• #1

Gute Gründe fürs Singleleben - gibt's überhaupt welche?

Angela Meier-Jakobsen ist Single. Und zwar ungefähr so lange, wie Frau Merkel Kanzlerin ist. Doch verzweifelt ist sie deshalb nicht. Im Gegenteil: Die 32jährige genießt ihr Leben in vollen Zügen. In ihrem ersten Buch beschreibt sie 111 Gründe fürs Solo-Leben.
Im Interview mit uns verrät sie uns, warum man - bloß weil man Single ist - nicht den Kopf in den Sand stecken soll.

Uns interessiert Ihre Meinung: Sind Sie gern Single? Und wenn ja: Warum? Hemmungslos auf dem Sofa rumgammeln, kein Genörgel über das liebevoll zubereitete Abendessen, keine Dreckswäsche, die rumfliegt...

Das vollständige Interview lesen Sie übrigens hier: https://www.elitepartner.de/magazin/interview-111-grunde-single-zu-sein.html
 
  • #2
Für das alltägliche bin ich gern Single.
Am Wochenende gern mal nicht.
 
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Gast

  • #3
Da bei mir die biologische Uhr längst ausgetickt hat, denke ich mir oft "wozu einen Mann?".
Ich habe einen Beruf, der mir Spaß macht und genügend einbringt, dass ich sorgenfrei leben kann. Ich habe einen netten Freundeskreis, damit ich nicht an Einsamkeit sterbe.
Ich bin erwachsen genug um auch mal alleine ins Theater oder Kino zu gehen, meine Urlaube unternehme ich entweder mit einer Freundin oder mit einer Reisegruppe.

Wozu also einen Mann? Klar, Sex ist alleine etwas schwierig, dafür wäre ein Mann schon ganz gut. Aber ich bin 60 und Männer in meinem Alter gehen langsam aber sicher auf die sexuelle Enthaltsamkeit zu. Wenn ich mich jetzt noch einmal an einen Mann binden würde, hätte ich in 10 Jahren auch keinen Sex mehr, dafür aber jede Menge dreckige Wäsche zu waschen, einen stets schlecht gelaunten Mann am Sofa, der seine Ruhe möchte, wenn ich ausgehen will und der mich ständig zurechtweist, wenn etwas nicht so läuft wie er es möchte.
Mann ja, aber nur noch ambulant! Zusammenziehen oder heiraten? Never!!!!
 
G

Gast

  • #4
Als Singlefrau in meinem Alter (50) wird man kaum zu Abendlichen Gesellschaften eingeladen, da die Damen Konkurrenz wittern. Dafür und für Reisen hätte ich schon gerne einen Mann.
Ansonsten geht es mir bestens. Neben den von #2 genannten Gründen, schreibt mir keiner vor, wann ich zu Hause zu sein habe, wann ich kochen soll, wie ich mich stylen muß usw. Es hat schon eine Menge Vorteile "Vogelfrei" zu sein, überzeugter Single bin aber trotzdem nicht!
Ich lasse mir nichts mehr vormachen. Schon dadurch ist die Auswahl für mich schon sehr eingeschränkt, da mir Halbherzigkeiten nicht reichen. Suchen tue ich schon lange nicht mehr, bin aber gerne mit Männern rein freundschaftlich zusammen, die keine Angst haben müssen, dass ich an der nächten Ecke über sie herfalle. Wenn mir doch nochmal mein Traummann über die Füße laufen sollte, wäre ich gern bereit, einige (nicht alle) meiner lieb gewordenen Macken für ihn aufzugeben.
 
G

Gast

  • #5
Ich bin mittlerweile beziehungsunfähig und kann keinen Mann länger als 2 Stunden an einem Tag ertragen. Kaputt gekriegt haben mich Männer; Ironie des Schicksals.

Wenn Beziehunsgunfähigkeit kein Grund für das Singledasein ist, was dann?
w47 18 Jahre Single
 
G

Gast

  • #6
Hallo,

....einige (nicht alle) meiner lieb gewordenen Macken für ihn aufzugeben.
und genau da ist das Problem! Wenn Mann / Frau zu lange solo sind - die Macken sind für alle sichtbar und man selber merkt es nicht ! Deshalb braucht man ein "Gegengewicht"

Ich selber treffe mich mit Frauen die jahrelang solo sind nicht mehr - zwecklos !
Ich habe keine Lust, der Dame zu sagen, dass die Handtasche zu den Schuhen passen muss usw.
Gruß
M/51
 
  • #8
Ich w 45 bin seit 1,5 Jahren Single oder sagen wir allein, aus schicksalhaften Gründen.Was Anfangs total schwierig war,ist heut möglich. Ich verspüre oft in letzter Zeit so ein angenehmes Freiheitsgefühl ,vor allem, wenn ich von Arbeit mit dem Auto nach Hause fahre ! Dann bin ich total glücklich. Wenn dieser verdammte Sex und die Zärtlichkeiten (die man doch soooo braucht) auf Abruf bereit sein würden ,könnte ich mir dem Singleleben auf ewig etwas abgewinnen. Wer dieses Level erreicht scheint ein glücklicher Mensch zu sein!!
 
G

Gast

  • #9
"Gibt's überhaupt welche???2 Also bitte!!! Das ist doch kein bedauernswerter Zustand!!! Ich für meinen Teil möchte mich nie wieder so unfrei fühlen müssen, wie ich das in der Vergangenheit in zwei langjährigen Beziehungen (20, bzw. 10 Jahre) erleben mußte :-(

Allerdings möchte ich mich nahtlos meiner Vorschreiberin, Sonnenblume 1, anschließen, was bestimmte Belange betrifft. Vielleicht lernen wir ja als Gesellschaft, daß Symphathie und erotische Anziehungskraft für sexuelle Begegnungen - auch dauerhafter Art - doch eigentlich ausreichen.

Die historischen Bindungszwänge sind auf Grund beruflicher Emanzipation und Verhütungsmitteln ja nun wirklich überholt. Die Praxis zeichnet mit den Scheidungsraten ja ein deutliches Bild.
 
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Gast

  • #10
Ich (M., 43) hatte noch keine längere Beziehung und die Partnersuche habe ich schon vor vielen Jahren aufgegeben. In ganz vielen Fällen endet es doch so:
1,2 oder sogar 3 Kinder, kreditfinanziertes Einfamilienhaus am Stadtrand, Familienkutsche, einmal im Jahr für 2 oder 3 Wochen Urlaub mit der Familie. Für den Rest des Jahres Geld ranschaffen, damit das Haus abbezahlt und die Ausbildung der Kinder gesichert ist. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Frau irgendwann die Schnauze voll hat und den Mann mit einigen Tausend Euro monatlichen Unterhaltsverpflichtungen und der noch nicht abbezahlten Immobilie sitzen lässt. Die Gefahr, dass Kinder zu Problemkindern werden, kommt noch gratis dazu. Man hetzt sich sein ganzes Leben ab, erntet nur Undank, dazu noch der mördererische Stress im Job - und mit 55 der erste Herzinfarkt.
Sorry, aber ich halte diese Perspektive, die von unserer Gesellschaft als "Idealbild" gesehen wird, für ein Horrorszenario. Als ich um die 30 war, hatte ich 3 Frauen kurz kennengelernt, die einen alle irgendwie in diese Richtung drängen wollten (Zusammenwohnen, irgendwann mal Haus und Kinder etc.). Ich habe mich dann unauffällig verdünnisiert und fortan ein Leben als überzeugter Single geführt.
Für mich kann eine Beziehung nur so aussehen, dass jeder seine eigene Wohung hat und Kinder ausgeschlossen sind. Heute käme für mich noch hinzu, dass ich mir nur eine deutlich jüngere Frau als Partnerin vorstellen könnte, die es zudem nicht auf mein Geld abgesehen hat.
Da mir klar ist, dass 99% aller Frauen nichts mit meinem Beziehungsverständnis anfangen können, suche ich auch nicht mehr. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man so ab 40 das Singledasein innerlich akzeptiert hat und sich auch nicht mehr einsam fühlt.
 
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Gast

  • #11
Ja, manchmal ist Singlesein ganz schön. Man kann einfach tun und lassen, was man will. Keiner mosert beispielsweise an der Kleidung rum, wie bereits hier ein Mann schrieb! Man kann einfach man selbst sein und muß für nichts Rechenschaft ablegen.
Na ja, aber dann gibt es ab und zu doch das Zärtlichkeits-/Sexbedürfnis. Und da ich nichts von ONS oder reinen Sexbeziehungen halte, sehne ich mich dann doch mal nach ne Partner.

Übrigens, für beziehungsunfähig halte ich niemanden. Ich glaube, daß Singles genauso viele Macken haben wie Menschen in Partnerschaft. Ich denke einfach, daß Singles mit schlechten Erfahrungen Angst vor einer neuen Beziehung haben.

Mein Rat: Singleleben geniessen und auf die nächste Partnerschaft freuen - schaue mal was da kommt ;-)

w, 44
 
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Gast

  • #12
Ich habe eine Wochenendbeziehung und mehr ist auch nicht drin.
Ich liebe es am Abend nach der Arbeit meinen Interessen nachzugehen oder einfach in meiner Wohnung zu sein.
Wenn ich sein Chaos am Wochenende sehen, dann weiß ich, dass ich niemals mit ihm zusammen ziehen wollte, denn letztendlich wollte er jemanden, der sich kümmert.
Und das genau ist der Punkt, weshalb ich eher Single bliebe als eine ganz feste Partnerschaft einzugehen.
Ich muss mich um nichts und niemanden kümmern. Ich war 16 Jahre verheiratet und mutierte zur dicklichen Hausmami, die keiner Kraft mehr hatte für Sport und so weiter. Weil ihr Mann auch einfach erwartete, dass sie alles tat. tat sie es nicht, gab es Liebesentzug ...pah..nein danke, nie wieder. Jetzt habe ich eine VZ Job und mehr Energie als in meiner kompletten Ehe.
Beziehungen sind für mich Energieräuber.
Ich habe einen recht guten Job, einen klienen Freundeskreis und mich. Danke das genügt.
 
G

Gast

  • #13
Ich bin manchmal gerne Single,denn dann kann mir keiner was. Ich bin frei, ich kann machen was ich will. Ich kann kochen, wenn ich hunger habe und nicht, wenn ein Mann hunger hat. Ich kann nach Hause kommen, wann ich will und muss keinem Rechenschaft ablegen. Und so weiter.Aber, ich vermisse schonmmal einen lieben Menschen an meiner Seite. Ich möchte nicht für immer Single bleiben.
 
G

Gast

  • #14
Peter Sommer - ich habe gerade den Bericht gelesen und habe folgende Meinung. Der innige Wunsch eines jeden Menschen, ist einen Partner bzw. eine Person zu haben, welcher man Vertrauen kann. Vertrauen bedeutet für mich Ehrlichkeit, Respekt und Gefühl. Durch Erlebnisse im Leben, werden jedoch viele Menschen in verschiedene Richtungen gezogen (ziehen sich zurück, andere drehen auf, gehen in Sekten usw.). Ich habe auch in meinem Leben viele (geht noch -lach-) Höhen und Tiefen durchlebt, Aber was mir immer weiter hilft: ich bin ehrlich zu mir selber und zu anderen. Lebe mit Geist, Verstand und Herz und denke in guten und schlechten Zeiten immer mal über alles ganz real nach. Und wenn man auch eigene Fehler eingesteht und alles für sein persönliches Glück unternimmt, dann ist man mit sich zufrieden und glücklich und kann andere Personen in seinen Kreis ziehen. Es ist vielleicht schwer zu verstehen - aber denkt bitte mal sehr innig nach.
Ich bewundere Menschen mit harten Schicksal wie Krankheit oder nicht beeinflußbare Ereignisse im Leben, welche sich aus eigener Kraft wieder zum lebens- und liebenswerten Menschen entwickeln.
Und manchmal denke ich auch: gerade in unserer Region geht es vielen zu gut und wir können immer schwerer mit Probleme umgehen und lassen uns so leicht durch die vielen Einflüsse im Leben negativ beeinflussen. Ich finde wir sollten alle mal wieder daran arbeiten die wirklich wichtigen menschlichen Eigenschaften wie Ehrlichkeit, Respekt, Moral, Reue usw. zu schätzen und zu leben. Kinder lernen von Ihren Eltern und da fängt unsere Zukunft an !!!
Ich könnte hier noch ewig schreiben -lach-. Aber solche Kommunikation mache ich als Hobby bei facebook. In Kurzform für mich: Ich war lange in einer Beziehung und bin jetzt ungewollt Single. Aber erst muss ich allein glücklich sein, dann ist man frei für sich und wenn es sich ergibt, auch für eine neue Verbindung. Ich bin dankbar, dass ich in der heutigen Zeit leben darf, weil wir so viele Möglichkeiten haben, um das Leben zu leben. Finde es aber auch traurig, dass die Menschen nicht reif genug sind, um die Welt zu verändern. Aber ich lerne immer mehr Menschen kennen, welche denken wie ich - daher weiß ich, ich bin nicht allein.
Ich könnte fast in der Kirche sprechen -lach-. Ich wünsche allen viel Glück und vielleicht kann ich mit meinem Text doch einigen Leuten helfen sich zu ändern bzw. eine positive Einstellung zum Leben zu bekommen. Jede Unehrlichkeit recht sich irgendwann - man bekommt ein schlechtes Gewissen oder verstrickt sich. Ich bin froh, nicht so leben zu müssen -grins-.
 
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Gast

  • #15
Wenn der Mann ein Energie-Geber ist, geklärte Altlasten hat und dann noch ein gepflegter und taffer Mann ist, dann bin ich sehr gerne kein Single mehr.

Aber da viele Männer und auch viele Menschen Energie-Räuber sind, bleibe ich lieber Single. Inzwischen kann ich damit gut leben.

w 47
 
G

Gast

  • #16
Das Singledasein ist eine super Sache! Wenn man dann auch noch einen sehr schlechten Trieb hat, ist es nahezu perfekt. Wichtig finde ich, das man zumindest ein paar Freunde hat, weil Single sein und Einsamkeit sind zwei verschiedene paar Schuhe. Und mit einem Hobby macht das Leben noch mehr Spaß. Schlechtes Gewissen bezüglich dem Fortbestand der Menschheit muss man auch nicht haben, gibt ja genug, die sich darum kümmern.
 
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Gast

  • #17
Wenn ich eine Beziehung hatte, ging es mir immer schlechter als ohne Beziehung. Einige Vorposter haben das so nett "Energieräuber" genannt - und das sehe ich genau so.

Bisher haben in Beziehungen die Männer immer von mir erwartet, dass ich mich zumindest zum Teil um ihren Kram (Haushalt, Verwandschaft, Papierkram) kümmere und über jedes Stöckchen springe, das sie mir hingehalten haben. Umgekehrt kam nicht mal im Ansatz ein vergleichbares Engagement zurück. Das einzige, was ich als Gegenleistung verbuchen könnte, wären Zärtlichkeiten und Sex. Aber das bekomme ich auch ohne Beziehung.
Ein ausgefülltes Berufsleben, Familie und gute Freunde sowie Freizeitinteressen habe ich ohnehin.

Weitaus bessere Erfahrungen habe ich mit Arrangements à la "friends with benefits" gemacht. Da geht es um Sympathie, geistige und intellektuelle Augenhöhe, gemeinsame Unternehmungen und verdammt guten Sex. Dennoch stellt keiner weitergehende Ansprüche an den anderen, insbesondere was mehr gemeinsame Zeit, eine mögliche gemeinsame Zukunft, zusammenziehen, sexuelle Exklusivität etc. angeht. Für mich ist eine solche Übereinkunft perfekt. Und sie macht mich wesentlich zufriedener als jede "richtige" Beziehung, die ich jemals hatte.

w33
 
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Gast

  • #18
"Allerdings möchte ich mich nahtlos meiner Vorschreiberin, Sonnenblume 1, anschließen, was bestimmte Belange betrifft. Vielleicht lernen wir ja als Gesellschaft, daß Symphathie und erotische Anziehungskraft für sexuelle Begegnungen - auch dauerhafter Art - doch eigentlich ausreichen.
ja genau! und ich frage mich als langjähriger single, warum das in der praxis so schwierig ist. ich kenne unzählige singles, die das single leben genießen und schätzen. und praktisch alle "beklagen" diesen aspekt mangelnder körperlicher zärtlichkeit, nähe und sex, egal ob männlein oder weiblein. abertausende singles die auf zwischenmenschlicher ebene verkümmern! abertausende, die die gleichen interessen und wünsche haben, aber nicht zusammen finden! weil die gesellschaft was dieses kapitel betrifft halt immer noch verkorkst und verklemmt ist, so zumindest meine Meinung. oder vielleicht auch, weil gerade langjährige singles auf der zwischenmenschlichen, intimen begegnungsebene verkümmern zu scheinen.
viele meiner fix vergebenen bekannten (in beziehung lebenden....) haben rein mit ihren fremdgeh- und parallel geschichten (die beziehung selbst gar nicht mit einbezogen) mehr intimität und sex als so mancher single! vielleicht sind es ja wirklich wir singles selbst, die zu diesem thema mit der zeit einen verkorksten und verklemmten bezug entwickeln.
m/45
 
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Gast

  • #19
Mal eine Männliche Sichtweise.

Ich bin jetzt 40 geworden, und war mein ganzes Leben in Beziehungen, und obwohl ich in meiner letzten Beziehung ziemlich übel verarxxxxxx worden bin, kann ich mir gut vorstellen wieder eine Partnerschaft mit einer Frau einzugehen.

Aber .......
Ich brauche keine Frau die für mich Kocht, mir hinterher räumt, oder sich um meine Wäsche kümmern muss, oder die ich an 29 Tagen im Monat beknieen muss, nur um einmal ranzudürfen.

Und mal ehrlich gesagt, sooooooo leicht ist es nicht mit Frauen zusammen zu leben !!
Es geht nicht darum das man es allen recht macht, das wird man nie schaffen, aber das man wenigstens versucht kompromiss bereit zu sein, und das gilt für beide, Männlein wie Weiblein.

Und dieses fehlt leider bei vielen Menschen, gerade Frauen prägen sich gerne nur die Negativen Seiten einer Beziehung ein, und vergessen vor lauter Lästern über den aktuellen Mann, das es auch immer schöne Momente in den Beziehungen gab.
Momente wo man Lachen und Genießen konnte, wo man sich nicht alleine fühlte.

Thema Freunde ??
Naja wenn es einem so richtig schlecht geht, Job verloren, Hartz4 eventuell, usw.... also wenn man mal richtig die A.... Karte im Leben gezogen hat, wird man festsellen, das viele Freunde schneller verschwinden als es die meisten Ex Lebenspartner getan hätte/haben.

Ich nage auch noch an meiner letzten Beziehung, und ich werde sicherlich noch eine ganze weile brauchen um das zu verdauen, und zwischenzeitlich versuche ich meine Single Zeit zu geniesen, und freue mich schon auf die nächste Beziehung, die dann hoffentlich die letzte sein wird die ich dann eingehen werde.
Jaaa, ich bin noch ein Träumer, ich hoffe immernoch das ich eines Tages eine Frau für mich finde, mit der ich den rest meines Lebens verbringen kann, und der ich absolut vertrauen kann, ohne wieder vera..... zu werden.

Und nochwas, auch wenn ich ein Mann bin, ich finde es ziemlich wiederlich wenn man das andere Geschlecht nur auf den Sex reduziert "ich brauch nur nen Mann um Sex zu haben".
"Ich brauch nur ne Frau, um mir das geld für den Puff zu sparen".
Finde ich beides nicht besonderst Prikelnd.
Solche Menschen sortiere ich auch sehr schnell aus meinem Umfeld aus.
 
G

Gast

  • #20
Ich weiß gar nicht, ob ich gerne Single bin. Ich nehme das Leben, wie es kommt.
 
G

Gast

  • #21
Mal eine Männliche Sichtweise.

Ich bin jetzt 40 geworden, und war mein ganzes Leben in Beziehungen, und obwohl ich in meiner letzten Beziehung ziemlich übel verarxxxxxx worden bin, kann ich mir gut vorstellen wieder eine Partnerschaft mit einer Frau einzugehen.

Aber .......
Ich brauche keine Frau die für mich Kocht, mir hinterher räumt, oder sich um meine Wäsche kümmern muss, oder die ich an 29 Tagen im Monat beknieen muss, nur um einmal ranzudürfen.

Und mal ehrlich gesagt, sooooooo leicht ist es nicht mit Frauen zusammen zu leben !!
Es geht nicht darum das man es allen recht macht, das wird man nie schaffen, aber das man wenigstens versucht kompromiss bereit zu sein, und das gilt für beide, Männlein wie Weiblein.

Und dieses fehlt leider bei vielen Menschen, gerade Frauen prägen sich gerne nur die Negativen Seiten einer Beziehung ein, und vergessen vor lauter Lästern über den aktuellen Mann, das es auch immer schöne Momente in den Beziehungen gab.
Momente wo man Lachen und Genießen konnte, wo man sich nicht alleine fühlte.

Thema Freunde ??
Naja wenn es einem so richtig schlecht geht, Job verloren, Hartz4 eventuell, usw.... also wenn man mal richtig die A.... Karte im Leben gezogen hat, wird man festsellen, das viele Freunde schneller verschwinden als es die meisten Ex Lebenspartner getan hätte/haben.

Ich nage auch noch an meiner letzten Beziehung, und ich werde sicherlich noch eine ganze weile brauchen um das zu verdauen, und zwischenzeitlich versuche ich meine Single Zeit zu geniesen, und freue mich schon auf die nächste Beziehung, die dann hoffentlich die letzte sein wird die ich dann eingehen werde.
Jaaa, ich bin noch ein Träumer, ich hoffe immernoch das ich eines Tages eine Frau für mich finde, mit der ich den rest meines Lebens verbringen kann, und der ich absolut vertrauen kann, ohne wieder vera..... zu werden.

Und nochwas, auch wenn ich ein Mann bin, ich finde es ziemlich wiederlich wenn man das andere Geschlecht nur auf den Sex reduziert "ich brauch nur nen Mann um Sex zu haben".
"Ich brauch nur ne Frau, um mir das geld für den Puff zu sparen".
Finde ich beides nicht besonderst Prikelnd.
Solche Menschen sortiere ich auch sehr schnell aus meinem Umfeld aus.
Naja, aber schöne Momente in einer Beziehung reichen halt nicht. Das sage ich dir als Frau.

Wenn dir das reicht, musst du dir eine Frau suchen, die auch so anspruchslos ist.

Das mit dem auf den Sex reduzieren, ja, da ist was dran. Aber die meisten Männer ticken halt so. Wäre dem nicht so, würden viele Frauen nach dem 1. Sex nicht "verlassen" werden und es würde hier nicht so viele Beiträge von Frauen geben, warum viele Männer sich nicht mehr melden, wenn die Jagd erfolgreich war.

w 45
 
  • #22
Mal davon abgesehen, daß die Eingangsfrage hier schon öfter diskutiert wurde, kann ich nur als jemand sagen, der beide Beziehungsformen kennt, daß mir persönlich das Singedasein besser entgegenkommt. Ich lebe zwar in einer Fernbeziehung, aber die Alltagsgestaltungscharakteristik entspricht in dem Fall der eines Singles.

Wer nun was eher bevorzugt, hängt wohl vom jeweiligen sogenannten Nähe-Distanz-Verhältnis bzw. -Bedürfnis ab. Das kann freilich auch in einer klassischen Beziehung gut funktionieren, wenn beide gut aufeinander eingespielt sind.

Ein allgemeingültiges Rezept kann ich auch nicht anbieten. Wer ein ausgeprägtes Nähebedürfnis hat oder das unmittelbare Gefühl benötigt, geborgen zu sein, wird den Vorzügen des Singledaseins nichts abgewinnen können.
 
G

Gast

  • #23
Gründe für Singleleben? Zunächst einmal sind wir doch alle Single, was das ganze zu einer existenziellen Frage machen würde. Erst mit ein wenig Aufwand und Glück ändert sich unser "Status", so dass wir eben kein Single mehr sind.

Insofern müsste die Frage eigentlich lauten, welche guten Gründe es gibt, das Singledasein zu verlassen. Der naheliegendste, die Arterhaltung, ist offensichtlich nichts, um den sich ein Individuum sorgen müsste. Praxistests zeigen, dass wir als Menschheit nicht vom Aussterben bedroht sind (Anm.: bei "den Deutschen" mag das anders aussehen).

Wenn schließlich nach Gründen gefragt wird, befinden wir uns auf einer rationalen Ebene. Auf dieser sollte man in der Tat "pro und kontra" gegen einander abwägen können und wird feststellen, dass nahezu jeder Aspekt wieder individuell befürwortet oder abgelehnt werden kann. Eine rein kausale Betrachtung ist weder in meiner abgewandelten, noch der eingänglichen Fragestellung möglich, wenn man Menschen unterschiedliche Vorlieben und Interessen, Gedanken und Gefühle zugestehen will.

Meine persönliche Liste wäre z.B., ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
- Unabhängigkeit: finanziell, emotional, regional, temporal
- Freiheit: denken, sagen, tun, was ich will, ohne dabei rücksichtslos zu sein (da niemand da ist, auf den Rücksicht genommen werden muss)
- Energie sparen: "gemeinsam Probleme lösen, die man alleine garnicht hätte" vermeiden
- Kinder- bzw. Verhütungsfrage durch Totalverzicht gelöst, dadurch Vermeidung eventueller Kuckuckskinder bzw. Unterhaltszahlungen
- geistige Verwirrung vermeiden: Frauen ticken nunmal anders. Das sei unbenommen, muss mich aber nicht belasten
- Anspruchsdenken umgehen: nur mir selbst genügen und nicht mir unverständlichen oder gar unangenehmen Quasistandards
- Wohlfühlen vs. Luftschlösser: zur Zeit fühle ich mich als Single in der Tat wohl, wozu also für vermeintlich grüneres Gras die Wiese verlassen

etc. pp.
 
G

Gast

  • #24
Es gehört einem alles allein, keine Schwiegersippe, Bett, Bad und keine wüsten Beschimpfungen, wenn einem mal ein lauter Körperwind entfährt.

"Mann" kann Horrorsummen für Unfug ausgeben, ohne das sich jemand ernsthaft dran stört. Auch wenn man sich selbst hinterher wundert, was einen bei gewissen Käufen (kinetisches Spielzeug-der übliche Männerkram) so geritten hat, ist das bestenfalls ein stilles Einsehen, das nicht unbedingt Umdenken zur Folge haben muss.

Bei Kleidung kaufe ich, was mir gefällt und keine übermotivierte Heimchentype zuppelt wie bescheuert an meinem Hosenbund herum (erst gestern wieder bei einem Pärchen auf Shoppingtour gesehen-ich vermisse DAS echt nicht). Mein Geschmack ist nicht extrem-ich kaufe, was im Regal liegt. Personal ist hilfsbereit-den Rest krieg ich allein hin. "Mann" kauft gezielt, wenns nötig ist, weils verschlissen ist und kann auf "Erlebnisse" beim Shopping gut verzichten. Wenn ich mir sicher bin, was ich brauche, kaufe ich sowieso online.

Ich würde auch mit keiner Frau einkaufen gehen, die nicht wenigstens Louboutins, oder einen Stretchmini kaufen will. Weiter reicht meine Phantasie nämlich auch nicht. So viele Damen haben einen total verschämten und verklemmten Klamottengeschmack, wie bei der Oma, oder Altkleidersammlung-null Verständnis dafür. Ich würde mich nur aufregen. Da vergehts mir, ohne Migränetheater.
 
G

Gast

  • #25
Naja, als Single quatscht man sich seine Situation halt so schön es eben geht....
Wieso gibts dann überhaupt Singlebörsen mit suchenden Singles, wenn das Singleleben doch so schön ist.....
 
G

Gast

  • #26
Deutlich bessere Jobaussichten da mehr Zeit in den Job statt in Beziehung.
Deutlich höhere Freundesquote da Singles mehr Zeit für Freundschaften haben.
Mehr Zeit für interessante Hobbies oder neue berufliche Pläne.
Nur wirklich das Allernötigste an Hausarbeit.
Singles können leichter sparen.
Kochen und Essen was man will und wann man will.
Umzug und Auslandsaufenthalt jederzeit machbar.
Freunde und Familie dürfen jederzeit bei mir übernachten.
Ich bestimme wohin ich im Urlaub will.
Kein Fernseher in der ganzen Wohnung.
Jeden Tag klassische Musik hören können.
Kann die Wohnung umgestalten oder untervermieten- wie es mir gefällt.
 
G

Gast

  • #27
Man kann als Single viele Sachen, die andere mit dem Partner machen auch mit Freunden tun. Aber schwierig wird es an schönen Wochenenden wie diesem: Man will keinen Kaffee trinken gehen oder einen kurzen Spaziergang (dafür sind Freunde immer zu haben), sondern man will einen ausgedehnten Ausflug ins Grüne unternehmen. Wenn man einen Partner hat, ist klar, dass der mitkommt. Ist man Single, findet man gerade für solche Unternehmungen kaum eine Begleitung - und schon gar nicht spontan. Da hilft dann nur, alleine loszuziehen, aber gerade bei Ausflügen ist das wirklich nur halb so schön...
 
G

Gast

  • #28
So viele verzweifelte und gescheiterte Menschen die sich ihr Leben schön reden....Traurig.
 
G

Gast

  • #29
Ich freue mich über das Singledasein immer dann, wenn ich mir die Probleme anderer Paare betrachte, die ich selber zum Glück nicht habe. Vieles klingt so dermaßen verkorkst, dass man wirklich froh ist, sich damit nicht abgeben zu müssen.
Ich tröste mich damit, dass es die ideale Beziehung, wie ich sie mir wünschen würde, nicht gibt und das Singledasein daher die beste Option ist.
 
G

Gast

  • #30
Das sind hier nahezu alles keine Argumente für das Singlesein, sondern gegen schlechte Beziehungen. Wie sieht es da mit guten Beziehungen aus?