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  • #1

Gibt es auch Frauen (nicht nur Männer), die von "Status" als ...

... Partnerwahl-Kriterium genervt sind?
 
  • #2
Das einzige was mich an "Status" als Partnerwahlkriterium wirklich nervt, sind die Pharisäer und Loser, die so tun, als ob es falsch und böse wäre.

Die meisten Frauen achten nicht bewusst auf Status, sie selektieren mögliche Partner nicht aktiv danach.

Es ist aber biologisch fest verdrahtet und kaum veränderbar, dass man Männer toll findet, die selbstbewusst, souverän, kompetent sind und genau diese Eigenschaften korrelieren ja auch mit Status und Erfolg. Frauen bewundern einfach Männer, die fähig sind, die was können, die was machen, zu denen sie Aufsehen können, die wiederum auch von anderen Männer anerkannt werden, die Sozialstatus in der Gruppe haben. Das ist Natur! Das ist einfach so. Daran gibt es nichts zu deuteln. Frauen brauchen Männer, die die richtigen Entscheidungen treffen, die das Überleben sichern. Fest verdrahtet. Das hat nichts mit bewusster Entscheidung zu tun, sondern mit Gefühlen, mit dem, was wir bewundern, zu wem wir aufschauen, wen wir begehren.

Zum Beispiel findet eine einfache Frau meist unter Arbeitern den Vorarbeiter toll, zu dem alle aufschauen, dessen Anweisungen befolgt werden, der in seinem Rahmen die richtigen Entscheidungen trifft, Fähigkeiten hat, die die seiner Kumpels übertreffen. So einer hat immer eine Freundin, ist begehrt in seiner sozialen Schicht. Nicht weil die Frau bewusst darauf achtet, sondern weil letztlich das gleiche empfindet wie die Männer auf: Auf den kann man sich verlassen, auf seine Entscheidungen hören. Wenn ich einem einem folgen müsste, dann ihm. Wenn einer mich schützen könnte, dann er. Das sind die festverdrahteten Funktionen, die letztlich zu dem führen, was Frauen einfach als ihr aufrichtiges, inneres Gefühl empfinden: "Ich finde ihn halt toll!"

Kaum eine Frau sagt sich, "Nö, ich finde den anderen viel toller, männlicher, begehrenswerter, aber ich nehme den anderen Typ, weil der mehr Geld oder Macht hat." Nein, sie fühlt einfach wirklich so. Sie fühlt sich einfach zu dem Macher, dem Souveränen, dem Könner, dem Fähigen aufrichtig und emotional hingezogen. Sie bewundert diese Eigenschaften und das weckt ihr Begehren, Schätzen, Respektieren, letztlich auch Verlieben, wenn weitere Details passen (z.B. Geruch, Mimik, Figur).

Frauen gehen nach ihrem Gefühl: Herz, Bauch, Chemie. Aber genau diese Faktoren sind eben evolutiv nicht zufällig, sondern just an das gekoppelt, was biologisch Sinn ergibt: Erfolg, Status in der sozialen Gruppe, Kompetenz, Souveränität. Ihr Kopf denkt dann, sie habe sich rein nach Gefühl entschieden. Hat der Kopf auch recht. Nur die Gefühle sind eben nicht beliebig, sondern klare Folge von Selektion.

Alles gut!
 
  • #3
Da kann man genervt sein, wie man will. Eine "wir sind doch alle gleich und haben uns alle lieb"-Haltung ist weltfremd, bigott und verlogen.

Klar wünscht sich jeder, von so vielen potentiellen Partnern wie möglich begehrt und geliebt zu werden und vielleicht noch besser von jemandem, der das eigene Leben ein wenig bunter und besser macht.
In der Relität geht es um Begehren (einen jogginghosentragenden arbeitslosen Kraftfahrer mit Bierbauch, dessen Freizeitbeschäftigung Lebenshilfesendungen auf RTL und Fußball sind, finde ich nicht sexy - auch wenn der mich vielleicht gern hätte) und Vereinbarkeit der Lebenswelten. Kein Manager will eine vor Überforderung dümmlich kichernde Backwarenverkäuferin zum Jahrempfang seiner Vermögensverwaltung mitnehmen, da mag sie noch so hüsch sein. Ausnahmen bestätigen zwar die Regel, aber das sind dann auch Ausnahmemenschen.

Status ist für mich ein so wichtiges Auswahlkriterium, weil unterm Strich nicht ich, sondern der Mann das Stausproblem haben wird. Er wird sich unterlegen fühlen und mir nicht viel bieten zu bieten haben, ich werde ihn selten bewundern können. Und es ist gerade für einen für einen Mann, der einfach und konservativ sozialisiert wurde wichtig, seiner Frau überlegen zu sein, ihr etwas zu bieten und von ihr bewundert zu werden. Es geht um klassische Paar-Dominanz-Verhältnisse. Ich hätte keine Lust darauf, von meinem Mann heruntergezogen zu werden, damit ich zu ihm passe.
 
  • #4
ich denk es kommt auf die sichtweise an

a) wer niedrigen status hat wird bei manchen börsen wie EP sich nach oben daten müssen und davon genervt sein daß er zb wegen beruf eine absage kriegt

b) wer einen hohen status hat wird angenervt sein nicht die zu finden die seinem status entsprechen

es kommt aber drauf an was man sucht, denn die suche von partner bis sex is weit und groß
 
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  • #5
Das hat Frederika super geil erklärt.

Ich verliebe mich einfach in einen Kerl. Dann stelle ich fest: Er hat was zu sagen in seiner Clique. Er hat Erfolg im Beruf. Es kann vieles echt gut. Klar finde ich so einen Kerl toller als den Versager, der macht was sein Kumpel ihm sagt und nur mitläuft.

Ne ich lasse mir nicht vorwerfen, künstlich auf Status zu achten, aber irgendwie sind die Kerle die ich klasse finde eben keine Versager sondern Macher.

w34
 
  • #6
(...) Frauen bewundern einfach Männer, die fähig sind, die was können, die was machen, zu denen sie Aufsehen können, die wiederum auch von anderen Männer anerkannt werden, die Sozialstatus in der Gruppe haben.
(...)
... weil letztlich das gleiche empfindet wie die Männer auf: Auf den kann man sich verlassen, auf seine Entscheidungen hören. Wenn ich einem einem folgen müsste, dann ihm. Wenn einer mich schützen könnte, dann er. Das sind die festverdrahteten Funktionen, die letztlich zu dem fühlen, was Frauen einfach als ihr aufrichtiges, inneres Gefühl empfinden: "Ich finde ihn halt toll!"
(...)
Frauen gehen nach ihrem Gefühl. Herz, Bauch, Chemie. Aber genau diese Faktoren sind eben evolutiv nicht zufällig, sondern just an das gekoppelt, was biologisch Sinn ergibt: Erfolg, Status in der sozialen Gruppe, Kompetenz, Souveränität. Ihr Kopf denkt dann, sie habe sich rein nach Gefühl entschieden. Hat der Kopf auch recht. Nur die Gefühle sind eben nicht beliebig, sondern klare Folge von Selektion.

Das ist schön erklärt. Dem kann ich absolut zustimmen.
Und daran sieht man, dass es viel zu kurz gedacht ist, wenn man Status auf Statussymbole, d.h. Geld, möglichst große Autos o.ä. reduziert. Wenn ein Mann keine Souveränität hat, dann nützt ihm auch das Herumwedeln mit dem tollsten Autoschlüssel nichts - die meisten Frauen werden das sofort als Blendwerk erkennen. (Nicht dass ich etwas gegen tolle Autos hätte - aber man(n) sollte sie fahren weil er es toll findet und nicht als reine Werbemaßnahme.)
Umgekehrt hat auch der Mann gute Chancen bei Frauen, der in sich ruht und in seinem Umfeld souverän und erhobenen Hauptes agiert. Das kann dann auch der Künstler mit unregelmäßigem Einkommen sein oder jemand, der mit großer Begeisterung ehrenamtlich tätig ist.
 
  • #7
Ich muss noch einmal das betonen, was ich mit dem Vorarbeiter-Beispiel angefangen hatte: Status ist eine relative Größe.

Unter Arbeitern ist der Vorarbeiter eben mit Status gesegnet und wird sich von der Gebäudereinigerin geangelt.

Quasi jeder kann begehrenswerten Status haben für andere, er muss nur tief genug suchen... genau das ist nämlich auch mit dem "Männer daten horizontal oder nach unten" gemeint. Frauen daten eben horizontal oder nach oben. Das ist alles ganz natürlich und normal und darum muss sich keiner Sorgen machen.

Kein Mann mit anständigem Job wird wegen seines Status keine Partnerin finden, sondern er muss nur in der richtigen Ebene suchen.

@Fragesteller: Machst Du Dir Sorgen um Deine Status? Meist regen sich nur Mänenr darüber auf, die meinen, wenig zu bieten zu haben. Das ist aber, wie gesagt, gar kein Problem, sondern nur eine Frage der Zielgruppe.
 
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  • #8
Frederika hat nicht ganz unrecht, aber teilweise: ich selbst habe als Selbstständiger keinen Status, weil niemand im Sinne einer Hierarchie über mir oder unter mir steht - auf meinen Briefen steht nur mein eigener Name, keine große Firma o.ä. Eine Partnerin habe ich aber trotzdem und hatte ich auch in frühreren Zeiten - in Zeiten guten wie schlechten Verdienstes. Status ist also doch nicht so wichtig.
 
  • #9
Das ist schön erklärt. Dem kann ich absolut zustimmen.
Danke für das Kompliment!

Und daran sieht man, dass es viel zu kurz gedacht ist, wenn man Status auf Statussymbole, d.h. Geld, möglichst große Autos o.ä. reduziert. Wenn ein Mann keine Souveränität hat, dann nützt ihm auch das Herumwedeln mit dem tollsten Autoschlüssel nichts - die meisten Frauen werden das sofort als Blendwerk erkennen.
Richtig! Statussymbole sind eben nur Symbole. Nicht mehr.

Symbole für sich genommen sind völlig belanglos. Ein Prolet mit tollem Auto, teurer Uhr oder edlem Anzug erweckt nur solange einen gewissen Eindruck, wie man die anderen Facetten nicht beurteilen kann. Sobald man erkennt, dass der Mensch dahinter ein Blender ist, ist das Symbol eben nur noch Fälschung.

Andererseits sind authentische Symbole aber eben auch äußere Zeichen für das, was wirklich innen vorhanden ist. Wenn Statussymbole stimmig sind, dann symbolisieren sie eben den Status korrekt. Ich formuliere es mal so, die "guten Statussymbole" sind die, die natürlicherweise, ungekünstelt, normal sind für einen bestimmten Status, die sich also einfach so ergeben und passend und stimmig sind.

Wie ich auch beim Thema Geld und Einkommen immer betone, es kommt nicht so sehr auf die Summe an als auf Harmonie bei Lebensstil und Lebensqualität. Also auf die Fakten hinter dem Symbol. Es kommt nicht auf das Automodell an, sondern auf die Fakten dahinter, also z.B. warum wurde diese Auto gewählt, stehen dessen Kosten in sinnvollem Verhältnis zum Vermögen, soll damit geblendet werden oder passt es einfach. Genau das betone ich ja wieder und wieder in jedem dazu passenden Thread.
 
  • #10
Frederika hat nicht ganz unrecht, aber teilweise: ich selbst habe als Selbstständiger keinen Status, weil niemand im Sinne einer Hierarchie über mir oder unter mir steht - auf meinen Briefen steht nur mein eigener Name, keine große Firma o.ä. Eine Partnerin habe ich aber trotzdem und hatte ich auch in frühreren Zeiten - in Zeiten guten wie schlechten Verdienstes. Status ist also doch nicht so wichtig.
Ganz ehrlich, Du denkst in zu engen, starren Kategorien.

Ein selbständiger, erfolgreicher Unternehmer hat doch schon mal Status aus sich selbst heraus. Erfolg, Kompetenz, Unabhängigkeit, vielleicht auch professionelles Auftreten, Souveränität. Mach Dich nicht kleiner als Du bist.

Daraus zu schließen, Status sei nicht wichtig, ist einfach nur falsch. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist geradezu ein Beweis dafür, dass Frauen gerne mit Machern, mit Selbständigen zusammen sind und eben nicht nur aufs Geld schauen.
 
  • #11
Status: Nun, meistens ist der gesellschaftliche und berufliche Status das ergebnis und nicht die Ursache eines selbstbewussten und stimmigen Auftretens und einer gewissen Substanz. (ererbtes Geld mal ausgenommen).

Daher, ja der Status macht attraktiv. nicht wegen des statusses sondern wegen des Menschen der man sein muss um diesen zu erlangen.

Satussymbole sind etwas anderes. Aber liebe Damen, auch wenn das die meisten weit von sich weisen: zumindest unbewusst achtet Ihr darauf.

Es gibt da eine schöne (wahre!) Geschichte dazu: Mercedes hat vor einigen Jahren eine sehr bequeme Neuerung eingeführt, keyless Go. Der Fahrer hatte einfach eine Karte in der Tasche und wenn er an der Tür stand hat das Auto selststäötig das Signal erkannt, aufgemacht, den Sitz in die richtige Position gefahren und der Fahrer konnte einfach einsteigen, den Starterknof drücken und los. Praktisch und bequem.
Wurde nicht gekauft weil man da keinen Autoschlüssel mehr auf den Tresen legen kann. Deshalb sind Autoschlüssel Heute so durchgestylt und viel grösser als sie eigentlich sein müssten.
Und wieso ist das so? Laut auskunft einer Paartherapeutin: "weils bei den Damen funktioniert".
 
  • #12
Daher, ja der Status macht attraktiv. nicht wegen des Status, sondern wegen des Menschen, der man sein muss, um diesen zu erlangen.
Ja, das sehe ich auch so. Status ist insgesamt ein Zeichen dafür, aus welchem Holzt man geschnitzt ist.

Satussymbole sind etwas anderes. Aber liebe Damen, auch wenn das die meisten weit von sich weisen: zumindest unbewusst achtet Ihr darauf.
Unbewusst möglicherweise. Aber ich behaupte nach wie vor: Natürlich achten wir biologisch fest verdrahtet auf Status. Und Statussymbole sind eben dazu da, jenen zu symbolisieren.

Und wieso ist das so? Laut auskunft einer Paartherapeutin: "weils bei den Damen funktioniert".
Hm, das klingt eher nach Laienpsychologie, denn umgekehrt wird eher ein Schuh daraus: Weil die Herren damit angeben wollen und denken, es würde bei den Frauen ziehen.

Männer sind doch die, die sich über Autos definieren. Männer wollen den Schlüssel auf den Tresen legen können. Männer denken, Frauen werden feucht im Schritt beim Anblick. Ist aber eben gar nicht immer so. Die meisten Frauen erkennen solche Schlüssel nicht mal schnell genug.
 
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  • #13
dass man Männer toll findet, die selbstbewusst, souverän, kompetent sind und genau diese Eigenschaften korrelieren ja auch mit Status und Erfolg.

Ich weiss schon, was du meinst, es mag auch bei Naturwissenschaftlern so sein.
Es gilt aber nicht für ALLE Berufsgruppen, dass die o. g. Eigenschaften mit Status und Erfolg korrelieren.

Da kannte ich einen promovierten Philosophen, der schon jahrelang als Taxifahrer gearbeitet hat.
Ein anderer, auch Philosophie-Absolvent, ist Lektor in einem philosophischen Verlag, er arbeitet dort nur Teilzeit, mehr ist nicht möglich. Er verdient nicht die Butter aufs Brot. Seine Frau, mit der ich befreundet bin, ist Ärztin; wohl nur deswegen können sich die beiden einen einigermaßen guten Lebensstandard leisten. Einigermaßen, doll ist das nicht ...

Nein, ich selbst habe nicht Philosophie studiert, sondern Literaturwissenschaft. Ich kenne natürlich auch andere, und die allermeisten meiner ehemaligen Kommilitoninnen und die meisten meiner Kolleginnen hangeln sich eben so durch. Bei Männern ist das nicht anders: häufg hoch intelligent, sehr gebildet und belesen, oft promoviert ... aber von Status kann die Rede sein, von Erfolg bedingt: er ist in vielen Fällen da, aber schlägt sich nicht finanziell nieder.

Mein Mann hat an einem Konservatorium Musik studiert, Klavier und Geige. Wir kommn über die Runden, aber auch nur gerade so. Anderen Musikern und sonstigen Künstlern, die wir kennen, geht es nicht viel anders.

Okay, natürlich kannst du jetzt sagen, wir seien selber schuld und hätten besser Zahnmedizin studiert ... :) Wir klagen allerdings nicht, denn wir lieben unsere Arbeit, die wir kaum als solche empfinden, sondern die unseren Interessen und Begabungen entspricht.

Ich will damit nur sagen, dass Intelligenz, Bildung und Kompetenz NICHT UNBEDINGT mit Status und Erfolg in größerem Ausmaß korrelieren müssen.
 
  • #14
@Fredericka

Hm, das klingt eher nach Laienpsychologie, denn umgekehrt wird eher ein Schuh daraus: Weil die Herren damit angeben wollen und denken, es würde bei den Frauen ziehen.

Nee, die Frau hat studiert und ist ziemlich gut als Paartherapeuthin. Ich hab das Diplom gesehen. Der Grund dafür dass die Mädels so auf diese Statussymbole anspringen ist eben das was es signalisiert. Evolutionstechnisch auch logisch, das Symbol signalisiert Erfolg und damit die bessere Überlebensfähigkei- also gute Gene. Ob das jetzt der Autoschlüssel oder die Häuptlingsfeder ist ist egal.
 
  • #16
@12
Ich will damit nur sagen, dass Intelligenz, Bildung und Kompetenz NICHT UNBEDINGT mit Status und Erfolg in größerem Ausmaß korrelieren müssen.

Das hat auch keiner gesagt. Im übrigen ist Künstler auch ein Status, nicht nur der Professor oder Geschäftsführer. In Jungen Jahren ist Mann schlagartig drei Stufen in der Attraktvitätsskala gestiegen wenn er eine Gitarre in die Hand genommen hat (hat immer bestens funktioniert ;-))
 
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  • #17
Für mich stellt sich die Frage nach der Hierarchie der Statussymbole

Erfolg im Beruf
Geld
Macht
viel Freizeit
viel Freiheit
 
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  • #18
<MOD: Diffamierung anderer Beiträge nicht gestattet. Schreiben Sie einfach Ihre Meinung zum Thema.>

Ich hatte schon immer Freundinnen, die fast genau wussten, welchen Beruf ihr potentieller Partner in etwa haben müsste und auch auf Dinge wie Autos geachtet haben. Teilweise haben sie so jemanden auch gefunden und leben mit ihm in irgendeiner netten Wohnung oder Häuschen ein Leben, an dem ich nichts reizvoll fände. Andere machen es anders und sind ebenfalls glücklich.
 
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  • #19
Also, ich finde Frederika hat in ihrer ersten Antwort das entscheidende Schlagwort geliefert: Souveränität! Ein Mann, der für mich interessant ist, sollte sich in jeder Lebenslage souverän verhalten können. Der Rest und die entsprechenden Statussymbole sind da eher zweitrangig.
 
  • #20
Für mich stellt sich die Frage nach der Hierarchie der Statussymbole
Ich glaube, es geht um das Gesamtpaket und die individuellen Vorlieben. Eine Möglichkeit der Reihung einzelner Statussymbole sehe ich nicht.

Wie gesagt: Eien Frau fühlt sich einfach hingezogen, fühlt, dass sie einen Mann toll findet. Da nimmt sicherlich das Unterbewusstsein dieser Frau irgendeine Gewichtung vor, aber die kann je nach Lebenssituation, Persönlichkeit und Vorlieben doch völlig verschieden sein.

Trennt Euch von der Vorstellung, Frauen würden gezielt oder bewusst so etwas suchen. Sie gehen nach Gefühl. Und das Gefühl wiederum geht nach Bewundern, Tollfinden, Status, ...

Männer finden schöne Frauen einfach schöner, ohne dass sie Wangenknochen, Hüft-Taille-Verhältnisse oder sonstwas vermessen. Da erwartet auch keiner, dass sie wissen, was genau ihnen gefällt, zumal nicht alle einen festen Typ haben. Ne, solche Sachen werden nicht vom Bewusstsein entschieden, sondern erst wahrgenommen, nachdem die Entscheidung schon inn gefallen ist. Mal ist das Lächeln entzückend, die Ausstrahlung ideal, das gesicht oder die Figur und nicht nur manchmal, sondern sehr oft, fühlt sich ein Mann zu einer bestimmten Frau hingezogen und kann nicht einmal sagen warum. Es ist ja nicht so, dass sich alle Männer in die gleichen Top-10% verlieben, die sie bewusst und rational am schönsten finden würden.
 
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  • #22
Also, ich finde Frederika hat in ihrer ersten Antwort das entscheidende Schlagwort geliefert: Souveränität! Ein Mann, der für mich interessant ist, sollte sich in jeder Lebenslage souverän verhalten können. Der Rest und die entsprechenden Statussymbole sind da eher zweitrangig.

Wirklich? Nie lernend? Nie selbstkritisch? Nie unsicher? Nie zurückgezogen, um Reifeprozesse mitzumachen?
 
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  • #23
Ich bin das weibliche Pendant zu dem von Frederika beschriebenen souveränen Alphamännchen. Ich muss also nach oben daten. Oder gibt es Männer, die mit so einer Frau wie mir klarkommen würden? Ich habe das Gefühl, dass ich im Leben auf viele Neider stoße, sei es männlich oder weiblich, auch außerhalb der Partnersuche. Ein tougher, souveräner Mann ist gesellschaftllich wohl eher akzeptiert als eine trotzdem sehr weibliche und warmherzige Frau, die eigenständig/unabhängig ist und das Leben gut meistert. Einer Singlefrau ohne Kinder wird wohl unterstellt, dass sie karrieregeil ist und falsche Prioritäten setzt. Und wenn eine sehr attraktive Frau dann noch intelligent und stark ist, dann hat sie wohl noch weniger Chancen auf dem Markt, denn dann kann ja was mit ihr nicht stimmen...
 
  • #24
Ich finde Souveränität kombiniert mit Understatement völlig unwiderstehlich- eben nicht derjenige, der einen dicken Autoschlüssel auf den Tisch legt, sondern derjenige, der durch Auftreten imponiert und bei dem erst nach einer ganzen Weile sein beruflicher Erfolg zum Thema wird. Das läuft tatsächlich unbewusst ab und ist ein ganz entscheidendes Selektionskrierium- eingestanden und zugegeben, so oder ähnlich läuft es sicherlich bei sehr, sehr vielen Frauen ab.

So what- wer will einen Mann, der von mir aus durchaus Geld verdient, dessen Ego aber ununterbrochen von mir stabilisiert werden muss? Das habe ich durch- nie wieder!
 
  • #25
@23

Ich finde Souveränität kombiniert mit Understatement völlig unwiderstehlich- eben nicht derjenige, der einen dicken Autoschlüssel auf den Tisch legt, sondern derjenige, der durch Auftreten imponiert und bei dem erst nach einer ganzen Weile sein beruflicher Erfolg zum Thema wird

Yep, mit einer gewissen Lebenserfahrung brauchst Du das äussere Anzeichen ja auch nicht mehr um den Kerl mit dem Status herauszufinden. Ich weiss auch nicht was da Ei oder Henne ist, treten an sich unsicherere Menschen souveräner auf weil Sie das Statussymbol haben oder ists andersrum?

Ich selbst habe übrigens noch nie mit dem Autoschlüssel oder dem Status herumgewedelt. Genausowenig wie ich jemals in einem Anzug in der Freiziet oder beim Date rumlaufen würde. Aber den Test im dem Autoschlüssel hab ich mal gemacht- er funktioniert tatsächlich! Gut, die Frauen die auf sowas anspringen sind nicht meine Zielgruppe, aber dennoch funktionierts.
 
  • #26
Ich bin das weibliche Pendant zu dem von Frederika beschriebenen souveränen Alphamännchen. Ich muss also nach oben daten. Oder gibt es Männer, die mit so einer Frau wie mir klarkommen würden?
Omegatierchen können durchaus die Stärken der Alphatierchen sehen. Ich weiss nicht, ob das umgekehrt genauso gilt. Mir gefällt es in der 2. Reihe viel besser als in der 1. Reihe. Ich käme mit einem Alphaweibchen glaub ich sehr gut klar.
 
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  • #27
Ich hätte gerne Antworten auf die Frage und nicht eine Diskussion über Erkennbarkeit von Statussymbolen o. ä. ...
 
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  • #28
Wirklich? Nie lernend? Nie selbstkritisch? Nie unsicher? Nie zurückgezogen, um Reifeprozesse mitzumachen?

Auf keinen Fall ist das wünschenswert. Ich würde so eine "Souveränität" als künstlich, steif, unnahbar empfinden. Es kommt vielleicht darauf an, wofür man jemanden sucht. Jemanden, der funktioniert, oder einen Menschen mit Gefühlen, Schwächen, Veränderungspotential. Und ich meine mit Schwächen nicht, mal kurz über Gefühle reden, wenn es dunkel ist, weil man ja auch mal seine gefühlvolle Seite zeigen muss.

Das mit der Unsicherheit ist so eine Sache. Selbstbewusstsein schließt meiner Meinung nach nicht aus, dass man mal unsicher ist, abhängig von der Situation. Man muss sich dies auch erst einmal selbst eingestehen, dass man auf die Meinung jemand anderes Wert legt, dass man nicht für alles die Lösung kennt. Meinem Eindruck nach sind es gerade die ohne Selbstbewusstsein, die immer einen auf ganz unnahbar machen und sich nicht trauen, ihre angebliche Souveränität zu riskieren.
 
  • #30
Wurde nicht gekauft weil man da keinen Autoschlüssel mehr auf den Tresen legen kann. Deshalb sind Autoschlüssel Heute so durchgestylt und viel grösser als sie eigentlich sein müssten.
Und wieso ist das so? Laut auskunft einer Paartherapeutin: "weils bei den Damen funktioniert".
Autoschlüssel als Penis-Symbol ? = "Meiner ist größer und eleganter".
Dazu die Fülle verschiedener Schlüsselanhänger, am besten mit der Automarke.

Ich vermute, weil dann die Männer nichts mehr in der Hand haben.
= keinen Autoschlüssel ins Zündschloss stecken können.
oder analog bei der Frau ........

Oder: Wer wolle berührungslosen Sex - auch wenn er funktionieren würde ?
siehe Sci-fi Spielfilm "Barbarella".= die wollte es auch nicht.
 
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