• #1

Heilige oder Hure?

Ist an diesem Mythos; "Heilige oder Hure" (heute noch) was dran? Ich würde gerne von euren Erfahrungen wissen: Ist es tatsächlich so, dass viele/ manche Männer, die zwar den schönen Sex mit einer sehr leidenschaftlichen Frau schätzen, tief drinnen diese Frau trotzdem als „Hure“ abstempeln und sich für eine Beziehung lieber eine „Heilige“ suchen, Typ Mutter oder Mädchen, auf jeden Fall sexuell nicht sooo aktiv, begehrend, offen? Klar sagen jetzt alle Männer: Auf keinen Fall stimmt das!! Aber wenn es doch stimmen sollte, dann läuft das sicherlich nicht so ganz bewusst ab. Also, was sagt die Statistik: beschränken Männer den Kontakt zu sehr leidenschaftlichen Frauen eher auf Affären und sind in festen Beziehungen eher mit Frauen, denen Sex vielleicht nicht so ganz wichtig ist, die ihn nicht initiieren, dabei eher passiv sind …?
 
  • #2
Ich glaube, man kann dazu nichts Konkretes sagen. Es sind ja nun schon modernere Zeiten angebrochen und ein Mann kann eigentlich nicht mehr erwarten, mit einer Jungfrau zusammenzukommen. Zumal wir in ziemlichen "Porno-Zeiten" leben durch das Internet.
Aber vielleicht hat hier jemand tatsächlich eine Statistik.

Wenn man die Begriffe erweitert, könnte man vielleicht aber doch noch die Spaltung finden "Frau zu Heiraten, Frau für Affäre" oder eben "Frau, die man nicht heiratet"?

Ich würde sagen, das hängt auch sehr vom Alter ab. In meiner Generation 50+ werden sicher noch Leute nach dem alten Schema ticken und die Einteilung zumindest im Hinterkopf haben, auch wenn manche nach einer Trennung mit allem drum und dran sowieso keine Frau mehr zum Heiraten suchen könnten, es ihnen also egal, ist, ob die Frau so wirkt, als hätte sie viel Erfahrung gesammelt.

Also für welche Altersklasse interessiert es Dich denn?
Und geht es eher um Affäre und Ehe oder wirklich um das Ansehen der Frau bei einem Single-Mann, der eine Partnerin sucht?
 
  • #3
Ich würde sagen: der Mann möchte beides, und idealerweise verkörpert die Frau auch beides und der Mann kann das auch so annehmen. Dann hat man damit nämlich gar kein Problem, weil die eine Frau völlig ausreicht.
w45
 
  • #4
Mich hat immer die heilige Hure interessiert. Die Frau, die alles sein kann und dem Mann alles abverlangt - dabei aber mehr als Sex und Leidenschaft im Programm hat.
Sehr selten, sehr kostbar und sehr attraktiv.
Was mir bei der Suche allerdings oft untergekommen ist - die verhurte Heilige. Nur auf den ersten Blick begehrenswert. Sie hat zu viel der schlechten Eigenschaften der Hure und zu viel der langweiligen der Heiligen ..... öfters ergibt das sogar eine Scheinheilige.

Meine ganz persönliche Vorliebe und Ansicht.
 
  • #5
Jein. Es gibt solche und solche. Die Männer, die Frauen in „Heilige“ und „Hure“ unterteilen haben vor allem eins: Ein Ego Problem und Komplexe, an das es sich lohnt, zu arbeiten.

Manche männliche Bekanntschaften gaben mir gegenüber auch zu: Sie können die Damen XY nicht ernst nehmen, weil sie „zu versaut sind“. Meistens hatten die Männer selber narzisstische Tendenzen und suchten sich gezielt passive/schüchterne Mädels als Beziehungsopfer... um dann mit den „Leidenschaftlichen“ die Affären und Seitensprünge umzusetzen.

Davon abgesehen kenne ich aber auch viele Herren, die das absolut albern fänden und sich keine Gedanken dahingehend machen. Sie verlieben sich - oder eben nicht. Solche Schubladenmuster fahren diese eher nicht. Das sind meiner Erfahrung nach Männer mit gesunden Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.
 
  • #6
Ein Thema bei dem die Fetzen fliegen werden...

Es mag Männer geben, welche die "Hure" aktiv suchen um schnell und unkompliziert an Sex zu kommen.

Ich tue das nicht, bin aber schon mal (hierzu gibt es einen Thread mit sehr vielen polarisierenden Beiträgen) in eine Frau verliebt gewesen und mit dieser eine Paarbeziehung eingegangen, bei der ich während der Kennenlernphase erfahren habe, dass sie sehr aktiv unterwegs war, wie ich finde wahllos und beliebig.
Diese Dame würde ich von diesem Aspekt her in deine Kategorie einstufen, sonst ist sie ein wundervoller Mensch.
Dies hat mir sehr viel Schmerz und Trauer eingebracht, ich habe die Beziehung beendet, bin nicht damit klargekommen.

Von daher:
Bewusst würde ich nie eine "Hure" als Freundin wählen, ich bin da sehr empfindlich, will eine Partnerin, die achtsam mit sich selbst und potentiellen Partnern umgeht, jeder Hauch von Beliebigkeit, sich anbiedern, der eigene schöne Körper als Tausch gegen Anerkennung bedeuten für mich ein klares Aus beim Kennenlernen oder - falls ich es nachträglich erfahre- der Beziehung.
Eine Beziehung ist das Eine, bei einer Heirat oder Familienplanung sind die vorgenannten Aspekte für mich wirklich zu absolut hundert Prozent ein No-go, da kommt mir die Liaison mit solch einer Frau schon als absoluter Frevel vor.
Wer will Ehe und Kinder mit einer Frau, die diese mit jedem anderen ebenfalls produziert hätte ?
P.S.: Ich bin ein großer Fan der Gleichberechtigung, das gilt für mich auch für Männer, jedoch bin ich ein heterosexueller Mann, also interessiert mich dieser Aspekt nur bei Frauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #7
Zudem:
Sexuell begehrend, aktiv und offen kann Mann/Frau auch bei einem/seriell monogam wenigen Partnern sein, das ist dann sicherlich das große Los.
 
  • #8
Ich bin mir sicher, die meisten Männer wünschen sich für eine Beziehung oder Ehe eine Frau, die leidenschaftlich ist und Sex initiiert. Wie oft hören wir hier die Klagen über lustlose und passive Partnerinnen. Aber dann die Lust bitte am liebsten nur mit ihm und nicht mit vielen anderen Männern zuvor. Ein Forist hatte ein ungutes Gefühl bei seiner Ex, die vor ihm eine wilde Zeit genossen hat, die er in dem Ausmaß nicht hatte. Vielleicht ist es die Angst vor dem Vergleich, die Partnerin könnte einen anderen Mann für einen besseren Liebhaber gehalten haben?
 
  • #9
Ich kenne sone und solche!
Die wenigsten Männer, in meinem Umfeld ziehen eine promiskuitive Frau als Mutter ihrer Kinder in Betracht.
Es gibt auch das Phänomen, dass Männer ihre Frauen in dem Moment nicht mehr sexuell begehrenswert finden, wenn sie ihnen Kinder geboren haben.
Ich glaube Männer mögen Frauen, die sinnlich im Bett sind, es aber nicht zu offensiv zur Schau stellen.
Mein EX hat promiskuitive Frauen immer sehr verurteilt....
O-Ton, wäre ich in der ersten Nacht mit ihm nach Hause gefahren, wären wir nie zusammen gekommen.
Bei der Frau, für die er mich später verlassen hat, war ihm der Umstand, dass sie mit dem halben Freundeskreis "unterwegs" war plötzlich völlig egal. So viel zum Thema Allgemeingültigkeit.
 
  • #10

Ich bin nicht das Statistikamt.

Aber aus Erfahrung kann ich sagen, das die sexorientierten Frauen genauso wenig bindungsorientiert sind wie Männer. Aber der Anteil der Sexorientierten ist unter den Frauen geringer als unter den Männern. Daraus ergibt sich die beschriebene Beobachtung. Männer sind häufig mit nicht-sexorientierten Frauen in Beziehungen, haben jedoch mit sexorierentierten Frauen ihre Affäre. So hat jeder das Seine.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #11
Wenn man die Begriffe erweitert, könnte man vielleicht aber doch noch die Spaltung finden "Frau zu Heiraten, Frau für Affäre" oder eben "Frau, die man nicht heiratet"?

Ich würde sagen, das hängt auch sehr vom Alter ab. In meiner Generation 50+...

Ich gehe mit void insofern konform das es definitiv eine Frage des Alters ist wie man generell mit diesem Thema umgeht. Davon abgesehen ist es für mich immer eine Frage der Chemie zwischen zwei Personen. Wenn es passt habe ich keine Hemmungen, oder besser gesagt ich denke gar nicht darüber nach ob ich das eine oder andere bin / sein will - es ergibt sich aus dem Moment. Ich spüre was ich / mein Partner will und agiere dann einfach. Meine Güte, man kann auch alles totdenken! Wieso sollte das eine das andere ausschließen? Um es mal auf dem Punkt zu bringen: Wenn ich ein Mann wäre würde ich mir eine Frau wünschen die beides ist, die sich im Optimalfall auch auf allen gesellschaftlichen Ebenen sicher bewegt. Als Frau wünsche ich mir umgekehrt einen Mann der mit Dr. Jekyll UND Mrs. Hyde umgehen kann und beides schätzt. Eigentlich ganz einfach.
LG
 
  • #12
Mit Anfang 20 habe ich mal einen gleichaltrigen Mann gedatet (erstes Date Kino, beim zweiten hat er mir ohne Vorwarnung gleich seine Eltern vorgestellt, die mir von ihren Krankheiten erzählt haben 😱). Bei der Frage nach vorherigen Sexualpartnern (wer fragt so was bitte? Gerade wenn er die Antwort nicht verträgt) habe ich weise vorausahnend meine Anzahl gedrittelt. War das richtige Bauchgefühl. Er nannte dann seine Zahl (die exakt meiner wahren Zahl entsprach) und er sagte dazu den Satz: "Wäre ich eine Frau, wäre ich jetzt eine Schl...."
Okay. Den habe ich nicht mehr getroffen, es hatte auch aus diversen anderen Gründen nicht gepasst. Wie kann Jemand aus meiner Generation ein solches Frauenbild haben und moralisierend zwischen den Geschlechtern unterscheiden? Leider geben uns solche Männer noch immer Anlass zu lügen und unsere Sexualität zu verheimlichen, während sie mit ihrer prahlen.

Was ist das für eine Doppelmoral?

W36
 
  • #13
Ich fühle mich da ja jetzt altersdiskriminiert. Über 50 sind die Menschen nicht mehr oder spießig als darunter, glaube mir. Ich denke mir sogar , wir waren deutlich freier, vor der Zeit von AIDS und in den Nachwehen der alten 68er. Ich hoffe von Herzen, meine Tochter hatte genauso viel Spaß.
 
  • #14
Ich bin mir sicher, die meisten Männer wünschen sich für eine Beziehung oder Ehe eine Frau, die leidenschaftlich ist und Sex initiiert.
Ja und nein, glaube ich. Ich glaube, es gibt nicht wenige Männer, die eingeschüchtert werden könnten oder es anstrengend finden könnten, wenn die Frau hier quasi die Führung übernimmt. Sexuelle Erfahrung sollte der Mann mehr haben, nicht die Frau - so lautet doch das gängige Klischee.

Sex ist nicht für jeden wie ein schönes Hobby, in das viel Energie gegeben wird, glaube ich, sondern eher die ewig gleiche Nummer. Wenn sich das Paar liebt, würde ich auch sagen, ist das Rumprobieren mit irgendwas, das nach ... Objektifizierung aussieht, vielleicht auch heikel. Es gibt ja Frauen, die keine Reizwäsche anziehen würden, weil sie sich dann nuttig vorkommen und reduziert irgendwie. Als könnten sie nicht erregen, sondern bräuchten irgendwelches Zeug dazu, das sie in was anderes verwandelt, als sie sich sehen. Ich glaube, mit denen wäre es gar nicht möglich, was anderes außer den liebevollen ehelichen Geschlechtsverkehr zu haben.
Wenn nicht sogar die Frau manchmal einfach denkt, sie hält mal still, damit er seine Befriedigung kriegt. Ich hatte mal so eine Diskussion in einem anderen Forum zu einem Film. In dem zugehörigen Artikel stand sogar, dass die Filmemacherin andere Frauen befragt hatte und die das lustig fanden, dass sie Männern manchmal was vormachten, damit wieder für eine Weile Ruhe ist.

Aber dann die Lust bitte am liebsten nur mit ihm und nicht mit vielen anderen Männern zuvor
Das wäre ja auch ok, wenn er dann glauben kann, dass sie einfach sehr interessiert ist und nicht "irgendwas von tausend Männern" gelernt hat.
Aber es wirkt auch von der Geschichte/Religion her so, als würde sich "der Mann" fürchten vor der Lust und dem Fordern der Frau. Und natürlich davor, dass sie, wenn sie so tickt, auch Lust auf andere Männern haben könnte.

Vielleicht ist Prüderie von solchen Männern fehlinterpretiert als sexuelle Treue. Und da nicht wenige Leute unsicher sind, fühlen sich auch nicht wenige Leute unwohl mit einer Person, die sexuell sehr interessiert ist und entsprechend auch vielleicht was probieren will oder schon probiert hat. In einer langjährigen Beziehung, ohne andere Kontakte. Aber da war dann schon vorher einer, mit dem man auf Entdeckungsreise gegangen ist in einer so intimen Sache, die man am liebsten ja nur mit dem Partner erlebt (wenn man eine konventionelle Beziehung hat). Sozusagen rückwirkende Eifersucht und Vergleich, ob man mithalten kann.
 
  • #15
Zudem:
Sexuell begehrend, aktiv und offen kann Mann/Frau auch bei einem/seriell monogam wenigen Partnern sein, das ist dann sicherlich das große Los.
Ja, genau, bezieht sich die Heilige-Hure-Dichotomie nicht auch oft auf die Anzahl der Sexpartner? Oft wird (teils zu Unrecht) davon ausgegangen, dass erfahrenere, promiske Frauen leidenschaftlicher und besser im Bett sind, während die unerfahrene Frau mausig und langweilig-passiv ist.

Das hier Zitierte jedenfalls scheint in meinem Bekanntenkreis (Mitte 20 bis Mitte/Ende 30) tatsächlich die beliebteste und häufigste Kombi zu sein: eher wenige, qualitativ hochwertige Beziehungen und trotzdem sexuell offen und aktiv, und zwar bei Männern und Frauen.
Finde ich persönlich bei Männern sympathisch und weiß auch, dass die das umgekehrt auch bei mir und anderen Frauen gut finden, also lieber wenige, längere Beziehungen gehabt als 50 wilde One-Night-Stands. Ich habe tatsächlich schon Männer sagen hören, bei zu vielen Sexualpartnern sei die Frau dann irgendwie "benutzt", manche fanden den Gedanken geradezu eklig, lieber nur 1-4 ernsthafte Beziehungen gehabt, also schon etwas geübt (nicht unbedingt "heilige Jungfrau"), aber noch immer frisch und begeisterungsfähig und offen für Neues, noch nicht alles schon hundertfach gemacht und total professionell und routiniert. Es ist auch nicht nur ein dummer Spruch, sondern wirklich manchmal problematisch, wenn eine Person sehr, sehr viele Partner hatte. Zwei gute Freundinnen von mir hatten bestimmt über 50 Sexkontakte, die eine, glaube ich, an die 100, und sie haben mir selbst gesagt, dass sie zwar "technisch" top im Bett sind (irgendwann weiß man dann einfach, wie der perfekte Blowjob und Analsex etc. gehen und hat eine Reizwäsche-Kollektion und diverse Spielzeuge, was für den neuen Partner auch durchaus abschreckend sein kann, da schon mit anderen benutzt), aber irgendwie abgestumpft sind bzw. das Problem haben, dass sie praktisch schon alles erlebt und dadurch dann immer den Vergleich zu einem anderen Mann, der in irgendeinem Einzelaspekt besser war, haben. Sie haben dann immer schon mal jemanden im Bett gehabt, der entweder den besseren Körper oder die bessere Technik oder irgendwas Besseres hatte/konnte (dafür aber in was anderem schlechter als andere war), sodass der aktuelle Partner immer irgendwie als mittelmäßig oder einer von vielen eingeordnet wird und es gar nicht mehr möglich ist, sich sexuell wirklich für ihn individuell zu begeistern und gemeinsam mit ihm Neues zu erleben, und für den Mann ist es auch manchmal schwierig, wenn die Frau sexuell viel erfahrener ist, dann fühlt er sich unterlegen, als einer von vielen, oder es stört der Konkurrenzgedanke und der Mann fragt sich (eventuell zu Recht), ob seine Freundin wirklich zufrieden mit ihm ist oder nicht schon andere Männer hatte, mit denen der Sex besser war. Es gibt also Gründe, warum "Huren" als problematisch wahrgenommen werden.
w26
 
  • #16
Klar sagen jetzt alle Männer: Auf keinen Fall stimmt das!! Aber wenn es doch stimmen sollte, dann läuft das sicherlich nicht so ganz bewusst ab.
Impliziert Deine Frage damit die Wertigkeit der (männlichen) Antworten?

Trotzdem eine Antwort..
Zuviel Schublade, Klischee.
Plus Klischee, dass die leidenschaftliche Frau die Frau mit "Vorlieben" sei, eine Frau mit durchschnittlichem Vorleben passiv, langweilig.

Mir ist Sex wichtig. Die sexuelle Passung. Nähe. Teil der Passung gesamt.
Ich wollte immer eine Frau, mit der es auf sexueller Ebene Spaß macht. Eine Frau, die aktiv Sex mag, genießt, initiiert.
Waren meine Partnerinnen immer. Ohne wahllos gewesen zu sein. Wobei mich ihr Vorleben nie sonderlich interessierte. Einiges bekommt man beim Kennenlernen mit. Grobe Züge. Details irrelevant. Galt für uns beide.

Ergänzend zum Thema, wichtig ist mir Treue, serielle Monogamie. Ich bin es.

M, 56
 
  • #17
Vielleicht ist es die Angst vor dem Vergleich, die Partnerin könnte einen anderen Mann für einen besseren Liebhaber gehalten haben?
Denke ich auch manchmal, oder dass sie ihm nicht treu ist. Das wäre jetzt meine Vorstellung bei einem Mann, von dem ich wüsste, dass er bis vor kurzem noch wild um die Häuser gezogen ist.
Also, was sagt die Statistik: beschränken Männer den Kontakt zu sehr leidenschaftlichen Frauen eher auf Affären und sind in festen Beziehungen eher mit Frauen, denen Sex vielleicht nicht so ganz wichtig ist, die ihn nicht initiieren, dabei eher passiv sind …?
Offizielle Statistiken kenne ich nicht, mir sagte mal einer, ein Mann unterteilt Frauen in 3 ategorien: never ever, ganz gut zum vög*** und Heiratsmaterial - der Typ selber war aber auch eher einfach gestrickt.

Du wirst hier Forum - wie bereits geschehen - einige Männer haben, die mit promiskuitiven Frauen nicht klarkommen. Scheint eine Wertvorstellung zu sein, die ich nicht ganz nachempfinden kann, aber sofern der Mann ähnlich konservativ ist, ja in Ordnung.

Männer, die selber fröhlich jede Frau ins Bett kriegen wollen, und danach verurteilen - die kann man ja eh vergessen. Hat bei mir eine Weile gedauert, zu begreifen, dass nicht ich das Problem in dieser Konstellation bin.

was ich noch aus Erfahrung anmerken kann, fast jeder Mann den ich kennen lerne, versucht mich sofort ins Bett zu kriegen. Im Umkehrschluss muss das ja heissen, dass ich im Vorfeld bereits als “Hure” angesehen werde, aus welchem Grund auch immer. Langsames Kennenlernen jedenfalls passiert mir nicht.
Wenn mich also ein Mann unbedingt ins Bett kriegen will und danach abspringt, dann ist es mir ehrlich gesagt egal, ob er seine Theorie nun bestätigt sieht....So einer ist mir zu unreif.
 
  • #18
beschränken Männer den Kontakt zu sehr leidenschaftlichen Frauen eher auf Affären und sind in festen Beziehungen eher mit Frauen, denen Sex vielleicht nicht so ganz wichtig ist,
Interessante Frage zu der mir sofort zwei Männer einfallen:
Beide jünger als ich, Ende 20/Anfang 30 und sie beide haben sich ganz klar nur für Sex mit mir interessiert. Da sie heiss waren, habe ich gerne mitgemacht. (Sie hatten beide Angst, dass ich eine Beziehung mit ihnen will)....

Wir haben Praktiken ausprobiert, zu denen beide sagten, dass wenig bis keine Erfahrung haben und beiden waren total begeistert, so dass wir uns ein paar Mal getroffen haben - für Sex.

Dann war plöztzlich Ende, ich habe nichts mehr gehört......

Aber beide kamen nach einiger Zeit wieder an, inzwischen in Beziehungen und schwärmten mir von dem geilen Sex mit mir vor und hätten die Freundin bestimmt betrogen, aber ich hatte kein Interesse mehr.

Dementsprechend war ich wohl die “Hure” und die Freundin die “Heilige”.

Ehrlich gesagt finde ich es schon schade, dass beide Männer mich nur in die eine Schublade steckten, ich Ihnen als Mensch komplett egal war. Zumal ihnen bei der Freundin ja auch einiges fehlte.
Aber ob sie bereits vorher dachten “nur Sex” oder beim Sex festdtellten, wow die Frau hat viel mehr Erfahrung, die “taugt” nicht zum Kennenlernen, weiss ich nicht...
 
  • #19
Also, wenn Männer tatsächlich ernsthafte Beziehungen eingehen mit Frauen, die keinen Spaß am Sex haben, diesen nicht initiieren und eher passiv bleiben, dann sind das ziemliche Hohlköppe😂

Spaß beiseite, Deine Frage ist vorurteilsgeschwängert und an Schubladendenken nicht zu überbieten. Wir Menschen sind Individuen und daher sind unsere Empfindungen auch individuell. Im besten Falle treffen sich zwei bei denen es passt. Das kann auch gut passieren, wenn man auf sein eigenes Gefühl hört.
Läuft man „fremdgesteuert“ mit irgendwelchen Dogmen behaftet durchs Leben, steht man immer wieder vor einem Scherbenhaufen.
Eigentlich ganz einfach.
 
  • #20
Und ja, auch ich durfte solche Erfahrungen machen wie @Tequila Shot sie beschreibt, nur war für mich von Anfang an klar, dass das kein „Beziehungsmaterial“ war, um mal kurz in dieser unsäglichen Sprache zu bleiben.
Ich denke, es sind ganz unsichere Menschen, die solche „Urteile“ abgeben und so handeln. In ihrem Inneren möchten sie eigentlich etwas anderes, bedingt durch selbstauferlegte Konventionen (Prestige, Ansehen, was macht man, was nicht) handeln Sie aber permanent gegen das eigene Gefühl. Sehr traurig.
Selbst in meinem fortgeschrittenen Alter habe ich noch zwei Kandidaten, die sich immer wieder mal melden und „sich anbieten“, beide in Beziehungen mit wesentlich jüngeren Frauen. Das tut mir leid, irgendwie😉
 
  • #21
Deine Frage erinnert mich an einen alten Witz: Einmal treffen sich zwei Freunde. Einer sagt zu dem Andere: „ Du, wenn du mich fragst, in jeder Frau steckt eine Hure“. Der Andere sagt: „Hör mal, was erzählst du da? Es gibt auch anständige Frauen.“ Der Freund antwortet, ne, sie sind auch Huren, aber sind die teuerste Sorte 😀.
Ich denke auch in jeder Heiligen steckt auch ein wenig Freude an Leidenschaft 🌸.
 
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  • #22
Oft wird (teils zu Unrecht) davon ausgegangen, dass erfahrenere, promiske Frauen leidenschaftlicher und besser im Bett sind, während die unerfahrene Frau mausig und langweilig-passiv ist.
DAS ist auch noch ein interessanter Punkt. Dass Frauen, die mit zig verschiedenen Männern Sex hatten, auch einfach nur den falschen Weg beschreiten auf der Suche nach Liebe, kommt erstmal gar nicht vor im Denken. Das Thema hatten wir auch in @wanderwolf s Thread.

Die Ableitung ist allerdings auch einfach - wer sich für irgendwas sehr interessiert, wird es praktizieren wollen.
Allerdings denke ich, dass Männer das vielleicht gar nicht sooo differenziert denken. Sie wollen Sex und suchen sich die Frau, die schnell dazu bereit ist und einfach zu kriegen ist. Sie wollen Beziehung, dann gehen sie anders ran und wollen keine Frau, die schnell zum Sex bereit ist, weil sie diese Eigenschaft ja vielleicht beibehalten will. Umgekehrt machen Frauen diese Selektion doch eigentlich auch: Wenn der Mann zu schnell Sex will, finden sie ihn unattraktiv, falls sie selbst nicht auch schnell Sex wollen, sondern eine Beziehungsanbahnung anstreben und den Mann erstaml anderweitig kennenlernen wollen.

Ehrlich gesagt finde ich es schon schade, dass beide Männer mich nur in die eine Schublade steckten, ich Ihnen als Mensch komplett egal war.
Sie wollten sich ja nicht verlieben, denke ich mal. Vielleicht fanden sie es auch ausgeschlossen, mit Dir was anderes als Sex zu haben, weil Du "zu alt" warst für Beziehung. Und dass Männer mit Frauen eher nicht befreundet sein wollen, habe ich ja selbst gemerkt. Sie wissen nicht, warum sie bei Frauen an was anderem interessiert sein sollten als "Beziehung" oder "Sex", ergo interessiert eine Frau sie auch nie als "interessante Persönlichkeit". Das ist echt schade.
 
  • #23
Nach meiner Erfahrung können Männer mit einer Frau, die eine erotische Ausstrahlung hat (damit meine ich nicht einen nuttenhaften Kleidungsstil) und Sinnlichkeit und Sex geniessen kann und gleichzeitig patent und alltagstauglich ist, nicht gut klarkommen. Die Frauen werden dafür oft abgewertet.
Die Männer wittern, dass sie in der Männerwelt nicht konkurrenzlos unterwegs sind und unterstellen daher lieber der Frau grundsätzliche promiskuitive Neigungen, völlig unabhängig von ihrem Tun.

Vielleicht wollen sie mit so einer Frau kurz angeben, aber für eine Beziehung und als Mutter ihrer Kinder nehmen sie lieber die graue Maus, der Sex nicht so viel bedeutet.
 
  • #24
Ich denke, Menschen sind da sehr individuell und es kommt auch immer darauf an, was die entsprechende Person gerade sucht (im Sinne von kennenlernen erwünscht oder nicht).

Ich selbst bin nicht der Typ, der einfach mal mit jemandem Sex hat, weil der Andere ihm gefällt und man gerade Lust hat. Ich muss das Gefühl haben als Mensch interessant zu sein. Ob das jedoch in einer Beziehung enden soll oder nicht ist allerdings nicht so wichtig. Beim Kennenlernen bin ich auch sehr zurückhaltend und brauche einfach meine Zeit, allein bis ich Berührungen initiiere dauert es. Alles in allem bin ich aber ein sehr offener und kontaktfreudiger Mensch. Männer die schnellen sex wollen habe ich dennoch nur einmal getroffen. Danach hatten sie kein Interesse mehr. Eine hurige hure hab ich nicht zu bieten. Bin da auf den ersten Blick definitiv eher Heilige.

Diejenigen die mich kennenlernten haben jedoch immer festgestellt, dass ich sexuell sehr offen bin, aber eben sehr ausgewählt. Einer sagte mir mal, dass er genau das klasse findet. Nach außen bin ich die brave, die man problemlos den Eltern vorstellen kann, aber zu zweit habe ich auch diese andere Seite, die jedoch kein Außenstehender vermutet, auch weil ich mich eher bedeckt kleide, dennoch weiblich. Aber auch das wird sehr individuell sein. Es gab auch Männer die sich gewünscht hatten ich würde Ausschnitte in der Öffentlichkeit tragen bei denen man die Brüste sieht. Von demher denke ich, dass es durchaus Männer gibt, die die hure der heiligen vorziehen würden.
 
  • #25
Ich denke es ist so, wie @Tom26 und @Andreas1965 es schreiben.

Die meisten Männer sind an der Hure sexuell interessiert, die allerdings nicht zu offensichtlich nach außen promiskuitiv ist.

Wenn diese Frau sich dennoch als Partnerin eignet und eben auch die Heilige, die Vorzeigbare, die ggf als Mutter geeignete Partnerin in sich vereint, ist es perfekt.

Ich denke, die wenigsten lehnen die sexuell offene per se ab, vielmehr liegt es dann daran, dass diese eine bestimmte Frau aufgrund ihres allgemeinen Verhaltens nicht für eine Beziehung infrage kommt.

Und die nur Heilige ist eben langweilig, so dass hier die Gefahr des Fremdgehens besteht.
 
  • #26
Ist es tatsächlich so, dass viele/ manche Männer, die zwar den schönen Sex mit einer sehr leidenschaftlichen Frau schätzen, tief drinnen diese Frau trotzdem als „Hure“ abstempeln und sich für eine Beziehung lieber eine „Heilige“ suchen, Typ Mutter oder Mädchen, auf jeden Fall sexuell nicht sooo aktiv, begehrend, offen?
Das kann man nicht pauschalisieren. Für eine Beziehung müssen grundlegende Einstellungen passen und natürlich auch die sexuelle Komponente.
Natürlich gehe ich bei einer "Hure" davon aus, dass sie auch bei mir schnell wieder weg ist. Das würde ich auch umgekehrt bei einem Mann vermuten, der ständig nur Affären hat.
 
  • #27
Hier die FS. Jetzt bin ich doch schockiert davon, wie viele hier meine Beschreibung einer sexuell aktiven Frau mit Promiskuität gleichsetzen: viele Sexpartner, wahllos, schnell "verfügbar", sich anbiedern ...
Ich habe das Wort "Hure" extra in Anführungszeichen gesetzt. Meine Frage war ja, ob eine Frau, die gerne und leidenschaftlich Sex hat, von Männern (unbewusst) als irgendwie schmutzig klassifiziert wird, u.a. weil ihr direkt Promiskuität unterstellt wird, und daher nicht als feste Partnerin in Frage kommt. Scheint tatsächlich verbreitet sein ...

Ja, es geht um 50 +, aber auch allgemein.
 
  • #28
Vielleicht fanden sie es auch ausgeschlossen, mit Dir was anderes als Sex zu haben, weil Du "zu alt" warst für Beziehung.
Ja das denke ich auch. Also es waren jeweils nur 2-3 Jahre, aber irgendwie hatte ich das Gefühl den “Cougar”-Stempel aufzuhaben.
Ich wusste ja, worauf ich mich einlasse, aber im Endeffekt, als ich dem einen sagten, ich fands gut, wir können uns gerne nochmal treffen, hiess es “ja, müssen nur aufpassen, dass sich keiner verliebt”. Also ganz klar, Kennenlernen ausgeschlossen! Freundsxhaft meine ich auch nicht, aber ich bin nun ja eigentlich das Gegenteil von dem vielberedeten Phänomen der Frau, die Mann im Beziehung drängt und vorher kein Sex...sondern gerne Sex, und wenns auch auf menschlicher Ebene passt, dann mal schauen...aber da waren die Männer fast panisch dagegen. (Deswegen auch Kontaktabbruch, eine gewisse Wertschätzung am Gegenüber sollte schon vorhanden sein. Ich muss nicht mit jemand ins Bett, der mir danach vorschwärmt, was er danach alles tolles mit anderen Frauen unternimmt).
Nunja...aber dann wieder angekrochen kommen 😏
 
  • #29
Meine Frage war ja, ob eine Frau, die gerne und leidenschaftlich Sex hat, von Männern (unbewusst) als irgendwie schmutzig klassifiziert wird, u.a. weil ihr direkt Promiskuität unterstellt wird, und daher nicht als feste Partnerin in Frage kommt. Scheint tatsächlich verbreitet sein ...
Also ist deine Frage schon, wenn ein Mann und Frau ausserhalb Beziehung (bzw. Kernlernphase) Sex haben und die Frau agiert wie ein wilder Feger = denkt man automatisch, die ist erfahren, promisk und als “hure” beziehungsuntauglich?

Ist ja der Unterschied zwischen der automatischen Vermutung der Männer und Fällen, in denen Frauen wirklich dummerweise die Anzahl von Sexpartnern erwähnten...
 
  • #30
Hier die FS. Jetzt bin ich doch schockiert davon, wie viele hier meine Beschreibung einer sexuell aktiven Frau mit Promiskuität gleichsetzen: viele Sexpartner, wahllos, schnell "verfügbar", sich anbiedern ...
Ich habe das Wort "Hure" extra in Anführungszeichen gesetzt. Meine Frage war ja, ob eine Frau, die gerne und leidenschaftlich Sex hat, von Männern (unbewusst) als irgendwie schmutzig klassifiziert wird, u.a. weil ihr direkt Promiskuität unterstellt wird, und daher nicht als feste Partnerin in Frage kommt. Scheint tatsächlich verbreitet sein ...
Von Frauen, die sich sprachlich nicht wirklich präzise ausdrücken können oder aber rhetorische Fragen stellen, bin ich manchmal auch schockiert.
Warum sollte eine Frau, die gerne und leidenschaftlich Sex hat, irgendwie als "Hure" bezeichnet werden (auch nur in Anführungsstrichen) oder aber abgewertet werden?
 
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