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Gast

  • #32
@ #28 MadMax

Gut, dann muss dir aber JEGLICHE Nutzung des Internets und anderer elektronischer Medien suspekt sein, denn beispielsweise auch Daten von Einkäufen, die mit ec-Karten getätigt wurden, sind verkauft worden. Und weißt du, ob nicht amazon, ebay, google oder wer weiß welche Organisation noch Daten verkauft? Nur lässt sich momentan mit Berichten über Facebook gut Quote machen, es steht im Mittelpunkt des Medieninteresses wegen des Börsengangs und weil Goldman sich so hoch beteiligen will, zudem lief noch publikumswirksam der Film über Zuckerman. Das heißt aber nicht, dass NUR Facebook böse ist :).

w54
 
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Gast

  • #33
Ich selbst nutze Facebook ebenfalls und es ist eine nette Art der Kommunikation, wenn man ein paar Spielregeln beachtet - Fotos etc. können nur von meinen FB-Freunden eingesehen werden und anderweitige Informationen ebenfalls - wenn man sich etwas damit auseinandersetzt, kann das ein sehr lustiger und netter Zeitvertreib sein. Ausserdem werde ich über neue Veranstaltungen, Pressemitteilungen, etc. informiert und FB-Nutzer als unintelligent hinzustellen finde ich sehr dumm und oberflächlich.
 
  • #34
Ich staune grad mal wieder wie gut Werbung funktioniert. Facebook suggeriert vieles, auch den Schutz der eigenen Daten. Nur wieso bekomme ich Automatisch generierte Einladungen einen Account anzulegen obwohl ich dort nie war? Ganz einfach weil die famose Software Automatische das Adressbuch scannt und alle Adressen die dort stehen speichert. Die sammeln also auch Daten die ich Ihnen gar nicht gegeben habe.

Ja, ich kann alle diese Möglichkeiten deaktivieren- dafür muss ich mich aber auskennen und bewusst alles DEaktivieren.

Was glaubt Ihr denn wieso das für die Nutzer kostenlos ist? Mark Zuckerberg ist kein Sozialarbeiter sondern Unternehmer. Irgendwie muss die nKohle reinkommen- und das geht eben über die Nutzung der Adressen. Diese gibt man mit der Anmeldung auch frei- lest mal das kleingedruckte. Wenns nicht jeder sehen kann ist es dennoch bei FB gespeichert und wird genutzt. Und geanu darin liegt der Unterschied zu Platformen wie Xing und EP.

Und wer glaubt Personalchefs würden Ihre Bewerber nicht googeln glaubt noch an den Weihnachtsmann.
 
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  • #35
@33
Ich GLAUBE meinvz finanziert sich rein über Werbung und sie müssen keine Adressen verkaufen. (oder es wurde noch nicht aufgedeckt, kann auch sein)

@29
Wie einige hier schreiben werden doch Informationen weiterverkauft, die man nicht weitergeben möchte. Da kann man einstellen was man will, Spielregeln hin oder her.

@31
Man weiß nicht wer noch alles die Daten weitergibt, aber man kann ja von denjenigen wo man weiß, dass es so ist die Finger von lassen.
 
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  • #36
Der Facebook Gründer Mark Zuckerberg ist jemand der den gläsernen Menschen will, das hat er schon oft genug mehr oder weniger deutlich gesagt. Allein aus dem Grund sollte man Facebook deutlich kritischer gegenüberstehen als anderen Internetplattformen.
Das heißt zwar nicht das man Facebook unbedingt meiden muss, aber man sollte sich vor der Erstellung des Accounts überlegen ob man diesen auch wirklich nutzen wird und ob nicht ein anderes soziales Netzwerk nicht vielleicht sinnvoller wäre. Nur weil jmd. einem sagt man sollte einen Account erstellen wäre das mMn. definitiv nicht Grund genug das zu tun.
 
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  • #37
#33 Ohja, wieder diese Lüge mit den Personalchefs...... geh mal auf die Seite der Computer Zeitung c´t und suche dir die eine STudie raus, wo Personalchefs gefragt worden sund zum Thema Bewerber und soziale Netzwerke... und so zerbrösselt DEINE Behauptung!
 
  • #38
@#36: Ach, und da sagen die Personalchefs alle die Wahrheit? Wäre ja ganz was neues! Ist bei der ganzen Diskussion um Antidiskriminierung auch nicht anders zu erwarten. Wer sagt da schon noch die Wahrheit.

Sicherlich werden nicht alle Bewerber gescannt, aber mindestens die, die in die engere Auswahl kommen, denn keine Firma will sich selbst kompromittieren, in dem der neue Mitarbeiter sonst etwas Auffälliges gesagt oder getan hat. Das ist doch nur verständlicher Selbstschutz.

Sicherlich gibt es auch heutzutage Firmen, die das rückständiger oder moderner handhaben, aber Fakt ist, dass Internet-Daten schon nachteilig sein können.
 
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  • #39
Für sowas gibt es die 6 monatige Probezeit um heraus zufinden ob der MA passt und ob dem MA die Firma passt. Alles andere ist einfach unwissendes Geschwätz und Angstmacherei. Ausserdem wissen immer mehr Teilnehmer der sozialen Netzwerke wie sie ihre Daten schützen, so das man ausser ggfs ein Profil bild garnicht mehr vom Teilnehmer sieht. Und wer ehrlichweise zu blöd ist, sich mit dem Thema Datenschutz und sozialem Netzwerk auseinander zu setzen, möchte ich auch nicht als Kollegen/IN haben ;)
 
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  • #40
@38: Dummerweise stellen Firmen nicht alle Bewerber ein und entscheiden erst nach den 6 Monaten wen sie behalten. Wenn eine Firma 10 Bewerber in der engeren Auswahl hat und sie tatsächlich dann im Internet nachforschen was sie über diese herausbekommen können kann dann ist das definitiv etwas das unter anderem den Ausschlag geben kann.
 
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Gast

  • #41
es ist heut gängige praxis im net bewerber abzuklopfen, und ich dachte das wüssten alle... naja, wieder was gelernt... w42
 
  • #42
@36/38
Ich bin zwar kein Personalchef (dafür ist die Firma zu klein) aber ich stelle für mein Team die MA ein. Und ich Google die Bewerber, nicht um persönliche Bilder zu scannen oder Bewerber mit sonderbarem Privatleben auszufiltern sondern z.B. herauszufinden ob Sie nicht auch noch für die Konkurrenz arbeiten oder irgendein Geschäft nebenher laufen haben. Und dem Vernehmen nach halten es die Kollegen genauso. Dabei wird man auch zwangsläufig mit Facebook Seiten etc. konfrontiert.

Wenn man erst in der Probezeit herausfindet dass der Mensch unpassend ist produziert man unnötige enorme Kosten und verliert Zeit. Wenn ich unpassendes im Vorfeld herausfinden kann tue ich das. Ales andere wäre Fahrlässig.

Natürlich gibt das offiziell kaum einer zu, das Privatleben geht ja keinen was an. Aber es tun praktisch alle. Völlig legal.
 
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  • #43
Und wer sein Profil eben nicht richtig schützt in sozialen Netzwerken ist selbst dran schuld. Aber nicht die Schuld der sozialen Netzwerke ;)
 
  • #44
man kann sein profil bei facebook, ohne probleme so einstellen, dass man nicht googlebar ist.
auch suchmaschinen, die auschliesslich sämtliche "social-network-seiten"scannen, werden nicht fündig.
 
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  • #45
Lieber Fragesteller, Du magst Deine Freundin sicherlich so wie sie ist und es hat ja einen Grund, dass Du Dich gerade für sie als Freundin entschieden hast. Insofern finde ich, solltest Du auf sie eingehen und diesen Account anlegen.

Interessant finde ich, dass Du 2x erwähnt hast, dass sie/wieviel sie jünger ist als Du. Klingt für mich ein wenig so, als wolltest Du sie für ihr Ansinnen/ihre Begründung (die vielleicht doch nicht so ganz "Deine Welt" ist) "entschuldigen". Aber vielleicht liege ich falsch.

w/48
 
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  • #46
24 @#25: Sorry, ich reiche hier Daten zur Studie nach:

Die Studie ist vom Psychologischen Institut der Uni Zürich. Sie ist aktuell und meiner Einschätzung nach auch durchaus ernst zu nehmen.

Ein Bericht findet sich auch unter http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article5187737/Facebook-Verweigerer-sind-erfolgreicher-im-Job.html

Darin findet sich auch: ".... Die Conclusio des Züricher Forschers Bertolt Meyer lautet also: „Menschen, die nicht in sozialen Netzwerken sind, sind gewissenhafter und haben in der Regel mehr Berufserfolg.“"

Unabhängig davon ist in dem Zusammenhang vielleicht auch noch interessant :
"Studie: Macht Facebook dumm?" . Zu finden uA unter :

http://www.crn.de/netzwerke-tk/artikel-7251.html
 
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  • #47
Ich habe gerade das Buch "The Facebook Effect" von David Kirkpatrick gelesen. Zwar "facebook-freundlich" :) geschrieben, aber trotzdem sehr informativ und jedem zu empfehlen, der sich ein Bild über Facebook machen möchte, ohne sich nur auf die quotenorientierten und oft bewusst panikstreuenden Medienberichte zu verlassen.

@ #41 Kalle

Ja, wenn man mich googelt, findet man unter den 10 Seiten Googletreffern über mich auch den Facebook-Link. Und was sieht man dann als Außenstehender auf meiner Facebookseite? Meine Interessen, meinen Musikgeschmack und meine Aktivitäten. Nichts wofür ich mich schämen müsste oder was ich verbergen müsste, ganz im Gegenteil. Alles Dinge, die ich auch in einem Lebenslauf schreiben würde, wenn ich mich noch irgendwo bewerben müsste. Also, keine Panik vor Facebook, sondern intelligent und bewusst damit umgehen.

w54
 
  • #48
@46
Lass man, ich hab da keine Panik. Aber ich plädiere dafür das Ganze mit Hirn zu machen, wie Du eben. Leider ist das nicht selbstverständlich. Du glaubst gar nicht was man über Google für peinliche Dinge findet. Und Du glaubt auch nicht was mit Deinen Daten so passiert- auch mit denen im geschützen Bereich- Facebook hat da Zugriff drauf- les mal die AGB´s, da hast Du das mit Deiner Anmeldung auch zugelassen.

Auch bei mir findest Du eine lange Liste von Einträgen das bringt mein Engagement nunmal so mit sich. Aber ich habe sehr genau darauf geachtet was eingestellt wird.

Ich brauch keine Facebook-Seite Trotz eines Internationalen Freundeskreises lässt sich das sehr gut über meinen normalen Internet-Account managen.

Nur um einem Trend hintergergerannt zu sein ein solches Risiko einzugehen muss ich nicht haben.
 
  • #49
Ich finds manchmal nervig, wenn Leute nicht bei Facebook sind. Vieles geht viel einfacher, Verabredungen und so weiter. Das ist zwar alles bedenklich und unheimlich, aber man kann auch einen Account haben, ohne sein Leben auszubreiten. Ist wohl eine Generationenfrage. Bin 31.

So, nun drescht mal auf mich ein.
 
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Gast

  • #50
@48
Ja, man hat einen Account und dann werden die Daten verkauft und ich erhalte nicht einmal Provision. Mit Generation hat das nichts zu tun, denn ich bin so alt wie Du. Verabredungen kann man auch über SMS, E-Mail, Chat oder Telefon vereinbaren. Das ist nicht schwerer.
 
R

r-frosch

  • #51
@48
Was hat jetzt Facebook mit der Generationenfrage zu tun?

Für Verabredungen gibt es übrigens Apps auf Smartphones, aber das ist wohl eine Generationenfrage. Ironie aus/off.

Warum sollte jemand auf dich eindreschen? Zudem will ich deine Nerven nicht überstrapazieren, denn ich bin nicht bei Facebook angemeldet.

Sollte sich übrigens jemand von dir unter Facebook "entfreundet" haben und dich das auch nerven sollte, wenn du nicht weißt wer es war, so gibt es eine Defriend Tracker Applikation...
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Ja, Kalle, Du hast Recht. Facebook nimmt sich heraus, die Daten der Nutzer an Dritte weiterzuverkaufen. Hierbei kann der Nutzer 100x alles zu 100% deaktivieren und trotzdem hat Facebook das Recht dazu die eingestellten Daten weiterzuverkaufen. So einfach ist das. Und wenn Facebook nach eigenen Angaben 50-60 Mrd. Dollar wert ist und im nächsten Jahr an die Börse gehen will, dann werden sie diesen hohen Wert rechtfertigen müssen. Wobei, bis dahin hat jeder (Goldman Sachs und die Anteilseigner von Facebook) seine Schäfchen ins Trockene gebraucht. Facebook ist genial: Der Umworbene optimiert seine Werbung selbst und wird selber zum Werbenden.

Ich bin übrigens beruflich bei XING angemeldet und das genügt mir. Mir bringt Facebook keinen Zusatznutzen. Dass Facebook z.B. die Daten an Dritte weiterverkauft, finde ich äußerst bedenklich und die erschwerende Möglichkeit den Account zu löschen, finde ich kundenfeindlich. Mit dem Börsengang schießt sich Facebook selber ins Abseits.

35,m