• #31
Diese Situation kommt mir sehr bekannt vor und ich kann auch ein paar Ratschläge dazu geben .
"Weglaufen" bringt nichts , Du entziehst Dich nur für ganze kurze Zeit der Realität , in die Du früher oder später zurück mußt ! Die Tochter merkt schnell wie sie Dich in die Flucht schlagen kann . Also zeig Flagge wenn sie da ist , sei präsent , geh auf sie zu , such ein Gespräch von Frau zu Frau . Du kannst eine gemeinsame Unternehmung vorschlagen , oder ihr ein kleines Geschenk machen = Studenten können alles mögliche gebrauchen . Es gibt so viel was Du machen kannst . Erst wenn alles fehlschlägt kannst Du Dich etwas zurückziehen aber nicht "weglaufen" .

Schau dir ernsthaft den Mann an an deiner Seite!
Er ist ein unschlüssiger herumeiernder Mann in der mitlife Krise der sich nicht für und nicht gegen etwas entscheidet.
Also aus Tochtersicht enttäuschend und peinlich, aus Partnerinnensicht enttäuschend und peinlich.

Das sehe ich nicht so!
Der Mann fühlt sich so , als wenn er zwischen zwei Stühle sitzt . Er könnte ein "Machtwort" sprechen , möchte aber keine von beiden verlieren . Das können nur Menschen nachemfinden die sich in einer ähnlichen Situation befinden .
 
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  • #32
Aber wenn eine bockige Göre nunmal auf nichts Lust hat und ihrem Vater auch ins Gesicht sagt, dass sie an mir kein Interesse hat


Tja da gehts schon los. Ich frage mich was es rechtfertigt sie so arrogant als "Bockige Göre" hinzustellen Sie ist kein Teenager mehr. Sie ist eine erwachsene junge Frau und hat absolut das Recht dazu, mit dir nichts zu tun haben zu wollen. Die Beweggründe können wir nicht erahnen aber wenn du dich bei ihr auch so hochnäsig (obwohl du ja nur 9 Jahre älter bist) und abwertend hinzustellst, würd ich mit dir auch nichts zu tun haben wollen.
Es kann sie niemand zwingen, auch der Vater nicht. Vor allem, da sie ja nicht mal hier wohnt. Also arrangiere dich mit den paar Wochen im Jahr die sie eben da ist. Die restlichen 47 Wochen gehört er wieder ganz allein dir.
Klar kannst du nun Theater machen aber wie schon jemand sagte: Blut ist im Zweifelsfall dicker als Wasser.
Also versuch es vielleicht nochmal freundschaftlich oder lass es bleiben.

Nun, was soll ich sagen ?
Ich tippe, die Tochter denkt nicht, dass die FS wirklich seine Partnerin ist und sie sich daher vielleicht gar nicht mit ihr arrangieren will.

Ja kann ich mir auch gut vorstellen und ginge mir vermutlich ähnlich.
 
W

wahlmünchner

Gast
  • #33
Er könnte ein "Machtwort" sprechen , möchte aber keine von beiden verlieren . Das können nur Menschen nachemfinden die sich in einer ähnlichen Situation befinden .
Er soll kein Machtwort sprechen, sondern sich positionieren. Wenn er die FS ernsthaft liebt sollte er das sagen, leben und zeigen. Die Liebe zu seinem Kind kann er ebenfalls zeigen und mit der Tochter reden, ihr sagen das er die FS als Partnerin schätzt und liebt und sich freuen würde, wenn sie das akzeptiert.
Ich denke der Mann sitzt nicht zwischen 2 stehlen weil er niemanden weh tun will, sondern weil er eben nicht weiss was er leben will.
Ich hatte schon 2mal den Fall, das mich die Liebe zu einem Menschen erwischt hat, der nicht nach den alpgemeingültigen Regeln zu mir passt ( Alter, Geschlecht, Bildung... etc. ) Nur man kann sich ja auch erklären und dazu stehen oder man sollte es lassen.
Es gibt jetzt wirklich schlimmeres als eine jüngere Partnerin zu haben.
Offenbar bekennt er sich aber zu wenig.
 
  • #34
Er könnte auch eine 18jährige zur Freundin haben, und die Tochter müsste damit leben. Genauso möchte seine Tochter ja auch, daß ihr Freund, wenn sie denn überhaupt einen hat, von ihrem Vater akzeptiert wird.
Der Freund steht aber nicht zu seiner Freundin, behandelt sie mehr als Affäre und die Tochter hat freie Bahn für den Zickenterror.
 
  • #35
Ich habe nie erwartet, dass sie mich mag. Das einzige was ich "erwarten" würde, dass sie einen normalen Umgangston mit mir pflegt - von mir aus einfach ein Hallo und Tschüss (aber selbst das kam beim letzten mal nicht). Das es für sie eine schwierige Situation ist kann ich durchaus nachvollziehen, aber eben ein bockiges und kindisches Verhalten finde ich unangemessen. Und das muss ich mir eben nicht antun. Ich will weder meinen Freund erziehen mit meinem Fernbleiben, noch habe ich ein Problem damit, dass seine Tochter da ist.
Es ging mir bei meiner Eingangsfrage rein um Eure Einschätzung, ob das Fernbleiben eine gute Alternative ist. Und vielen Dank für Eure Meinungen.
Mir ist es wichtig, dass ICH mich wohlfühle und kann sehr gut damit leben, dass ich ihn 3 Woche im schlimmsten Fall nicht sehe. Das ist besser, als mich schlecht zu fühlen, weil seine Tochter noch nicht mal ein Minimum an Anstand besitzt und ihren Frust an mir auslässt.
 
  • #36
Reagiere ich über und sollte die Situation mit ihr einfach ertragen und mich dem Konflikt stellen?
Ganz ehrlich, ich hab, nachdem hier Hinweise kamen auf Deinen anderen Thread, auch den Verdacht, dass DEIN FREUND Dich nicht ernst nimmt und die Tochter ebensowenig. Ich glaube, Du kannst lange warten darauf, dass diese Beziehung so wird, wie Du es Dir wünschst. Ich denke auch, dass dem Mann das sehr gelegen kommt, dass Du Dich zurückziehst, weil er Dich sowieso nur als Randfigur eingepasst hat in sein Leben.
Hör auf, Dich um diese Beziehung zu bemühen, denn von ihm scheint nicht ein Bruchteil von der Energie zu kommen, die Du reinsteckst.
 
  • #37
Auch ohne den nicht unwesentlichen Nachtrag gelesen zu haben, dass er getrennt lebte, 26 Jahre älter ist und ihr gar keine Beziehung auf Augenhöhe habt, finde ich deine Einstellung und deine Reaktion gegenüber der Tochter falsch.

Zwischen Friede, Freude, Eierkuchen und der panischen Flucht vor einer "frechen Göre" gibt es jede Menge Zwischenstufen. Ganz wichtig wäre Souveränität. Aber das ist schwierig, wenn dieser 55-jährige Mann nicht zu dir steht. Ich glaube auch nicht, dass in erster Linie sie auf dich eifersüchtig ist, sondern du auf sie. Denn sie hat einen festen Platz im Leben ihres Vaters und du nicht. Weglaufen ist da keine Lösung.

Ich schreibe das so deutlich, weil ich überzeugt bin, dass dir das Verhältnis zu diesem Mann nicht gut tut. Anstatt dir einzugestehen, dass er das Problem ist, lenkst du den Fokus auf die Tochter. Aus deren Sicht ist völlig verständlich, dass sie ein Problem mit der "Geliebten" des Vaters hat: Weil die Familie die Trennung vielleicht noch nicht verarbeitet hat, die Mutter/ Ehefrau unter der Trennung litt und der Vater sich offensichtlich noch nicht einmal zu der neuen Frau bekennt. Ich würde diese neue Frau - gleich aus mehreren Gründen, insbesondere aber diesem - nicht sein können und nicht sein wollen.
 
  • #38
Du stehst auf Abruf für ihn bereit, je nachdem wie es ihm passt. Wenn du drei Wochen wegbleibst, wird er wahrscheinlich froh sein, dass es keinen Stress gibt.
Wenn dir das Beziehung reicht...
 
  • #39
Wie schon jemand geschrieben hat: die Tochter ist die kleinste eurer Baustellen. Sie zeigt vielleicht nur deutlich, welchen Stellenwert du bei ihrem Vater hast. Ich habe keinen sehr günstigen Eindruck. Eine Partnerschaft ist das nicht, wie es mir scheint. Er hat eine Affäre mit einer jungen Frau, nämlich dir. Er ist wesentlich älter, er steht nicht zu dir. Seine Tochter weiß und zeigt das ganz genau.
 
  • #40
Und tja, er könnte nicht nur dein Vater sein, er ist (noch) verheiratet. Wenn ich seine Tochter wäre, fände ich das vielleicht auch nicht so prickelnd.
Wenn du jetzt fern bleibst, wird er dir das nicht nur nicht übel nehmen, sondern froh sein. Du bist und bleibst bequem für ihn: stellst keine Forderungen, machst keine klaren Ansagen, lässt dir ein paar Brosamen hinwerfen und hältst still. Das findet er super, und seine Tochter behandelt dich entsprechend.
Lösung? Nein, geh nicht auf sie zu, mach ihr keine Geschenke, schreib ihr keinen Brief und schlag ihr keine gemeinsamen Unternehmungen vor. Das sind alles völlig absurde Ideen.
Nutze die Zeit ihrer Anwesenheit, dir Gedanken über die Beziehung zu machen, die du mit einem alternden verheirateten Mann hast, der unverbindlich bleibt.
Wünschst du dir eigentlich Kinder, eine eigene Familie? Dann verplempere nicht kostbare Jahre mit ihm. Hat er eigentlich jemals gezeigt oder gesagt, dass er dich liebt?
 
  • #41
Die Frage ist, muss man Menschen/insbesondere einer erwachsenen Person Grenzen setzen? Einer 22 jährigen Person? Warum soll sie sich für euch einschränken? Ihr seid gleichberechtigt und ihr müsst sie im Gegenzug dafür nicht aufnehmen! Dieses Recht habt ihr, wenn der Gast sich daneben benimmt.
Das Problem ist ja, ihr nehmt eine erwachsene Frau für lange Zeit bei euch auf auf engstem, intimsten Raum. Ich möchte nicht zu dritt in einer Wohnung mehrere Tage verbringen müssen!
Wenn du nur 10 Jahre älter als die Tochter bist, bist du zudem keine ernstzunehmene Autoritätsperson für die Tochter.

Ich finde eher euch unsouverän und unbeholfen mit einer einfachen Situation. Warum geht er nicht mit seiner Tochter was unternehmen jeden Tag? Ihr hängt ja wohl nicht daheim den ganzen Tag vor der Glotze ab? Und selbst wenn, wäre es mir zu doof, da mitzusitzen.

Warum lässt du dich aus der Wohnung vertreiben? Und womit? Nur weil sie dich ignoriert?
Ich meine, eine junge Dame von 22 Jahren ist noch nicht so selbstsicher, um mit erwachsenen Menschen artgerecht und souverän umgehen zu können und die rechten Worten zur rechten Zeit zu haben. Aber du solltest das drauf haben!

Das ist übrigens der ganz normale Familienalltag. Das Gleiche wäre so, wenn du ihre echte Mutter wärst!


Fange bei dir an. Warum erwartest du, dass seine Tochter mit dir heile Familie spielt? Löse dieses Denken auf, lass die Beiden was eigenes unternehmen und ich selber würde was anderes tun. Hast du keine Tätigkeit? Du bist das Problem, dein Partner ist das Problem. Die Kinder sie niemals schuld. Ihr lebt dieses Chaos vor, ihr findet keine Linie, ihr könnt nicht mit eurem Gast umgehen.
 
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  • #42
Ich halte den Partner auch nicht für einen armen Waschlappen und auch für niemanden der zwischen zwei Stühlen steht.
Denn es ist ihm einfach egal.
Ich lese auch nicht, dass er in irgendeiner Form das Gespräch mit der FS gesucht hat, was völlig normal wäre, wenn er nicht möchte, dass es irgendwem schlecht ginge.
Die FS wird hier völlig ignoriert.
Wenn der Vater keine Grundwerte hat, warum sollte die Tochter welche haben.
Wer als Pfannkuchen verkauft wird, wird auch als Pfannkuchen gegessen.
Ich würde ganz weg bleiben und nicht nur 3 Wochen.
 
  • #43
Liebe FS, ich finde Deinen Rückzug emotional intelligent, denn er schont Deine Nerven. Was die Tochter Deines Freundes betrifft, kann ich mir vorstellen, dass sie sich ihrer Mutter gegenüber loyal verhalten will.
Aber da ihr ja zum Glück nicht alle in einem Haushalt zusammen lebt und die Tochter nicht so oft da ist, lohnt es sich nicht, dieses Fass aufzumachen. Wenn sie selbst einen festen Partner hat, wird sie sowieso seltener kommen. Das kannst Du aussitzen.
Was Deinen Partner betrifft, kannst Du Dir natürlich Gedanken machen, ob seine positiven Seiten diese Schwäche, der Tochter keine Grenzen zu setzen, aufwiegen.
Nobody is perfect. Du scheinst jedenfalls die Stärkere in der Beziehung zu sein.
 
  • #44
@Gast712 ich habe in nie erwartet, dass jemand mit mir heile Familie spielt! Wie kommst du darauf?
Es geht mir nicht darum irgend ein Verhalten zu ändern, weder das meines Freundes - noch das seiner Tochter.
Ich habe mir dir Frage gestellt, wie ich damit umgehen soll!

Ich denke auch, dass mein Freund es einfach nicht als wichtig empfindet, dass es mir bei der Sache gut geht. Es wäre ja auch völlig ok für mich, wenn er mich einfach ein paar Tage besuchen kommt (ob er das macht, ist fraglich- da er ja eh immer 3-4 Tage die Woche beruflich unterwegs ist, möchte er seine Tochter an den anderen Tagen eben sehen, da bleibt eben nicht mehr viel Zeit).
Ich denke es dürfte verständlich sein, dass ich mich in der Situation einfach nicht wohl fühle. Wenn sie mich einfach nur ignorieren würde, wäre mir das herzlich egal. Sie ist eben auch mega zickig ihrem Vater gegenüber, was somit die ganze Stimmung vergiftet. Und dieser Situation möchte ich mich einfach entziehen. Ich habe mich jetzt definitiv dafür entschieden, ihn in den 3 Wochen nicht zu besuchen. Wenn er möchte, dass wir uns sehen, kann er gerne zu mir kommen.
 
  • #45
Darüber stehen! Ich würde mich niemals auf ein Duell mit einer 10 Jahre jüngeren begeben. Ich bin eine erwachsene Frau und führe (wie erwachsene Menschen das tun) eine Beziehung mit ihrem Vater. Wenn sie damit ein Problem hat -Tja, so soll das bitte ihres bleiben (dann wird es höchste Zeit Umgang mit Unerwünschtem zu lernen). Unverschämtes Verhalten wird bei mir lange auf taube Ohren und blinde Augen treffen (dafür sorge ich). Erwachsene machen das so und Kinder müssen vll. noch heranreifen um mit dieser Situation umgehen zu können. Mit pubertierenden Teenager diskutiere ich nicht, das ist klar. Auf das Niveau/ die dicke Luft- welches sie versucht zu stiften, würde ich mich nicht einlassen, sondern mich zur richtigen Zeit, ganz bestimmt und harmonisch zu einem (zufällig noch ausstehendem) wichtigen Treffen verziehen. Keinesfalls würde ich ihn oder gar sie meinen Ärger spüren lassen. Du wirst sehen - ein Jahr und sie ist windelweich und sucht den Kontakt zu dir!

w27
 
  • #46
Wenn mich jemand schlecht behandelt, erwarte ich, dass der Verantwortliche mich beschützt.
Die FS wird hier völlig ignoriert. Wenn der Vater keine Grundwerte hat, warum sollte die Tochter welche haben.

Das die FS sich schlecht fühlt ist vielleicht nicht von der FS verschuldet aber die Lösung liegt in Ihrer Verantwortung und nicht in der des Vaters. Ich denke nicht das er Angst hat tätig zu werden sondern das er zu Recht erwartet dass zwei erwachsene Frauen verständig genug sind Ihre eigenen Probleme zu lösen. Das sollten Sie auch.

Meine zwei Töchter sind sich auch nicht immer grün. Obwohl sie erst 11 und 13 sind greife ich allerdings nur noch schlichtend bzw. regelnd ein wenn es die Familienebene betrifft. Ansonsten bitte ich Mentoring, Zuhören und Ratschläge aber keine Intervention mehr an. Beide sind alt genug Ihre bilateralen Mädchenprobleme unter sich zu lösen. War anfangs nicht leicht aber inzwischen streiten beide viel weniger als früher. Warum? Ohne deus ex machina Instanz geht es nicht mehr um effizientes Lobbying sondern shit in- shit out Abwägungen.

Ich denke die FS sollte sich der Situation stellen und den Vater aus der Gleichung entfernen. Nicht sich selber, das schadet Ihr ja langfristig. Mit der Tochter von Frau zu Frau Kaffee trinken gehen um Motive und Ziele klären. Besser noch - eine gemeinsame Shoppingtour. Der Altersunterschied ist nicht gross und dieses Hobby verbindet doch alle Frauen.

Dabei sollte die FS sich bewusst machen dass Sie der "Eindringling" in eine gewachsene Beziehung ist. Man kommuniziert auch in dem Alter in der Kernfamilie anders als ausserhalb. Vielleicht fehlt der Tochter und auch dem Vater bei dieser"menage à trois" der 100% Wohlfühlfaktor den Vater und Tochter haben wenn sie alleine sind. Das ist aber keine Abwertung der FS sondern menschlich weil es umgekehrt auch so ist. Das wird aber besser je länger man "dabei ist".
 
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