wobei er nach eigenen Aussagen innerlich schon abgeschlossen hatte. Wir hatten dann schon schöne gemeinsame Stunden, aber ein ganzer Tag war nicht möglich, geschweige denn ein Wochenende.
Solche Kontakte mit nahtlosem zusammenkommen, gehen meistens schief, da die notwendige Reflektionszeit fehlt, du machst dir selber was vor!
 
  • #30
Ich hatte u. a. deswegen den Eindruck

Wie machen das andere, zB wenn jemand seine große Liebe geheiratet hat und schönste Jahre erlebt hat und hat dann die Nachfolgerin nicht immer das ungute Gefühl, ob sie gut genug ist?
So betrachte ich das Leben gar nicht, ich bin keine Nachfolgerin und er ist kein Nachfolger
 
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