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  • #61
Pfauenauge, er hat nicht eine einzige bestimmte Diagnose. Er hatte wohl eine sehr schwere Kindheit und ist extrem unbelastbar, was ja typisch bei psychischen Erkrankungen ist. Er leidet auf jeden Fall unter einer Depression und er hat wie schon gesagt ein Aggressionsproblem, was aber über das verbale nicht hinausgeht (aber ja, das ist schon schlimm genug). Er hat früher ein Alkoholproblem mit Entzugsklinikaufenthalt gehabt, war dann aber 5 Jahre clean. Aktuell trinkt er 2-4 Bier jeden Tag. Viel zu viel, aber wenn ich deswegen stress mache bin ich der Buhmann. Er hat auch eine Art Zwangsneurose, die ihn jeden Tag stark einschränkt und beschäftigt. Er ist eine komplette Baustelle. Deswegen sagt er immer zu mir, sein Leben wär schon Baustelle genug und er könnte das in einer Beziehung nicht auch noch brauchen. Versteh ich ja, aber was erwartet er von mir, wie ich damit umgehen soll, wenn er beispielsweise völlig ohne Grund aggressiv oder depressiv ist, den ganzen tag immer von den selben Problemen redet, im Gespräch fast nie wirklich anwesend ist, selten wirklich Lebensfreude empfindet und bei völlig normalen Diskussionen schon ausrastet als hätte man ihn grade vollkommen fertig gemacht, nur weil man es zB mal wagt eine andere Meinung zu haben oder seine Entscheidung zu hinterfragen bzw ihm zu widersprechen?! Es geht einfach nicht. Ich weiß dass es nicht meine schuld ist denn ich federe schon extrem viel ab. Ich glaube auch dass er emotional abhängig von mir ist. Aber was bringt das, was hat das alles mit liebe zu tun. Ich weiß dass es wahrscheinlich unmöglich ist eine glückliche und Erwachsene Beziehung mit ihm zu führen. Ich sehe es auch an seinem Sohn, mit dessen lebensfreude er völlig überfordert ist und teilweise völlig unabgebracht reagiert. Sein Sohn und ich verstehen uns übrigens super. Ich hab das Gefühl wir sitzen irgendwie im selben Boot. Wir lieben ihn beide aber seine Art ist einfach unglaublich niederschmetternd, weil er einfach nicht glücklich und unbeschwert sein kann. Und genau aus diesem Grund erscheint es mir ja so wahnsinnig absurd wie positiv er von seiner Ex redet. Das geht überhaupt nicht mit seinem Wesen zusammen. Versteht ihr jetzt besser wie ich das meine?
 
  • #62
Und genau aus diesem Grund erscheint es mir ja so wahnsinnig absurd wie positiv er von seiner Ex redet. Das geht überhaupt nicht mit seinem Wesen zusammen. Versteht ihr jetzt besser wie ich das meine?
Ich denke, er will damit zum Ausdruck bringen, dass er auch anders "könnte". Womöglich hat das sogar weniger mit einer an dich gerichteten Aussage zu tun,, sondern er sagt sich das selbst. Er versucht "Normalität". Hat gleichzeitig Angst, dass er wegen seiner Art verlassen wird.

Ich sehe es auch an seinem Sohn, mit dessen lebensfreude er völlig überfordert ist und teilweise völlig unabgebracht reagiert.
Überforderung ist so ein Stichwort. Das spiegelt sich ja auch im Umgang mit dir wieder. Auch da ist er überfordert. Wenn du Kontra gibst, löst das eine Emotion aus. Offenbar kann er aber genau diese Emotion nicht regulieren. Das wird ja auch in seiner Aussage deutlich, dass ihn das alles Überfordert.
sein Leben wär schon Baustelle genug und er könnte das in einer Beziehung nicht auch noch brauchen.
Du fragst dich was er von dir erwartet. Das kann er dir doch selbst gar nicht sagen.

Es tut mir sehr leid, dass dein Partner durch seine schwere Kindheit so krank ist. Er sollte sich in Therapie begeben. Das kann seine Lebensqualität verbessern.
Du solltest dich fragen, ob das für dich auf Dauer nicht zu anstrengend wird. Nach wie vor bist du in dem Stadium, dass du dich über sein Verhalten wunderst. Dabei ist er schlicht nicht gesund. Das hat schon irgendwo alles einen mehr oder weniger "logischen" Auslöser, der in der Vergangenheit liegt. Jedoch erscheinen diese Ausprägungen eben nicht "normal". Ein gesunder Mensch, kann das sehr schlecht nachvollziehen,
Selbst wenn man es durch Hintergrundwissen nachvollziehen kann, bedeutet das noch lange nicht, dass man besser eine Beziehung führen kann. Du solltest dir überlegen, ob du das auf Dauer willst.
Einordnen kann man das Verhalten dann besser und eben nicht auf sich persönlich beziehen.

Du sagst es war am Anfang anders. Das kann an manischen Phasen liegen. Danach kommt das Tief.
Ich finde es bedauerlich, dass er sich noch keine Hilfe gesucht hat.
 
  • #63
Schnuppe78, er ist schon in Therapie seit Jahren. Er war auch schon mehrmals in psychosomatischen Kliniken. Nur irgendwie scheint es nichts zu bewirken, weil sein psychischer Zustand sich über die Jahre ja eher verschlechtert hat. Ja, die Frage zu beantworten ob ich mir das auf Dauer geben kann oder will, ...... Wahrscheinlich eher nicht. Schließlich will ich auch Kinder (ich bin 26) und ich kann mir nicht vorstellen dass er dieser Aufgabe auch nur im Entferntesten gewachsen wäre.
 
  • #64
Also du bist erst26 . Mit diesem Mann würde ich eher kein Kind bekommen.
Er kann ja seinem Sohn schon nicht geben, was er braucht.
In den Alkoholkonsum würde ich mich direkt nicht einmischen, denn sonst wirst du Co-Abhängig. Du solltest dich selber fragen, ob du evtl. einen Retter-/Helferkomplex hast, siehe das Buch "Wenn Frauen zu sehr lieben".
Ich denke , ihr habt beide ein Thema mit Grenzen.
Ich würde z. B. keine Gespräche führen, wenn er aggressiv ist oder seine schlechte Laune auslassen will. Auch nicht ständig über seine Probleme sprechen. Wenn er drüber sprechen, macht eine Stunde am Tag aus, dafür.
Der Rest der gemeinsamen Zeit wird mit Konstruktiven verbracht. Wenn er sich nicht daran hält, distanzierst du dich räumlich. Auch wenn er trinkt, oder mit dir angetrunken reden will. Dann machst du eben was für dich, was kreatives, Sport, whatever.
Er darf dich nicht als deine Therapiepuppe missbrauchen.
Schau mal "Walk the Line" über Johnny Cash. June Carter hat ihn vor die Tür gesetzt.
Schau mal in deine eigene Geschichte, was dich an diesen Problem-Typen so fasziniert. Ich denke, im Moment ist er deine Droge. Du kreist nur noch um ihn. Kümmer dich wieder mehr um dich.
 
  • #65
Ich verstehe Dich nicht, und Du lieferst mir zuviel Widersprüche.

Im Fazit - er ist nasser Alkoholiker, hat Depressionen, Aggressionsschübe, bekommt nichts geregelt, Nähe gibt es nicht, Sex nicht, Gespräche nur um seine Ex und seine Probleme...

Welche angeblich gut ausgebildete, finanziell gut aufgestellte Frau zieht da ad hoc ein?

Und am Rand, finanziell gut aufgestellt und WG geht für mich idR nicht zusammen...

JEDE vernünftige Frau schaut sich das kurz an, und verzichtet auf weiteres Kennenlernen.

Heluna, mit jedem Post wird er immer schlimmer - Du wirst hier nicht zur Besten, weil Du am leidensfähigsten bist oder die blühendste Phantasie hast.
Ich glaube nämlich die Geschichte nicht so ganz.

Ich glaube, Du möchtest nur hier ein Podium, Aufmerksamkeit und Bestätigung.

Ich bin raus.

W, 51
 
  • #66
Schließlich will ich auch Kinder (ich bin 26) und ich kann mir nicht vorstellen dass er dieser Aufgabe auch nur im Entferntesten gewachsen wäre.
Für mich ist das der entscheidende Satz in Deinem ganzen Thread. Du hast bestimmte Lebensvorstellungen. Die wirst Du mit ihm nicht verwirklichen.
Euren ständigen Streit verdeckt er damit, dass er mit der Ex angeblich keinen hatte. Der Streit liegt damit dann gefühlt weniger an ihm. Er schiebt das, was Du als seine Probleme beschreibst auf Dich. Ich vermute, bei dem, was Du über seine psychischen Baustellen beschreibst, entspricht das nicht der Realität.

Von außen betrachtet ist die Sachlage einfach: Du hast einen Partner, mit dem Du Deine Lebensziele nicht erreichen wirst und mit dem Du ein sehr anstrengendes Leben verbringen wirst. Ob Du das jetzt erkennst und handelst oder in 5 oder in 20 Jahren, ist Deine Entscheidung. Für Außenstehende ist das nach Deiner Beschreibung glasklar.
 
  • #67
Ich verstehe auch nicht, um was es der FSin geht; am Anfang schrieb sie noch, sie fühle sich von ihm ehrlich geliebt und wenn er die Wahl hätte, würde er sich gegen die Ex entscheiden, also sie weiss, sie wäre hier die neue 1. Wahl und dennoch leidet sie, dass er nicht über seine Ex ablästert. Jetzt wandelt sich der Thread dazu, dass der Freund ein Totalausfall ist, mit Alkoholproblem und verbalen Wutausbrüchen. Ich bekomme die Ex hier immer noch nicht ins Thema, die FSin muss das Zusammenleben mit ihm weder mitmachen, noch seine Art tolerieren, wenn sie es nicht will oder weil die Ex es 2 Jahre mit diesem Mann ausgehalten hat. Wenn dann geht die FSin schon nach 6 Monaten. Warum er jetzt noch über seine Ex negativ abledern und der FSin alle ihre guten Seiten nennen muss, erschließt sich mir nicht. Seine guten Seiten und Stärken kennt man selbst, da braucht es keine Vergleiche und was würde es denn an der Situation überhaupt ändern? Selbst wenn die Ex ein M***stück gewesen wäre oder die perfekte Hausfrau, was ändert es an dem aktuellen Zusammenwohnen mit dem Mann? Die FSin bekommt keinen Orden, wenn sie bei ihm bleibt und länger als 2 Jahre durchhält. Sie darf auch ihm ggü. konfrontativ sein, wenn er seine Launen abreagiert. Nur ist sie jetzt nörgelnde/meckernde Mutti, die ihren Freund aus einem Vollhonk, einen Traummann erziehen will(?) oder wehrt sie sich nur gegen seine verbalen Attacken? Doch bevor es regelmäßig zum Streit eskaliert, packt man doch seine Tasche und zieht sich in seine eigenen 4-Wände zurück, auch wenn es die WG ist. Wenn man sich gerade mal 6 Monate kennt und es mehr Streit, als schöne Momente in der Beziehung gibt, keinen Sex und ein Kräftemessen, die FSin, ihn untauglich empfindet, als ihren Partner und ihn ausschließt als künftigen Vater ihrer Kinder, dann ist es der Todesstoß für jede Beziehung.
 
  • #68
Die Frau(Ü50) ist seit 2012 Witwe und spätestens beim 2. oder 3. Date vergleicht sie die Männer mit den verstorbenen Mann. Sie ist nur seit 2012 Single, weil kein Mann so ist wie der EX. Sollte sie einen neuen Partner haben, dann sieht er 1 zu 1 wie der EX aus oder es wurde ein Doppel von ihn heruntergebeamt.
Solche Fälle gibt's im Forum ja auch.

Problematisch sind immer die Fälle, in denen Partner oder Partnerin aus "heiterem Himmel" eine Beziehung beenden. Tod ist eine, natürlich sehr traurige, Variante. Manche Menschen bekommen diese Beziehung dann für sich nicht abgeschlossen und sind damit eigentlich nicht mehr frei für neue Partnerschaften.
Dass man Vergleiche für sich zieht, finde ich völlig normal. Dass man die äußert, finde ich sehr ungeschickt, weil dann immer ein Denkmal im Raum steht, gegen das man nicht ankommt. Ich denke, ich würde das in dem Fall sehr klar äußern und je nach weiterem Verlauf die Konsequenzen ziehen. Wer in Gedanken vergleicht, schadet der Partnerin nicht direkt. Wer das offen äußert, setzt sie ständig herab. So kann eine Beziehung nicht funktionieren.
 
  • #69
Lionne, was hat denn meine finanzielle Situation mit dem ganzen Thema zu tun? Ich bin finanziell unabhängig, doch selbst wenn ich das nicht wäre, würde es die emotionale Situation nicht ändern. Ich wohne hier in einer wg weil ich nicht gern alleine wohne sondern gern Menschen und Leben um mich herum habe. Zudem ist es einfacher eine wg zur Zwischenmiete zu finden als eine Wohnung und da ich nicht weiß wie die Lage sich mit ihm weiter entwickelt bin ich eben nicht direkt in einer fremden und weiter entfernten Stadt in eine Wohnung gezogen. So spielt das Leben, ich denke das sollte dir in deinem Alter bewusst sein.

Ansonsten an die anderen User, vielen Dank nochmal für eure konstruktiven Beiträge. Ich werde mir eure Worte sehr zu Herzen nehmen und ab jetzt versuchen mich zu 100% auf mich selbst zu konzentrieren. Nein, er ist nicht der Partner fürs Leben für mich, weil ich mit ihm nicht so kommunizieren kann wie ich es von mir aus frei heraus tun würde. Denn sonst könnte ich auch über das Thema Ex mit ihm sprechen und das mit ihm klären und müsste gar nicht erst auf ein Forum zurück greifen. Das ist der entscheidende Unterschied: ich suche die Kommunikation und er meidet sie, und das wird sich nie ändern. Nach all euren Beiträgen denke ich mittlerweile auch, dass er das mit der ex primär gesagt hat um mich zu verletzen und die schuld für die Disharmonie von sich abzuwenden. Dass es bei den beiden harmonisch war würde ich ausschliessen, nur hat er einfach sein Fehlverhalten von ihr nicht kommuniziert bekommen.
 
  • #70
Liebe FS, in all deinen Antworten kreist du am Ende ausschließlich um seine Ex. Mach dir klar, dass es gar nicht UM SIE geht, sondern um diesen zutiefst gestörten Mann:
- Er ist Alkoholiker (war vielleicht mal ein paar Jahre trocken, trinkt aber wieder)
- Er ist launisch und sehr aggressiv
- Ihr redet nicht miteinander, wenn doch einmal, dann streitet ihr
- Sex gibt es schon lange nicht mehr
- Wo gibt es in dieser Beziehung eigentlich so etwas wie Glücksmomente?

Begreife, dass nicht du der Auslöser für sein Verhalten bist, er war und ist immer so (selbst dem vergötterten Sohn gegenüber). Natürlich kann er dir was vom Pferd erzählen, was seine frühere Beziehung angeht. Die redet er sich (und dir!) schön, weil es so einfach ist, denn du glaubst ihm. Und machst dich damit - ganz in seinem Sinne - klitzeklein.

Was hält dich bei einem solchen Typen? Du bist noch sehr jung, er aber ist ein kaputter Alter, der nichts auf die Reihe bekommt. Viel zu oft denken junge Frauen (wie du), sie wären der rettende Engel für einen Gescheiterten, sie seien berufen, ihn wieder in ein glückliches Leben zu führen.
Vergiss es!! Wenn sich eine fachlich kompetente Person (sein Therapeut) bisher erfolglos die Zähne an ihm ausgebissen hat, wirst du die Wende auch nicht herbei führen.

Du hast das längst begriffen (erwähnst es in einigen deiner Antworten), schaffst aber den Absprung nicht. Rede mit Freunden darüber, solchen, die dich und ihn erleben. Das ist hilfreicher, als ein anonymes Forum! Und handle, hol dir dein eigenes Leben zurück und werde wieder unbefangen glücklich. Das geht auch ohne Mann; einen solchen findest du irgendwann wieder, sobald du wieder voll im Leben stehst!
 
  • #71
Lionne, was hat denn meine finanzielle Situation mit dem ganzen Thema zu tun? Ich bin finanziell unabhängig, doch selbst wenn ich das nicht wäre, würde es die emotionale Situation nicht ändern. I
Es macht einen Unterschied, weil sich durchaus die Frage stellt, warum Du so schnell zu ihm gezogen bist.
Und von einer WG in eine Wohnung ist eben ein Upgrade.

Du wärst nicht der erste Mensch, der auch aus materiellen Gründen in einer unpassenden Beziehung verharrt - oder eine solche eingeht.

Nun, und ich bin tatsächlich alt genug, um gelernt zu haben, dass das Leben nicht einfach so spielt, sondern man selbst einen guten Anteil Verantwortung trägt, wie es sich gestaltet.

Um die meisten Dinge, ober die Du Dich hier zunehmend auslässt, wusstest Du sicherlich von Anfang an - dass er Alkoholiker war /ist, dass er psychische Probleme hatte, dass er eine Ex hat...
Es gab von Anfang an Stress, bis auf EINE Woche, wo ihr Nähe hattet.
In dieser einen Woche bist Du eingezogen?

W, 51
 
  • #72
Lionne, was hat denn meine finanzielle Situation mit dem ganzen Thema zu tun? Ich bin finanziell unabhängig, doch selbst wenn ich das nicht wäre, würde es die emotionale Situation nicht ändern. Ich wohne hier in einer wg weil ich nicht gern alleine wohne sondern gern Menschen und Leben um mich herum habe. Zudem ist es einfacher eine wg zur Zwischenmiete zu finden als eine Wohnung und da ich nicht weiß wie die Lage sich mit ihm weiter entwickelt bin ich eben nicht direkt in einer fremden und weiter entfernten Stadt in eine Wohnung gezogen. So spielt das Leben, ich denke das sollte dir in deinem Alter bewusst sein.
Stop: mal nicht so spitz bitte. Auf das Alter kannst gerade du dich überhaupt nicht beziehen mit deinen 26 Jahren. Dein ganzes Problem ist im Grunde die Folge aus deinen - altersbedingten - fehlenden Erfahrungen. Sprich, du machst gerade eine, die dir im weiteren Verlauf deines Lebens helfen wird, solche Männer auf 30m Entfernung zu erkennen und die Beine in die Hand zu nehmen.
Viele Frauen bis Mitte 20 tun erleben so etwas: binden sich emotional an einen Menschen, der im Leben nichts auf die Reihe kriegt, den Hintern voller Probleme hat und harren in dieser verkorksten Beziehung aus bis zum Gehtnichtmehr. Das hat auch nichts mit Helfersyndrom zu tun. Das passiert so vielen, weil ihnen die Weitsicht noch fehlt, die Konsequenzen für die Zukunft abzusehen, und überhaupt Konsequent zu sein. Das wird aber mit wachsendem Alter besser, und auch diese Beziehung hat ein Ablaufdatum. Zum Glück. Er wird schon in seinem Sumpf klarkommen, dies sollte niemanden auf seinem Weg aufhalten. Wenn er Probleme hat und Hilfe braucht, gibt es dafür Fachleute, aber keine Partnerin.
Liebe FS, koste die Erfahrung noch aus, solange es geht, damit sie sich tief in dein Hirn einbrennt, und du dann später ein gutes Leben führen kannst.
 
  • #73
Wir lieben ihn beide aber seine Art ist einfach unglaublich niederschmetternd, weil er einfach nicht glücklich und unbeschwert sein kann.
Ich hatte auch einen sehr schweren Start ins Leben und kann dennoch heute viel Lebensfreude und Glück empfinden.

Ich kann diese Ausreden mit der schlechten Kindheit nicht mehr hören. Wer will, findet Wege.

Was er braucht ist eine Therapie. Anscheinend hat er noch keine erfolgreich absolviert. Wenn ihn sein eigenes Kind nicht mal dazu bewegen kann, sich in den Griff zu bekommen, dann weiß ich auch nicht....
 
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  • #74
Ich würde es weder als Kompliment verstehen noch es mir bieten lassen dass ein Partner bei mir mehr ausagiert als bei der Ex weil ich angeblich mehr Verständnis für seine Probleme hätte. Du bist weder seine Betreuerin noch eine geduldige Mutter. Geh auf diese Spielchen nicht mehr ein und zeige weniger Bedürftigkeit in diesem Vergleich mit der Ex. Grenze dich ab von diesen Manipulationsversuchen. Etwas anderes beeindruckt ihn nicht sondern ermutigt ihn in diesen Machtspielchen.
 
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