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Gast

  • #1

Haus gemeinsam verkaufen, oder Ihr abkaufen?

Hallo zusammen,

ich bin noch so gar nicht so lange von meiner Ex getrennt und für mich stellt sich die Frage ob wir das Haus gemeinsam verkaufen oder ich es ihr abkaufen sollte.
Finanziell gesehen wäre es natürlich sinnvoller das Haus zu behalten, es ist auch wirklich ein sehr schönes Haus.
Allerdings kann sowas auch abschreckend wirken und die Frau die ein gemeinsames Haus will will da sicher auch mitentscheiden und nicht ins gemachte Nest einziehen??

Dies soll jetzt nicht der alleinige Grund für die Entscheidung sein, ich will nur mal ein paar Meinungen dazu.
Danke!
 
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Gast

  • #2
Ich (w/48) würde es behalten.

Falls du später mit jemandem zusammenziehen willst, entweder "umdekorieren" oder dann verkaufen.
 
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Gast

  • #3
Auf jeden Fall behalten! Man es immer noch renovieren, umbauen, was auch immer. Erstmal ist doch wichtig, dass Du Dich wohl fühlst une Deín zu Hause nicht aufgibst.

Wenn es eine neue "Sie" gibt, könnet ihr im Zweifel immer noch gemeinsam entscheiden, was neues zu kaufen.

Da brennt ka nix an...

LG

m/53
 
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Gast

  • #4
Lieber FS,

ich finde es total lieb von dir, dass du daran denkst, dass eine zukünftige Partnerin mitentscheiden darf.

Du kannst es ja vorerst behalten und im Bedarfsfall immer noch verkaufen.
 
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Gast

  • #5
Hallo,
für mich stellt sich aktuell die selbe Frage.
Denke nach über Vorfälligkeitszinsen für die Bank, wenn Du durch den Verkauf innerhalb der Zinsbindung ablösen musst, das könnte ein Grund sein, die Immobilie zu behalten. Im Gegenzug kannst Du vielleicht den Betrag, den Deine Frau erhalten wird, aktuell sehr günstig nachfinanzieren, da die Kapitalmarktzinsen zur Zeit immer noch im Keller liegen.
Check doch auch ab, was überhaupt am Markt zu erzielen wäre, die Immobilienblase in den Großstädten ist nicht unbedingt in den restlichen Gebiete des Landes zu verzeichnen.
Die Frage, ob eine neue Frau damit Probleme haben könnte finde ich sekundär. Wenn es diese Frau noch nicht gibt, hat sie - wenn sie denn da ist - keinerlei Berührungspunkte zu Eurem alten gemeinsamen Leben (vermute ich jetzt mal so als Frau ;-), der Tipp mit dem Umdekorieren hilft bestimmt auch.
Habt Ihr Kinder? Dann könnte es für diese ganz schön sein, ihr altes Zuhause nach wie vor zu behalten, denn meistens ist es für die Lütten sowieso am schlimmsten, den Cut der Eltern auch noch mit neuen Lebensräumen zu verbinden.
Ich habe mich fast entschieden, meinem Mann die Immobilie abzukaufen, weil ich gern hier lebe, weil es finanziell sinnvoller ist, und weil ich meinem Jungen sein Zuhause erhalten will.
Verkaufen kann ich immer noch (z.B. zum nächsten Prolongationszeitpunkt, dann entfällt die Vorfälligkeit), bzw. mich für eine Vermietung entscheiden.
Ich glaube, Du musst zwischen Bauchgefühl und Verstand entscheiden.
Viel Erfolg!!
 
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  • #6
Du hast jetzt die einmalige Chance ein neues Leben zu beginnen. An Deiner Stelle würde ich auf jeden Fall mir eine neue Wohnung suchen und das Haus nur behalten, wenn es vermietbar ist.

m.
 
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  • #7
Ich bin der Meinung: verkaufen. Aus meiner Sicht bedeutet ein Haus Ballast, ausserdem musst Du das Haus (und den Garten) zumindest vorerst, wer weiß für wie lange, neben Deiner Vollzeit-Berufstätigkeit (?) alleine versorgen. Das frisst viel Lebenszeit und Energie und das für ungenutzte Quadratmeter. Außer Du hast genug Personal, so dass Du Haus und Garten in Deiner Freizeit einfach nur genießen kannst und keine Arbeit reinstecken musst oder das Haus steht in einer Gegend in der zweifelsfrei mit einer Wertsteigerung zu rechnen ist.

w/50
 
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  • #8
Hallo, FS,
vor der gleichen Entscheidung stand ich nach meiner Trennung vor rund 5 Jahren auch. Ich habe das Haus behalten, zahle es jetzt nach und nach ab und meinen Mann hab ich auch ausgezahlt. Fühlt sich gut an. Jetzt, wo ich wieder auf Partnersuche bin, bin ich aber für alles offen: Je nachdem, wo er wohnt, würde ich dorthin ziehen oder er zu mir oder wir zusammen woandershin. Das Haus hat viel Potenzial, könnte also auch an andere Anforderungen angepasst werden - und der "Geist meines Mannes" weht hier schon lange nicht mehr.

Wenn du dein Haus magst und keine traurigen Erinnerungen für dich damit verknüpft sind, behalt es doch.

w, 49
 
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  • #9
Falls du es dir finanziell erlauben kannst würde ich das Haus behalten und deine Frau auszahlen.
Ich schildere dir kurz meinen Fall: ich wollte meinem damaligen Mann das Haus überlassen und bot ihm an mich auszahlen. Er lehnte mein Preisangebot ab. Ich bot ihm weiter an, genau zu diesem Preis das Haus zu übernehmen und ihn auszuzahlen. Auch das lehnte er ab.
Dann hat er das Haus verkauft, mit meinem Einverständnis. Der Erlös lag 70 000,- DM über meinem Angebot das ich ihm machte!! Super für mich! Hätte er mein Angebot akzeptiert, mich auszuzahlen zu meinen Preisvorstellungen, dann hätte er das Haus anschließend als alleiniger Eigentümer verkaufen können und den Gewinn alleine einstreichen können!

Eine pure Trotzreaktion von ihm, denn er hätte das Haus liebend gerne behalten!
 
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  • #10
Ich hatte eine ähnliche Situartion :

Eigentumswohnung - Anteil von EX Frau abgekauft ( vorher die voraussichtliche Vorfälligkeitsentschädigung von der Bank ausrechnen lassen und diese als Basis 50 % davon von der Ablöse abgezogen - dies hatte Sie aktzeptiert ).

Summe nachfinanziert über die Bank und wurde auch problemlos genehmigt !

Wichtig :

ich habe danach die Wohnung komplett renoviert und alle Möbel ( wirklich alles ) neu eingerichtet bis auf ein Möbelstück - und es war bei meinen neuen Partnerinnen nie ein Problem jedoch Sie haben immer gemerkt welches Möbelstück noch von Ihr war....

Dies war eine radikale Lösung jedoch meine EX hatte Faible für Kirchbaum und ich hasse dies und so habe ich eine Zeitlang Zeitungen gekauft wie Schöner Wohnen und Messen und Möbelhäuser besucht und meinen neuen Stil gefunden den die Frauen auch toll finden ...

Fazit : wenn Du in den alten Räumen bleiben willst und die Vergangenheit rauspusten möchtest dann kauf den Hausanteil ab - renoviere nach eigenem Geschmack ( beweise Stil ) und dies kommt wirklich bei neuen Partnerinnen so gut an wie ein Mann der kochen kann , wenn sich später mit neuen Partner Dein Wohnraum ändert dann verkauf oder vermiete einfach dies ist wirklich kein Problem....
 
  • #11
Ich habs übernommen- und nie bereut.

Sie wollte es mir nicht gönnen, aber die Rechnung Vorfälligkeitseintschädigung etc. hat Sie dann doch überzeugt.

Hab sogar die alten Möbel dringelassen, waren ja noch gut. Und nun zusammen mit meiner Liebsten nach unserem gemeinsamen Geschmack Neu gestaltet und eingerichtet womit Sie es zu Ihrem zuhause gemacht hat.

Ich würde Dir liebe FS empfehlen das zu tun was Du willst, und nicht das was eine vielleicht mal kommende Frau wollen könnte. Sollte Sie sich in einem Ex-Haus nicht wohlfühlen kannst Du immer noch verkaufen.
 
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  • #12
Entscheide finanziell nicht emotional. Ich habe es behalten M45
 
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  • #13
Wir kennen zu wenig Daten. Hast du Kinder? Wie groß ist das Haus? Welche Wohngegend?

Ich (w 50) wollte nicht in unserem Haus bleiben, es wäre mir zu groß gewesen. Die Kinder sind aus dem Haus, in einer anderen Stadt verheiratet bzw. studiert im Ausland. Wozu dann das Haus behalten. Ich hätte es also nicht übernommen. Für mich stand zur Wahl:
1. Vom Exmann auszahlen lassen
2. das Haus gemeinsam behalten, vermieten und Kosten u. Lasten aufteilen
3. das Haus verkaufen

Mein Ex wollte es behalten, obwohl es auch für ihn zu groß ist. Nun hat er mich ausgezahlt und ich habe mir von dem Geld eine kleine ETW gekauft. Für mich war das eine gute Lösung.
Haus verkaufen, nur damit das Geld dann auf der Bank liegt - das wäre keine Lösung für mich.
 
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  • #14
Ich habe das Haus behalten und wohne schon seit ein paar Jahren mit meiner neuen Partnerin zufrieden darin.
Also FS die Entscheidung muß jeder selbst fällen und ich finde trotz etwas mehr Arbeit sowie Pflege hat ein Haus mehr Lebensqualität zu bieten.
Viel Damen scheinen es gern zu sehen, wenn ein Mann nach einer Scheidung mit nichts da steht, ohne Kinder, ohne Haus, ohne Geld.

Ich habe damals so entschieden, ist gegenüber Verkauf der Wohnwert für mich größer als der zu erzielende Geldwert, Haus behalten. Der Vorteil dabei ist, der vom Expartner zu erwerbende Hälfteanteil wird auch günstiger, da er sich an den Preisangeboten orientiert.
Verspricht aber der Verkauf einen erzielbar guten Preis und man ist weder ein guter Handwerker, noch finanziell ausreichend in der Lage ein Haus zu unterhalten, würde ich gemeinsam verkaufen und mir mit meinem Hälfteanteil für Berufswechsel sowie für eine neue Partnerin alles offen lassen oder eine ETW kaufen.

Mit akademischen Zahlengeplänkel oder virtuell am Laptop kann man kein Haus halten, Geld und Taten kann ich nur Raten!

50m
 
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  • #15
Ich hatte eine ähnliche Situartion :

Eigentumswohnung - Anteil von EX Frau abgekauft ( vorher die voraussichtliche Vorfälligkeitsentschädigung von der Bank ausrechnen lassen und diese als Basis 50 % davon von der Ablöse abgezogen - dies hatte Sie aktzeptiert ).

Summe nachfinanziert über die Bank und wurde auch problemlos genehmigt !
Da hast du deine geschiedene Frau aber ganz schön über den Tisch gezogen! Eine Vorfälligkeitsentschädigung ist ja gar nicht angefallen, da du die Immobilie ja behalten hast!
Trotzdem hast du ihr diese in Rechnung gestellt und ihr von ihrem Anteil abgezogen!
Ganz schön hinterlistig und betrügerisch dein Vorgehen!
 
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  • #16
Hi, hier der FS:

Weder Heirat noch Kinder;
das Haus ist ein bisserl ausserhalb, was einerseits ein wenig nervig ist da man fast zwingend auf ein Auto angewiesen ist, mir aber egal ist da ich in der kfz branche arbeite und ich es gern im grünen hab. um genauer zu sein, es ist in einer siedlung direkt vor der nächst größeren stadt

Das Haus hat 180qm, pool und sauna; ziemlich modern geschnitten, ich gehe davon aus es relativ problemlos verkaufen zu können, vom preis wahrscheinlich ziemlich nah am damaligen kaufpreis vor 4 jahren.

Vom finanziellen ist es zum Glück kein Problem das Haus zu halten, handwerklich bin ich dann aber doch eher ungeschickt,

Aber auf jeden Fall mal danke für eure antworten
 
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  • #17
Hallo !
Aus Sicht einer Frau, die sich immer ein Eigenheim gewünscht hat (aber vermutlich nie bekommt):
In ein "fertiges" Haus zu ziehen, reizt - glaube ich - keine Frau wirklich.
Es sei denn -
sie dürfte es einrichten.
In ein leeres Haus zu ziehen und etliche Euros zur Einrichtung übrig zu haben, stelle ich (w) mir wunderbar vor.
Allerdings: (wer schon mal in einem Haus gelebt hat, weiß es !) Die Arbeit, die Reinigung, Erhaltung, Pflege von Haus und Garten ist schon enorm (täglich 1 - 2 Std. müssen im Schnitt gerechnet werden, wenn es ordentlich sein soll )!
Ich persönlich würde eine schöne große EG Wohnung mit kleinem Garten in der Stadt jedem riesigen Haus mit großem Garten auf dem Land (oder Dorf) vorziehen.
LG
 
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  • #18
hier der FS:
naja, riesig ist das haus ja auch nicht, der grund sind ca. 700qm, darauf ist noch eine große terrasse und eingebauter pool (also kein aufstellpool)

zur reinigung hab ich ne putzfrau die 5 stunden die woche kommt; allein mach ich wenig schmutz, dafür darf sie dann meine wäsche machen...
 
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  • #19
hier der FS:
naja, riesig ist das haus ja auch nicht, der grund sind ca. 700qm, darauf ist noch eine große terrasse und eingebauter pool (also kein aufstellpool)

zur reinigung hab ich ne putzfrau die 5 stunden die woche kommt; allein mach ich wenig schmutz, dafür darf sie dann meine wäsche machen...
Ja dann - behalten.
Und wenn die neue "Liebe" kommt, gib Ihr alle Freiheiten zum Einrichten und Möbelrücken.
Alles Gute