• #241
@Serenissima und @Lebens_Lust
Ich gehöre auch zu diesen Leuten.. ich kann einfach nicht "Nichtstun" und bisschen "chillen" wie meine Freundin es ausdrückt. Meine Mutter, in ihrem hohen Alter, ist genauso wie ich. Meine Freundin ist eher die gemütliche Variante, auf der Arbeit war/ist sie wohl aber komplett anders.

@Kirovets Ich danke dir für deine Beiträge und stimme dir teilweise bedingt zu - jedoch kommt es mir manchmal so vor, dass du bestimmte Frauentypen im Kopf hast und somit alle in einen Topf steckst. Beispielsweise hat meine Freundin auch in ihrer WG ihre Ruhe, sie hat auch dort viel Platz und ist zudem mit ihren Mitbewohnern gut befreundet. Ich bin mir absolut sicher, dass sie mich attraktiv findet und auf mich steht, jedoch möchte ich in der Zukunft nicht den Zahlhans spielen, während sie sich nur anteilig an den NK beteiligt.

@Jochen1 Die Idee mit den 200-300 EUR jeden Monat auf ein seperates Konto ist gut, aber meine Freundin war wieder mal nicht einverstanden, weil sie - meiner Meinung nach - im Falle einer Trennung nicht hälftig Anspruch darauf hätte. Diese sind Rücklagen für Renovierungen und für die Instandhaltung und keine Kaution o.Ä. Die Miete bekommt sie auch nicht zurück, wenn sie aus ihrer WG auszieht. Die ist bezahlt.

@Alle: Ich versuche alle Beiträge zu verstehen, vielleicht bin ich auch festgefahren in meinen Ansichten. Ich meine lediglich, sich nur anteilig an NK und Lebensmitteln zu beteiligen ist zu wenig. Ja es ist meine Immobilie, ja nur ich werde im GB stehen, aber sie würde in einem komplett neu eingerichteten Haus mit Garten in der Natur wohnen - irgendwann. Nach 4 Monaten war dieses Thema meinerseits sicherlich auch überstürzt, da gebe ich euch Recht. Es war ein Fehler meinerseits.
Wir haben das Thema seit Sonntag auf Eis gelegt... ich muss das alles natürlich zunächst verdauen und sie auch. Sie möchte sich gerne erstmal auf ihren Job konzentrieren und 100% geben und nicht auf ein Haus, das sie nicht gekauft hat und eventuell auch nicht bewohnen möchte..
 
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  • #242
Ich gehöre auch zu diesen Leuten.. ich kann einfach nicht "Nichtstun" und bisschen "chillen" wie meine Freundin es ausdrückt. Meine Mutter, in ihrem hohen Alter, ist genauso wie ich. Meine Freundin ist eher die gemütliche Variante, auf der Arbeit war/ist sie wohl aber komplett anders.

Auch DEIN Problem! NUR DEINS. Nicht ihres! Sie ist auf Arbeit mit Antrieb dabei und produktiv. Im Privaten ist sie eher gediegener. Sie scheint ja nicht faul zu sein, sondern einfach nicht so getrieben wie du es offenbar bist. Auch das wirkt total verkrampft und wenig selbstsicher, besonders weil du sie ÄNDERN willst ! Du wirkst absolut nicht so als wärst du in deiner inneren Mitte.

@Jochen1 Die Idee mit den 200-300 EUR jeden Monat auf ein seperates Konto ist gut, aber meine Freundin war wieder mal nicht einverstanden, weil sie - meiner Meinung nach - im Falle einer Trennung nicht hälftig Anspruch darauf hätte. Diese sind Rücklagen für Renovierungen und für die Instandhaltung und keine Kaution o.Ä. Die Miete bekommt sie auch nicht zurück, wenn sie aus ihrer WG auszieht. Die ist bezahlt.

Es ist keine Miete, sondern eine Kaution! Du beschreibst es doch selbst als "Instandhaltungskosten". Sind diese nicht notwendig bekommt JEDER die übrig gebliebene Kaution zurück. Sie also auch und das fordert sie - zurecht.

Du bist nicht nur festgefahren, sondern auch unerfahren. Im Umgang mit Menschen, mit Emotionen mit Zusammenleben. Bleib doch einfach allein in deinem brüchigen Haus.
 
  • #243
Ich gehöre auch zu diesen Leuten.. ich kann einfach nicht "Nichtstun" und bisschen "chillen" wie meine Freundin es ausdrückt. Meine Mutter, in ihrem hohen Alter, ist genauso wie ich. Meine Freundin ist eher die gemütliche Variante, auf der Arbeit war/ist sie wohl aber komplett anders.
Ich habe nicht umsonst von Champagner etc geschrieben.
Klar bringt dich ihr Netflixen auf die Palme.
Zwei Möglichkeiten: entweder du wirst Lockerer oder versuchst von Ihr zu lernen,auch mal zu genießen, und jetzt einfach eine schöne Zeit mit ihr zu haben. Wenn sie frei hat, Spass zu haben mit ihr.
In der Arbeit hat sie genug Stress.
Willst du Recht haben oder willst du ,dass sie sich freut, dich zu besuchen. Und dann auch Zeit nehmen Wochenende, nicht nur reparieren.
 
  • #244
Sie möchte sich gerne erstmal auf ihren Job konzentrieren und 100% geben und nicht auf ein Haus, das sie nicht gekauft hat und eventuell auch nicht bewohnen möchte..
Das ist genau das, was dir die Schreiber versucht haben zu erklären.
Die Frau ist in einer anderen Phase des Lebens als du.
Sie will jetzt nicht sesshaft werden. Für sie ist das nicht das höchste Ziel, so wie für dich. Du kannst sie nicht in die Form pressen, die dir vorschwebt, sondern musst damit klar kommen, wie ihre Art ist und ihre Vorstellungen. Wenn ihr da nicht auf einen Nenner kommt, dann passt es eben nicht.
Jetzt hast du Klarheit darüber und kannst dir für dich überlegen, wie du dein Leben weiter gestalten möchtest.
Aus Heiraten, Haus bewohnen, Kinder, jeden "Sonntag" Rasenmähen, Bekochen und Bewaschen lassen usw. wird so schnell nichts.
"No, I ain't your mama" ist das Motto deiner Freundin.
Meine Mutter, in ihrem hohen Alter, ist genauso wie ich.
Umgekehrt wird ein Schuh draus. Du bist wie deine Mutter.
Ich kenne auch solche Leute, die dann um 12 Uhr Nachts noch anfangen Staub zu saugen. Ständig Wespen im Hintern. Allen damit auf den Zünder gehen. Sich aber beklagen, dass sie alles alleine machen müssten usw...
Insbesondere junge Hausbauer (vorher lazy und wie ich wohne ist egal -Einstellung) verfallen plötzlich in übertriebenste Pedanterie. Da bekommt dann jeder an der Haustür Gästepantoffeln und wehe es wird etwas verschüttet auf dem neuen Parkettboden, dann schallt es "Ohhhh Goooott"....schnell Tuch holen aufputzen....als wäre Armageddon.
Alles muss stets aussehen wie in einem Museum. Als würde in dem Haus gar niemand leben. Um jeden Nagel der in die Wand geschlagen wird, um ein Bild aufzuhängen wird stundenlang diskutiert.
Nie im Leben würde ich mir sowas antun. ^^
 
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  • #245
Ich gehöre auch zu diesen Leuten.. ich kann einfach nicht "Nichtstun" und bisschen "chillen" wie meine Freundin es ausdrückt. Meine Mutter, in ihrem hohen Alter, ist genauso wie ich. Meine Freundin ist eher die gemütliche Variante, auf der Arbeit war/ist sie wohl aber komplett anders.

Toleranz ist im Umgang mit Mitmenschen eine wichtige Eigenschaft. Die lassen Dich ja auch arbeiten. Und ja, das ist natürlich ganz was anderes, weil man ja fleissig ist und das was gutes ist...

... jedoch möchte ich in der Zukunft nicht den Zahlhans spielen, während sie sich nur anteilig an den NK beteiligt.
Ich meine lediglich, sich nur anteilig an NK und Lebensmitteln zu beteiligen ist zu wenig.

Es sagt ja niemand, dass Du nicht dieser Ansicht sein darfst, die Du dauernd wiederholst. Ihr habe aber offensichtlich unterschiedliche Ansichten, die ein Zusammenwohnen verhindern. Für die Beziehung keine schöne Alternative. Was ist denn nun Dein Vorschlag für einen Kompromiss (s. #213)? Oder wie sieht sie das? Wird in ihrer WG vielleicht ein Zimmer für Dich frei?

Du schreibst doch dauernd, Du seiest Finanzmensch. Du kannst aber nicht mal objektiv ausrechnen, wer einen Vorteil von den Regelungen hat, mit denen sie sich einverstanden erklärt...
 
  • #246
Ich bin mir absolut sicher, dass sie mich attraktiv findet und auf mich steht, jedoch möchte ich in der Zukunft nicht den Zahlhans spielen, während sie sich nur anteilig an den NK beteiligt.

Kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.
Du spielst nicht den Zahlhans. Du bezahlst schlicht das Haus, das DU haben wolltest. Wo kommt nur diese beleidigte Leberwurst her, die nicht einsieht, dass das Haus DEIN Privatvergnügen ist und nicht ihres`?

Ja es ist meine Immobilie, ja nur ich werde im GB stehen, aber sie würde in einem komplett neu eingerichteten Haus mit Garten in der Natur wohnen - irgendwann.

Und wenn sie das nun einmal nicht als so tollen Pluspunkt sieht wie du? Hast du wirklich so wenig Verständnis dafür, dass sie darauf womöglich gar keine Wert legt?

Falls ihr euer Kennenlernen weiter verfolgt, lass das Thema einfach. In ein, zwei Jahren könnt ihr nochmal schauen. Falls es sich bis dahin nicht ohnehin erledigt hat.
 
  • #247
Wir haben das Thema seit Sonntag auf Eis gelegt... ich muss das alles natürlich zunächst verdauen und sie auch.
Dann belass es aber auch wirklich dabei und fang nicht immer wieder damit an. 200-300€ Beteiligung finde ich völlig in Ordnung, da waren die 600 eine ganz andere Hausnummer, bei euch sind aber die Fronten total verhärtet, was das betrifft. Also lass das Thema wirklich ruhen.
Ich hatte noch nie so eine Frau wie sie, sie ist eine Herausforderung für mich und wirklich anstrengend, aber ich möchte sie nicht so schnell aufgeben... ich möchte mich um sie bemühen
Sie findet dich sicher auch anstrengend, aber trotzdem noch irgendwie interessant. Sie hat dich allerdings als „krank im Kopf“, „verkorkst“ und „nur hinter ihrem Geld her“ bezeichnet, also viel Spielraum hast du nicht mehr, um dich von einer besseren Seite zu zeigen.

Schaffst du es, dich ein Wochenende lang hauptsächlich mit ihr zu beschäftigen, zB mal was Schönes unternehmen, ohne permanent und vorwurfsvoll herumzuwerkeln und ihr das Chillen zu missgönnen? Das solltest du mal ausprobieren, denn sie scheint keine Frau zu sein, die nur so nebenher laufen will.
 
  • #248
Ich gehöre auch zu diesen Leuten.. ich kann einfach nicht "Nichtstun" und bisschen "chillen" wie meine Freundin es ausdrückt. Meine Mutter, in ihrem hohen Alter, ist genauso wie ich.
Ich versuche alle Beiträge zu verstehen, vielleicht bin ich auch festgefahren in meinen Ansichten. Ich meine lediglich, sich nur anteilig an NK und Lebensmitteln zu beteiligen ist zu wenig. Ja es ist meine Immobilie, ja nur ich werde im GB stehen, aber sie würde in einem komplett neu eingerichteten Haus mit Garten in der Natur wohnen
Ich glaube, du willst uns (oder deine Freundin) nicht verstehen.
Punkt 1: Wenn du die ganze Zeit was tun MUSST, und deine Freundin lässt dich auch machen, dann ist das doch schön für dich. Das heißt nicht, dass SIE die ganze Zeit was tun musst. Wenn man zusammen wohnt, muss jeder seinen Freiraum haben für seine Hobbys, und wenn der andere gern schläft, sich die Ohren säubert oder halt netflixt, dann muss man das akzeptieren. Oder kann mit ihm nicht zusammenwohnen. Denn ÄNDERN kannst du sie nicht. Wenn mein Freund grad chillt, und ich hab so einen Putzanfall, dann putze ich halt wie ein überdrehtes Duracell-Häschen, aber lasse ihn in Frieden und wenn er ein schlechtes Gewissen bekommt, sage ich ihm: Quatsch, mir ist grad danach, mach du deins (er putzt sonst genauso viel wie ich, also da gibt es kein Grundproblem).
Punkt 2: Sie. Sieht. Das. Haus. Aber. NICHT. Als. Vorteil. Sie will kein Haus und einen Garten am Hintern der Welt. Versteh das doch! Für die einen ist ein Garten was tolles, für die anderen meh. Und nur weil du es toll findest, heißt es nicht, dass sie das tollfinden muss. (Vor allem komplett eingerichtet - ja, in deinem Geschmack. Das wäre mir schon auch nix, wenn ich da gar nicht meins einbringen kann.) Du willst es hier als Vorteil verkaufen, aber es ist für sie keiner, sondern eher ein Nachteil. Sie wäre wahrscheinlich glücklich, wenn du sagst, ich verkauf das Ding und wir suchen uns zusammen eine Mietwohnung! Begreif das doch! Ihr schaut da aus total unterschiedlichen Perspektiven drauf!
 
  • #249
jedoch möchte ich in der Zukunft nicht den Zahlhans spielen, während sie sich nur anteilig an den NK beteiligt.
OH, mein lieber, du als Finanzmann scheinst vom Geld nicht viel zu verstehen, sonst wäre dir aufgefallen, dass du deine Kosten zum Teil gespart hast und deine Freundin zwei Haushalte zu dem Zeitpunkt finanziert hat - schließlich musst sie in ihrer WG immer noch Miete und NK zahlen, auch wenn sie bei dir gewohnt hat.
Ausserdem scheinst du nicht genug zu verdienen, wenn du deine Freundin nicht als Herzensdame behandelst, sondern als Untermieterin, die dafür zahlen soll, um mit dir zu leben.
 
  • #250
v Ich versuche alle Beiträge zu verstehen, vielleicht bin ich auch festgefahren in meinen Ansichten. Ich meine lediglich, sich nur anteilig an NK und Lebensmitteln zu beteiligen ist zu wenig..... aber sie würde in einem komplett neu eingerichteten Haus mit Garten in der Natur wohnen
Dann versuch doch im ersten Schritt zu verstehen, dass im neu eingerichteten Haus mit Garten in der Natur zu wohnen ihr nicht so viel wert ist wie Dir.
Du siehst nur Deine Interessen und kommst garnicht auf den Gedanken, dass diese sich nicht mit ihren decken. Was also ist dein Beitrag zum Interessenausgleich (ihrer Nachteile), wenn sie Dir 200-300 € im Monat zahlt? Es wird jetzt und auch später nicht funktionieren, wenn Du ihr nicht klar machen kannst, was Du tust, damit sie bei Dir wohnt und Miete zahlt.

Ich finde, die 200-300 € als ihre Kostenbeteiligung absolut ok.
Das Problem ist: Du windest Dich wie ein Zitteraal, statt die Dinge genau zu benennen (auch ihre Nachteile und deren Ausgleich) und dieses Rumgeeier (erst Miete, dann Instandhaltungsrücklagen) führt dazu, dass sie den Eindruck hast, Du willst sie übervorteilen.

Ich sage Dir mal, wie ich mit meinem Mann in der Fernbeziehung Interessenausgleich gemacht habe. Wir wohnten über 800 km auseinander. Er hat feste Arbeitszeiten (Klinikarzt), ich hatte mehr zeitlichen Freiraum (Informatikerin, Leiterin Großprojekte). Weil er freitags bis 16 Uhr arbeiten muss und Montagfrüh direkt wieder, machte es herzlich wenig Sinn, dass er am WE zu mir kommt. Wir hätten sehr wenig gemeinsame Zeit und viel Stress gehabt.

Also haben wir folgende Einigung erzielt: er bezahlte jede Woche meine Flugtickets und den Mietwagen vom Flughafen zu ihm. Ich verkürze meine Arbeitszeit etwas (Einkommensverlust) und fliege jeden Donnerstagabend mit der letzten Maschine oder Freitag früh und entsprechend Sonntag Nachmittag oder Montagfrüh zurück.
Rein monetär betrachtet, war das für meinen Mann sicherlich nicht der beste Deal (zumal er mit später noch ein eigenes Auto an den Flughafen stellte),
Aber er hat eben auch meinen Einsatz für die Beziehung gesehen und den wertgeschätzt:
- unter der Woche endlose Überstunden, damit ich Zeit für uns schaffte
- arbeiten auf dem Flughafen, im Flieger oder auch bei ihm
- die Fahrerei vom/zum Flughafen bei jedem Wetter
- kaum noch Zeit an meinem Wohnort Kontakte zu pflegen und dort attraktiven Freizeitangeboten nachzugehen

Er wohnte auch so wie Du: mitten in der Natur. Aber ich bin wie Deine Freundin ein Stadtmensch. Das Haus gefiel mir übrigens auch nicht (Landhaus, ich stehe auf Bauhaus).
Wenn es zusammen was werden soll, dann müssen beide sich bewegen: Ich vom Norden nach Bayern und er raus aus seiner Landidylle in eine mittelgroße Stadt.

Das fehlt bei Dir komplett: was tust Du für sie, nicht für Dich? Alles um Dein Daus ist nur für Dich.
 
  • #251
Das klingt schon alles sehr kalt und empathielos, was Du hier schreibst. kalt, empathielos und berechnend.

Du hast ein Haus und suchst eine Frau dazu, möglichst mit gutem Verdienst, die sich dann an Deinen Kosten beteiligt.
Aber vielleicht will sie gar nicht in Deinem Haus wohnen?

Wie nobel von Dir.
Immerhin hat sie warm gekocht für Dich. :rolleyes:

Lerne einfach ihre Sichtweise zu akzeptieren.
Ich kann sie verstehen.
Google mal, was Empathie bedeutet ...

Alter Falter.
Geld, Geld, Geld, Geld, Geld, Geld, Geld!

Tu ihr den Gefallen und lass sie gehen.
Sie hat schon selbst erkannt, dass Du nicht der Richtige für sie bist.
Wäre der FS nur eine Frau, dann würde man schreiben: Lass dich nicht ausnehmen! Schaff dir doch keinen Schnorrer an!

Aber nun zu Thema: Ich würde ganz ehrlich und offen mit ihr reden. Wie hoch ist denn die Miete? Erwartest du eine ortsübliche Miete? Wenn ja, dann musst du ihr im Gegenzug auch volle Rechte einräumen. Das heißt: grundsätzliche Unkündbarkeit; mind. 3 Monate Kündigungsfrist usw
 
  • #252
Wäre der FS nur eine Frau, dann würde man schreiben: Lass dich nicht ausnehmen! Schaff dir doch keinen Schnorrer an!
Das stimmt nicht. Es geht ja darum, dass sie gar nicht unbedingt bei ihm leben möchte, und sie daher einen Kompromiss finden müssen, weil das weit weg von ihrer Traumwohnung ist, wie er lebt. Ein Schnorrer wär ja hellauf begeistert, dort einzuziehen. Aber es passt zu deinem eigenen Thema, dass du auf jeden Fall die ortsübliche Miete verlangen würdest von jemandem, der dir zuliebe zu dir in die Pampa zieht und in dein Haus, was du selbst stemmen musst, auch wenn er dann ewig zur Arbeit fahren muss und du bereits vorher meinst, er verhält sich in der Freizeit nicht akkurat so, wie du das erwartest...
 
  • #253
Wäre der FS nur eine Frau, dann würde man schreiben: Lass dich nicht ausnehmen! Schaff dir doch keinen Schnorrer an!

Aber nun zu Thema: Ich würde ganz ehrlich und offen mit ihr reden. Wie hoch ist denn die Miete? Erwartest du eine ortsübliche Miete? Wenn ja, dann musst du ihr im Gegenzug auch volle Rechte einräumen. Das heißt: grundsätzliche Unkündbarkeit; mind. 3 Monate Kündigungsfrist usw

Nein, würde man nicht. Die Frau will ihn doch gar nicht ausnehmen, sondern nur nicht in die Form hüpfen in die er sie mit aller Gewalt und (schlechter) Manipulation pressen möchte!

Genau das möchte der FS: Kostenbeteiligung ihrerseits (Pflichten), aber NULL RECHTE! Wieder die Bestätigung, dass der FS auf Abhängigkeit ihrerseits aus ist.
Interessant auch dazu die Mutti, die ja ebenfalls genauso übergriffig und gehetzt zu sein scheint wie der FS. Da trifft der Spruch "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm." Leider. Denn der FS kann sich ja nicht mal selbst reflektieren.
 
  • #254
Genau das möchte der FS: Kostenbeteiligung ihrerseits (Pflichten), aber NULL RECHTE!
Richtig. Ich würde mich auch nicht darauf einlassen, obwohl ich 300 Euro wirklich ok finde.
Ich würde es nur machen, mit einem ordentlichen Mietvertrag und wenn ich bei der Innenausstattung/ Hausrat gleiche Rechte habe.
Wenn es nur nach seinem Geschmack gehen soll, wie es sich anhört, wäre ich nicht dabei.
Dann doch lieber eine eigene Wohnung!
 
  • #255
Wäre der FS nur eine Frau, dann würde man schreiben: Lass dich nicht ausnehmen! Schaff dir doch keinen Schnorrer an!

Aber nun zu Thema: Ich würde ganz ehrlich und offen mit ihr reden. Wie hoch ist denn die Miete? Erwartest du eine ortsübliche Miete? Wenn ja, dann musst du ihr im Gegenzug auch volle Rechte einräumen. Das heißt: grundsätzliche Unkündbarkeit; mind. 3 Monate Kündigungsfrist usw
Die Freundin will doch nicht schnorren, sie will überhaupt nicht. Nicht aufs Land, nicht in dieses Haus und nicht zum Guru. Aber er schnallt es nicht.
 
  • #256
Erwartest du eine ortsübliche Miete? Wenn ja, dann musst du ihr im Gegenzug auch volle Rechte einräumen. Das heißt: grundsätzliche Unkündbarkeit; mind. 3 Monate Kündigungsfrist usw

Du überträgst Deine eigene Lage...
Mal ganz praktisch gedacht: wer will noch monatelang zusammenwohnen, wenn die Beziehung im Krach auseinandergeht? Wartet man dann die Räumungsklage wegen Eigenbedarfs ab und geht vors Oberlandesgericht in Revision?
 
  • #257
Du überträgst Deine eigene Lage...
Mal ganz praktisch gedacht: wer will noch monatelang zusammenwohnen, wenn die Beziehung im Krach auseinandergeht? Wartet man dann die Räumungsklage wegen Eigenbedarfs ab und geht vors Oberlandesgericht in Revision?

Hat doch damit nichts zu tun. Es ist SICHERHEIT und RECHT. Ohne das wäre es eine einseitige, ungleichgewichtige Situation. Keine Frau mit halbwegs vorhandenen Verstand würde sich heute noch freiwillig.in eine solche Abhängigkeitssituation begeben! Und das ist auch gut so! Der FS lebt offenbar nicht im Hier und Jetzt.
 
  • #258
Hat doch damit nichts zu tun. Es ist SICHERHEIT und RECHT. Ohne das wäre es eine einseitige, ungleichgewichtige Situation.

Es wird hier ja auch von zwei Seiten in zwei verschiedenen Threads gefordert. Rein praktisch gesehen denke ich trotzdem, wenn jemand Partnerin oder Partner wirklich rauswirft ist die Stimmung so, dass vermutlich niemand mehr Lust hat, lange zusammenzuwohnen. Was nützt dann ein offizielles Kündigungsrecht?
 
  • #260
Es wird hier ja auch von zwei Seiten in zwei verschiedenen Threads gefordert. Rein praktisch gesehen denke ich trotzdem, wenn jemand Partnerin oder Partner wirklich rauswirft ist die Stimmung so, dass vermutlich niemand mehr Lust hat, lange zusammenzuwohnen. Was nützt dann ein offizielles Kündigungsrecht?
Wenn Frau Kind bekommt, dann kann sie nicht einfach so gehen, sondern muss Wohnung in der Nähe zum Kiga und Schule finden. Das dauert. Dann ist es schon mal beruhigend, dass die Frau nicht von heute auf morgen gehen MUSS und der Mann schon mal die Schlösser austauscht, wenn sie bei der Arbeit ist. So, wie der FS drauf ist und zwar momentan sogar verliebt, ist ihm alles mögliche zuzutrauen, der würde wahrscheinlich die Gesetzbücher durchforsten, ob er nicht die Kündigungsfrist verkürzen kann.
Im Bekanntenkreis hat der Mann die Möbel seiner Ex vor der Arbeitsstelle gelagert, weil er sie schnell loswerden wollte. Geld wie Heu, keine Frau, keine Kinder, seine Ex war AE mit drei Kinder, sie haben acht Jahre zusammen gelebt, er hat sie aus mehreren hundert Kilometer Entfernung zu sich geholt. Es musste ihm doch klar sein, dass sie nicht so schnell Wohnung für drei Kinder findet, ausserdem keine Freunde und Verwandten in der Nähe, die ihr bei der Wohnungssuche helfen könnten.
 
  • #262
Es wird hier ja auch von zwei Seiten in zwei verschiedenen Threads gefordert. Rein praktisch gesehen denke ich trotzdem, wenn jemand Partnerin oder Partner wirklich rauswirft ist die Stimmung so, dass vermutlich niemand mehr Lust hat, lange zusammenzuwohnen. Was nützt dann ein offizielles Kündigungsrecht?

Es hat doch nichts mit der Beziehung zu tun. Sie mag noch so besch*** sein. Es geht darum noch bis zur Wohnungsfindung EIN DACH ÜBER DEM KOPF ZU HABEN und nicht auf der Straße zu stehen. Nicht alle können iwo unterschlüpfen. Erst recht nicht auf unbestimmte Zeit, mit jobmäßiger Ortsgebundenheit und dem Wohnungsmarkt. Offenbar hattest du wirklich noch nie eine Situation, in der du Existenzängste hattest, sonst könntest du es nachvollziehen.
 
  • #263
Eine kurze Recherche im Internet würde den einen oder anderen Aufreger vermeiden. Wohnraum kann verliehen oder vermietet werden und für beides ist kein schriftlicher Vertrag nötig:
- verleihen: ohne Entgelt, keine Rechte eines Mieters
- vermieten: mit regelmäßigem Entgelt, automatisch Rechte eines Mieters

Daraus folgt, dass auf die Straße setzen im zweiten Fall schlicht vertragswidrig ist.

Ich bin auch der Meinung, dass Wohnraum grundsätzlich Geld kostet und Eigentum eine Anlagemöglichkeit darstellt. Die Rendite erfolgt in Form von nicht gezahltem Mietzins. Wenn eine zweite Person einzieht hat man auch Nachteile, man hat genauso weniger Rückzugsmöglichkeiten, weniger frei verfügbaren Raum im Kühlschrank. Man ist an sein Eigentum gebunden und muss alle Risiken im Griff haben, schließlich könnte die zweite Person von heute auf morgen ausziehen. Derjenige, der hinzuzieht bezahlt eine Miete und ist bei allen Risiken fein raus. Die erzielbare Miete ergibt sich am Wohnungsmarkt in Form von Angebot und Nachfrage (in diesem Fall ein Angebot mit keiner Nachfrage, weil die Frau dort nicht wohnen will). Man müsste sich den ökonomischen Gesetzen beugen und die Miete entsprechend nach unten anpassen bis eine Nachfrage erzeugt wird. Mit dem Fuß aufstampfen und sagen "ich will aber" bringt halt nichts und ist auch keine adäquate Kommunikation zwischen Erwachsenen.

Ich hatte früher eine solche Situation. Da war es aber andersherum, sie wollte unbedingt bei mir einziehen, da Wohnung in unserer Stadt in Toplage, alles war vorhanden an Infrastruktur, sie hatte keinerlei Besitztümer, aber mehr Einkommen und wollte auch nicht verstehen, warum sie nicht alles umsonst haben kann und ihr komplettes Gehalt für Konsum verprassen darf (sie war allerdings zu dem Zeitpunkt 22). Immerhin hatte ich auf vieles verzichtet, um das aufzubauen und sollte auf Rückzugsmöglichkeit verzichten. Also haben wir uns auf eine Miete geeinigt. Mittlerweile haben wir ein Kind zusammen, das Haus (was ich mir trotz geringerem Gehalt hart erarbeitet habe) ist zwar auf mich eingetragen, aber es kommt alles in einen Topf. Den Zugewinn werden wir vertraglich regeln, vielleicht sogar per Heirat, obwohl ich nie heiraten wollte. Das nennt sich Kompromiss.
 
  • #265
und der Mann schon mal die Schlösser austauscht, wenn sie bei der Arbeit ist.
Das ist rechtswidrig. Wenn einer keinen Mietvertrag hat, dann kann der Mieter den anderen (Ex)Partner auffordern die Wohnung zu räumen. Mach dieser es nicht freiwillig, kann der Mieter Räumungsklage einreichen.
Der Nicht-Mieter muss die Wohnung in angemessener Zeit räumen, z.B. zwei Wochen. Das sollte der Mieter dann auch schriftlich formulieren.
Dem (Ex)Partner einfach den Zutritt zu verweigern, Schlösser austauschen, oder gar die Kleidung aus dem Fenster werfen ist nicht erlaubt.
Erwartest du eine ortsübliche Miete? Wenn ja, dann musst du ihr im Gegenzug auch volle Rechte einräumen
Jetzt ist mir auch klar, warum G.U.R.U das in seinem Thread Abnutzungsrücklage nenne wollte o.Ä. Damit er keinen Mietvertrag mit seiner Freundin abschließen muss, und sie dann ggf. jederzeit rauswerfen kann, anstatt eine Kündigungsfrist abzuwarten.
Der Schuss könnte aber nach hinten losgehen.
Wenn ihr regelmäßig auf ein gemeinsames Konto einzahlt, so entspricht das einer Miete. Du kannst dann deiner "Freundin" nicht den Zutritt verweigern. Da sie dann auch ein Nutzungsrecht deines Eigenheims hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #266
Rein praktisch mach Dir jemand, von dem Du Dich dringend trennen willst, das Leben so zur Hölle, dass Du freiwillig ausziehst. Oder wirft Dich trotzdem raus, willst Du dann klagen?

Es heißt noch lange nicht, dass man einen dann rauswirft. Man muss nicht immer sofort auf Konfontation gehen, sondern kann das ganze auch strategisch angehen. Eine Freundin von mir hat sich leider auf so eine Konstellation eingelassen. Sie hätte sich sicherlich mit ihrem Ex anlegen können und Streits ausfechten können (alles ohne Gewalt, wohlgemerkt und zvilisiert). Hat jedoch die Füße still gehalten bis sie eine Wohnung hatte. Wäre es in deinen Augen eine bessere Entscheidung gewesen die Situation eskalieren zu lassen und dann unter eine Brücke zu schlafen weil "er sie ja sowieso HÄTTE rausschmeißen können"? Nicht ernsthaft oder?
 
  • #267
Das ist rechtswidrig. Wenn einer keinen Mietvertrag hat, dann kann der Mieter den anderen (Ex)Partner auffordern die Wohnung zu räumen. Mach dieser es nicht freiwillig, kann der Mieter Räumungsklage einreichen.
Der Nicht-Mieter muss die Wohnung in angemessener Zeit räumen, z.B. zwei Wochen. Das sollte der Mieter dann auch schriftlich formulieren.
Dem (Ex)Partner einfach den Zutritt zu verweigern, Schlösser austauschen, oder gar die Kleidung aus dem Fenster werfen ist nicht erlaubt.

Das Leben hat mir etwas anderes gezeigt. Das geht leider sehr wohl und die Polizei hat in dem Moment auch NULL Handhabe. Denn diese Menschen sitzen dann bei mir. Bitte keine Sicherheit verbreiten wo KEINE ist. Wenn man kein Mieter ist, hat der Mieter das Hausrecht und kann einen sogar mit der Polizei entfernen lassen. Ohne Mietvertrag hast du (zumindest in DE) NULL RECHTE. Was ja auch eigentlich völlig in Ordnung ist. In solche Situationen ist es aber dadurch auch extrem heikel.
 
  • #270
Und den Mietvertrag sollte man an einem sicheren Ort, z.B. Schließfach, aufbewahren. Sonst lässt einen die Polizei auch nicht zurück in die Wohnung. Man muss nachweisen können, das man Mieter ist.
Genau, völlig korrekt! Es reicht im Übrigen auch NICHT wenn man dort gemeldet ist und erst recht nicht eine rechtlich haltlose Mauschelei wie @Bruchpilot es beschreibt (aber ist ja auch klar, er war der Ursprungsmieter ;) ). Dumm sich auf sowas einzulassen.
Der FS möchte klar die Kontrolle über seine Freundin behalten. AUCH ÜBER IHRE EXISTENZ. Ich hoffe für sie, dass sie sich auf solch ein Schmierentheater nicht einlässt.
 
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