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  • #1

Ich bin unsicher wie ich fest ich meinen Partner berühren kann..

Ich liebe es, meine Partner zärtlich zu streicheln und zu küssen, und dachte bis jetzt eigentlich immer, dass das auch für die Männer erregend ist. Nun habe ich schon von zwei Männern das Feedback bekommen, ich dürfe auch etwas "stärker drücken", ein Dritter ist während des Vorspiels eingeschlafen :-( (Das zärtliche Vorspiel dauert in der Regel etwa 15 Minuten) Ich verwöhne meine Partner auch gerne oral, bin offen für verschiedene Variationen. Wenn ich erregt bin, streichle ich auch derber. Ich bin etwas ratlos, da ich mich richtig gehend überwinden müsste, den Mann von Anfang an, für mich grober, zu berühren und selber diese Zärtlichkeiten zu Beginn brauche, um erregt zu werden.
Frage vor allem an die Männer: Hat das etwas mit dem Alter und der Erfahrung des Mannes zu tun? Hängt das nur vom jeweiligen Mann ab? Tipps vielleicht?
Danke für Eure Antworten!

(w/43)
 
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  • #2
Mach es doch einfach so wie er es haben will, wozu fragst du da andere Leute?
 
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  • #3
Das hat schlicht und ergreifend etwas mit der Struktur der männlichen Haut zu tun. Wenn du dich mal daran erinnerst, wie dich Männer anfassen, dann wirst du feststellen, dass meist etwas "grober hinlangen". Wurde über verschiedene Tests festgestellt. Männer spüren meist tatsächlich weniger, wenn sie ganz sacht berührt werden, als Frauen.
Meist reicht es schon, den Druck der Fingerkuppen nur etwas zu erhöhen, und der Mann wird unter deinen Händen hinwegfließen - da spreche ich aus Erfahrung.
Viel Spaß
w-46
 
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  • #4
Es gibt durchaus Menschen – nicht nur männlichen Geschlechts - die zärtliche Berührungen eher als Kitzeln empfinden und sich davon alles andere als erregt fühlen. Ich denke aber, daß das kein Grund sein sollte, gleich nach dem ersten Versuch wegzulaufen, man kann sich da schon aufeinander einstellen.

Voraussetzung ist natürlich, daß jeder seine Wünsche verständlich artikuliert. Ein Mann könnte z.B. sehr schnell auf die Idee kommen, daß die Frau seine Zärtlichkeiten als zu grob empfindet und dann ihr zuliebe genau das Gegenteil von dem tun, was sie sich eigentlich wünscht. Umso größer ist dann später die Verwunderung, wenn es heißt: du warst mir viel zu vorsichtig, ich brauche einen Mann der hart zupackt.
 
  • #5
Viele Männer spüren leichte Berührungen nicht so wie Frauen und empfinden sie eher als unangenehm.
Reaktionen gehen dann von Lachen, weil es kitzelt, Einschlafen, weil es entspannt, aber nicht erotisiert oder barsche Ablehnung, weil alles, was nicht sportlich hartes Anfassen ist "schwul" sei. (Alles erlebt.)
Männer haben eine derbere Haut, behaart ist sie ohnehin noch und sind auf "Indianer kennen keinen Schmerz" konditioniert. Damit sind sie einfach nicht mehr so sensitiv. Streicheln kommt nicht mehr über die Barriere.
 
  • #6
zu sanftes Streicheln unterschreitet die "Reizschwelle".. d.h. es summieren sich unterschwellige Reize auf , die sich dann als "schütteln" entladen.. (das ist wie beim Pferd, wenn es die Fliegen hin und wieder abschüttelt".. )

d.h. ich kriege die Krise wenn mich eine Frau dauerhaft und absichtlich zu sanft anfasst.. das ist ann auf dauer eher auf- denn anregend.. es muss nicht "derb" sein, aber bitte doch "deutlich".. das glit auch und vor allem beim Oralsex.. das gute Stück ist wesentlich unempfindlicher als es manche Damen meinen..
 
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  • #7
Ich als Frau mag es etwas derber und weis von Männern, dass sie es auch etwas derber wollen. Der Vergleich mit den Fliegen beim Pferd ist absolut treffend und köstlich.

Streicheln finde ich wichtig, aber nicht zu viel, die Balance muss stimmen.

Aber letztendlich sind nicht alle Männer gleich, während nicht alle Frauen auch gleich sind. Fakt ist, dass Männer oft auf anderes abgehen, als Frauen abgehen. Man muss halt drüber reden, so zeitig wie es geht, oder man merkt es ziemlich schnell von selber, was der Andere mag oder nicht mag. Wenn es harmoniert, um so besser.

w 48
 
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  • #8
Wenn ich das so hier lese, dann bin ich wohl die große Ausnahme. Mich macht das sehr wohl an. Sollte aber hinzufügen das mich sehr wohl die ganze Bandbreite (von zart bis hart) anmachst. Abwechslung ist gefragt. Ein Vorspiel von nur 15 min. turnt mich aber eher ab.
 
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  • #9
Männerhaut ist viel dicker und damit weniger empfindlich und in der Tat fassen die meisten Frauen viel zu sachte an. Eine gute Richtlinie: so grob wie er dich anfasst, so "grob" fasse auch bitte ihn an.
 
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  • #10
FS:
@7: Also die 15 Minuten gelten nur für die zarten Momente des Vorspiels ;-)
@8: Das ist ja eben das Problem, mir tun "grobe" Berührungen fast weh und erregen mich überhaupt nicht.....
 
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  • #11
Ich habe dasselbe Problem. Ich würde den Partner auch gern zärtlich am ganzen Körper streicheln, so wie ich es gern hätte, aber es erregt ihn nicht. Mein jetziger Partner möchte nur seinen Penis geruppelt haben. Das bedeutet für ihn höchste Erregung. Tja, so sind nun mal die Unterschiede.
 
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  • #12
Ein ganz wichtiges Thema! - Also bei mir ist es so (M 62) je sanfter und zärtlicher eine Dame bei einem Vorspiel mit meinem besten Stück umgeht, desto härter werden die fleischlichen Tatsachen bei mir. -
Fängt eine Dame anfänglich wie eine Besessene an meinem guten Stück zu rubbeln, passiert gar nichts. Eine wunderbare Erfahrung für den Beginn einer langen zärtlichen Phase. Ist die Standhaftigkeit hergestellt kann die Angebetete auch etwas intensiver zum massieren übergehen. -

Danke an FS für diese Fragestellung!
 
  • #13
Jeder Mensch fühlt doch anders und jeder beginnt den anderen so zu streicheln, wie er es selber gerne mag und liegt dabei meistens falsch. Viele Männer und Frauen mögen es fester und nicht so zart das es wirklich eher Kitzeln ist. Ich gehöre auch dazu. Ich sehe auch den Zusammenhang zum Alter nicht. Wieso glaubst du es hätte was mit dem Alter zu tun was jemanden erregt?
 
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  • #14
Das Wechselspiel machts, hinlangen und sanft streicheln, mit der Zunge umspielen, dann wieder
wild saugen, auch ein kleiner Biss hat Biss zwischendurch, die Haare nicht nur streicheln, sondern auch mal zugreifen, wenn ein Schopf vorhanden, Jede Wildheit kann ankündigen, was später noch bevorsteht, nach dem Vorspiel. Ein Vorspiel kann lange dauern, auch viel mehr als 15 Minuten, aber nur sanftes Streicheln klingt wie eine Feinmassage und macht den Mann rappelig, oft nervös, er will nicht "erzogen" werden zur Sanftheit, sondern spüren, dass die Frau ihn mit Haut und Haaren will.<Mod.>
 
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  • #15
FS
Das mit dem Alter ist nur meine eigene Erfahrung. Ich bin 43 und wenn ich so 20 Jahre zurück denke...darum auch die Frage wegen der Erfahrenheit.
 
  • #16
ich würde sagen der unterscheid ist, ob man "sanft" eher "zögerlich" oder "deutlich" streichelt.. sanft UND deutlich ist okay.. sanft und zögerlich/indifferent/unterschwellig nervt..
 
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  • #17
Das ist von Mann zu Mann verschieden.
Ich mag Berührungen so zart wie ein Windhauch zu Beginn des Vorspiels. Das darf sich gern bis zum Wirbelsturm steigern. Dafür nehme ich auch Schmerzen und leichte Verletzungen in Kauf ohne die Lust zu verlieren.
Ich genieße es, wenn Frau sich ihrer Lust ohne Hemmung hingibt.
Aber das gilt nicht für jeden Mann. Meine Ex hat einmal etwas mit einem neuen Partner versucht das sie mit mir gewöhnlich tat. Der Arme hat so Angst bekommen dass sie IHN hernach nie wieder zu sehen bekam.
Also am besten gemeinsam rantasten.
 
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  • #18
Ist eigentlich ganz einfach: Je öfter ein Mann masturbiert, desto stärker muss Frau "drücken" (weil man als Mann dabei halt auch nicht so sonderlich zärtlich und daher entsprechend desensibilisiert ist).

(m)
 
  • #19
Wenn ich meinen Partner berühre und streichle sind wir meistens im Gespräch und ich erkundige mich bei ihm, ob es ihm so gut tut oder wie er es haben möchte. Mit der Zeit weiß dann frau, was ihm gut tut - also eigentlich ganz einfach
w57
 
  • #20
Liebe FS
Das ist nicht nur äusserst Individuell wie auch die Erogenen Zonen sondern auch Tagesabhängig. Im Grunde genommen Euch Frauen nicht unähnlich. Klar generell haben wir eindeutlich dickeres Fell, der Reiz der als sanft empfunden wird ist daher von vornherein stärker.

DAss heisst dass Du hier keien eindeutige Antwort bekommen kannst- deshalb ist eben kommunikation im Bett auch schwierig. Manchmal muss man eben auch sagen wenns zu zart oder zu heftig ist, auuch mittendrin. Sich der Gegebenheit anzupassen ist Teil eines gutes Sexueallebens.
 
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