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  • #1

Gibt es Raucher die für eine Beziehung aufhören zu rauchen?

Hallo zusammen

Ich bin Nichtraucherin er ist Raucher. Wir kennen uns bereits über 7 Jahre und ich habe seit ich ihn kenne Gefühle für ihn. Leider bin ich sehr schüchtern und habe es ihm nie gesagt. Er raucht schon eine Weile und irgendwie wollte ich das einfach nicht wahrhaben. Nun wäre ich endlich bereit dazu ihm die Wahrheit zu sagen. Soll ich ihn gleich zu Beginn darauf ansprechen, dass ich möchte dass er aufhört zu rauchen? Oder soll ich es besser lassen?

Gibt es Raucher die für eine Beziehung aufhören?
 
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  • #2
Sprich es auf jeden Fall an. Mach ihm klar, dass es dir nicht darum geht, ihm etwas zu verbieten, sondern dass du dich um seine Gesundheit sorgst und den Gestank auch einfach nicht leiden kannst.
Vielleicht könnt ihr einen Kompromiss schließen, dass er weder in der Wohnung noch in deiner Gegenwart raucht.
Hat bei meinem Mann auch geklappt, er raucht nun nur noch in bei der Arbeit in den Pausen, in der Freizeit gar nicht mehr.
 
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  • #3
Gibt es Raucher die für eine Beziehung aufhören?

Ja, gibt es, mich.Ist sowieso besser, sinnlos verquarztes Geld und ewig die Husterei, ist eh nicht schön... (dennoch hätte ich "nur wegen mir" meine Sucht nicht aufgegeben), aber dafür muss die Liebe wirklich schon überirdisch gross sein! Für eine Beziehung, die ich nicht als Beziehung für's ganze Leben betrachten würde; sondern nur für ein paar Monate oder Jahre, und für einen Partner, den ich nicht (sag' mal so überspitzt) "abgöttisch" lieben würde und mit dem ich mir nichts sehnlicher wünsche als ein schönes gemeinsames Leben, hätte ich es nicht getan...
 
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  • #4
Gibt es Raucher die für eine Beziehung aufhören?

Ja, die gibt es.

In deinem Fall ist aber das große Problem, dass ihr keine Beziehung habt. Es ist bis jetzt nur eine Schwärmerei von dir und dafür gibt er höchstwahrscheinlich nicht das Rauchen auf.

Wie stellst du dir das vor? "Du, ich mag dich, aber ich will nur mit dir zusammen sein, wenn du mit dem Rauchen aufhörst. Ist das für dich ok? Kreuze an: Ja, Nein, Vielleicht"
 
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  • #5
Es gibt einen ganz fiesen Satz, der da lautet: "Einen Raucher küssen ist wie einen Aschenbecher auslecken."
Sprich ihn darauf an, wenn du damit ein Problem hast.

Mein Freund hat für mich mit dem Rauchen aufgehört.
Ich habe Rückfälle in Kauf gennommen, ohne ihm Vorwürfe zu machen, sondern habe ihn unterstützt, es erneut zu versuchen, das Rauchen aufzugeben und dann war er irgendwann davon los.
Wir haben beide davon profitiert. Und es spart zudem eine Menge Geld, vom Gesundheitsfaktor mal ganz abgesehen.
Was für eine Wohltat, nicht mehr mit ihm frierend draußen zu stehen und der Raucherei zusehen zu müssen, denn ich wollte ihn nicht allein zum Rauchen nach draußen schicken, wenn schon von ihm das Rauchen in geschlossen Räumen freiweillig unterlassen wurde.

Also nur Mut, sag ihm, was dich stört. Wird schon...
 
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  • #6
Also ich find deine Forderung fast unverschämt, sorry. Du steigst gleich mit solchen Forderungen nach Veränderung in die Beziehung ein? Geht aus meiner Sicht gar nicht. Du kennst ihn seit 7 Jahren und weißt genauso lange, dass er raucht. Man kann doch nicht in eine Beziehung gehen und gleich nach einer Veränderungen verlangen. w, 40, Nichtraucher
 
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  • #7
Nein, sowas spricht man nicht an, zumindest nicht bei Menschen, von denen man was will. Es ist ein Angriff und eine Beleidigung. Würdest du so bei mir so ankommen, dann wüßte ich gar nicht, was du überhaupt von mir willst?
Ein potentieller Partner soll mich so nehmen wie ich bin. Ich will akzeptiert werden, in der Art und Weise, mit meinen Macken wie ich bin, sonst taugst er mir nicht.

Dein Problem ist nicht der Rauch. Dein Problem ist, du bist in jemanden seit 7 Jahren verliebt, der nicht mal weiss, dass du in ihn verliebt bist! Und willst eigentlich einen Typen, der etwas tut, dass du hasst: nämlich rauchen. Das ist genauso wie einen Mann zum frommen Lamm machen zu wollen, der sich sichtbar die Hörner an allen Frauen abstößt. Oder die sexieste Partymaus aufzureisen und dann zu mosern, warum sie jeden Wochenende auf Partymachen geht.

Du willst das zudem geändert haben und zwar, bevor du überhaupt weiss, ob er überhaupt auf dich steht. Wenn du mir so kommen würdest, hätte ich schon keinerlei Interesse an dir. Warum auch? Niemand will sich ändern lassen - jeder will so angenommen werden, wie er ist. Das sind genau die Leute, die bei mir z.B. nie landen würden, die es aber immer wieder versuchen. Sie verlieben sich erst unsterblich in mich und dann versuchen in mein Leben reinzureden, was ich tragen soll, wie ich meine Frisur machen soll, wie ich mich schminken soll, wie ich meine Haare färben soll, usw. Nein, danke.

Und jetzt kommt der Witz: Ich bin militanter Nichtraucher. Küssende Raucher stören mich übrigens gar nicht. Ich finde den Raucheratmen sogar sehr sexy beim Küssen. Also das Gerücht mit von wegen "Aschenbecher auslecken", stimmt leider überhaupt nicht und wird fälscherlicherweise gebraucht, um den Raucher nochmal anzugreifen. Im Gegensatz dazu riecht man bei Nichtrauchern oftmals der blanke Mundgeruch.

Eher wird er sich auf den Schlips getreten fühlen und zum Trotz erst recht rauchen. Frage dich immer zuerst, ob du es ertragen könntest, wenn der andere an dir die gleiche Anforderungen stellen würde. Z.b. Haare von blond auf schwarz umfärben oder andersrum, abnehmen, Klamottenstil ändern, andere Musik hören, Bücher lesen, die deinem Partner besser gefallen, deine Religion wechseln, deine Sucht nach irgendwas abstellen, z.B. Schokolade. Das sind gute Angriffspunkte, wo viele zu Recht Menschen kränkbar sind.

w32
 
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  • #8
Habe für meinen (Ex)-Mann das Rauchen aufgegeben. Ich fand es auch ungemütlich, immer den Rauch zu überdecken, immer rausgehen zu müssen und hatte ein schlechtes Gefühl, ihn zu küssen.
Ich habe es nicht gemacht, weil er es verlangt hat, sondern weil ich es wollte. Für uns!

w,40
 
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  • #9
Ja, gibt es, mich.Ist sowieso besser, sinnlos verquarztes Geld und ewig die Husterei, ist eh nicht schön... (dennoch hätte ich "nur wegen mir" meine Sucht nicht aufgegeben), aber dafür muss die Liebe wirklich schon überirdisch gross sein! Für eine Beziehung, die ich nicht als Beziehung für's ganze Leben betrachten würde; sondern nur für ein paar Monate oder Jahre, und für einen Partner, den ich nicht (sag' mal so überspitzt) "abgöttisch" lieben würde und mit dem ich mir nichts sehnlicher wünsche als ein schönes gemeinsames Leben, hätte ich es nicht getan...

Also sollte es die FS Deiner Meinung eher sein lassen, denn davon kann sie bzw. ein Nichtraucher im Allgemeinen in dieser Situation ja kaum ausgehen.

m
 
  • #10
Ja, ich habe sofort mit dem rauchen aufgehört. Weil die neue Partnerin ein Kleinkind (9 Monate) hatte.

Ich habe davor stets wenig geraucht, ca. 2 - 6 x pro Monat. Eben nur, wenn ich Zeit, Ruhe und Lust dazu hatte. Daher fiel mir das aufhören leicht.

Jetzt bin ich wieder Single, und könnte wieder rauchen. Habe aber momentan keine Lust dazu.
Ich bestimme stets, ob und wann ich rauchen will.

Für eine Partnerin würde ich Rücksicht nehmen. Aber ob ich erneut ganz aufhören würde oder nicht, bestimme ich.
 
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  • #11
FS, ich finde es seltsam, welche Gedanken Dich umtreiben.
1. sollte man niemanden "seine Gefühle gestehen". Lies mal hier die Threads durch, das kann hochnotpeinlich enden.
Schaffe Situationen in denen ER Dir näher kommen kann - wenn er möchte. Tut er das nicht, will er nicht.
2. Solltest Du ein Kennenlernen nicht auf Illusionen aufbauen. Geh erst mal davon aus, dass er raucht weil er es will.
3. Fände ich es ziemlich seltsam wenn mir ein Mann sagen würde: Du, ich steh seit Jahren auf dich - aber wenn das mit uns was werden soll, solltest du jetzt aufhören zu rauchen.
Frau, 48
 
  • #12
Mein Ex (Raucher) hat mich gefragt, ob ich das Rauchen als störend empfinde. Ich habe ihm ehrlich gesagt, dass mir der Rauchgeschmack stört, aber ich werde es von ihm nicht verlangen, damit aufzuhören. Wenn dann muss er es schon von alleine wollen. Er hat dann immer weniger geraucht und dann hat ers gelassen.

Irgendwann kam er dann ganz schuldbewusst zurück und hat mir gebeichtet, dass er wieder angefangen hat. Ich habe ihm gefragt, ob es in Ordnung wäre, wenn er dann nur raucht, wenn er nicht mit mir zusammen ist. (da hätte er genug Zeit dazu gehabt). Das war für ihn ok.
Nur dem Ende zu, hat er bockig auch neben mir geraucht. Das hätte für mich vielleicht ein Zeichen sein sollen, aber das alleine hat mir nicht die Augen geöffnet.
 
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  • #13
Mein Vati hat für meine Mutti aufgehört.
Ich habe 5 Jahre aufgehört, weil es für MICH war.(leider wieder angefangen).
Nein, ich würde für niemanden mit dem Rauchen aufhören, aber einem NR würde ich nie die Bude und das Auto vollquarzen.
Ebenso herrscht in meiner Bude striktes Rauchverbot.
Wer qualmen will, geht ans Fenster. Kompromisse gibts da reichlich.W45
 
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  • #14
FS, du bist aber nicht mit ihm in einer Beziehung, Du weisst ja nicht mal, ob er Gefühle für Dich hat - Du hast gleich zwei grosse Wünsche an ihn: Du wünscht Dir, er hat ebenso Gefühle für Dich und ein weiterer Wunsch ist, dass er mit dem Rauchen aufhört. Wie stellst Du Dir das vor und weshalb stört Dich seine Raucherei erst jetzt?

Entweder Du nimmst ihn so wie er ist, oder Du lässt es sein und machst ihm auch kein Geständnis.

w
 
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  • #15
Also ich find deine Forderung fast unverschämt, sorry. Du steigst gleich mit solchen Forderungen nach Veränderung in die Beziehung ein? Geht aus meiner Sicht gar nicht. Du kennst ihn seit 7 Jahren und weißt genauso lange, dass er raucht. Man kann doch nicht in eine Beziehung gehen und gleich nach einer Veränderungen verlangen. w, 40, Nichtraucher

Nein, ich finde die Forderung überhaupt nicht unverschämt. Sie würde ja nicht fordern, dass er aufhört, sie würde nur klarstellen, dass sie zwar Gefühle für ihn hat, aber sich eine Beziehung mit einem Raucher nicht vorstellen kann.
Ein Raucher kann nur von sich aus aufhören, ER ist es, der entscheidet, ob er die Beziehung möchte oder nicht. Wenn es die Beziehung aber nur ohne Rauch gibt, dann muss ER sich entscheiden. Wenn er aber nicht bereit ist, mit dem Rauchen aufzuhören, dann liegt die Entscheidung ob trotzdem oder nicht, bei der Frau.
Ich finde es ganz wichtig, solche Dinge zu Beginn zu klären und nicht erst nach vielen Monaten oder Jahren.
 
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  • #16
Frag ihn das doch: "Würdest du für eine Beziehung mit dem Rauchen aufhören?"
Musst ihm ja nicht gleich sagen, dass du eine Beziehung mit ihm willst und das deine "Bedingung" wäre.
 
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  • #17
Also ich find deine Forderung fast unverschämt, sorry. Du steigst gleich mit solchen Forderungen nach Veränderung in die Beziehung ein? Geht aus meiner Sicht gar nicht. Du kennst ihn seit 7 Jahren und weißt genauso lange, dass er raucht. Man kann doch nicht in eine Beziehung gehen und gleich nach einer Veränderungen verlangen. w, 40, Nichtraucher

Genauso sehe ich das auch!

Eine Beziehung zu beginnen und gleich den anderen verändern möchten, das ist kein guter Start!
Da würde ich ziemlich schnell Land gewinnen, weil ich davon ausgehen würde, dass danach gleich weitere Forderungen kommen.

Das wäre genauso, wenn man mit einer Person eine Beziehung beginnen würde und alsbald sagen würde: "Jetzt nimm erst mal 10 Kilo ab, deine mollige Figur stört mich".

Wenn du eine Beziehung zu ihm möchtest, dann musst du ihn so nehmen, wir er gerade ist, oder dir einen Nichtraucher suchen.

Falls er von sich aus das Thema anspricht, dann kannst du deine Meinung einfließen lassen. Alles andere finde ich ziemlich übergriffig.
 
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  • #18
Ich denke, wenn ihm etwas an dir liegt, dann wird er schon aufhören. Wenn es dich aber so sehr stört und er hört nicht auf zu Rauchen,dann würde ich die Beziehung nicht vertiefen!

Trotzdem viel Glück!
 
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  • #19
Nein, ich finde die Forderung überhaupt nicht unverschämt. Sie würde ja nicht fordern, dass er aufhört, sie würde nur klarstellen, dass sie zwar Gefühle für ihn hat, aber sich eine Beziehung mit einem Raucher nicht vorstellen kann.
Ein Raucher kann nur von sich aus aufhören, ER ist es, der entscheidet, ob er die Beziehung möchte oder nicht. Wenn es die Beziehung aber nur ohne Rauch gibt, dann muss ER sich entscheiden. Wenn er aber nicht bereit ist, mit dem Rauchen aufzuhören, dann liegt die Entscheidung ob trotzdem oder nicht, bei der Frau.
Ich finde es ganz wichtig, solche Dinge zu Beginn zu klären und nicht erst nach vielen Monaten oder Jahren.

Dem kann ich mich nur anschließen. Was soll daran unverschämt sein? Was soll die FS denn machen? Ich kann das Problem der FS als Nichtraucher jedenfalls absolut nachvollziehen.

Das Thema gab es hier so ähnlich kürzlich ja schon mal. Als Raucher sollte man das m.M. als Chance sehen und nicht als Unverschämtheit oder dergleichen. Der ein oder andere Raucher wäre vielleicht froh, wenn einem jemand so eine Chance geben würde.

Und wie sehen denn die Alternativen aus? Nichtraucher + Raucher wird tendentiell am Rauchen kaputt gehen. An unterdrückten Gefühlen und der ungeklärten Situation wird tendentiell auf Dauer die FS kaputt gehen. Meiner Meinung beides keine wirklich erbaulicheren Aussichten ...

Es mag viele hier erstaunen, aber offen über etwas zu reden (insbesondere über seine Gefühle), wirkt manchmal Wunder.

m
 
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  • #20
Also ich habe als meine Tochter etwa 2 Jahre alt war mit dem Rumgequalme auf gehört. Vorher hatte ich etwa 20 Jahre lang so ungefähr eine Schachtel an normalen Tagen geraucht.

Meine Frau ( zukünftige ex ?) raucht zum Glück nicht.

Gruß

M45
 
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  • #21
Bei mir müsste der Mann mit dem Rauchen aufhören, da mach ich keine Kompromisse.

Ich hab mir mühselig das Rauchen abgewöhnt und möchte nicht wieder anfangen. Wenn mir aber einer die Bude vollquarzt, besteht die Gefahr, dass einen das verleitet.

Meine Tante hat ein Raucherbein und muss dringend mit dem Rauchen aufhören. Mein Onkel hat aber munter weiter gequarzt, so dass sie nich aufhören konnte. Wie kann man so rücksichtslos sein?

Weil es halt Suchtverhalten ist - ein Süchtiger kommt mir nicht mehr ins Haus.
 
  • #22
Ich habe es nicht gemacht, weil er es verlangt hat, sondern weil ich es wollte. Für uns!
Das ist der Kern der Sache. NUR für eine Beziehung damit aufzuhören ist Fremdmotivation- das funktioniert nicht auf Dauer. Wenn Er eh die Einsicht hat und nur noch einen Anlass braucht geht's, sonst NICHT.

Ob er in diese Katergorie passt oder nicht kannst nur Du wissen, Falls ja- Mädel mach dem Ding ein Ende! Sprech Ihn an, es ist zwar gut möglich dass er nix von Dir will und/oder dass es peinlich wird aber Du brauchst Klarheit- sonst verschwendest Du weitere Jahre an eine Schwärmerei und blockierst Dein Liebesleben.
Wartest Du ab wird der Gedanke an Ihn Dein Hirn weiter als Sondermüll belasten und es langsam für Liebe unbrauchbar machen.
 
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  • #23
Liebe FS, ich (m) habe dasselbe Problem wie Du. Ich hab' mich in eine Raucherin verliebt. Ich mag alles an ihr, komme aber einfach mit dem Rauchen nicht klar. Ich habe nicht mal etwas gegen Raucher, weiß wie schwer es ist, mit dem Scheiß aufzuhören, das ändert aber nichts daran, daß mich der Geruch einfach ekelt. Rauchende Mutter (und der Stress dadurch in der Familie), Opa, der an dem Mist gestorben ist, über einen langen Zeitraum stundenlanges Passivrauchen im Nichtraucherabteil prägen ganz einfach.

Auch scheint sie es einfach nicht zu schaffen, damit aufzuhören. Die Hoffnung darauf hatte ich jetzt schon zweimal, schaffen tut sie es aber nicht, meint es also auch nie wirklich ernst.

(dennoch hätte ich "nur wegen mir" meine Sucht nicht aufgegeben)

Genau das ist der Denkfehler. Als Nichtraucher will ich einfach einen Partner, der FÜR SICH merkt, daß Rauchen Scheiße ist, und deshalb für sich (und eben nicht für mich) damit aufhört. Nur dann schafft man es nach meiner Erfahrung, damit aufzuhören. Ich weiß z.B. von meiner Mutter, wovon ich rede. Geschafft hat sie erst als sie gesehen hat, wie das Leben ihrer Mutter am seidenen Fang hing. Dann ging das plötzlich mit dem Aufhören weil sie es wirklich WOLLTE - und zwar ohne irgendwelche Pflaster, E-Zigarette oder sonstigen Mist.

Die "tolle Wurst" ist, daß man eine Kollegin kaum aus dem Kopf kriegen kann. Ich gehe daran langsam auch kaputt ...

m, 34
 
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  • #24
Ich hab vor 3 Wochen das rauchen aufgehört nach 6 Jahren (seit dem letzten Rauchstopp, haha.... aber diesmal ist es für die Ewigkeit!!).
Motivation:
- meine Gesundheit, der Raucherhusten
- Geld
- Gestank in Kleidern und Haar
- und, ja: Ich denke dass ich grössere Chancen habe bei der Partnersuche als Nichtraucherin.

Fazit: Ein Raucher/Raucherin muss die Motivation zum Aufhören selbst entwickeln. Anders geht das gar nicht. Da du mit dem Mann noch gar nicht zusammen bist, kannst du auf keinen Fall jetzt Forderungen stellen. Du willst die Beziehung ja erst anfangen - das heisst doch: Ich liebe dich so wie du bist, auch als Raucher. FALLS ihr zusammen kommt könnte irgendwann der Moment kommen wo er tatsächlich bereit ist, dir zuliebe aufzuhören. Vielleicht aber auch nicht. Dann müsstest du ihn weiterhin als Raucher akzeptieren. Bist du bereit dazu?

Rauchen ist eine Abhängigkeit im medizinischen Sinn, das Suchtpotential von Nikotin ist das gleiche wie bei Heroin. Es ist weit mehr als nur eine lästige Angewohnheit die diese bösen egoistischen Raucher rücksichtsloserweise nicht bereit sind zu lassen. Aufhören ist echt schwer.

w42
 
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  • #25
Ja gibt es! Ich bin Nichtraucherin, mein Partner war seit 20 Jahren starker Raucher (mindestens eine Schachtel am Tag). Ich würde es an deiner Stelle nicht ansprechen, denke, wenn du ihm etwas bedeutest, wird er von selber fragen, ob es dich stört. Mein Freund hat diese Frage ziemlich am Anfang gestellt, worauf ich diplomatisch geantwortet habe, um ihn nicht unter Druck zu setzen. Ich fand es nicht toll, wenn seine Haare nachts im Bett nach Rauch gestunken haben, aber ich hätte es auch weiter in Kauf genommen, weil ich ihn liebe! Für mich war das nicht schlimm. Ich habe ihn samt Rauchen akzeptiert und angenommen. Meiner Meinung nach, bringt es nichts, dem Partner Druck zu machen. Entweder er will es von sich aus oder es wird eh nichts. Meiner hat dann erst mal in meiner Gegenwart gar nicht mehr geraucht und inzwischen komplett aufgehört, was für ihn jedoch wahnsinnig schwierig war/ist. Aber wie gesagt, das ging von ihm aus. Bei "Rückfällen" bin ich verständnisvoll und versuche ihn weiter zu unterstützen. Mein Freund hat sich im Nachhinein dafür bei mir bedankt und gesagt, dass er schon lange aufhören wollte, es aber noch nie geschafft hat. An deiner Stelle würde ich einfach mal dezent fragen, wie er zum Rauchen steht, vielleicht sieht er es ja genauso. Wenn von ihm der Wunsch nicht da ist, dann lass es und akzeptiere ihn wenn du ihn wirklich liebst. W31
 
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  • #26
Nun wäre ich endlich bereit dazu ihm die Wahrheit zu sagen. Soll ich ihn gleich zu Beginn darauf ansprechen, dass ich möchte dass er aufhört zu rauchen? Oder soll ich es besser lassen?

Gibt es Raucher die für eine Beziehung aufhören?

Hallo FS,

ja klar würde ich das zu Beginn ansprechen, wenn es Dir wichtig ist. Für mich als Nichtraucher käme eine rauchende Partnerin nicht in Frage und das ist ja auch einfach zu erkennen.

Gegenfrage: Gibt es Nichtraucher, die für eine Beziehung anfangen? Mich wundert immer, dass (so aus meiner Sicht eher) die Frauen den Mann erstmal nehmen und dann versuchen das zu ändern, was ihnen nicht so gefällt.

m, 46
 
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  • #27

Ich denke mal, das wird auch niemand bezweifeln.

Verdammt schwer dürfte es aber auch sein, jemanden zu sagen "Ich mag Dich, aber ..." - die meisten Menschen tun sich wohl auch ohne das "aber" schon schwer genug. Und wirklich hören möchte das (also das "aber") wohl auch eher keiner.

Das Wort Dilemma trifft das Thema dieses Threads wohl sehr gut.

m (Nichtraucher)
 
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  • #28
An dieser Stelle passend zu der Frage eine kleine Anekdote aus dem familiären Umfeld.

Mein Vater war Raucher, als er meine Mutter kennenlernte. Meine Mutter - Nichtraucherin - bat ihn damit aufzuhören, weil sie der Geruch und der Geschmack beim Küssen störte. Und tatsächlich: Mein Vater hörte mit dem Rauchen auf. Sie waren 5 Jahre ein Paar, dann heirateten die beiden. Zwei Wochen später begann mein Vater wieder zu rauchen. Sie sind seit 42 Jahren verheiratet - er Raucher, sie Nichtraucherin.

Also ja, es gibt Raucher, die für eine Beziehung aufhören zu rauchen. Die Frage ist nur, wie lange.
 
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  • #29
Never ever einen Raucher, egal was er verspricht! Selbst, wenn er tatsächlich für mich(was meiner Erfahrung nach extrem betont wird) aufhört zu rauchen, stehe ich schon in der Schuld. Da ich ungern Schulden machen, werden ich m ir auch keinen Gelegenheitsraucher antun.

Ausserdem ist meiner Erfahrung nach handelt es sich eher labile/neurotische Typen, die es im fortgeschrittenen Alter nicht geschafft haben den Glimmstengel ad acta zu legen.

w
 
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  • #30
Huhu,
mein erster Freund war Sportler und Raucher als wir uns verliebten. Wenn er mich besucht hat, hat er draußen alleine (!) geraucht. Küssen danach, nein, es hat mir nicht geschmeckt. Zum Glück hat er nicht ständig geraucht und ich war sehr direkt und habe gesagt, dass ich nichts vom Rauchen halte. Binnen 3 Monate hat er komplett aufgehört. Rauchen und Sport passt nicht zusammen, sagte er. "Hatte ich doch gleich gesagt ;)" - heute 10 Jahre später ist er immer noch Nichtraucher.

Also, definitiv ansprechen. Aber dann, wenn er dich nach dem Rauchen küsst. Oder eben, wenn er mal nicht raucht und dich küsst, musst du ihm natürlich sagen, wie gut er schmeckt.
Ich würde im beim Rauchen keine Gesellschaft leisten.

W/26
 
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