• #31
Ob du den Hund magst ist für deinen Freund ja nicht das Ausslaggebende. Selbst wenn du den Hund mögen würdest, würde dein Freund wieder ausziehen, wenn deine vier Wände dem Hund missfallen. Und woran soll er das genau festmachen - der Hund kann sich ja nicht äußern?

Du bist keine Wohneigentümerin - was sagt dein Vermieter eigentlich dazu?

Wenn du zwischen den Zeilen liest, ist dein Freund von der Idee nicht begeistert. Du begibst dich in eine Situation, mit der du das Gegenteil von dem Resultat erreichen könntest das du dir erhoffst.

Würde dein Freund als Alternative in eine neue Wohnung ziehen, die sich alle drei Parteien - du, er, der Hund - anschauen könntet? Oder er bleibt als Hundebesitzer vielleicht besser in seiner alten Wohnung, wo der Vermieter dem Hund zugestimmt hatte -Hundefreundliche Mietwohnungen sind ja eher rar.

Du sagst du liebst den Mann sehr, hast aber wenig Verständnis für seine Lage als Hundebesitzer. Ihr redet aneinander anscheinend vorbei, du indem du die Beziehung auf die nächste Ebene stellen willst ohne auf seine Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen (wie soll das eine ohne das andere klappen?), er dem er die Bedürfnisse seines Haustiers vor die seiner Freundin stellt.

Du bist erst 32, wenn deine Gefühle für den Mann mehr als oberflächlich sind wirst du dich noch ein wenig gedulden müssen. Für ihn ist ja alles gerade okay so wie es ist. Nach einiger Zeit klären sich die Verhältnisse. Ich hoffe du findest dann auf einem anderen Wege heraus wie es zwischen euch beiden steht, ohne dass Haustiere involviert sein müssen.
 
  • #32
Und woran soll er das genau festmachen - der Hund kann sich ja nicht äußern?
Das kann nur ein Nicht-Hundebesitzer sagen. Ein Hund ist sehr wohl in der Lage, deutlich zu machen, ob er sich in der Situation oder mit den Umständen wohl fühlt. Und zum Wohlfühlen des Tieres kann die FS aktiv beitragen. Sie kann sich aktiv mit dem Hund beschäftigen und eine Bindung zu ihm aufbauen. Hunde sind i.d.R. -wenn sie einen mögen- da äußerst kooperativ, weil sie sehr soziale Wesen sind. Vorher sollte sie aber eher das Konkurrenzdenken abstellen, denn der Mann wird den Hund anders lieben als sie. Akzeptanz und Verständnis helfen da weiter, kindische Eifersüchteleien wohl eher nicht. Und wenn ihr klar ist, dass sie gar nicht mit einem Hund leben möchte und keine Beziehung zu ihm aufbauen will, dann sollte sie ein Zusammenziehen keinem der Beteiligten zumuten. Hundebesitzer sind meist ziemlich "verklärt" was ihre vierbeinigen Lieblinge angeht, der eigene Hund stinkt nicht, er riecht nach Wiese, Honig und Popcorn... ;) Da wird der Freund der FS nicht anders gestrickt sein - für ein Zusammenleben muss man das einfach hinnehmen und akzeptieren.
 
  • #33
@frei : hab den thread und deine stories gerade erst gelesen - you made my day am frühen Montagmorgen!

@FS: Ich selber mag keine Hunde (dafür aber Katzen) und ich müsste schon über alle massen verknallt sein in die Dame, wenn ihr Hund nicht zur Debatte steht für sie. Nein. eigentlich auch dann nicht. Es gibt menschliche Angewohnheiten, die treiben auch sehr verliebte Paare auseinander. Kaum eine davon ist so gravierend, dauerpräsent und umfangreich, wie ein Hund oder besagter Vogel (ich schmeiß mich immer noch weg, auch über den furztrockenen Erzählstil).

Du zweifelst. Er zweifelt. Du magst den röchelnden, sabbernden kleinen Stinker nicht.(Ginge mir auch so) Du müsstest dich verbiegen und überwinden dafür. jeden Tag aufs neue. Du nimmst den Hund ja nicht wirklich in Kauf, sondern erträgst ihn- irgendwie. Wenn du den miefelnden kleinen Röchler nach einem Jahr noch nicht in dein Herz schließen konntest, wirst du es auch in 10 jahren noch nicht getan haben. Er hingegen liebt selbigen Hund über alles. Und er stellt die Bedürfnisse seines Hundes über die deinen.Ganz unmissverständlich.
Was gibt's da eigentlich noch ernsthaft zu diskutieren oder zu überlegen? Da passt doch hinten und vorne nichts zusammen bei euch! Du liebst den mann, du magst ihn - aber DAS kann m.E. schwerlich gut gehen. m/44

p.s. In einer früheren beziehung hatten wir mal eine Katze. Alle paar Tage, wenn ihr danach war, kam sie für ein paar Minuten zum Schmusen ins Bett. Das war für mich gerade noch akzeptabel, zumal Katzen sehr saubere Tiere sind. Aber ein sabbernder, stinkender Hund im Bett? Ich würde mir gedanken machen, was das für ne Art Mann ist, der mit 36 mit seinem Mops im Bett kuschelt. Mich würde das ja sowas von abtörnen - aber mei, ich bin keine Frau...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #34
Aber mal von der anderen Seite gesehen ist der Hund ja nicht plötzlich und unerwartet wie ein Kaninchen aus dem Hut gezogen worden. FS hat den Mann mit diesem Hund(!) kennengelernt, und in dieser Kennenlernphase das Verhältnis und Umgang zwischen Herrchen/Tier mitbekommen. Es hätte für die Erkenntnis, hier nur ein Doppelpack zu bekommen, nur wenig Verstand bedurft - die Vorstellung, worauf sich FS in einer Partnerschaft einlassen müsste, wäre keine Doktorarbeit gewesen.

Dann dennoch eine Beziehung einzugehen und nach einem Jahr (wenn er "im Sack ist") den Hund plötzlich unmöglich zu finden, hat schon was von vorsätzlicher Täuschung. So etwas wird vor Beziehungsbeginn geklärt, bei Zweifeln lässt man es besser.


PS: Ich habe mal genau das Gleiche erlebt "Die Katze oder ich" - und sie dann schweren Herzens abgegeben. Die Dame natürlich.
 
  • #35
der eigene Hund stinkt nicht, er riecht nach Wiese, Honig und Popcorn... ;)
das muss meine Hündin sein- Grins... Ist so, auch wenn nur in Gedanken.
Ich verstehe die FS schon ein wenig. Wir haben auch eine Hündin. Kleiner Mischling 1,5 KG Power. Dieses Tier ist unser ein und alles. Unser Sonnenschein. Lebt mit in unserem Haus. Überall. Schläft bei uns.Nimmt jeglichen Platz im Bett ein. Bestimmt unser Leben schon sehr. Ist anstrengend. Braucht ständig beschäftigung. Gibt selten Ruhe.Aber wir lieben dieses Tier beide abgöttisch. Sie bereichert unser beider Leben ungemein. Ist Teil unserer Familie. Wir beziehen lieber jeden 2 Tag die Betten neu und baden sie nach jeder großen Runde im Floh und Zeckenzirkus, als das wir sie eingrenzen möchten. Selbst für Ihre Zahnpflege ist gesorgt. Alles in allem unser drittes Kind. 2 Menschliche und ein Hundekind. Aber das geht nur weil wir beide diesen Hund Gemeinsam aufgenommen haben. Wir uns beide entschlossen haben, diesem Hund ein gutes Zuhause zu geben. Und wir bekommen das jeden lieben Tag von Ihr zu spüren. Dieses Tier haben wir aus einer Tötungsstation in Südeuropa geholt. Jeden Tag, den sie sich davon erholt und mehr und mehr aufblüht, ist uns ein Geschenk. Kann die FS verstehen, dass diese Situation etwas unschön für sie ist. Der Mann wird sein Tier nicht zurück stellen. Niemals. Versuche heraus zu bekommen inwieweit Kompromisse auf beiden Seiten tragbar sind. Wenn nicht, wird es keine Zukunft für Euch langfristg geben. Da sollte man beiden keine Vorwürfe machen.
m45
 
L

luci-le

  • #36
Werfen wir mal einen Blick auf deinen "Traumprinzen", liebe FS.
Der Mann ist 36 und die innigste Verbindung hat er nicht etwa zu einem Menschen, wie es in seinem Alter nunmal normal wäre, sondern zu einem qualgezüchteten, grunzenden, furzenden, schnarchenden, stinkenden Mops. Er will des weiteren nicht mit dir zusammenziehen, ziert sich, ist aber mit 36 Jahen nicht in der Lage, dir das in verständlichen Worten mitzuteilen.

Stattdessen wird zu deinen vollen Lasten die Diva aus der Kiste gezogen. Weil er keine Entscheidungen treffen kann, entscheidet dann eben stellvertretend für ihn der Mops. Liebe FS, Glückwunsch, du hast dir da das Paradebeispiel eines Volllosers geangelt. Um es mal mit den Worten von Inspirationmaster zu sagen "Hast du denn um Himmels Willen gar keinen Selbstwert?!"

Mit so einem neurotischen Schlaffi wirst du niemals eine Familie gründen können. Menschen mit einem schweren Tierfetisch sind emotional übrigens schwer gestört, würde solche Leute sofort als potentielle Partnerschaftskandidaten aussortieren. Sollen sie doch gleich mit ihren Hund und Katzen... wenn die eh an erster Stelle vor jedem Menschen stehen...ach, ich wills mir gar nicht so genau vorstellen, nur eins, ein Mann, der seine Neurosen stellvertretend über die Erhöhung seiner Hauskatze kultiviert- habe zum Glück noch niemals etwas derart abturnendes im Alltag erlebt. Früher gab es das Klischee der "verrückten Katzenlady". Heute fangen Männer und Frauen schon in jungen Jahren mit teilweise eindeutig gestörtem Verhalten an. Und wundern sich dann ernsthaft, wieso sie keinen guten Partner mehr abkriegen. Wirklich ohne Worte das Ganze.
 
B

bromelie

  • #37
Menschen mit einem schweren Tierfetisch sind emotional übrigens schwer gestört, würde solche Leute sofort als potentielle Partnerschaftskandidaten aussortieren. Sollen sie doch gleich mit ihren Hund und Katzen...
Das ist jetzt aber Ober-Hardcore, was?
Liebe FS , such Dir aus all den Antworten raus, was zu Dir passen kann und bilde Dir Deine ureigenste Meinung, aber....so schwere Geschütze sollten Dich nicht beeinflussen. Das ist ja völliger Blödsinn. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
W
 
  • #38
Genau aus diesem Grund habe ich sofort die Flucht ergriffen, wenn ich einen Mann mit Hund getroffen habe.
Das ist eine Lebenseinstellung - und die hat man oder man hat sie nicht.
Und wenn man sie nicht hat (so wie ich auch!) wirkt vieles extremst absurd. Z.B, dass nur andere Hunde stinken ;) sagt ne Bekannte von mir auch - aber es hat einen Grund, warum wir uns immer im Cafe treffen und nie bei ihr zu Hause ;)
Ich würde niemals mit einem röchelnden Mops zusammen wohnen.
 
W

wahlmünchner

  • #39
Menschen mit einem schweren Tierfetisch sind emotional übrigens schwer gestört, würde solche Leute sofort als potentielle Partnerschaftskandidaten aussortieren
Menschen, die andere abhängige Wesen nicht schützenswert finden, Pflanzen noch nichtmal als Lebewesen betrachten und jedem anders Denkenden einen pathologischen Stempel aufdrücken wollen finde ich hingegen gefährlich.
Nicht umsonst sind Psychopathen oft dadurch schon auffällig geworden, dass sie in ihrer Kindheit Tiere quälten.
Nur mal so nebenbei...
PS: Möpse sind sehr friedliche, anhängliche Tiere.
Da stimme ich dir zu. Furchtbar was du da von dir gibst
 
  • #40
Und falls dein Freund drauf besteht, dass der Mops mit in sein Bett soll, dann schlage ich getrennte Schlafzimmer vor!
Ja, das würde ich auch vorschlagen! Warum keine getrennten Schlafzimmer? Ist doch recht einfach die Lösung, wenn es sich in deiner Wohnung einrichten lässt.

PS: Irgendwie find ich es ja sehr niedlich, dass er einen Mops hat (wobei ich die Qualzucht nicht wirklich unterstützen würde).
 
N

nachdenkliche

  • #41
Dieses Tier haben wir aus einer Tötungsstation in Südeuropa geholt. Jed
Meine Hochachtung vor Dir und Deiner Partnerin!
Ein Mann/Mensch, der keine Hunde/ Tiere mag oder vor Hunden sogar Angst hat ( soll es geben) ist für mich menschlich gesehen ein NOGO und verschwendete Lebenszeit.
Mein Exmann hatte mir ohne dass wir mal näher darüber gesprochen hatten, eine etwas verwilderte Hündin aus dem Tierheim mitgebracht. Das rechne ich ihm bis jetzt hoch an und werde es nie vergessen.
Also liebe FS, schon im Interesse des Tieres, wenn Du nicht 100% tig dazu stehst, lass es bitte!
 
  • #42
Wenn ich die Diskussion hier verfolge, wandert langsam ein Mann mit Hund oder Katze auf eine NoGo - Liste.

Ich mag Tiere, ich sehe die Freude an der Gesellschaft eines Tieres, kenne die Verantwortung - dass ein Hund eine Art Familienmitglied ist.
Ich hatte auch schon eine Hündin, als Tier sehr geliebt.

Aber ich bin geruchsempfindlich, ich kann nicht mit einem Menschen zusammen sein, den ich nicht riechen kann, warum dann mit einem Tier.
Und mein Bett teile ich nicht mit einem Tier, und mag auch keine Katzen, die in der Küche auf den Möbeln herumsteigen, ihre Nase ans Essen tun...

Aber wenn man das alles von mir im Namen einer Tierliebe und Partnerakzeptanz fordern würde, danke, nein.

Ich habe auch meine Grenzen, und ich bin ein Mensch.
Und mir geht die sehr oft bemerkbare Gleichstellung von Kindern und Tier zu weit, oft gibt es da noch eine deutliche Favorisierung - nicht zugunsten von Kindern.

Dann ist so ein Partner mit mir nicht kompatibel.
Ganz egoistisch - ich möchte auch nicht in einer festen Beziehung auf der Prioritätenliste hinter Hund oder Katze kommen. Bei Kindern kann ich es verstehen.

Liebe FS, da prallen wohl unverträgliche Welten aufeinander.
 
  • #43
Menschen mit einem schweren Tierfetisch sind emotional übrigens schwer gestört
Woraus folgerst du bitte dass der Freund der FS einen "schweren Tierfetisch" hat??? Ich glaube, dir erschließt sich die Bedeutung des Begriffes gar nicht - hier Begriffe zu gebrauchen, die man nicht einordnen kann helfen keinem weiter. Der Mann zeigt Verantwortung für das Wohlergehen eines Tieres, welches er schon vor dem Kennenlernen der FS aufgenommen hatte. Wenn er ansonsten nicht menschenfeindlich durchs Leben geht (!), gibt das schon sehr viel Aufschluss über seine Persönlichkeit und vielleicht auch einen Hinweis auf seine Eignung als Familienvater: er zeigt Verantwortungsbewusstsein sowie Liebe/Emphatie für ein Lebewesen und achtet dessen Bedürfnisse. Ich halte es da eher wie nachdenkliche: mir sind Menschen gruselig, die Tiere nicht mögen (Angst ist manchmal verständlich, es gibt ja auch gestörte Tiere) und nicht respektieren, dass sie auch Wesen mit Gefühlen und Ängsten sind. Meine 30kg Hündin schnarcht gerade neben mir auf der Couch, eng an mich gekuschelt und riecht definitiv nach Honig und Popcorn ;) Wer dem grundsätzlich nichts abgewinnen kann oder wie die FS den einen bestimmten Hund (aus Eifersucht?) nicht mag, der sollte sich tunlichst einen Partner suchen, der genauso tickt wie er. Es wird sonst nicht klappen... Ich möchte von meinem Partner definitiv nicht in die Situation gebracht werden, mich zu entscheiden, ob ich "Opfer" zu Lasten meiner Kinder oder Tiere bringe.
 
  • #44
Wenn ich die Diskussion hier verfolge, wandert langsam ein Mann mit Hund oder Katze auf eine NoGo - Liste.
Was auch vollkommen in Ordnung ist - damit habe ich keinerlei Probleme und wenn das in einer Partnerschaftsbörse ausdrücklich im Profil steht, würde ich als Tierhalter auch von einer Anschrift absehen. Aber ebenso bitte ich daraum nicht angeschrieben zu werden, wenn ich mich als Tierhalter oute. Nennt man Toleranz und konsequentes Beachten seiner persönlichen NO-Go´s. (Was natürlich auch im RL zu gelten hat).
Aber wenn man das alles von mir im Namen einer Tierliebe und Partnerakzeptanz fordern würde, danke, nein. Ich habe auch meine Grenzen, und ich bin ein Mensch.
Das wird niemand fordern wenn Du in Erkenntnis Deiner Abneigung Tierhalter konsequent meidest - würdest Du eine Beziehung mit einem solchen eingehen und irgendwann auf eine Entscheidung pochen, käme die Forderung doch nur von Dir. Sonst geht doch ein potentieller Partner davon aus, das Tier wird so akzeptiert wie es im Haushalt lebt. Niemand wird zu einer Partnerschaft gezwungen, wenn schon die Grund- und Rahmenbedingungen nicht stimmen, lässt es man doch einfach.

Selbst ich sehe Tierhaltung in Großstädten als kritisch, würde ich nicht ländlich wohnen, hätte ich mir auch keines angeschaft. Zu mir würde aber auch nur eine Partnerin passen, die ein ähnliches Verhältnis zu Tieren hat wie ich, gerne auch einen Hund. Und ohne daruf näher einzugehen erlaube mir die Bemerkung, daß in meinen Augen ein Tier für mich "wertvoller" einzuschätzen ist, als so mancher hasserfüllter und psychisch gestörte Mensch.
 
  • #45
Und mir geht die sehr oft bemerkbare Gleichstellung von Kindern und Tier zu weit, oft gibt es da noch eine deutliche Favorisierung - nicht zugunsten von Kindern.
Ich mußte gerade lachen...

Welcher Partner wäre begeistert, wenn das 5- oder 10-jahrige Kind aus der früheren Beziehung täglich mit im Doppelbett schläft, oder im Kindernbett im Elternschlafzimmer?
Da wäre ganz klar, dass das Kind ins Kinderzimmer muss, aber bei so einem kleines Hündchen, soll man Verständnis haben.

Genauso würde keiner Kinder, die schmutzig aus dem Garten vom Spielen kommen, ungeduscht ins Bett oder über die Couch und neuen Teppich toben lassen, oder mit den Schmutzfingern alles antappen lassen. Bei einem Hund soll das aber anders sein.
 
  • #46
Ich glaube hier prallen teilweise Welten aufeinander da manche eben nicht so mit Tieren aufgewachsen sind wie andere. Ich habe die zugelaufene Katze als Kind schon heimlich ins Bett gelassen(sollte ich nicht), bin mit allerlei Tieren drumherum aufgewachsen(Hunde, Katzen, Kaninchen, Pferde...).

Ich kann mir jetzt zwar nicht vorstellen was einen Hund oder eine Katze an einer anderen Wohnung stören sollte...wenn das Wesentliche stimmt sollte das nach Eingewöhnung überall klappen. Über Details kann man sich immer unterhalten (also darf ins Bett oder nicht, darf überhaupt ins Schlafzimmer oder nicht....bei Katzen hilft mE nur eine verschlossene Türe), aber dass man auch mit Blick auf die Tiere schaut wohin man zieht ist für mich dann eben normal. Also ob die Katze da raus kann, ob das Pferd in der Gegend irgendwo ordentlich leben kann...solche Dinge eben.

Jemand ohne Tier kennt sowas nicht und findet das möglicherweise schon "krank" oder was weiß ich.....ist aber eben normal in unserem Leben. Die Menschen wollen es schön und für die Tiere muß es auch stimmen....
 
  • #47
Obwohl auch ich zu den Hundeliebhaberinnen gehöre und fast jeden Fellträger auf vier Pfoten streicheln muss, kann ich nachvollziehen, wenn einem nicht jeder Hund sympathisch ist. Nun besitzt Dein Freund seinen Vierbeiner nicht erst seit gestern, das Tier hat sich an bestimmte Freiheiten gewöhnt, und das weißt Du. Was also erwartest Du nun?

Dein Problem ist, dass Du den Hund Deines Freundes als Konkurrenz empfindest. Und das zeigt, wie klein Du Dich fühlst. Du fühlst Dich dermaßen klein, dass Du von Deinem Freund einen Liebesbeweis erwartest, den er Dir unmöglich geben kann. Du verlangst deshalb das Unmögliche, weil Du einen Beweis dafür brauchst, nicht richtig geliebt wirst.

Natürlich musst Du keinen stinkenden, röchelnden Hund in Dein Bett lassen. Aber Dein Freund wird sein Tier ganz sicher nicht abschaffen, damit Du Dich geliebt fühlst. Wie Du selbst schreibst, hast Du Schwierigkeiten, Vertrauen zu fassen. Von daher finde ich es nachvollziehbar, dass Dein Partner erst einmal auf Probe wohnen möchte. Sein Verhalten spiegelt Deine Zweifel.