• #1

Gebrandmarkt durch den Beruf?

Gibt es Datingpartner, die Sie schon ohne Treffen vorab in eine bestimmte Schublade stecken? Welche sind das und warum haben Sie diese Vorurteile? Wäre es Ihnen an dieser Stelle lieber den Beruf nicht zu kennen, um sich besser voruteilsfrei ein Bild machen zu können?
 
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  • #2
m40
Leute mit Vorurteilen sind nicht mein Fall, ist mir erst mal egal, Hauptsache der andere kommt mit seinem Leben klar und ist mit seinem Beruf halbwegs zufrieden.
 
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  • #3
ich war bis vor kurzem Rechtsanwalt - mache jetzt in Übersetzung für Firmen, Organisations- und Kultursachen im In- und Ausland etc (und verdiene damit mehr als zuvor mit der Anwalterei). Anwalt kommt immer ganz schlecht bei normalen Menschen an. Übrigens würde ich selbst bei folgenden Berufen einer Frau lieber vone einem Date absehen: Berufe mit juristischer oder wirtschaftswissenschaftlicher Ausbildung, Berufe im Bankbereich, Berufe mit einem 9-5 Arbeitstag bzw einer 9-5 Einstellung. Ich arbeite wenn Arbeit anfällt oder es mir danach ist, d.h. gerne am WE, spät Abends oder früh morgens (5 - 8 und dann bis zum Abend nicht mehr), das ist mit dem Leben einer normalen Angestellten nicht kompatibel. m 46
 
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  • #4
Jeder von uns hat unendlich viele Vorurteile - und selbst wenn sie durch subjektive Erfahrung bestätigt sein sollten, so bleiben es objektiv doch nur Vorurteile. Ich selber habe z.B. Vorurteile (No-Gos) gegenüber "getrennt lebend", "geschieden", "alleinerziehend", "Esoterik", "überschuldet", und noch eine ganze Menge mehr.

Deshalb sei es auch jeder Frau vergönnt mich wegen meines Berufs abzulehen, meines Geburtsorts, meines Sternzeichens, oder was auch immer ihren Vorstellungen nicht entsprechen sollte.

m
 
  • #5
Früher dachte ich mir ironisch: Polizistin = dann muß ich auch noch privat zuhause Strafzettel zahlen ?

Ich erlebte eine sehr eifrige Polizistin, die auch "dem letzten Pups hinterher rennt", um einen Strafzettel erteilen zu können. (Selber erlebt, und zufällig als Zeuge)
Bei soviel Karrieregeilheit erwarte ich nichts Menschliches mehr. Ist aber ein Einzelfall.

Eine andere Polizistin in voller Uniform + Ausrüstung gesehen. Selbst ihr Gang war "männlich".

Eine Rechtsanwältin beauftragt, die aber anscheinend diesen Beruf nur wegen des Geldes studiert hat ?
Mußte ihr im lfd. Verfahren das Mandat entziehen. Herbe Enttäuschung, besonders im Gerichtssaal (mehrmals).
Anscheinend motivieren selbst 8.000 Euro Honorar nicht zu guter Arbeit ?

Manche Ärztinnen wirken etwas hart und kühl. Aber das ist ok, denn das müssen sie für ihren Beruf sein = Schutzschild für die eigene Psyche.

Ich datete mal eine Lehrerin. Aber die Liste ihrer Nachteile wurden im Laufe des Date immer länger.
Vier Kinder von vier Männern, war noch das Wenigste. Ist aber ein besonderer Fall, und nicht typisch für diesen Beruf.
Ansonsten war ich immer sehr zufrieden mit Lehrerinnen - als Schüler. (Und zwei sahen besonders sexy aus.)

Bestatterin: Schwierig, weil die immer in Bereitschaft stehen müssen. Auch an Wochenenden.
Ärzte können sich im Notfallplan abwechseln, Bestatter kämpfen ums Geschäft, gegen ihre Konkurrenz.
Pathologin würde ich akzeptieren.

Gärtnerin: Ich hasse Gartenarbeit, seit meiner Kindheit. Dann auch noch zuhause mit gärtnern müssen ?
Aber interessante Frauen. Sehr ruhig und ausgeglichen, mit viel Liebe zu Schönem und Detail.
Eine Partnerin war gel. Floristin.

Landwirtin: Viele Gründe dagegen. (ich lebte über 20 Jahre auf dem Land)

Gelernte Handwerkerin: Ok. Selbst Automechanikerin würde ich akzeptieren. (Bin selber Hobbyschrauber)
Sofern intellektuell etwas Potential, und nicht "Typ Arbeiter".

CEO o.ä.: Vielleicht ok, wenn sie nicht zu sehr mit der Firma "verheiratet" ist ?

Nö, ich habe sonst keine Vorurteile.
 
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  • #6
Ich komme mit Psychologen, Coaches und Lehrern nicht klar. Auch Berufshelden (Feuerwehr, Polizei, etc.) sind ungünstig.
Dazu muss ich den Beruf gar nicht im Vorfeld wissen - es klappt einfach nicht und ich bin nie überrascht, wenn ich den Beruf erfahre. Offenbar prägt der Beruf stark und ich spüre das. Freilich gibt es Ausnahmen, aber nur sehr wenige.
 
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  • #7
Nachdem Bernd eine sehr unverblümte Sicht eines Mannes dargelegt hat würde mich jetzt die Selektionsweise der Damen sehr Interessieren.
Ich habe zwei sehr Unterschiedliche Berufe, der eine von der Familie und mehr Hobby da bekomme ich einen Berg Vorurteile übergestülpt und der andere Akademisch mit großem Ansehen wo sich auch sehr viele Motten ums Licht sammeln.

Bei der Partnersuche im Internet gebe ich immer den unpopulären an um nicht eine Frau anzusprechen die mich nur wegen des Erfolgs wertschätzt.

M48
 
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  • #8
Schlechte Erfahrungen habe ich bisher mit Juristinnen und Bänkerinnen gemacht.
Jura und das Bankgeschäft scheinen beide einen ausgeprägten Standesdünkel einzuimpfen. Zumindest war das bei sechs Frauen aus diesen Bereichen bisher der Fall. Dazu noch belehrend und alles andere als empfänglich für Kritik. Sehr unwahrscheinlich, dass ich mich jemals wieder auf einen von diesen beiden Berufsgruppen einlasse.
 
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  • #9
Ich bin Lehrer und gehöre damit zu den furchtbarsten Ungetümen, die jemals den Erdball bevölkert haben. Die Vertreter meines Berufsstandes sind launisch, besserwisserisch, unfair, sadistisch, stets übel gelaunt, kinderfeindlich, überbezahlt und faul. Wo bei anderen Menschen ein liebendes Herz schlägt, sitzt bei uns nur ein schwarzer Klumpen aus Argwohn und Tücke - und wir sind auch noch stolz darauf!

Uns deshalb von der Partnersuche kategorisch auszuschließen ist allerdings etwas hart. Versetzt euch doch bitte mal einen Moment lang in unsere Lage ... wen sollen wir denn den Rest des Tages quälen und bevormunden, wenn wir mittags schon frei haben? ;-D

Ernsthaft: ich gebe nicht viel auf Vorurteile und schließe keine Frau aufgrund ihrer Berufswahl aus.

m, 32
 
  • #10
Ja, ein absolutes Ausschlusskriterium habe ich schon seit langer Zeit: Keine Schauspieler. Sie mögen attraktiv und unterhaltsam sein, aber privat sind sie zu 99% unterträgliche Narzissten.
Ähnlich radikal wäre ich bei Gesinnungsberufen wie Partei- und Gewerkschaftskämpfer und Revolutionär. Aber solche Leute sind selten.
Ansonsten muss man einfach schauen, ob der Beruf ins Verhalten abgefärbt hat und ob man damit zurecht käme. Das beträfe Strafrechtsanwälte, Psychiater, Lehrer (jaja, ich weiss...), Sozialarbeiter und Geschäftsführer von Systemvertrieben.
 
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  • #11
Ich denke, es geht weniger um den Beruf, sondern um Charaktereigenschaften die offenbar durch den Beruf geprägt werden bzw. ohne die man diesen Beruf vielleicht gar nicht ausüben könnte.
Klischeebilder wären da:
Besserwisser (Psychofritzen, Lehrer, Coaches), Narzissten und Machos (Berufsfeuerwehrmänner, Schauspieler, Ärzte), Pseudoalphas (Unternehmer), Schlamper und Softies (Sozialarbeiter),..... die Liste lässt sich beliebig tauschen oder fortsetzen und ist immer rein subjektiv.

So gesehen sind "Vorurteile" dieser Art vielleicht gar nicht so schlimm gemeint, sondern einfach nur eine persönliche Erkenntnis, mit welchen Charakterzügen man einfach nicht kann. Sicher hilfreich bei der Auswahl, wenngleich auch trügerisch. Aber wir sind ja alt genug um zu wissen, dass Vorurteile der Realität nicht immer standhalten.
 
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  • #12
Ich selbst werde häufig mit der Begründung verabschiedet, dass der Mann keine Lehrerin möchte. Dabei werde ich weder gefragt welche Art von Lehrerin ich bin, noch an welcher Schulart.
Gut, damit kann ich leben, denn ich mag eigentlich eh lieber offene und vorurteilsfreie Männer.

Ich selbst habe wenig Vorbehalte gegen eine bestimmte Berufsgruppe. Ich hatte schon gute und schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht, ebenso mit Ingenieuren und mit Steuerberatern. Schlechte Erfahrungen mit einem Anwalt und einem Lehrer. Aber das lag daran, dass ich eben von der Sorte nur EINEN hatte.
Wenn ich kaum Vergleiche habe, wie kann ich mir dann ein Urteil bilden? Alleine durch die Vorstellung, wie ein Mann sein könnte? Aus der Erfahrung mit dieser Berufsgruppe außerhalb einer Beziehung? Kann ich eine Ahnung haben, wie ein Mann als Partner wäre, wenn ich bei ihm ein Auto kaufe oder mich von ihm untersuchen lasse?
Wir haben so wenig Ahnung von anderen Berufen, in denen wir selbst nicht arbeiten und sollten uns nicht anmaßen, zu wissen, wie dieser Beruf einen Menschen in seiner Persönlichkeit verändert oder wie er sein Leben und seine Freizeit beeinflusst.
Z.B. der Landwirt gilt bei vielen als "dummer Bauer", dabei ist das heute eine anspruchsvolle und vielseitige Ausbildung, sehr viele Landwirte haben studiert. Landwirtschaftsbetriebe sind häufig gut durchorganisiert und bringen auch genug Kohle.
Also für mich durchaus auch kein Ausschlusskriterium - ich würde mir einfach mal den Menschen anschauen und dann entsheiden.
 
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  • #13
Mit einer bestimmten Berufsgruppe date ich absolut nicht und das sind Lehrer. Etwa die Hälfte der Lehrer-Frühpensionierungen erfolgt wegen psychischer Erkrankungen und 60% der Lehrer können sich nicht vorstellen, bis zum normalen Rentenalter zu arbeiten.

Als Ärztin kenne ich Lehrer auch als (sehr unangenehme) Patienten und habe nicht vor, mir sehenden Augens einen "Privat-Patienten" sprich Partner aus dieser Berufsgruppe zu wählen, der mit 60 in Pension will, weil er sich dem Beruf nicht mehr gewachsen fühlt.

Sonst ist mir der Beruf eher egal bzw. ich verbinde keine besonderen Eigenschaften mit bestimmten Berufen. Allenfalls Arztkollegen aus operativen Fächern würde ich kritisch betrachten, da hier oft Narzissten und Choleriker tätig sind. Und Psychologen/ Psychotherapeuten, da auch hier bekannt ist, dass sie überdurchschnittlich häufig selbst psychisch krank sind.

w, 51
 
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  • #14
Direkte Voruteile gegen eine Berufsschicht habe ich nicht.
Aber ! Einige Erfahrungen habe ich schon gemacht.

Ich habe Lehrer oft belehrend empfunden.
Immobilien-Makler redeten mir das Ohr ab. Ich wollte nicht überzeugt werden. (lach)
Ein Polizeibeamter, echter Kontroll-Freak brachte mich netterweise zum Auto. Interessierte sich aber sehr offensichtlich für mein Kfz-Kennzeichen. Erschrocken war er als ich ihm sagte: Die Nummer musst Du Dir nicht merken, das Auto ist geliehen. Da musste er sogar lachen.

Ich überlege mir lediglich wie beansprucht ist der Mann durch seinen Beruf.
Ein erfolgreicher Geschäftsmann hat sicher keinen 8 StundenTag.
Schicht-Arbeit verlangt ein wenig Planung, aber alles machbar.
Ein Bauer käme für mich nicht in Frage. Jeden Tag früh aufstehen, keinen Urlaub.

Ein Bekannter von mir hat ein Beerdigungs-Institut. Der arme Kerl findet keine Frau.

Wichtig finde ich, dass der Mann seinen Beruf gerne ausübt, zufrieden ist.
Ich kann heute einen erfolgreichen Mann kennenlernen, und in einem Jahr verliert er seinen Job und muss sich neu orientieren. Wenn er keinen vergleichbaren Job findet, würde das meine Liebe nicht schmälern.
 
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  • #15
Gibt es Datingpartner, die Sie schon ohne Treffen vorab in eine bestimmte Schublade stecken?
Na ja, nach irgendetwas muessen wir uns ja beim Onlinedating orientieren. Und das Alter, Hobbies und Beruf ist nun mal das wesentlichste was wir so im Profil auf anhieb erfahren. Und wir orientieren uns danach insofern wir halt die Person hinter dem Profil nach dem Alter, Hobbies und ja, auch Beruf in bestimmte Schubladen stecken und Assoziationen bilden. z.B.: Arzt/Ärztin: schlechte Arbeitszeiten. Das das nur für bestimmte Ärzte zutrift die halt in Krankenhäusern im Bereitschaftdienst etc. tätig sind ist halt dann der Nachteil wenn wir veralgemeinern.

M45
 
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  • #16
Anwälte in Großkanzleien arbeiten mindestens 12 Stunden am Tag, kommen als für eine Beziehung nicht in Frage.
Noch schlimmer sind Chemiker in der Forschung. Diese wird die Parterin allenfalls zum Zwecke der Übernachtung sehen.
 
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  • #17
Wenn man all diese vorurteilsgeschwängerten Eingaben liest bleibt nur ein Resumee: Wer im Vorfeld derartig selektiert wird niemals glücklich werden. Als Frau lerne ich hier einen Anwalt kennen - soll ich mich dann vor seiner Kostennote für die Beantwortung von drei Fragen fürchten? (Wann treffen wir uns? Woran erkenne ich Dich? Sehen wir uns danach nochmal? Da wären schon 150Euronen Honorar denkbar.)
Wer hier herumtüftelt wird ewig tüfteln, aber nie glücklich werden.
 
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  • #18
Anwälte in Großkanzleien arbeiten mindestens 12 Stunden am Tag, kommen als für eine Beziehung nicht in Frage.
Noch schlimmer sind Chemiker in der Forschung. Diese wird die Parterin allenfalls zum Zwecke der Übernachtung sehen.
Ja, genau das siind eben die Verallgemeinerungen. Ein Anwalt in einer Kanzlei kann einen extrem stressigen Job habem, ist er ein Firmenanwalt, hat er meist einen geregelten Tag und muss sich weniger stressen (verdient dann auch weniger). Im Profil steht aber nur "Anwalt"
Ein Notfallarzt in einem großen Krankenhaus kann nur schlecht ein geregeltes Privatleben führen. Aber ein Amtsarzt im Gesundheitsamt hat wohl den lockersten Job, den man sich vorstellen kann. Aber im Profil steh nur "Arzt".
Ein Bäcker kann eine eigene Bäckerei haben und jeden Morgen um 3 Uhr die Arbeit beginnen, er kann aber auch in einer Großbäckerei arbeiten und von 7-15 Uhr arbeiten. Im Profil steht aber "Bäcker".
Ein Lehrer kann Grundschulklassen haben, die eine ständige Belehrung brauchen und er kann diese Eigenart mit nach Hause nehmen. Er kann aber auch an einer Fachhochschule oder Meisterschule arbeiten und nur mit Erwachsenen zu tun haben. Dort wird nicht belehrt sonder gearbeitet. Er wird dann zuhause auch nicht belehrender sein als jeder anderer Mensch. Aber im Profil steht nur "Lehrer".

Manchmal wäre es besser, wenn statt der Berufsbezeichnung nur die Schulbildung bzw. Studium stehen würde. Obwohl das auch nicht immer aussagekräftig ist.
Ich habe studiert und suche nur danach, ob ein Mann mindestens mittl. Reife und eine abgeschlossene Berufsausbildung hat. Alles weitere erfrage ich dann im Detail.
 
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  • #19
Ich habe Ärztinnen immer als sehr langweilige Frauen wahrgenommen bzw. waren die Dates auch entsprechend. Neben dem Beruf existierte bei denen nichts! absolute Langeweile. Kann man natürlich nicht verallgemeinern, trotzdem bin ich seitdem eher skeptisch, wenn ich als Berufsangabe "Ärztin" sehe.
 
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  • #20
Da ich selbst mal für kurze Zeit Lehrerin war (und es gehasst habe, vor allem wegen den unangenehm-besserwisserisch-weltfremden Kollegen), möchte ich auf keinen Fall einen Lehrer daten. Genauso kann ich mir vorstellen, dass viele Männer keine Lehrerin möchten, weil diese meist weder optisch noch von ihrer Art besonders ansprechend sind. Wie gesagt, ich habe selbst mal in dieser Branche gearbeitet und kenne Lehrer deshalb sehr gut.
Und ich kann die ganzen Vorurteile über sie absolut nachvollziehen, 90% davon treffen definitiv zu.
 
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  • #21
Da ich selbst mal für kurze Zeit Lehrerin war (und es gehasst habe, vor allem wegen den unangenehm-besserwisserisch-weltfremden Kollegen), möchte ich auf keinen Fall einen Lehrer daten. Genauso kann ich mir vorstellen, dass viele Männer keine Lehrerin möchten, weil diese meist weder optisch noch von ihrer Art besonders ansprechend sind. Wie gesagt, ich habe selbst mal in dieser Branche gearbeitet und kenne Lehrer deshalb sehr gut.
Und ich kann die ganzen Vorurteile über sie absolut nachvollziehen, 90% davon treffen definitiv zu.
Eine Frau im Beruf des Lehrers altert ziemlich schnell und käme für mich als Partnerin niemals in Frage. Weshalb sich gebildete Menschen für schlappe 2500 netto (wenn überhaupt) mit verzogenen fremden Kindern herumschlagen, ist mir ein Rätsel. In der Schule spiegelt sich unsere kaputte Gesellschaft in konzentrierter Form wieder. Eine Partnerin, die sich in einer solchen Atmosphäre täglich aufhält, möchte ich nicht haben, ebenso wie ich selbst keine Kinder haben will.
M, 44
 
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  • #22
Ich kann nur aus Erfahrung sagen es Berufsgruppen gibt die ich komisch finde (Sozialarbeiter, Verwaltungswirte) aber ein Ausschlusskriterium ist es für mich erstmal nicht.

Schlechte Erfahrungen habe ich allerdings mit Feuerwehrleuten gemacht. Aber auch da würd ich mich drau einlassen, es müssen ja nicht alle gleich sein!
 
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  • #23
Ich habe nach schlechter Erfahrung in erster Ehe und gleichgelagerter Erfahrungen meiner Freunde die Finger von Frauen gelassen, die selbst nichts aus sich machen wollten / konnten und der Auffassung waren, die Arbeit im Friseurladen, im Empfang der Anwaltskanzlei oder in der Arztpraxis als Helferin sei richtig anstrengend und ein Studium lauer Spaß. Sie waren allesamt nicht an richtgen Stress gewöhnt, weil sie sich im Zweifel immer noch mit dem Krankenschein vor Stress schützen konnten, wollten sich sofort im Haushalt zur Ruhe setzen und versuchten mit ihrem Arbeitsunwillen als besonders weich und weiblich zu punkten. Gespräche jenseits der Rosablümchenwelt waren nie möglich.
 
  • #24
Ich sortiere eigentlich keinen akademischen Beruf aus, aber mir ist wichtig, dass mein Partner auch studiert hat. Erfahrungsgemäß stimmt sonst die Gesprächsebene/das Intellektuelle nicht und die Freundeskreise passen nicht zusammen. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen.
 
M

Mooseba

  • #25
Als Ingenieur biste auch nicht die erste Wahl, falls es der Dame nicht nur um die Kohle geht. Wenn sie dann noch erfuhren, dass mein Vater Pfarrer ist, war die Skepsis groß. Wenn ich mich allerdings so anschauen, dann ist schon was dran, Pfarrers- und Lehrerkinder mit Skepsis zu begegnen.
 
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  • #26
Also ich habe mal eine ganz tolle Ärztin kennengelernt, bei der ich den Eindruck hatte, daß sie durchaus interessiert war. Aber ich habe mich nie getraut, ihr ein Date vorzuschlagen, weil ich mir anmaßend und zu dumm vorkam, es mit einer Ärztin aufzunehmen. Selber bin ich Elektroingenieur.

Ansonsten würde ich wohl eine Bestatterin oder Henkerin ;-) ausschließen.

m, 40
 
  • #27
Durch einige Videospiele und Internetmemen ist das Ansehen eines Ingenieurs doch tatsächlich gestiegen.. waren es früher die hemdsärmeligen Komischen Typen sind es heute die Tausendsassa der Computerszene =)
 
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  • #28
Ich würde mich nur ungern mit einem Metzger oder Schlachthofmitarbeiter treffen, die Vorstellung von blutverschmierter weißer Kunststoffschürze und einem Beil (noch schlimmer: Kettensäge oder Bolzenschussgerät) und den Händen sorgt eher für Gefrieren des Blutes in den Adern, als dass es ebensolches in Wallungen brächte....

Langweile Buchhalter-Typen, sich-am-liebsten-selbst-reden-hörende-Versicherungsfuzzis und prollige Autoverkäufer gehören auch nicht gerade zu meinem bevorzugten Beuteschema.
Ansonsten geht`s ;o)
 
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  • #29
Ich bin bei ElitePartner eingeloggt und erhalte daher Vorschläge, bezahle aber nicht und betreibe die Partnersuche nicht aktiv im Moment.
Ich finde es etwas vom störendsten hier, dass der Beruf extrem im Vordergrund steht bei der Beschreibung der Person. Was soll ich mit all den "Männerberufen" im Technik/Informatik/Bankwesen, die ich zum Teil kaum aussprechen kann bzw. null Ahnung habe was das überhaupt ist?
Plus das lässt mich doch vermuten dass auf der anderen Seite manche Herren offenbar durch die Berufsbezeichnung "Sozialarbeiterin" abgeschreckt würden. Weil ihr keine Ahnung habt was ich mache (einen nationalen Verband mit 700 Mitglieder-Einrichtungen koordinieren, nicht etwa Suppe an Obdachlose verteilen).
Fazit, dem Beruf wird zuviel Bedeutung beigemessen, auch in der Gestaltung dieser Partnerbörse.

w40
 
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  • #30
Ich muss gestehen, dass Mitarbeiter der städtischen Straßen- Kanalreinigung oder Müllentsorgung meine Gefühle nicht besonders anregen. Der Job ist wichtig und gut. Aber irgendwie abtörnend.