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Gast

  • #1

Gibt es Ärzte die dem Ehemann das Beenden der Ehe (3 Kinder) empfehlen????

Nach 15 Jahren Ehe und 3 Kindern hat mein Schwager ein Tag vor Weihnachten meiner Schwester das Scheitern der Ehe verkündet. Die Tage hat er es nun auch den Kindern erzählt. Unter Tränen hat er den Kindern erklärt, dass er physisch am Ende ist - nicht wegen der Arbeiten, sondern primär wegen der Familie. Sein Arzt hätte ihm nun sehr sehr nahe gelegt, dass er sich von seiner Familie trennen soll! Es sind 3 Jungs und keiner ist ein Weisenknabe, aber alle im normalen Bereich. Und die meiste Arbeit macht ohnehin meine Schwester - und das ist kein subjektiver Eindruck Mir ist erstmal alles aus dem Gesicht gefallen. 1. Gibt es wirklich Ärzte die solche Empfehlungen aussprechen? Oder dreiste Lüge?? 2. Wie komme ich den Kindern bei um ihnen klar zu machen, dass sie nicht schuld sind? Mich akzeptieren sie wie einen großen großen Bruder und vertrauen mir. Nur wie fange ich das am besten an?? Ratlos und immer noch geschockt danke ich schon mal für jedwede Hilfe.
 
  • #2
Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass ein Arzt eine solche Empfehlung außerhalb seines Fachgebiets abgibt.

Falls der Arzt das wirklich empfohlen hat, wäre interessant zu wissen, was der Mann ihm erzählt hat, dass der Mediziner zu so einem Ratschlag kommt.

Bedenke aber, dass er vielleicht wirklich wegen der Familie am Ende ist. Man sollte eher die URSACHEN in den Blick nehmen, als SCHULD zu diskutieren. Man sollte auch nicht gleich von vornherein die Probleme des Mannes verniedlichen oder abstreiten oder jegliche Ursächlichkeit leugnen. Familiäre Probleme haben schon so manchen erledigt.
 
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Gast

  • #3
Hallo Frederika, ich wollte weder verniedlichen, abstreiten oder gar leugnen, wenn das so angekommen ist, dann war das keine Absicht. Auch ist es so, dass ich einen solchen Ratschlag, wenn er wirklich gekommen ist, sicherlich nicht meinen Kindern erzählen würde.

FS
 
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Gast

  • #4
Komische Geschichte. Kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Arzt so etwas macht. Höchstens er ist ein Psychiater und der Patient ist wegen psychosomatischer Probleme in Behandlung.

Mal unabhängig davon, ob der Arzt wirklich zur Trennung geraten hat oder nicht, ist dein Schwager erwachsen und weiß selbst, was er tut. Kein Mensch trennt sich einfach so - grundlos - nur weil irgendein anderer ihm das empfiehlt.

Hört sich so an als sei dein Schwager wirklich am Ende. Sei es nun vorrangig physisch oder psychisch. Vielleicht braucht er einfach mal eine Auszeit von der Familie, um innerlich zur Ruhe zu kommen und sich klar zu werden, was er wirklich möchte. Oder man bespricht, ob man eine Familienberatungsstelle aufsucht. Wäre sicherlich sinnvoller, als in einer Kurzschlussreaktion alles hinzuwerfen.
 
  • #5
Wir wissen nicht, wie dein Verhältnis zu deinem Schwager ist - aber was hältst du von der Idee, erstmal mit deinem Schwager zu reden, bevor du mit den Kindern sprichst.
Wenn möglich, höre dir doch mal seine Version an.

Ich weiss zwar nicht, ob ein Arzt solche Ratschläge gibt, aber ich weiss, dass die familiäre Situation schon so Manchen krank gemacht und / oder in die Depression gestürzt hat.
 
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  • #6
Ein Arzt sollte auf jeden Fall eine solche Empfehlung in dieser nicht Form geben!

@1: Es ist sicher unwahrscheinlich, dass ein(!!) Arzt eine solche Empfehlung gibt.
Aber bei der Menge von Ärzten ist es wieder wahrscheinlich, dass es einige inkompetente Ärzte gibt.

Ich selber war einmal mit meiner Mutter bei einem Beratungsgespräch über Familienkonstellationen (der Träger dieser Beratungsstelle war glaube ich die evangelische Kirche). Ich war damals 32 oder 33 Jahre alt. Die "Therapeutin" war ungefähr so alt wie meine Mutter. Die "Therapeutin" hat im ersten (!!) Gespräch schon Schlußfolgerungen gezogen und ist übergriffig geworden.

Ich habe sie dann gefragt, ob sie einen Sohn in ungefähr meinem Alter hätte und vielleicht sie ihre Probleme hier mit ihrem (!!) Sohn hier thematisiere. Sie hat die Antwort verweigert.

Fazit: Im Einzelfall ist alles möglich!!

Nun zu Deinem Schwager (den klammerst Du bedauerlicherweise aus):

Dein Schwager scheint -- ich schließe aus zu wenig Informationenen, ich weiss -- restlos überfordert zu sein und psychische Probleme zu haben. Er sollte sich schleunigst einen kompeten Arzt suchen.

Es sollte auch eigentlich möglich sein, dass er eine Kur oder ähnliches macht.
Auch eine getrennte Wohnung, wo sich Dein Schwager zurückziehen kann oder erstmal eine Zeit alleine lebt, wäre eine Möglichkeit gewesen.

Wer sich auf Ratschlag seines Arztes trennt, hat (vermutlich) wirklich ein psychisches Problem. Wahrscheinlich hat Dein Schwager auch ein (zu) tiefes Vertrauen in diesen Arzt.

Hole Erkundigungen ein, suche alternative Beratungen für Deinen Schwager und sprich erst (!!) dann mit Deinem Schwager.

Das ist auch eine Antwort auf 2!
Dann sehen Deine Neffen, dass psychisch erkrante Menschen eben auch kranke sind und man sich um sie kümmern muss!

In wieweit Du Erfolg haben wirst, ist eine andere Sache.

Ziel sollte es auch nicht vorrangig (!!) sein, die Ehe/Familie zu retten.
Das würde sich dann evtl. dann auch noch ergeben, wenn Deine Schwester noch will.
 
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Gast

  • #7
Ich kann dazu nur schreiben, dass so eine "Empfehlung" auch meine Ehe hat scheitern lassen- nach 16 Jahren hat mein Mann mich und die Kinder verlassen....
Scheinbar gibt es solche Ratschläge wirklich, aber wie meine vorherige Schreiberin schon sagt, sollte man besser nach den Ursachen suchen und nicht die Schuld.
Bzgl. der Kinder wäre ich sehr zurückhaltend, dass Erklären sollten die Eltern gemeinsam übernehmen.
 
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Gast

  • #8
Meine Psychologin hat mir auch empfohlen, dass ich mich von meinem Mann trenne. Ich wäre psychisch vor die Hunde gegangen.
Allerdings glaube ich nicht, dass er vom Arzt den Rat bekommen hat, sich von der ganzen Familie zu trennen, Kinder sind doch wirklich wichtig, auch für die seelische Gesundung.
Und niemals darf man so etwas Kindern sagen, die leiden doch sowieso unter der Trennung und geben sich nun noch die Schuld daran. Das ist unverzeihlich.

Das nun wieder zu reparieren ist sehr schwer und sollte eigentlich vom Vater selbst versucht werden. Er soll ihnen klarmachen, dass es um die Ehe geht und nicht um die Kinder.
Lass ihn mal ein paar Tage und dann rede mit ihm und erkläre ihm, was er da seinen Kindern antut. Auch nach einer Trennung sollte er trotzdem noch ihr Vater sein.
 
  • #9
Ich halte es für ausgeschlossen, dass seine Geschichte so stimmt.

Zwar kann ich mir unter Umständen vorstellen, dass eine Person derart durch Stress in der Familie belastet wird, dass schlussendlich der ärztliche Rat zur Trennung erfolgt. Das wäre dann aber sicherlich nicht derart überraschend passiert. JEDER verantwortungsvolle Arzt (so er überhaupt für solche Ratschläge qualifiziert ist - wir reden hier sicher nicht von einem Hausarzt o.ä.) hätte zuerst auch das Gespräch mit dem Partner gesucht und wohl auch die Kinder kennenlernen wollen, um die ganze Situation einschätzen zu können (wie will der Arzt sonst wissen, ob nicht alles schlichtweg gelogen ist?). Anschließend wären wohl zahlreiche Versuche von unterschiedlichsten Therapien unternommen worden. Falls all dies nicht fruchtet, kann ich mir theoretisch vorstellen, dass ein Arzt evtl. zur Trennung raten würde - Betonung liegt auf theoretisch und evtl.! Hab aber im RL noch nie von so etwas gehört.

m38
 
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  • #10
Jeder Facharzt in Deutschland, egal welcher Fachrichtung, kann neben seinem eigentlichen Fachgebiet eine psychotherapeutische Zusatzausbildung absolvieren. Sehr viele Allgemeinmediziner, Internisten etc. haben diese Zusatzqualifikation.

Falls der behandelnde Arzt deines Schwagers also eine solche Zusatzausbildung hat, kann es durchaus sein, dass dein Schwager einige therapeutische Sitzungen bei ihm hatte und der Arzt ihm daher eine Trenung nahegelegt hat.

Für die Kinder gibt es bei den Jugendämtern kostenlos Beratungs- und zum Teil auch Therapiemöglichkeiten.

w54
 
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  • #11
Man sollte sich nicht so auf den Arzt konzentrieren.

Vermutlich hat der Arzt gesagt, dass der gute Mann etwas an seinem Leben änderen muss, um seine Gesundheit wiederherzustellen. Wenn ihn der Zustand der Ehe in die Kniee zwingt, muss er logischerweise etwas an seiner Ehe ändern. Der Rest ist Interpretation.

Ergebnis ist dann die Aussage: "Sein Arzt hätte ihm nun sehr sehr nahe gelegt, dass er sich von seiner Familie trennen soll!"
 
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  • #12
Lieber Fragesteller, klingt für mich eher nach einem Mißverständnis, wenn überhaupt, sofern es sich um einen Absolventen einer deutschen Universität mit Approbation handelt und nicht um einen "Bachblüten-Therapeuten" o.ä.. Wie lautet denn die genaue Diagnose? "Physisch am Ende" sagt ja nicht viel aus.
Sehe ich es richtig, dass Du hier im Forum nach etwas fragst, was Deine Schwester Dir erzählt hat, von ihrem Mann, dessen Arzt wiederum ...? Ich möchte darauf hinaus, dass für mich dies alles sehr verworren und unglaubwürdig klingt.

Bezüglich Deiner Nichten/Neffen kannst Du nur weiterhin aufmerksam und liebevoll zu ihnen sein und sie wissen lassen, dass Du immer für sie da bist. Den Rest müssen die Eltern leisten.

w/48
 
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  • #13
Sofern es klar ist das die physischen Probleme von der Familie herrühren und die Trennung von der Familie die einzig vernünftige Lösung ist um die Gesundheit des Patienten zu schützen ist das ein Vorschlag den jeder Arzt seinem Patienten dann machen müsste denn der Arzt ist für die Gesundheit des Patienten verantwortlich und nicht dafür das die Familie intakt bleibt.
Allerdings bezweifle ich eher das es wirklich so einen Fall gibt und dementsprechend mutet der Vorschlag natürlich eher seltsam an, falls es aber so ist dann hat der Arzt absolut richtig gehandelt.
Wahrscheinlicher ist eher das dieser Mann wohl eine Aussage seines Arztes (wahrscheinlich absichtlich) falsch ausgelegt/interpretiert hat und dieses nun als Vorwand benutzt oder das es besagten Rat nie gegeben hat und er nur eine Ausrede vorschiebt. Egal wie der Fall genau liegt eine Weiterführung der Ehe ist wohl in keinem Fall möglich.
 
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  • #14
Mein Ex hat mir auch erklärt, er wäre einfach mit der Familie ( 1 KInd ) überfordert und wäre stark depressiv.Er möchte allein leben und sich sammeln.Habe zwar nie etwas gemerkt (wir führten MITEINANDER ein großes Unternehmen), aber ok.
Tags darauf -nach einer Nacht ausser Haus- hat er mir gestanden, dass es eine andere Frau gibt.Möchte noch anmerken, dass er aus der aufrechten Ehe (inkl. einem Kleinkind /Riesenhaus samt Fabrik) - nach 17 minütiger Erklärung - warm gewechselt hat.
w/57
 
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  • #15
Das kann man nicht wissen.
Vielleicht versteckt sich der Mann nur hinter dem vermeintlichen Rat des Arztes, weil er ein bisschen feige ist und nicht für seine Entscheidung gerade stehen kann.

Andererseits gibt es tatsächlich Ärzte und Therapeuten , die sehr schnell mit solchen Ratschlägen kommen, ohne die Situation wirklich beurteilen zu können. Vielleicht leiden die an Größenphantasien und fühlen sich wirklich zu allwissenden Rettern und Richtern berufen.
Ich habe so etwas mit medizinisch ausgebildeten Supervisoren erlebt, die mir mal eben in der ersten Stunde dringend dazu geraten haben, Mitarbeitern zu kündigen. Weder die juristischen noch die menschlichen Konsequenzen wurden thematisiert.

w49
 
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  • #16
FS:
Erstmal vielen Dank für ALLE Antworten. Natürlich ist das Thema sehr komplex und ich konnte eingangs nicht alles ausbreiten was man zur Beurteilung wissen müsste. Nach etwas Überlegen und dem Lesen Eurer Kommentare, habe ich mir folgende Punkte vorgenommen, dabei kläre ich noch einige Fragestellungen aus Euren Kommentaren, spare mir aber daraus einen Roman zu machen (daher nur in der Kurzform - sorry).

1. Gespräch mit meinem Schwager am Wochenende. Wir haben uns bisher gut verstanden und ich denke das Gespräch auch so führen zu können, dass es konstruktiv sein wird.

2. Gespräch mit meiner Schwester. Beide sind alt genug und daher werde und will ich mich nicht in die Entscheidung rein hängen, ob die Ehe noch Sinn macht. Aber vielleicht bringe ich ja beide dazu mal gemeinsam zu einer Beratung zu gehen.

3. Einzelgespräch mit den Kindern. Ich war einfach zu perplex als sie mir erzählten was er ihnen gesagt hat. Jetzt habe ich meinen Kopf schon wieder im Griff. Und auch in den nächsten Wochen häufiger bei ihnen Anklopfen und da sein wenn sie reden wollen. Da schöne ist, dass sie mir bisher immer alles erzählt haben und das aus eigener Initiative heraus, daher reichte es bisher einfach da zu sein.

Vielen Dank nochmal, jede einzelne Antwort hat mir geholfen!
 
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  • #17
@14: Warum sollten sie die juristischen und menschlichen Konsequenzen thematisieren wenn sie einen medizinischen Rat geben? Wenn man die juristischen Konsequenzen wissen will dann geht man zu einem Anwalt und nicht zu einem Arzt und auf die menschlichen sollte man ja selbst kommen.
 
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  • #18
@16
Supervisoren geben keinen medizinischen Rat, auch wenn sie ein Medizinstudium absolviert haben.
Ich gehe zu einer Supervision, wenn es im Betrieb Schwierigkeiten gibt, und ich mir Rat holen möchte. Ich bin ja nicht krank, sondern ratlos und möchte eine unübersichtliche Situation kären.

Wenn der Rat, einem Mitarbeiter doch einfach zu kündigen, dazu führt, dass man sich vor einem Arbeitsgericht wiederfindet und den Prozess verliert, dann ist das kein sehr kluger Rat. Wenn ein Supervisor sich mit Arbeitsrecht nicht auskennt, sollte er mit solchen Ratschlägen vorsichtig sein.

Über die menschlichen Konsequenzen einer Kündigung zu sprechen, finde ich selbstverständlich.
Wenn ich mich wie die Axt im Walde aufführen möchte, muss ich kein Geld für eine Supervision ausgeben.
w49
 
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  • #19
Den Rat, sich vom Partner zu trennen, geben manche Ärzte/Psychologen zB, wenn der Partner des Patienten Alkohol- oder sonstwie Drogenkrank ist. Dadurch kann nämlich in der Tat eine Belastung für den -oftmals Co-Abhängigen- entstehen, die sehr gefährlich werden kann.
 
  • #20
Hallo FS,
meintest du wirklich physisch am Ende, also körperlich? Dem gehen doch Leiden voraus. Erschöpfungszustände, Depressionen usw. sind eher dem psychischen Bereich zugeordnet. Meinst du mit Arzt den Hausarzt, oder hat er sich zu einem Spezialisten überweisen lassen? Hast du irgendwelche Anzeichen von Krankheiten vorher schon erkennen können, oder hat deine Schwester etwas berichtet? Wie alt ist dein Schwager?

Wie alt sind die Kinder, was arbeitet dein Schwager, und wieviele Stunden in der Woche?

Wenn er wirklich den Kindern erklärt hat, er sei wegen der Familie am Ende und will sich trennen, dann hat er den Kindern einen Hammer über den Kopf gezogen. Diesen Schmerz kriegst du nicht weg. Das kann nur er allein richtigstellen bzw. abmildern. Du kannst die Jungs nur auffangen und trösten. Du mußt dich nur in die gleiche Situation versetzen: Dein Vater erklärt dir, er ist wegen der Familie am Ende und geht. Klar denkst du dir, du bist schuld. Dann kommt die Tante und will dir die Schuld und den Schmerz nehmen. Geht nicht. Die Tante ist nicht nah genug an der Familie dran. Sie kann nicht wissen, was mit Papi und der Familie wirklich los ist.

Ganz wichtig für das Gespräch mit dem Schwager: Er muß die Kinder aus der Mitverantwortung für die Trennung entlassen.
 
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  • #21
Grüß dich
Und ob es das gibt.
Meine Lebensgefährtin ist ( ohne meines Wissens) seit Jahre depressiv und muss täglich irgendwelche Tabletten schlucken.

Sie besuchte einmal eine Psychotherapeutin die ihr nach ihrem ersten und einzigen!! Besuch offensichtlich zur sofortigen Trennung geraten hatte ,welche sie auch sofort durchführte.

Rechtliche und familäre Konsequenzen dürften einigen Therapeuten komplett egal sein .

Ich wurde als Partner weder eingeladen noch angehört.

Resultat: Partnerin ist weg, Minderjähriges Kind bei mir, Ex -muss jetzt mit sehr geringem Gehalt allein leben . Ist das die Zielsetzung mancher Therapeuten um den Patienten depressiven glücklich zu machen??