• #1

Haben es Single-Frauen ab 30 schwerer?

Hallo liebe Forumsmitglieder,

gerne möchte ich mich heute mit euch zu einem Thema austauschen, was hier immer wieder mal angesprochen wurde und zwar die These:

"Frauen ab 30 haben es schwerer, einen Mann / Partner zu finden, weil die 'guten Frauen' in ihren 20ern in die Beziehung oder Ehe gehen".

Kann ich zBsp. gar nicht bestätigen. Ich bin erst in meinen 30ern in meine Lebenspartnerschaft gegangen, weil ich zuvor mir meine Selbständigkeit und mein Unternehmen über viele Jahre aufgebaut habe.

Wie sind eure Erfahrungen? Haben es Frauen ab 30, 40 usw. wirklich schwerer? Das lässt sich ja sicher nicht pauschalisieren, denn ich kenne einige in meinem Bekanntenkreis, die auch in ihren 50ern oder 60ern noch eine schöne neue Beziehung gefunden haben.

Allerdings sagte mir auch mal ein Mann, den ich beruflich kennenlernte: "Frauen ab Mitte 40, die keinen Mann haben, hätten alle 'einen an der Klatsche' und man müsse bei solchen Frauen aufpassen".

Und es ist ja auch gesellschaftlich so, dass man als Single-Frau in einem gewissen Alter als "komisch" gilt, wenn man nicht vergeben ist. Nach dem Motto: "Was ist das für eine, will die keiner haben?"

Wie sind hier eure Erfahrungen und Meinungen dazu?
 
  • #2
Wie sind eure Erfahrungen? Haben es Frauen ab 30, 40 usw. wirklich schwerer?
Frauen ab Mitte 30 mit Kinderwunsch haben es meiner Erfahrung nach schwer. Sie sind unter Zeitdruck und die meisten gleichaltrigen Männer sind vergeben oder interessieren sich für die Familiengründung eher für eine jüngere Frau. Ältere Männer sind nicht mehr frei oder geschieden und haben bereits Kinder.

Meiner Erfahrung nach war es mit Mitte 20 im Studium auch viel einfacher, einen Partner zu finden, als mit 30 im Beruf.

Ab 30 sind sehr viele nicht mehr frei, wodurch die Auswahl kleiner wird. Zudem geht man nicht mehr so viel weg, auf Partys usw, man ist mit dem Beruf beschäftigt und das Umfeld wird statischer. Im Freundeskreis sind die meisten vergeben und machen lieber ruhigere Sachen.

Im Studium habe ich ständig neue Leute kennengelernt: Studentenwohnheim, WG Party, Singles im Freundeskreis, Auslandssemester, Unipartys usw. Im Job sind es dann oft jeden Tag dieselben Arbeitskollegen, womöglich noch viel älter oder längst verheiratet mit Familie. Da gibt es nicht mehr so viele Gelegenheiten,was es auch schwieriger macht. Nicht ohne Grund nutzen so viele online Dating. LG w32
 
  • #3
Ich stimme persönlich mit meinem Bewusstsein diesem gesamten Beitrag nicht zu, er ist mir überwiegend fremd konditioniert! Meine persönlichen Erfahrungen sind ganz anders! In Beziehung zu kommen ist in 1.Linie eine Frage der Einstellung, der Geisteshaltung und hat mit dem Alter direkt nichts zu tun, manche tun sich diesbezüglich in jedem Alter schwer, insofern...dass man in jungen Jahren nicht so kritisch ist, nicht bewusst und unerfahren ist, vieles daher durchgehen läßt, oberflächlicher ist, als in reiferen Jahren, das macht einzig alleine den Unterschied aus und wenn eine Frau als Single diesen Komplex in sich trägt, sie ist gesellschaftlich nicht so gut angesehen, wie Verpartnerte, dann ist das eben ihre Einstellung, ihre Geisteshaltung, nichts anderes! Ich würde mich von solchen äußeren Dingen keineswegs negativ beeinflussen lassen, das hat mit den "S" Werten zu tun, wie: Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstliebe, Selbstverantwortung usw. und inwieweit man zu sich selbst aufrichtig und authentisch ist!
 
  • #4
Mann entwickelt sich (manche, manche bleiben stehen) und damit auch die Ansprüche an das Leben. Ich hatte mit 34 entschieden, meine Ehe zu beenden, da mein Ex-Mann sich nicht weiter entwickelt hat und habe neue Liebe ohne suchen gefunden. Und das sogar mit zwei Kindern 😁 das Alter macht da, meine Meinung nach, kein großes Unterschied. Es sind die Frauen selbst, die sich es oft schwerer machen als nötig ☺️ Jeder ist da halt unterschiedlich.
 
  • #5
Frauen ab Mitte 40, die keinen Mann haben, hätten alle 'einen an der Klatsche' und man müsse bei solchen Frauen aufpassen".
Das habe ich auch schonmal gehört.

Natürlich schwingt das Torschlusspanik-Syndrom und später das große Frustsyndrom eine Rolle. Das hat ja letztens hier eine Fragenstellerin auch auch von sich selbst behauptet, zynisch geworden zu sein.

Aber bei nicht wenigen männlichen Junggesellen in dem Alter sind die Vorbehalte zumindest auf dem Lande auch nicht weniger
("Wie es bei dem zuhause aussieht..."
"Der kriegt doch nie eine ab...")

Alles nicht so schön...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #6
Statistisch gesehen gibt es zwischen 20-30 Jahren einen Männerüberschuss; Frauen gehen also früher in feste Beziehungen. Das heißt: Frauen haben in der Zeit zwischen 20 und 30 Jahren mehr Männerauswahl.

Zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr ist nur noch jede fünfte Frau Single. Bei den Männern ca. ab dem 40. Lebensjahr (wenn meist die erste Ehe oder längere Partnerschaft endet).

In Deutschland leben ca. 18 Mio. Singles - Männer und Frauen fast gleich verteilt.

Die Verteilung der Singles zwischen 40 und 60 ist sogar prozentual zwischen Mann und Frau ziemlich gleich. Das würde ja bedeuten, dass es keinen "Überschuss" gibt sondern andere Gründe eine Rolle spielen, warum es nicht zu einer Beziehung kommt.

Wollen Männer ab 40 nicht mehr so gerne in eine Partnerschaft gehen? Lässt sich auch nicht pauschalisieren, aber ist es, eurer Meinung nach, wirklich so, dass man in früheren Jahren leichter und einfacher in eine Beziehung geht?
 
  • #7
Ich stimme insofern zu, dass
Frauen in Schule oder Ausbildung bzw an der Universität ständig viele junge Männer kennen lernen
und dass sehr viele dieser Männer noch ungebunden sind.

Die Anzahl der möglichen Partner sinkt also mit zunehmendem Alter.

Aber du benötigst ja nicht 1000 Männer in einer Nacht. Von daher musst du eben da suchen, wo die begehrten Männer ( für dich) sich aufhalten.
Eigentlich eine ganz einfache Rechnung - für jede vergebene Frau ist ein Mann weniger am Markt. (Sonderfälle lassen wir mal weg)

Der nächste Punkt ist
Es gibt durchaus Frauen, die es sich selbst immer schwieriger machen. Gibt es auch bei Männern, logisch.
Aber das Problem ist dann individuell selbst gemacht.
 
  • #8
Wollen Männer ab 40 nicht mehr so gerne in eine Partnerschaft gehen? Lässt sich auch nicht pauschalisieren, aber ist es, eurer Meinung nach, wirklich so, dass man in früheren Jahren leichter und einfacher in eine Beziehung geht?
Je nachdem, wie die Exbeziehung war und je nachdem, wie man mit sich selbst alleine sein kann, zufrieden und glücklich sein kann und ist und wie wichtig einem die Freiheit und die Unabhängigkeit ist, genau dieser möchte nicht so schnell wieder in eine feste Beziehung z.B. an Kette gelegt werden!
Klar in jungen und unerfahrenen Jahren möchte man seine Erfahrungen erst mal sammeln, das ist der Antrieb für leichter und einfacher!
 
  • #9
"Frauen ab 30 haben es schwerer, einen Mann / Partner zu finden, weil die 'guten Frauen' in ihren 20ern in die Beziehung oder Ehe gehen".
Mit Verlaub du stellst komische Fragen. Neulich schon die Utnerstelllung, dass Frauen sich das Leben schwer machen, weil sie verheirateten hinterherrennen, jetzt die Aussage: Frauen, die mit Mitte 30 Single sind, sind schlechte Frauen (so stehts zumindest da oben).
Angeblich warst du einen von ihnen und glaubst das nicht. Warum also fragen? Was interessiert dich das überhaupt?
Ist das ein Herabschauen von deinem Beziehungsthron auf andere Menschen? So klingt es jedenfalls, auch wenn du behauptest “ich sehe es anders”.
Die Frage ist ja auch, würden diese Frauen, die sich mit Mitte 20 binden es denn mit Mitte 30 leichter haben, weil sie gute Frauen sind? Oder hatten sie halt einfach 1x Glück und wären mit Mitte 30 genauso “schlecht”?

Menschen, Männer wie Frauen, entwickeln eben Persönlichkeiten, und du wirst hier bestimmt einige Frauen finden die sagen: “man hat irgendwann halt keinen Bock mehr auf schlechte Beziehungen”. Dann lasse sie es eben sein. Ich finde jedenfalls viel weniger Männer toll als nich mit Anfang 20.

Allerdings sagte mir auch mal ein Mann, den ich beruflich kennenlernte: "Frauen ab Mitte 40, die keinen Mann haben, hätten alle 'einen an der Klatsche' und man müsse bei solchen Frauen aufpassen".
Das ist einer von denen, der dann eeben 15-20 Jahre jüngere angräbt und sich wundert, warum er da auch keine Chancen hat. Frauen mit Mitte 40 wollen so einen aber auch nicht, was er zu spüren bekommt und deswegen frustriert ist.
 
  • #10
Ich würde sagen das es stimmt. Es kommt natürlich auch darauf welche Ziele/Lebensplanung man verfolgt. Ist Frau Anfang/Mitte 30 und sucht jemanden zur Familiengründung ist es aufjedenfall schwerer. Die meisten Männer in dem Alter sind dann gerade verheiratet oder die ersten lassen sich scheiden und sind nicht scharf auf neue Kinderplanung.
Grundsätzlich würde ich auch sagen das man je jünger man ist, desto schneller und einfacher lernt man neue Leute kennen die wiederum auch welche kennen usw.
Man geht auf Hauspartys, Clubs, Ausbildung/Studium usw... ich glaube es ist nie wieder so einfach wie in den 20ern Männer kennen zu lernen.
Aber nur weil es nicht mehr sooo einfach ist wie mit Anfang/Mitte 20 heißt das nicht das es nicht mehr möglich ist später jemanden kennen zu lernen, man muss halt evtl länger suchen
 

Laleila

Cilia
  • #11
Das ist so ein Spruch aus den 90ern. Ab 30 ist es für eine Frau wahrscheinlicher von einer Atombombe getroffen zu werden, als einen Partner zu finden.

Stimmte vielleicht in dieser Zeit. Heute sehe ich viele Männer, Ende 30, Anfang 40, die laaaangsam an Familiengründung denken und eine entsprechende Frau suchen, die gern Anfang 30 sein darf.
Wenn Frau also auf einen gewissen Altersunterschied nach oben steht, dürfte das auch mit dem Kinderwunsch nicht sooo problematisch sein.

Ansonsten beginnen die meisten heutzutage mit 30 erstmal "sich erwachsen genug" für eine feste Beziehung zu fühlen.

Ich bin 51 und vor 21 Jahren war das anders.
Als ich Anfang 20 war, waren viele Kommilitoninnen schwanger. Kind und Studium, das war schon irgendwie zu wuppen, auch wenn man finanziell noch keineswegs stabilisiert ist.
Damals waren 30 jährige Spätgebärende. Heute denkt fast niemand unter 30 ernsthaft darüber nach, sofort eine Familie zu gründen.
 
  • #12
Statistisch gesehen gibt es zwischen 20-30 Jahren einen Männerüberschuss; Frauen gehen also früher in feste Beziehungen. Das heißt: Frauen haben in der Zeit zwischen 20 und 30 Jahren mehr Männerauswahl.
Ich vermute, sie haben mehr Auswahl, weil sie auf eine größere Altersspanne (nach oben) bei den Männern zugreifen.
Gleichaltrige Männer bleiben dann erstmal übrig.
Die Verteilung der Singles zwischen 40 und 60 ist sogar prozentual zwischen Mann und Frau ziemlich gleich. ...andere Gründe eine Rolle spielen, warum es nicht zu einer Beziehung kommt.
Ich denke, auf beiden Seiten gibt es da Exemplare, die keiner haben möchte oder aber die keine Partnerschaft möchten, weil sie bereits gescheitert sind und das Thema erstmal abhaken.

Hinzu kommt, siehe oben, dass die Männer in dieser Altersspanne die Auswahl unter den zusätzlichen attraktiven jüngeren Frauen haben. Umgedrehte Situation wie von 20-30.
Wollen Männer ab 40 nicht mehr so gerne in eine Partnerschaft gehen?
Kann ich in meinem Umfeld nicht bestätigen. Sie suchen gezielter aus.
Wer Kinder will (und noch keine hat), der will die meist nur mit einer wirklich passenden Frau oder sieht das entspannt und findet auch ein Leben ohne Kinder ganz nett.
Frauen ab Mitte 30, die dann Männer bis Mitte 40 akzeptieren würden, suchen dagegen oft eher wahllos und in Torschlusspanik. Bei Frauen, die in dem Alter noch kinderlos sind, gibt es öfter mal einen Grund, warum sie sich keinen attraktiven Mann angeln konnten...
Lässt sich auch nicht pauschalisieren, aber ist es, eurer Meinung nach, wirklich so, dass man in früheren Jahren leichter und einfacher in eine Beziehung geht?
Ich finde solche Fragen wie Deine generell schwierig zu beantworten. Es gibt in jeder Altersspanne reichlich Männer und Frauen, die ein passendes Gegenstück finden und damit glücklich werden. Diejenigen, bei denen das nicht klappt, beklagen sich dann, dass es "schwer" ist. Das ist eher auch eine Frage von dem, was man will. Vielleicht erhoffen sich manche einfach den unrealistischen Traumprinzen und können ihre hohen Erwartungen nur schwer erfüllen.

Wenn eine Frau unbedingt Familie möchte, aber es bis 30 nicht geschafft hat, einen Mann davon zu überzeugen, mit ihr eine zu wollen, dann ist die Zahl der Männer für Familiengründung einfach geringer (viele haben bereits eine passende Partnerin dafür, andere wollen nicht), denn insgesamt gibt es wohl weniger Männer mit Kinderwunsch.

Männer haben mehr völlig realistische und zufriedenstellende Optionen. Frauen wollen in großer Zahl unbedingt Familie. Das passt dann rein zahlenmäßig nicht. Die eine oder andere gerät auch an ein "ONS- oder Affärenexemplar", lässt sich jahrelang etwas von Kinderwunsch erzählen und steht dann mit knapp 40 getrennt da.
 
  • #13
Ich kann diese Erfahrung durchaus teilen. Man muss sich dann halt überlegen, ob für einen auch Männer in Frage kommen, die geschieden sind, Kinder haben und dann oft auch klar gegenüber einer Frau kommunizieren, dass weitere Kinder oder eine erneute Ehe für sie nicht in Frage kommen. Wenn einem das nichts ausmacht ist die Chance sicher größer, in dem Alter einen Partner zu finden. Wenn man nur einen Mann möchte ohne "Altlasten" wird es schwierig. Habe auch die Erfahrung gemacht, dass man als Frau Anfang dreißig oft von älteren Männern ab Ende vierzig aufwärts angeschrieben wird.

W, 31
 
  • #14
Die Frauen, die in ihren 20ern gut bei den Männern ankamen, kommen auch in ihren 30ern noch gut an. Was allerdings stimmt ist, dass die Auswahl geringer ist, da viele Männer bereits vergeben sind.
 
  • #15
Allerdings sagte mir auch mal ein Mann, den ich beruflich kennenlernte: "Frauen ab Mitte 40, die keinen Mann haben, hätten alle 'einen an der Klatsche' und man müsse bei solchen Frauen aufpassen".
Hm, hoffe ich ja jetzt mal nicht... irgendwann werde ich mich schließlich auch mal wieder auf die Suche begeben.

Was ich tatsächlich zum Teil schwierig finde, ist die starke Eingespanntheit von vielen Frauen in diesem Alter - Kinder, Familie, Ehrenamt, Haustier... meine Konsequenz daraus wäre, dass man länger sucht, bis es da größere Passungen gibt.
Wollen Männer ab 40 nicht mehr so gerne in eine Partnerschaft gehen? Lässt sich auch nicht pauschalisieren, aber ist es, eurer Meinung nach, wirklich so, dass man in früheren Jahren leichter und einfacher in eine Beziehung geht?
Wenn man sich mit 40+ aus längerer Beziehung getrennt hat, wird man auch als Mann eher wieder eine feste Partnerschaft anstreben, weil man sich ja generell gut damit fühlt.
Wenn man bis dahin als "ewiger Junggeselle" bzw. nur in kurzen gemeinsamen Phasen, LAT etc. gelebt hat, fällt einem das wohl schwerer.
 
  • #17
Wie sind eure Erfahrungen? Haben es Frauen ab 30, 40 usw. wirklich schwerer? Das lässt sich ja sicher nicht pauschalisieren, denn ich kenne einige in meinem Bekanntenkreis, die auch in ihren 50ern oder 60ern noch eine schöne neue Beziehung gefunden haben.
Ich bin 36, single seit ich 30 bin. Ich finde schon, dass die Anzahl der Männer, die Interesse an mir haben, stark abgenommen hat.
Das kann einerseits an meinem Alter liegen (klassische Denke: Frauen ab 35 sind zu alt, Männer wollen lieber 25-34) bzw. In meinem Alter einfach vergeben und eventuell sogar Kinder haben.
Es gibt ein paar Männer die bereits wieder geschieden sind, aber mit kleinen Kindern und da habe ich keine guten Erfahrungen gemacht oder 50+, was mir zu alt ist.
Wenn ich unter Leute gehe stelle ich aber schon fest, dass es immer noch den ein oder anderen Single gäbe, also sie sind da, aber leider passte es bisher nicht.
Diejenigen, bei denen das nicht klappt, beklagen sich dann, dass es "schwer" ist. Das ist eher auch eine Frage von dem, was man will. Vielleicht erhoffen sich manche einfach den unrealistischen Traumprinzen und können ihre hohen Erwartungen nur schwer erfüllen
Ja das kann sein. Es gab schon einige Männer, die Interesse an mir hatten, die ich aber nicht wollte, meistens einfach nicht sexuell anziehend, was bei mir aber auch Kopfsache ist. Freundin sagte neulich: einfach 3x Sex haben und dann willste den auch, aber ich kann das nicht.
Jedenfalls habe ich nicht ein einziges Mal im Nachgang bereut, einen von diesen Männern nicht näher kennen gelernt zu haben.
Vielleicht orientiere ich mich zu weit nach oben, es gibt schon den ein oder anderen, den ich gut finde, aber die wollen meistens nichts ernstes von mir.
Daher bleibe ich dann eben lieber Single als Kompromisse einzugehen.
 
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  • #18
Also mir fiel mit 29 auf, dass ich mich definitiv in der falschen Partnerschaft befinde und meine biologische Uhr tickt. Innerhalb ca. 1 Jahres fand ich dann den Mann, der mit mir eine Familie gründen wollte und ich mit ihm und der definitiv für mein Leben vorgesehen war. Ich denke, wenn die Seele sich das so gewählt hat, findet man auch mit 50 noch den richtigen Lebenspartner.
 
  • #19
Ich hatte immer wieder Singlephasen und bin nun schon länger Single und in den 50-ern. Ich habe noch gar n i e in irgend einer Lebensphase das Gefühl vermittelt bekommen, dass ich als Single "komisch" bin oder keine Kinder zu habe ein Makel ist. Ich wurde und werde immer sehr respektiert und wertgeschätzt. Das Gefühl von Mangel habe ich nie erfahren. Ich glaube, es kommt sehr drauf an, was man in die Welt hinaus strahlt. Interessenten auf dem Partnermarkt hat es immer gegeben. Ich bin aber recht unabhängig und habe den Mann mit Entwicklungsreife noch nicht gefunden. Ich bin in der Welt gut integriert und werde nicht ausgeschlossen. So kann auch ein Singleleben eine gute Qualität haben.
 
  • #21
Stimmte vielleicht in dieser Zeit. Heute sehe ich viele Männer, Ende 30, Anfang 40, die laaaangsam an Familiengründung denken und eine entsprechende Frau suchen, die gern Anfang 30 sein darf.
Kann ich nicht bestätigen. Die meisten die dann erst mit mitte 30 Vater werden haben dann aber schon eine langjährige Partnerschaft und begeben sich nicht "erst mit fast 40" auf die Suche nach der richtigen zum Familie gründen, zumindest nicht die mit einem sicheren Bindungsstil.
 
  • #22
Aber nur weil es nicht mehr sooo einfach ist wie mit Anfang/Mitte 20 heißt das nicht das es nicht mehr möglich ist später jemanden kennen zu lernen, man muss halt evtl länger suchen
Ich bin so ein Beispiel. In der Oberstufe, im Studium usw habe ich immer recht schnell einen festen Partner gefunden, ohne gezielt danach zu suchen. Es gab überall einfach viele Singles und Gelegenheiten.

Nach dem Studium wurde ich von meinem langjährigen Partner aus Unizeiten verlassen.

Mit Ende 20 bzw 30 war das alles dann gar nicht mehr so einfach, wie ich es gewohnt war. Die guten Männer waren mittlerweile meist vergeben, meine Freundinnen lebten in festen Beziehungen und da war nicht mehr viel mit Party. Im Job hatte ich ein statisches Umfeld, habe alleine statt im Studentenwohnheim gewohnt.

Obwohl ich mich als empathisch, gebildet und attraktiv bezeichnen würde, war es mit 30 sehr schwierig. Im echten Leben traf ich kaum noch auf freie attraktive Männer und online Dating ist auch kein Selbstläufer.

Aber: Nach mehreren Jahren Suche habe ich online tatsächlich einen Mann mit Kinderwunsch ohne Altlasten gefunden. Ab 30 geht es also auch noch, es ist aber deutlich schwieriger und man muss oft länger suchen. Ich denke, richtig schwierig ist es für Frauen Mitte/ Ende 30 mit Kinderwunsch. Bekomne ich auch so aus meinem Umfeld mit. LG w32
 
  • #23
Liebe Moonlotus
Egal, welchen Weg du einschlägst, findest du als Frau doch sicher ein negatives Etikett, das auf dich passt: Von der Rabenmutter, zur Helikoptermama, alten Jungfer oder irren Katzenlady. Es kann mir also hoffentlich langsam egal sein, was irgendjemand von meinem Single-Dasein hält.
Um ehrlich zu sein, fehlt es mir derzeit an Motivation, mich auf die Partnersuche zu begeben. Ich fühle mich aktuell zu verletzlich.
Bei Frauen, die in dem Alter noch kinderlos sind, gibt es öfter mal einen Grund, warum sie sich keinen attraktiven Mann angeln konnten...
Es sind vor allem die Akademikerinnen, die (ungewollt) kinderlos bleiben. Das hat nicht nur damit zu tun, dass Frauen gerne "nach oben" daten. Sondern auch, dass Männer gerne "nach unten" daten. Ich finde es unfair, ungewollten Single-Frauen per se negative Charaktereigenschaften zu unterstellen. Man liest ja nicht nur aus, man wird auch ausgelesen - in einer recht schnelllebigen Zeit. So tiefgründig sind die Gründe vielleicht manchmal gar nicht, weswegen jemand alleine bleibt.
Abgesehen von der Studienlage passt es zu meinen Erfahrungen: Es hat in meiner Datingbiographie definitiv einen Knick gegeben, als die Berufsbezeichung von "Studentin" zum jetzigen Beruf überging. Dabei hatte ich nicht das Gefühl, mich grossartig geändert zu haben, sondern vor allem mit anderen Augen gesehen zu werden.
 
  • #24
Daher bleibe ich dann eben lieber Single als Kompromisse einzugehen.
Gratulation zu dieser reflektierten Erkenntnis! Man kann doch nur in eine Beziehung gehen, wenn es emotional und rational passt und nicht mit einseitigen Kompromissen! Auch Kinder zu wollen, ohne passenden Partner, ist genauso eine negative Haltung! Das läßt sich nicht übers Knie brechen, die Frauen, die das tun, werden ihr Schicksal als Wirkung bekommen! Wer alleine sein kann, sich deshalb gut ertragen kann, ist für sich und für andere eine Bereicherung, eine bewusste Reife, nicht aber eine unstimmige Beziehung zu unterhalten, nur weil man das alleinsein mit sich selbst nicht aushalten kann, wie weit muss man denn da von sich selbst entfernt sein? Was für ein Vorschlag, 3x Sex mit einem Mann zu haben, um ihn dann zu wollen, unglaublich!
 
  • #26
. Oft ist es doch aber so, dass Frauen ab 30 unbedingt noch Kinder haben wollen. Ich habe das in meinem Bekanntenkreis selber mitbekommen. Das schreckt viele Männer ab
Und genau diese Männer passen nicht zu den Frauen die dann Kinder haben wollen. Es ist doch nicht, dass alle oder die meisten Männer es abschreckt. Es passt dann einfach nicht und irgendwo ist der der auch noch Kinder haben möchte.
Oft ist es auch eine Einstellung die man ändert wenn man die/der richtige/n findet.
Kenne Leute die gesagt haben , dies und das bei Partner geht gar nicht und dann ging es doch, weil die sich in die Person und desen Charakter so verliebt haben, weil es so schön harmoniert hat, dass es dann doch nebensächlich wurde.
Mann weiß jeder am besten was man möchte oder was man nicht möchte. Klar hat man höhere Ansprcuhe und Ziele und und und ist es denke ich schwieriger dden richtigen zu finden.
 
  • #27
Es sind vor allem die Akademikerinnen, die (ungewollt) kinderlos bleiben. Das hat nicht nur damit zu tun, dass Frauen gerne "nach oben" daten. Sondern auch, dass Männer gerne "nach unten" daten.
Ja danke, das ist mir auch schon aufgefallen. Mehrfach leider und ich habe unschöne Erfahrungen mit Männern gemacht, die sich “unterlegen” fühlen und anfangen zu sticheln. Mag es im sportlichen, im beruflichen oder in sonst einem Kontext sein. Ich konnte teilweise nicht mal begeistert von irgendwas erzählen ohne dass ein negativer Kommentar kam.
Natürlich gibt es eine Menge schlaue Männer, die ich wiederrum bewundere, aber die haben dann logischerweise auch die grosse Auswahl.
Oft ist es doch aber so, dass Frauen ab 30 unbedingt noch Kinder haben wollen
Das Problem ist aber auch die Gesellschaft, die Frauen so etwas utnerstellt oder jeder irgendwo eine Horrorstory kennt, bei der die böse Frau einfach schwanger wurde.
Mir mit Anfang 30 glaubte man häufig nicht, dass ich keine Kinder will, “du wirst deine Meinung noch ändern”….erst neulich von einem Arzt sagen lassen müssen!
Natürlich kann das passieren, sobald der RICHTIGE auftaucht, aber das wär ja dann der richtige, weil er es auch will.
Immer diese Angst, dass die armen Männer mit den bösen 30+ Frauen enden, die ihnen Kinder unterjubeln wollen. Als könnten sie selbst nichts dagegen tun.
 
  • #28
Es sind vor allem die Akademikerinnen, die (ungewollt) kinderlos bleiben.
Kann sein. Ich bin nicht sicher, ob ungewollt oder ob die neben dem Hormonschwall auch gezielter darüber nachdenken, ob sie Kinder haben möchten. Machen wir Männer ja auch.
Das hat nicht nur damit zu tun, dass Frauen gerne "nach oben" daten.
Kann sein. Ließe sich daran erkennen, dass Frauen hier zu ihren Wünschen an Beziehungen immer wieder von "Absicherung" schreiben und b ei der Auswahl schon auch Beruf und Einkommen immer wieder mal als wichtige Aspekte genannt werden.
In Profilen wird oft das Wort "Augenhöhe" verwendet wird, Frauen möchten jemanden, mit dem sich sich auf einem gewissen Niveau unterhalten können, obwohl diese beiden Aspekte eigentlich gegen "nach oben" daten sprechen.
Sondern auch, dass Männer gerne "nach unten" daten.
Steile These. Woran machst Du das fest?

Bei Männern lese ich eher, dass sie auf äußere Werte schauen, bestenfalls eine Frau wollen, die "auf eigenen Füßen steht", also für sich selbst sorgen kann. Dass Beruf, Bildung oder Intelligenz ausdrücklich erwähnt werden, lese ich selten. Ich würde also eher formulieren, dass Männern diese Aspekte weniger wichtig sind. Dass sie gezielt nach unten daten (im Vergleich zum "nach oben daten" bei Frauen), denke ich eher nicht.
Dass sie eher nicht zu weit "nach oben" daten, trifft dann schon eher zu. Hätte ich früher auch nie.
Ich finde es unfair, ungewollten Single-Frauen per se negative Charaktereigenschaften zu unterstellen.
Würde ich auch nie so formulieren. Aber sie sind eben z. B. weniger beziehungskompatibel, vielleicht anspruchsvoller oder haben andere Eigenschaften, die Männer weniger gerne bei einer Partnerin haben. Umgekehrt ist das doch auch nicht anders.
Abgesehen von der Studienlage passt es zu meinen Erfahrungen: Es hat in meiner Datingbiographie definitiv einen Knick gegeben, als die Berufsbezeichung von "Studentin" zum jetzigen Beruf überging. Dabei hatte ich nicht das Gefühl, mich grossartig geändert zu haben, sondern vor allem mit anderen Augen gesehen zu werden.
Ja, der Status ändert sich dann eben gewaltig. Bei Männern umgekehrt. Das mag auch vom Beruf abhängen. Lehrerinnen und Juristinnen sind bei manchen unbeliebter.
 
  • #29
Das Problem ist hier Verlässlichkeit in Verbindung damit, dass man ausgerechnet dann, wenn Verlässlichkeit wichtig ist, betrogen werden kann.

In vielen Fällen ist es doch so, dass man sich bei Verhütung z. B. auf die Pille einigt, die Frau dann aber gezielt "ungewollt" schwanger wird. Hier immer wieder mal explizit empfohlen. Genau das ist die Problemsituation.

Was soll ich als Mann da tun? "Schatz, ich nimm dann lieber noch Kondome zusätzlich, wenn wir die Pille nutzen"? Im Grunde kann ich die Beziehung doch nur beenden, wenn ich mich auf eine Frau nicht verlassen kann. Dazu müsste die mir das aber sagen.

Wenn man sich auf eine andere Art der Verhütung einigt, ist das eine andere Situation. Ich habe auch schon in Beziehungen Kondome regelmäßig benutzt.
 
  • #30
Es passt dann einfach nicht und irgendwo ist der der auch noch Kinder haben möchte.
Ihr solltest hier auch mal die jeweiligen Wahrscheinlichkeiten mitberücksichtigen.

Es nützt ja nichts, wenn ein Viertel oder ein Drittel der jeweils in der Altergruppe infrage kommenden Männer dem Kinderwunsch grundsätzlich von vorneherein positiv gegenüberstehen, wenn es für die jeweilige Frau weit Ü30 sehr unwahrscheinlich ist, diese Exemplare überhaupt kennenzulernen, zu treffen und ggf. sich dann auch noch sich in dieser Konstellation gegenseitig zu verlieben.

Ich finde es immer wieder hier im Forum eigenartig, dass Wahrscheinlichkeiten scheinbar nie eine wirkliche Rolle spielen, solange nur die (theoretische) Möglichkeit besteht.
Dabei sind doch hier fast alle Akademiker und sollten wissen, was sich hinter Wahrscheinlichkeiten und Risiken verbirgt.

Das sind alles schwierige Abwägungsprozesse für eine betroffene Frau oder eine betroffenen Mann und das sollte sich in den Ratschlägen irgendwie auch wiederfinden.
Deswegen ist es auch irgendwie Quatsch zu schreiben "Irgendwo gibt es noch einen Person, der Kinder will und der sich auch in Dich verlieben wird..." Tja. irgendwo, vielleicht. Vielleicht auch nicht.
 
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