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  • #1

Heiraten, obwohl man sich äußerlich nicht mehr anziehend findet?

Vor kurzem hörte ich im Kollegen- bzw. Bekanntenkreis von einem "Fall", wo das Paar heiratet, obwohl er sie äußerlich nicht mehr attraktiv findet, was er auch klar kommuniziert hat. Sie hat in der Beziehung zugenommen, beide sind ca. Ende 40. Über die näheren Umstände (gemeinsame Kinder sind nicht der Grund) weiß ich sonst nichts, aber der Gedanke hat mich entsetzt, dass es so etwas gibt. Was denkt Ihr?

w Ü45
 
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  • #2
Ich finde es furchtbar wenn es bei einer Heirat nur um rationale Gründe geht. So ein Mann würde bei mir ein Nein kassieren.

w
 
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  • #3
Vor kurzem hörte ich im Kollegen- bzw. Bekanntenkreis von einem "Fall", wo das Paar heiratet, obwohl er sie äußerlich nicht mehr attraktiv findet, was er auch klar kommuniziert hat. Sie hat in der Beziehung zugenommen, beide sind ca. Ende 40. Über die näheren Umstände (gemeinsame Kinder sind nicht der Grund) weiß ich sonst nichts, aber der Gedanke hat mich entsetzt, dass es so etwas gibt. Was denkt Ihr?

w Ü45

Eben! Ich hörte von einem Fall,bla, bla, bla. Wenn die näheren Umstände nicht bekannt sind (sollten die beiden auch für sich behalten), dann sollte man sich mit seiner Meinung dazu zurückhalten.
Vielleicht schon mal an LIEBE gedacht, an Vertrauen und an ein gemeinsames Erleben? Nicht jeder ist auf Äußerlichkeiten fixiert. Es gibt auch andere Beweggründe zu heiraten.

Mir sind die beiden sympatisch und bin mir sicher, daß sie noch lange zusammen sein werden. Es zählen halt auch andere Werte, die nicht so vergänglich sind, wie Äüßerlichkeiten.
 
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  • #4
Was ich denke:

Das sich jeder sowieso mit zunehmendem Alter verändert, da zählen dann ganz andere Dinge, als nur äußerliche Attraktivität.

Mich entsetzt der Gedanke, dass es Menschen gibt, bei denen (wie bei Dir) offensichtlich nur Äußerlichkeiten zählen!

(w)
 
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  • #5
Im Laufe der Jahrtausende haben Frauen total widerliche Männer heiraten müssen. Als schlichte Alternative zum Verhungern.

Wenn der Typ seine Liebste nicht hätte heiraten wollen, dann hätter er wohl nicht müssen - oder?
Also? Was geht es dich an?
 
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  • #6
Solch ein Fall ist gar nicht so selten. Eine Freundin von mir hat sich bewusst für einen unattraktiven Mann entschieden und ihn geheiratet, weil sie glaubt, dass ihr mein Mann aufgrund seiner angeblichen Unattraktivität keine Frau zum Fremdgehen wird. Meines Erachtens ist ihre Theorie vollkommen blödsinnig, da eher unattraktive Menschen auf der Suche nach Bestätigung durch das andere Geschlecht sind. Zudem finde ich es von meiner Freundin armselig, in einer Frauenrunde ihre Einstellung gegenüber über ihrem Mann zu sagen.
 
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  • #7
Das bedeutet, dass er sie trotzdem liebt, auch wenn er sie optisch nicht mehr die attraktivste findet. Ich denke aber, dass bei ihm ein Fremdgeh-Potenzial da ist. Ich behaupte dies nicht, es ist nur eine Vermutung.
 
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  • #8
Naja, losziehen und eine andere suchen ist halt auch aufwendig. Oder gar nicht oder nicht mehr möglich. Also dann lieber Spatz in der Hand als Taube auf dem Dach. Außerdem kann er sie ja lieben, ich kenne einen der musste heiraten, sonst wäre Schluß, also hat er lieber, als bei Satz eins zu landen und erst mal alleine sein.
 
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  • #9
Solange Du die näheren Hintergründe nicht kennst, kann es Dir doch egal sein, weshalb die Beiden heiraten. Für Beide sind eben andere Dinge wichtig geworden, als äussere Attraktivität.

w
 
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  • #10
Meinen Freund finde ich äußerlich auch nicht mehr so attraktiv. Seine Spannkraft im Körper hat ziemlich nachgelassen. Trotzdem werden wir heiraten, einfach aus dem Grund, dass wir uns lieben und sehr gut verstehen und uns eine gemeinsame Zukunft vorstellen können.
Das andere ist doch Schall und Rauch.
Trotzdem würde ich nie nach aussen sagen: mein Partner ist für mich nicht attraktiv. Das ist verletzend, gerade auch wenn der Andere nicht dabei ist.
Wenn ich so was über mehrere Kanäle mir anhören müsste, wäre es für mich aus.

Warum muss denn dieser "Arme" Mensch eine "Unattraktive" jetzt heiraten?
 
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  • #11
Die Beweggründe anderer Leute interessieren mich nicht. Jeder muss selber sehen, was für ihn das Beste ist. Ich bin nicht die Mama, die andere Leute an den Händen nimmt. Das muss jeder selber machen. Hab dazu auch keine Lust, andere Menschen und deren Gründe ständig zu erforschen.

Was ist daran schockierend? Zweckehen wurden schon immer geschlossen, heute mehr denn je: Z.b. weil ein Kind im Anflug ist, werden ein Großteil der Männer zum Heiraten überredet, aber glaub mir, freiwillig würde das sowieso keiner mehr machen. Alle Männer in meinem Umkreis bereuen es, dass sie ihre Frau aus eigener Dummheit kondomlos gevögelt haben. Sie waren eben naiv und jung und haben daraus gelernt.

Nebenbei ist doch mittlerweile echt klar, wie ungeschickt Männer sich immer ausdrücken. Vermutlich ist die Frau eine echt dufte, tolle und ansehnliche Frau und er bringt nur so popelige Sätze zustande, wie die meisten Männer. Macht doch fast jeder Mann, der eine superhübsche Frau daheim hat. Die eigene Frau wird immer als nicht gut genug empfunden oder bemängelt. Welche Frau hat das nicht schon erlebt in langen Beziehungen?

Außerdem denke ich, ist der Typ ein Angeber. Es ist für Männer wichtiger, vor seinen männlichen Kumpels gut dazustehen und über seine "Alte" zu lästern, als zu erwähnen, wie sehr er sie liebt und schätzt. Weil ein richtiger Mann redet nicht über seine Gefühle.



w
 
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  • #12
Nach außen hin hat er kommuniziert, dass er sie nicht mehr attraktiv findet. Ihr selbst hat er es bestimmt nicht gesagt, denn dann würde sie ihn wohl kaum heiraten.
Aber rationale Gründe zum Heiraten überwiegen doch sowieso. Ich gehe davon aus, über 80 Prozent der Ehen werden aus rationalen Gründen (z. B. finanzielle Vorteile) geschlossen, aber bestimmt nicht aus Liebe.
 
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  • #13
Liebe FS,
von wem hast Du es gehört? Von einem Dder Protagonisten oder von Unbeteiligten, denen gerade das Fernsehprogramm zu langweilig war und die daher was zum echauffieren suchten? Ich vermute mal letzteres. Naja, wenn das eigene Leben nichts mehr hergibt, versucht man anderen den eigenen Frust zu implantieren und deren Beziehungen kaputt zu machen
 
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  • #14
Mit ca. Ende 40 wissen wahrscheinlich beide zu schätzen, dass eine lange Bindung mehr wert ist als das Äußere, das sich ständig wandelt. Man hat viel zusammen erlebt und das verbindet und macht glücklich auf Dauer.
Mich schockiert nicht, dass die beiden trotzdem heiraten, dann doch eher, warum es allgemein so viele unattraktive oder ungepflegte Menschen gibt? Undd die erst noch einen Partner finden müssen.

Attraktivität ist manchmal wirklich nicht alles. Ich habe schon Männer getroffen, mit denen konnte ich mich so dermaßen gut unterhalten und man hatte auf Anhieb so viele Gemeinsamkeiten und Leidenschaften, den hätte ich trotz seines schlechten Äußeren trotzdem genommen, weil es mich einfach so beflügelt hat.
 
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  • #15
Wenn ich mich so sehr an der "Unattraktivität" meines Partners stören würde, wäre ich auch ohne Trauschein NICHT mit ihm zusammen.

Die Frage ist doch völlig sinnbefreit. Wenn ich heirate, dann aus Liebe. Denn dann stimmt auch das Gesamtpaket. Da achte ich nicht nur auf Äußerlichkeiten. Gutes Aussehen verschwindet mit zunehmenden Alter leider viel zu schnell ;-) Was bleibt dann von diesen oberflächlichen Beziehungen übrig?

w, 50
 
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  • #16
Was ich denke? Jedem tierchen sein Plaisierchen..

Ich bin tolerant und überlasse solche Entscheidungen und Folgen denen, die es betrifft..

m48
 
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  • #17
Fast immer lassen sich beide Partner in der Beziehung gehen. Es ist immer leicht über den Partnet zu meckern. Der Mann wird einfach klar sein, er wird keine bessere bekommen, auch wenn er von einer träumt. Er heiratet das was verfügbar ist.
 
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