• #31
@#29: Na klar, wer hat schon eine gemeinsame Decke? Manche kommen aber auch auf skurrile Gedanken. Ohne meine eigene Decke würde ich kein Auge zukriegen.
 
M

Marianne

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  • #32
Vor völliger Nacktheit beim Schlafen wird abgeraten, es ist ein wenig unhygienisch. Habe mich selbst gewundert, als ich das gelesen habe. Aber der Mensch verliert bis zu einem halben Liter Wasser pro Nacht. Pfui, das ist dann alles in der Bettwäsche, die sicherlich kein Nacktschläfer täglich wechselt.
Den Pyjama, das Nachtkleid, den Slip mit Shirt wechsle ich jedoch täglich.

Jedem das seine, mir reicht Körperkontakt auch mit einem Shirt oder knackigen Ausschnitt (bei der Frau natürlich...).
 
  • #33
@#31 Das Argument des Schweißes kann ich zwar grob nachvollziehen, aber ich möchte mir nicht vorstellen, welche Mengen Wäsche entstehen würden, wenn ein Mann täglich (!) seinen Flanell-Pyjama wechselt. Nein, also realistisch wird wohl keiner täglich seinen Pyjama wechseln, oder? Mal abgesehen davon, dass die Rückstände vom eigenen Schweiß nicht dermaßen unhygienisch sind, dass man das täglich wechseln muss. Wöchentlich neue Bettwäsche ist absolut ausreichend für gute Hygiene.
 
  • #34
@30 Freddy,
wie jetzt? nackig kuscheln unter ZWEI Decken? Natürlich hat man zwei Decken, aber nach dem Sex oder zum kuscheln gehts doch unter eine gemeinsame, oder?

Wie gesagt, Ihr seid Meister im Decken klauen, danke Siri für die Bestätigung. Wenn die eigene auf den Boden fällt kommt die andere dran.... Abgesehen davon bewegt man sich auch alleine unter der Decke und liegt dann schonmal im Freien. Passiert mit dem Pyjama nicht.

@ Freddy in 32: Es gibt Nächte in denen man etwas mehr schwitzt (und bei uns Jungs auch anderes passiert) und dann der Pyjama durchaus mal mitten in der Nacht gewechselt wird. Bevor man sich im nassen Teil den Tod holt, mit nassgeschwitzter Bettwäsche etwas schwierig. Aber ich ich wecke Dich gerne für eine solche Aktion Mitten in der Nacht ;-)

@27, jetzt wird mir einiges klar ;-))
 
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  • #35
@31,32
Ich habe mal gelesen, dass es eine statistisch signifikante Häufung von Pilzerkrankungen gibt, bei Leuten die z.B. mit Unterhose schlafen. Also ist weniger schon mehr.
Kann aber momentan keine Quelle via Google finden :-(
Allerdings ist das Argument mit dem Flüssigkeitsverlust auch richtig, denke ich.
Das ist ja das Hauptargument der Wasserbett-Befürworter. Da kann man alles waschen, und in die Matraze kommt keine Feuchtigkeit.
 
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  • #36
Im Wasserbett schwitzt man sehr stark. Mein Bekannter hat eines. Im Sommer bei 30 Grad ist dies wirklich nicht angenehm.
 
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  • #37
@34 Pilzerkrankungen bekommt man, bei mangelnder Hygiene (auch beim Partner) oder wenn man die Unterhose eben nicht regelmäßig wechselt. Außerdem muß man unter einem Nachthemd oder einem Schlafanzug natürlich keinen Slip tragen.
 
  • #38
@#33.1: Natürlich kuscheln unter einer Decke, Kalle... ts, ts.

@#33.3: Du hast Probleme. Also so extrem schwitzen habe ich, außer bei Krankheiten, noch nicht erlebt. Und was passiert Jungs mitten in der Nacht? Männer ja wohl aber nicht ohne ein Taschentuch parat zu haben, oder? Also wirklich...

@#34: Ja, das betrifft aber vor allem jene Frauen, die Synthetikfaser-Unterwäsche tragen, bevorzugt auch noch eng anliegende. Das schreit nach Pilzerkrankung. Denoch ist nackt und luftig aus dieser Perspektive immer noch das beste, auch wenn Baumwollslips sicherlich eine Krankheiten hervorrufen.
 
  • #39
@37:
Oh, kennst Dich bei den Jungs nicht so aus? Also: Ich bin kerngesund, schwitze aber doch ab und an mal Nachts, beispielsweise wenn ich am Abend noch Sport gemacht hab.
Und was da so mitten in der Nacht passieren kann? Na was wohl? Taschentuch? Coole Vorstellung. Freddy, Mann schläft dabei, hat hat ´nen netten Traum.

Und gleich nochmal Nachhilfe: moderne Microfaserwäsche hat nix mehr mit dem Polyesteranzug aus den 70gern zu tun. Ist sehr viel atmungsaktiver und Feuchtigkeitstransportierender als jede Baumwolle. Es gibt kaum noch jemanden der zum Sport ein Baumwollshirt/Unterwäsche anzieht, warum wohl. Gerade solches verhindert dass sich Feuchtigkeit staut und ein Pilzbiotop entstehen kann.
Auf meinen Astralkörper kommt nur noch Funktionswäsche, viel angenehmer und sieht auch noch gut aus. Und nebenbei ist es auch noch ohne Einsatz von Pestiziden, Wasserverschwendung, diversen Chemiekeulen für die Haltbarkeit hersgestellt. Hygienischer gehts gar nicht.
 
  • #40
@#38.1: Ganz ehrlich, Kalle, "feuchte Träume" sind bei erwachsenen Männern mit regelmäßiger Befriedigung (egal ob Sex oder Masturbation) extrem selten. Pollutionen treten eigentlich nur auf, wenn man lange keine Ejakulation hatte.

@#38.2: Nein, Kalle, dann hast Du das Prinzip der Funktionswäsche nicht verstanden. Das Prinzip des Feuchtigkeitstransport funktioniert nur dann, wenn es außen deutlich trockner als innen ist; wenn es darüber hinaus auch noch kälter ist, dann funktioniert es nochmal erheblich besser. Auch ich liebe Funktionswäsche bei Bergsport.

Unter der warmen Decke bringt die Funktionswäsche jedoch bzgl. Feuchtigkeitstransport quasi nichts, da sich schnell ein Gleichgewicht zwischen innen und außen einstellt. Dann kommt es nur noch darauf an, wie glatt, eng, oder gar klebrig die Wäsche anliegt. Sicher gibt es spezielle Sportlerfeunktionswäsche, die das nicht tut -- aber auf schickere Damenunterwäsche trifft das nicht zu, zumindest kenne ich keine. Fast immer sollen Damenwäsche irgendwie glänzend, glatt, weich sein, vielleicht noch gar eng. Alles schädlich für das Mikroklima und damit fast immer einen Feuchtigkeitsfilm bildend.

Deine Anmerkung bzgl. Chemiekeulen verstehe ich einfach nicht. Funktionswäsche ist reine Chemie -- alles Synthetik, mit etlichen Zusätzen von Geruchshemmern bis Weichmachern und Farbstoffen. Du bezeichnest Baumwolle als zu chemisch? Das ist ziemlich absurd (auch wenn Baumwolleherstellung tatsächlich ziemlich chemisch belastet ist).
 
  • #41
Hach, Herrlich wie mir mal wieder die Welt erklärt wird ;-).

Also: 39.1 Da sieht Frau mal wie gut Männer manches verbergen können. Kann auch in der Nacht nach dem Beischlaf geschehen. Feixender Kommmentar des Urologen: "machen Sie Sich Gedanken wenns nicht mehr vorkommt".

39.2, Richtig, funktioniert umso besser je grösser der Feuchtigkeitsunterschied ist. Aber: Jede Decke sollte soviel Feuchtigkeit nach aussen lassen dass es deutlich trockender ist als auf der Hat, und schon gar im Schritt. Auch da gibts übrigens Funktionswäsche für.
Schläftst Du unter einer Dampfsperre? Falls ja würd ich auch nackig schlafen, gesund isses aber dann so oder so nicht.

Ich selbst habs erst getestet bevor ich mich dazu entschieden habe die deutlich teurere Wäsche zu kaufen.

und zu guter letzt, 39.3. kleiner Chemiekurs von nem Naturwissenschaftler:

Handelsübliche Baumwolle: In grossen Monokulturen unter enromen Einsatz von Pestiziden angebaut die sich in recht hohen Konzentrationen auch im fertigen Kleidungsstück nachweisen lassen. Dazu noch die Chemie zur Behandlung, Bleichmittel, Konservierungsstoffe und weitere Insektizide für den Transport und die Lagerung. Alles flüchtige Stoffe die langsam während der Tragezeit emigrieren.
Gute Syntetikfaser: Polymere´, Moleküle die praktisch nur aus einfachbindungen bestehen, also keine flüchtigen Inhaltsstoffe besitzen. Inertes Material- Weichmacher gibts da schon sehr lange keine mehr, dafür gibts entsprechende Vorschriften die deutlich strenger sind als beim "Naturprodukt" Baumwolle. Selbst Farben sind teilweise schon Molekular eingebaut. Geruchshemmer (Silberionen) sowieso, die haste auch noch nach der 100sten Wäsche noch vollzählig im Material.

Neurodermitikern wird Microfaser empfohlen, rat mal wieso.
 
  • #42
Kalle, Du bist Naturwissenschaftler? Dann hast Du aber nicht gut aufgepasst, muss ich sagen. Womit genau verdienst Du Dein Geld?

Polyesterfasern haben "nur Einfachbindungen" -- Aha. Ich zähle da etliche aromatische Bindungen, selbst wenn man die Ester-C=O mal großzügig weglässt (PET!). Farbstoffe diffundieren gerade bei Kunstfasern nur in das Material hinein und werden nur seltenst chemisch gebunden -- eben weil es wenig reaktive funktionelle Gruppen bei Kunstfasern gibt. Im Gegensatz zu vielen farbechten Baumwollfärbemitteln, die sogar Chlorbleiche- und kochfest sein können. Die populären dermatologischen Katastrophen waren doch gerade so was wie "schwarze Leggings" aus Synthetikfasern, die regelmäßig extreme Hautirritationen hervorrufen, gerade weil komplexe Farbstoffmischungen (wie schwarz immer ist) nicht chemisch gebunden werden. -- "Flüchtige Stoffe" (der Ausdruck bezieht sich chemisch auf Volatilität und passt hier sowieso nicht wirklich gut) und sonstige Stellmittel für die Lagerung sind mit der ersten richtigen Wäsche nahezu vollständig raus. Es ist desweiteren sachlich falsch, dass Silberionen nach 100 Wäschen noch vollzählig im Material sind. In handelsüblichen Silberionen-ausgerüsteten Materialien werden die Ionen der Kunststofffaserschmelze hinzugefügt und sind damit zwar nicht oberflächlich exponiert, wodurch sie überhaupt etliche Wäschen durchhalten, längst aber nicht derart viele Wäschen, wie Du zu hoffen wagst, denn chemisch gebunden sind sie eben gerade nicht. Nur sehr wenige Textilien enthalten Silberfäden (kühlender Effekt, teuer, nicht gut waschbar, dafür bleiben sie drin). Und denke bitte nicht, dass Textilien aus Synthetikfaser für Überseetransport nicht mit allen möglichen Stellmitteln versetzt werden. -- Es gibt zahlreiche Textilien auf dem deutschen Markt zu kaufen, die auf Pestizide gestestet und entsprechende Logos verteilt werden. Die sind sogar recht zuverlässig und werden gut überwacht.

Interessant ist auch der für Laien vielleicht bluffende, aber ansonsten willkürlich anmutende Satz "Moleküle die praktisch nur aus einfachbindungen bestehen, also keine flüchtigen Inhaltsstoffe besitzen" -- was hat das eine mit dem anderen zu tun? Polymere sind seltenst flüchtig, einfach weil die Molekularmasse zu hoch ist, mit der Bindungsordnung hat das nichts zu tun. Kleine Moleküle sind flüchtig ganz gleich ob Einfach, Doppel oder Dreifachbindung. Auch Polymere können Monomere oder niedermolekulare Stoffe enthalten, das eine schließt das andere nicht aus. Kaum ein synthetisches Polymer besteht nur aus Einfachbindungen außer PE und PP, für Textilienfasern jedoch unbedeutend.

Hast Du mal drüber nachgedacht, ob der Begriff "Biopolymer" für Cellulose passt? Besteht Baumwolle Deiner Ansicht nach nicht aus einem Polymer? Ist die Molekularmasse signifikant (z.B. im Sinne von Flüchtigkeit) geringer als die von künstlichen Polymeren? Eine Frage an den Chemiker: Was enthält mehr Einfachbindungen, Cellulose oder PET? (Antwort: Cellulose enthält ausschließlich Einfachbindungen, PET überwiegend Mehrfachbindungen)

Was meinst Du mit inert und wie verträgt sich der Begriff inert mit guter Färbbarkeit? Gar nicht! Das eine schließt das andere quasi aus. Inert sind Synthetikfasern zwar tatsächlich im Vergleich mit anderen Fasern, aber auch nur bedingt, z.B. leiden Polyester an Säuren (deshalb nicht schmutzig ewig lagern) und leiden recht schnell unter UV-Licht.

Wo Du recht hast, ist, dass die Baumwollherstellung ziemlich umweltbelastend ist, aber das hatte ich ja auch schon im vorigen Beitrag zum Schluss eingeräumt.

Neurodermitiker leiden unter der Grobheit und Rauhheit von Fasern, in der Regel aber nicht unter dem Material an sich. Gerade Wolle und etliche frühere Kunstfasern sind gar nicht zu empfehlen. Die besonders kuscheligen modernen Fleecestoffe sind in der Tat oft gut verträglich -- weil sie so weich sind, nicht weil weniger Schadstoffe enthalten als moderne, geprüfte Baumwollwäsche.

Zurück zu Bettdecke: Nein, normale kuschlige Bettdecken lassen Feuchtigkeit zwar durch, aber natürlich lässt eine deutliche dickere Bettdecke die Feuchtigkeit nicht schneller durch als ein vergleichsweise dünner Synthetikschlafanzug. Wie sollte das passieren, Naturwissenschaftler? Mikrofaser kann nur dann die Haut trocken halten, wenn der Feuchtigkeitstransport funktionert (also außerhalb trockner und kühler), ansonsten bilden sich schnell auch bei Microfaser feuchte Hautschichten, denn das Wasseraufnahmevermögen von Mikrofaser ist extrem viel geringer. Wo Baumwolle sich noch längst nicht klamm anfühlt. bildet sich bei der gleichen Menge bei Mikrofasern schon eine Schweißschicht. Denk mal in Ruhe drüber nach.

Mich bluffst Du nicht!
 
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  • #43
Natürlich trage ich einen Schlafanzug. Sonst müffelt doch die Bettwäsche...
 
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  • #44
@41
Gut gegoogelt, nur leider ist das Ganze schon ein wenig komplexer. Das jetzt mit all seinen Pysikalischen und Chemischen Zusammenhängen explizit zu erklären sprengt den Rahmen dieses Forums.
Mist, jetzt konnt ich nichtmal ´ne Juristin bluffen. Wenn das mein Chef rauskriegt, obwohl der der Meinung ist daß ich meinen Job ziemlich gut mache. Ich verdiene mein Geld damit über Kunststoffe und Ihre Wechselwirkungen/Reaktionsfreudigkeiten mit allen möglichen anderen Stoffen Bescheid zu wissen. Ist schwer dabei zu bluffen, die Stoffe machen doch blöderweise das was sie immer tun.
Und nein, ich habe nicht unmittelbar mit Textilien zu tun. Die organische Chemie dahinter ist mir jedoch sehr vertraut.

Es ist mir ziemlich egal was Du Nachts trägst oder wieso Du Deine Meinung so militant vertrittst auch wenn sie sachlich falsch ist.

Zur Sachlichkeit, die Zahl der Mehrfachbindungen sagt etwas über die Raktionsfreudigkeit eines Stoffes aus, PET hat zwei davon, jeweils eine C-O verbindung. Sehr träge und Reaktionsunfreudig. Weder das reine PET-Molekül noch das reine Zellstoffmolekül ist an sich aggressiv oder schädlich. Entscheidend für die Belastung des Trägers sind die flüchtigen Stoffe die eingemischt sind. Ist beim "naturprodukt" Baumwolle deutlich mehr. Insektizide und Pestizide sind bei Syntetik nicht erforderlich, weder Bakterien noch Insekten mögen das. Richtig, es ist einfacher Farbpigmente in Baumwollfasern einzubringen, aber es ist genauso leicht sie wieder rauszutun.

Zwei Fragen aus der Praxis:
- Wieso färben neue Jeans in der Waschmaschine immer ab, meine Syntetikklamotten bei gleicher Temperatur und Waschprogramm jedoch nie?
- Wieso fühlen sich Microfaserunterwäsche und Pyjamas deutlich weniger klamm und feucht an wie die früher auch vorhandenen Baumwollteile?

Beides lässt sich Pysikalisch und Chemisch erklären, aber siehe oben. Viel Spass unter Deinem Bettdeckenbiotop :). Du solltest vielleicht nicht vom Stand der 80er Jahre ausgehen, da gab es tatsächlich die von Dir beschriebenen Irritationen. Einfach weil man da diese ganzen Zusammenhänge nicht so richtig verstanden hatte.

Aber ich bluffe ja nur.....
 
  • #45
@#43: Hey, Kalle, ist ja gut. jeder kann nachts tragen, was er will.

Aber die chemischen Details hast Du einfach nicht zusammenbekommen und bezüglich der organischen Chemie dahinter beinahe alles falsch dargestellt. Einfachbindungsanteile in Cellulose sind höhe als in PET. Punkt. Polymere sind sowohl Cellulose als auch PET. Punkt. Warum gibst Du das nicht einfach mal als tapferer Sportler fair zu? PET enthält einen Aromaten, wie zählst Du dessen Mehrfachbindungen? Nun bleib bitte einfach mal sachlich.

Bezüglich Insektiziden rennst Du offene Türen bei mir ein. Das habe ich jetzt schon zweimal deutlich geschrieben -- auch vor Deinem "Kurs". Allerdings ist die Belastung von qualitativ guten Baumwolleprodukten (sagen wir mal preisgleich zu den Funktionsprodukten!) sehr niedrig und heutzutage gut kontrolliert, wenn man darauf achtet.

Überdenke endlich mal Deinen Ausdruck "flüchtige" Stoffe. Hast Du denn in OC gar nicht aufgepasst? Wieviele Farbstoffe, Pestizide und ähnliches sind in diesem Sinne flüchtig (leicht verdampfbar)? Was Du meinst sind auswaschbare, chemisch nicht gebundene, niedermolekulare Stoffe. Du wirfst hier beeindruckende Begriffe wie Einfachbindungen und Flüchtigkeit um Dich, die gar nichts mit unserer Diskussion zu tun haben.

Warum sich Funktionswäsche weniger feucht anfühlt, habe ich Dir bereits im vorigen Beitrag erklärt: Weil das Wasseraufnahmevermögen minimal ist. Funktionswäsche kann sehr viel weniger Wasser aufnehmen als Baumwolle. Das ist doch leicht zu verstehen. Bleibt die Frage, wo das Wasser stattdessen ist, wenn nicht in der Wäsche? Entweder auf noch der Haut oder schon weit weg -- je nach Temperatur, Feuchtigkeit und Abtransport.

Du hast auch nicht zugegeben, dass ein vergleichsweise dünner Schlafanzug aus Microfaser zwar sehr Feuchtigkeit transportieren kann, aber eine dicke Bettdecke (selbst wenn sie noch so toll ist) eben langsamer sein wird. Das ist doch so naheliegend, das ärgert mich jetzt schon, dass Du da nicht mal kleinere Brötchen backst und zugibst, dass Du Dich verrant hast.

Im übrigen verstehe ich Deine gehässige Anmerkung mit dem Bettdeckenbiotop nicht. Wenn die Argumente ausgehen, wird gelästert, oder wie? Sagen wir mal, ich schlafe nackt unter der gleichen Bettdecke wie du (nicht derselben :). Du hast zusätzlich einen Mircofaseranzug an. Wieso sollte sich da bei mir eher ein Biotop bilden als bei Dir, vorausgesetzt wir schwitzen gleich stark? Also bitte, sachlich bleiben.
 
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  • #46
siri
#43 #44 Frederika und Kalle

ich bin wirklich beeindruckt! :-o Sowohl von eurem Sachwissen als auch von eurer Art es euch gegenseitig um die Ohren zu hauen.

Ich lebe nach dem "Versuch-und-Irrtum-Prinzip" und habe keine Ahnung (mehr) von den chemischen Zusammensetzungen. Diesem Prinzip folgend sind meine Nachtgewänder entweder aus sehr feiner Baumwolle oder aus Seide. Baumwolle ist angenehmer auf der Haut, Seide fühlt sich schöner an. Mir ist es total egal, woraus ein Wäschestück hergestellt wurde, ich fasse es an und weiß, ob ich es gerne anziehe oder nicht.
 
  • #47
man stellt ihr euch an. bin 50 jahre 27 jahre verh. + 2 kinder = 16 +24 . trage seit 30 jahren - herrennachthemden- ca.60 versch. modelle na und? für famillie völlig ok.etwas bequemeres kann es doch für männer garnicht geben. zwickt nicht im schritt,rutscht nicht und bedeckt die nieren was im winter auch noch gesundheitsfördernt ist . zur info. in allen versandhäusern zu bestellen, otto , schwab, baur, neckermann.
 
  • #48
ich finde schlafanzüge auch absolut spießig!
warum sollte man sich so ein teil anziehen?
ich schlafe nackt, bis auf ein t-shirt, da ich es unangenehm finde, wenn der schulterbereich auskühlt.
gerade wenn man anfällig für wirbelblockaden ist, kommt es nicht gut, wenn über nacht gerade der schulterbereich kalt wird.
 
  • #49
Ich trage "danach" immer etwas, weil ich eine Frostbeule bin und noch nie einen Mann getroffen habe, der nicht genau das Gegenteil gewesen wäre.
Meine langen, reinseidenen Nachthemden, die wirklich nicht unerotisch sind, haben bis jetzt noch kein Partner "abgeschreckt".
Ganz im Gegenteil, so manchen hat es großen Spaß gemacht, selbst etwas Passenden für mich auszusuchen, um es mir dann auch mal mitten in der nacht auszuziehen ... ;-)
 
G

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  • #50
Ich bin eine Liebhaberin von bodenlangen weissen Nachthemden im viktorianischen Stil.Ich liebe es,in so wunderschönen Nachthemden zu träumen. [Mod: Unzulässige Signatur entfernt. Bitte registrieren!]
 
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Gast

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  • #51
Ich suche schon lange schöne Nachtwäsche. Hat jemand einen Tip wo man die in Deutschland bestellen kann?

w49
 
G

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  • #52
Ich schlafe manchmal nackt, manchmal mit zartem kurzem Hemdchen (am liebsten La Perla), weil es ein so sexy Gefühl auf der Haut gibt und mein Freund den seidigen touch auch sehr mag.

Da wir immer bei geöffnetem Fenster schlafen, ziehe ich im Winter an extrem kalten Tagen nach dem Kuscheln manchmal ein kurzes Baumwolhemdchen mit kurzen Ärmeln an, weil nachts oft die Schultern sonst eisig werden (man ist eben nicht mehr die Jüngste...).

@ #50
Natürlich La Perla, nicht zu übertreffen. Es gibt wohl einen Internetshop, aber viel schöner ist es, die Teile mit dem Partner zusammen im Geschäft auszusuchen - allein die Vorfreude ist es wert. Ich habe Teile aus den Serien "Greta", "Marquise", "Maison" und den Klassiker "Malizia" - ein Traum.

w54
 
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