• #1

Hochzeitsnacht - wie anstellen?

Es steht zwar (noch) nicht akut ins Haus, ich habe mir neulich aber mal ein paar Gedanken darüber gemacht und seitdem treibt mich eine Frage um:

Wenn alles so weiter läuft, werde ich meiner Freundin früher oder später einen Heiratsantrag machen. Das an sich ist nicht das Problem (auch wenn ich mir dazu noch nicht wirklich etwas überlegt habe), sondern die Hochzeitsfeierlichkeiten an sich. Ich war schon auf einigen Hochzeiten und habe den Eindruck, dass es so etwas wie eine Hochzeitsnacht für das Brautpaar heute eigentlich gar nicht mehr gibt. Vielmehr feiert man doch eher bis in die Puppen und fällt dann tot ins Bett. Selbst wenn man sich früher "zurückziehen" würde, wäre man von der Aufregung und dem ganzen Tamtam so geschafft, dass man da wohl auch zu nichts mehr kommen würde.
Ich hätte aber gern eine richtige Hochzeitsnacht, weil ich erstens etwas altmodisch bin und zweitens ziemlich romantisch. Ich würde diesen wichtigen Tag gerne in trauter Zweisamkeit begehen. Außerdem, was macht die schöne Hochzeitsunterwäsche sonst für einen Sinn? ;-)

Hat jemand vielleicht eine Idee oder Erfahrungen, wie/wann man eine Hochzeitsnacht "einbauen" könnte? Vielleicht erst standesamtlich im kleinen Kreis, dann Hochzeitsnacht, nächsten Tag kirchlich mit großer Feier? Gefällt mir aber irgendwie auch nicht so ganz, die Lösung ...

m/34
 
  • #2
Bloß - kein - Stress. Und sparsam mit dem Alkohol trinken.

Man kann auch zusammen kuscheln und entspannt einschlafen.
Den ersten gemeinsamen Sex hat man heutzutage i.d.R. bei der Hochzeit bereits absolviert = nichts Besonderes mehr in der Hochzeitsnacht.

Der Mythos stammt aus früheren Zeiten. Wo der erste Sex erst in der Hochzeitsnacht gestattet war.
Und die Frauen davor Angst hatten, schwanger zu werden, aber nich verheiratet zu sein = gesellschaftliche Ächtung und fehlender Ernährer. Ohne Verhütungsmittel = verständliche Sorge.
 
G

Gast

  • #3
Ich war schon auf einigen Hochzeiten und habe den Eindruck, dass es so etwas wie eine Hochzeitsnacht für das Brautpaar heute eigentlich gar nicht mehr gibt. Vielmehr feiert man doch eher bis in die Puppen und fällt dann tot ins Bett.
Es gibt durchaus Hochzeiten, bei denen Schlag zwölf nicht nur der Schleier fällt, sondern auch die Braut - nein, Scherz beiseite, bei denen sich das Brautpaar um Punkt Mitternacht zurückzieht und die Gäste alleine weiterfeiern. Und dann kommt es halt darauf an, ob man mitfühlende Freunde hat oder solche, bei denen Braut und Bräutigam erstmal noch eine Stunde lang Luftballons aus dem Hotelzimmer schubsen müssen. Mein Tipp: Zimmernummer geheim halten oder in ein anderes Hotel fahren.
 
G

Gast

  • #4
Mir ist eine schöne Hochzeitsnacht auch lieber als eine riesige Feier. Ich würde daher im kleinen Kreis zum Standesamt gehen, anschließend noch 2-3 Stunden irgendwo gemütlich essen und den Rest des Tages mit meinem Mann allein verbringen.
 
G

Gast

  • #5
Ihr könntet ja in Venedig heiraten - total romantisch und nur Ihr beide.
Die große Feier holt Ihr dann nach, wenn Ihr schon ein Ehepaar seid.
w55
 
G

Gast

  • #6
Warum überhaupt eine Hochzeitsfeier? Wir haben zu unserer Hochzeit 3-4 beste Freunde eingeladen, eine Mottorradtour gemacht, im freien gegessen - fertig! Nach dem Essen sind wir alleine abgezogen mit dem Motorrad, um den Tag alleine weiter zu genießen bzw. um direkt in den Flitterurlaub zu fahren. Solltest ihr sonst den ganzen Tag mit Eltern, Verwandten und Freunden, feiern, ist es klar wo es endet... nach dem 5,6,7 Glas Alkohol und ein paar Tänzchen liegt man quer unterm Tisch! Vor allem die Braut!
Wir wollten das gar nicht... immerhin ist es UNSER Tag, nicht der, der Partygäste.

Außerdem besteht auch nochmal ein Unterschied zwischen standesamtlicher und kirchlicher Hochzeit. Die standesamtliche Hochzeit, ist ja eigentlich der eigentliche Ehevertrag, eine kirchliche Heirat im Nachhinein ist ja nur nochmal ein seperates Tamtam mit Brautkleid, Feier, Essen, usw.
 
G

Gast

  • #7
Ich würde den Ablauf so planen:
vormittags Standesamt oder Kirche, dann Mittagessen, zwischendurch "lustige" Hochzeitsspiele, Nachmittags Kaffee, danach Gäste nach Hause schicken und Abend zu zweit genießen

Die schöne Hochzeitsunterwäsche trägt man übrigens nicht unter dem Brautkleid. Die Unterwäsche für unter das Kleid hat eher die Eigenschaften wärmend, stützend, unauffällig. Also sei nicht enttäuscht wenn statt dem Rüschen-BH ein Wärmepflaster zum Vorschein kommt.
 
G

Gast

  • #8
Große Feier und Hochzeitsnacht schließen sich wirklich aus. Ich kenne kein einziges Paar (mich eingeschlossen), die in der Hochzeitsnacht Sex hatten. Alle waren viel zu fertig dazu und sind nur noch tot nebeneinander eingeschlafen...
 
G

Gast

  • #9
Naja, die Hochzeitsnacht bzeiht sich auf den 1. Sex überhaupt, als Ehepaar. Soetwas kenne ich nur aus streng religiösen Familien, da hat die Hochzeitsnacht in der Tat etwas mit der Entjungerung der Frau zu tun.
 
  • #10
Man kann auch zusammen kuscheln und entspannt einschlafen.
Den ersten gemeinsamen Sex hat man heutzutage i.d.R. bei der Hochzeit bereits absolviert = nichts Besonderes mehr in der Hochzeitsnacht.
Naja, die Hochzeitsnacht bzeiht sich auf den 1. Sex überhaupt, als Ehepaar. Soetwas kenne ich nur aus streng religiösen Familien, da hat die Hochzeitsnacht in der Tat etwas mit der Entjungerung der Frau zu tun.
Ja, mir ist schon klar, welchen Ursprung die Hochzeitsnacht hat. Es geht mir aber nicht um den ersten Sex (der ist seit geraumer Zeit absolviert ...), sondern einfach darum, eine besondere gemeinsame Nacht zu verbringen.

Warum überhaupt eine Hochzeitsfeier? Wir haben zu unserer Hochzeit 3-4 beste Freunde eingeladen, eine Mottorradtour gemacht, im freien gegessen - fertig! Nach dem Essen sind wir alleine abgezogen mit dem Motorrad, um den Tag alleine weiter zu genießen bzw. um direkt in den Flitterurlaub zu fahren. Solltest ihr sonst den ganzen Tag mit Eltern, Verwandten und Freunden, feiern, ist es klar wo es endet... nach dem 5,6,7 Glas Alkohol und ein paar Tänzchen liegt man quer unterm Tisch! Vor allem die Braut!
Wir wollten das gar nicht... immerhin ist es UNSER Tag, nicht der, der Partygäste.

Außerdem besteht auch nochmal ein Unterschied zwischen standesamtlicher und kirchlicher Hochzeit. Die standesamtliche Hochzeit, ist ja eigentlich der eigentliche Ehevertrag, eine kirchliche Heirat im Nachhinein ist ja nur nochmal ein seperates Tamtam mit Brautkleid, Feier, Essen, usw.
Die Frage, ob groß feiern oder nicht, stellt sich nicht.
Ich sagte ja schon: Ich bin ein wenig altmodisch ;-)
Es gibt auf jeden Fall eine große Feier - nicht, weil "man das so macht", sondern weil ich bzw. wir es gerne möchten. Freunde und Familie soll diesen Schönen Tag mit uns teilen. Das kollidiert natürlich mit meiner Vorstellung von einer Hochzeitsnacht.
Nun könnte man sagen: Man kann eben nicht alles haben! Stimmt. Aber vielleicht gehts ja trotzdem irgendwie ... ;-)
 
G

Gast

  • #11
Außerdem besteht auch nochmal ein Unterschied zwischen standesamtlicher und kirchlicher Hochzeit. Die standesamtliche Hochzeit, ist ja eigentlich der eigentliche Ehevertrag, eine kirchliche Heirat im Nachhinein ist ja nur nochmal ein seperates Tamtam mit Brautkleid, Feier, Essen, usw.
Für meinen Mann und mich war es genau umgekehrt.
Die standesamtliche Trauung war ein zivilrechtlicher Vertrag; die ganze Sache wollten wir so schnell und nüchtern es ging hinter uns bringen. So haben wir es dann auch gehalten.
Das Wichtige für uns - und alle religiösen Menschen - war der Besuch der Kirche. Es gab kein Tamtam mit Riesen-Brautkleid etc., sondern es ging uns um Gottes Segen.

Und nun zur eigentlichen Frage. Wenn dir eine Hochzeitsnacht so wichtig ist, dann musst du es wohl so machen, wie es traditionell gemacht wurde, als in der Hochzeitsnacht die erste intime Begegnung stattfand: Das Brautpaar hat sich spätestens um Mitternacht zurückgezogen und die Gäste allein weiterfeiern lassen. Party bis zum Abwinken, und das nach einem sowieso schon anstrengenden Tag, und dann noch eine bedeutungsvolle Hochzeitsnacht - dafür müßtet ihr eine ungeheure Kondition haben.
 
G

Gast

  • #12
Große Feier und Hochzeitsnacht schließen sich wirklich aus. Ich kenne kein einziges Paar (mich eingeschlossen), die in der Hochzeitsnacht Sex hatten. Alle waren viel zu fertig dazu und sind nur noch tot nebeneinander eingeschlafen...
Hihi, ging mir ganz genauso, erschwerend kam hinzu, dass ich die Nacht lieber mit meiner Trauzeugin verbracht hätte,
 
  • #13
Tja, dann machs doch wie die Amerikaner- dort verabschiedet sich das Brautpaar spätestens um 18h. Ihr verpasst dann halt die PArty.

Ist nur eine Frage der persönlichen Vorliebe.

Ich denke aber dass man vorsichtg sein sollte, zu hohe Erwartungen bauen mächtig Druck auf. Brauchst Du das beim Sex?