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Gast

  • #1

Gesetzliche Regelung für Übergabe der Kinder???

Hallo zusammen Bin über zwei Jahre getrennt lebend. Scheidungstermin soll nun im Februar sein. Habe zwei Kinder die ich zweiwöchendlich sehe. Darauf bezieht sich auch meine Frage: bisher haben wir die "Übergabe", welch schreckliches Wort dafür, nach Absprache durchgeführt. Wir haben uns meißt am Bahnhof, etwa mittig unserer Entfernung, getroffen. Nun hat Sie ein Auto und keine Monatskarte mehr. Sie möchte die Zugfahrt nicht mehr mache, aber auch nicht mit dem Auto kommen. Sie sagt, sie ist dazu gesetzlich nicht verpflichtet, ich müsse die kinder nun immer zu hause abholen. Grundsätzlich kein Problem. Mir geht es nur um die Frage, gibt es eine gesetzliche Regelung für die Übergabe? Bin ich verpflichtet, wenn ich die Kinder am WoEnd bei mir habe, sie da abzuholen, wo Sie es will? Wie gesagt, bisher haben wir uns immer abgesprochen, und es gab kaum Probleme.
 
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Gast

  • #2
Ja. leider bist du verpflichtet sie abzuholen. Wenn Frauen also ihre Männer abstrafen wollen, ziehen sie weiter weg. Schade, dass sie nun so unkooperativ wird, pass auf, dass es nicht auch noch andere Dinge betrifft, sie plötzlich mehr Geld verlangt usw. Viel Glück und wiege dich nie in Sicherheit, es kann immer schlimmer kommen, wenn die Mütter es darauf anlegen, dir zu schaden, ob emotional oder finanziell.
 
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Gast

  • #3
Kann mich Antworter 1 nur anschliessen. Bei meinem Ex ist es auch so. Er muss die Kinder Freitags holen und Sonntags zurück bringen. Alle 2 WE eine Fahrt von 2 Std. (einfache Fahrt) ... Für ihn und die Kinder wirklich nicht schön ... Aber so sind die rachsüchtigen Ex Frauen scheinbar.
Alles Gute, w.35
 
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Gast

  • #4
Alle Kosten für Besuchstermine gehen voll zu Lasten des besuchenden Elternteils. Hast keine Chance dagegen. Ich selbst pendle schon seit Jahren auf eigene Kosten zwischen Zürich und Frankfurt, um meinen 15jährigen Sohn zu sehen.

So long,
m/41
 
  • #5
@FS
Sei froh, dass Du Deine Kinder überhaupt (noch) bekommst.
Die derzeitige Rechtsprechung sieht vor, dass Du Deine Kinder jedes 2WE und drei Wochen in den Ferien HOLEN darfst.
Allerdings hast Du so gut wie keine Handhabe wenn die KM Deinen Umgang boykottiert. Recht zu haben und Recht zu bekommen sind in diesem Land für einen abgelegten Vater zwei grundverschiedene Dinge.

Alles Gute

(m45)
 
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Gast

  • #6
Geh einfach davon aus, lt. Gesetz sind nach der Scheidung deine Rechte beschnitten, deine Pflichten unendlich, dann kann dich nichts mehr schocken. Du bist der Zahlmeister und die Melkkuh, die Ex hat immer Recht und du immer und du bist in allem auf das Goodwill deiner Ex angewiesen. Will sie etwas anderes, bekommt sie Recht - ist ja immer unter dem Deckmäntelchen "Zum Wohl des Kindes". Mein Ex und ich habe auch diese einvernehmlichen Regelungen, die Absprachen funktionieren und wir können auch noch wie erwachsene Menschen miteinander reden. Doch mein LG beneidet uns darum, denn seine Ex meint auch, sie müsste Macht ausüben. Schreckliches Szenario und bei weitem nicht zum Wohl der Kinder... w/42
 
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Gast

  • #7
Also soweit ich weiß ist es so, wenn die Mutter mit den Kindern weiter weg zieht (ich weiß leider nicht so die Grenze der km-Anzahl liegt), muss sie die Hälfte des Fahrtwegs übernehmen. Also entweder trefft ihr euch in der Hälfte, oder ihr wechselt euch bei den Fahrten ab. Wie es aussieht, wenn der Partner ohne Kinder weiter weg zieht, weiß ich nicht.