• #31
Du bist in ihr Leben und ihre Privatsphäre eingedrungen,
...dieses Eindringen ist dieser Familie ja auch sehr bekömmlich. Die Kinder konnten in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und die Mutter blühte auf. Wertschätzung scheint aber hier ein Fremdwort zu sein. Das Leben besteht aus Geben und Nehmen und die Kinder sind in einem Alter, um das erlernen zu können und sich entsprechend zu verhalten. Im Alter von 16 und 23 Jahren hat man schon mal ansatzweise auf eigenen Füßen zu stehen und sich anpassen zu können, wenn man noch zuhause wohnt, statt sich wie Flegel zu benehmen.Niemand muss als ****Eindringling**** was für eine Bezeichnung, in eine Familie mit Kindern alles mit sich machen lassen. Wenn sich Rotznasen im Alter von 16 und 23 Jahren in ihrer Privatsphäre gestört fühlen sollten, gehören diese vor die Tür gesetzt....BASTA.....
 
  • #32
Kewarra hat die Frau erobert, sie für sich gewonnen und führt eine Beziehung mit ihr. Die Frau vertraut ihm und liebt ihn und das macht sie in ihrer Situation nicht mit jedem x-beliebigen. Der FS muss der Frau nicht besonders dankbar sein, aber manche Meinungen relativieren das Ganze ein wenig. Bspw. in dem Sinne, dass wenn man irgendwie Lust hatte, sich auf so ein Abenteuer einzulassen, man es auch viel schlimmer hätte treffen können. Man könnte auf eine Frau treffen, die einen nicht richtig liebt, sondern einen Ersatzvater und Versorger sucht oder einen Untermieter und Handwerker oder alles in einem.

Entscheidend ist, dass die Frau die Geliebte ist und der Mann der Geliebte und beide ihre Liebhaberqualitäten in der Beziehung ausspielen. Und wenn das klappt und beide vernünftig sind, kriegt man alles andere auch geregelt.
 
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  • #33
Ich sehe es ebenso wie einige Vorschreiber/innen: Kinder mit 23 und mit 16 sollten ihren Beitrag zu dem Haus bringen. Mit 23 sollte das eine Kind doch bitte auf eigenen Füssen stehen und Miete zahlen bzw. Essen anteilig. Mit 16 - nun gut, wenn Kind dann noch Abi macht, sprich in der Schule ist, ist höchstens ein Nebenjob/Ferienjob drin, der sollte dann aber in solch einer Situation auch dafür reichen, dass "Kind" seinen persönlichen Kram selber bestreiten kann...

Des Weiteren könnte ein Teil (Zimmer) des Hauses untervermietet werden.

Wenn Dich, Lieber TE, die Kinder mit ihren Ansprüchen nerven, dann könnte es durchaus daran liegen, dass die Kids eben NICHT ihren Beitrag zum Haus/Familienleben - auch in finanzieller Hinsicht liefern.

Ich finde, mit 16, erst Recht mit 23 können die Kids sehr wohl auch finanziell einiges zum Familienbudget beitragen. Ich spreche da aus Erfahrung, da ich mit 16 mein Leben schon komplett alleine finanziell und auch sonst bestritten habe.

Bzgl. Hausverkauf: Ich würde den Verkauf dennoch probieren. Wer lange genug aushält, findet irgendwann den richtigen "verrückten" Käufer, der auch den richtigen Preis zahlt. Da sollte man aber schon mindestens 1 Jahr dafür veranschlagen für die Käufersuche. Im Moment ist ein wahnsinniger Immo-Boom und so gut wie jede Immobilie geht zu überhöhten Preisen weg. Ich habe hier im Ort schon Geschichten gehört, wo sich potentielle Käufer für ein altes, renovierungsbedürftiges 70iger Jahre Haus - also nix Besonderes - gegenseitig den Verkaufspreis überboten, um es zu kriegen...Also krasse Geschichte. Man glaubt es kaum, aber die Leute - jeder - kaufen wie die Blöden...

Wenn man dann noch mindestens 1 Jahr Zeit hat für die Käufersuche, ich denke, damit kommt ihr hin. Ein Haus, was sie nicht halten kann - und Häuser werden mit den Jahren nicht billiger - sollte weg. Meine Meinung.

LG
 
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  • #34
Erst Mal: Ich finde, du musst die Kinder auch gar nicht "lieben". Aber warum nerven sie dich denn? Inwiefern sind sie denn laut und fordernd dir gegenüber? Hast du das deiner Freundin mal gesagt?

Dann frage ich mich auch, warum der KV keinen Unterhalt zahlt. Ist er nicht leistungsfähig? Vielleicht könntet ihr hier mal nachhaken, dann wäre zumindest schon mal ein bisschen mehr Geld für das Haus übrig.

der dass die Frau Miete für das Haus des Mannes bezahlen muss, weil er es sonst nicht halten kann, wurde dann immer sofort gemäkelt, dass sie ja sein Eigentum bildet, ohne im Grundbuch eingetragen zu sein. In dieser Konstellation, in der der Mann ihr hilft, das Haus zu halten, schreit keiner auf.
Mensch, Leute...
Tut mir leid, aber das waren schon jeweils andere Situationen. Da wurde die Miete jeweils eingefordert, während man sich nicht an den Kindeskosten beteiligte und stattdessen Sportwagen ranschaffte. Hier scheint der FS es ja von sich aus anzubieten. Dass er sich dann auch weiterhin verpflichtet fühlt (moralisch), kann ich verstehen. Trennungen an sich sind ja schon schwer, aber wenn in der Konsequenz dann auch noch die Familie ihr Zuhause verliert, dann ist das noch viel schlimmer. Auch wenn er ihr natürlich nichts schuldig ist.

Ich würde es nicht vorschnell beenden an deiner Stelle. Erst einmal würde ich wie gesagt die finanziellen Dinge mit dem KV klären lassen (manche Frauen fordern den Unterhalt für ihre Kinder halt einfach nie ein, warum auch immer) und dann mit der Freundin über das Verhalten der Kinder ausgiebig sprechen.
 
  • #35
Hallo Kewarra,

der eigentliche Punkt ist das du deine Freundin nicht mehr genug liebst um das mit den Kindern weiter hinzunehmen. Du bist mit ihr zusammengekommen weil du glaubtest das sie jetzt die Richtige ist .Die Kinder waren aber von Anfang an der Preis den du bezahlen musstest.
Jetzt hast du den Salat.
Ich finde es im übrigen mehr als beknackt das es hier Leute gibt die darauf hinweisen das der ältere Junge daheim quasi eh nichts mehr verloren hat und der 16 Jährige demnächst am besten auch die Düse machen soll .Ekelhaftes Denken. Den Kindern das Zuhause unter dem Arsch wegziehen ,nur damit die Alten turteln und das Leben frei genießen können.Ungerecht das solche Leute Kinder bekommen können.

Du aber Kewarra denkst glaube ich nicht so. Ich denke du bist ein guter Kerl. Du machst dir Gedanken das diese Familie ihr Zuhause verliert wenn du dich jetzt verdünnisierst. Es gäbe Ärsche die nicht einmal eine Sekunde gezögert hätten.So wie man dir hier ja auch rät dich nicht verantwortlich zu fühlen und nur an dein eigenes Seelenheil zu denken.Deshalb bist du mir irgendwie symphatisch,weil deine Seele noch nicht so verkommen ist.
Fakt ist das du dich im Grunde rein rechtlich zu nichts verpflichtet fühlen musst . Aber nach zwei Jahren Beziehung und einer einmal getroffenen Entscheidung der Frau finanziell zu helfen finde ich schon das du damit eine Art Verantwortung übernommen hast.
Wobei ich es mies finde Miete zu zahlen wenn man in ein eigenes Haus des Partners einzieht.Mieser als Mies...Aber anderes Thema.

Ich weiss nicht was du tun sollst,aber ich kann dir sagen was ich tun würde an deiner Stelle..Vielleicht hilft es dir ja.

Je nachdem wieviel Terror oder gutes Verständnis von deiner Freundin zu erwarten ist würde ich es ihr sagen das du die Beziehung aus den spezifischen Gründen die du uns genannt hast ,beenden möchtest.Bei Terrorgefahr ihrerseits vorher sehr schnell irgendeine Bleibe finden ,ausziehen und dann sagen. Du weisst selbst wie sie einzuschätzen ist.
Für den Mietausfall bitte das Geld für ein paar angemessene Monate auf den Tisch legen in voller Höhe.Damit gibst du deinem Verantwortungsgefühl Ausdruck.

Mehr kannst du leider nicht tun,Kewarra. Aber tue zumindest das nötigste und korrekteste was dir möglich ist.
Ich habe das Gefühl das du das hinbekommst.
Verbrannte Erde wird es allemal geben.So oder so.
 
G

grünewelle

  • #36
Für den Mietausfall bitte das Geld für ein paar angemessene Monate auf den Tisch legen in voller Höhe.Damit gibst du deinem Verantwortungsgefühl Ausdruck.
Ich bin doch sehr erstaunt über einige Aussagen hier. Für Monate Geld -in voller Höhe -auf den Tisch legen ist wohl ein Höchstmaß an Verantwortung, die er überhaupt nicht hat. Auch keine moralische.

Ich selber finde es auch sehr sympathisch, welche Gedanken Du Dir machst. Ich kann kein Versagen Deinerseits erkennen, denn das wir eine Situation falsch einschätzen, passiert wohl jedem von uns mal im Leben. Du hast die Dynamik einer Familie mit 3 Kindern unterschätzt. Für meinen Geschmack liegt das auch in der Verantwortung der Mutter, diese Dynamik vor einem Zusammenziehen zu thematisieren. Sowas soll gut überlegt sein und man kennt seine Kinder schließlich und weiß, wie sie reagieren könnten. Deinen Ansatz, 4 Menschen glücklich zu machen, finde ich zwar löblich, aber dennoch ist und war er "zu hoch" gegriffen.

Du bist in ihr Leben und ihre Privatsphäre eingedrungen, nicht umgekehrt. Wenn du nicht verstehen kannst, welche Ängste das auslösen kann, bist du dort auch falsch.
Doch , auch umgekehrt sind andere Menschen in die Privatsphäre des FS eingedrungen. Er hatte ja auch ein Privatleben, bevor er mit der Familie zusammen gezogen ist. Und er muß gleich 4 Menschen in seine Privatsphäre lassen. Für einen Mann, der lange Single war, sicher ein sehr schwerer Standpunkt, den er da eingenommen hat.
Ich würde insgesamt auch dazu raten, mehr kinderlose Zeit mit der Partnerin zu verbringen und sie in die Gedanken mit einzubeziehen, wenn das nicht schon geschehen ist. Auch sie hat eine Verantwortung für den Partner und muss dazu beitragen, dass sich in dieser Familie alle wohlfühlen können. Ich kenne das eigentlich nur über Kommunikation am offenen Tisch. Alle miteinander müssen reden, um am gemeinsamen Familienleben teilzuhaben.
Wenn allerdings die Liebe zur Partnerin schon endgültig verschüttet ist, bleibt nur die Trennung. Und in diesem Fall empfinde ich es so, dass der FS keinerlei finanzielle und moralische Verantwortung der Familie gegenüber hat.
W
 
  • #37
Doch , auch umgekehrt sind andere Menschen in die Privatsphäre des FS eingedrungen. Er hatte ja auch ein Privatleben, bevor er mit der Familie zusammen gezogen ist. Und er muß gleich 4 Menschen in seine Privatsphäre lassen. Für einen Mann, der lange Single war, sicher ein sehr schwerer Standpunkt, den er da eingenommen hat.
Genau, und das ist für mich der große Fehler, den er gemacht hat. Zusammenziehen in der Konstellation, noch dazu aus finanziellem Druck, ist keine gute Voraussetzung. Daran ist wohl auch die Liebe gescheitert - wie so oft am Alltag, aber hier natürlich in der beschleunigten Form.
 
  • #38
Im Gegenzug zu anderen Argumenten glaube ich nicht das der FS für Familie gemacht ist, denn ich bin es auch nicht und ein Mann mit drei Kindern wäre für mich von Anfang an ein NOGO, da bräuchte ich erst garnicht Zusammenleben testen.

Der FS belog sich selbst, einstmals ging ihm das Singleleben auf den Geist, er fand keine adäquate Frau, sprich ebenfalls Single und unabhängig und somit verbandelte er sich mit Mutti inkl. Kids.

Liebe war da nie im Spiel, nur die Sehnsucht nach irgendwelcher Partnerschaft, die bekam er dann auch, aber zu einem hohen Preis. Eben Zwecklösung statt Liebe, Lust und Leidenschaft auf gleichem Level.

Mit der Zeit ging ihm Verantwortung für diese Frau inkl. deren Kids wiederum auf den Geist, denn ihm wurde der Unterschied schnell bewusst, freies Singleleben, essen a la carte, und nun Abhängigkeit, finanzielle dazu, Kinder, welche ewig an Mutti hängen und ihn obendrein miteinbeziehen (wohlbemerkt nicht seine Kinder).

Ich kann dies teilweise nachvollziehen, nichts geht über Freiheit, denn lieber lebe ich solo aber absolut frei in allen Belangen des Lebens, als in Partnerschaft mit fremden Kids und täglichem Palaver. Andererseits hätte der FS dies "vorher" wissen müssen und sich nicht vorschnell auf Mutti und Kids einlassen.

Nun zahlt er die Zeche für ein Essen, das ihm nicht behagt.