• #1

Gibt es so etwas wie erotische Körpersprache?

Eine Freundin von mir kommt grundsätzlich beim anderen Geschlecht sehr gut an. Nun haben wir untereinander gemutmaßt, ob das an Ihrer Körpersprache liegen könnte. Schließlich hat Sie eine klassische Ballettausbildung genossen und hat immer eine wirklich tolle Haltung etc. Was meint Ihr dazu?
 
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  • #2
Nun ja, Körpersprache ja auf jeden Fall, am Ballet alleine wird es jedoch nicht liegen. Wer offen anderen begegnet, lächelt, herzerfrischend lachen kann und nicht verkniffen und verbittert daher kommt, kommt natürlich beim anderen viel besser an. Erotik kann dazu kommen, muss aber nicht.
 
  • #3
Na klar,
sportlich, gute Körperspannung, federnder Gang, Aufrechte Haltung, geschmeidige Bewegungen- alles attribute die attraktiv machen. (und nicht auf einem Bild zu sehen sind).

All das signalisiert Gesundheit und bringt Präsenz.
 
  • #4
Ja, das gibt es meiner Meinung nach. Körperspannung, Körperhaltung, Bewegungen - das alles sendet Signale aus. Und ohne den aktuellen Stand der Forschung zu diesem Thema zu kennen, würde ich sagen: Es ist offensichtlich, dass jemand, der tiefenentspannt bis schlaff daherschlurft einen anderen Eindruck hinterlässt als jemand, der sich gerade und gespannt hält. Im Alltag sind die Unterschiede sicher nicht so groß, aber ich glaube schon, dass jemand mit Ballettausbildung zumindest unbewußt anders wahrgenommen wird.
 
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  • #5
Baletttänzer haben vielleicht eine gute Haltung und so, mit Sexyness oder Erotik hat das aber eher wenig zu tun. Balett ist angespannt & kontrolliert, schonmal tollen Sex gehabt, der angespannt und kontrolliert war? Ich glaube #1 hat Recht, Gestik und Mimik sind wichtiger als Haltung und Gang. Und im Übrigen hängt deine Körpersprache zu einem grossen Teil davon ab, wie du dich fühlst. Versuche entspannt und unverbindlich zu sein, fühl dich sexy, und dein Körper wird genau das ausdrücken. Wenn der dann noch gut aussieht, brauchst du weder Balletstunden noch Bauchtanzunterricht ;)
 
  • #6
Ja, Körpersprache ist schon sehr wichtig und wird auch unbewusst wahrgenommen. Ob es nun gerade auf die eprfekte Tänzerhaltung ankommt, bezweifle ist, aber Dinge wie Ausstrahlung, Offenheit, Lächeln, Aufmachung sind einfach sehr wichtig und werden viel schneller wahrgenommen und bewertet als alle interaktiven Aspekte. Anmutige, geschmeidige Bewegungen sind für sehr viele Menschen ein Stimulativ.

Andererseits kommt es eben auch auf Figur, Statur, Gesicht, Schönheit an und vielleicht ist Deine Freundin da auch einfach im Vorteil.
 
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  • #7
... wer Ballett tanzt, hat in jedem Fall gelernt, seinen Körper und Bewegungsabläufe ganz BEWUSST wahrzunehmen und wird sich deshalb auch im Alltag anders bewegen. Die Vorstellung, Ballett oder überhaupt Bewegungstraining habe nur etwas mit Anspannung und Kontrolle zu tun, ist sehr laienhaft und naiv. Keine Anspannung funktioniert ohne Entspannung, keine Kontrolle ohne Loslassen.

Jemand, der Sprache systematisch trainiert hat, spricht und artikuliert selbstverständlich bewusster und weiß um die Wirkung von Betonung, Timbre usw. Und dass dem entsprechend eine Frau - wie oben beschrieben - mit bewusster Körperhaltung zunächst mal auffällt und meist auch positiver wahrgenommen wird, sollte deshalb nicht verwundern. Man sollte sich aber ebenso im Klaren sein, dass dahinter immer viel Arbeit steckt ...
 
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  • #8
Wer so eine Fremdsprache beherrscht, der schwindelt.
Es sind die Hormone und die Liebe,die den Körper sprechen lassen.
Wenn Du die Bereitschaft hast, Dich auf jemanden einzulassen, dann schickt Dein
Körper die Signale, die meisst vom richtigen Empfänger verstanden werden.
 
  • #9
Naja die meisten Mädels haben eh die Körperspannung eines Mollusken .. Hängede Schultern und schlurfender Schritt.. wenn da jemand daherokommt mit trainiertem Körperbau und aufrechtem Gang dann ist das wesentlich erotischer als ein Schlurfklops.. Mal davon abgesehen das Ballerinas ganz schön edel und königlich rüberkommen können..
 
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  • #10
klar gibt es das. nehmen wir das beispiel gang. das fängt schon mit der fussstellung an. bei uns sehr verbreitet ist die V-stellung der füße/beine oft kombiniert mit flachen schuhen, das führt zu einem sehr plumpen entenartigen watschelgang und verhindert quasi profilaktisch, jegliche bewegung des hinterteils. das noch kombiniert mit in sich gesunkenem oberkörper und herunterhängeden schultern bei insgesamt leichter lage nach vorne... wenn das keine körpersprache ist...
 
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