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Gast

  • #1

Glaubt Ihr es gibt Menschen die wirklich Beziehungsunfähig sind?

 
  • #2
Ja, die einen weil sie sich selbst nicht lieben und unglaublich viel aufmerksamkeit vom partner vordern ohne sie auch zu geben, die anderen weil sie ausser sich selbts nichts lieben, was für den partner aufs gleiche raus kommt --> zu wenig aufmerksamkeit, was zum ende jeder wie auch immer gearteten beziehung führt.
 
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Gast

  • #3
Ja, es gibt solche Menschen - und 'ne ganze Menge davon!
Wobei -unfähig ein bissel falsch ausgedrückt ist, -unwillig trifft's in den meisten Fällen eher!
 
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Gast

  • #4
Ich fürchte, es gibt mehr als uns lieb ist. Jedenfalls ist das mein Eindruck, wenn ich hier die verschiedenen Themen, Antworten und Meinungen so verfolge. Manchmal stellen sich mir die Nackenhaare hoch, ein anderes Mal kann ich es überhaupt nicht nachvollziehen - trotzdem ist es schon interessant... Es zeigt einfach auch, wie verschieden die Menschen sind. Wenn man davon ausgeht das der Mensch sich im Laufe seines Lebens entwickelt, sich entwickeln kann um beziehungsfähig zu sein, sind so einige noch nicht weit gekommen. Und das Problem dabei ist, das diese Menschen das nicht merken. Wer würde schon gerne von sich sagen (müssen) ich bin nicht beziehungsfähig? Ich denke, das wohl nicht viele Menschen sich selber mit diesem Thema konfrontieren und reflektieren. Die Wahrheit ist ja nicht immer angenehm...
 
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Gast

  • #5
Beziehungsunfähig glaube ich nicht, nur weniger kompromissbereit und etwas egomaner ;-)
 
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Gast

  • #6
klar gibt es es Menschen, die von Ihren Eltern gelernt haben, was Beziehung bedeutet,
es gibt nur leider viel zu wenig Familien, die das Miteinander in Harmonie, Reibung, Liebe, Respekt, usw. leben.
Viele Männer lernen durch Ihre eigenen Erfahrungen, was Beziehung und Liebe bedeutet und können dann richtig lieben.
Viel Erfolg
 
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Gast

  • #7
Ja, ich glaube, dass es zahlreiche komplizierte Männer und auch Frauen gibt - ich gehöre zu den heirats-unwilligen aber durchaus bindungs-liebevollen Frauen. An einer Beurkundung durch einen Standesbeamten hat mir noch nie etwas gelegen, und die Reden dort sowie in Totenhallen finde ich schrecklich. Ich betrachte diese Zeremonien als "staatliche Willkür". Wie es mir im Bett und am Tisch mit jemanden gefällt, geht keinen außer uns zwei Personen an. Ich finde es jedoch schön, wenn ich zu Diamant- oder Eiserne-Hochzeits-Ehepaaren komme und feststellen muss, dass aus zwei Personen ein "Eins" wurde. Diese Jahre wären ihnen ja nie passiert, wenn sie so denken und handeln würden wie ich. 7E1FB12A
 
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Gast

  • #8
Punkt #3 04.01.2010, 19:02 bringt das Problem auf den Punkt...die Geschlechter trifften immer mehr auseinander...weil der einzelne Mensch in jedem Geschlecht...immer mehr von sich selbst (d.h. von seiner Urpersönlichkeit ) im Laufe der Erziehung/Schule/Ausbildung etc. entfernt wurde oder wegmanipuliert wurde...ohne es entsprechend mit Konzequenzen zu merken...und dagegen steuern zu können...habe selbst alles durchgemacht...den Weg jedoch wieder zurück zu mir sehr hart erarbeitet...und kann echt heute bewußt sagen...ich bin ich...ich bin authentisch und identisch und liebe die Wahrheit und die Klarheit...auch wenn sie noch so hart ist...da haben die allermeisten Menschen die größten Probelme...sie verdrehen...sie verschönern...sie verweichen...sie sagen nicht die Wahrheit...+++das kann ich auch hier im Forum wie überall feststellen und klar erkennen...
 
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Gast

  • #9
ich glaube, dass man anfangs beziehungsfähig ist, dass aber das Leben einen ganz schön beziehungsunfähig oder auch unwillig machen kann. Je mehr Dreck man frisst, je mehr man liebt und nachgibt, desto mehr bekommt man später das große Kotzen irgendwann und findet sich nicht mehr mit allem ab. Ist das Reifung? Schade. Das hat was Zynisches.
 
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Gast

  • #10
@8 ich glaube nicht, daß man anfangs beziehungsfähig ist. Wenn Du meinst, das dass Leben einen so macht, stellst Du Dich als Opfer dar, das nicht in der Lage ist, was zu ändern. Das stimmt aber nicht. Du bist nicht das Opfer, sondern Du läßt mit Dir machen. Entwicklung bedeutet, sich vom Leben eben nicht beziehungsunfähig machen zu lassen. Das heißt im Klartext, gegen den Strom zu schwimmen. Das fällt einem aber nicht in den Schoß, dafür muß man hart arbeiten. Sich konfrontieren und reflektieren, erkennen.
 
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Gast

  • #11
siri
vermutlich gibt es die.
aber der weitaus größere tei der beziehungslosen ist einfach beziehungsunwillig - d.h. er/sie ist nicht bereit, wegen irgendwelcher merkwürdigen menschen des anderen geschlechts sein leben auf den kopf zu stellen.
kann sein, daß das leben, das man führt einfach auch ohne gut ist, kann sein, daß man nicht sehr anpassungsfähig ist oder eine kombinatin aus beidem.

ich möchte mich wegen einer halben etwas erzwungenen sache weder einschränken noch mich für eine wirklich gute sache blockieren!
 
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Gast

  • #12
Ja, die gibt es. Klassische Anzeichen:
- rufen nur an, wenn es ihnen gerade in den Kram passt
- finden nicht, dass WE als Paar gemeinsam verbracht werden soll
- bestehen auf separate Wohnung
- sprechen davon unabhängig bleiben zu wollen
- wollen keine kinder
- haben sich unterbinden lassen
 
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Gast

  • #13
"Beziehungsunfähigkeit" ? - meine Erfahrung ist, dass es oft das Ergebnis großer Enttäuschungen ist, daß sich Menschen nicht wirklich einlassen wollen oder können.Verletzungen sensibler Seelen hinterlassen große Narben. Und wo Narben sind ist das Gefühl oft gestört. Als Optimist denke ich aber diese Gefühlsstörung ist heilbar, wenn man es will.
Aber ich bin auch überzeugt, daß es auch einfach grundlegend egomane Menschen gibt, die nur nehmen und nicht geben können. Allerdings ist das ja auch eine Form der "Beziehung", wenn man sich auf sol eine Konstellation einlässt..
 
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  • #14
@11: haha, netter Witz. Denn dann sind mein Partner und ich beide beziehungsunfähig - und das, obwohl gemeinsam glücklich bereits seit drei Jahren, denn diese Punkte können wir beide unterstreichen:

- bestehen auf separate Wohnung
- sprechen davon unabhängig bleiben zu wollen
- wollen keine kinder (mehr, da schon drei vorhanden)
- haben sich unterbinden lassen (leider noch nicht, kommt aber evtl. noch)
- finden nicht, dass WE als Paar gemeinsam verbracht werden soll (ist beruflich und auch privat bedingt nunmal manchmal notwendig)

Es kommt also immer auf den Blickwinkel und auf die eigene Erwartungshaltung darauf an. Also deshalb bitte nicht so pauschal (ver)-urteilen. Du scheinst verbittert zu sein. Schade für dich und deinen nächsten Partner. Trotzdem viel Glück.