• #271
Und den Mietvertrag sollte man an einem sicheren Ort, z.B. Schließfach, aufbewahren. Sonst lässt einen die Polizei auch nicht zurück in die Wohnung. Man muss nachweisen können, das man Mieter ist.

Wollt Ihr auf so einer Basis eine Partnerschaft - wenn ich derartige Vorsichtsmaßnahmen treffen muss?

Irgendwie ging es bei mir immer friedlich, und ggf. hatte der Andere die Zeit zum Auszug.
Verbrannte Erde gab es nie.

W, 51
 
  • #273
Das Problem ist, man kann in die Köpfe nicht reinsehen.
Es mag bei Dir oder bei mir gut gegangen sein, aber ich kenne auch anderen Fälle. Sogar hier im Forum.

Will heißen: Ich muss die Fehler nicht selber machen, wenn ich aus Fehlern anderer Menschen lernen kann.
Da hast du meine Zustimmung.
Ich kenne alleine aus meinem Umfeld drei Fälle in denen es so gelaufen ist, dass der eine von dem anderen im Trennungsfall rausgeschmissen wurde und plötzlich ohne Dach überm Kopf war, weil es auch keinen Mietvertrag gab.

Mein Ex der damals bei mir in die Wohnung einzog und auch danach in mein Haus mit einzog wollte keinen Mietvertrag haben. Aber ich kam auch nicht auf die Idee ihn nach der Trennung von heute auf morgen vor die Tür zu setzen. Er konnte noch 2 Monate mein Gästezimmer bewohnen bis er eine schöne Wohnung hatte und auszog.
Meine letzte Beziehung endete mit einem großen Knall und ich bin mir sicher, wäre ich noch dümmer gewesen und bei ihm eingezogen, hätte er mich und meine Sachen noch in der selben Nacht rausgeschmissen. Wortwörtlich.
 
  • #274
Wollt Ihr auf so einer Basis eine Partnerschaft - wenn ich derartige Vorsichtsmaßnahmen treffen muss?

Irgendwie ging es bei mir immer friedlich, und ggf. hatte der Andere die Zeit zum Auszug.
Verbrannte Erde gab es nie.

W, 51

Wer will das denn schon liebe Lionne? Aber aus Fehlern anderer kann man lernen. Man muss nicht über das Vertrauen seine existenzielle Sicherung gefährden, oder? Da könnte man den Schuh auch umdrehen. Und selbst der liebste Mensch kann bei einem Trennungsvorfall anders sein, da gibt es leider nicht "Allgem. gutes Konfliklösevermögen = Gutes Konfliktlösevermögen im Trennungsfall". Manche machen da beim guten Benehmen offenbar einen absoluten Cut. Das Risiko würde ich nicht eingehen wollen, denn Existenzängste sind sehr manifestativ. Nee, möchte ich nicht haben. Zur friedlichen Trennung gehören immer ZWEI Parteien.

w.,34
 
  • #276
Zum Glück (nein eigentlich ist das nicht nur zufällig durch "Glück" so) war in den letzten 30 Jahren meine Existenz nie abhängig davon, ob mich meine Lebensgefährtin rauswirft...
Bei so viel Misstrauen: LAT!
Wie gesagt, es ist kein Misstrauen. Es ist ein Abwägen der eigenen Sicherheit. Schön für dich, wenn du so etwas noch nie erleben durftest. Dass du es selbst nicht erlebt hast, heißt aber noch lange nicht, dass es das nicht auch geben kann.
Du kannst ebenso wenig in Köpfe schauen wie ich. Und wenn deine Existenz dir wertvoll genug ist, sicherst du dich ab. Aus Prinzip gegenüber DIR SELBST, nicht aus Misstrauen!

P.S.: Leider ist es heutzutage immer noch so, dass meistens die Frauen zu den Männern ziehen und nicht umgekehrt (abgesehen von denen, die gemeinsam ein neues Heim suchen, was ich immer noch für das Beste halte). Deshalb gibt es natürlich wesentlich mehr Frauen, denen das passiert als Männern. Auch die Wohnungssuche gestaltet sich für Frauen oft deutlich schwieriger, da auch hier meistens sie diejenigen sind, die die Kinder im Trennungsfall "behalten". Und Kinder sind wie Haustiere vielen Vermietern leider ein Dorn im Auge.
 
  • #277

Ich bin viel sicherheitsbewusster als Du Dir vorstellst. Gerade deswegen brauche ich dazu keine juristischen Absprachen. Drei Monate möblierte Wohnungen kosten 1000 Euro extra. Bei einer Trennung wollte ich gar nicht weiter zusammen wohnen.

Leider ist es heutzutage immer noch so, dass meistens die Frauen zu den Männern ziehen und nicht umgekehrt...

Bei mir ist es umgekehrt, daher sage ich das auch nicht so dahin.

Wenn ich das Gefühl hätte, ich könnte nicht für mich sorgen oder ich könnte meiner Partnerin da so wenig vertrauen, dass ich einen Vertrag brauche, dann würde ich nicht mal LAT machen.
Letztlich ist das immer eine Frage der persönlichen Einschätzung.
 
  • #278
Ich bin viel sicherheitsbewusster als Du Dir vorstellst. Gerade deswegen brauche ich dazu keine juristischen Absprachen. Drei Monate möblierte Wohnungen kosten 1000 Euro extra. Bei einer Trennung wollte ich gar nicht weiter zusammen wohnen.



Bei mir ist es umgekehrt, daher sage ich das auch nicht so dahin.

Wenn ich das Gefühl hätte, ich könnte nicht für mich sorgen oder ich könnte meiner Partnerin da so wenig vertrauen, dass ich einen Vertrag brauche, dann würde ich nicht mal LAT machen.
Letztlich ist das immer eine Frage der persönlichen Einschätzung.
Du weißt selbst gar nicht wie sicherheitsbewusst du in einer solchen Situation wärst, weil du noch nie in eine Situation des Existenzverlusts gekommen bist. Wenn du dies erlebt hast, ändert sich dein Sicherheitsbewusstsein zwangsläufig, denn es ist eine einschneidende Erfahrung. Der Selbstschutz regelt dies automatisch.
Ein Vertrag ist notwendigerweise eine juristische Abspache, besser jedoch beschrieben mit einem verbindliches Sicherheitsabkommen für BEIDE SEITEN. Das hat nichts mit der Höhe des Geldes zu tun sondern mit Rechten und Pflichten.

Dass du bei einer Trennung nicht mehr zusammenwohnen willst, hat aber, wie jetzt schon mehrfach gesagt, mit der Situation des FS überhaupt gar nichts zu tun. Dort geht es ersteinmal um Rechte und Pflichten auf BEIDEN SEITEN. Du mischst ein Thema mit rein, was hier gar nicht diskutiert wird und wurde.

Wenn du nicht für dich sorgen kannst ist das auch wieder ein anderes Thema, was mit dem hier, also der Existenzgrundlage bzgl. eines geschlossenen Vertrages nichts zu tun hat. Wenn man nach der Trennung keine Wohnung bekommt, heißt es nicht, dass man nicht für sich sorgen kann, denn da spielen auch immer wieder äußere Umstände mit rein (Beruf, Ort des Jobs, Familiärer Backround etc.). Und wieder mischst du Vertrauen mit rein, was auch hier nichts zu suchen hat, wenn es um Rechte und Pflichten auf beiden Seiten geht. Eine Eheschließung ist genau dasselbe, bloß dass es da schwierig mit der juristischen Seite wird. Und warum macht man es? Weil man heiratet, obwohl man sich nicht vertraut? Nein. Auch da geht es um Rechte und Pflichten auf beiden Seiten, völlig unemotional. Das Emotionale spielt bei der Heirat bei einem Vertrag keine Rolle, wohl aber eben in anderen Bereichen, was auch, für jeden individuell, gut so ist.
 
  • #279
FS, wie läuft es mit deiner Freundin? Putzt sie noch, räumt sie auf, schaut sie weniger Serien? Zahlt sie fleißig "ihre" bzw. deine unsichere Behausung?
 
  • #280
FS, wie läuft es mit deiner Freundin? Putzt sie noch, räumt sie auf, schaut sie weniger Serien? Zahlt sie fleißig "ihre" bzw. deine unsichere Behausung?

Sie ist doch gar nicht mehr bei ihm, sondern wohnt wieder in ihrer WG - sprich: sie wirft lieber "fremden Leuten" ihr gutes Geld in den Rachen :D. Und will sich auch erst einmal auf ihren neuen Job konzentrieren und den FS allenfalls lose weiter kennenlernen, wenn ich ihn weiter oben richtig verstanden habe.
 
  • #281
Mal abgesehen davon, dass DIESE Frau wohl NICHT mit dir in diesem Haus wohnen will:
Wie stellst du dir den das mit den "Abnutzungszahlungen" generell vor?
Bist du bereit, einen Mietvertrag mit allen Rechten zu machen?
Wie soll denn eine solche Zahlung erfolgen?
In bar über den Küchentisch?
Bist du bereit, diese zu versteuern?
Auch wenn diese Frau keine Lust hat, in das Haus zu ziehen stellen sich diese Fragen doch auch bei der Nachfolgerin..
 
  • #282
Mal abgesehen davon, dass DIESE Frau wohl NICHT mit dir in diesem Haus wohnen will:
Wie stellst du dir den das mit den "Abnutzungszahlungen" generell vor?
Bist du bereit, einen Mietvertrag mit allen Rechten zu machen?
Wie soll denn eine solche Zahlung erfolgen?
In bar über den Küchentisch?
Bist du bereit, diese zu versteuern?
Auch wenn diese Frau keine Lust hat, in das Haus zu ziehen stellen sich diese Fragen doch auch bei der Nachfolgerin..
Der FS hat doch bereits klar gemacht, dass er KEINEN Mietvertrag mit seiner Freundin machen möchte!

- Er möchte Rechte, aber keine Pflichten.
- Er möchte Geld, aber keine Sicherheit geben.
- Er möchte eine Freundin bei sich, die zahlt, putzt etc., die er aber mit einem Fingerschnipsen wieder rausschmeißen kann wenn er mal keinen Bock mehr auf sie hat.

Bei seinem belehrenden Verhalten könnte es sogar eine seiner "Bestrafungs-/Erziehungsformen" sein, da er ja aus irgendeinem.Grund denkt sie erziehen zu müssen/können. Aber jünger heißt nun mal nicht gleich dümmer. ;)
 
  • #283
Der FS hat doch bereits klar gemacht, dass er KEINEN Mietvertrag mit seiner Freundin machen möchte!

- Er möchte Rechte, aber keine Pflichten.
- Er möchte Geld, aber keine Sicherheit geben.
- Er möchte eine Freundin bei sich, die zahlt, putzt etc., die er aber mit einem Fingerschnipsen wieder rausschmeißen kann wenn er mal keinen Bock mehr auf sie hat.
Das hilft ihm überhaupt nicht, wenn er zu dem Zwecke des Wohnens seiner Freundin regelmäßige Zahlungen von dieser erhalten würde. Wenn die Zahlungen per Überweisung vorgenommen werden, sind sie nachweisbar. Dann wird juristisch ein Mietvertrag angenommen. Dazu bedarf es nicht der Schriftform. Es ist dann auch egal, wie er das Abkommen nennt. Der Vertragsschluss ist konkludent erfolgt und die gesetzlichen Vorschriften gelten. Abgenutzt werden kann Wohnraum nur, wenn er auch genutzt wird. Wenn man für Nutzung zahlt, heißt das Miete.
Allerdings müsste er die Einnahmen dann auch als Einkommen versteuern. Ob er das tun würde, wissen wir nicht.
Jedenfalls lässt das die anvisierte Konstruktion nicht seriöser erscheinen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #284
Drei Monate möblierte Wohnungen kosten 1000 Euro extra.
Jo klar. In/ um Frankfurt 1000 Euro/ Monat und 3 Monate Kaution. Ich spreche hier von einem möblierten Apartment. Das muss man erstmal haben.
Gut, wer es hat, kann erstmal laut rumtönen.

Wenn die Zahlungen per Überweisung vorgenommen werden, sind sie nachweisbar. Dann wird juristisch ein Mietvertrag angenommen. Dazu bedarf es nicht der Schriftform.
Stimmt, das habe ich auch gehört.
Gibt aber immer Leute, die Schlupflöcher finden.
Deshalb müsste im Verwendungszweck "Miete" drin stehen.
 
  • #285
Entweder bin ich gegangen oder habe gebeten, zu gehen/auszuziehen.

Dann gab es den Zeitraum, der nie ausgenutzt wurde, irgendwie hat man sich für diese Zeit arrangiert.

Ich werde auch in Zukunft nicht mit einem Mann zusammen ziehen mit der Hintertür.
Ich weiß, dass wir ggf. eine Regelung finden. Friedlich.

Mit einem Mann, bei dem ich so ein Absicherungsbedürfnis hätte, würde ich nie zusammen ziehen, da würde ich mich nicht auf eine Beziehung einlassen.

Und trotz meiner anscheinend großen Naivität hatte ich da nie Probleme...

W, 51
 
  • #286
Jo klar. In/ um Frankfurt 1000 Euro/ Monat und 3 Monate Kaution. Ich spreche hier von einem möblierten Apartment. Das muss man erstmal haben.
Gut, wer es hat, kann erstmal laut rumtönen.

Ich schrieb ausdrücklich von „extra“, also Mehrkosten und nicht von Dauermiete. Dann sind es in Frankfurt eben 1500 Euro, vermutlich sogar mehr. Möchtest Du noch Werte aus München oder London ergänzen? Ich habe ja auch ausdrücklich meine persönliche Sicht geschrieben.

Wenn eine Frau auch diese 5000 Euro nicht gespart hat, wie kann sie sich dann eine eigene Wohnung in Frankfurt überhaupt leisten? Vorher genauso wie nachher? Sonst bekommt sie ja auch die Kaution vorher wieder und kann die zur Seite legen.
Und wenn das alles schon sauber vertraglich abgesichert wird, dann zahlt sie ja auch dem Mann Kaution, oder?

Sorry, mit der Denke „Ich ziehe aus der Sozialwohnung in die Villa des Mannes und sichere mich erstmal grundlegend ab, weil das dann mein Anspruch ist“ kann ich wenig anfangen.
Mir ist vollkommen klar, dass nicht jeder reichlich Geld rumliegen hat, aber das Problem liegt dann nicht beim Mann.

Meine aus dem Zusammenhang gerissene Aussage oben war ja auch: ich sichere mich selbst so ab, dass ich nicht abhängig bin. Und ich ziehe nach einer Trennung sowieso aus und nutze nicht 3 Monate und 25 Tage, indem ich die Trennung auf den vierten Werktag lege.
Im Kern: Wenn ich einen Vertrag brauche, ziehe ich nicht ein. Meine persönliche Sicht.
 
  • #287
Sorry, mit der Denke „Ich ziehe aus der Sozialwohnung in die Villa des Mannes und sichere mich erstmal grundlegend ab, weil das dann mein Anspruch ist“ kann ich wenig anfangen.
Darum geht es nicht. Möblierte Wohnungen in Frankfurt sind nicht günstig und 3 Monate würden grob 6000,- kosten, inkl. Kaution.
Teure Wohnungen sind schnell zu finden, günstige eben nicht, weswegen die 3 Monate Kündigungsfrist so wichtig ist.

Auf Frankfurt komme ich deswegen, weil die junge Frau, während dem Studium, dort von ihrem Freund auf die Straße gesetzt wurde. Studentenwohnheime waren dort, zu dieser Zeit, komplett ausgebucht.
 
  • #288
Darum geht es nicht. Möblierte Wohnungen in Frankfurt sind nicht günstig und 3 Monate würden grob 6000,- kosten, inkl. Kaution.
Teure Wohnungen sind schnell zu finden, günstige eben nicht, weswegen die 3 Monate Kündigungsfrist so wichtig ist.

Auf Frankfurt komme ich deswegen, weil die junge Frau, während dem Studium, dort von ihrem Freund auf die Straße gesetzt wurde. Studentenwohnheime waren dort, zu dieser Zeit, komplett ausgebucht.

Ok, ich erhöhe in meinem Beitrag auf 7500 Euro ohne Kaution und beende die sinnlose Diskussion Mit dem grundsätzlichen Ratschlag: LAT ohne Sex ist sicher. Und es gibt im Leben tatsächlich Nachteile und Risiken. Vielleicht eine Lücke für Versicherungen?
 
  • #289
Stimmt, das habe ich auch gehört.
Gibt aber immer Leute, die Schlupflöcher finden.
Deshalb müsste im Verwendungszweck "Miete" drin stehen.
Richtig. So einfach wie @Anemona sich das vorstellt ist es maximal in der juristischen Theorie. Die Praxis sieht da ganz anders aus. "Automatisch" ist erstmal gar nichts, sondern muss nachgewiesen werden. Das dauert lange. Sehr sehr lange. Behördenmühlen mahlen in diesen Zeiten noch langsamer. Und wo ist man bis dahin? Theorie nice, Praxis shice. So isses.
Und da brauchst du @Lebens_Lust nicht nochmal verharmlosen. Denn das ist es nicht. Komm du mal in die Situation und dann kannst du das beurteilen. Vorher halt nicht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #290
Ok, Leute.

Dann macht es, wie @Lebens_Lust auch schon vorgeschlagen hat - LAT, dann bleibt einem die sichere Wohnung.

Und ohne Sex, damit Nachwuchs ausgeschlossen ist.

Ja, es gibt beidseitig unschöne Trennungen, mit Rauswurf, etc.

Aber wer will DANN tatsächlich einen Mietvertrag ausschöpfen?
WENN mein Partner sich als derartiges Quadratekel entpuppt, DANN würde ich, koste es was es wolle, nicht mit ihm die Wohnung teilen wollen.

Ihr tut so, als wäre es die Regel - die meisten Trennungen hingegen laufen doch deutlich harmloser - und man arrangiert sich für die Zeit, bis die oder der andere etwas eigenes hat.
Kenne ich in meinem gesamten Umfeld nicht anders.

Aber wenn ich solche Ängste habe, lasse ich das Thema Partnerschaft. Ich frage mich bei diesen Posts wirklich, wie man sich auf einen anderen Menschen einlassen möchte, wenn ich die ganze Zeit Misstrauen schiebe.

Und ich weiß, dass es ggf. in solchen Krisen Freund*innen gäbe - ich bräuchte einen Anruf.

W, 51
 
  • #291
Ich frage mich bei diesen Posts wirklich, wie man sich auf einen anderen Menschen einlassen möchte, wenn ich die ganze Zeit Misstrauen schiebe.
Kannst du ja gerne so sehen.
Aber warst nicht du es, die mal gemeint hatte, das man dann erst vertrauen, wenn einer auch vertrauenswürdig ist?

Jemand der, wie der FS, will das sie zu ihm zieht, jedoch ohne irgendwelche Rechte zu gewähren. Nicht nur, das es keine Partnerschaft auf Augenhöhe wäre, es ist auch nicht vertrauenswürdig. Will man also mit so einer Person zusammen ziehen, muss man sich selber quasi absichern, da er ja nicht gedenkt dies zu tun.
 
  • #292
Aber warst nicht du es, die mal gemeint hatte, das man dann erst vertrauen, wenn einer auch vertrauenswürdig ist?

Nein, ganz sicher nicht. Das war @realwoman.

Ich gehe mit Vertrauensvorschuss in ein Kennenlernen.
Ich gebe davon aus, dass jemand vertrauenswürdig ist - und achte darauf, ob es sich bestätigt. Ohne Kontrolle, o. ä., ich vertraue auf mein Bauchgefühl.
Und bis jetzt bin ich damit sehr gut gefahren.

Die Geschichte vom FS ist völlig anders, wobei dann doch nicht, denn er vertraut Null.

W, 51
 
  • #293
Und da brauchst du @Lebens_Lust nicht nochmal verharmlosen. Denn das ist es nicht. Komm du mal in die Situation und dann kannst du das beurteilen. Vorher halt nicht.

Ich bin ja exakt in der Situation. Ohne Mietvertrag und doppelten Boden. Rein praktisch: die Tür ist zu, der Schlüssel passt nicht. Glaubst Du im Ernst, dann gehe ich zum Anwalt?

Jemand der, wie der FS, will das sie zu ihm zieht, jedoch ohne irgendwelche Rechte zu gewähren.

Doch, sie hat das Recht, für die Dauer der Partnerschaft dort zu wohnen. Und er hat das Recht, für die Dauer der Partnerschaft Miete oder Nebenkosten zu bekommen. Endet die Beziehung, möchte sie aber auch sofort ausziehen können und keine Nebenkosten mehr zahlen. Dann müssen beide aushandeln, was sie machen.
Das wäre übrigens auch die andere Seite des Vertrages. Kaution und Kündigungsfrist für beide. Dann sagst Du vermutlich „Warum vertraut der mir nicht?“...
@Lionne69 plädiert hier immer für einen Vertrauensvorschuss.
 
  • #294
Dann sagst Du vermutlich „Warum vertraut der mir nicht?“...
Für Vertrauensvorschuss, bin ich nicht der Typ. Ich hätte also umgekehrt keine Probleme, wenn er auch auf Nummer sicher gehen möchte.

Beim FS hätte sich mein schlechtes Bauchgefühl gemeldet, genau wie bei seiner (Ex?)Freundin. Er will nur nehmen, aber nichts geben.
Er will Miete, will aber keinen Vertrag.
Er will das sie bei ihm wohnt, will aber ihre Einrichtung nicht.
Er will außerdem über ihre Gewohnheiten, wie Serien schauen, bestimmen, während er sich bei der Arbeit nicht zurück nimmt.
 
  • #295
Irgendwie ging es bei mir immer friedlich, und ggf. hatte der Andere die Zeit zum Auszug.
Verbrannte Erde gab es nie.
Du hast auch irgendwie einen Heiligenschein und bist die einzige Frau, bei der wahrhaftig IMMER alles perfekt läuft . Ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr lesen.
Natürlich warst Du es, die sagt, dass man nur vertrauen kann, wenn jemand vertrauenswürdig ist. Das entscheidest Du nach Deinem Bauchgefühl, wer das ist und das stimmt Deiner Ansicht nach immer. Ich habe jetzt aber nicht so viel Zeit, das rauszusuchen.
Du führst so ein perfektes Leben, ich frage mich, warum Du hier mitschreibst?
Insgesamt denke ich, es gibt keinen einzigen Grund, einen Partner finanziell zu unterstützen. Heutzutage nicht mehr. Jeder hat sein Geld und gibt den gleichen Anteil in die Haushaltskasse, über den Rest kann jeder frei verfügen. Ich würde mir also niemanden aussuchen, der deutlich weniger hat als ich.
Zum FS : viele haben hier schon geschrieben, worum es eigentlich geht. Die Freundin soll für ein angenehmes Leben sorgen auf allen Ebenen, Geld, Haushalt machen, die Bude mit Leben füllen, etc.
Ist doch eigentlich klar, dass dieses Modell ausgestorben sein sollte. Die Freundin hat ja entsprechende Konsequenzen gezogen.
W
 
  • #296
Für Vertrauensvorschuss, bin ich nicht der Typ. Ich hätte also umgekehrt keine Probleme, wenn er auch auf Nummer sicher gehen möchte..

Kein Vertrauen, keine Beziehung aus meiner Sicht.

Beim FS hätte sich mein schlechtes Bauchgefühl gemeldet, genau wie bei seiner (Ex?)Freundin.

Da bin ich vollkommen der gleichen Meinung. Es schreibt ja auch niemand hier, das sei der richtige Mann für eine Beziehung und seine Idee sei irgendwie realistisch. Oder habe ich einen von den 300 Beiträgen überlesen?

Du hast auch irgendwie einen Heiligenschein und bist die einzige Frau, bei der wahrhaftig IMMER alles perfekt läuft . Ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr lesen.

Für mich ist @Lionne69 einfach realistisch. Ich lese auch nicht, dass bei ihr alles perfekt läuft. Aber der Grundansatz klingt wesentlich attraktiver als der, erstmal Mietverträge zu schließen. Die brauche ich nur fürs Finanzamt.

So sind manche Sichten hier eben einfach unterschiedlich.
Und wenn Dein Ansatz für Dich funktioniert, ist das doch prima.
 
  • #297
Hallo und danke für die Beiträge. Meine Freundin und ich reden nicht mehr über dieses Thema und ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist. Ich habe ihr gesagt mich gibt es nur mit dem Haus und sie hat sich nicht mehr zu dem Thema geäußert.

Wir streiten uns mittlerweile jedoch häufiger und wegen Kleinigkeiten, Banalitäten sogar!! Sie sagt, ich würde sie andauernd "blöd anmachen" und "blöde Sprüche loslassen" und wenn sie schließlich wütend ist, würde ich sie angeblich nur abwürgen und kleinmachen. Sie schrieb mir, dass sie noch nie so einen respektlosen und anstandslosen Mann kennengelernt hat und möchte ihre Ruhe haben, da sie sehr bald ihren neuen Job beginnt. Jetzt ignorieren wir uns gegenseitig, ich sehe es nicht ein ihr kapriziöses und irrationales Verhalten auch noch zu belohnen, indem ihr hinter ihr her renne.
Ich frage mich, ob ihr Verhalten mit unserem Streit um die "Miete" und über Exfreundinnen zu tun hat, aber diese Themen hatten wir doch beendet. Ich blicke nicht mehr durch und weiß nicht mehr, was ihr Problem ist. Sie fühlt sich angeblich "klein gemacht" und denkt ich würde Machtspielchen mit ihr spielen. Ich verstehe nicht, inwiefern ich sie kleinmache wenn ich nur meine Meinung und meine Ansicht äußere.

Habt ihr schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht und könnt mir Tipps geben bzw das Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachten und kommentieren?
 
  • #298
Habt ihr schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht und könnt mir Tipps geben bzw das Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachten und kommentieren?
Mit meinem Ex lief es zeitlang ähnlich. Wir hatten grossen Altersunterschied und irgendwann mal bin ich "grossgeworden". Er kam nicht damit klar, dass ich auch was auf dem Kasten habe und er mir die Welt nicht erklären muss oder dass Er nicht mehr der tolle Kerl ist, zu dem ich aufschauen soll, sondern normaler Mann mit all seinen Macken.
Die Kommunikation lief ähnlich - er hatte seine "Meinung", die stimmte und war richtig und wenn nicht, hat er so lange diskutiert, bis ich einverstanden war(sein musste). Er hat auch nicht verstanden, was ich habe, ich denke, er wollte nicht verstehen.
Wenn deine Freundin sich zum Thema schweigt, dann ist das kein gutes Zeichen, sie ist innerlich schon auf dem Absprung. Ich verstehe auch nicht, was für dich nicht verständlich in ihren Aussagen ist, die hat dich schon alles genau erklärt - sie fühlt sich von dir kleingemacht. Dein Standpunkt schön und gut, aber WILL deine Freundin überhaupt ihn annehmen, wenn DU sie dauernd übergeht? Ihr Verhalten ist die Reaktion auf dein Verhalten. Also, sie war doch eine tolle Frau, jetzt ist sie "kaputt". Hast du dir ein kaputtes Modell zugelegt oder hat da jemand zwei linke Hände im Umgang mit Frauen?
Insofern - wenn du deine Einstellung nicht übetdenkst, hast du bald gar keine, der du deine "Ansichten" vermitteln kannst. Schau im Paralleltread bei deinem Genossen FreundundF - trotzt seines Verm{Gens ist ihm seine schwangere Freundin abhanden gekommen und kommuniziert mit ihm über den Anwalt.
 
  • #299
Habt ihr schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht und könnt mir Tipps geben bzw das Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachten und kommentieren?
Erfahrungen mit Frauen ... ja logisch.

Ich habe eine andere Denkweise. Mein Mädel soll sogar von dem profitieren, was ich habe. Warum ? Ich habe dafür gearbeitet, ein nach meinen Vorstellungen angenehmes Leben zu haben. Sie ist Teil dieses Lebens und soll im Rahmen meiner Möglichkeiten ebenfalls angenehm leben. Ich sehe es so - wir haben eine gute Zeit miteinander. Wir haben da eine Art Arbeitsteilung - SIE unterstützt mich und ich schaffe die Kohlen ran. Wir profitieren also beide - wenn man das so sehen will. Aber eigentlich denken wir beide in der Kategorie Lebensfreude und nicht der Kategorie Profit.

Solltest du dir mal überlegen ..... Streit ist so unentspannt und vergällt beiden das Leben. Miteinander zu lachen, zu geniessen, zu planen .... macht viel mehr Freude. Für beide.
 
  • #300
Ich habe ihr gesagt mich gibt es nur mit dem Haus und sie hat sich nicht mehr zu dem Thema geäußert.
Ja was erwartest du. Du stellst eine Bedingung auf und die gefällt ihr nicht.
Ich hatte das weiter oben in dem Angebit- und Nachfrage- Post versucht deutlich zu machen.
Du kannst alle möglichen Bedingungen aufstellen, du musst nur jemand finden, der drauf eingeht. So verbohrt...
Und- sie ist finanziell nicht auf dich angewiesen. Das 50er Jahre Modell funktioniert hier nicht,sie ist nicht von dir abhängig.
Du glaubst immer noch, dass du ein toller Fang bist. Aber wenn du versuchst, mit deinem Haus zu punkten und von oben herab bist, wird das nichts.
Du versuchst, eine Beziehung auf " brauchen" aufzubauen. Sie braucht dich 0,00.
Das letzte, was sie braucht, ist Stress wenn sie ihren neuen Job antritt.
 
Top