• #1

Hat dein Partner um dich gekämpft als du ihn verlassen hast?

Die Frage richtet sich hauptsächlich an diejenigen, die sich nach sehr langer Ehe getrennt haben.
 
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  • #2
Ja hat er. Da ich allerdings frisch verliebt war, hatte er keine Chance. Ich hatte zwar ein schlechtes Gewissen. Aber auch das gab sich mit der Zeit.
 
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  • #3
Nein hat er nicht, er hatte bereits eine Neue die er kurz nach der Scheidung auch geheiratet hat.
Jedoch hat er bekommen was er auch verdient hat. Ich denke, mir geht es heute wesentlich besser als ihm! Seine zweite Scheidung steht ihm gerade bevor......
 
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  • #4
Mein Ex hat zwei Monate um mich gekämpft. Er tat mir leid, denn es war sinnlos. Ich habe mich wegen eines anderen Mannes von ihm getrennt. Es hat mir aber - ehrlich gesagt - gefallen.

Heute weiss ich, dass ich einen Riesenfehler gemacht habe. Aber das gebe ich nur hier im anonymen Forum zu.
 
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  • #5
Ich habe mich zwar nicht nach langjähriger Ehe getrennt, schreibe aber dennoch. Nein, hat er nicht und hat es kommentarlos akzeptiert.

w
 
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  • #6
@3 - dieses Statement könnte von der EX meines LGs kommen. Sie hat sich sowas von verkalkuliert, der Neue lief weg, ein anderer musste schnell herhalten, einziehen und sie heiraten, damit sie versorgt ist. Weitere, familieninterne Probleme aufgrund der Trennung und des neuen Mannes. Kein schönes neues Leben, sondern Frust, Stress und Sorgen - insgeheim müsste sich sich deine Antwort auch geben. Ich bin natürlich froh, dass sie ihn frei gab, sonst wären wir nicht zusammen. Tja, so kann es gehen. Sie dachte, auf sie wartet das glücklichere, erfüllte Leben, dabei hat er es jetzt gefunden und genießt selbiges in vollen Zügen. Und er hat gekämpft, doch es hat nichts genutzt.

Mein Ex hat nicht mehr gekämpft, als ich im sagte, ich trenne mich. Weil wir beide wussten, es ist das Beste für uns beide. Die Zeichen der Zeit waren klar und deutlich, es musste nur einer den Anfang machen. Jedoch verstanden wir uns genau ab diesem Zeitpunkt besser und sind noch heute freundschaftlich verbunden.
 
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  • #7
@3
danke für deine ehrlichen worte.
du hast mich gerade zum lachen gebracht ; )

allgemein zum thema:
um mich hat in dem sinne niemand gekämpft.

meine exmännerbeziehungen kannten mich.
wenn ich mir etwas in den kopf gesetzt hatte, dann war da nur noch wenig zu verändern.

..ich hatte "das bedauern zum scheitern" gespürt, aber da war auch sofort wieder die bereitschaft der männer, sich neu zu verbandeln. beide sind zwischenzeitlich verheiratet.

und ich..
tja, ich scheine zum dauersingle zu werden.

"frau" muss sich gut überlegen, ob die gründe so unerträglich sind, um den mann zu verlassen.
am ende kann sie selbst als die verlassene da stehen.
 
  • #8
Nein, hat er nicht. Aber wir hatten ja schon vor der Trennung ausgiebig versucht, die (8 Jahre dauernde) Beziehung zu retten. Er hätte nichts anderes tun können als das, was wir ohnehin schon getan hatten.
 
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  • #9
@5
ja..du bst als lachende dritte ausgestiegen.
vielleicht bist du aber auch n u r ein ersatz, weil männer ja nicht gerne alleine leben.

ich denke mal, wenn männer monatelang um eine frau kämpfen, dann besteht da eine tiefe bleibende emotionale verbindung. wenn auch nur noch unausgelebt und in erinnerung.
es ist auch besser, sich nicht mehr real zu begegnen, um nichts mehr aufzubrechen.

du hast das glück eines möglichen familienlebens mit diesem verlassenen mann.
die zeit wird es zeigen.
 
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  • #10
Je nach Situation ist beides schon vorgekommen,es kam auf die Umstände an.Eine Ehe zu beenden ist eine Entscheidung,die knallhart aber fast immer unumkehrbar gehändelt wird-Kämpfen meist zwecklos.Der neue Weg ist ohne des anderen Meinung entschieden worden-also soll es auch ohne Diesen sein.
Um meine EX habe ich genau aus diesem Grund nicht wirklich gekämpft,wer sich scheiden lassen will geht keinen Schritt mehr zurück,schon garnicht Frauen.
Bei den späteren Beziehungen haben die Frauen um mich gekämpft,aber auch Männer sind lernfähig-in Beziehungen aus denen ich gegangen bin,bin ich nie wieder zurückgekehrt und Garantieschein Ehe gibts sowieso von mir nicht mehr !
Nach der Scheidung war ich nur noch für mich selbst verantwortlich,es war irgendwie auch befreiend,keine moralische Verpflichtung für eine andere Person,ich hatte ja eh keine Chance und Mitspracherecht mehr.ES war einfach aus.
Nicht sinnlos Kämpfen für etwas verlorenes,sondern Kämpfen für etwas was man gewinnen kann.
Ich meine wer seine Träume und seine vermeintliche Begehrtheit zu sehr und zu lange ausreizt,muß sich nicht wundern wenn er/sie am Ende allein bleiben.
Oft gehts den Verlassenen im nachhinein besser,als denen die jemanden verlassen haben-zumindest emotional!
m49
 
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  • #11
@8 - danke, die Zeit hat es bereits gezeigt - wir sind jetzt fast fünf Jahre zusammen! Also ganz klar, ich bin kein Ersatz. Und ich bin auch erst in sein Leben gekommen, als die Kampfphase vorbei, die finanziellen Modalitäten grundsätzlich geklärt (auch wenn sie es im Laufe der Zeit immer mal wieder anders sah und mehr forderte) und er in seiner eigenen, wenn dann auch nur gemieteten 2-Zimmer-Whg war. Deshalb ist im nachhinein betrachtet ja auch ersichtlich, dass sie sich auf lange Sicht verrechnet und verkalkuliert hat. Doch zugeben würde auch sie es nicht! Lieber nach außen happy family - selbst wenn dauernd die Nachbarn auch anderes miterleben...
 
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  • #12
Ein Aspekt fehlt noch: Wenn sie chronisch ambivalent ist, kämpft Mann auch nicht obwohl Mann sehr liebt.
Hab das mindestens zweimal erlebt. Im Längsschnitt sind die Verhaltensmuster (oft sogar die Wortwahl) ambivalenter Frauen sehr ähnlich.
Reife, begründete Entscheidungen bindungsfähiger Frauen sind OK und zu akzeptieren. Wenn sie aber einen hilflosen, beim besten Willen kaum einfühlbaren Eiertanz macht, sind Hopfen und Malz verloren.
 
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  • #13
Hallo FS,

was verstehst du unter KÄMPFEN?

4 Stunden Tränen, dann die Abhandlung vorgeben wie: Du überschreibst mir dies und verzichtest auf das - was kein Problem für mich war.

Wenn ein Mann Probleme nur mit sich selbst ausmacht, vor allem flüchtet und keine Veränderung mit tragen will - nützen Blumen und Tränen nichts.

Und das ist einfach nur traurig!

Das was hier als Neid bezeichnet sein könnte, Stufe ich in gesunden Trennungen (man kann noch miteinander reden) als Trauer ein. Nach meiner Erfahrung hat sich der Partner sehr selbstverständlich alle Annehmlichkeiten gefallen lassen und hat selbst immer weniger zurück gegeben - womit ich hier nicht von materiellen Dingen schreibe. Äußere Einflüsse, Beruf, keine Zeit für sich selbst, das aufopfern für die gegnerische Verwandschaft führten die Beziehung ins Abseits - DU musst verstehen ALLES andere ist im Moment (der Moment waren 18 Jahre) wichtiger.

Und nachdem man selbst am Abgrund stand und hat sich dann in die Arme eines Menschen geflüchtet, der mir mein Selbstvertrauen zurück gegeben hat - führt das zu Traurigkeit und WUT wenn die NEUE Ihn nur mit Ihren Problemen belastet, finanziell aussaugt und nicht für ihn da ist.

Ich war eben blöd - eigentlich ärgere ich mich am meisten über mich selbst, dass ich jahrelang 14 Stunden am Tag seine beruflichen Ziele aktiv unterstützt und alles private allein gestemmt habe.

Seine Einsicht das er Fehler gemacht hat nützt mir nichts mehr.

Neid kann einfach auch Wut auf sich selbst oder Trauer sein.
 
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  • #14
Und nachdem man selbst am Abgrund stand und hat sich dann in die Arme eines Menschen geflüchtet, der mir mein Selbstvertrauen zurück gegeben hat - führt das zu Traurigkeit und WUT wenn die NEUE Ihn nur mit Ihren Problemen belastet, finanziell aussaugt und nicht für ihn da ist.

Ich war eben blöd - eigentlich ärgere ich mich am meisten über mich selbst, dass ich jahrelang 14 Stunden am Tag seine beruflichen Ziele aktiv unterstützt und alles private allein gestemmt habe.

Seine Einsicht das er Fehler gemacht hat nützt mir nichts mehr.

Neid kann einfach auch Wut auf sich selbst oder Trauer sein.

Du hast dich "in die Arme eines Menschen geflüchtet, der mir mein Selbstvertrauen zurück gegeben hat" und bist nun auf deinen Ex (bzw. seine Neue) neidisch, traurig und wütend?
Das verstehe, wer will. ich jedenfalls nicht.
 
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  • #15
bezug auf #12 Ich war eben blöd - eigentlich ärgere ich mich am meisten über mich selbst, dass ich jahrelang 14 Stunden am Tag seine beruflichen Ziele aktiv unterstützt und alles private allein gestemmt habe.

Ich wundere mich immer wie viele Frauen jammern,den Mann zB.14 Stunden bei seinen beruflichen Zielen unterstützt zu haben und selbst eine vermeintlich Leere zu spüren!
Nun gehe ich einmal davon aus,daß ein normaler Angestellter,Arbeiter keinen 14 sondern einen 7-8h Arbeitstag hat.Warum muß Frau sich den Partner in Führungsposition,Selbstständigen oder Aufsteiger ausgewählen,doch sicher nur weil er in IHREN Gedanken Status und eine gute finanzielle Zukunft verspricht.
Hat MANN Geld ist Frau da,Hat MANN keins ist sie weg-also ist es besser für Mann um Geld zu kämpfen,als um die Frau-denn damit kommt auf jedenfall auch wieder eine NEUE Frau in Reichweite.
Nur Obacht muß Mann geben,daß Geld nicht immer wegziehen zu lassen-denn Sozial nach unten eingestellt sind Frauen nur bei Kindern!

m49
 
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  • #16
zu #14
wenn Mann und Frau aber am Anfang beide nichts hatten und beide gemeinsam eine Existenz aufgebaut haben - dann geht das mit den 14 Stunden schon. Das kann ein NORMALER Mann der von wünschenswerten 7-8 h /Tag ausgeht wohl kaum nachvollziehen. Nur wer selbst eine Existenz aufgebaut hat versteht was ich meinen könnte.

Aus dem Grund gibt es eben auch mehr Arbeiter und Angestellte als Selbständige. Der Unterschied besteht halt darin: Die Angestellten haben Angst vorm Risiko und die anderen hatten eben Mut. Bei manchen hat es geklappt mit dem Erfolgt und andere hatten dieses Glück nicht.

Frauen sitzen verdammt nochmal nicht immer nur zu Hause und kümmern sich um die Kinder, manche Frauen machen das und nebenbei noch 14 mit arbeiten - Punkt - nur so kann es die Familie auch zu etwas bringen.

War das jetzt verständlich?
 
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  • #17
zu #15
Wenn beide das Gleiche anstreben,um es zu etwas zu bringen-ist es auch nicht nur des einen Ziel weder beruflich noch privat.Wir müssen es nur auch Achten,männlich wie auch weiblich.Es ist ein gemeinsames Ziel,da es der Familie zugute kommt-solange sie besteht!Geht eine Familie auseinander,hat Mann genauso wie Frau sein negativ Bündel zu tragen-aber aus Egoismus und Verletztheit will es niemand mehr sehen.Man muß nicht 14h arbeiten,man muß keine 2 Kinder haben,man muß nicht Heiraten,man muß kein Haus-Boot oder sonstiges an sich reißen,das entscheidet jeder selbst,aber zum fairen Aufbau gehört auch ein fairer Abbau bei Trennung und nicht der egoistische Kampf gegeneinander.

War das jetzt verständlich!
 
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