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  • #31
Dass geschiedene Väter oftmals keine neue Familie gründen wollen, finde ich wenig verwunderlich. Sie haben diese Erfahrung ja bereits (mehrfach) gemacht und auch, welche Folgen eine Trennung in diesem Fall nach sich zieht. Somit können sie die Vor- und Nachteile weiterer Kinder gut abwägen und kommen offensichtlich zu dem Ergebnis, dass die Nachteile überwiegen: Belastungsprobe für die Beziehung (vor allem, wenn sie vorher noch nicht lange genug zu zweit erprobt wurde), reduziertes Paar- und Sexleben, körperliche und hormonell bedingte Veränderungen der Partnerin, primäre Fokussierung auf die Bedürfnisse des Babys und Zurückstellen eigener, Versorgerrolle und finanzielle Zusatzbelastungen auf viele Jahre hinaus, Patchwork-Herausforderungen mit den bereits vorhandenen Familienmitgliedern...

Zudem können viele Männer mit Kindern erst etwas anfangen, wenn sie schon größer sind. Somit erleben sie die Vorteile eher bei ihren bereits vorhandenen, schon älteren Kindern, während bei einem potentiellen Baby mit der neuen Partnerin erstmal die genannten Nachteile im Vordergrund stehen.

Daher würde ich mich an deiner Stelle auch eher auf kinderlose Männer konzentrieren, wenn möglich. Vielleicht ist auch ein etwas jüngerer Mann eine Option, der für Frauen Ende 20 nicht attraktiv genug erscheint (zB, weil "Spätzünder" oder beruflich noch nicht erfolgreich genug), aber dafür auch noch nicht von negativen Erfahrungen vorgeprägt ist...?
Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg für die Partnersuche!

W, 27
 
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  • #32
Zudem können viele Männer mit Kindern erst etwas anfangen, wenn sie schon größer sind.
Den Quatsch hat irgendwer meinem Mann auch vor der Geburt unseres Kindes erzählt. Ich kann gar nicht verstehen, woher dieses Vorurteil kommt. Außer Stillen hat mein Mann mit unserer Kleinen alles gemacht, was ich auch mache. Wenn er von der Arbeit kommt und sie ihn sieht, flippt sie vor Freude aus. Dann ist erstmal Papa-Time und die beiden albern rum und haben Spaß. Das ist jetzt mit 8 Monaten der Fall und war es auch schon vorher die gesamte Zeit.
 
  • #33
von Müttern, auch Alleinerziehenden, aufgefallen sein müssen, die ständig schreiben....
Du musst Die Dinge in den relevanten Kontext stellen: das schreiben die Mütter, die sich nicht ausgesucht haben, von vornherein AE zu sein als sie schwanger wurden, sondern die ungewünscht/ungeplant AE wurden, weil die bestehende Partnerschaft scheiterte.

Warum sollte die Einstellung aufgrund des Scheiterns der Beziehung zum Vater der Kinder zu den eigenen Kindern anders sein, als in gut laufenden Familien mit Kindern? Das steht doch erstmal in keinen Zusammenhang zueinander.
Die Frage wäre: hättest Du die Kinder auch ohne Partner bekommen? Es sagt sich in der Retrospektive leicht "ja", wenn man die Probleme bereits hinter sich hat.

Wenn ich rückblickend das AE-Leben meiner Ex-Kolleginen betrachte, dann war das ein Aufgeriebensein zwischen Beruf, Haushalt, Geldmangel, Stress mit dem Ex und wenig persönlichem Freiraum.
Besser lief es nur, wenn die Frau einen sehr gut bezahlten Job und ein starkes soziales Netzwerk hatte, d.h. der Mann überflüssig war, weil andere seinen Versorgerpart übernahmen.

Außerdem die vielen Posts von Frauen mit Kinderwunsch, die auch das heimliche Anhängen eines Kindes erwägen....
Und wenn Du erwachsen wärst, dann wüsstest Du, dass viel geredet wird wenn der Tag lang ist und sehr wenig davon passiert.
Relevant ist nicht, wer erzählt das, sondern wer tut das?
Ich kenne exakt 2 Fälle in meinem langen Leben.

Das klingt so lächerlich wie in Klatsch-Zeitungen
Du magst es lächerlich finden, ich stelle es so bei der Generation der Ende 20--/Anfang30-jährigen fest. Sie sind in gefestigten Partnerschaften und dann wird der gemeinsame Kinderwunsch realisiert.

berücksichtigt es nicht, dass es auch glückliche Beziehungen gibt, in denen es (bewusst) keine Kinder gibt.
Weiß ich auch und steht in keinen Zusammenhang mit meinem Post, ist ein ganz anderer Sachverhalt. Ich weiß sogar, dass es unglückliche Beziehungen bewusst ohne Kinder gibt und das ist gut so für die nicht geborenen Kinder.

umgekehrt einem Mann nicht das Recht zubilligst, die Frau erst richtig kennenzulernen.....
Das habe ich nicht geschrieben, sondern interpretierst Du falsch. Ich habe geschrieben, dass Frauen ihre Zeit nicht mit Männern vertun sollen, die keine Kinder wollen oder es angeblich nicht wissen.
Ich bin vollkommen Deiner Meinung in diesem Punkt.
 
  • #34
Wenn ich rückblickend das AE-Leben meiner Ex-Kolleginen betrachte, dann war das ein Aufgeriebensein zwischen Beruf, Haushalt, Geldmangel, Stress mit dem Ex und wenig persönlichem Freiraum.
Besser lief es nur, wenn die Frau einen sehr gut bezahlten Job und ein starkes soziales Netzwerk hatte, d.h. der Mann überflüssig war, weil andere seinen Versorgerpart übernahmen.
Das kann ich tats'chlich aus meinem Umfeld so bestätigen.
Zwei Frauen. Beide AE.
Eine wie etwa Frau @frei Beruflich gut aufgestellt und sich selbst ausreichend versorgend.
Die andere mit mehr oder weniger Hilfjobs, auch weil Zwei Kinder in unterschiedlichen Altersklassen.
Die erste hat es für sich persönlicher "Einfacher" hinbekommen.
Die andere hatte viele offene Baustellen auch durch Geldmangel.
Der Rattenschwanz der sich dann bildete hat aus einer innerlich nach wie vor schönen Frau ein emotionales Schlachtfeld gemacht.
Als die Kinder dann schon groß waren, war der Berufliche Zug schon weit weg.
Ihr konnte dennoch geholfen werden, sie wieder in einen gutbezahlten Beruf zu intigrieren. Und ihr Gemütszustand änderte sich Schlagartig und die fröhliche Optimistische Frau war wieder da.
Ja, das macht schon einen Unterschied, wie - AE man durch das Leben gehen muss.
m49
 
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  • #35
Das klingt so lächerlich wie in Klatsch-Zeitungen, die ständig von der "Krönung der Liebe" sprechen. Vor allem berücksichtigt es nicht, dass es auch glückliche Beziehungen gibt, in denen es (bewusst) keine Kinder gibt.
Ich lese keine Klatschzeitungen. Ich bin aber tatsächlich der Meinung, dass man Kinder bekommen sollte, wenn die Beziehung stabil ist. So ist das in meinem Umfeld in der Regel auch. Das könnte man als "Krönung" bezeichnen. Dass es auch noch andere "Krönchen" gibt, wird kaum jemand ernsthaft bestreiten.
 
  • #36
Ich lese keine Klatschzeitungen. Ich bin aber tatsächlich der Meinung, dass man Kinder bekommen sollte, wenn die Beziehung stabil ist. So ist das in meinem Umfeld in der Regel auch. Das könnte man als "Krönung" bezeichnen. Dass es auch noch andere "Krönchen" gibt, wird kaum jemand ernsthaft bestreiten.
Aber warum? Das ist doch allenfalls sinnvoll, wenn sich beide Kinder wünschen. Ich bin seit über 2 Jahren in einer glücklichen DINK-Beziehung und habe einen gutbezahlten Job, der mir trotzdem noch ziemlich viel Freizeit ermöglicht. Abgesehen davon, dass sowohl mein Partner als auch ich verhältnismäßig ruhebedürftig sind und entsprechend Ruhe schätzen, wie sie mit Kindern nun nicht möglich ist, bin ich schlicht nicht an Kindern interessiert und eher leicht genervt, stattdessen kümmere mich ehrenamtlich um sozial sehr schwache Erwachsene, die deutlich weniger Beachtung als Kinder finden. Dann lege ich mir doch keine Kinder zu, so dass sowohl ich als auch sie unglücklich werden und die Welt noch mehr überflüssige Bewohner bekommt. Das sagt aber doch nichts über meine Beziehung bzw. ihre Qualität oder Stabilität aus.

Man sollte das Thema Kind einfach nicht so verallgemeinern. Es gibt genug Leute, für die Kinder eben nicht die Krönung sind oder sogar das Gegenteil. Wenn das trotzdem ständig in den Medien propagiert wird, ist das nicht nur unzutreffend, sondern auch nervig. Jede Beziehung und ihre beteiligten Personen hat ihre individuellen Bedürfnisse und Vorstellungen.
 
  • #37
Man sollte das Thema Kind einfach nicht so verallgemeinern.
Das tut doch keiner. Du verstehst offensichtlich nicht, worum es geht - wundert mich jetzt nicht bei besonders ruhebedürftigen Menschen mit wenig Kontakt nach außen. Die kennen wenig Leben, außer ihr eigenes.

Es ist absolut ok, dass Du und dein Partner keine Kinder wollt und darum auch keine bekommt.

Es wird hier nicht verallgemeinert, dass jeder Kinder bekommen muss, sondern es geht um die FS, die einen Kinderwunsch hat und überwiegend auf Männer trifft, die keine Kiinder (mehr) wollen.
Da passt es anders als bei euch nicht und sie tut recht daran, sofort den Kontakt zu beenden, statt zu versuchen den Mann zu ändern oder schwanger zu werden und zu hoffen, dass er dann mitzieht.

Und dann gibt es die Männer, die meinen nur als Erfüllungsgehilfen für den Kinderwunsch der Frau gesehen zu werden und selber garnicht geliebt zu werden. Auch da muss man sehen, dass diese Männer doch garkeinen Kinderwunsch haben, sondern zähneknischend ein Kind akzeptieren würden (lieber aber nicht), wenn denn die Beziehung gut läuft, aber im Hintergrund immer die große Angst dann nicht mehr die Nummer 1 bei der Frau zu sein.
Für die FS passt auch so ein Mann nicht, weil der viel mehr Zeit für die widerwillige Zustimmung zu einem Kind braucht, als sie hat. Sie hat halt zu lange "auf den Richtigen gewartet", um jetzt noch mit unwilligen oder ambiivalenten Männern die knappe Zeit zu vertun.
Diese Männer gibt es in 5 Jahren noch zuhauf auf dem Singlemarkt, wenn sie mit dem Kinderthema abgeschlossen und immer noch kein eigenes Kind hat. Dann kann sie es wie ich und Du machen und sich überlegen, wie sie leben will und welcher Mann dazu als Partner passen könnte - sofern sie überhaupt einen will.

Ein Mann, der wirklich einen Kinderwunsch hat, der macht sich solche Gedanken garnicht, sondern hat ein Bild, wie sich seine Rolle und die Beziehung durch ein Kind ändern. Er will genau das, gestaltet das neue Leben zusammen mit seiner Partnerin.
Er braucht auch keine 10 Testjahre, ob die Frau was taugt sondern ist ja in einem Alter, in dem er seit mindestens 20 Jahren erwachsen ist, Lebenserfahrungen und Menschenkenntnis gesammelt hat, um sowas in einer überschaubaren Zeit überblicken und entscheiden zu können.

Es gibt genug Leute, für die Kinder eben nicht die Krönung sind oder sogar das Gegenteil. Wenn das trotzdem ständig in den Medien propagiert wird, ist das nicht nur unzutreffend, sondern auch nervig.
Lass die Medien doch propagieren, was sie wollen und leg Dir Souveranität zu. Du lebtst doch in einer Welt, in der Du tust, was Du willst. Warum also aufregen?
 
  • #38
Ach, ich bezweifle wie My 12, dass die Mehrheit der Kinder als Krönung der Liebe zwischen den Eltern gezeugt wird...

Das ist doch arg kitschig.

Hier im Forum sind natürlich alle super reflektiert und zeugen ganz protestantisch nur Kinder als Krönung der Liebe.

Wenn die Liebe zwischen den Eltern nicht nur durch ein Kind, sondern auch noch durch ein 2. und 3. Kind gekrönt wird, warum trennen sich dann Eltern mit noch kleinen Kindern?

Im echten Leben werden Kinder aus vielen Gründen geboren. Das geht vom besoffenen ONS-Unfall über den erwarteten Stammhalter bis zum Kind, weil "ein Kind eben dazu gehört" oder das 1. Kind kein Einzelkind bleiben soll.
 
  • #39
Aber warum? Das ist doch allenfalls sinnvoll, wenn sich beide Kinder wünschen.
Ja, klar, es handelte sich hier schlicht um ein zeitliches und ein kausales "wenn". Warum sollte man Kinder bekommen, wenn man keine will?

Ich bin auch der Meinung, dass die Überbevölkerung auf dem Planeten eigentlich erfordert, dass die Menschen deutlich weniger Kinder bekommen, aber das ist ein anderes Thema. Und es muss eben jeder für sich entscheiden, was er will im Leben. Was soll mir dabei die Klatschpresse helfen?
 
  • #40
Ach, ich bezweifle wie My 12, dass die Mehrheit der Kinder als Krönung der Liebe zwischen den Eltern gezeugt wird...

Das ist doch arg kitschig.

Hier im Forum sind natürlich alle super reflektiert und zeugen ganz protestantisch nur Kinder als Krönung der Liebe.
Na ja ... hier ein lebendes Beispiel. Ich sagte mir immer: Lieber kein Kind, als vom falschen Mann! Daher wurde ich erst mit fast Mitte 30 Mutter.
Insgesamt gebe ich @Vikky recht. Ich weiß nicht, wie es meinen Bekannten geht, aber manche meiner Freunde sagen, dass für sie Kinder wirklich die Krönung einer tollen Partnerschaft sind. (Dass es auch ohne geht, wissen wir ja alle. Aber nicht alle kriegen Kinder, weil sie nicht verhüten können, eine Auszeit vom Job wollen etc.)

Co-Parenting wäre eine tolle Option. Bevor Du Dich auf den Falschen einlässt, dann lieber ein Kind mit jemandem bekommen, der wirklich eins will. Optimal ist es, wenn man ähnliche Vorstellungen bezüglich Erziehung etc. hat. Aber ob diese vorliegen, kann man ja bei gemeinsamen Unternehmungen abklappern.

w, 34
 
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  • #41
Ich w48 würde sagen, du hast dich schon fast ins Aus manövriert. Bei Männern tickt keine biologische Uhr, anders als bei dir.
du suchst immer noch nach dem Mister Right.
der perfekte Mann, der nun auch schon direkt mit einem Kinderwunsch daher kommt.
so wird das sicher nichts.
 
  • #42
Also mit der richtigen Frau würde ich schon nochmal, aber nicht ewig. Habe mir selbst eine Grenze von 40 gesetzt. Kinder kosten auch Energie, wenn man mit ihnen spielt und "rum turnt" und irgendwann muss man das nicht mehr haben. Und ganz unromantisch, Kinder kosten auch eind Menge und wenn man die Vaterfreuden schon erlebt, spart man das vielleicht wieder. Und dann kann es auch nuch seine, dass die Ehe an den Kindern zerbrochen ist, weil man z. B. zu wenig Paar-Zeit hatte. Ob man das dann nochmal will?
 
  • #43
Du weißt schon, dass es etwas ganz Anderes ist, fremde Kinder großzuziehen als die eigenen ?! So eine empathielose Aussage kann nur von Menschen kommen, die selbst keine haben.
Da täuscht du dich, ich habe Kinder. Aber auch selber sehr alte Eltern und deshalb ist dies ein Trend, den ich nicht unterstütze. Ich selber wollte meine eigene Familienplanung mit 35 abgeschlossen haben, habe ich mit 34 geschafft. Von daher ist meine Aussage nicht empathilos sondern nur von der eigenen Lebenserfahrung geprägt. w59
 
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