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Elissa

  • #31
Die meisten Schreiber heir stimmen ja zu, dass der Wunsch nach Kindern "natürlich"und biologisch gesehen völlig "normal" ist. Sehe ich auch so.
Was ich jetzt nicht verstehe: nur weil man heute das Kinderkriegen zuverlässig verhindern kann, muss eine Frau sich jetzt rechtfertigen, warum zum Teufel sie denn dann noch Kinder haben will. Das heißt ja auch: nur weil es heute Autos gibt, muss ein Mensch sich rechtfertigem, wenn er doch lieber zu Fuß geht. Ich meine, nur weil etwas möglich ist, muss man es doch nicht machen. Nur weil es die Pille (etc.) gibt, muss eine junge Frau sich heutzutage rechtfertigen, wenn sie Kinder haben will. Das kann es doch nicht sein.
 
  • #32
Was ich jetzt nicht verstehe: nur weil man heute das Kinderkriegen zuverlässig verhindern kann, muss eine Frau sich jetzt rechtfertigen, warum zum Teufel sie denn dann noch Kinder haben will.
Hallo Elissa (#30),
du hast hier etwas in den völlig falschen Hals bekommen.
Ich, die FS, und auch der Großteil des Forums sind der Meinung, dass sich niemand für seinen Kinderwunsch rechtfertigen muss. Genau so wenig muss sich jemand rechtfertigen der keinen Kinderwunsch hat.

Mich persönlich beschäftigt dieses Thema im Moment sehr. Daher wollte ich einfach die Meinungen anderer dazu hören.
Mit Mitte 30 höre ich im Moment ein bißchen die biologische Uhr ticken. Habe mehrere Männer kennengelernt die scheinbar unbedingt Kinder wollten (die Frage ob ich das richtig verstanden habe klammern wir hier mal aus). Von daher stelle ich mir einfach die Frage, ob das ausreichende und vor allem die richtigen Gründe sind.
Ich wollte eigentlich nie wirklich Kinder haben. Jetzt tickt die Uhr, ein potentieller Partner macht es zur Bedingung, im Alter wäre man nicht alleine und man hätte jemanden der einen liebt. Wenigstens drei dieser Gründe halte ich persönlich für absolut falsch - untragbar.
Eine Mutter / ein Vater übernimmt eine besondere Verantwortung. Sollte man sich nicht sicher sein das auch zu wollen? Also die Entscheidung getroffen haben, ja ich werde mein aller Bestes für dieses kleine Wesen geben und alles für sein Wohlergehen tun?

Willst du tatsächlich in Abrede stellen welche Bedeutung die Pille für die Frauen und auch die heutige Gesellschaft hatte bzw. hat?

Viele Grüße und vielen Dank für alle bisherigen Antworten.
 
  • #33
... nur weil etwas möglich ist, muss man es doch nicht machen. Nur weil es die Pille (etc.) gibt, muss eine junge Frau sich heutzutage rechtfertigen, wenn sie Kinder haben will. Das kann es doch nicht sein.
Das funktioniert auch umgedreht. Nur weil man Kinder bekommen kann, muss man das nicht tun. Es ist auch völlig "normal", wenn man keine Kinder bekommt. Das kann ja auch gesundheitliche Gründe haben, weswegen ich schon die Nachfrage Außenstehender unverschämt finde. Ich finde "Rechtfertigung" auf beiden Seiten unsinnig. Es ist einfach eine Lebensentscheidung, die in beiden Richtungen Respekt und Tolerant verdient.

Zum Problem wird diese Frage doch nur, wenn bei einem Paar beide unterschiedliche Sichtweisen und Ziele haben. Und deshalb finde ich es auf die Ausgangsfrage des FS bezogen völlig richtig, eine Trennung in Erwägung zu ziehen, wenn man Kinderwunsch hat, aber Partner/Partnerin nicht möchte. Jemanden zu einem Leben mit Kindern zu zwingen macht keinen Sinn.
 
  • #34
Auch gebe ich zu keine wirklich glückliche Mutter zu kennen.
Aber gestresste, genervte und mit Doppelbelastung überladene Muttis. Sehe ich täglich bei den Kolleginnen, welche nach ihrem Teilzeitjob zwischen Kita (jüngstes), Einkaufen, Haushalt, Schulbesprechung (älteres) hin und her pendeln und dazwischen krank werden und im Job fehlen, dann werden die Kinder krank und es wird wieder ein Krankenschein stattfinden.

Warum Männer diesen Spagat nicht tun ist mir völlig verständlich, sie wollte ja Kinder, also soll sie sich mal abstrampeln.

Nur die Frauen sind glückliche Muttis, welches es sich leisten können die Kinder in Ganztagesbetreuung zu geben, der Gatte super obendrein verdient und sie sich voll und ganz der Karriere widmen können, Einkaufen und putzen macht die Hauswirtschafterin, eine ehemalige Kollegin, welche Karriere machte lebt so.

Das wusste ich schon vorher, so daß mein Wunsch nach Kindern nie gekommen ist, ich sah im Kinderkriegen keinen Sinn und vor allem keine finanzielle Einbußung durch Mutterschutzzeiten, denn rentenmäßig sieht es für die 0815- Muttis ebenfalls sehr schlecht aus. Im Alter wenig Rente, billiges Altenheim, Kinder ohnehin auswärts und weg von Schuss.

Nachwuchs? Nein danke! Es gibt schon Elend genug.
 
  • #35
Irgendwie habe ich Lust, am Muttertag etwas in diesem Thread zu schreiben - mit fällt nur nicht Schlaues ein... Kinder sind für mich eine Selbstverständlichkeit. Sie sind der Grund jeden Morgen aufzustehen und sich nie zu fragen, ob man eine Aufgabe hat auf der Welt. Sie sind Ursache des grössten Kummers und der grössten Freude, die du erleben kannst. Ab dem Tag ihrer Geburt erhält Liebe eine neue Bedeutung. Partner, Freude, Jobs kommen und gehen - Kinder bleiben. Wer die Verantwortung scheut oder keine Kinder haben kann, verzichtet - gewollt oder ungewollt - auf diese zentrale Dimension des Lebens.
 
  • #36
Für mich stand und steht die eigene Selbstverwirklichung im Vordergrund. Ja, das ist egoistisch, und es ist völlig okay für mich, wenn Außenstehende so über mich denken.
Wenn man Kinder möchte, ist das genau so eine Art von Selbstverwirklichung und egoistisch. Wer Menschen verurteilt, weil sie keine Kinder bekommen oder - wie man hier auch teilweise lesen muss- weil sie Kinder bekommen, ist anscheinend einfach nur unzufrieden mit sich selbst.
 
  • #37
Irgendwie habe ich Lust, am Muttertag etwas in diesem Thread zu schreiben - mit fällt nur nicht Schlaues ein... Kinder sind für mich eine Selbstverständlichkeit. Sie sind der Grund jeden Morgen aufzustehen und sich nie zu fragen, ob man eine Aufgabe hat auf der Welt. Sie sind Ursache des grössten Kummers und der grössten Freude, die du erleben kannst. Ab dem Tag ihrer Geburt erhält Liebe eine neue Bedeutung. Partner, Freude, Jobs kommen und gehen - Kinder bleiben. Wer die Verantwortung scheut oder keine Kinder haben kann, verzichtet - gewollt oder ungewollt - auf diese zentrale Dimension des Lebens.
Das ist ein sentimentaler Beitrag - subjektiv gefühlsbetont, aber nicht der Realität entsprechend.

Kinder bereichern gerade nicht das Leben, sie belasten von Anfang an oder wer ist wild auf Baby-AA und Babygeschrei??
Auch scheitern viele Bindungen sobald Kinder da sind.
Das turtelnde Paar wird Eltern und.....das Leben ändert sich radikal.

(Wie erwähnt mir tun Kinder durchweg fast immer leid, bis auf die vermögenden, denn es ist ein Unterschied, ob ein Kind in der Mietwohnung aufwächst oder in der Villa am Stadtwald mit eigenem kleinen See)

Kinder bleiben - ja - eine dauerhafte mentale Abhängigkeit zum Kind, zum Kleinkind, zum Teenager, zum Erwachsenen - sofern man Pech hat obendrein eine dauerhafte finanzielle Belastung, denn leider werden aus den Kleinen nicht alle gutverdienende Manager, sodaß Pa und Ma oder nur Ma noch im Rentenalter dazu beitragen diverse Schulden der "Kinder" mitzutragen.

Ansonsten bleiben gerade Kinder nicht, sie gehen, führen selbst eine Familie, ziehen oft ganz weit weg und überlassen die Organisation für die Eltern der Caritas, es gibt ja Mail und Telefon.

Einen Grund für eigene Kinder konnte ich bisher hier nicht lesen.
Es gibt einfach keinen.
 
  • #38
Vor sich selbst und nur vor sich selbst — und ggfs zusammen mit dem Partner — sollte man im Sinne des Kindes darüber klar sein, warum man Mutter oder Vater werden will (mal anders formuliert)! Andere hat es nichts anzugehen.

Man kann aber auch aus den bereits diskutierten "falschen" Gründen Mutter geworden sein (Egoismus, Bedürftigkeit etc, was weiß ich), eigentlich macht es nichts: wenn das Kind erst einmal da ist, lehrt es einen das Leben. Klar, Gerenne zur Kita ist anstrengend und so, aber wer sagt denn, dass das Leben einfach ist. Gründe, sich an einem Kind zu freuen, auch wenn man sein eigenes Leben für es umorganisiert und einschränkt: das viele Lachen, die Freude an kleinen Dingen, einer Murmel, einer Kastanie, einer Pfütze, einem Matscheball in der Hand. Einer anderen Perspektive auf die Welt. Das Hinterfragen von Selbstverständlichkeiten, angefangen von warum ist der Himmel blau bis zu warum schmeckt Spinat so ekelig. Das Neuentdecken der Welt zusammen mit einem Kind. Und wenn sie dann größer werden und im Teenageralter Türen geknallt werden: wiederum das Konfrontieren des eigenen Wertesystems. Die Chance, die Welt mit den Augen einer jüngeren Generation zu sehen, auch wenn das manchmal nicht ganz leicht ist.

Und wenn man dann Glück hat, darf man sogar irgendwann vielleicht die Gelassenheit einer Großmutter zelebrieren! Also darauf hoffe ich schon.

W-45/2 Kinder
 
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  • #39
Wenn ich so überlege aus qelchen Gründen heraus, ich vor 20 Jahren Kinder wollte:

  • Rollenbild: Ich wuchs auf mit Sätzen wie: wenn Du erstmal Kinder hast.... S.' Kinder werden einmal wunderschön..... die Aaarme, ist immer noch nich schwanger, mal sehen wie lange ihr Mann dies mitmacht.
Mädchen/Frau zu sein war untrennbar damit verbunden irgendwann mal Mutter zu sein.

  • Egoismus: mein Bruder und ich hatten tolle Eltern und liebten diese sehr. Was dazu führte, dass wir bereit waren, sie im Notfall bis zum bitteren Ende bei uns zu behalten, sie zu pflegen, immer für die da zu sein und ihnen ein unbeschwertes Leben im Luxus zu ermöglichen. Was wir auch taten.
Solche Kinder wollte ich dann natürlich auch!
Zudem wollte man seine eigenen "hervorragenden" Gene und das eigene "Genie" weitervermitteln, ebenso wie die eigenen, allein seelig machenden, ja die Welt rettenden, Thesen, Werte und Anschauungen, weitergeben

Klingt ätzend oder? Ist es auch. Der Wunsch Kinder zu bekommen ist in erster Linie Egoismus pur.

Heute sind mein Mann und ich glücklich darüber keine Kinder zu haben. Unsere überschüssige Liebe verteilen wir aif Nichten und Neffen, welche uns ihrerseits vergöttern...
Besser gehts nicht.
 
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  • #40
Das ist ein sentimentaler Beitrag - subjektiv gefühlsbetont, aber nicht der Realität entsprechend.

Kinder bereichern gerade nicht das Leben, sie belasten von Anfang an oder wer ist wild auf Baby-AA und Babygeschrei??
Auch scheitern viele Bindungen sobald Kinder da sind.
Das turtelnde Paar wird Eltern und.....das Leben ändert sich radikal.
Natürlich entspricht der Beitrag der Realität. Nur wer diese Realität nicht kennt sollte sich auch kein Urteil erlauben. Meine Kinder waren nie eine Belastung. Und Bindungen scheitern auch wenn man keine Kinder hat. Oder Herakles, warum bist du hier angemeldet? Dein Leben muß öde sein so negativ wie du in deinen ganzen Beiträgen hier bist. w54
 
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  • #41
@Herakles,
Es kommen ja Deinerseits regelmäßig für mich wenig nachvollziehbare negative Posts, aber dieser hier zu diesem Thema ist schon wirklich sehr verzerrt.

Gründe für oder gegen Kinder - das geht, wie @Rabentochter treffend schreibt, nur die Eltern an.
Und jede/r, der ein Kind in die Welt setzt, sollte sich der Verantwortung bewusst sein.
Das Kind hat nämlich nicht entschieden.

Ich für mich wollte einfach Kinder, ich habe mir nie meine Motive überlegt, es war ein tiefes Gefühl, und der für mich richtige Zeitpunkt. Gedanken machte ich mir über die Konsequenzen, eine gewisse Planung - wobei es immer anders kommt.

Es war schwierig, und es war schön, belastend und... Das ganze pralle Leben.

Ich habe manchmal gezweifelt, nie bereut. Die größten Glücksmomente, die ich erlebte, waren die beiden Momente, wo ich dieses kleine Wesen das erste Mal im Arm hatte.

Und wenn ich meine beiden Jungs heute sehe - 19/21 - unsere Beziehung, unseren Umgang miteinander erlebe, bin ich einfach dankbar.
Nicht immer alles gut gemacht, viele Fehler, manches ist ziemlich krumm gelaufen. Die Zeiten als AE auch nicht immer einfach.

Aber - wir haben eine stabile, sichere Bindung, ich spüre die Sicherheit, das Vertrauen und das Gefühl meiner Kinder, alles gut geworden.

Und wenn mein Großer, der nicht mehr bei mir wohnt, und prinzipiell nie telefoniert, sich extra zum Muttertag meldet, (der immer übergangen wurde, weil für mich irrelevant) um mir zu sagen, dass er mich lieb hat, mir gratuliert und er möchte, dass wir noch zusammen darauf anstoßen, dann berührt mich das ganz tief.
 
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N

nachdenkliche

  • #42
Das ist ein sentimentaler Beitrag - subjektiv gefühlsbetont, aber nicht der Realität entsprechend.

Kinder bereichern gerade nicht das Leben, sie belasten von Anfang an oder wer ist wild auf Baby-AA und Babygeschrei??
Auch scheitern viele Bindungen sobald Kinder da sind.
Das turtelnde Paar wird Eltern und.....das Leben ändert sich radikal.

(Wie erwähnt mir tun Kinder durchweg fast immer leid, bis auf die vermögenden, denn es ist ein Unterschied, ob ein Kind in der Mietwohnung aufwächst oder in der Villa am Stadtwald mit eigenem kleinen See)

Kinder bleiben - ja - eine dauerhafte mentale Abhängigkeit zum Kind, zum Kleinkind, zum Teenager, zum Erwachsenen - sofern man Pech hat obendrein eine dauerhafte finanzielle Belastung, denn leider werden aus den Kleinen nicht alle gutverdienende Manager, sodaß Pa und Ma oder nur Ma noch im Rentenalter dazu beitragen diverse Schulden der "Kinder" mitzutragen.

Ansonsten bleiben gerade Kinder nicht, sie gehen, führen selbst eine Familie, ziehen oft ganz weit weg und überlassen die Organisation für die Eltern der Caritas, es gibt ja Mail und Telefon.

Einen Grund für eigene Kinder konnte ich bisher hier nicht lesen.
Es gibt einfach keinen.
Dann scheinst Du ja eine schreckliche Kindheit gehabt zu haben. Traurig. Ich hatte den Wunsch nach Kindern nicht und bekam meinen Sohn unerwartet und das war gut so!
Ich habe viel gelernt, auch über mich und bereue nicht eine einzige Erfahrung. Egal ob gut oder schlecht.
Eine Kindheit ohne Luxus ist oftmals wesentlich reicher. Und ich verurteile keine Frau, die sich keine Kinder wünscht. Jeder wie ert möchte. Ein Kind muss von beiden von Herzen willkommen geheißen sein, wenn es da ist.
 
  • #43
Einen Grund für eigene Kinder konnte ich bisher hier nicht lesen.
Es gibt einfach keinen.
Was deine Beiträge zu echten Aufregern macht, ist, dass du sie selten kennzeichnest als ein Ergebnis deiner persönlichen Wahrnehmung. Du wolltest keine Kinder - und das ist in Ordnung. Und dass du dann hier auch keine Gründe für Kinder lesen kannst, ist interessant, denn es zeigt, dass du für deine Haltung einen Absolutheitsanspruch hegst und dich auf Meinungen anderer nicht einlassen kannst - eigene Kinder hätten dir eine solche Haltung vielleicht abgewöhnt!

Für die Diskussionen hier ist deine Sicht (für mich) einerseits spannend zu lesen, denn dir macht es nichts aus, Extrempositionen zu formulieren, an denen sich dann ein ganzer Thread abarbeiten kann. Aber es ist auch frustrierend, denn du wirkst hart und verschlossen, teils sehr überheblich. Man kommt nicht an dich ran, egal wie man sich abastet, dir eine andere Sicht zu zeigen. Gelingt einem das beinahe, schwenkst du radikal um. So schreibst du davon, als Alphafrau leider dem Alphamann nirgends zu begegnen, und dann als nächstes, glücklicher Single zu sein, nach dem sich die Männer den Kopf verdrehen. Und hier schreibst du davon, Kinderkacke ätzend zu finden - und wie froh du bist, keine Kinder zu haben, aber in einem Thread, in dem nach Gründen für einen Kinderwunsch gefragt wird.

So sehr ich mich manchmal über deine Beiträge echauffieren kann (und dabei sind wir hier nur anonym und es könnte mich komplett kalt lassen) so traurig macht es mich manchmal. Vielleicht besonders auch deswegen, weil ich eine kalte Mutter hatte.

Ein Wunsch, Kinder zu bekommen, den man wirklich hinterfragen sollte, ist meiner. Ich wollte die Familienidylle, das Nest, das ich nicht hatte. Und so bastelte ich das Nest im Wunsch nach totaler Harmonie. Dass so ein Wunsch die Harmonie erst gefährdet, das musste ich auf die harte Tour lernen. Aber Kinder in die Welt gesetzt zu haben - das werde ich nie nie und niemals bereuen.
 
  • #44
Es könnte einem fast schlecht werden wenn man das ganze Gehetze hier gegen Kinder liest.
Dabei vergessen die kinderlosen Singles die hier so vehement gegen Kinder wettern, dass SIE SELBER EINMAL KINDER WAREN und eine Belastung und Freude auch für ihre Eltern waren. Und ihre Eltern haben sich doch auch liebevoll aufgeopfert um ihre Kinder zu erziehen. Sie waren doch auch nicht so egoistisch wie es die heutigen Menschen sind.

Ich hätte nie im Leben auf eigene Kinder verzichtet. Mein größtes Glück war es sie im Arm zu halten, zu lieben und meine Fürsorge und Liebe an sie weiterzugeben.

Liebe zu geben und zu empfangen ist der einzige Grund um Kinder zu haben - und der schönste.

Liebe ist auch der Sinn meines Lebens.
Und diese Liebe habe ich in Fülle mit meiner Familie und mit meinen drei Kindern leben können. Und lebe sie heute noch.

Und wenn wir von dieser Erde gehen kommt es nicht auf den materiellen Reichtum an den wir in diesem Leben angehäuft haben, sondern auf die Liebe die wir anderen Menschen schenken konnten und geschenkt bekamen.
 
  • #45
Dabei vergessen die kinderlosen Singles die hier so vehement gegen Kinder wettern, dass SIE SELBER EINMAL KINDER WAREN und eine Belastung und Freude auch für ihre Eltern waren. Und ihre Eltern haben sich doch auch liebevoll aufgeopfert um ihre Kinder zu erziehen. Sie waren doch auch nicht so egoistisch wie es die heutigen Menschen sind.
Den Beitrag kann ich - mit Kinderwunsch und ohne Hetze gegen Kinder- aber auch wieder nicht unterschreiben.

Nur, weil man mal selbst ein Kind war, heißt das nicht, dass man sich nicht über Kinder aufregen darf. Man war ja auch mal jugendlich oder wird mal alt und trotzdem regt man sich über Jugendliche oder Alte auf. Warum dann nicht auch über Kinder?

Ich finde man hat auch das Recht dazu, Kinder generell nicht zu mögen. Ich mag auch viele Kinder nicht, weil ich keinen Bezug zu ihnen habe und nichts mit ihnen anfangen kann, möchte aber trotzdem selbst welche. Und nicht jeder, der keine Kinder möchte oder Kinder nicht mag, ist gleich egoistisch. Außerdem ist es ein Ammenmärchen, dass sich alle Eltern liebevoll aufopfern. Gerade Menschen, die sich gedankenlos fortpflanzen und dann keine Verantwortung übernehmen, sind verantwortungslos und egoistisch!

Es gibt doch sicherlich einen Mittelweg zwischen "es gibt keine objektiven Gründe für Kinder" a la Herakles und "Kinderlose sind egoistisch".

Wie ich in meinem Beitrag #35 anklingen hab lassen, ist jede Entscheidung irgendwo egoistisch. Niemand bekommt Kinder aus purem Altruismus.
 
  • #46
Es könnte einem fast schlecht werden wenn man das ganze Gehetze hier gegen Kinder liest.
Dabei vergessen die kinderlosen Singles die hier so vehement gegen Kinder wettern, dass SIE SELBER EINMAL KINDER WAREN und eine Belastung und Freude auch für ihre Eltern waren. Und ihre Eltern haben sich doch auch liebevoll aufgeopfert um ihre Kinder zu erziehen. Sie waren doch auch nicht so egoistisch wie es die heutigen Menschen sind.

Ich hätte nie im Leben auf eigene Kinder verzichtet. Mein größtes Glück war es sie im Arm zu halten, zu lieben und meine Fürsorge und Liebe an sie weiterzugeben.

Liebe zu geben und zu empfangen ist der einzige Grund um Kinder zu haben - und der schönste.

Liebe ist auch der Sinn meines Lebens.
Und diese Liebe habe ich in Fülle mit meiner Familie und mit meinen drei Kindern leben können. Und lebe sie heute noch.

Und wenn wir von dieser Erde gehen kommt es nicht auf den materiellen Reichtum an den wir in diesem Leben angehäuft haben, sondern auf die Liebe die wir anderen Menschen schenken konnten und geschenkt bekamen.
Einigen wir uns doch darauf, dass du diese Menschen nicht verstehst und jene dich ebenfalls nicht.
"Und wenn wir von dieser Erde gehen" kommt es darauf an, ob wir mit unserer Zeit zufrieden sind wie auch immer diese gestaltet wurde, ohne Böses getan zu haben. Man muss nicht zur Überbevölkerung beigetragen haben.
Aus gewisser Sicht sei zufrieden über die steigende Zahl Kinderloser und damit dass du es nicht bist, sonst steigt die Zahl der Menschen schneller als wir das Terraforming erfinden können.
 
E

Elissa

  • #47
Meine Kinder habe ich nie als Belastung empfunden, immer als Bereicherung.
Außerdem kann man nicht sagen, je reicher das Elternhaus desto glücklicher die Kindheit. Das ist Quatsch. Ich kenne Kinder aus reichem Haus, die zwar finanziell auf der Höhe waren , aber emotional verkümmerten. Ich kenne aber auch Kinder aus armen (weil sehr kinderreichen) Familien, die eine liebevolle glückliche Kindheit hatten und sich immer noch regelmäßig zu großen Familientreffen einfinden, sich um ihre Eltern (auch finanziell) kümmern und die empfangene Liebe an ihre eigenen Kinder weitergeben. Dass (erwachsene) Kinder ihre eigenen Wege gehen, ist normal. Dass sie den Kontakt zu den Eltern komplett abbrechen, habe ich in meinem Umfeld noch nicht erlebt. Im Gegenteil, ich kenne unzählige Familien, bei denen die meisten Verwandten zwar nicht gerade im gleichen Dorf, aber doch in der näheren Umgebung leben.
 
  • #48
Natürlich entspricht der Beitrag der Realität. Nur wer diese Realität nicht kennt sollte sich auch kein Urteil erlauben. Meine Kinder waren nie eine Belastung. Und Bindungen scheitern auch wenn man keine Kinder hat. Oder Herakles, warum bist du hier angemeldet? Dein Leben muß öde sein so negativ wie du in deinen ganzen Beiträgen hier bist. w54
Ich habe keinen Grund negativ zu sein, eine Negativtendenz besteht immer bei Abhängigkeiten, welche ich -ohne Kinder- nicht habe, somit bin ich positiv, aber sehr real gepolt und gebe nichts auf Gefühlsausbrüche bezüglich Kinder, dafür werden zuviele Kinder weltweit missbraucht, abgegeben und abgetrieben.

Der Hype um Kinder ist mir suspekt und verlogen.
Wenn man wirklich Kindern was gutes tun will braucht man gerade keine eigenen, wie erwähnt Waisen- und Erziehungsheime sind voll von Kindern, denen man ein optimales Zuhause bieten könnte.
Aber nein, man muss selbst schwanger werden, also wozu?

Leider muss ich dazu schreiben, dass Bindungen ohne Kinder länger halten. Bindungen mit Kindern scheitern eher, gerade wegen der Kinder, Kindererziehung, Kostenfaktor (Kinder sind das nunmal), der Partner spielt meist die zweite Geige wenn das Kind da ist und last but not least, Paare bleiben meist "nur" wegen der Kleinkinder zusammen und trennen sich später.

Ein Paar ohne Kinder hat all diese Probleme nicht, somit sind diese Partnerschaften stabiler. Ich kenne viele Geschiedene, alle haben Kinder, im Gegenzug harmonische Paare ohne Probleme aber auch ohne Kinder, evtl. geht es denen finanziell besser und sie haben mehr Zeit für sich als Paar.

Das Alleinerziehende einen miserablen Marktwert haben muss wohl eben an den Kindern liegen, also heile Welt als Mutter?
Fehlanzeige - mal wieder.
 
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  • #49
Noch was:
Leider habe ich hier immer noch keinen einzigen plausiblen nachvollziehbaren Grund lesen können warum eine Frau Kinder will.

Ich wollte eben Kinder, sorry, ist für mich kein Grund.
Wie ich es schon einmal darlegte, Kinder sind ein Assesoire aufgrund einer inneren Leere von Frauen, welche sonst nichts in ihrem Leben bewegen konnten als schwanger zu werden.

Eine Kollegin sagte mir selbst einmal, ich wurde wieder schwanger, weil sie den ganzen Stress (Finanzsektor Vertrieb) einfach nicht mehr ertragen hatte - na, super Grund für ein Kind.

Oder....ein Kind gehört dazu....wieder super Grund, zu was?
Oder....ich bin bald 40 das wird es Zeit für ein Kind...was für ein Grund???

Frauen, welche keine Kinder wollten, sehen im Leben wesentlich mehr als Mutterdasein, Mutterschutzzeiten und nachfolgende Rentenkürzungen, das Risiko einer Alleinerziehenden auf wiederholter Partnersuche oder Doppelstress durch Job und Kindererziehung. Weitblickend eben.

Außerdem schwanger werden kann jede Frau, egal welchen sozialen Status sie hat, wer der Erzeuger ist und was am Ende mit dem Kind passiert. Was soll also am Kinderkriegen so außergewöhnlich sein??

Am Ende rechnet sich der Kindersegen für die Durchschnittsfrau überhaupt nicht, alleine, wenig Rente, Altersarmut, Kinder weg, diverse Partner weg, der Erzeuger war wohl der erste der ging.

Was für ein Glück das berufstätigen Frauen ohne Kinder das alles erspart bleibt.
 
  • #50
@Herakles
Immer kennst Du eine Kollegin, ein Paar...eine Bekannte!
Wenn es um Kinder und Beziehungen geht.

Kennst Du nichts Selbsterlebtes?

Ich finde es traurig, wenn ein Thema so immens belastet, dass es immer so negativ bewertet wird.
Über Dinge, die einen nicht interessieren, regt man sich allgemein nicht auf.

Ohne die Pille, hätte es diesen Thread nicht gegeben. Und so bleibt es eine Entscheidung die oft bewusst getroffen wird.
Eine ganz persönliche Sache, die jeder voruteilslos fällen darf.

Ich habe diese nicht getroffen...sondern meine derarngierten Eilleiter.....
Und ich bin Ihnen dankbar!
Und auch für den kitschig schönen Muttertag....An dem sich drei Generationen von 49-101 Jahren erfreuten.
 
  • #51
Man kann heutzutage überhaupt froh sein, wenn ein Mann noch ein Kind mitmacht, ohne abzuhauen oder fremdzugehen! Ich bin gerne Realist! Ich sehe mich nicht als Gebärmaschine, die dann am Ende die Kinder alleine austrägt und verpflegt! Für mich ist das nicht höchstes Ziel, so etwas tun zu müssen um jeden Preis, nur damit Kinder da sind! MIr ist eine gut funktionierende Partnerschaft wichtiger.

Ich sehe mich emotional und psychisch auch nicht in der Lage, eventuell mehrere Kinder alleine aufziehen zu können, wenn der Mann instabil wird und die Flucht ergreift.

Ansonsten - das kann ich für mich gar nicht endgültig sagen. Ich weiß doch nicht, was in 10 oder 20 Jahren ist, und ob ich da nochmal einen anderen Mann kennenlerne!
 
  • #52
Man kann heutzutage überhaupt froh sein, wenn ein Mann noch ein Kind mitmacht, ohne abzuhauen oder fremdzugehen! Ich bin gerne Realist! Ich sehe mich nicht als Gebärmaschine, die dann am Ende die Kinder alleine austrägt und verpflegt! Für mich ist das nicht höchstes Ziel, so etwas tun zu müssen um jeden Preis, nur damit Kinder da sind! MIr ist eine gut funktionierende Partnerschaft wichtiger.

Ich sehe mich emotional und psychisch auch nicht in der Lage, eventuell mehrere Kinder alleine aufziehen zu können, wenn der Mann instabil wird und die Flucht ergreift.

Ansonsten - das kann ich für mich gar nicht endgültig sagen. Ich weiß doch nicht, was in 10 oder 20 Jahren ist, und ob ich da nochmal einen anderen Mann kennenlerne!
Kinderwunschlose sehen oft nur das Materielle und sind sofort mit Worten wie "Gebärmaschine" und "AE" dabei. Diese Abwertung schützt sie selbst, um nicht den emotionalen Teil zuzulassen.
Nur weil eine Frau Kinder bekommt, mutiert sie nicht instant zur Übermutti und die Partnerschaft zerbricht nicht zu 100% innerhalb der nächsten Jahre, dafür ist man auch immer selbst mit verantwortlich! Natürlich gibt es immer öfter diese Fälle, weil es gesellschaftlich keine Pflicht mehr gibt, beim Partner zu bleiben.
Bevor ich mein Kind beam, sah ich auch einige überforderte Mütter, die von ihren Kindern nur genervt waren, weil die glücklichen Mütter unaufgeregt und in Ruhe ihr Leben leben und man als Kinderloser mit ihnen kaum Berührungspunkte hat. In unserer Gesellschaft gelten - da es nur noch sehr wenige gibt - Kinder immer mehr als Störfaktor.
Wenn man aber erst mal selbst Kinder hat, wird das eigene Leben nicht auf diese BESCHRÄNKT, sondern um diese Dimension ERWEITERT. Man wird verletzlicher und findet Dinge cool, die man als Kinderloser peinlich und fad findet.
Es gibt genug Kinderlose, die sich gern ein Kind gewünscht hätten, was aber nicht klappte, und manche von ihnen kenne diese Sehnsucht nach einem kleinen Wesen. Wenn man das erleben darf, je nachdem wie tief zu lieben man imstande ist, ist das eine nie gekannte Dimension des Lebens, die ein weiteres Leben ohne diese Kinder, ersetzt durch Reisen, berufliche Projekte, Treffen mit Freunden, meilenweit in den Schatten stellt.
Als Kinderloser kennt man das einfach nicht. Den ungewollt oder abgeklärten Kinderlosen mache ich keinen Vorwurf, sie können es nicht wissen, es ist ok. Aber diese schwarz-weiß-Abwertung, dass man immer vom Partner verlassen wird und Kinder nichts als Ärger und Kaka machen, ist beschämend für die aggressiven Kinderlosen.
 
  • #53
Mein grober Eindruck, entstanden bei einigen Dates ist, dass viele Männer diese Frage verschlafen. Ein "ja, später mal schon irgendwann vielleicht" ist das Konkreteste, worauf sie sich festlegen wollen. Sie informieren sich null über Spermienqualität im Alter oder solche Dinge, sie gehen davon aus, dass sie noch ganz lange Zeit haben und dass ihnen alles irgendwie zufallen wird. Die biologische Uhr, das Heiraten etc. sehen sie als seltsame, eher lästige Anwandlungen der Frau an.
Also werden sie Ende 30, Anfang 40. Jede nette Frau, die ihnen über den Weg lief und sich in sie verliebte, liessen sie wieder ziehen. Zögern, zögern, zögern als Devise; noch nicht jetzt heiraten, noch nicht jetzt festlegen, noch nicht jetzt Vater werden. Im Beruf und auf Reisen sehen sie ihren Erfolg. Bis dann eben plötzlich der Gedanke einrieselt "ups, ich werde älter und bin alleine, die Karriere kommt zu einem Halt, was nun?". Und dann sind sie an dem Punkt, wo die Frau schon 10 Jahre vorher war.
Bestimmt kenne ich auch andere Männer, aber die sehe ich nicht so oft, weil sie bei ihren Familien sind..