• #1

Gründe für Kinder

Liebes Forum,

in letzter Zeit häufen sich die Beiträge zum Thema kein Kinderwunsch und Umgang damit.
Interessanter Weise sind es immer diejenigen, die keine Kinder möchten, die sich dafür rechtfertigen und Gründe benennen (müssen).
Sobald ein Mensch mit einer klaren Position, also Kinderwunsch ja/nein, auf einen Menschen ohne konkrete Vorstellung oder mit gegenteiliger Position trifft, entsteht eine Entweder-Oder-Situation. Zu lesen gab es oft, "wenn du nicht die gleiche Position wie der/die andere hast, trenn dich". Allerdings stand nirgends warum denn eigentlich jemand einen Kinderwunsch hat.
Wahrscheinlich wurde diese Frage hier auch schon mal gepostet, dennoch: Aus welchen Gründen wollen Menschen Kinder bekommen?
 
  • #2
Warum ein Mensch Kinder haben will, muss er oder sie nicht rational begründen. Ich bin das, als ich schwanger war, auch einmal von einer Freundin gefragt worden. Ich habe sie dann im Gegenzug gefagt, ob sie es begründen kann, wieso sie einen Mann lieben kann und einen anderen nicht. Sie konnte das nicht - weil man nicht alles menschliche erklären kann und muss. Aber für das Kinderkriegen wurde parliert, wie über einen Häuserkauf oder die nächste Fernreise als Vergleichsmaßstab. Wie armselig!
Es ist natürlich eine Frage, ob man Zeit für Kinder haben kann und will, ob man das finanziell hinkriegt und vieles mehr. Und natürlich ist die Welt überbevölkert.
Es ist auch unmöglich, einen Mann reinzulegen, der keine Kinder will, obwohl das "Restrisiko" Schwangerschaft bei einer sexuellen Umarmung beiden klar sein sollte. Ein Kind habe ich mit meinem damaligen Partner bekommen, weil es normal ist, dass das Leben weiter geht. Diese Begründung reicht völlig - und ist in meiner Weiblichkeit angelegt. Den Einflüsterungen von Simone und Alice habe ich in dem Punkt keinen Glauben geschenkt.
 
  • #3
Diese Frage wurde, wie Du schreibst, nicht nur ein Mal gepostet, sondern schon zig Mal (solltest Du eigentlich über die Sufu finden).

Ich habe keine Kinder, wollte niemals welche und für mich war das die einzig richtige Entscheidung. Ich verstehe aber durchaus alle, die Kinder und Familie möchten, denn dies ist für jede Spezies von Wirbeltier (was wir Menschen ja nun definitiv sind) das Normalste und Natürlichste von der Welt. Auch wenn Smartphone & Co darüber hinwegtäuschen, aber Menschen sind biologische Wesen und es ist im Menschen im Allgemeinen angelegt, sich reproduzieren zu wollen. Der Homo sapiens (sapiens) ist nach wie vor darauf programmiert, sich zu vermehren. Ergo spüren auch die allermeisten Menschen dieses vollkommen normale, natürliche Bedürfnis. Gruß
 
  • #4
@Blue79
Ich lese hier auch und komischerweise lese ich kaum, dass Begründungen gefordert werden, warum die Foristen kinderlos sind.

Statt dessen wird sehr oft dargestellt, mit wie vielen Einschränkungen Kinder verbunden sind, oft liest amn es mittelbar zwischen den Zeilen, wenn die AE-Situation mancher Menschen (i.V. mit Partnerschaft und Partnermarkt) zur Sprache kommt.

Ich seh es ganz anders als "rabentochter". Man sollte sich bewusst für oder gegen Kinder entscheiden.

Hirnlos nur auf "natürlich angelegte" Triebe zu reagieren, ist nicht nur fragwürdig, sondern auch fahrlässig. Wenn wir leben wie die Tiere ist die Menscheit bald dem Untergang geweiht, denn dann würden auch die anderen Triebe, Gefühle und angeborenen Verhaltensweisen (z.B. Revierverhalten, Gruppendynamik) ohne Kontrolle gelebt, würde dies unmittelabr zu Anarchie und Weltkriegen führen.

Letztlich kann nur die Ratio der Menscheit dieselbe vor dem Untergang bewahren. Und dabei ist die Kontrolle der Fortpflanzung langfristig eines der zentralen Elemente. Dazu gehört eben auch sich bewußt für oder gegen Kinder zu entscheiden.
 
  • #5
Ich habe einen Kollegen, der hat mit 40 seine Frau nach über 15 Jahren Ehe verlassen, weil sie keine Kinder kriegen konnte. Angeblich.

Als er mir das so erzählte war ich sehr platt. In der heutigen Zeit, da auch die Männer nicht mehr auf Bäumen sitzen müssen, braucht kein Mensch Kinder in die Welt zu setzen als Selbstzweck.

Als entscheidenes Indiz für die virlile Zeugungsfähigkeit oder als ebenso wichtige Bestätigung für die eigene Fruchtbarkeit. Mist.

Ein Kind ist heute mehr ein Accessoire, das konnte man unlängst auf internationalen Laufstegen nachsehen, wo Hungerhacken sich mit propperen Kleinstkindern schmückten, wie mit Handtäschchen oder Schoßhündchen.

Ich finde es sehr angebracht, den Wunsch nach einem Kind grundsätzlich zu hinterfragen. Wie soll das Kind aufwachsen? Wer soll der Vater, die Mutter sein? Wie wünsche ich mir die Erziehung? Kann das der potentielle Mitelternteil bewerkstelligen und mit tragen?

Schon allein da sträuben sich mir die Nackenhaare, da ich so ungern funktionell denke. Also, ich mag es nicht, einem Schema zu entsprechen. Das muss man aber, wenn man sich vorsätzlich Gedanken macht, oder sich auf Teufel komm raus ein Kind wünscht.

Warum will ich das HABEN? Was will ich mir und anderen damit beweisen? Was fehlt mir eigentlich und wird später sehr ungut auf meine dann bereits auf Biegen und Brechen vorhandenen Kinder zurückfallen?

Grüße von einer, die auch nicht trocken schwimmt.
 
  • #6
In früheren Zeiten konnten die Menschen nicht groß wählen, ob sie Kinder haben wollten oder eben nicht, wer Sex hatte und beide Partner fruchtbar waren, bekam sie einfach. Heutzutage haben wir es in dieser Beziehung viel besser: Dank den modernen Verhütungsmitteln und falls diese versagen, mit einer problemlos durchführbaren Abtreibung, dürfen wir unser Sexualleben in vollen Zügen genießen, auch wenn wir keine Kinder haben wollen. Es gibt gute Gründe, Kinder zu haben, aber eben auch gute dagegen.
 
  • #7
@D-RAN: Du hast Recht, den Aspekt mit den AEs habe ich bei der Fragestellung nicht berücksichtigt. Wobei ich denke der Aspekt "fremde Kinder" nochmal eine ganz andere Diskussion eröffnen würde.
@BaumFischFahrrad,@Billie Holiday: Ist es denn tatsächlich so einfach? Man folgt dem Trieb / dem Ruf der Natur und nichts weiter?
 
  • #8
Warum wollen Menschen Kinder:

Primär aus rein egoistischen Gründen. Man verspricht sich häusliches Glück und Zufriedenheit davon, in der Bewunderung und der Liebe der Kinder kann man sich baden. Freundinnen schauen neidisch auf das Babybäuchlein, man hat ja sooo ein Glück!

Die Kehrseite: Der Anteil der Frauen, die im Muttersein nicht die Erfüllung ihrer Träume finden, ist hoch. Es gibt sogar viele, die offen sagen, dass sie es bereuen. Der Mythos von der unendlichen Mutterliebe ist genau das - ein Mythos. Seelisch und materiell vernachlässigte Kinder gibt es viele, und die Kinderheime- und Kliniken sind voll. Alleinerziehende laden ihre Teenager-Kinder mit ihren eigenen Problemen voll, anstatt für ihre Kinder da zu sein. Sie kehren die Verhältnisse um. Sie missbrauchen ihre Kinder für ihre eigenen Bedürfnisse (Traum vom Glück).

Ich bin jetzt 28 Jahre alt und ich denke mir, dass man erst eine wirklich gute Mutter sein kann, wenn man wirklich gelebt hat und sich "satt" fühlt. Wenn man in seinen Wünschen und Sehnsüchten fest hängt, dann kann man keine gute Mutter sein. Das ist mein persönlicher Grund FÜR Kinder: Einem anderen Menschen ein schönes Aufwachsen ermöglichen, in Liebe und Geborgenheit.

Für mich bekommen viele Menschen Kinder aus den völlig falschen Gründen.

w(28)
 
  • #9
Warum man Kinder will, muss man einfach nicht begründen und es liegt in der Natur des Menschen. Zumindest die meisten Jugendlichen, die befragt werden wollen Kinder - über 90% wollen wenn sie erwachsen sind Kinder.

Aber wenn sie erwachsen sind, wollen es einige eben dann doch nicht und dann fragen manche eben: Wieso nicht?

Für mich gehörte es einfach zum Lebensentwurf dazu, eine eigene Familie zu haben.
 
  • #10
Ich schließe mich BaumFischFahrrad an.

Für mich war auch schon von Kindesbeinen an klar, dass ich nie Kinder wollte. Ich hänge aber nicht einfach so im Nichts ab. Ich habe früh entschieden, mein Leben der Selbstständigkeit und Karriere zu opfern - und damit etwas zu tun. So gesehen gab es nie Situationen, in denen ich mich rechtfertigen musste, weil ich immer viel beschäftigt war.
Während meine Freundinnen damals mit Puppen spielten und ihnen die Haare kämmten und die Babyflasche gaben, habe ich mir Visionen von meinem Traumjob gemacht (ich komme aus einer Unternehmer-Familie, also wurde ich anderes konditioniert).

Damals war ich damit aber noch eine Ausnahme, deswegen wundert es mich stark, dass ich wohl heute keine Ausnahme mehr bin. Ende der 90er habe ich selber erstmals festgestellt, dass ein neuer Umschwung in der Gesellschaft stattfindet und keiner mehr Kinder bekommt. Für mich war das damals schon mehr als deutlich.

Trotzdem finde ich es nicht gut, dass Leute immer weniger Kinder wollen. Es ist nunmal das natürlichste der Welt, wieso muss man sich dafür rechtfertigen? Ich finde gerade die Einstellung der kinderlosen Männer zwischen 30 und 40 sehr merkwürdig heute, die sich zu unreif findet für Kinder, in einem gut bezahlten Angestelltenverhältnis. Diese Männer geben ihr Geld für Pc-Spiele und Filme aus und sind große Jungs aber keine fähigen Männer mehr.

Statistisch gesehen bildet Deutschland das Schlusslicht im Kinderkriegen. Welches junge Paar bekommt denn noch Kinder? Und die die Kinder bekommen, schaffen es gerade noch zum Einzelkind, bevor die Eltern sich trennen. Es kann auch nicht sein, dass heute jeder mit 25/30 sagt, er fühlt sich zu jung, zum Kinderkriegen. Wir sind das Land der Nesthocker und Helikoptereltern. Eine ungesunde Entwicklung, wenn du mich fragst.

Und sofern man beruflich nicht großes leistet, wie ein Unternehmen aufzubauen und in die Geschichte einzugehen, finde ich, sollte die Masse sich wieder dem Kinderkriegen zuordnen, um etwas für die Gesellschaft beizutragen. Gerade die Menschen, die in ihren 08/15 Jobs abhängen, und meinen, es nicht für nötig zu halten. Die hätten es nämlich am Nötigsten.
 
  • #11
Gründe für Kinder, vor allem ungesunde gibt es viele, jemanden an sich binden, Angst vor dem allein sein, Altersvorsorge oder einfach nur die aus der Werbung assoziierten Gefühle.

Es gibt aber auch noch andere Gründe:

1.) Die oft erwähnte biologische Uhr
2.) Das Gefühl sich mit seinem Partner mit
Kind vollkommen zu fühlen, als Familie.
3.) Das Gefühl, unabhängig von den negativen Aspekten, der vollkommenen Liebe, die man für sein Kind empfindet. Das Gefühl das alles nebensächlich ist und erst das Kind den Blickwinkel und die Bedeutung des Lebens vervollkommnet. Und die Liebe zu spüren, die einem das Kind wiedergibt. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich und einfach wundervoll.
 
  • #12
Ich finde es gut, dass jemand, der eine solche Frage stellt, keine Kinder hat. Ich habe in meinem Leben das nicht rational begründet, es war eine reine Gefühlsentscheidung. Aber es muss ja heutzutage die natürlichste Sache der Welt totgeredet werden. Ich bin froh, dass ich meine Kinder habe. Ich bin auch froh darüber, die reinste und unverfälschte Liebe, die es gibt, erlebt zu haben.
w54
 
  • #13
finde ich, sollte die Masse sich wieder dem Kinderkriegen zuordnen, um etwas für die Gesellschaft beizutragen. Gerade die Menschen, die in ihren 08/15 Jobs abhängen, und meinen, es nicht für nötig zu halten.
Also ich bin ja nun alles andere als ein Sozialist; aber das hier ist nun wirklich des Guten zuviel. Der Mittelstand mit "08/15-Jobs" führt nunmal hauptsächlich die Masse der erforderlichen Arbeiten und Leistungen in der Gesamtgesellschaft aus und verdient sich damit auch den Lebenunterhalt. Wie diese Menschen ihr Einkommen nutzen, ist in einer freien Gesellschaft nicht reglementiert.

Klar sehe ich auch die vielen Singlehaushalte und die allgemeine Egomanie (die hier im Forum überdeutlich ist) sehr kritisch.Aber trotzdem: Wieso sollten sie der Gesellschaft irgendwie oder mit Kindern besonders verpflichtet sein?

Eher im Gegenteil:
Kinderbetreuung und Kindererziehung ist teuer und zeitintensiv. Das heutige Sichherheitsdenken erschwert diese Aufgabe noch massiv.

Gerade die wohlhabenderen Gesellschaftsschichten (zu denen ich mich wohl oder übel wohl ein bisschen hinzurechnen muss) sollte doch Kinder haben, da diese sich den Aufwand am Ehesten leisten kann.
 
  • #14
Ich mochte Kinder schon immer. Schon als Jugendliche hatte ich oft eine "Traube" kleiner Kinder an der Backe, die gern meine Nähe suchten und mit denen ich gut konnte z. B. bei größeren Feiern etc. Besonders "herzerfrischend" fand ich die 3-10-jährigen, lauter pfiffige, liebenswerte, direkte Persönchen über die ich schon immer staunen und lachen konnte. Mit Babies hatte ich es hingegen nie so, auch bei meiner Tochter fand ich das Alter unter zwei Jahren eher als Pflicht, denn als Kür. Auch hatte ich als sehr junge Frau -gerade in schwierigen Zeiten- immer wieder mal Zweifel, ob man in die "heutige Welt" Kinder setzen soll. Ich hatte Angst, ein Kind nicht beschützen zu können, weil ich selbst ängstliche/ unsichere Phasen hatte.

Neben einem natürlichen und bei mir tief verwurzeltem, nicht rational erklärbarem Grundbedürfnis, eine Familie zu gründen, für die kleinen Wesen zu sorgen (wahrscheinlich "Nestbautrieb;-), war es aber auch eine bewusste Entscheidung. Ich finde mit Kindern ist die Welt viel schöner, lustiger und abwechslungsreicher. Es müssen nicht zwangsläufig die eigenen sein. Genauso wie ich meine Erfahrungen weitergebe, lerne ich dazu, habe Spaß. Ich entwickle mich selbst als Persönlichkeit weiter und bleibe auch sonst "up to Date" (egal was ich beispielsweise von Facebook und Snapchat halte). Es ist weit überwiegend ein schönes Geben und Nehmen.
 
  • #15
Ich finde gerade die Einstellung der kinderlosen Männer zwischen 30 und 40 sehr merkwürdig heute, die sich zu unreif findet für Kinder, in einem gut bezahlten Angestelltenverhältnis.
Das ist die Generation nach der ersten Generation Männer, die das Zerrüttungsprinzip kennenlernen durften. Dass diese Neuregelung von 1976 negative Konsequenzen haben würde, hätte klar sein müssen.
Massiv reduzierte Sicherheit für Väter -> dann eben kein Vater mehr werden.
 
  • #16
Schade dass mein anderer Beitrag nicht veröffentlicht wurde.
Ich schrieb darin, dass ich niemals auf Kinder verzichtet hätte, und dass eine Familie zu haben mehr wert ist als alle materiellen Dinge auf der Welt.

Ich schrieb von Demut und Ehrfurcht und Staunen gegenüber der Schöpfung, die ich bei der Geburt meiner drei Kinder empfunden habe. Dass das für mich der Sinn des Lebens ist, ein Lebenskreis der sich schließt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #17
Tja, ich weiß keine Gründe FÜR Kinder. In meinem Umfeld sehe ich nur, dass Kinder meist Beziehungskiller sind, auch wenn die meisten Frauen das nicht hören wollen.

Wie viele Männer werden mehr oder weniger genötigt, ein Kind in die Welt zu setzen....und dann kommt die Trennung.

Es sind wohl die Hormone, und dann enden die Frauen als frustrierte Allleinerzieherinnen.
 
  • #18
Ich habe eher das Gefühl, dass viele Frauen, die keine Kinder haben innerlich teilweise einen leichten Zweifel in sich hören, ob das dann auch so richtig ist oder ob es nicht doch schön wäre/gewesen wäre, wenn....

Ich hab 2 Racker, kann aber voll und ganz nachvollziehen, dass manche Frauen keine Kinder bekommen.
Heutzutage ist man als Frau oft sehr gut ausgebildet und da die Männer ja meistens nicht mitziehen und somit ab dem Tag der Schwangerschaft die Gleichberechtigung aufhört, finde ich es nur allzu verständlich, wenn manche Frauen keine Kinder bekommen.
Man kann viel erleben ganz ohne Kinder, hat einen höheren Lebenstandard und kann sich teure Hobbies und Reisen leisten. Finde ich auch toll.
Ich frage mich auch immer, wieso Männer Frauen mit guter Ausbildung wollen und dann von ihnen verlangen, dass diese Frauen dann die Kinder versorgen, während ER sich auf die Schulter klopfen lässt, wenn er mal 2 Monate Elternzeit nimmt (die Frau ist in der zeit natürlich auch zuhause).

Aus beruflicher Sicht würde ich heute keine Kinder bekommen, zumindest nicht mit einem dieser egoistischen Väter.
Aber aus allen anderen Gründen, die es sonst so gibt, würde ich am liebsten 1000 Kinder haben :) Man wird mit Kindern einfach ein anderer mensch und erst durch die Geburt meiner Kinder habe ich gelernt, was bedingungslose Liebe ist. Die lernt man durch keinen noch so süßen Mann der Welt kennen. Diese Tür bleibt dann ungeöffnet für Kinderlose.
 
  • #19
Ich bin psychoanalytisch geprägt und stelle seit langem fest, dass die allermeisten Menschen (sicher nicht alle, aber die allermeisten), die sich bewusst gegen Kinder entscheiden, selber in ihrer eigenen Kinderheit keine bedingungslos Liebe, Zuneigung und Vertrauen gespürt haben. Sie wissen nicht was das ist - und spüren daher auch nicht den Drang, erfahrene Liebe weiterzugeben. Ich muss lange nachdenken, bis mir ein mir bekannter Mensch einfällt, der keine Kinder möchte, aber selber mit einer liebevollen Kindheit gesegnet ist. Genau genommen, kenne ich niemanden. Hingegen fallen mir sofort ein halbes Dutzend Bekannte ein, auf die meine Theorie passt.

Wer sich mit Psychoanalyse beschäftigt hat, findet das auch gänzlich logisch.
 
  • #20
Ich habe alle genannten Stationen durchlaufen und kann trotzdem die Frage mit keinem klaren Argument erklären.
Man hat mir sehr früh mitgeteilt, dass ich wenig Chancen hätte, Kinder zu bekommen.
War nicht traurig darüber und in meinem Leben kam der Kinderwunsch nicht vor.
Gedacht habe ich damals....Wir haben die ursprüngliche Natur, zur Fortpflanzung der Art längst überwunden.
Bei der geringen Chance, habe ich gedacht, verhüten ist unnötig und wenn, dann soll es so sein.
Nach 8 Jahren mit meinem Mann, wurde ich bodenständiger und er mehr der Träumer.
Es kriselte und ein Urlaub sollte uns näher bringen.
Ich kam schwanger zurück, war völlig geschockt und 6 Wochen später wurde auch noch Nr 2 sichtbar.
Auffällig war, es ist eine Abtreibung nicht für 1 Sekunde in meinem Kopf gewesen, als hätte ich nie etwas davon gehört.
Ich wollte sie unbedingt!
Und Aussenstehende meinten, dass ich sowieso Mutter werden wollte, weil ich auf jedes Kind geflogen wäre.
Warum wollte ich Kinder oder nicht.....Kein Argument hätte bei mir wirklich gegolten.
Ich weiß nur, dass ich als langjährige AE beides habe...Kinder und Beruf ohne Rollenverteilung. Und mein Gefühl in mir zeigt....Es ist meine wichtigste, anstrengenste und schönste Aufgabe.
 
  • #21
Ein Kind ist heute mehr ein Accessoire, das konnte man unlängst auf internationalen Laufstegen nachsehen, wo Hungerhacken sich mit propperen Kleinstkindern schmückten, wie mit Handtäschchen oder Schoßhündchen.

Ich finde es sehr angebracht, den Wunsch nach einem Kind grundsätzlich zu hinterfragen. Wie soll das Kind aufwachsen? Wer soll der Vater, die Mutter sein? Wie wünsche ich mir die Erziehung? Kann das der potentielle Mitelternteil bewerkstelligen und mit tragen?

Schon allein da sträuben sich mir die Nackenhaare, da ich so ungern funktionell denke. Also, ich mag es nicht, einem Schema zu entsprechen. Das muss man aber, wenn man sich vorsätzlich Gedanken macht, oder sich auf Teufel komm raus ein Kind wünscht.

Warum will ich das HABEN? Was will ich mir und anderen damit beweisen? Was fehlt mir eigentlich und wird später sehr ungut auf meine dann bereits auf Biegen und Brechen vorhandenen Kinder zurückfallen?

Grüße von einer, die auch nicht trocken schwimmt.
Ich finde es bemerkenswert, welch ein Egoismus und welch eine emotionale Verarmung hier als selbstverständlich dargestellt wird. Da fehlt eigentlich nur noch der wohlfeile Verweis auf einen Hashtag wie "#regrettingmotherhood".
Nun ja, wer langfristig denkt, kann sich an seinen zehn Fingern abzählen, welche Entwicklung aus diesem Egoismus resultiert. Schade finde ich lediglich, dass Kinder bei der Berechnung von Rentenansprüchen nicht stärker berücksichtigt werden - denn Adenauers Annahme ist mittlerweile (mit Worten und Taten) widerlegt - der meinte noch, "Kinder kriegen die Leute immer."
Wenn man sich dann ansieht, was da unter dem Rubrum "Selbstverwirklichung" am Ende für Lebensentwürfe realisiert werden, kommt man aus dem Staunen kaum noch heraus.
 
  • #22
Ich finde es bemerkenswert, welch ein Egoismus und welch eine emotionale Verarmung hier als selbstverständlich dargestellt wird. Da fehlt eigentlich nur noch der wohlfeile Verweis auf einen Hashtag wie "#regrettingmotherhood".
Da hast du etwas hineingelesen in @Rocaille s Zeilen, das nicht unbedingt dort steht. Man kann seinen Kinderwunsch auch hinterfragen - auf psychisch tiefer liegende , nicht vordergründige Wünsche an das Kind schauen, gerade weil man (wie ich beispielsweise) seine Kinder über alles liebt, es niemals bereuen würde, sie in die Welt gesetzt zu haben. Als verantwortungsvolle Mutter schaue ich auf die Bedürfnisse, die ich an das Kind herantrage; oder anders formuliert, mache ich mir die Motive bewusst, die mich dazu bewegten, es mir zu wünschen. Das kann ganz unaufgeregt geschehen. Es hat mit Ehrlichkeit zu tun, nicht mit Bedauern; mit an der eigenen Nase fassen anstatt sich über Kinder anderer Leute zu mokieren oder die Eltern anderer Kinder. Auch das ist ein Freischwimmen. Gründe für einen Kinderwunsch sind aus tiefenpsychologischer Sicht immer vielschichtig.
 
  • #23
Und sofern man beruflich nicht großes leistet, wie ein Unternehmen aufzubauen und in die Geschichte einzugehen, finde ich, sollte die Masse sich wieder dem Kinderkriegen zuordnen, um etwas für die Gesellschaft beizutragen. Gerade die Menschen, die in ihren 08/15 Jobs abhängen, und meinen, es nicht für nötig zu halten. Die hätten es nämlich am Nötigsten.
Es gibt sehr viele Gründe keine Kinder zu kriegen auch abseits vom Aufbau eines Unternehmens.
Gerade für Männer ist es schwer denn die Emanzipation hat viele Männer ihrer identität beraubt und es wird wohl mehrere Generationen dauern bis sich diese Veränderung soweit eingependelt hat, dass sie ihnen nichts mehr ausmacht.
Natürlich kann es auch sein, dass das ganze ein Schutzmechanismus der Natur ist - besonders emanzipierte Frauen bekommen kaum Kinder, ergo wird die Idee der Emanzipation samt der physischen Träger einfach aus dem Genpool ausgelöscht.
 
R

rosenmann

  • #24
@Blue79
...
Wenn wir leben wie die Tiere ist die Menscheit bald dem Untergang geweiht, denn dann würden auch die anderen Triebe, Gefühle und angeborenen Verhaltensweisen (z.B. Revierverhalten, Gruppendynamik) ohne Kontrolle gelebt, würde dies unmittelabr zu Anarchie und Weltkriegen führen.

Letztlich kann nur die Ratio der Menscheit dieselbe vor dem Untergang bewahren.
.
Wenn wir wie Tiere leben würden, wäre unser Planet vermutlich noch deutlich intakter. Ein Tier nimmt sich soviel es zum Leben braucht, statt mit unendlicher Gier alles zu zerstören. Nur so am Rande ;-)

Was meine Ex Freundinnen angeht kann ich sagen, Frauen wollen auch deshalb Kinder weil sie wissen, dass ein Mann womöglich nach ein paar Jahren weg ist, das Kind hat da erstmal keine Wahl. Ein sicherer Schutz vor Einsamkeit also.

Das wird bestimmt von einigen hier bestritten werden, ist nur meine Erfahrung...
 
  • #25
Wenn wir leben wie die Tiere ist die Menscheit bald dem Untergang geweiht, denn dann würden auch die anderen Triebe, Gefühle und angeborenen Verhaltensweisen (z.B. Revierverhalten, Gruppendynamik) ohne Kontrolle gelebt, würde dies unmittelabr zu Anarchie und Weltkriegen führen.
Ähm...wir sind Tiere. Und da liegt auch schon der Kern des Ganzen: Die Biologie. Was uns von den übrigen Tieren unterscheidet (zumindest nach unserer Wahrnehmung) ist die Rationalität. Rational macht es oft keinen Sinn, Kinder zu bekommen. Ist doch in Ordnung, wenn man keine möchte. Finde ich auch armselig, wenn man sich dafür rechtfertigen muss.
 
  • #26
Frauen wollen Kinder, Männer meistens nicht, das liegt daran, dass Frauen durch die Gesellschaft so gepolt sind, ab einem gewissen Alter sollte man sich fortgepflanzt haben, da Frauen nur dazu taugen Kinder zu gebären.

Männer haben diesen Status nicht, sie sind Abenteurer, Visionäre, Forscher und Freigeister, ihnen obliegt kein Druck einer Gebärmaschinerie. Sie überlassen das Debakel einer Schwangerschaft und Geburtswehen gerne der Frauenwelt.

Nur ganz wenige Frauen sträuben sich und wollen keine Kinder, weil sie ebenfalls Abenteurerinnen, Freigeister und Visionärinnen, Forscherinnen sein wollen, sie beugen sich weder einer biologischen Uhr, noch der Abhängigkeit einer Mutterschaft, die ein Leben lang anhält.

Kinder sind leider wirklich Assesoires.
Viele haben alles, da fehlt ein Kind, aber nicht wegen des Kindes, sondern wegen des Prestiges, der inneren Leere, oder weil alle Kinder haben, alle haben ein Haus, alle fahren BMW oder Mercedes, alle fahren 3 mal im Jahr in Urlaub, also......muss das auch her.

Nur Individualisten beugen sich keinem Mainstream, sie pfeifen darauf, was andere tun oder haben, sie wissen, dass die Welt schon überbevölkert ist und viele Kinder einsam und verlassen dahinvegetieren in Waisenhäusern und Erziehungsheimen, von den Schwangerschaftsabbrüchen, ganz zu schweigen.

Mir tun sehr viele Kinder leid, sie sind zwar da, aber keiner erzieht sie, kümmert sich um sie, ist da für sie. Mutti hat einen Job und sucht nebenbei mal wieder einen Partner, weil der Erzeuger der Falsche war, arme Kinderwelt.
 
  • #27
Ein Tier nimmt sich soviel es zum Leben braucht, statt mit unendlicher Gier alles zu zerstören. Nur so am Rande ;-)
Das ist komplett zu 100% falsch, und führt auch zu einem ganz falschen Denken ! Jede natürliche Population (außer dem Menschen) breitet sich solange aus, wie sie nicht durch limitierte Ressourcen (vor allem Nahrung) und Fressfeinde begrenzt wird

Rücksicht auf den Planeten Erde kann einzig und allein nur der Mensch nehmen. Sonst niemand.

Deswegen können wir (und nur wir) aus rationalen Gründen durchaus die Entscheidung treffen, keine Kinder zu zeugen, denn wir sind die einzige Art die siches ihr Verhaltens selbst bewußt ist. (Dieser biologische Grundsatz geht im Übrigen auf die uns Menschen bekannten vier physikalischen Grundgesetze des gesamten Kosmos zurück)
 
E

Elissa

  • #28
#25 Bei solch einer negativen Sichtweise würde ich mir einen Strick nehmen und...
Meiner Meinung nach ist der Kinderwunsch biologisch im Menschen angelegt. Nur heutzutage hat man die Möglichkeit und die (sicheren) Mittel sich bewusst dagegen zu entscheiden. Ob man dann glücklicher wird, weiß ich nicht. Kinder sind teuer, bis sie mal so weit sind, dass sie ihr eigenes Geld verdienen.
Aber was machen denn die Kinderlosen stattdessen mit ihrem vielen Geld? Noch ein größeres, teureres Auto, noch eine Weltreise/Kreuzfahrt, noch eine teure Sportart ... alles nur Konsum, um der Langeweile/Sinnlosigkeit ihres eigenen Lebens zu entgehen.
Auf was verzichte ich denn, wenn ich ein Kind habe? Ok, ich kann nicht mehr so spontan etwas unternehmen wie vorher. Alles erfordert mehr Planung, aber als Verzicht sehe ich das nicht. Ich kann nicht die Nächte durchfeiern und dann den ganzen nächsten Tag im Bett verbringen, weil ich die Kinder versorgen muss. Aber ist das denn so wichtig ständig Party zu machen. Die Phase hatte ich schon mit Anfang 20 hinter mir gelassen. Gut, ich kann mit einem Kleinkind nicht als Rucksacktourist durch entlegene Weltgegenden reisen. Muss ich das denn meine Leben lang. Wenn man den Drang danach verspürt, weiß man das doch, bevor man Kinder in die Welt setzt.
Außerdem, das Leben geht weiter. Soll ich denn die Reproduktion nur den "Schlechten" überlassen, die ihre Kinder vernachlässigen. Ist es nicht auch wichtig, dass es weiterhin Menschen gibt, die in ihrer Erziehung Werte vermittelt bekommen und die später zum wohl der Gemeinschaft beitragen können. Wenn ich die Fortpflanzung nur den "Doofen" überlasse, darf ich mich später über den Zustand der Gesellschaft/Welt nicht beklagen, denn dann habe ich nichts dazu beigetragen etwas zu verändern.
 
  • #29
Auf was verzichte ich denn, wenn ich ein Kind habe?
Naja, streng genommen "verzichte" ich schon auf eine ganze Menge, allerdings "verzichte" ich auch auf einige Dinge, wenn ich keine Kinder habe. Aber im Zusammenhang mit Kindern mag ich das Wort "Verzicht" nicht so gerne - ich denke eher, dass ich mein Leben mit Rücksicht auf meine Kinder genau diesen anpasse. Und das ist schlicht und ergreifend schon mit Einschränkungen verbunden, sei es, dass mein Geld/meine Zeit/mein ... plötzlich nicht nur für mich, sondern auch noch für x Personen reichen muss. Der Wunsch nach Fortpflanzung ist sicherlich biologisch angelegt, aber in unserer Zeit ist der Wunsch nach einem Kind meist auch egoistischer Natur. Es gibt genügend (gerade Frauen) Menschen, die keine so gute Kindheit hatten und gerade deswegen (früh) Kinder möchten. Um es besser zu machen - nur leider greifen da dann oft wieder Muster aus der Vergangenheit... Ich kann für mich zugeben, dass meine Gründe für meine drei Kinder durchaus auch egoistischer Natur waren. Klar, ich wusste, meine Beziehung ist stabil, das finanzielle geklärt, ich kann den Kindern (vermutlich) in jeglicher Hinsicht ein "gutes Leben" und eine Zukunft bieten und trage ja so auch zum Wohle der Gesellschaft bei. Wenn ich ganz ehrlich bin, war es aber eher der irrationale Wunsch nach einem kleinen Wesen, welches auf mich angewiesen ist, was auch mir Wärme und Liebe zurückgibt, eine diffuses Gefühl, dass ich ein "sichtbares Resultat" der Liebe mit meinem Mann habe. Ich musste mir vorab schon etwas mehr Gedanken über die Kinderfrage machen, da ich eigentlich aus medizinischen Gründen keine Kinder kriegen "durfte" (ich habe eine chronische Krankheit, der Schwangerschaften nicht gerade zuträglich sind). Es war mir egal, ich habe irgendwann Kinderkriegen nicht forciert, aber in Kauf genommen, allerdings war ich auch bereit den möglichen Preis dafür zu zahlen - glücklicherweise war der nicht sehr hoch, außer dass ich sehr viel Arbeit, Geld und Zeit in meine Krankheit gesteckt habe und noch stecke. Und hier lag für mich noch ein Grund für Kinder: es war für mich die Motivation meine Krankheit eben nicht als gottgegeben hinzunehmen, sondern sehr sehr sehr viel auch unkonventionelles dafür zu tun - wenn das mal nicht egoistisch ist ;)
 
  • #30
Mein persönlicher Grund dafür, keine Kinder zu wollen, ist recht simpel: Für mich stand und steht die eigene Selbstverwirklichung im Vordergrund. Ja, das ist egoistisch, und es ist völlig okay für mich, wenn Außenstehende so über mich denken. Ich schade niemandem mit meiner Einstellung und tue niemandem weh, daher ist das in Ordnung für mich. Wie einige hier schrieben, ist auch mein Eindruck, dass viele Kinder bekommen, um einem Lebenskonzept zu entsprechen bzw. um etwas zu realisieren, was halt "alle" tun, was - oftmals unhinterfragt -somit auch in der Zukunftsplanung dazugehört. Finde ich absolut in Ordnung. Heißt aber nicht automatisch, dass ich das auch für mich so möchte.

Ich mag Kinder sehr gerne, finde sie super, und habe auch beruflich immer wieder viel mit ihnen zu tun gehabt. Ich bin mehrfache Tante und verbringe unglaublich gerne Zeit mit meinen Nichten und Neffen. Dennoch habe ich nie den Wunsch verspürt, selbst welche zu haben. Es ist möglich, dass sich dies in den nächsten Jahren ändern wird (ich bin jetzt 32), wobei ich mich manchmal frage, weshalb aus heiterem Himmel plötzlich solch ein Wunsch über mich kommen sollte, wenn ich vorher nie welche wollte.

Reisen, mich beruflich verwirklichen können, Spontaneität, der Sport (nehme regelmäßig an Wettkämpfen teil), die Musik, meine Ehrenämter, an freien Tagen auch einmal faul sein und nichtstun können - das alles sind nur einige Aspekte, die ich nicht aufgeben oder einschränken möchte. Die Vorstellung, mich selbst für einen anderen Menschen regelrecht aufzuopfern und eigene Bedürfnisse hinten anzustellen, ist einfach nicht das, was ich möchte. Mit einem Partner an meiner Seite, mit dem all dies möglich ist, bin ich rundum glücklich und zufrieden. Sich erst durch das Kind wirklich gebraucht, geliebt oder gar komplett zu fühlen (was ich öfter von Eltern höre), trifft auf mich daher nicht zu. Vielleicht liegt es daran, dass ich in anderer Form die hier öfter erwähnte bedingungslose Liebe erfahren habe und noch immer erfahre.

Generell denke ich, muss jeder selbst diese Entscheidung treffen. Wer sie klar für sich getroffen hat, fühlt sich auch nicht angegriffen, wenn jemand anders eine andere Meinung dazu hat. Mich klar dagegen entschieden habe ich mich wie geschrieben nicht, wobei es sich zunehmend in die Richtung abzeichnet.

w32