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Apollo

  • #1

Glaubt ihr daran, daß die Liebe, die je aufhört, keine war?

Kurz, daß sie ewig ist?
 
G

Gast

  • #2
Eine Liebe die aufhört, war wohl eher eine Liebelei! Verliebstsein ist nicht gleichbedeutend mit Liebe! Schmetterlinge zaubern eine berauschende Stimmung. Liebe hat eine andere Qualität. Liebe endet erst mit dem Tod. Die "wahre Liebe" begleitet das ganze Leben, sie folgt einem wie ein Schatten! An ihr wird alles Zukünftige gemessen. Selten finden wir Ersatz für sie. Denn sie lässt sich nicht beliebig oft wiederholen. Sie ist das Glück das wir leichtsinnig aufs Spiel setzen - doch das bemerken wir erst hinterher. Liebe begleitet - bis zum letzten Atemzug!
 
G

Gast

  • #3
Liebe soll nicht ewig sein. Zwar ist das eine Idealvorstellung, dass die romantische Liebe eine Exklusivität zwischen zwei Menschen darstellt und ein Leben lang hält. Diese Aussicht ist angenehm, vorausgesetzt man wird zusammen alt. Was aber wäre dann mit all denjenigen Menschen, die ihren Partner frühzeitig verlieren? Wäre Liebe ewig, könnten sich diese nie mehr neu verlieben! Keine wirklich erfreuliche Aussicht.

Ich denke, Liebe ist etwas, das sich entwickelt, im Gegensatz zum Verlieben, das "einfach passiert". Aber die Menschen entwickeln sich auch und verändern sich im Laufe der Jahre. Diese Entwicklung verläuft nicht immer synchron mit dem Partner, auch wenn man sich schon einige Jahre liebt. Und manchmal ist es für den Partner schwierig, diese Veränderung mit seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen in Einklang zu bringen. Auseinanderleben als Trennungsgrund ist durchaus realistisch. Insofern kann Liebe zu einer bestimmten Person genauso vergänglich sein wie andere Gefühle.
 
B

Berliner30

  • #4
Nein das stimmt nicht. Hier gab es vorgestern eine andere Frage zum Thema. Es kann einige gute Gründe für das plötzliche oder langsame Ende der Liebe geben. Ich bin zwar auch eher fürs Kämpfen, aber manchmal geht es eben nicht mehr und da ist ein Schlußstrich die wirklich beste Lösung.
Schau doch auch mal unter:
https://www.elitepartner.de/forum/nachhaltigkeit-nicht-mehr-zeitgemaess.html
 
G

Gast

  • #5
Ich finde nicht, daß Liebe mit dem Tod endet.
DIE wahre Liebe ist völlig uneigennützig und bedingungs- und endlos und kann dennoch auf jemand anderes bezogen völlig anders sein.
Ich glaube nicht, daß diese jedem Menschen vergönnt ist bzw. daß sie häufig öfter im Leben erlebt wird. Ich glaube aber auch nicht, daß sie nur zwischen Liebenden vorkommt sprich einen erotischen Faktor haben muß (Bsp. Mutterliebe, Liebe zu den Eltern, Geschwistern, unter Freunden).

Mary - the real
 
G

Gast

  • #6
@Apollo
hast du gestern nacht auch die Sendung "Macht Liebe blind" gesehen? War sehr interessant
 
  • #7
Ich denke auch, das liebe niemals gleich ist, es ist durchaus möglich öfter zu lieben.

Das Problem mit der liebe ist, dass man oft nur seine eigene vorstellung und seinen eigenen traum von einem menschen liebt und nicht den menschen selbst. Wenn der mensch dann plötzlich nicht mehr mit dem eignen wunschdenken konform geht, schwindet sie plötzlich.
Da ist mir mal ein artikel in die hände gerutscht, der hat die behauptung aufgestelllt "liebe ist egoistisch" und das ist sie auch wenn man immer nach dem genau passenend sucht ( alles verändert sich man selbst und der partner, es gibt also kein paar, das ohne kompromisse für immer zusammen passt). Wahre liebe also die biblische liebe verzeiht fehler, ist uneigennützig und findet das eigene glück im glück des anderen. Soviel zur idealvorstellung. Aus der ich folgere lieben kann man viele menschen aber familie gründet man nur mit einem. So stellt sich für mich auch die ursprüngliche bedeutung der ehe nur so dar, dass sie eine übereinkunft ist zusammen kinder groß zu ziehen und die verantwortung füreinander zu übernehmen.
 
  • #8
Liebe kann entstehen und sie kann auch wieder gehen. Das haben doch so viele Menschen schon erlebt, dass ich mich wundere, was es darüber zu diskutieren gibt. Nachträglich Gefühle der Liebe als minderwertig und unrichtig zu qualifizieren, nur weil man aufgrund irgendwelcher esoterischen Vorstellungen Liebe als ewig definiert, geht an der biologischen Funktion von Liebe komplett vorbei.

Konkrete Antwort: Nein, man kann Liebe empfinden und sie kann leider auch wieder verloren gehen.
 
A

Apollo

  • #9
#5 Nein, habe ich nicht. Gestern Nacht und Mitternacht, bis in die frühe Morgenstunden, habe ich mir Fragen für euch ausgedacht. Ich war irgendwie traurig, da kam mir diese Frage in den Sinn. Ganz unvermittelt. Als sie mir das erste Mal begegnete, war ich 24 Jahre alt, seitdem läßt sie mich nicht los. Ich habe den in ihr enthaltenen Gedanken in einem Büchlein entdeckt, das ich vom katholischen Militärpfarrer bekam.
 
G

Gast

  • #10
@Apollo
#5 war Sra.Palomar
Wie du siehst, mache ich mir auch beizeiten tiefgründige Gedanken und lese deine Fragen nicht nur als leere Hülle, denke nicht nur beschränkt auf meine eigene Person bezogen über mögliche Antworten nach, sondern eher: Was veranlasst einen Menschen diese Fragen zu stellen. Eine Persönlichkeit zeichnet sich intensiver durch deren Fragen aus, weniger durch deren Antworten. Du warst traurig? Signifikant getäuscht habe ich mich dann in dem Thread "Sinn des Lebens" wohl doch nicht. Dies sollte kein Angriff sein. Ich lebe in keiner Blase.
Anmerkend: virtuell bist mir schon symphatisch.

Sra.Palomar
 
G

Gast

  • #11
@#1: ...doch manchmal kann es sein, dass eine Beziehung, welcher Art auch immer, zwar beendet wird (und online geht das ja manchmal ziemlich schnell), aber das Gefühl einer gewissen Wertschätzung, wie ich es mal nennen würde, eben doch bleibt! Und findet man sich dann über irgendwelche "dunklen" Kanäle wieder, freut man sich vielleicht wieder aneinander. So etwas nennt man dann wohl Wiedersehensfreude...

T(43)
 
G

Gast

  • #12
@ 8 Apollo

WARUM/WORÜBER warst Du traurig?

Mary - the real
 
G

Gast

  • #13
Verliebtheit ist ein Moment, ein Funken der Ewigkeit.
Liebe ist die tiefe Glut, die wärmt und das Ewige immer
wieder zur Flamme entfachen kann.
 
F

Fräulein Smilla

  • #14
Da bin ich doch froh über eine etwas andere Definition von Liebe, die ich zum ersten Mal von einem buddhidtischem Lama hörte und die unser westliches Denken zum Thema Liebe etwas in den Schatten stellt.


Bei der allgemeinen ichbezogenen Liebe wird der Raum sehr eng und arm. Alles ist eng, man lebt in Vergangenheit oder Zukunft und im Mittelpunkt steht nur das was kommt und geht. Man steckt Kraft in Gefühle, die einmal als freudvoll, ein anderes Mal leidvoll sind und letztendlich nichts dauerhaft Sinnvolles bieten können. In einer Gefühlswelt voller Erwartungen und Befürchtungen verweilt man niemals in dem, was gerade geschieht, und kann folglich das Glück weder erfassen noch genießen...

Eine gelungene Beziehung kennt kaum Dramen. Man wächst in ihr schlicht auf drei Ebenen zusammen. Auf der körperlichen, die Liebe und Schutz gibt, auf der inneren,die die Grundlage für Entwicklung liefert, und auf der tief liegenden, geheimen Ebene, auf der man zusammen eins wird, was bei wirklich ausgeglichenen Paaren wahrnehmbar ist.Eine gelungene Partnerschaft beginnt in dem Moment, wenn beiden das wohl des anderen bedeutender ist als das eigeneVorwärtskommen. Freut man sich darauf, aus der Frau eine Königin und aus dem Mann einen König zu machen, hat die gemeinsame Entwicklung kaum Grenzen. Mit dieser reich machenden Einstellung entsteht eine lebendige, sich ergänzende Liebe...

Warum sollen solche Werte nicht ewig sein?
 
G

Gast

  • #15
@#1: "...das Glück, das wir leichtsinnig auf's Spiel setzen...". Den Begriff kenne ich auch, da ich ihn bei einem meiner Kontakte gleich in einer meiner ersten Mails verwendet habe, den ich vor gar nicht so langer Zeit gelöscht habe; ich war gerade "melancholisch" veranlagt. Und eher schlecht finde ich auch, dass man so etwas nicht als eine Art zweiter Chance wiederherstellen kann (jedenfalls wenn man selbst derjenige war, der das Profil gelöscht hat). In diesem Augenblick konnte ich nämlich wirklich nicht anders! Auch wenn das, wie es aussieht, wohl Vergangenheit ist: solltest Du V(32) aus W. sein, sollst Du ruhig wissen, dass Dir eine gewisse Sympathie bei mir bleibt. Du hast auch zu einer sehr ungewöhnlichen Uhrzeit geschrieben...Eigentlich denke ich gerne an Dich. Rest steht in #10...