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  • #1

Getrenntlebend- Weihnachten zusammen verbringen trotz neuen Partners

... meine Frau und ich haben uns im Februar diesen Jahres getrennt. Wir wohnen über 300 km auseinander. Die Kinder 3 und 7 Jahre alt, leben bei Ihr. Ich hole sie ein Mal im Monat ab, soweit ich es beruflich hinbekomme und dann übernachten sie übers WE bei mir. Meine Frau und ich verstehen uns nur bedingt gut. Sie hat seit Sommer einen neuen Freund, der sich auch schon sehr oft im Haus aufhält. Die Kinder mögen ihn, soweit ich es mitbekommen habe. Ich bin weniger davon angetan, aber ich muss es irgendwie akzeptieren. Nun möchte ich gerne an Heiligabend bei den Kindern sein, doch meine Frau weigert sich und will Heiligabend mit ihrem neuen Freund und den Kindern feiern. Ist das nicht etwas verfrüht? Was spricht dagegen, wenn ICH mit ihnen feiere, ohne den neuen Freund ?
 
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  • #2
Du musst den neuen Freund Deiner Frau nicht mögen, es reicht völlig aus, wenn sie ihn liebt und er mit euren Kindern gut zurecht kommt. Da die Kinder -bis auf evtl. 12 Tage im Jahr ausschießlich bei ihr leben, ist es auch ihr gutes Recht, Heiligabend mit ihnen zu verbringen. Sie ist für Deine Kinder doch auch die erste Bezugsperson und wichtig ist doch, was die Kinder am liebsten haben wollen.

Deine Denke finde ich völlig egoistisch, zumal ich aus Deinen Zeilen entnehme, dass es Dir eigentlich sehr viel wichtiger ist, ihr und ihrem neuen Freund eins auszuwischen, nach dem Motto: "Ätsch, die Kinder sind an den Familientagen bei mir und ihr seid alleine!"

Über's Jahr sind Dir doch Deine Kinder nicht so wichtig wie Deine Arbeit. Das kann man doch deutlich Deinem Satz entnehmen (ich zitiere):....."soweit ich es beruflich hinbekomme". Also, lass es gut sein und lasse die Kinder in ihrem angestammten Zuhause, in dem sie sich wohlfühlen!
 
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  • #3
Sie wäre damit einfach nicht glücklich. Einigt euch auf eine Lösung, zB sie Weihnachten, du Silvester oder den 26.-28.12. oder eine Lösung, mit der ihr alle leben könnt. Ihr seid auseinander also feiert ihr auch kein Weihnachtsfest zusammen.
 
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  • #4
Oh Mann, Frau kurz getrennt und den Kindern nach so kurzer Zeit einen neuen Mann vorgestellt. Immer wieder die gleichen Fehler. Ich kann den FS vollkommen verstehen. Auch in der Hinsicht von einem neuen Partner zu reden halte ich für falsch. Nach so kurzer Zeit der Beziehung kann man noch nicht von einem Partner sprechen.

Ich finde es zu früh von der Frau des FS, dass sie Heiligabend ein auf neue Familie machen will. Der neue Mann an ihrer Seite hat nichts zu diesem wichtigen Termin im Haus der Frau suchen. Ich finde den Anspruch des FS absolut angemessen. Wenn er von seiner Frau zig Jahre getrennt wäre, würde das eine ganz andere Situation sein, aber so kurz erst getrennt und dann schon mit einem neuen Mann feiern, ich verstehe mein eignes Geschlecht nicht..... Vor allen Dingen handelt die Frau nicht im Interesse der Kinder!

w 47
 
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  • #5
Ich finde das Herangehen deiner Ex völlig ok. Ihr habt euch getrennt. Also müsst ihr neue Traditionen entwickeln. Bei uns wurde es Tradition, dass unsere Tochter Weihnachten mit mir/meiner Familie verbracht hat und am 25.12. mit ihrem Vater gefeiert hat. Das hat sich völlig normal eingespielt, und war für alle Beteiligten gut und in Ordnung.
 
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  • #6
Sicherlich ist es richtig, dass nach einer Trennung neue Regelungen gefunden werden müssen und das sind immer Kompromisse, die nicht beide Ex-Partner zufrieden stellen können. Ob nun die Kinder am 24.12. bei der Ex sind und am 25.12. beim Fragesteller oder umgekehrt, werden die beiden klären müssen. So wie vor der Trennung Weihnachten zu feiern wird halt unter der neuen Situation nicht mehr möglich sein.

Dass in #1 dem Fragesteller Egoismus unterstellt wird und auch dass ihm die Arbeit wichtiger sei als die Kinder finde ich ziemlich heftig und unpassend.
 
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  • #7
#2 Die absolut beste Lösung, da ein paar Tage zwischen Weihnachten und Silvester liegen und auch die Kinder emotional durchatmen können. Abwechseln jedes Jahr! #4 Diesen Abstand finde ich zu kurz und überhaupt nicht angebracht, weil es nur Emotionen aufwirbelt.
Und! Akzeptiere den neuen Partner an der Seite Deiner Frau. Du hast diesbezüglich nichts "zu melden". Sorry. Möglicherweise sitzt Du auch nächstes Jahr mit einer neuen Frau am Tisch und Deinen Kindern. Dein Anspruch finde ich nicht in Ordnung. Zuallererst sollten die Kinder in ihrem trauten Heim Weihnachten genießen können. Zusammen feiern, Du und Deine Ex, wieso denn das. Das geht nicht, zumal sie einen neuen Partner hat.
 
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  • #8
@1: dass die Arbeit wichtiger ist, wird nur bedingt aber auch zweckgebunden so sein - immerhin muss der FS Unterhalt zahlen. Hätte er nun nur noch Zeit für die Kids, käme auch kein Geld mehr, also bitte Vorsicht mit solchen Aussagen.

Lieber FS, versuche eine Regelung für die Zukunft zu finden, dass 1 x du komplett Weihnachten inkl. Heiligabend die Kinder hast und im nächsten Jahr deine Ex. Nur so kann es Ruhe geben. Ich selbst finde die weit verbreitete und gesellschaftlich leider sehr anerkannte Regelung, dass die Kids den Heiligabend immer bei der Mutter feiern dürfen/sollen ziemlich unangemessen und diskriminierend dem Vater gegenüber, der genauso erziehungsberechtigt ist, wie die Mutter und daher auch die gleichen Rechte genießen sollte. Ich weiß, hier geht gleich ein Aufschrei durchs Forum, aber als Vater IMMER nur die zweite Geige zu spielen ist unfair, schließlich wird auch erwartet, dass er seinen Verpflichtungen finanzieller Art ebenso immer korrekt und pünktlich nachkommt. Gerade in diesem Fall mit 300 km Distanz ist ein 24. hier und 25. dort sowie nur schwer möglich. Daher lieber komplett Weihnachten. Da sollten auch Mütter mal Abstriche machen können - und vielleicht sogar die traute Zweisamkeit mit dem NEUEN ohne Kinder genießen können.

In diesem Jahr wirst du wohl in den sauren Apfel beißen müssen, auch, weil deine Ex leider am längeren Hebel sitzt. Dass die Kinder sich mit dem NEUEN gut verstehen ist einerseits zwar gut, aus Deiner Sicht jedoch verständlich, dass es dich schmerzt. Doch leider kannst du es nicht verhindern. Ich wünsche dir viel Kraft und viel Glück, dass es zukünftig auch in deinem Sinne geregelt wird. Wir praktizieren das so - ein Jahr Weihnachten und Silvester alle Kinder (auch von meinem LG) bei uns - im anderen Jahr haben wir kinderfrei und fahren in Urlaub und die Kids feiern mit unseren Expartnern nebst neuen Partnern. Dies hat zwar Diskussionen und Überzeugungsarbeit insbesondere auf Seiten der Expartner gekostet (auch hier wollte die Ex heiligabend für sich und danach die Kids gerne abgeben), doch hier muss man eben hartnäckig und konsequent bleiben. So weiß nun jeder - auch die Kinder - woran er ist. W/40
 
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  • #9
Liebe/r #1 - "soweit ich es beruflich hinbekomme" muss nicht heißen, "meine Kinder interessieren mich nicht"! Wer soll denn den Unterhalt bezahlen, wenn der Vater arbeitslos wird? Manchmal frage ich mit, auf welchem Planeten einige hier leben.

Lieber FS,
versuche, deinen Groll gegen deine Ex nicht die Oberhand gewinnen zu lassen. Es ist verletzend, wenn der oder die Ex eine/n Neue/n hat. Die Kinder können aber nichts dafür. Versuche das zu trennen und zu tun, was für die Kinder das beste ist.
Alles Gute
 
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  • #10
@5, hier nochmal die #1. Nein, da hast Du etwas falsch verstanden.

Ich habe dem Fragesteller gar nichts unterstellt. Ich habe ihn lediglich zitiert. Er selbst schreibt, dass er die Kinder alle 4 Wochen abholt, "soweit er es beruflich hinbekommt". Wenn er es beruflich nicht hinbekommt, dann holt er sie auch nicht ab! Das zeigt doch wohl seine Prioritäten, oder?

Da jeder Arbeitnehmer auch einen Urlaubsanspruch hat, könnte er auch durchaus Urlaub nehmen, um seine Kinder zu sehen. Dienstpläne, die dagegen stehen, können getauscht werden, usw. Wie heißt es doch so richtig: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!
 
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  • #11
@9: und ganz nebenbei liegen auch noch 300 km zwischen Arbeit, ihm und den Kindern. Also wer Bsp. Manager in Führungsposition ist oder Selbständiger mit unregelmäßigen Arbeitszeiten, der kann da schon echt ein Problem haben. Doch dafür interessieren sich Mütter ja nicht. Genau deshalb würde ihm Weihnachten zustehen, weil er da Zeit hat und die Zeit mit den Kids genießen könnte, statt sich und die Kids schon wieder im Auto gen Mama zu schieben.
 
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  • #12
@10. Was -bitte- sind denn schon 300 km???? Als ich noch berufstätig war (Managerin in Führungsposition bei einer deutschen Großbank) bin ich zur monatlichen Sitzung (470 km) morgens hin gefahren, Sitzung von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, und abends wieder zurück. Wo ist denn das Problem?

Mit Deinem letzten Satz bestätigst Du ja auch seinen Egoismus. ER hat da Zeit, ER kann die Zeit mit seinen Kindern genießen. Was für die Kinder schöner ist, danach fragst Du nicht? Ich denke mal, dass diese ihre Mami, die sich täglich 24 Std. -rund um die Uhr- um sie kümmert, auch an Heiligabend um sich haben wollen. Dass sie auch ihren Papa sehen wollen, will ich gerne zugestehen, aber das geht ja vielleicht auch noch am 1. oder 2. Weihnachtstag.

Und falls der Fragesteller selbstständig ist, ist er ganz alleine Herr seiner Arbeitszeiten, so wie auch ein Manager in Führungsposition, denn der ist i.d.R. "Leitender Angestellter" und für diese gelten die Arbeitsschutzgesetze (ArbZg, BetrVG) bekanntlich nicht!

Im übrigen finde ich es bezeichnend, dass sich der Fragesteller nicht mehr meldet. Vielleicht, weil die Poster nicht seiner Intention folgen, sondern ihm realistische Vorschläge unterbreiten.......?
 
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  • #13
@11: 300 km einfach sind hin und zurück 600 km - das ist auch für Kinder in diesem Alter eine Tortour. Für mich, ebenfalls selbständig kein Problem, da gebe ich dir aus Erwachsenensicht Recht. Dennoch, der Vater, selbst wenn er sich die Zeit frei einteilen könnte, kann leider keine 2-3 Tage mit den Kindern unter der Woche verbringen, da dem die Schulpflicht des größeren Kindes entgegen steht. Also bleiben ihm die Ferien und Feiertage. So flexibel sollte diese Mutter dann schon sein. Außer, die möchte den Kontakt zum Vater eh unterbinden, nur noch sein Geld nehmen und für sich und das Umfeld einen auf HAPPY neue Family machen. Das gibt es ja auch.

Doch andere Frage: Warum sollte eine Mutter mehr wert sein als ein Vater? - genau mit dieser Scheuklappendenke - die Kinder möchten mit der Mami feiern, weil es schöner sei? Wieso sollte es schöner sein? Auch der Vater ist schließlich für die Kinder zuständig und weil er wohl Geld verdienen muss, auch unterwegs. Ich möchte genau diese Mütter sehen, die Weihnachten für sich in Anspruch nehmen, wie sie reagieren, wenn der Vater weniger Unterhalt zahlen würde, weil er weniger verdient, weil er nicht mehr so viel arbeitet, um mehr Zeit für die Kinder zu haben. -Er aber der Zahldepp und degradierte Vater darf ja gerne die zweite Wahl an Weihnachten sein und die Feiertage nehmen, ist ja nicht mehr so wichtig dann -

Keiner von uns weiß, warum die Eltern sich getrennt haben. Vielleicht hat die ach so liebe Mami ja schon vorher ein Verhältnis mit dem NEUEN und er war der Grund. Dann ist der Vater doppel dumm dran. Gruß 10 - w/41
 
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  • #14
@11: die Ursache, warum sich der FS nicht meldet dürfte die Tatsache sein, dass er arbeitet und nicht während des Tages im Netz posten kann. Seine Frage kam ja auch gegen 18.00 Uhr gestern abend.
 
  • #15
Geimeinsame Zeit kann man mit den Kindern und dem Expartner nur verbringen, wenn Beide das wollen und es keinen Streit gibt. Dies scheint hier nicht gegeben. DAnn kümmert sich deine Frau ja wohl dden ganzen Monat um die Kinder und du bist ja noch nicht mal ein Wochenenedvater. Um genau zu sagen siehst du deiner Kinder im Jahr 12 mal. Und da willst du irgendweche ANsprüche stellen-? Ist schon ziemlich weit her geholt.
Ich bin ja nun wirklich ein Verfechter von geteiltem Sorgerecht und Betreuungszeiten, aber die Betreuung der Frau überlassen aber dann das Schöne haben wolle, no way. Wer sich nicht kümmert muss nehmen was ihm gelassen wird. Und es wird bestimmt ein harmonisches Weihnachten wenn du da aufschlägst.
 
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  • #16
Ihr seid getrennt -nicht geschieden. Du holst die Kinder einmal im Monat ab wenn du`s hinbekommst.

Sie mir nicht böse aber das klingt alles nach Workoholic ohne Familiensinn. Wenn du`s nicht hinbekommst schauen deine Kids wieder einen Monat in die Röhre.

Sieh ein dass du so ziemlich alles falsch gemacht hast, akzeptiere die Entscheidung deiner Frau, geb den Kindern die Chance auf ein normales Leben - mit einem anderen Mann als Freund der Familie.

Du benimmst dich wie ein trotziges Kind. Der Weihnachtsabend ist für die Kids, nicht für dich und deinen Wunsch mal wieder Papa zu spielen für ein paar Stunden.

M-52
 
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  • #17
Mein Lieber
Generell verstehe ich Deinen Kummer. Das ist vor allen nach einer Trennung das erste Mal.Das tut weh. Aber Du hast Dich getrennt von Deiner Frau. Nun laufen die Dinge nun mal anderst.Bringe in diesem Zusammenhang nicht den neuen Partner Deiner Frau ins Spiel.
Es tönt für mich nach sehr viel verletztheit nach der Trennung.
Bring das auf die sachliche Ebene. Es geht um die Kinder und Dich.

Ich gebe 11 recht.
Hat mich getroffen. 1x im Monat die Kinder sehen?
Da musst Du Dir aber einige Fragen gefallen lassen. 300 km sind weit weg, das ist richtig. aber kein Grund die Kinder öfter zu sehen.
Villeicht solltest Du Dich neu, oder besser organisieren, damit Du näher bei Deinen Kindern bist.
Nach Deiner Aussage, bist Du für mich nur ein Gelegenheits - Vater. Nur schon desshalb hast Du kein Recht, Deine Frau zu drängen.
Wenn Du schon so lange getrennt bist, solltest Du doch eigentlich die Scheidung hinter Dir haben. Oder hast Du da auch Beruflich keine Zeit dazu?
Aber in der Scheidung könntet ihr das regeln. z.B. eine Weihnacht sind die Kinder bei Dir, die nächste bei der Mutter. Und beim einen Elterntein zu Weihnachten und Sylvester beim andern Teil.
Und eigentlich solltest Du mindestens jedes zweite Wochenende mit Deinen Kindern verbringen. Zugegeben, es ist ein anderes Thema, ob das gut ist, wenn Deine ( Noch) Frau Weihnachten mit dem neuen Partner und den Kindern feiert.Aberdas ist nun mal nicht Deine Diskusion. Es könnte ja auch sein, dass die Kinder den neuen Partner viel mehr sehen als ihren Vater der es Beruflich nicht hinbekommt.

Du bist getrennt von Deiner Frau, also hast Du höchstens ein Recht bis vor die Haustüre. wenn Du es Beruflich einrichten kanst.
 
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  • #18
@16: Wenn ich das lese, dann steigt mir die Zornesröte ins Gesicht: "du bist getrennt von deiner Frau, also hast du höchstens ein Recht bis vor die Haustüre..."

Es geht nicht darum dass er im WZ sitzt, wobei, wenn man sich ordentlich trennt, dann ist auch das möglich. Es geht darum, dass er seine Kinder zu Weihnachten bei sich haben will.

Gibt man denn nach eurer Meinung mit einer Trennung, die ggf. sogar von der Frau iniitiert wurde, alle Rechte an den Kindern ab? Depp zahl, halts Maul und fertig?

Auch ein rechtschaffender Vater hat Rechte und Gefühle, selbst wenn es viele Menschen, insbesondere Frauen, Exxen, Mütter nicht wahrhaben wollen. w/42
 
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  • #19
Hier nochmal die #11. Ich denke mal, dass ich mit meinem Schlusssatz richtig gelegen habe, da der Fragesteller sich ja seit dem 16.11. nicht mehr gemeldet hat.

Es gibt Menschen, die wollen, dass es immer nach "ihrer Nase geht". Und wehe, wenn nicht! Immer sind es die Anderen, die einem das Leben schwer machen. Nie richtet sich das Umfeld nach mir! So ein Pech aber auch!

Wenn ICH es einrichten kann, dann hole ICH alle 4 Wochen die Kinder.
Wenn ICH es nicht einrichten kann, muss eben die Mutter zusehen, dass sie die Kinder betreut! Sie darf sich dann natürlich nichts vornehmen, weil sie abwarten muss, ob ICH die Zeit finde!
Weihnachten möchte ICH nicht gerne alleine verbringen. Ach ja, da könnte ICH ja die Kinder zu mir holen!
Von ihrem neuen Freund, den die Kinder offenbar mögen, bin ICH gar nicht angetan.
Da frage ich doch mal das Forum, ob ICH nicht im Recht bin mit meinem Wunsch!
Oh, da bekomme ICH ja auch Gegenwind! So eine Frechheit aber auch. Na, dann gehe ICH doch in meine Schmollecke und melde MICH nicht mehr!

Sorry, lieber Fragesteller. Kann es sein, dass Dir Deine Frau auch Dein -völlig auf Dich und Deine Interessen fixiertes- Verhalten, was sich m.E. auch in diesem Thread widerspiegelt, bei eurer Trennung vorgeworfen hat? Falls ich auch mit dieser Vermutung richtig liege, kann ich Dir nur raten, dringend daran zu arbeiten! Dann wirst Du es auch auf Dauer hinbekommen, eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu finden!

Ich wünsche Dir viel Glück! Auch, oder vielleicht gerade, weil ich ein wenig auf Dich "eingehauen" habe. Aber manchmal hilft es, wenn man deutlich gesagt bekommt, wo die eigenen Moniten liegen!

w/ 61
 
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  • #20
@#12 u.17
Genau meiner Meinung!
Keiner weiß, wie und warum es zur Trennung kam.
Der zweitletzte Absatz in #17 entspricht in den meisten Fällen der Wahrheit.
Die tolle Ex-Managerin und Hobbypsychologin mit ihren 480 km pro Strecke, und das noch beruflich, ist ja geradezu zu bewundern!
Die kennt sich aus, hätte 300 km in die andere Richtung sicher auch noch auf sich genommen!
Ich hatte gehofft, Beitrag #11 bleibt der einzige von ihr ...............
w45
 
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  • #21
Also ich finde, das müssen der Fragesteller und seine Ex-Frau irgendwie für alle zufriedenstellend regeln.
Ich habe bei meinen Kindern auf den "richtigen Heilig Abend" - also den gemütlichen Teil verzichtet, damit die Kinder auch mit der Familie Väterlicherseits zusammen feiern können. Dort findet Weihnachten nämlich nur am Heilig Abend statt. Am 1. und 2. Feiertag ist dort schon fast wieder Alltag. Am Heilig Abend treffen sich dort Onkel und Tanten etc. Meine Familie trifft sicher immer am 1. Weihnachtstag (früher mal abewechslnd der 1. und 2. Weihnachtstag), weil mein Sohn am 2. Weihnachtstag Geburtstag hat. Silvester wechseln wir von Jahr zu Jahr. Wenn man nach einer vernünftigen Lösung sucht, wird man auch eine finden. Es müssen nur beide Elternteile auch wollen. Vielleicht sollte dieses Jahr der Vater auf den Heilig Abend verzichten und mit seiner Frau reden, dass es für die nächsten Jahre geregelt werden muss.
 
  • #22
was spricht eigentlich dagegen, wenn der FS mit den Kindern, seiner Exfrau UND deren Freund Weihnachten feiert? Wenn ich die Frage richtig verstanden habe, kann er es sich ja vorstellen, mit seiner Exfrau und den Kindern zu feiern. Daß sie ihren Freund an diesem Abend nicht alleine lassen möchte, sollte er verstehen, und ihm geht es ja in erster Linie darum, seine Kinder um sich zu haben.
Da die Dinge nun mal so sind, wie sie sind, wäre es am besten, sich miteinander zu arrangieren. Vielleicht kommen alle gut miteinander aus - und für die Kinder wäre es so am besten.
 
  • #23
Hallo lieber FS

ich habe einige der Antworten überflogen.
Es geht hier ja nicht nur um 2 oder Menschen nach einer Trennung, sondern es sind Kinder im Spiel.
Ich denke es ist sinnvoll für dich mit einem Therapeuten über dieses Problem zu sprechen.
Viele Tips und Hinweise hier im Forum sind sicherlich gut gemeint und einige Meinungen auch.
Die Einzelheiten deiner Situation und wie du damit umgehst ist wieder eine andere Sache aber vor allem EURE und nicht deine allein so wie du es gerade gerne hättest.
Ein Arrangement, dass es allen Beteiligten ermöglicht, zufrieden im möglichen zu sein, ist wohl sinnvoll und anstrebenswert.
Bespreche das Thema doch mit einem Therapeuten, dessen Kritik und Antworten sind fundiert und wenn du hier deine Probleme besprichst bekommst du auch guten Rat.
 
  • #24
# 22

Also wenn jemand schon bei solchen Kleinigkeiten einen Therapeuten zu Rate ziehen soll,
was kommt dann erst bei richtigen Problemen?

Lieber FS,
ich bin auch geschieden und habe einen neuen Partner. Bei meinem Ex sind die Verhältnisse ähnlich. Also wir haben uns jedes Jahr darauf verständigt, zusammen mit den Kindern Heilig Abend zu verbringen.
Es gibt ja noch mehr Feiertage, die man dann mit den Partnern verbringen kann.
Wenn man mal richtig überlegt, ist Weihnachten hauptsächlich eine tolle Sache für die Kinder.
Deshalb sollten diese an erster Stelle bei den Überlegungen stehen.
 
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  • #25
Lieber Fragesteller, Du hast doch die Frage hier sicherlich nicht eingestellt, damit die Forums-Teilnehmer eine Beschäftigung haben, oder? Es wäre schön, wenn Du Dich noch einmal melden würdest, um uns mitzuteilen, wie Du nun zu dem Thema stehst...?
 
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  • #26
#21 Was ist denn das für eine Überlegung ... Friede Freude Eierkuchen und das an Weihnachten, in dieser Konstellation ... never ever ...
 
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  • #27
@21: Das kenne ich auch aus dem Bekanntenkreis. Die beiden Paare (die inzwischen mit anderen Partnern liienrt sind) gehen auch über's Jahr mal miteinander essen, laden sich gegenseitig ein und der Ex-Mann meiner Bekannten hat mit seiner neuen Freundin sogar beim Umzug mitgeholfen, als ihr neuer LG -inzwischen sind sie verheiratet- mit seiner damals 12-jährigen Tochter (er war verwitwet) in ihr Haus zog, in dem er ja früher als ihr Ehemann gewohnt hat (sie hatten sich bei der Scheidung darauf geeinigt, dass sie das Haus als Wohnsitz behält und er das Ferienhaus auf Sylt).

Wenn sich erwachsene Menschen trennen, die mal aus Liebe geheiratet haben, sollten sie sich m.E. auch wie "zivilisierte Mittel-Europäer" benehmen. Ich bin froh, dass ich meinem Ex-Mann freundlich und unbefangen begegnen kann und mein Lebensgefährte zu seiner Ex-Frau ebenfalls ein ganz normales Verhältnis hat (ich duze sie inzwischen auch). Und wir waren jeweils 30 Jahre lang verheiratet und haben dennoch die Scheidung einvernehmlich, ohne schmutzige Wäsche zu waschen, mit jeweils einem Anwalt durchführen lassen können.
 
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  • #28
@26

Geht ihr auch gemeinsam in den Swinger-Club??
Nein im Ernst, soviel Harmonie mit allen Exen ist für mich schwer vorstellbar.

@FS
Auch wenns schwerfällt, gewöhn Dich dran. Als abgelegter Vater wirst Du nicht mehr benötigt, im Gegenteil, Du störst das neue FAmilienglück und das kann ich aus Sicht Deiner Ex sogar ein bisschen verstehen.

Du solltest für die Zukunft versuchen langfristige feste Termine für den Umgang im Allgemeinen und für die Feiertage im Besonderen zu vereinbaren. Am Besten schriflich, denn es wird bestimmt die Zeit kommen wo Deine Ex mit allen möglichen Ausreden kommt warum die Kinder gerade nicht zu Dir können.

Ich habe meine ersten Single-Weihnachten auch ohne meine Kinder verbringen müssen. Das ist bitter. Am Besten Du suchst Dir eine nette langwierige Beschäftigung (bei mir wars ein neues Online-Game) damit Du in Deinem Kummer nicht dem Alkohol verfällst.

Alles Gute

(m/44)
 
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  • #29
@ 27. Und ich dachte; ELITE-Partner hätte etwas mit Niveau zu tun......? Scheint ja offenbar nicht immer der Fall zu sein. Um aber Deine Frage der Höflichkeit halber dennoch zu beantworten: Nein, wir gehen nicht gemeinsam in den Swinger-Club, weil das unter unserem Niveau ist. Das hätten wir weder mit unseren früheren Partnern getan noch würden wir es mit unseren neuen Partner auch nur ansatzweise in Erwägung ziehen.

Manche Menschen sind offenbar nicht in der Lage (insbesondere, wenn es um die eigenen Kinder geht), sich sachlich mit der Fakt einer Trennung auseinander zu setzen. Wer sagt denn, dass Trennung/ Scheidung von Hass begleitet sein MUSS?

Ein anderes befreundetes Ehepaar (beide sind in 2. Ehe verheiratet), hat ein Hotel, in dem sie Heiligabend den Hotelbetreieb aufrecht erhalten müssen. Der Hotel-Inhaber ist Koch, also findet im Hotel-Foyer eine kleine Familienfeier statt. Zu der Feier, an der die Mutter sowie die erwachsene Tochter der Ehefrau mit Freund teilnehmen, ist auch der leibliche Vater (also der Ex-Mann) eingeladen, dessen Lebensgefährtin kürzlich verstorben ist. So geht es also auch. Es müssen nur alle Beteiligten es auch wollen.
 
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  • #30
@28 von #27

Und ich dachte immer niveauvolle Elite-Partner verstehen Ironie....;-)

Noch einmal: Ich glaube Dir gerne (und auch ein bisschen neidisch), dass es bei Dir und in Deinem Bekanntenkreis so harmonisch abläuft. Du schreibst vollkommen zu Recht "...Es müssen nur alle Beteiligten es auch wollen".
Und genau da setzen meine "Fragezeichen" an. Weder ich noch meine Ex, weder deren neuer Partner noch meine LG möchten in irgendeiner Weise Kontakt miteinander halten. Schlimm genug, dass es wegen der Kinder Absprachen geben muss.
D.h. es sind allein bei uns vier erwachsene Menschen die eben "nicht wollen".

Bei Dir und auch in Deinem Freundeskreis sind es immer (??) vier leute die "wollen".
Ich spare mir jetzt mal süffisante Bemerkungen, dass ihr alle so toll und wir alle so blöd sind, aber wie erklärst Du Dir diese Diskrepanz und wie sehen das andere Forenteilnehmer?

(m/44)
 
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