• #31
Ihr Lieben, danke schon mal für die zahlreichen Antworten. Ich bin doch überrascht, wie sehr dieses (Noch-)Gedankenexperiment doch die Gemüter erhitzt. Meine Freundinnen reagierten ähnlich. Von neugierig bis entsetzt war alles dabei. Ich fühle mich fast, als hätte ich vorgeschlagen, meine Nase operieren zu lassen ;) Ist die Haarfarbe wirklich so ein emotionales Thema?! Ich meine, selbst wenn ich es wagen würde - genauso schnell sind sie wieder dunkel wie eh und je. Erschüttert eine Blondierung wirklich die eigene Identität, wird man von Männern und Frauen aus unterschiedlichen Gründen für ein Ausprobieren verurteilt, wie teils hier geschehen? Ich bleibe doch innen dieselbe. Echt interessant, wie brisant eine Typveränderung zu sein scheint... Das war mir gar nicht klar. Eines vermisse ich hier: Dass jemand diesen Schritt mutig findet ;)...
 
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Gast

  • #32
Blond ist schön, wenn die Haarfarbe auch ECHT ist :) Mehr als 90 % der Blondinen sind gefärbt. Und das sieht man! Künstliche Farbe, dunkler Ansatz, total kaputte, zersplisste Haare. Finde ich einfach nur furchtbar. Darauf sollen Männer stehen?

Ob da nicht lieber Naturhaarfarbe mit gesunden, langen, glänzendes Haaren die bessere Wahl ist?

Zudem hat Attraktivität doch nichts mit der Haarfarbe zu tun, sondern mit dem Gesamtbild eines Menschen, inklusive innere Werte und Ausstrahlung.

Wenn Sie ihre dunklen Haare blondieren lassen, Fräulein Wunder, dann wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Friseur Ihnen früher oder später wegen der schlimmen Haarschäden zur Kurzhaarfrisur rät. Und nicht zuletzt steht einen doch Naturhaarfarbe am besten, die Natur hat sich dabei schon etwas gedacht, Ihnen braune und nicht blonde Haare zu geben. :)

Gruss

w, stolze Rothaarige, die nie im Leben blondieren würde
 
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Gast

  • #33
Ich hatte früher hellbonde Haare, diese wurden dunkel als ich 13 Jahre alt war. Seit dem lasse ich mir in genau der Farbe wie sie vorher waren beim Friseur färben. Es ist ein Gemisch aus 3 verschiedenen Blonfarben die die Haarfarbe echt aussehen lassen weil es eben nicht einfach Platinblond ist. Meine Haare sind immer noch total gesund, lang, Splissfrei und so dick dass ich sie mir glätten muss Volumen raus zu nehmen (lasse inzwischen seit 15 Jahre ununterbrochen Färben). Es stimmt also nicht das man zwangsläufig kaputte Haare hat und wenn man der Typ Hellhäutig und Blauäugig ist kommt bei einer gut gemachten Farbe kaum einer auf die Idee dass diese nicht echt nicht. Ich bin sehr oft verwundert angeschaut worden wenn ich sagte "ich hab einen Termin beim Friseur für neue Farbe und dann kam meistens ein "wie die Farbe ist nicht echt" (vor allem von Frauen)
 
  • #34
Blondes have more fun.Some guys have all the luck.Das ist alles so abgedroschen und nicht neu.
Einfach authentisch bleiben!
 
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Gast

  • #35
Eines vermisse ich hier: Dass jemand diesen Schritt mutig findet ;)...
Was soll denn daran mutig sein? Mutig ist man, wenn man etwas aufgibt, um sich voll auf etwas anderes zu konzentrieren. Mutig ist man, wenn man weiß was man sich zutrauen kann, und das auch ausreizt. Sich die Haare färben zu lassen ist nicht mutig, sondern einfach nur der Versuch, anders zu erscheinen als man ist, sich dem (vermuteten) Geschmack der Männer anzupassen, weil man sich im naturgegebenen Zustand für nicht attraktiv genug hält. Und das ist für mich das Gegenteil von Mut.
 
  • #36
Btw: Als Kind war ich auch blond... ;) Bis ca. 6. Ich werde es wahrscheinlich nicht machen, aber ich finde es super, wenn andere so mutig sind. Viele Frauen in den Medien sind super gefärbt, von wegen kaputte Haare und künstlich... Wie sah zum Beispiel Heidi Klum in dunkel aus oder Michelle Hunziker? Na bitte.
 
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Gast

  • #37
Was daran mutig sein soll, sich die Haare blond zu färben, verstehe ich auch nicht. Wenn ich Lust habe auf eine Typveränderung und meine, dass mir eine andere Haarfarbe als meine Naturfarbe gut stehen würde, dann ändere ich halt meine Haarfarbe. Das hat doch mit Mut nichts zu tun. Schon gar nicht, wenn man - was ich nicht tun würde - die Veränderung nur vornehmen lässt, weil man denkt, dass man mit einer anderen Farbe besser bei Männern ankommt, statt aus Spaß daran, sich zu verändern.
 
  • #38
Ich finde es mutig! Ich hätte so eine krasse Typveränderung noch bis vor kurzem niemals auch nur für mich in Betracht gezogen.

Was mir auffällt: Viele finden es nicht gut, dass man "der Natur" ein Schnippchen schlägt. Finde ich komisch. Die Natur hat auch so was wie Achselhaare erfunden oder Aknehaut oder Mini-Brüste. Ist rasieren, schminken und ein Push-up-BH dann auch nicht erlaubt?

Ich meine, wir Frauen tun doch ohnehin einiges, um uns selbst besser zu fühlen - aber auch, um uns attraktiv zu machen für die Außenwelt. Hier hört es sich so an, als sei das verwerflich... Find ich komisch.
 
  • #39
Ich persönlich kann nur sagen, dass dies nicht stimmt. Es kommt einfach drauf an, was für einen Typ Frau ein Mann attraktiv findet. Ich persönlich finde beispielsweise dunkelhaarige Frauen attraktiver als blonde und kann es überhaupt nicht verstehen, warum es andersrum sein sollte. Allerdings ist meine Meinung natürlich nicht repräsentativ. :) Mache dir doch deine Haare so wie du dich am besten fühlst, denn mit einer positiven Ausstrahlung gewinnst du weit mehr, als sich auf Äußerlichkeiten zu beschränken. Gruss, M 28
 
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Gast

  • #40
Fräulein Wunder, auch schon mal was von "hair extensions" und Adobe Photoshop gehört? ;) Es ist nicht alles blond, pardon..Gold was glänzt.

Michelle Hunziker, Pamela Anderson, Paris Hilton, Heidi Klum - von Natur aus dunkel und sehen auch mit dunklen Haaren tausend mal besser aus. Die Natur weiß schon, warum sie einen eine bestimmte Haarfarbe gegeben hat. Am schönsten ist nach wie vor Naturhaarfarbe, nur scheffelt die Kosmetikindustrie damit keine Kohle.

Einfach mal kritisch hinterfragen - soll nicht schaden, hab ich gehört? ;)
 
  • #41
Warum die Naturhaarfarbe am besten passt, ist ja auch klar: Die ist sozusagen automatisch abgestimmt auf den Teint. Wer aber genau in dieser Farbwelt bleibt, sprich einen warmen oder kühlen Ton wählt, kann auch ein bisschen experimentieren, denn in der richtigen Nuance sieht auch Blond nicht künstlich aus.

Ich finde, dass Heidi Klum beispielsweise todlangweilig aussah mit ihrer Naturhaarfarbe, blond steht ihr definitiv besser.
 
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Gast

  • #42
Hallo Fräulein Wunder,
wie ist denn Deine Naturfarbe ? Und Deine Augen ? Bei einer so richtig hübschen braunäugigen und dunkelhaarigen Frau sieht das Kunstblond meistens blöd aus, finde ich. Eine schöne Brünette ist einfach schön.

Ich selber bin straßenköterblond...also mehr so schmutzfarben von Natur aus.
Die Wirkung von blonden Strähnchen zeigt sich, sobald ich beim Frisör aus der Tür trete.
Der Männer-Glotz-Quotient steigert sich erstaunlich. Trotz meines hohen Alters.
w55
 
  • #43
Die Wirkung von blonden Strähnchen zeigt sich, sobald ich beim Frisör aus der Tür trete.
Der Männer-Glotz-Quotient steigert sich erstaunlich. Trotz meines hohen Alters.
w55
Ohne es auf Dich beziehen zu wollen, aber man(n) glotzt auch bei Unfällen lang hin.
Das Phänomen dürfte auch den Damen bekannt sein, wenn man in der Stadt etwas, jemanden sieht, der mal so richtig schön daneben gegriffen hat, aus welchen Gründen auch immer. Man glotzt und glotzt. Wie positiv das dann ist, ist die andere Frage.

Strähnchen bei Frauen allg. und im besonderen jenseits der 50, wirken auf mich immer mehr gewollt, als gekonnt.
 
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Gast

  • #44
w 51, den Vorgänger-Kommentar finde ich nicht so gelungen, Frauen in den Fünfzigern können durchaus blonde Strähnchen tragen! Das gesamte Erscheinungsbild muss passen. Das Männer blondierte Frauen gern ansehen und mehr, ist auch meine Erfahrung.

Zur FS: Wenn sie wirklich dunkelhaarig sind würde ich mir trotz meiner Blondvorliebe eine Totalblondierung gut überlegen. Zu ihrem Typ passt blond wahrscheinlich dann nicht optimal.
 
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Gast

  • #45
Liebes Fräulein,

als echte Blonde käme ich nie auf die Idee mir meine Haare dunkelbraun mit Kupferreflexen zu färben. Passt nicht zum Hautton. Meine Augen sind hell und lichtempfindlich, daher muss ich immer eine Sonnenbrille tragen. Vorteil ist: in der Sonne leuchten und glänzen meine Haare wie Licht. Viele Menschen mögen blondes, goldenes Haar weil es leuchtet und das Licht reflektiert.

Als Blondine würde ich mich nicht bezeichnen. Klingt nach Reeperbahn und fescher Lola.
 
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Gast

  • #46
mag sein, das "blonde Strähnchen" eyecatcher sind, mich erinnern die bei Frauen ü50 mehr an Seniorinnenkultur, ich bleibe lieber "Straßenköter" blond und damit evtl. von der Männerwelt unbeachtet.
w50+
 
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Gast

  • #47
Liebe Fragestellerin

Meinen Erfahrungen nach zählen vor allem Gesicht und Figur und weniger die Haarfarbe. Ich selbst bin dunkelhaarig (fast schwarz), habe dafür eine attraktive schlanke Figur und finde genau so "Beachtung" wie jede Blondine, wenn nicht noch mehr. Auch mein Haar ist naturbelassen, lang, gesund.

Ich habe auch einmal blondiert, wollte es ausprobieren und meine langen Haare, die zuvor so schön glänzten, brachen nun büschelweise (!) ab, am Ende stand ich da mit einer Haarfarbe, die mir überhaupt nicht stand, überhaupt nicht zu meinem Typ passte und dann noch mit Haaren wie ein explodierter Besen! Zumpelliese ließ grüßen. Ja, angeguckt wurde ich - aus Mitleid!

Moral von der Geschicht´: Schuster bleib bei Deinen Leisten, sprich: wenn es schon unbedingt färben sein muss, dann bleibt man am besten möglichst nahe an seiner Naturhaarfarbe. Das schont auch die Haare. Ich habe nie wieder gefärbt und der Unterschied zwischen naturbelassenen, gesunden Haaren und einem gefärbten Zumpelbesen auf dem Kopf könnte größer nicht sein. Blondieren schädigt die Haare nun mal enorm und ich halte es für sehr gut möglich, liebe Fragestellerin, dass wenn Du von Natur aus eher dunkel bist, Deine Haare durch das Blondieren derart geschädigt werden, dass Dir nichts anderes bleibt, als die Kurzhaarfrisur, höchstens schulterlang.

Entweder langes gesundes ODER blondiertes Haar. Überlege Dir gut und wenn Du es tust, dann aber bitte nicht jammern und heulen, wenn der Friseur dringend zur Kurzhaarfrisur rät, weil die Haare völlig kaputt sind und nur noch aussehen wie ein explodierter Besen.
 
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Gast

  • #48
Liebe Fräulein Wunder, ich bin der Meinung, dass nicht die Haarfarbe besonders wichtig ist, sondern die Beschaffenheit der Haare. Glänzende gesunde Haare, gerne lang und mit einem guten Schnitt frei fallend oder in einer schönen weiblichen Hochsteckfrisur-das hat Wirkung auf Männer, wie ich oft feststellen muss.

Natürlich sind eine schöne weibliche Figur und attraktive Gesichtszüge genau so wichtig. Allein die Farbe blond bedeutet nicht viel. Es kommt darauf, ob das Gesamtpacket stimmt. Meine Freundin ist von Natur aus blond, nett und sehr natürlich-kurze Haare, Sportkleidung, Null Schminke. Ich bin von Natur aus brünett, trage gerne lange Haare, die ich sehr pflege-so glänzen sie und sehen einfach top aus, dazu kleide ich mich gerne weiblich (Röcke, figurbetonte Blusen), Schminke-immer ganz dezent.

Wenn wir beide ausgehen, kriege ich viel mehr Männerblicke und werde öfter angesprochen, obwohl ich nicht blond bin.

Letztendlich haben die Chancen einer Frau auf dem hiesigen Singlemarkt einen größeren Zusammenhang mit der Optik als Gesamtpacket, mit der Bildung, der (nicht) vorhandenen Altlasten, der beruflichen und finanziellen Situation der Frau zu tun als mit der Haarfarbe.

Die Männer schauen nach so vielen Kriterien bei einer Frau nach-die Haarfarbe scheint mir nicht dabei entscheidend zu sein. Ok, wenn ein Mann partout nur auf blond steht, dann schon. Ich kenne aber keinen Mann, der bei der Haarfarbe so festgefahren ist. Aber wohl sehr festgefahren, was Körperbau, Bildung, Finanzen und Altlasten betrifft.

w/39
 
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Gast

  • #49
Was ist Ihre Erfahrung? Haben Blondinen wirklich "mehr Spaß" und vor allem mehr Erfolg auf dem Single-Markt?
Ihr Fräulein Wunder
Glaube ich nicht. In meinem Umfeld - BWL/Marketing - sind gefühlt nahe 100 Prozent der Frauen blond. Die wenigsten natürlich echt. Aber alles, was nicht blond ist, fällt da schon auf. In so einem Umfeld ist das "Blond sein" sicherlich kein Erfolgsgarant. Die Ausnahme bilden höchstens die echten Blondinen, die man ja ohnehin aus 10 Metern erkennt.
 
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Gast

  • #50
diese Frage kann ich nicht ernst nehmen, tut mir leid!

W43 (naturblond)

Find ich sehr abgehoben diese Antwort. Wenn du keine Meinung dazu hast,
kannst du die Antwort doch auch sein lassen.
Ist nähmlich eine Tatsache das eine Blondiene auf den ersten Blick anders wirken als eine Brünette und auf dem Singlemark zählt der erste Eindruck doch oft sehr viel.