• #1

Habe ich nach all den Jahren noch eine Chance?

Ich habe einen Fehler gemacht, den ich schmerzlich bereue. Ich habe eine Entwicklung auf mich zukommen sehen und konnte sie trotzdem nicht verhindern. 8 Jahre war ich mit meinem Partner M. zusammen. Als wir uns kennenlernten, war ich gefühlsmäßig noch in einer Beziehung, die ich nach 1/4 Jahr zu einem verh. Mann schmerzlich verlassen hatte. Für M. eine schwierige Zeit. Unsere Freizeit, Reisen, Gespräche, unser Alltag war sehr schön. Wir waren aber sehr unterschiedlich und haben sehr viel gestritten. Der Sex wurde immer weniger, ich konnte seine Umarmungen nicht mehr ertragen, geschweige denn Sex, und das schon seit 6 Jahren. Anfangs hatte M. noch Alkoholprobleme, dann hat er von einem Tag auf den anderen keinen Tropfen mehr getrunken. Unsere Streitereien wurden immer seltener, die Beziehung sehr harmonisch, nur die Nähe und der Sex fehlten weiterhin. M.hat das oft angesprochen,und ich habe es ignoriert. Eine gemeinsame Sex Therapie wollte ich nicht, ich wollte ihn dadurch nicht noch mehr kränken. Ich dachte, dass dann vlt. herauskäme, dass ich ihn zu wenig liebe. Er hat jahrelang auf mehr Nähe gewartet, ich konnte nicht. Ich habe dann alleine, ohne sein Wissen, eine Therapie gemacht, da auch ich mir Nähe wünschte. In der Therapie kam heraus: Es liegt an den vielen Verletzungen in vergangenen Beziehungen, dass ich Nähe nicht zulassen kann, und es ist eindeutig herausgekommen, das ich M. liebe. Ich habe vor Erleichterung bei dem Therapeuten bitterlich geweint. M. wußte von der Therapie nichts, er ist fast parallel vor kurzem zu seiner Schwester gegangen um dort erst das Haus, während eines Urlaubs zu hüten und um dann eine Wohnung zu suchen. Jetzt hat er mir gesagt, dass die Beziehung zu Ende ist. Das er mich all die Jahre immer von ganzem Herzen geliebt hat und jetzt von ganzem Herzen gern hat. Die Therapie und der Abstand haben mir die Augen geöffnet...Ich habe Gespräche mit ihm geführt und ihm einen sehr emotionalen Brief, auch mit der Begründung der "Nähe Verweigerung" geschrieben. Er hat auf diese emotionalen Gefühle immer gewartet und hat den Brief wohl mehrmals gelesen. Er hat momentan keine Energie mehr, zuviel war kaputt gegangen, er glaubt nicht mehr dran. Wir hätten ein schlechtes Taiming. Es war jetzt zu spät...Er wirkte kühl und emotionlos.Er möchte sehr gerne eine Freundschaft zu mir. Ich möchte gerne einen Neuanfang. Habe ich nach all den Jahren noch eine Chance? Er fehlt mir unglaublich... Ist zwei Wochen her!
 
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  • #2
Liest sich als wärst du jemand der gerne auf störungsbasierte Bauchgefühle hört und auf Fragen wie "warum willst du dich trennen" mit einem "das weiß ich auch nicht" antwortet. So etwas habe ich selbst schon erlebt.

Dein Mann hat, dass nun einige Jahre ausgehalten und hat sich jetzt zur Trennung durch gerungen um dieses Drama zu beenden. Er muss wahrscheinlich mit sich selbst kämpfen um seine Entscheidung aufrecht zu erhalten.

Ggf. kannst ihn mit weiteren Briefen, Nachrichten und vor allen mit Sex (sehr wirksam bei einem sexuell jetzt lange boykottierten Mann) umstimmen.

Sexuelle Ablehnung ist für Männer der absolute Liebesentzug und in einer Beziehung mit Anspruch auf Monogamie und Treue Machtmissbrauch, der es quasi legitimiert sich Sex woanders zu holen.

Falls du dich immer noch keinen Sex mit ihm haben willst, geht es dir überhaupt nicht um ihn sondern um deine Ängste allein zu sein.
 
  • #3
Ggf. kannst ihn mit weiteren Briefen, Nachrichten und vor allen mit Sex (sehr wirksam bei einem sexuell jetzt lange boykottierten Mann) umstimmen.
...Falls du dich immer noch keinen Sex mit ihm haben willst, geht es dir überhaupt nicht um ihn sondern um deine Ängste allein zu sein.
Oh Mann, ich fürchte, genauso ist es, Herr Ejscheff nennt es beim Namen.

Es scheint wirklich so zu sein, dass der Sex für Männer das Wichtigste, vielleicht sogar das einzig wirklich Wichtige in einer Beziehung ist.
Haben wir hier jemals einen Thread gehabt, in dem sich ein Mann darüber beklagt, dass seine Frau keine Lust mehr auf romantische Abendspaziergänge, gute Gespräche und Schmusen hat. Außer... wenn in diesem Thread dann noch vorkommt: '...und Sex gibt es auch keinen mehr'.

Oh Mann, reicht es den Männern ( Ausnahmen ausgenommen ) wirklich, wenn die Frau hübsch, schlank, geduscht ( muss nicht sein ) und nett (das auch nicht) ist, das Essen kocht und die Beine breit macht ?

Oh Mann, falls meine Beziehung jemals vorbei sein sollte, bleibe ich allein.

w 51
 
  • #4
Liebe FS,
ich glaube nicht, dass ihr eure Beziehung auf Null resetten und neu anfangen könnt. Schon euer Zusammenkommen war für ihn eine Megastrapaze und danach hast Du ihm jahrelang emotional permanent was zugemutet, Dich nicht eingelassen etc.
Jeden Versuch von ihm, was zu ändern hast Du abgewiesen und über die Jahre war das Ausmaß der Zurückweisung zu viel für ihn - die Schmerzgrenze war überschritten und er setzt dem Ganzen zu Recht ein Ende.

Nun hatte er ohne Dich eine gute Zeit und hat diese auch gleich genutzt, um sich eine Wohnung zu suchen. Sowas entscheidet man nicht kurzfristig, wenn man die Wohnung von Verwandten hütet, sondern die Umsetzung folgt in der Regel einer langen Frustphase und der Erkenntnis, dass es nicht besser wird in Eurer Beziehung.

Ihr seid beidseitig mit vielen Problemen gestartet (zwei aneinandergeklammerte Ertrinkende), er hat seine (Alkohol) in den Griff bekommen, Du hast ihm nichts gesagt von Deiner Therapie, d.h. vertraust ihm nicht und er konnte nichts sehen, was ihm Hoffnung macht. Auch das ist ein Grund fürs Aus.
Möglicherweise hätte er es noch einige Zeit aushalten können, wenn er Grund zur Hoffnung gehabt hätte. Du hast es ihn nicht sehen lassen und so ist der Wunsch zur Trennung in ihm gereift.

Darüberhinaus hast Du falsche Vorstellungen von Therapiewirkungen. Eine Therapie dauert mindestens 1,5 - 2 Jahre. Adhoc kann man neue Erkenntnisse über die Ursachen problematischen Beziehungsverhaltens nicht in konstruktives Paarverhalten umsetzen. Etwas zu wissen heißt noch lange nicht, etwas verändern zu können, denn das Fehlverhalten hat lange gebraucht, bis es entstanden ist und es braucht lange, bis esverandert wird - selten geht es in einer "schlechten" bestehenden Beziehung sondern eher in eibem Neustart mit einem Menschen, der die Hypothek einer langen schlechten Beziehung nicht trägt und in der es auch keine gemeinsamen Altlasten von Zurückweisungen, Kränkungen. So ein Schaden ist schwer auszubessern.

Eine Therapie macht man nicht wegen nichts undmeistens wirkt das problematische Verhalten, das einen in Therapie bbringt in allen zwischenmenschlichen Beziehungen.
Kümmere Dich vorrangig um Deine Therapie undnutze das neu gewonnene Wissen in allen Sozialkontakten. Wenn die besser gelingen, ist es an der Zeit nach einem neuen Partner zu gucken.
 
  • #5
Liebe FS,

die Sätze "in der Therapie ist eindeutig herausgekommen, dass ich M. liebe" und "ich habe vor Erleichterung bitterlich geweint" bereiten mir etwas Bauchschmerzen. Ich habe den Eindruck, du hast unrealistische Vorstellungen davon, was eine Therapie leisten kann und klammerst dich begierig an jede Erklärung, die man dir anbietet, ohne zu hinterfragen. Ein Therapeut kennt sich zwar mit der menschlichen Gefühlswelt und deren Störungen sowie typischen Vermeidungsstrategien und Selbstschutzmechanismen aus, ist aber kein Gedankenleser, sondern lediglich Begleiter auf dem Weg zur Selbsterkenntnis. Und auch das, was du über dich selbst verstanden zu haben glaubst, wird immer nur Interpretation bleiben. Die Psychologie ist keine exakte Wissenschaft. Liebe, die man aufgrund von Verletzungen nicht zulassen kann, lässt sich nicht nachweisen wie Antikörper im Blut oder eine Schwangerschaft.

Und letztlich spielt es auch keine Rolle, ob die Liebe nun nur "verschüttet" ist oder nie da war: wenn sie für dich und deinen Partner nicht greifbar ist, lässt sich darauf keine Beziehung aufbauen.

Ich habe selbst ein Problem mit Nähe und glaube nicht, dass das etwas ist, was sich innerhalb einer Beziehung lösen lässt. Arbeite weiter an dir, aber erwarte nicht von deinem (Ex-)Partner, dass er dich "rettet"; dass er an deiner Seite ausharrt, bis du denn irgendwann in ferner Zukunft ganz vielleicht mal spürst, dass du ihn liebst, statt nur zu hoffen, dass du es tust. Er hat 8 Jahre lang(!) vermisst, was eigentlich Grundlage jeder Paarbeziehung sein sollte. Lass ihn ziehen.

Und wenn ich dir noch meine ganz persönliche Interpretation anbieten darf: ich denke, dieser Mann war für dich ein emotionaler Rettungsanker, aber nie Geliebter. Natürlich vermisst du ihn jetzt - du musst dich erst wieder daran gewöhnen, deinen Alltag allein zu gestalten. Es ist auch normal, dass Menschen aus der Distanz interessanter und begehrenswerter wirken. Ich prophezeie dir, dass deine intensiven Gefühle für diesen Mann in sich zusammenfallen werden wie angepiekster Luftballon, solltet ihr euch wieder annähern.

Vielleicht hättest du diesen Mann ebenso begehrt wie (vermutlich) den davor, wenn er ebenfalls verheiratet und damit unerreichbar gewesen wäre. Aber wie gesagt: all diese Interpretationen und "Diagnosen" sind letztlich wertlos. Was zählt ist, wie man sich mit einem Menschen fühlt. Und nein, Vertrauen, gute Gespräche, nette Unternehmungen, reibungsloser Alltag usw. sind nicht genug für eine Paarbeziehung; das alles kann man nämlich auch mit Freunden oder Mitbewohnern haben.
 
  • #6
Mann, falls meine Beziehung jemals vorbei sein sollte, bleibe ich allein.
Diese Gedanken kommen mir mittlerweile auch, obwohl ich in einer glücklichen Beziehung bin.

Das viele mitlesen hier tut einem nicht gut, bei all den extremen Threads die sich hier so tummeln.

Allerdings kann ich dem hier nicht zustimmen..
Es scheint wirklich so zu sein, dass der Sex für Männer das Wichtigste, vielleicht sogar das einzig wirklich Wichtige in einer Beziehung ist.
Ne mittlerweile glaub ich, viele Männer brauchen einfach nur eine Haushälterin und gute Köchin und Putzfrau. Der Sex der obendrauf kommt ist willkommen, gibt es ihn nicht, wird der sich außer Haus geholt. Ob Mann sich dann irgendwann trennt, hängt davon ab ob und wie viel ihn das kostet.
 
  • #7
Na ja, @frei, dass Du bezüglich Sexualität anders tickst als die große Mehrheit, wissen wir. Ob dies bei der FS aber auch so ist, weiss ich nicht. Für die große Mehrheit ( ganz unabhängig vom Geschlecht) gehört eine gern gelebte Sexualität zu einer glücklichen Beziehung dazu. Ich kann Ejscheff diesbezüglich nur zustimmen,
exuelle Ablehnung ist für Männer der absolute Liebesentzug und in einer Beziehung mit Anspruch auf Monogamie und Treue Machtmissbrauch
Derjenige, der vom Sexentzug betroffen ist, hat die A...karte gezogen, weil viel machen kann man da nicht.
Deshalb denke ich schon, dass es mit der Liebe auch nicht soweit her sein kann, wenn man keine Umarmungen und keinen Sex mehr möchte. Verletzungen jeglicher Art gehören ab einem bestimmten Alter zur allgemeinen Erfahrung ( Missbrauch und Vergewaltigung ausgenommen, diesbezüglich masse ich mir kein Urteil an) dazu.
6 Jahre hatte die FS Zeit sich dem Problem zu stellen, dann hat er endlich das Handtuch geworfen und jetzt will sie ihn wieder zurück. Ganz ehrlich liebe FS, lass ihn laufen, ich glaube es ist besser für ihn. Ich denke mal Wehmut und Angst vor dem Alleinsein sind bei Dir die grösseren Treiber als die große Liebe.
W,53
 
  • #8
Ich muss den Kopf schütteln, @frei, macht mal ein Tantraseminar, Sex ist bereichernd! Die Yoni ist genauso ein Körperteil wie die Lunge, der kann man auch nicht verbieten, ab morgen gibts keine Luft mehr :)

Liebe Fs, ich verstehe nicht, wieso dein Freund so lange ohne körperliche Zuwendung existieren konnte, er ist aber stark, hat dem Alkohol entsagt und nun auch Dir, das Wort Machtmißbrauch ist auch schon gefallen, hast Du ihm angeboten, er könne sich Sex woanders holen?

Ich hoffe für ihn, er möge nicht zu Dir zurückkommen.
Wieso glaubst Du das Du jetzt mit ihm Nähe und Sexualität leben kannst? Die Erfahrung ist, wenn man zu schnell nach einer Verliebtheit, Beziehung einen neuen Mann hat, wird das nichts, es muss ersteres erst verarbeitet werden. Das zu erfahren und wahrhaben zu wollen ist bitter, war es bei mir auch!
 
  • #9
Liebe FS.
Vielleicht solltest du einfach abwarten, was kommt oder anders gesagt, du wirst abwarten müssen.

Keiner der Schreiber hier, kann dir sagen was in der Zukunft passiert. Sehe es doch mal als positiv an, dass du deine Probleme erkannt hast und an Dir arbeitest. Und mit Sicherheit hast du in der Therapie auch noch einiges an Arbeit vor Dir, denn nach der Erkenntnis muss das auch umgesetzt werden und ins Leben integriert werden.

Loslassen ist schwierig im Leben, ermöglicht dann aber auch dem anderen, sich wieder frei zu fühlen und frei zu entscheiden.

Fange erst mal für dich an ohne Gedanken an ihn, dein Leben zu gestalten und zu leben. Wenn du das mit Eigenliebe zu Dir und das ist das wichtigste überhaupt um eine gesunde Partnerschaft zu führen, kannst, dann werden sich Erkenntnisse aufzeigen, was du eigentlich wirklich willst.

Im muss @frei und @Stern12345 recht geben, ich bin auch teilweise erschrocken, wie eine Partnerschaft nur auf Sex reduziert werden kann. Aber anderseits beruhigt sich mein Puls dann wieder, wenn ich die Verläufe der jeweiligen Person durch lese und sehe eine Bauchlandung nach der anderen.
 
  • #10
In der Therapie kam heraus: Es liegt an den vielen Verletzungen in vergangenen Beziehungen, dass ich Nähe nicht zulassen kann, und es ist eindeutig herausgekommen, das ich M. liebe. Ich habe vor Erleichterung bei dem Therapeuten bitterlich geweint.

Das finde ich sehr bedenklich. Nicht das evtl. gesagt wurde, sondern, dass Du das als Ergebnis der Therapie siehst. Wir sind doch hier nicht naturwissenschaftlich unterwegs. Da gibt es eindeutige Ergebnisse. Du träumst. Du hattest wohl diesen Wunsch und der wurde Dir bestätigt...Mmh hinterfrage das. Ansonsten weiß ich nicht, ob Ihr och eine Chance habt. Da hilft vermutlich reden. Aber ich gebe zu Bedenken, dass für ihn der Sex ganz arg wichtig ist.


Oh Mann, reicht es den Männern ( Ausnahmen ausgenommen ) wirklich, wenn die Frau hübsch, schlank, geduscht ( muss nicht sein ) und nett (das auch nicht) ist, das Essen kocht und die Beine breit macht ?

Diese Gedanken kommen mir mittlerweile auch, obwohl ich in einer glücklichen Beziehung bin.

Das viele mitlesen hier tut einem nicht gut, bei all den extremen Threads die sich hier so tummeln.

Allerdings kann ich dem hier nicht zustimmen..

Ne mittlerweile glaub ich, viele Männer brauchen einfach nur eine Haushälterin und gute Köchin und Putzfrau. Der Sex der obendrauf kommt ist willkommen, gibt es ihn nicht, wird der sich außer Haus geholt. Ob Mann sich dann irgendwann trennt, hängt davon ab ob und wie viel ihn das kostet.

hm... ich koch, putze, usw. usf. und ab und an kommt bei mir der Sex dazu. Bei uns kann ich als Mann das umgekehrte behaupten. Die wenige Frauen in meinem Leben wollten immer mehr Sex, als ich. Es gibt Ausnahmen. Lieber eine gute Bez. und keinen oder wenig Sex, als umgekehrt. Am besten beides. Ich könnte aber ohne - hab ja zwei gesunde Hände...

M
 
  • #11
Deshalb denke ich schon, dass es mit der Liebe auch nicht soweit her sein kann, wenn man keine Umarmungen und keinen Sex mehr möchte.

Jein. Der Wunsch nach Distanz ggü. Menschen beruht in der Regel auf Ängsten vor Verlust und Enttäuschung. So etwas kann krankhaft zwanghafte Züge haben. Selbst wenn mir dies bewusst ist und ich mich deswegen vielleicht zu einer Beziehung mit jemanden den ich möglicherweise sogar liebe oder auch nur mag zwinge (Ich will ja gerne diese oder eine Beziehung haben, kann jede Beziehung aber nur begrenzt ertragen) kommt es dann in der Beziehung zu Distanzierungsaktionen. Diese können sehr ultimativ sein. Z.B. Sexentzug.

Ne mittlerweile glaub ich, viele Männer brauchen einfach nur eine Haushälterin und gute Köchin und Putzfrau.

Ne es scheint nur zum Teil so. Insbesondere wenn ein perfektionistischer Mensch (nicht nur Frauen sondern auch Männer) grundsätzlich nicht mit den Beiträgen seines Partners zufrieden ist, kommt es nicht selten dazu, dass der kritisierte Partner sein Beiträge immer mehr in Quantität und Qualität reduziert.

Der Perfektionist versteht dies nicht. Er erwartet stattdessen, dass sich der Kritisierte wie ein Hamster im Hamsterrad immer weiter und fort bemüht. Als Kind hat der Perfektionist selbst gehört, dass eine 2 im Zeugnis nicht gut genug ist und überträgt diese Erziehungsmethode jetzt auf einen Partner.

Gut es gibt auch faule Säcke. Die erkennt man aber nicht erst im Laufe einer Beziehung.

Es scheint wirklich so zu sein, dass der Sex für Männer das Wichtigste, vielleicht sogar das einzig wirklich Wichtige in einer Beziehung ist.

In irgendeinem Nachbarthread hatte eine Mitforistin auf ein gutes Interview bei der ZEIT dazu verlinkt. Finde ich aber nicht.

Wenn sich eine Frau für einen Mann öffnet ist dies im Beziehungskontext der absolute Vetrauens- und damit Liebesbeweis. Ok. Wellnesssex wie ONS relativiert dies. Aber noch stärker ist die Verweigerung als die Gewährung. Sie drückt aus "ich kann deine intime Nähe nicht (mehr) ertragen".

An Menschen die körperliche Nähe grundsätzlich nicht ertragen können geht dies natürlich völlig vorbei.
 
  • #12
Sie drückt aus "ich kann deine intime Nähe nicht (mehr) ertragen"....
An Menschen die körperliche Nähe grundsätzlich nicht ertragen können geht dies natürlich völlig vorbei.
Ich gebe dir absolut recht.
Wenn man mit dem Partner so gar nicht mehr schmusen will, ist die Liebe wohl dahin.
Ich stelle mir ein Paar vor, das nie zueinander zärtlich ist, das nebeneinander her lebt, und dazu gibt es einmal pro Woche rein-raus-Sex. Schrecklich, nicht ?
Da hast du recht, da ist die Liebe dahin.

Ich habe schon mal von einer Freundin erzählt, das war das so, hier nochmal kurz:
Seit vielen Jahren verheiratet, die Kinder waren Teens damals.
Das Paar unternahm null zusammen, auch keine Gespräche zuhause, kein gemeinsames Essen, außer samstags, wenn der Mann TV-Koch-mäßig in der Küche zugange war.
Das musste sie dann mit ihm essen, ihn ohne Ende loben und danach das Schlachtfeld bereinigen.
Da hatte sie den wöchentlichen Horror aber schon hinter sich.
( Jeden ! Jahrelang ! ) Samstag, 18 Uhr.
Sie gehen ins Schlafzimmer, ziehen sich aus, legen sich ins Bett.
Sie auf den Rücken und macht die Beine breit.
Er masturbiert in Liegestützstellung in ihr, während sie mit offenen Augen zur Decke sieht, ganz unverblümt und für ihn sichtbar.
Nach zehn Minuten kommt er, ist kaputt, keucht und schwitzt und rollt auf den Rücken.
Sie steht sofort auf und duscht.
Wenn sie fertig ist, hat er ausgekeucht und duscht dann.
Sie zieht sich an und das Bett ab und steckt die Wäsche in die Waschmaschine.
Sie geht zum TV, er in die Küche.
Trostlos, nicht ?
Ist schon 10 Jahre her, dass sie mir das erzählte, inzwischen sind sie geschieden.

Ja, hier spürt der Mann selbstverständlich die Lieblosigkeit seiner Frau, aber warum hat er das dann trotzdem jahrelang so gemacht ?
Glaubst du, er wäre zufrieden gewesen, wenn der Sex vermeintlich besser gewesen wäre ? Sie also geheuchelt und auch gekeucht hätte ?
Wäre dann alles ok gewesen für ihn, obwohl es sonst gar keine Zärtlichkeiten und gemeinsame Zeit gegeben hätte ?
Ich kann mir vorstellen, dass ja.

Keine Ahnung, wie es in Beziehungen zugeht, in denen einer gar keine körperlichen Zuwendungen möchte, kenn ich ja nicht und mit Freundinnen redet man die eher nicht so drüber. Außer mit dieser einen eben.

w 51
 
  • #13
Ich gebe dir absolut recht.

Sie auf den Rücken und macht die Beine breit.
Er masturbiert in Liegestützstellung in ihr, während sie mit offenen Augen zur Decke sieht, ganz unverblümt und für ihn sichtbar.
Nach zehn Minuten kommt er, ist kaputt, keucht und schwitzt und rollt auf den Rücken.
Sie steht sofort auf und duscht.
Wenn sie fertig ist, hat er ausgekeucht und duscht dann.

Ich differenziere mal körperliche Nähe in

a) Schmusen, Kuscheln, Umarmen, Küsse (ohne Zunge o.ä.), Streicheln, Kraulen usw.

b) Sex

Es gibt Menschen die lieben nur a) (z.B. @frei wenn ich sie richtig verstanden habe), nur b) (z.B. ganz viele einsame Wölfe) aber auch Menschen denen ist beides wichtig (Ich z.B.).

In der Kombination von a) und b) haben unterschiedliche Menschen unterschiedliche Schwerpunkte. Den einen kränkt reduzierte Zärtlichkeit mehr, der andere leidet mehr unter Sexentzug. Wahrscheinlich ist aber für beide der Wegfall beider Komponenten ebenfalls inakzeptabel.

Das Erdulden von Sex (So wie beschrieben) ist aus meiner Sicht eine Katastrophe. Etwas Schauspielerei dabei dagegen nicht. Trotzdem wer sich grundsätzlich vor Sex ekelt oder Sex generell öde findet entspricht nicht dem Standard. @frei wie bezeichnest du Standardabweichungen?

Ein wesentlicher Punkt beim Sex ist auch die Definition von Viel. Abhängig ist viel auch von der Gelegenheit. Trifft sich ein Paar nur zwei-/dreimal im Monat hat es weniger Gelegenheit zu Sex als ein Paar welches zusammen lebt. Einige hier definieren täglich als normal und keineswegs als viel. Ob das nun real oder ein Wunschtraum ist nicht überprüfbar.

Die FS hat sich aber wohl dauerhaft verweigert. Wenn sie sich beim Sex wie @frei 's Freundin gefühlt hat, ging dies wohl nicht anders. Hat sich dies jetzt geändert? Wenn nicht hilft die Trennung ihr doch auch.

Schwurbelige Begründungen körperlicher Ablehnung sind jedenfalls eine Aufforderung zur Trennung oder zum Fremdgehen. Dazu zähle ich auch, ich weiß nicht warum ich keine Lust habe. Für so etwas gibt es Sexualtherapie, die Öffnung der Beziehung oder die Trennung.
 
  • #14
Ich bin der Meinung, auch Menschen, die keine Nähe zulassen können, spüren sehr genau, wenn sie wirklich lieben.

Du hast ihn nicht wahrhaftig geliebt. Was über die Jahre entstand, ist Bindung.

Jetzt ist er weg und du bist wieder allein. Er fehlt Dir, also versuchst Du ihn zurück zu manipulieren.

Aber wie stellst Du Dir die Zukunft vor? Willst Du ihm dauerhaft etwas vormachen, weil diese Beziehung die beste unter den schlechten war? Das wird nicht gutgehen.

Mal an ihn gedacht?
 
  • #15
Es gibt Menschen die lieben nur a) (z.B. @frei wenn ich sie richtig verstanden habe).
Ja
Trotzdem wer sich grundsätzlich vor Sex ekelt oder Sex generell öde findet entspricht nicht dem Standard. @frei wie bezeichnest du Standardabweichungen?.
Das stelle ich nicht in Abrede.
Weiter oben hast du gesagt, das sei nicht normal und ich stimmte zu, falls du mit 'normal' die Häufigkeit meinst. Das bezeichne ich als Standard.
Das ist komplett akzeptabel für mich, ich habe gar kein Problem damit, vom Standard abzuweichen.
Ich wehre mich aber dagegen, als krank bezeichnet zu werden.
Ich brauche ganz sicher keine Sexualtherapie.
Ich lege überhaupt keinen Wert darauf, an dessen Ende auf den Standard konditioniert worden zu sein.

Etwas ändern, z.B. mit Hilfe einer Therapie muss man nur, wenn man selbst einen Leidensdruck verspürt oder wenn man zur Belastung der Gesellschaft wird.
Wenn ich nur zur Belastung eines bestimmten Mannes werde, gibt es noch die Möglichkeit, sich zu trennen.
Wenn ich keinen anderen Mann finde, gibt es noch die Möglichkeit, allein zu bleiben.
Beides schreckt mich nicht.

Gegenfrage: warum ist es dir so wichtig, dass jeder dem Standard entspricht ?
Macht es dir Angst, dass Frauen, auch wenn es nur eine verschwindende Minderheit ist, Männern das, was ihnen existenziell wichtig ist, nicht zu geben bereit sind ?
Du liest davon, dass Frauen weniger Sex wollen als Männer und im Laufe der Beziehung immer weniger. Das könnte der Standard sein, was meinst du ? Hast du Angst davor, an solch eine Frau zu geraten ? Und dann nicht mehr weg zu können, z.B. weil du trotzdem an der Frau hängst ?
Das ist dir ja bereits mit deiner Ehefrau passiert, richtig ?
Das willst du auf gar keinen Fall mehr, richtig ?
Versuchst du, diese Diskrepanzen zu verstehen, oder noch besser zu minimieren, indem du mich argumentativ davon überzeugst, dass es wichtig sei, an mir und meiner vom Standard abweichenden Eigenschaft zu arbeiten ?

Du wirst mich nicht davon überzeugen, dass ich bezüglich meines Desinteresses an Penissen, wahlweise Vaginas (wäre es für dich akzeptabel, wenn ich das hätte ? Oder findest du, dass auch Homosexualität vom Standard abweicht und damit behandlungsbedürftig ist ?) etwas unternehmen muss.
Ich bin mit mir und dieser Eigenschaft im Reinen.

Ja, mir geht hier immer der Hut hoch, wenn es zu einer Fragestellung rund um diese Problematik kommt, aber nur, wenn es um den Teilaspekt Anspruch und Einfordern eines vermuteten Rechts geht. Ja, das triggert mich, denn DA hatte ich Leidensdruck.
Grundsätzlich habe ich aber mit Sexualität null Probleme und gönne es anderen von Herzen, wenn sie eine schöne haben.

w 51
 
  • #16
Hallo liebe FS,
ja...vielleicht kommt ihr wieder zusammen, vielleicht auch nicht. Das ist alles eine Frage der Zeit, die es zeigen wird. Ihr müsst sie euch BEIDE nehmen, für Euch, UND über ALLES sprechen, was zu diesem Dilemma geführt hat, in dem ihr jetzt seid. Das ist nicht immer einfach und vor allem ist es unangenehm, dem Partner zu sagen das der Sex nicht erfüllend für dich war. So etwas zu hören tut weh und braucht einen starken Charakter deines Gegenüber. Der Ausgang dabei ist völlig offen und es kann sein das deinem Mann der Sex mit dir auch nicht gefallen hat.

Zum Thema Sex, was hier scheinbar sehr wichtig für Frauen ist, das es das für Männer ist: NEIN ist es nicht!!! Ich hatte das Glück, eine wunderbare Frau zu treffen, und kennen zu lernen. Tja was soll ich sagen, wir kennen uns schon seit einem Jahr und sind immer noch bei Date Nr. 4...neben der Tatsache das wir uns lieben (gut vllt. sitzt die rosarote Brille noch drauf), ergänzen wir uns auch wunderbar im Alltag, haben gleiche Werte, Ziele und ähnliche Wünsche. Es klingt vllt. blöd so etwas mit 50 Jahren zu sagen, doch es ist wie eine Seelenverwandschaft die uns zueinander geführt hat. Und was soll ich sagen? Der Sex funktioniert fast ganz von allein, keiner fragt danach "Du Schatz, ich habe heute Lust auf dich." Wir haben ihn fast täglich und ich kann euch sagen, es war zu KEINER Zeit langweilig. Warum nicht...? Weil wir uns gegenseitig sagen (und zeigen) was wir besonders gern beim Sex mögen. Also, liebe Männer und Frauen, die in einer eingeschlafenen Beziehung leben, traut euch, probiert euch aus, erregt euch verbal und körperlich gegenseitig, das es keine Zurück mehr gibt. Es ist nicht schwer und tut nicht weh, ihr braucht nur ein wenig Mut...und Vertrauen. NICHTS ist daran peinlich...nicht mal eine kleine Absage.
m50
 
  • #17
Es scheint wirklich so zu sein, dass der Sex für Männer das Wichtigste, vielleicht sogar das einzig wirklich Wichtige in einer Beziehung ist.

Liebe @frei hier reduzierst du die Männer auf ihre sexuellen Bedürfnisse und äusserst dich folgend diesbezüglich abwertend.

Aus dem Grund habe ich dich angesprochen was Norm und Standard in sexueller Hinsicht ist. Du hast bestätigt, dass Asexualität eben nicht der Standard ist, suggerierst aber gleichzeitig, dass ich wohl etwas gegen sexuelle Standardabweichungen haben könnte.

Habe ich nicht. Mich stört aber das Abwerten der sexuellen Bedürfnisse von Standard orientierten Männern in deinem ersten Beitrag hier. Für die meisten Männer ist die sexuelle Erfüllung halt ein Grundbefürfnis wie Essen und Trinken. Dies gilt auch für die meisten Frauen egal ob sie Männer oder Frauen lieben.

Wenn so ein Bedürfnis dauerhaft nicht erfüllt wird, verhungert der Betroffene im übertragenen Sinn. Die FS hat ihren Freund ausgehungert und jammert jetzt, dass er sich aus der von ihr erschaffenen Wüste zurück gezogen hat. Du Liebe @frei kritisierst jetzt seinen Rückzug. Aus deiner Sicht stellt er sich an. So interpretiere ich dich jedenfalls.

Einsame Wölfe hungern Frauen emotional aus. Männer werden dagegen eher sexuell ausgehungert. Weder die Wölfe noch die Frauen lassen sich auf Diskussionen ein. Beides ist ungut.
 
  • #18
@Ejscheff Ein bisschen Schauspielerei ist o.k. Ist nicht dein Ernst?

Wenn ich anfange im Bett zu Schauspielern und das können Frauen sehr gut, ich würde mal behaupten, ohne das du das merkst, dann können Sie aber auch bei allem anderen Schauspielern. Du willst kuscheln, also kuscheln wir, du willst schmusen, also schmusen wir usw.... Es gibt Frauen, wenn Sie einen Mann wollen, die können Dir das blaue vom Himmel Vorspielen. Du hast vielleicht Reichtum, tolles Auto und die Frau steht darauf, dann kann Sie dich mit Schauspielern täuschen indem Sie genau deine Bedürfnisse bedient, wo ist da für dich die Grenze?

Was meinst du warum so viele Männer dem Rausch im Bordell verfallen, weil diese Frauen genau die Wünsche der Männer erfüllen, ich spreche jetzt vom sexuellen und diese Frauen Schauspielern.

Ich reagiere bei so etwas wahrscheinlich aus eigener Erfahrung sehr allergisch. In meiner erst sehr frischen Beziehung, wäre ich bei ersten Anzeichen von Lüge oder Schauspielerei sofort weg.

Ich für meinen Teil habe entschieden, dass Ehrlichkeit und Vertrauen, die wichtigsten Bestandteile für ein zufriedenes Leben sind und für eine erfüllte Partnerschaft. Wenn ich keine Lust auf Sex habe, weil ich beruflich bedingt im Stress bin, dann würde ich das klar kommunizieren und mich niemals auf einen Vertrag ala Herr @Ejscheff, von ein Mal wöchentlich festlegen und dann noch mit Androhung, dass die Beziehung zu Ende wäre

Die Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, kann ich auch nur der FS empfehlen. Sie kann nur abwarten, wie ihr Partner entscheidet und in der Zeit, sich selbst mal klar machen ob ihre Beweggründe für einen Neuanfang nicht Ängste vorm Alleinsein sind
 
  • #19
Moin,

was ist verkehrt daran, dass um der Beziehung Willen (a) Männer etwas mehr kuscheln und spazieren gehen, als sie "ganz von alleine" würden? Bzw. (b) Frauen ein bisschen mehr Sex haben?

Und daran, dass bei (a) und (b) etwas mehr Begeisterung gezeigt wird als tatsächlich vorhanden ist... einfach weil das Ganze sonst im Sinne der Zielsetzung überhaupt nichts bringt?

Und generell - ist (b) irgendwie schlimmer als (a) ... und warum?

manchmal
 
  • #20
Menschen, denen Sexualität ebenso wichtig ist wie Essen oder Trinken, kann ich nicht ernst nehmen. Man stelle sich einen Verdursteten vor, der zwei bis drei Tage nichts zu trinken bekam, sein ganzes Denken kreist nur noch ums Wasser. Woher kann er es bekommen?
Ist das bei Menschen, die Sexualität auf die gleiche Stufe heben, auch so? Dass sie nach x Tagen einfach nur noch an Sex denken können und an nichts anderes mehr? Ich sehe sie vor meinem geistigen Auge wie den völlig entkräfteten Verdurstenden ... auf allen vieren kriechend .. die Hand nach der nächsten Frau austreckend .. "ficken. ficken. ..."
 
  • #21
Moin,

was ist verkehrt daran, dass um der Beziehung Willen (a) Männer etwas mehr kuscheln und spazieren gehen, als sie "ganz von alleine" würden? Bzw. (b) Frauen ein bisschen mehr Sex haben?
Und daran, dass bei (a) und (b) etwas mehr Begeisterung gezeigt wird als tatsächlich vorhanden ist... einfach weil das Ganze sonst im Sinne der Zielsetzung überhaupt nichts bringt?
Und generell - ist (b) irgendwie schlimmer als (a) ... und warum?
manchmal

Eine intime Beziehung bzw. Partnerschaft ist mehr als ein Tauschhandel oder eine Interessenausgleichsgemeinschaft...

Zu a) und b) stelle man sich vor:
Sie erzählt ihrer Freundin: "Ich habe ihn am Samstag zum Spazierengehen überredet. Es war so schönes Wetter. Dann haben wir uns auf dem Waldboden gekugelt ...herrlich, ich war ganz außer Atem...und dann sind wir das ganze Wochenende nicht mehr aus dem Bett gekommen."
Er erzählt seinem Kumpel: " Am Samstag habe ich ihr den Vorschlag gemacht, im Wald spazieren zu gehen ...Sie war echt erfreut, denn eigentlich ist das nicht so mein Ding. Danach habe ich dann auch endlich mal wieder Sex gekriegt."
 
  • #22
Hallo, nun bin ich es noch einmal...
Erst einmal lieben Dank für die Antworten, die an mich gerichtet waren und mir teilweise sehr geholfen haben. Ich möchte kurz berichten, wie es mir/uns in der Zwischenzeit ergangen ist. Mein Partner hat eine neue Wohnung bezogen, die etwa eine Stunde von mir entfernt liegt. Inwischen haben wir, nach einigen Wochen der "Kontaktsperre", (gefolgt von vielen Gesprächen und einigen Treffen) wieder vorsichtigen Kontakt. Wir genießen unsere neuen Treffen sehr, sind ziemlich verliebt und haben die Reset Taste gefunden und gedrückt. Ich würde wieder gerne Nähe zu ihm zulassen, aber wir möchten nichts überstürzen und erst einmal unser Kennenlernen ganz neu (ohne Altlasten) genießen. Für alle, die in ähnlicher Situation sind...Wie hat Thomas so schön gesagt...nicht aufgeben, es loht sich.
Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt, wir werden es aber versuchen...ich bin guter Dinge!! DANKE
 
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