• #31
Den Rest wird das laufende Jahr mitbringen, da wird der Junge seine Intimsphäre beginnen abzugrenzen.
Und das weißt du als Hobby-Psychologin bombensicher? Jedes Kind ist anders, vielleicht auch erst in zwei Jahren. Oder drei, vielleicht sogar erst in vier Jahren? Das wäre dann verdammt schlecht für die Partnerschaft des FS.

Ich bin auch nicht der Meinung, dass das Kind irgendwelche Schäden bekommt oder schon hat. Trotzdem aber ist das Geschilderte in meinen Augen nicht normal. Ganz einfach weil es die Intimsphäre der Eltern gibt und da möchte ich meinem Kind abends um 22 h nicht sagen: "So, mein Sohn, ich habe im Bett Lust auf eine Nummer mit meinem Partner. Verschwinde jetzt mal kurz und um 24 h darfst du wieder erscheinen!"

Ziemlicher Blödsinn, oder?

Knackpunkt in meinen Augen ist aber nicht das Kind, auch nicht der FS, sondern eindeutig die Mutter, die ich ganz ehrlich gesagt weder als fähige Partnerin ansehe geschweige denn als fähige Mutter, die ihr Kind lenkt im positiven Sinne und gleichzeitig auch Grenzen aufzeigt. Dass halt nicht alles immer so läuft oder laufen kann wie der Nachwuchs es gerade will.

Bevor ich mit einem erwachsenen Menschen über Für und Wider ins Blaue diskutiere weil der ganz einfach auf stur und Durchzug schaltet, es sich also sowieso nichts ändern wird, steige ich aus der Beziehung aus. Meine verbleibende Zeit ist zu kurz und zu wertvoll als dass ich mir die Probleme der Anderen ans Bein hänge.
 
  • #32
Komisch, mein Bruder hatte weder Probleme in der Pubertät noch in der Adoleszenz oder während der Abnabelung von den Eltern. Ein Idenditätsstörung entwickelte er im Übrigen auch nicht.
Auch mein Neffe erlebt eine völlig normale Pubertät mit Freundin, 1. SEX, Gruppenurlaube mit Freunden. Der Junge ist cool, beliebt und echt nett.
Das mag ja sein - bei deinen Anverwandten scheint es ja auch keine Dauereinrichtung gewesen zu sein und ich finde es trotzdem auch irgendwie befremdlich, es sei den die Jungs waren mit 14 noch sehr kindlich. Einer meiner Brüder hat auch lange bei meinen Eltern schlafen wollen, aber ganz ehrlich, da gab und gibt es schon auch Defizite in der emotionalen Entwicklung. Er war als Baby sehr sehr krank und sehr lange von der Mutter getrennt, er hat für sich selbst ergründet, dass er viel Sicherheit und Nähe braucht, aber auf der anderen Seite auch Menschen schlecht an sich ran lassen kann. Ich finde hier schon, im Zusammenhang gesehen mit der fehlenden partnerschaftlichen Nähe zum FS erscheint das Ganze irgendwie schon etwas krank oder zumindest doch belastet. Der Junge scheint ja auch keine eigenen Freunde zu haben, wo er mal übernachtet und er scheint ja auch keine Abnabelungstendenzen zu haben - bzw. wenn doch, dann werden sie offensichtlich von der Mutter unterdrückt. Im Gegenzug scheint die Mutter kein Interesse an einer echten Partnerschaft zu einem erwachsenem Menschen auf Augenhöhe zu haben bzw. äußerste Probleme zu haben, so etwas einzugehen. Das ist schon eine äußerst schwierige Situation, mit der ich nicht umgehen könnte. Ganz einfach auch, weil ich denke, dass sich das nicht ändern wird - zumindest nicht ohne Einsicht der Mutter und nicht ohne Hilfe.
 
  • #33
Ist es wirklich das Problem, dass die Mutter im Bett des Sohnes schläft?
Was wäre, wenn sie auf der Couch schlafen würde? Das hätte für den FS die selben Auswirkungen, aber man könnte nicht so einen schönen Nebenkriegsschauplatz aufmachen, sondern müsste sich mit der Beziehung des FS mit seiner Lebensgefährtin beschäftigen.

Ich bezweifle, dass es nur um solche harmlosen Themen, wie schnarchen oder im Bett lesen geht. Sie will keinen Sex und sie weicht deshalb aus dem gemeinsamen Schlafzimmer aus. Ob ihr die Couch zu unbequem ist und sie deshalb bei ihrem Sohn Unterschlupf sucht, ist nicht relevant.
 
  • #34
Deine Lebensgefährtin spinnt. Ich finde es schon schräg, dass sie die ganze Nacht im Bett ihres 14-jährigen Sohnes schlafen will. Ich wäre mir komisch vorgekommen, wenn ich bei meinem pupertierenden Sohn im Bett geschlafen hätte und finde es für die persönliche Entwicklung des Jungen nicht gerade förderlich.

Wäre der Junge 5 Jahre alt, hätte ich da noch ein Auge zugedrückt, da schmust man halt gerne noch mit Mama im Bett, aber in diesem Alter, da sind die Kinder doch schon sexuelle Wesen und wachen teilweise schon mit einer Erektion auf und haben erotische Phantasien, ist das Deiner LG nicht ein wenig peinlich, Ihren Sohn zum Baby zu degradieren, weil sie nicht loslassen kann und die Übermutti ist?

Offensichtlich zeigt sie sich stur und und Uneinsichtig - dann bleibt Dir nur eine Option: Entweder, du akzeptierst die Situation oder Du trennst Dich von ihr.
 
  • #35
Mittlerweile haben sich ein paar Änderungen ergeben. Ihrer sexuelle Enthaltsamkeit fand ein Ende. Leider habe nun ich ein Problem. Durch die ständige Zurückweisung habe ich es in den beiden letzten Monaten auch gar nicht mehr versucht. Und jetzt ist fühlt sich alles was so vertraut war plötzlich so fremd an. Ohne daß ich es wollte, habe ich ihre Hände von mir genommen, da ich nicht mehr von ihr berührt werden wollte. Irgendwie hat sich eine gewisse Scham aufgebaut. Jetzt weiß ich gar nicht mehr wie ich damit umgehen soll. Ein weiteres Problem, sie wirft mir vor, daß wir keine Nähe mehr haben und auch nicht mehr kuscheln. Das ist jetzt mit einem Schlag meine Schuld. Es ist doch nun mal so, daß Kuscheln am Kuchentisch nicht so bequem ist, wie im Bett. Ich weiß echt nicht mehr, wie ich mich verhalten soll. Es wird wohl auf eine Trennung hinauslaufen. Aber selbst da mach ich mir Sorgen, da ich nicht weiß, wie es dann bei den beiden weitergehen soll. Sie leben ja bei mir im Haus. Dann würden sie eine Wohnung benötigen, was ohne Arbeit und Geld sehr schwierig werden dürfte. Für seriöse Ratschläge wäre ich echt dankbar.
 
  • #36
Grundsätzlich heißt es ja, wer spricht hat recht.
Dennoch sieht es hier stark nach dem: nutzen eines Mannes, aus dem Nachbarthread aus.
Sie hat mit Kind bei Dir gewohnt und sich sexuell entzogen. Das sieht nicht nach Emotionen aus für Dich.
Jetzt sieht sie die Felle schwimmen und kommt wieder an, Du bist abgekühlt und Schuld an ihrem Verhalten.
Auch das ist kein liebevolles Verhalten.
Für mich sieht es aus, wie eine Frau die dafür sorgt, dass Männer nicht mehr vertrauen.
Deine Freundin muss sich, wie alle anderen AEs arbeit suchen sich beim Amt melden.
Sie wird mit ihrem Sohn nicht auf der Straße landen, sondern es wird ihnen eine sozialwohnung vermittelt und Unterstützung geben.
Informiere Dich, wie lange das ca dauert und gebe ihr dann eine entsprechende Frist. Im Allgemeinen bekommt sie einen Umzug bezahlt.
Wenn Du ihr oder ihrem Sohn eine Unterstützung in Form von Möbeln etc gibst...Ist es nobel aber kein muss.
Ich persönlich würde in diesem Fall wohl dem Kind helfen aber nicht ihr.
 
P

proudwoman

Gast
  • #37
Aber selbst da mach ich mir Sorgen, da ich nicht weiß, wie es dann bei den beiden weitergehen soll. Sie leben ja bei mir im Haus. Dann würden sie eine Wohnung benötigen, was ohne Arbeit und Geld sehr schwierig werden dürfte. Für seriöse Ratschläge wäre ich echt dankbar.
Wie bitte? Du machst Dir Sorgen um die beiden, weil sie eine eigene Wohnung benötigen??? Ich würde mir da schon eher Sorgen um den Jungen machen, aber um sie? Dann soll sie doch arbeiten gehen, wo ist das Problem?
Ich kann auch verstehen, dass Du Probleme damit hast, sie am Küchentisch abzuknuddeln..na Du weißt schon was ich meine. Schläft sie denn noch immer mit Sohnemann in einem Bett? Das Problem ist damit nicht beseitigt, das ist Dir schon klar, nicht wahr?
So hat sie einen Grund gefunden, damit Du der "Böse" bist. Das glaube ich jetzt nicht.
 
  • #38
Es wird wohl auf eine Trennung hinauslaufen. Aber selbst da mach ich mir Sorgen, da ich nicht weiß, wie es dann bei den beiden weitergehen soll. Sie leben ja bei mir im Haus. Dann würden sie eine Wohnung benötigen, was ohne Arbeit und Geld sehr schwierig werden dürfte.

Ich verstehe dich voll und ganz. Irgendwann ist es einfach vorbei, das Vertrauen ist weg, man will nicht mehr von dem anderen angefasst werden. Du bist kein Spielball für sie, wenn sie nicht will dann stellt sie dich wortlos in der Ecke und du sollst es so hinnehmen, jetzt will sie plötzlich wieder und du wirst hervorgeholt und sollst funktionieren. Du bist doch kein Gegenstand. Sie hat nicht das Gespräch mit dir gesucht, sondern hat das Kind vorgeschoben.
Was interessiert es dich, wie es mit den beiden weiter geht? Bist du die Wohlfahrt oder was? Dann muss sie sich eben einen Job suchen wie alle anderen Menschen auch und fertig. Wo ist das Problem? Wo ist der Vater des Kindes? Zur Not muss sie kellnern, putzen.... tun genug andere Frauen auch. Oder eben Hatz IV. So ist das Leben. Sie hat lange genug das schöne und bequeme Leben bei dir genossen und du warst in deinem eigenen Zuhause der Aussätzige. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass sie jetzt nur auf dich zugeht weil du das selbst nicht mehr machst und sie genau davor Angst hat, dass du dich trennst und das Lotterleben vorbei ist. Du bist nicht für ihr Glück zuständig, so wie sie sich um dein Glück auch nicht gesichert hat. Du musst dich um deine eigenes Glück kümmern denn sonst wird es keiner tun.
 
  • #39
Sie hat gemerkt, dass du die Beziehung in Frage stellst, bekommt kalte Füße und versucht deshalb, dich um den Finger zu wickeln. Im Idealfall vermisst sie dich, aber das halte ich für unwahrscheinlich.

Du musst zuerst überlegen, ob du dich (räumlich) von ihr trennen möchtest. Wenn du eine Entscheidung getroffen hast, teile ihr das mit. Sie scheint keine Miete zahlen zu müssen, also hat sie auch keinen Mietvertrag, also setze ihr eine angemessene Frist zum Auszug. Oder hat sie einen? Wo ist sie denn gemeldet? Bei dir?

Wie auch immer. Wenn sie kein eigenes Einkommen hat, muss sie sich um Arbeit bemühen bzw. soziale Leistungen/ Wohngeld beantragen und sich eine bescheidene Bleibe suchen. Hoffentlich bekommt der Sohn dann ein eigenes Zimmer...
 
  • #40
Es ehrt dich, dass du dir Sorgen machst, sie aus Mitleid ewig bei dir wohnen zu lassen ist sicher keine Lösung. Sie wird Verwandschaft haben und dann gibt es auch noch den Vater des Kindes. Sie ist eine erwachsene Frau. Sie kriegt das hin. Sie hat es auch vor dir geschafft.

Die plötzliche Wandlung könnte ich ihr jetzt auch nicht so einfach abnehmen und würde ebenso reserviert reagieren. Vermutlich hat sie gemerkt, dass ihr mit lieblosem Verhalten so langsam die Felle wegschwimmen.
 
  • #41
Aber ich komme einfach zum Schluß, daß was die beiden machen nicht normal ist. Bin gespannt auf eure Meinungen.

Das Verhalten deiner LG kommt mir ebenso wenig normal vor, wie das Stillen eines sechsjährigen Kindes, was es ebenfalls geben soll. Weshalb bist du mit der Frau zusammen (gekommen), wenn sie nicht bei dir schläft, sondern bei ihrem 14jährigen Sohn? Gibt sie dir einen Grund dafür an, wieso der Junge nicht alleine schlafen will/ kann?

Ich versuche gerade mir vorzustellen, ich hätte einen Partner, der statt bei mir, nur bei seiner 14jährigen Tochter im Bett schläft, weil diese nicht alleine schlafen kann oder will und bin mir sicher, dass ich mit so einem Mann erst gar nicht zusammen gekommen wäre.
 
  • #42
Ich glaube hier haben wir so ein Exemplar wie @Tom26 in seinem Nachbar Thread etwas anders beschrieben hat. Glückwunsch es gibt sie also doch...... Nein im Ernst, was erwartest du noch von dieser Beziehung, wenn man das überhaupt so nennen darf. Ich finde gut das du dir um den jungen Sorgen machst. Aber bitte sieh zu das das junge Kerlchen nicht als Schutzschild von ihr missbraucht wird.
m46
 
  • #43
Eine Sache muß ich hier schon noch klar stellen. Es wird hier immer von Vorschieben des Jungen und Jungen als Schutzschild gesprochen. Würde Sie nicht beim ihm schlafen, steht er im Zimmer und macht einen Aufstand. Was ich damit sagen will, er hat schon einen starken Wunsch, daß die Mutter bei ihm schläft. Deshalb finde ich eben, daß beide ein krankes Verhalten an den Tag legen. Der Junge, da er mit 14 mit der Mutter schlafen will, die Mutter, da sie keine Anstrengungen unternimmt, dies zu ändern. Ich habe den beiden auch schon vorgeschlagen, zum Therapeuten zu gehen, was aber beide strikt ablehnen, da sie ihr Verhalten als ganz normal ansehen. Mein Gott, während ich das hier schreibe, wird mir immer mehr bewußt, daß die Lage aussichtslos ist.
 
  • #44
Eben. Beide finden das super. Was willst du da noch reden?
wie gesagt, ein Vater der sich zu seiner 14jährigen Tochter ins Bett legt. Reden ist schön und gut, und manchmal stellt man eben fest, dass die Standpunkte nicht vereinbar sind.
Wurde ja hier schon gesagt: mit 14 hat der Junge Erektionen, sucht nach Pornos etc. Und dann mit Mutti im Bett liegen?
 
  • #45
Mein Gott, während ich das hier schreibe, wird mir immer mehr bewußt, daß die Lage aussichtslos ist.

Und um das zu realisieren hast du zwei Jahre gebraucht?

Würde Sie nicht beim ihm schlafen, steht er im Zimmer und macht einen Aufstand. Was ich damit sagen will, er hat schon einen starken Wunsch, daß die Mutter bei ihm schläft.

Normalerweise will ein 14jähriger - wie aus bereits mehrfach erwähnten Gründen - keine Mutter in seinem Bett mehr haben. Wenn er sogar einen Aufstand macht, damit sie bei ihm schläft, scheint eine psychische Störung vorzuliegen, die therapiert werden sollte. Warum die Mutter sich weigert mit ihm einen Therapeuten aufzusuchen, liegt vielleicht daran, dass sie nicht akzeptieren will, dass ihr Sohn krank ist.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #46
Ich habe den beiden auch schon vorgeschlagen, zum Therapeuten zu gehen, was aber beide strikt ablehnen, da sie ihr Verhalten als ganz normal ansehen.

Das erinnert mich an einen Fall, in dem die Mutter die Behinderung ihres Sohnes - nach Entfernung eines Hirntumors - nicht akzeptieren will. Obwohl er besser in einer Behindertenwerkstatt aufgehoben wäre, besteht sie darauf, dass er in das normale Arbeitsleben eingegliedert wird. Bisher konnte er jedoch weder ein Praktikum noch eine Probezeit durchhalten, weil er dazu geistig und körperlich nicht in der Lage ist. Das bedeutet einen ständigen Stress für ihn, dem er kaum gewachsen ist und der sich hin und wieder in aggressiven Handlungen äußert, auch gegenüber seiner Mutter, doch sie will sich nicht damit abfinden, dass ihr Sohn eine Behinderung hat und steht seit Jahren bei der Agentur für Arbeit auf der Matte, um ihren Sohn in eine reguläre Arbeit zu bringen.

Vielleicht ist das bei deiner Partnerin ähnlich.
Sie weiß, dass ihr Sohn eine psychische Störung hat, will es aber nicht wahrhaben. In diesem Fall wird sich bei dir zu Hause nichts ändern.

Dass du nun von dieser Situation betroffen bist, ist allerdings deine eigene Schuld. Vor dem Einzug von Mutter und Sohn hättest du mit deiner Partnerin die Art eures Zusammenlebens klären können. Da war der Sohn 12 und auch in diesem Alter schläft man bereits allein in seinem Bett.

Wenn du diesen Zustand für dich ändern willst, hilft wohl nur eine Trennung.
 
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