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  • #1

Gibt es echte Freundschaften zwischen Frauen?

Gibt es echte Freundschaften zwischen Frauen oder bleiben sie immer Rivalinnen? Sind Frauen loyal ihren Freundinnen gegenüber oder hört die Loyalität auf, sobald es um Männer geht? Das weibliche Geschlecht neigt ja dazu, sich ständig untereinander zu vergleichen: Ist die andere hübscher? Ist sie interessanter? Dulden die Frauen neben sich nur ihrer meinung nach weniger attraktive Exemplare als sie selbst? Untergräbt die Angst, eine Konkurrentin an ihrer Seite zu haben, tiefe freundschaftliche Gefühle?
 
  • #2
Wenn es eins zwischen meinen Freundinnen und mir nicht gibt, dann ist es Konkurrenz und ein ständiges sich Vergleichen. Sowas sind doch keine Freundinnen. Zwischen mich und meine Freundinnen kommt kein Mann. w51
 
  • #3
oh ja, die gibt es:))
meine beste Freundin kenne ich seit 35 Jahren, wir sind beide 46, sie ist sehr gutaussehend und ich habe nie ein ein Problem damit gehabt, wir haben allerdings unterschiedliche 'Beuteschemata' :))
Wir haben jeweils unsere Familien gegründet und teilen die Alltagssorgen und die Sorgen mit unseren Männern-Ex und aktuelle:)
wir haben sehr viel Spass miteinander, unsere Kinder harmonieren wunderbar-eigentlich wären wir das perfekte Ehepaar :)))
und mit den anderen-nicht ganz so engen Freundinnen gibt es auch keine nenneswerten Malessen-auch wenn wir unterschiedliche Lebens-und Erziehungsmodelle leben...
die Freundschaften mit meinen Mädesl sind für mich wie Leuchttürme im Leben, sie müssen allerdings gut gepflegt werden und setzen ein hohes Maß an Reflektion, Verantwortlichkeit, ein sich-selbst- bewusstsein, Liebe und Reife voraus..
 
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  • #4
Echte Freundschaft zwischen Frauen ist ziemlich selten. Hinter dem Rücken der jeweils Anderen ziehen sie übereinander her. Nach meiner Trennung von meiner Exfrau hat sich sofort ihre beste Freundin an mich herangemacht, sicher nicht, weil sie in mich verliebt war, dann hätte ich das verstanden, sondern vermutlich, weil ich ein guter Fang war. Trotzdem hat sie meine Exfrau zum Scheidungstermin begleitet. Was es bei Frauen gibt, sind allerdings "Zweckgemeinschaften". Wenn ein Mann sich zum Beispiel von seiner Ehefrau abwendet und einer anderen Frau zuwendet, werden die Reihen sofort fest geschlossen. Die andere Frau wird verdammt - auch wenn sie zehnmal besser ist als die anderen Frauen -, der Mann als triebgesteuert und verantwortungslos niedergemacht, bloß aus Angst, dass mal wieder ein Mann durch diesen Schritt glücklich wird und andere ermutigt. Sehen die gleichen Frauen in diesem "unmoralischen" Verhalten jedoch einen Vorteil, gilt die Solidarität nicht mehr - besagte beste Freundin meiner Frau war schließlich auch (mit einem weniger gut verdienenden Mann) verheiratet, Mutter von zwei Kindern und hat auch über meine damalige Geliebte und jetzige Frau hergezogen.
 
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  • #5
Natürlich gibt es das. Ich (w, 49) habe mehrere Freundinnen, und davon einige schon sehr lange, mit denen Dinge wie Rivalität und Vergleichen nie eine Rolle gespielt haben. Vielleicht eine Frage der persönlichen Reife und des eigenen Niveaus?, frage ich jetzt mal provokant und frech zurück.
 
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  • #6
Wieso sollte ich mit meinen Freundinnen in irgendeiner Art Konkurrenz stehen? Komisches Weltbild
 
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  • #7
Was für eine Frage, die vor Klischees nur so strotzt!

Natürlich gibt es echte Freundschaften zwischen Frauen.

Es gibt aber halt auch nicht echte Freundschaften, die eigentlich Zweckbeziehungen heissen sollten. Die gibt es aber bei Männer auch.

w 49
 
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  • #8
Ich wie ante-portas:
48 Jahre alt, kenne ich meine beste Freundin bereits 33 Jahre. Auch sie sieht toll aus, war lange Single und mit wechselnden Partnerschaften ohne Kids, ich 18 Jahre verheiratet mit Kind.
Alles Phasen hat unsere Freundschaft überstanden. Auch wenn sie zeitweise ein ganz anderes Leben als ich führte.
Sie ist meinem Sohn eine tolle Patentante und mir eine super Freundin.
Kürzlich Skiurlaub mit unseren Partnern und meinem Sohn. Ich weiss nicht, aber für mich war es die BESTE Ferienwoche!
Harmonie, Witz, Lachen, Verständnis...gekoppelt mit Sonne, Sport, Après Ski....was will die Seele mehr.
 
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  • #9
es gibt Frauen, die ein stark ausgeprägtes Konkurrenzdenken haben und vor allem stark ausgeprägten Neid. Bei diesen Frauen gibt es gegebenenfalls keine echten Freundschaften, bzw. wenn, dann nur mit Frauen, die sie als wesentlich weniger attraktiv als sich selbst empfinden.

Und es gibt Frauen, die nicht sofort an Konkurrenz denken und auch nicht so leicht neidisch sind. Diese können sich auch mit gleich gut oder besser aussehenden Frauen (nach deren Geschmack) anfreunden.
Natürlich gibt es echte Freundschaft, vor allem bei den Letzteren.
Verliebt man sich in denselben Mann, ist es aus, aber das wäre es auch umgekehrt bei zwei männlichen Freunden, die sich in dieselbe Frau verlieben.
Ein ganz besonders unangenehmes, falsches und zickiges Verhalten gibt es meiner Meinung nach schon in spezieller Form unter Frauen. Das ist aber nur die Kehrseite der Medaille der vielen positiven Eigenschaften, wie hohe Bindungsfähigkeit, Empathie, Fürsorge, großes Interesse für das Innenleben Anderer, Fürsorge, Kommunikationsfreude...... das alles kann man auch quasi in negativer Weise als "Waffen" nutzen, wenn man jemandem böse will. Oh ja, ich denke, dass Frauen schon ganz besonders giftig sein können, besonders untereinaner, und falsch. - Andererseits aber auch ganz besonders zugewandt und liebevoll. - Zwei Seiten einer Medaille, wie gesagt.
W
 
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  • #10
Also ich finde es schon schwierig, echte Freundinnen zu finden (Zweckgemeinschaften dagegen finden sich sehr schnell und überall). Dies aber nicht wegen einer etwaigen Konkurrenz um Männer. Da gibt es ja auch - wie hier schon gesagt wurde - sehr unterschiedliche "Beuteschemata". Und selbst wenn ich mal einen Mann einer Freundin gut finde, ist es nur ein Mann und es gibt noch viele viele andere. Einer hat neulich mal versucht, mit mir zu flirten. Auch da empfinde ich keinen Triumpf oder so. Sowas finde ich einfach nur interessant und ich denke mir dann meinen Teil zu ihm.

Ich vergleiche mich auch nicht mit anderen Frauen. Wenn, dann nehme ich bestimmte Eigenschaften an ihr wahr. Aber nicht im Sinne von "die sieht besser aus als ich". Auch in diesem Zusammenhang gibt es ja verschiedene Geschmäcker von Seiten der Männer.

Und ich mag es selbst auch gern, wenn eine andere Frau besonders attraktiv ist. Ich finde ihr Aussehen dann sehr angenehm und ich mag sie auch gern anschauen. Wirklich ganz ohne Konkurrenzdenken.

w29
 
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  • #11
Passt vielleicht nur halb zum Thema: Ich habe meine letzte aller beste Freundin mit 16 verloren.
Bis heute (über 15 Jahre danach) hatte ich keine fest Freundschaft zu Frauen mehr, nur 2-3 lose nette Bekanntschaften, die man mal hin und wieder in der Disko traf. Also sehr oberflächlich, und distanziert. Es passte irgendwie nie.
Mit der Zeit ist es mir schier unmöglich geworden, einen so heißen Draht zu Frauen aufzubauen. Wobei ich das zeitweise schon mal vermisst habe ;-/... aber man übersteht es irgendwie.

Wenn ich mich unter Frauenkreise, Stammtische oder öffentliche Veranstaltungen aufhielt, bin ich bei anderen Frauen immer nur angeeckt oder als "komisch" empfunden worden. Meistens hat man mein Aussehen abgewertet, wenn ich mich besonders schick angezogen habe, dann wurd man mir gegenüber fast immer kühl und gemein, hinter meinem Rücken hat man immer geflucht und gelästert (das habe ich im Nachhinein immer von deren Männern erfahren, die meinten, ich soll es nicht so arg zu Herzen nehmen, ich wäre eine hübsche Frau und die anderen wären nur neidisch...naja). Ich versuche daher immer nett zu bleiben und mich zurückzunehmen, selten meine Meinung zu sagen, weil ich dann Angst habe, dass mich dann wieder niemand ausstehen kann, aber ich stelle fest, je mehr ich mich so verhalte, desto mehr werde ich traktiert und abgelehnt und verhasst... ;-/

Und ich merke, je älter ich werde, desto individueller wird meine Einstellung dazu und ich passe immer weniger in die Rolle der "guten Freundin". Ich wüßte gar nicht, worüber ich mit einer guten Frau/Freundin reden sollte.
 
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  • #12
Oh, ja.... diese wunderbaren Freundschaften gibt es.
Vor einigen Jahren habe ich meine beste Freundin kennen gelernt. Seitdem ist unsere Freundschaft sehr gewachsen und wir können alles miteinander teilen. Unsere Freundschaft ist mir sehr sehr sehr viel wert und ich möchte nicht auf unsere Verbundenheit, unseren speziellen Humor, unsere Zärtlichkeit und unsere 'Liebe' verzichten. Und ja, ich glaube, so etwas ist ein Geschenk des Lebens und setzt beiderseits eine gewisse Reife voraus.
Und nein, es gibt keinen Neid zwischen uns, auch wenn es Unterschiede gibt.
w,39
 
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  • #13
Ich sag nur Sylvie van der Vaart:)) wie oft hört man solche Geschichten auch unter nicht promis?
 
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  • #14
Na klar gibt es die. Auf Frauen kann man sich verlassen, auf Männer eher weniger.
 
  • #15
Ohne meine Freundinnen? Hilfe! Das ginge gar gar gar nicht!

Wir haben uns lieb, stehen füreinander ein, pflegen den Kontakt, stärken einander den Rücken, helfen uns gegenseitig ganz lebenspraktisch, reden miteinander, reden und reden. Es kann Zeiten geben, in denen der Kontakt einmal weniger wird, aber die Verbundenheit ist da, und in einem Notfall würde ich den Griffel fallen lassen und asap losdüsen und der Freundin helfen - und sie auch.

Die Männer? Sind eher unwichtig. Mit wenigen Männern bin ich auch befreundet, das finde ich sehr schön, aber daraus würde niemals mehr werden. Wenn es ein wenig knirscht - mein Partner mag eine meiner Freundinnen nicht so gerne - stört mich das wenig, ich halte dennoch den Kontakt. Er sagt auch Nichts dagegen, wohlweislich!

Dieses Konkurrenzthema spielte in meinem ganzen Leben noch nie eine Rolle. Die Frauen, mit denen ich befreundet bin, sind tolle, wertvolle Menschen, die solche schmutzigen Spielchen niemals spielen würden. Ich wurde diesbezüglich noch nie enttäuscht und habe auch keine Angst davor.

Passt vielleicht nur halb zum Thema: Ich habe meine letzte aller beste Freundin mit 16 verloren.
Bis heute (über 15 Jahre danach) hatte ich keine fest Freundschaft zu Frauen mehr,

Das tut mir wirklich Leid für Dich, ich kann mir ein solches Leben kaum vorstellen. Wer fängt Dich auf, wenn Du existenzielle Probleme mit Partner, Kindern, Gesundheit ...... hast?

Vielleicht vermisst Du wirklich Nichts, kann ja sein. Ich würde mich fühlen wie amputiert... Überdenk doch noch einmal gründlich, was schief laufen könnte zwischen den anderen Frauen und Dir - ich KANN mir nicht vorstellen, dass mit keiner einzigen die Wellenlänge stimmt! Viel Glück!
 
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  • #16
Aber sicher. Meine Beste Freundin kenne ich über 25 Jahre. Wir haben fast täglich Kontakt, ein ständiger Austausch. Ich habe auch männliche Freunde, aber die kämen vom Status her nie an diese Beziehung heran.

Ich mußte schon fast lachen, bei dem Beitrag des Herren. Klar gibt es solche Frauen (die haben in der Regel nicht wirklich eine beste Freundin!!!) Aber die "Normale" Frau weiß ihre Freundin zu schätzen. Diese Freundschaften überdauern ja nicht umsonst solche Zeiten. Mir tut in Deinem Fall nur Deine Frau leid, dass sie diese Frau nicht durchblickt hat. Allerdings würde ich sagen, Dich los zu sein, könnte ein Gewinn für sie sein. Sind für Dich Frauen wirklich manchmal besser oder schlechter???

Ach und übrigens, sehr gute Freundinnen findet man nicht an jeder Ecke, sie sind rar gesät. Und ich bin mir sicher, ohne Zeit und Herz von beiden Seiten funktioniert es nunmal nicht.

ABER ES GIBT SIE!!! Ohne Neid etc. ... einfach nur selbstlose Liebe füreinander.
 
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  • #17
Wenn eine Frau sehr attraktiv ist, ist es am besten, sie hat eine Freundin, die ähnlich oder genauso gut aussieht. Eine weniger Hübsche würde früher oder später vor Neid platzen und die Freundschaft wäre zu Ende. Es ist nämlich kein schönes Gefühl, wenn man beim Weggehen neben der schönen Freundin immer übersehen wird.
 
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  • #18
Es gibt angenehme Menschen, die haben und sind dann auch Freunde/Freundinnen, und es gibt unangenehme Menschen (welche ungefähr der Beschreibung des Fragestellers entsprechen), die haben und sind keine Freunde/Freundinnen.

Was mich selbst angeht: Mit meinen zwei besten Freundinnen bin ich seit ca. 40 Jahren befreundet, meine dritte Freundin kenne ich seit zehn Jahren. Wenn ich mein Gefühl für sie beschreiben soll, so ist es "so etwas wie Liebe, nur ohne Sex".

Neid, Eifersucht und Konkurrenzdenken kenne ich nicht und meine Freundinnen auch nicht. Das klingt für mich eher pubertär. So ähnlich wie bei Männern "wer hat den längsten".

w/51
 
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  • #19
Ja gibt es! Habe aber die Erfahrung gemacht, dass man es als attraktive Frau schon schwerer hat, richtige Freundschaften zu finden. Oft ist der Neid groß und es wird hintenrum gelästert und intrigiert, weswegen ich bereits einige Freundschaften (zumindest hielt ich sie dafür...) verloren habe. Schwierig wird es auch, wenn eine glücklich liiert und die andere Single ist.
Meine beste Freundin und ich modeln beide, neiden uns beruflich wie privat gar nichts, im Gegenteil... Das klappt seit Jahren super, wir haben berufliche wie private Krisen durchgestanden und ich möchte sie NIE missen. w,29
 
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  • #20
Ja, Frauen können, wenn sie souverän genug sind, die besten Freunde sein die es gibt.
Frauen können aber auch die ärgsten Feindinnen sein die es gibt.
Gleichfalls gibt es solide belastbare Freundschaften zwischen Männern und Frauen die
zwar heterosexuelle Anziehung spüren aber dieser zu Gunsten der Freundschaft nie nachgeben werden. Freundschaft ist einfach die Art der Liebe in der weder um Triebe, Fortpflanzung noch praktisches Harmonieren im Alltag geht.
 
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  • #21
Natürlich gibt es tolle Freundschaften unter Frauen - wie sollten wir denn sonst überleben, denn angeblich gibt es ja keine Freundschaft zwischen Männern und frauen, wenn man diesem Forum folgt.

Ich habe wenige, aber ganz tolle Freundinnen, die in den wirklich schweren Zeiten für mich da sind und ich bin auch für sie da. Wir reden uns nicht nach dem Mund, sind ehrlich und in konstruktiver Kritik hilfreich zueinander. Wir beraten uns, unterstützen uns und haben jede Menge Spass miteinander.

Mit Frauen, mit welchen ich nicht befreundet bin, sondern nur bekannt, sieht das anders aus - da gibt es z.T. seit meiner Scheidung sehr negative Erfahrungen. Da habe ich Übles erlebt:
- ich wurde ich ausgegrenzt, weil sie Angst um ihre Partner hatten (es gab keinen Anlass, solche Männer wollte ich nicht), nicht mehr eingeladen, nicht mehr über Unternehmungen informiert usw
- ich wurde als oberflächlich abgewertet, weil ich mir Röcke, Kleider und Schuhe mit Absätzen kaufe, Schmuck trage, mich dezent schmincke, statt wie sie weiterhin in Jeans, Wanderschuhen und Allwetterjacken rumzulaufen
- mir wurde eine Magersucht angedichtet, weil ich abgenommen habe (ich war etwas unglücklich, habe mich aber gesünder ernährt, angefangen Sport zu treiben und habe einen BMI von 21)
- mein Freizeitverhalten wurde kritisiert (öfter auswärts frühstücken, öfter Kino, viel Sport)

Das war gräßlch. Mittlerweile habe ich sie aus meinem Leben gekickt - wie gesagt, waren nie Freundinnen.
 
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  • #22
Ohne meine Freundinnen? Hilfe! Das ginge gar gar gar nicht!

[...] würde mich fühlen wie amputiert... Überdenk doch noch einmal gründlich, was schief laufen könnte zwischen den anderen Frauen und Dir - ich KANN mir nicht vorstellen, dass mit keiner einzigen die Wellenlänge stimmt! Viel Glück!

Das ist irgendwie witzig. Lese das und denk mir, da dreht man sich doch nur im Kreis. Habe ebenfalls keine beste Freundin (jedenfalls nicht mehr in der Nähe, wohnt jetzt in den USA, Kontakt besteht, aber, da geht ja nichts mit Unternehmungen usw. die Nähe, die eine Frau für die Frauen-Freundschaft braucht) zur Zeit. Eigentlich schon lange. Ich weiß auch gar nicht, wo ich diese finden sollte. Nicht zu akademisch, aber intelligent genug für Gespräche. Ich kenne nur - sorry - Deppen-Frauen. Mit denen kann ich nicht reden und habe dann keine gemeinsame Basis.

Selbst reflektiert habe ich genug. Ich hab langsam dem Eindruck, therapeutische Hilfe zu benötigen..

Und nein, ich bin nicht die, der du den o. zitierten Tipp gabst. Ich fühlte mich nur angesprochen und habe daher geantwortet.

Wäre gespannt auf eine Antwort von dir ... ;)

Gruß (W, 31 und nie echte Frauen-Freundschaft mit Liebe und Wärme gehabt...)
 
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  • #23
Ich habe eine beste Freundin seit der 1. Klasse Grundschule. Niemals würde ich etwas tun, was sie emotional verletzten könnte, dafür bedeutet sie mir viel zu viel. Ich war und werde absolut loyal und hundert Prozent zuverlässig ihr gegenüber sein, egal, um was es geht und ich werde immer für sie da sein, soweit es mir möglich ist. Es ist so schön, so eine langjährige Freundin zu haben, jetzt haben wir beide Familie und Kinder, sie kennt mich so gut wie kaum jemand anderes und das würde ich nie durch Fehlverhalten meinerseits gefährden. Ich gönne ihr alles, freue mich, wenn es ihr und ihrer Familie gut geht, sowas wie Neid/Eifersucht/Intrigen gibt es bei uns überhaupt nicht.
 
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  • #24
Ich habe keine Freundinnen. Hatte früher welche und wir bleiben im Kontakt auch wenn sie ganz weit weg wohnen, aber wir waren nie so nah, wie man es manchmal zwischen anderen Frauen aussieht. Ich bin eine rationale, konkrete Person, ich rede gerne direkt, mag keine Spiele. Männer haben damit selten Problem, obwohl manchmal doch, es kommt vor. Aber Frauen fühlen sich oft beleidigt oder werfen mir Arroganz vor, ohne Grund dafür zu haben. Manchmal treffe ich Frauen mit hochem Freundin-Potential, die aber anfangen, diese Psycho-Spielchen zu spielen, um zu zeigen, wie viel besser sie sind und wie sch* ich bin. Das nimmt oftmals ganz seltsame Formen an. Ich erzähle z.B. einer Freundin, die ich seit mehreren Jahren kenne, die weiß, dass ich zwar single bin aber auch nicht wirklich auf der Suche - obwohl auch nicht abgeneigt - dass ich jemanden auf einer SP kennengelernt habe - das Treffen war zwar ok, es wird aber bestimmt nichts, es scheint nämlich auf den beiden Seiten nicht geklickt zu haben. Und die sagt mir: "Vielleicht hat er das Treffen gar nicht als ein Date interpretiert und steht gar nichts auf dich!". Oder ich treffe einen interessanten Mann und sage begeistert einer "Freundin", die aus demselben Land kommt wie er, ich habe so einen tollen Typ kennen gelernt, ist total süß und ob sie mir sagen könnte wie man seinen Namen richtig ausspricht. Und sie fragt: "Aber mag er dich überhaupt??? Du verstehst, nicht alle müssen dich unbedingt attraktiv finden!".

Ja, natürlich verstehe ich, nicht alle Männer finden mich attraktiv :) Aber wegen diesen Minderwertigkeitskomplexen, die viele Frauen auf andere projekzieren, hatte ich nie das Gefühl, dass ich Freundinnen brauche. Ich fühle mich nach Treffen mit Frauen generell schlechter als davor ("was wollte sie damit sagen?"). Ausnahmen gibt es nur echt wenige. w29 (Ausländerin in DE)
 
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  • #25
Irgendwie scheinen doch alle Frauen untereinander befreundet. Zumindest halten sie immer bestens zusammen, wenn es gegen die Männer geht. Dann ist plötzlich immer große Solidarität dar. So etwas gibt es bei Männern nicht. Da solidarisieren sich nicht alle untereinander, nur weil alle Männer sind.
 
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  • #27
Selbstverständlich gibt es Freundschaften zwischen Frauen, genau wie es Freundschaften zwischen Männern und auch geschlechterübergreifend gibt. Ob jemand zu einer Freundschaft mit dem eigenen oder dem anderen Geschlecht fähig ist, ist eine Frage des persönlichen Charakters und nicht etwa das Ergebnis einer Grundregel.

Ich kenne meine älteste Freundin seit Kindheitstagen. Es gibt niemanden, dem ich mehr vertraue, der mich besser kennt und für den ich mehr tun würde, als für sie. Auch eine siebenjährige Beziehung meinerseits konnte mit dieser Bindung nicht konkurrieren, und dass einer ihrer Freunde Gefühle für mich entwickelte und der andere vor Eifersucht am Rad drehte, konnte unsere Freundschaft ebenfalls nicht beschädigen. Und ja, sie ist hübscher als ich, und nein, ich neide ihr das nicht.

Natürlich sind tiefe Freundschaften unter Frauen rar, weil tiefe Freundschaften einfach generell eine Seltenheit sind. Man hat üblicherweise so einige Kontakte, mit denen man Spaß hat, Zeit verbringt und sich unterhält, aber wie viele von diesen Personen kann man nachts um zwei Uhr anrufen und um Hilfe bitten, ohne sich dabei mies zu fühlen - und umgekehrt? Eine enge Freundschaft ist eine nicht weniger intensive Bindung als eine Beziehung, und beides findet man nun mal nicht an jeder Straßenecke. Das halte ich für völlig normal.

26, w
 
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  • #28
Natürlich gibt es echte Freundschaften! Zu einer echten Freundschaft gehört aber auch, dass man sich gegenseitig die Meinung sagt, gegenseitig Ratschläge und Vorschläge erteilt. Daran reift man gegenseitig. Und manchmal gehört eben auch ein Streit dazu.

Konkurrenz und Neid hinter dem Rücken gehört da nicht unbedingt dazu, zumindest nicht permanent, sonst ist es einfach keine echte Freundschaft. Und natürlich kann da auch mal ein Mann dazwischen stehen. Wir sind alles nur Menschen und können Gefühle schlecht beeinflussen.
 
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  • #29
Ich habe einen Frauenclub von 7 Frauen, der aus der Zeit stammt, wo wir zusammen in Diskos waren. Das ist jetzt 40 Jahre her.
Sie schreiben zwar ins Gästebuch " Deine Freundin ...", jedoch hat das mit Freundschaft nichts zu tun. Persönliche Hochs und Tiefs werden verschwiegen, aber von mir wollen und einer anderen wollen sie immer alles wissen. Das Problem sehe ich darin, dass die 5 Frauen verheiratet sind.
Wir treffren uns jeweils zum Geburtstag und machen eine Wochenendfahrt pro Jahr.
Gerade bei diesen Fahrten merke ich ganz stark, wie neidisch und mißgünstig die Frauen doch sein können. Da wird genau darauf geachtet, was man sich auf den Teller tut, was man morgens zum Frühstück für Klamotten trägt und wie die Figur aussieht.
Hinter dem Rücken wird auch geredet.
Ich finde, wahre Freundschaft kann man mit einer Freundin pflegen, aber nicht mit einem Pulk von neidischen Weibern.
Wenn man jedoch alles aufgibt, was nicht mehr passt, so sitzt man im Alter alleine da.
Aber irgendwann, wenn es reicht, dann setze ich mich ab!
Wirklich !
 
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